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be quiet! Dark Power P7-Pro 750W vs Nexus RX-8500 - Druckansicht - Seite 1 von 12

Kürzlich hatten wir die Netzteile be quiet! E7-CM-680W und Cougar 700 CM und 1000 CM getestet und dabei zwei weitere Geräte zum Vergleich herangezogen. Es handelt sich hierbei um die Modelle be quiet! Dark Power P7-Pro 750W und Nexus RX8500, welche wir heute ausführlich begutachten wollen. Wie gut kommen diese Netzteile mit einem übertakteten Intel Core i7 965 Extreme und drei AMD ATi Radeon HD 4870 Grafikprozessoren zurecht?

Die Übersichtstabellen
Verschaffen wir uns zunächst einen Überblick der Eckdaten, Leistung und Anschlussmöglichkeiten unserer beiden Testkandidaten und der verwendeten Vergleichsmodelle. Betrachten wir zunächst die maximale Leistung in Watt, die Anzahl der +12V-Spannungskreise, die maximale Effizienz (laut Hersteller) sowie Anzahl und Durchmesser der verbauten Lüfter:

Die Eckdaten
ModellWatt+12VEffizienzLüfter
be quiet! E7-CM-680W680488%1 x 120 mm
be quiet! P7-Pro-750W750689%1 x 120 mm
Cougar 700 CM700289%1 x 140 mm
Nexus RX-8500850485%1 x 140 mm
Cougar 1000 CM1000689%1 x 140 mm
FSP Everest 10101010485%1 x 120 mm

Seit der Version 2.2 schreibt der "ATX12V Power Supply Design Guide" zwei unabhängige +12V-Spannungskreise vor, falls Stromstärken von mehr als 18 Ampere zu erwarten sind. Hierdurch will man eine höhere Stabilität gewährleisten und die sogenannten "Peak Voltage Ripple" glätten. Alle in diesem Vergleich verwendeten Netzteile verfügen über mindestens zwei +12V-Spannungskreise. Einige der Geräte ermöglichen auch Stromstärken von mehr als 18 Ampere, womit sie insbesondere auf die Bedürfnisse leistungsstarker Grafikkarten eingehen sollen. Beispiele hierfür sind die Geräte von Cougar.

Die Leistungsverteilung
Folgende Angaben machen die Hersteller zur Verteilung der Leistung auf die unterschiedlichen Spannungsschienen. Die -5 Volt Schiene wurde im ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 gestrichen und muss nicht mehr angeboten werden.

Leistung pro Schiene in Watt
Modell+12V+5V+3,3V+5VSB-12V-5V
be quiet! E7-CM-680W62416015,06,0-
be quiet! P7-Pro-750W72018020,09,6-
Cougar 700 CM648150k.A.k.A.-
Nexus RX-850076017015,06,0-
Cougar 1000 CM960175k.A.k.A.-
FSP Everest 101098525-

Die aktuelle Netzteilgeneration ist so ausgelegt, dass beinahe die vollständige Leistung auf den +12V-Spannungskreisen zur Verfügung steht. Die Bedeutung der +5V-Schiene hat hingegen deutlich abgenommen.

Die maximalen Stromstärken
Moderne Computer setzen mehr und mehr auf die +12V-Schienen. Während zu Sockel A und Sockel 370 Zeiten die +3,3 und +5 Volt Spannungskreise noch sehr stark belastet wurden, änderte sich dies mit Intels Pentium 4 Prozessor und der Einführung des ATX+12V-Anschlusses. Doch nicht nur die aktuellen Prozessoren beziehen ihren Strom aus den +12V-Schienen, auch die 6- und 8-Pin-Anschlüsse für PCI-Express Grafikkarten liefern ausschließlich +12 Volt.

Die Stromstärken in Ampere
Modell+12V+5V+3,3VVSB-12V-5V
be quiet! E7-CM-680W4x 1828283,00,5-
be quiet! P7-Pro-750W6x 2030264,00,8-
Cougar 700 CM2x 3020242,50,3-
Nexus RX-85004x 2024303,00,5-
Cougar 1000 CM4x 24
2x 28
30304,00,8-
FSP Everest 10104x 2030303,01,0-

Während Netzteile der 450W-Klasse noch vor drei, vier Jahren zwischen 40 und 50 Ampere auf der +5V-Schiene verkraften konnten, kommt keines der neuen Geräte über 30 Ampere hinaus - und dabei handelt es sich um Netzteile mit 750 bis 1010 Watt Leistung. Dies belegt deutlich, wie stark die Bedeutung dieser Schiene abgenommen hat.

Die Anschlüsse
Betrachten wir nun die unterschiedlichen Anschlusskonfigurationen der Netzteile. Als "Molex" werden die 4-Pin-Stecker für PATA-Festplatten und optische Laufwerke bezeichnet, mit "Floppy" und "SATA" sind die Stecker der entsprechenden Geräte gemeint. "PEG" kennzeichnet die 6- oder 8-Pin-Anschlüsse für PCI-Express Grafikkarten. Bei den Power (PWR) und +12V Anschlüssen geben wir nicht ihre Anzahl, sondern ihre Konfiguration an:

Die Anschlüsse
ModellPWR+12VPEGMolexFloppySATA
be quiet! E7-CM-680W20+44/84727
be quiet! P7-Pro-750W20+44/6/841528
Cougar 700 CM20+44/84616
Nexus RX-850020+44/84626
Cougar 1000 CM20+44/86718
FSP Everest 101020+44/84619

In der getesteten Leistungsklasse wird Konnektivität groß geschrieben: Vier Anschlüsse für PEG-Grafikkarten bietet jedes dieser Netzteile, doch eine ausreichende Belastbarkeit für zwei anspruchsvolle Grafikkarten darf man erst ab 750 Watt erwarten. Auch für die Laufwerke ist gut gesorgt und wir finden zumindest sechs SATA- und ebenso viele PATA-Stecker. Zum be quiet! Dark Power P7-Pro-750W ist anzumerken, dass dieses Netzteil unterschiedliche Konfigurationen ermöglicht und nicht alle im Lieferumfang enthaltenen Kabel zugleich angeschlossen werden können.




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be quiet! Dark Power P7-Pro 750W #1
Das Dark Power P7-Pro 750W gehört zu den spannendsten Vertretern seiner Baureihe, da es bereits mit "80 Plus Bronze" zertifiziert wurde. Dies bedeutet, dass sein Wirkungsgrad bei zwanzig- und einhundertprozentiger Auslastung nicht unter 82 Prozent und bei fünfzigprozentiger Auslastung nicht unter 85 Prozent fällt. Doch dieses Netzteil ist nicht nur sparsam, sondern auch komplett ausgestattet. Hinzu kommen ein guter Kundendienst und drei Jahre Herstellergarantie.


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be quiet! liefert alles mit, was man zum Einbau benötigt:

Bei den Kabelsträngen stehen mehrere Varianten, auf die wir später noch detailliert eingehen werden, zur Auswahl. Das gebundene Handbuch hat diese Bezeichnung auch verdient. Es ist verständlich geschrieben und bebildert und liegt in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Polnisch und Russisch vor. Ausstattung und Service haben allerdings auch ihren Preis und im Handel findet man das be quiet! Dark Power P7-Pro 750W erst ab etwa 130 Euro.


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Mit Abmessungen von 150 x 180 x 85 mm (B x T x H) ist das be quiet! Dark Power P7-Pro 750W ein ziemlicher Brocken und satte 40 mm tiefer als die meisten Standard-Netzteile. Eng geschnittene Gehäuse könnten hier zum Problem werden und vor dem Kauf sollte man lieber erst einmal nachmessen. Mit seiner glänzenden Lackierung und dem ins Blech geprägten Markenlogo macht das Gerät einen hochwertigen Eindruck, allerdings sieht man auf seiner Oberfläche auch jeden Fingerabdruck.


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Im Netzteilboden befindet sich ein schwarzer Lüfter mit sieben Blättern und einem Durchmesser von 120 mm. Die Drehzahl des Lüfters wird temperaturabhängig geregelt, die Mindestdrehzahl liegt knapp über 800 U/min. be quiet! hat das Lüftergitter vollständig im Netzteilboden versenkt, um Probleme beim Einbau zu vermeiden.




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be quiet! Dark Power P7-Pro 750W #2
Das Dark Power P7-Pro 750W ist mit sechs +12V-Spannungskreisen ausgestattet, die jeweils 20 Ampere verkraften. Der Prozessor, vier Grafikkarten und die Laufwerke bekommen jeweils einen eigenen Spannungskreis zugestanden.


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Beim Kabelmanagement zeigt sich be quiet! gewohnt konsequent und hat nur den ATX-Hauptanschluss sowie einen Abgriff für die Drehzahl des Netzteillüfters fest mit dem Gerät verbunden. Auf der Rückseite des Dark Power P7-Pro 750W finden sich drei Buchsen für ATX+12V (blau, 4 Kontakte) und EPS+12V. Letzteres wurde mit den üblichen 8 Kontakten (gelb) sowie mit 6 Kontakten (weiß) ausgeführt. Damit es nicht zu einer Fehlbelegung mit PEG-Steckern kommt, wurde der 8-Pin-Anschuss als 10-Pin-Buchse umgesetzt. Der seltene 6er-Stecker wird übrigens von einigen Workstation-Mainboards benötigt.


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Hinzu kommen vier PEG-Anschlüsse für Grafikkarten (8 Kontakte, rot und grün) sowie vier Buchsen für Laufwerke (4 Kontakte, schwarz). Weiterhin kann man bis zu vier Lüfter anschließen, deren Drehzahl vom Netzteil automatisch geregelt wird. Nach dem Herunterfahren des Computers laufen der Netzteillüfter sowie die mit dem Netzteil verbundenen Gehäuselüfter für drei Minuten weiter, um die Hardware abzukühlen. be quiet! hat alle Anschlüsse farblich und mechanisch eindeutig gekennzeichnet, so dass Verwechslungen ausgeschlossen sind.


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Hier die Übersicht aller Kabelstänge sowie die Position der einzelnen Stecker:

Die Anschlüsse des be quiet! Dark Power P7-Pro 750W
Strang/BuchsePos#1Pos#2Pos#3Pos#4Pos#5
ATX/EPS 24-Pin
fest am Gerät
ATX20+4
60,0cm
----
Netzteillüfter
fest am Gerät
3-Pin
81,5cm
----
ATX+12V
abnehmbar
ATX4
60,0cm
----
EPS+12V
abnehmbar
EPS6
60,0cm
----
EPS+12V
abnehmbar
EPS8
60,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
60,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
60,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
60,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
60,0cm
----
PATA
abnehmbar
PATA
61,0cm
PATA
76,5cm
PATA
92,0cm
PATA
108,0cm
-
PATA
abnehmbar
PATA
61,0cm
PATA
76,5cm
PATA
92,0cm
PATA
107,5cm
-
PATA
abnehmbar
PATA
50,0cm
----
PATA (MB)
abnehmbar
PATA
60,0cm
----
Molex/Floppy
abnehmbar
PATA
61,0cm
PATA
77,0cm
PATA
92,0cm
Floppy
107,5cm
-
SATA/Molex/Floppy
abnehmbar
SATA
60,0cm
SATA
74,0cm
PATA
88,5cm
PATA
103,0cm
Floppy
118,0cm
SATA
abnehmbar
SATA
60,0cm
SATA
76,0cm
SATA
91,5cm
SATA
106,5cm
-
SATA
abnehmbar
SATA
50,0cm
----
SATA
abnehmbar
SATA
50,0cm
----
Lüfter
abnehmbar
PATA
60,5cm
3-Pin
77,0cm
---
Lüfter
abnehmbar
PATA
60,5cm
3-Pin
77,0cm
---
Lüfter
abnehmbar
PATA
60,5cm
3-Pin
77,0cm
---
Lüfter
abnehmbar
PATA
60,5cm
3-Pin
77,0cm
---

Das be quiet! Dark Power P7-Pro 750W kann sehr flexibel konfiguriert werden und bringt für jede Konfiguration einen passenden Kabelstrang mit. Allerdings kann man nur vier Laufwerksstränge bestücken, weshalb man aus den neun angebotenen Kabeln auswählen muss. Maximal stehen 17 Laufwerksanschlüsse zur Verfügung, das sollte auch für anspruchsvolle Benutzer ausreichen, da die Lüfter separat verkabelt werden.




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Nexus RX-8500 850 Watt #1
Die Firma Nexus kommt aus den Niederlanden uns ist hierzulande noch nicht allzu bekannt. Nexus setzt auf leise Produkte und versucht bei seinem RX-8500 eine hohe Leistung von 850 Watt mit einem Schallpegel von 15,5 bis 30,0 dB(A) zu kombinieren. Das Gerät findet sich im Handel zu Preisen von knapp unter 130 Euro, damit liegt es im Bereich anderer Markenprodukte dieser Leistungsklasse und ist zugleich ein wenig preiswerter als das be quiet! Dark Power P7-Pro 750W.


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Der Wirkungsgard des RX-8500 soll in allen Lastbereichen über 80 Prozent liegen, was Nexus mit einem kleinen Logo verdeutlichen will. "Guaranteed a minimum of 80% efficiency" steht dort zu lesen sowie "complies with 80PLUS specifications". Doch obwohl das Logo sehr an eine 80-Plus-Zertifizierung erinnert, fehlt eine solche. Das verwundert, denn Nexus hatte zuvor schon zertifizierte Netzteile im Angebot, die nun aber nicht mehr erhältlich sind.


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Zum Lieferumfang gehören das Netzteil sowie sechs abnehmbare Kabelstränge. Nexus packt weder ein Netzkabel noch Schrauben bei. Auf Nachfrage erklärte die Firma, dass die meisten Kunden darauf keinen Wert legen, da diese Teile sowieso schon vorhanden seien. Auch ein Handbuch gibt es nicht. Wer also wissen will, wie man ein Netzteil einbaut und anschließt, sollte jemanden fragen, der sich damit auskennt - oder zu einem anderen Hersteller greifen. Ganz ehrlich Nexus: Angesichts von 130 Euro Kaufpreis ist das Weglassen solcher Cent-Artikel eine absolute Frechheit!


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Das RX-8500 hat Abmessungen von 150 x 165 x 85 mm (B x T x H) und ist somit um 25 mm tiefer als übliche ATX-Netzteile. In den meisten Gehäusen sollte der Einbau möglich sein, dennoch ist es ratsam nachzumessen, da einige Gehäusehersteller von maximal 160 mm Bautiefe ausgehen. Nexus hat die Oberfläche des Netzteils schwarz und mit leichtem Metalliceffekt lackiert, Fingerabdrücke und Kratzer stellen kein großes Problem dar.


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Im Netzteilboden finden wir einen Lüfter mit 140 mm Durchmesser und elf Blättern. Der große Durchmesser und die zahlreichen Blätter sollen auch bei geringen Drehzahlen für einen ausreichenden Luftdurchsatz sorgen, maximal rotiert der Lüfter mit 1500 U/min. Leider steht das Lüftergitter einen guten Millimeter hervor, was den Einbau in einigen Gehäusen erschwert.




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Nexus RX-8500 850 Watt #2
Beim Nexus RX-8500 gibt es vier +12V-Spannungskreise, je einer für CPU und Laufwerke und zwei für die vier PEG-Anschlüsse, mit denen die Grafikkarten versorgt werden. Das Kabelmanagement hat Nexus etwas halbherzig umgesetzt, denn die Anschlusskabel für das Mainboard und die beiden PEG-Stecker mit acht Kontakten sind fest mit dem Netzteil verbunden. Dies ist eine gängige Praxis, um die Effizienz eines Netzteils zu verbessern.


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Auf der Rückseite des RX-8500 finden sich zehn Buchsen für die abnehmbaren Kabelstränge. Vier dieser Anschlüsse sind gelb und für weitere PEG-Kabel gedacht, es liegen jedoch nur zwei solcher Kabel bei. Weiterhin gibt es sechs weiße Buchsen für die Laufwerkskabel, für die Nexus vier Stränge mitliefert. Eine sonderlich große Flexibilität ermöglicht uns der Hersteller jedenfalls nicht.


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Die Buchsen wurden nicht nur farblich sondern auch mechanisch kodiert, damit es nicht zu einer gefährlichen Fehlbestückung kommt. Allerdings sehen sich das helle Gelb und weiß im Halbdunkel des Rechnerinneren recht ähnlich und mit etwas Kraft kann man die Laufwerkskabel in die PEG-Buchsen drücken. Hier besteht also noch Spielraum für Verbesserungen.


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Hier nun die Übersicht der Anschlüsse:

Die Anschlüsse des Nexus RX-8500
Strang/BuchsePos#1Pos#2Pos#3Pos#4Pos#5
ATX/EPS 24-Pin
fest am Gerät
ATX20+4
48,0cm
----
EPS+12V
fest am Gerät
EPS8
49,0cm
----
ATX+12V
fest am Gerät
ATX4
48,0cm
----
PEG
fest am Gerät
PEG6+2
48,0cm
----
PEG
fest am Gerät
PEG6+2
49,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6
50,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6
50,0cm
----
Molex/Floppy
abnehmbar
PATA
50,0cm
PATA
65,0cm
PATA
80,0cm
Floppy
95,0cm
-
Molex/Floppy
abnehmbar
PATA
50,0cm
PATA
65,0cm
PATA
80,0cm
Floppy
95,0cm
-
SATA
abnehmbar
SATA
51,0cm
SATA
71,0cm
SATA
91,0cm
--
SATA
abnehmbar
SATA
51,0cm
SATA
71,0cm
SATA
91,0cm
--

Die Kabellängen sind jeweils zehn bis zwölf Zentimeter kürzer als beim be quiet! Dark Power P7-Pro 750W und einen EPS+12V-Stecker mit sechs Kontakten besitzt das Nexus RX-8500 ebensowenig wie eine Lüftersteuerung oder einen Lüfternachlauf. Zudem haben die abnehmbaren PEG-Kabel nur Stecker mit sechs Kontakten. In Hinblick auf die Ausstattung ist das Dark Power Pro weit überlegen.




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Die Testkonfiguration
Unsere neue Testplattform für Netzteile basiert auf Intels Core i7 965 Extreme Prozessor und dem Mainboard ASUS P6T Deluxe mit dem BIOS 1606. Um auf die unterschiedlichen Leistungsklassen der Netzteile eingehen zu können, werden wir den Prozessor für leistungsstarke Geräte übertakten und das Testsystem mit unterschiedlichen Grafikkarten kombinieren. Die Auswahl reicht von einer Radeon HD 2400 Pro über die Radeon HD 4770 und Radeon HD 4870 bis hin zur einer CrossFire-Kombination aus Radeon HD 4870 und Radeon HD 4870 X2.

Die Testkonfiguration bis 300 Watt
Die Einstiegsklasse geht bis maximal 300 Watt. Diese Netzteile besitzen keinen PEG-Anschluss für Grafikkarten, die mehr als 75 Watt Strom benötigen. Der Hauptverbraucher im System ist somit die CPU:

Die Testkonfiguration für 300 bis 450 Watt
Die Netzteile der unteren Leistungsklasse sind oberhalb von 300 Watt mit einem PEG-Anschluss ausgestattet. In unserer Konfiguration ist der Prozessor dennoch durstiger als die Grafikkarte:

Die Testkonfiguration für 450 bis 600 Watt
Netzteile der mittleren Leistungsklasse mit zwei PEG-Anschlüssen bekommen einen übertakteten Prozessor und eine anspruchsvollere Grafikkarte, genauer gesagt eine Powercolor Radeon HD 4870, vorgesetzt. Diese Grafikkarte verbraucht bereits etwas mehr Strom als der Prozessor.

Die Testkonfiguration für 600 bis 750 Watt
Bei der gehobenen Leistungsklasse läuft die CPU weiterhin mit 3,60 GHz, dafür legen wir bei der Grafikkarte nochmals nach und setzen eine Radeon HD 4870 X2 mit zwei Grafikprozessoren ein. Diese Karte verbraucht in etwa doppelt soviel Strom wie der Prozessor.

Die Testkonfiguration für 750 bis 1000 Watt
Der maximale Ausbau für Netzteile bis 1000 Watt wird heute noch nicht benötigt, aber wir wollen dennoch einen kurzen Ausblick gewähren. In dieser Konfiguration dominieren die Grafikkarten den Stromverbrauch deutlich:




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Messergebnisse: Idle
Jedes Netzteil wurde in vier Lastzuständen vermessen, diese Durchläufe dauerten jeweils eine Stunde und wurden dreimal wiederholt, um zufällige Abweichungen auszuschließen. Während der Messläufe werden der Stromverbrauch und die Spannungen protokolliert. Zunächst messen wir den Stromverbrauch ohne Prozessor- und Grafiklast (idle), der Verbrauch ist dabei sehr konstant.

Testkonfiguration: 600 bis 750 Watt
Die Netzteile dieser Leistungsklasse bekommen es mit einem auf 3,60 GHz übertakteten Core i7 965 Extreme und einer Radeon HD 4870 X2, einem echten Stromfresser unter den Grafikkarten, zu tun:

Leistungsaufnahme Gesamtsystem IDLE in Watt (niedriger ist besser)
be quiet! E7-CM-680W
184
Cougar 700 CM
186
be quiet! P7-Pro-750W
190

Alle drei Netzteile haben die Zertifizierung "80 Plus Bronze" erhalten, dennoch sehen wir im Leerlauf Abweichungen von immerhin sechs Watt. Als leistungsstärkstes Modell hat es das be quiet! Dark Power P7-Pro-750W bei solch niedrigen Lasten besonders schwer. Und wie sieht es bei den Spannungen aus?

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
0.4
+12V
0.75

be quiet! E7-680W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
1.4
+12V
0.17

Cougar 700 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.42
+5V
1
+12V
0.67

Bei den Spannungen glänzt das Dark Power P7-Pro-750W mit absoluten Traumwerten - besser geht es kaum.

Testkonfiguration: 750 bis 1000 Watt
Wir brauchen jetzt unbedingt mehr Last: Der Core i7 965 Extreme wird mit 1,325 Volt auf 3,73 GHz geprügelt und neben der Radeon HD 4870 X2 steckt zusätzlich eine Radeon HD 4870 im Testsystem, so dass drei Radeon HD 4870 GPUs im CrossFire-Betrieb arbeiten. Drei Zusatzlüfter mit 92 mm Durchmesser halten Speicher, Grafikkarten und Chipsatz kühl. Bereits ohne Last nähern wir uns nun der 300-Watt-Marke:

Leistungsaufnahme Gesamtsystem IDLE in Watt (niedriger ist besser)
Cougar 1000 CM
278
be quiet! P7-Pro-750W
282
FSP Everest 1010
286
Nexus RX-8500
286

Das FSP Everest 1010 verfügt über eine normale 80-Plus-Zertifizierung, das be quiet! Dark Power P7-Pro-750W, welches sich auch in dieser Gewichtsklasse beweisen konnte, wurde ebenso wie das Cougar 1000 CM als "80 Plus Bronze" bewertet und das Nexus RX-8500 wird von 80 Plus nicht geführt. Zumindest die beiden Bronze-Geräte können sich im lastfreien etwas absetzen. Betrachten wir jetzt die Spannungsstabilität:

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
0.4
+12V
1.67

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
0
+5V
1.8
+12V
1.17

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.42
+5V
3.4
+12V
0.25

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
0.4
+12V
0.17

Cougar 1000 CM und be quiet! Dark Power P7-Pro-750W zeigen eine sehr gute Spannungsstabilität, werden aber vom Nexus RX-8500 übertroffen. Beim FSP Everest 1010 weichen die +3,3V und insbesonders die +5V-Schiene bereits recht deutlich ab.




be quiet! Dark Power P7-Pro 750W vs Nexus RX-8500 - Druckansicht - Seite 8 von 12

Messergebnisse: CPU-Last
Zunächst werden wir den Core i7 965 Extreme mit Hilfe des Tools Core2MaxPerf belasten. Dieses Programm erzeugt eine Last, welche man mit normalen Anwendungen fast nie erreichen kann. Der in diesem Durchlauf erzeugte Stromverbrauch schwankt nur geringfügig.

Testkonfiguration: 600 bis 750 Watt
Damit die 600W-Klasse ordentlich zu stemmen hat, übertakten wir den Core i7 965 Extreme auf 3,60 GHz und starten Core2MaxPerf erneut mit acht Threads:

Leistungsaufnahme Gesamtsystem CPU-Last in Watt (niedriger ist besser)
be quiet! E7-CM-680W
300
Cougar 700 CM
302
be quiet! P7-Pro-750W
307

Die Rangfolge unserer Idle-Messung wird auch im Durchlauf mit CPU-Last bestätigt. Ein Grund hierfür ist sicherlich auch, dass das Dark Power P7-Pro-750W noch nicht in seinem idealen Lastbereich arbeitet. Das Straight Power E7-680W setzt abermals die Bestmarke. Und wie haben sich die Spannungen entwickelt?

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
0.4
+12V
1.17

be quiet! E7-680W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
1.8
+12V
0.25

Cougar 700 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.03
+5V
0.6
+12V
0.25

Cougar 700 CM und be quiet! Straight Power E7-680W glänzen auf der +12V-Schiene, dennoch behauptet das Dark Power Pro P7-Pro-750W seinen Führungsanspruch. Die +3,3V-Schiene des Cougar 700 CM bricht unter Last noch weiter ein, die Werte bleiben aber deutlich innerhalb der erlaubten Grenzen.

Testkonfiguration: 750 bis 1000 Watt
Der auf 3,73 GHz übertaktete Core i7 965 Extreme schluckt bei 1,325 Volt unter Last mehr als 180 Watt. Die notwendige Last generieren wir mit acht Threads von Core2MaxPerf:

Leistungsaufnahme Gesamtsystem CPU-Last in Watt (niedriger ist besser)
Cougar 1000 CM
416
be quiet! P7-Pro-750W
422
FSP Everest 1010
428
Nexus RX-8500
429

Abermals ist der Verbrauch unseres Testsystems mit dem Cougar 1000 CM am geringsten, es folgt das be quiet! Dark Power P7-Pro-750W vor dem FSP Everest 1010 und dem Nexus RX-8500. Noch kann das Nexus RX-8500 den Anschluss halten, obwohl ihm die 80-Plus-Zertifizierung fehlt. Schauen wir uns nun die Spannungen an:

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
0.4
+12V
1.67

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
1.4
+12V
1.17

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.03
+5V
3.4
+12V
0.75

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
1
+12V
0.17

Auch diesmal liefern Cougar 1000 CM und be quiet! Dark Power P7-Pro-750W sehr gute Werte, während das FSP Everest 1010 wieder etwas viel Spannung auf die +5V-Schiene und etwas wenig auf die +3,3V-Schiene schickt. Die stabilsten Werte erhalten wir mit dem Nexus RX-8500.




be quiet! Dark Power P7-Pro 750W vs Nexus RX-8500 - Druckansicht - Seite 9 von 12

Messergebnisse: GPU-Last
Nun erzeugen wir Last auf der Grafikkarte und messen nochmals den Stromverbrauch sowie die Spannungen. Wir verwenden die Software Furmark (etqw.exe), mit der wir eine Belastung erzeugen, welche die Anforderungen normaler Spiele deutlich übertsteigt. Auch diese Art der Belastung erzeugt einen sehr gleichmäßigen Stromverbrauch.

Testkonfiguration: 600 bis 750 Watt
Die Radeon HD 4870 X2 ist zweifelsohne ein anspruchsvoller Stromschlucker. Furmark läuft im Vollbild-Modus mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten. Auf Kantenglättung haben wir verzichtet, da diese den Stromverbrauch sinken lässt.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem GPU-Last in Watt (niedriger ist besser)
be quiet! E7-CM-680W
526
be quiet! P7-Pro-750W
526
Cougar 700 CM
530

Trotz Verbrauchswerten von deutlich über 500 Watt, liegen die drei Netzteile dicht beisammen. Diesmal fällt das Cougar 700 CM leicht hinter die Modelle von be quiet! zurück, die auf exakt den selben Messwert kommen. Und die Spannungen?

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
0
+12V
2.17

be quiet! E7-680W: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.42
+5V
1.8
+12V
2.17

Cougar 700 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.64
+5V
1
+12V
2.58

Die Radeon HD 4870 X2 belastet die +12V-Schiene enorm, dennoch schlagen sich die Netzteile gut und die maximalen Abweichungen liegen zwischen 2,17 und 2,58 Prozent. Das Dark Power Pro P7-Pro-750W kann hier seinen Leistungsvorteil in die Waagschale werfen und liefert die besten Resultate. Beim Cougar 700 CM schwächelt nach wie vor die +3,3V-Leitung, bleibt aber innerhalb der erlaubten Werte.

Testkonfiguration: 750 bis 1000 Watt
Auch wenn der Core i7 965 Extreme massiv auf 3,73 GHz übertaktet wurde, die Hauptverbraucher sind eindeutig die drei Grafikchips. Abermals generieren wir den Grafiklast mit Hilfe von Furmark mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten und ohne Kantenglättung.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem GPU-Last in Watt (niedriger ist besser)
Cougar 1000 CM
692
be quiet! P7-Pro-750W
708
Nexus RX-8500
720
FSP Everest 1010
726

Diese Extrembelastung kann das Cougar 1000 CM nicht schrecken und mit 692 Watt arbeitet unser Testsystem ganze 16 Watt sparsamer als mit dem be quiet! Dark Power P7-Pro-750W. Nexus RX-8500 und FSP Everest 1010 sind diesmal deutlich abgeschlagen, doch zumindest sichert sich das Nexus RX-8500 noch den dritten Platz.

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.12
+5V
0.6
+12V
3.08

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
1
+12V
0.25

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.94
+5V
3.4
+12V
3.08

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
2.4
+12V
0.25

In diesem Durchlauf kann das Cougar 1000 CM seine zusätzlichen Leistungsreserven ausspielen und zeigt die beste Spannungsstabilität. Die +12V-Schiene des be quiet! Dark Power P7-Pro-750W ist in diesem Durchgang bis an ihren Grenzen belastet, so dass die Abweichungen über drei Prozent steigen. Das Nexus RX-8500 ist 100 Watt stärker und hat daher mehr Spielraum, auffällig sind jedoch die Verbrauchsschwankungen, welche bei diesem Netzteil bis über 800 Watt reichen. Das FSP Everest 1010 wirkt mit unserer Testkonfiguration nicht sonderlich glücklich, bleibt aber zumindest stabil.




be quiet! Dark Power P7-Pro 750W vs Nexus RX-8500 - Druckansicht - Seite 10 von 12

Messergebnisse: CPU+GPU-Last
Im vierten und letzten Messlauf mischen wir CPU- und GPU-Last. Hierzu lassen wir die Programme Furmark und Core2MaxPerf zeitgleich laufen, was auf Systemen mit einer einzelnen GPU zur höchstmöglichen Auslastung führt. Wir testen jedoch mit zwei bzw. drei Grafikprozessoren, so dass die anderwertig verwendete CPU-Last den Grafikprozessoren fehlt und wir nur noch die zweithöchste Auslastung sehen. Bei dieser Konstellation schwankt der Stromverbrauch viel stärker.

Testkonfiguration: 600 bis 750 Watt
In der geringeren Gewichtsklasse lassen wir Core2MaxPerf mit vier Threads auf den Core i7 965 Extreme los, wobei der Prozessor auf 3,60 GHz übertaktet wurde. Furmark läuft abermals auf der Radeon HD 4870 X2 im Vollbild-Modus mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten und ohne Kantenglättung.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem CPU+GPU in Watt (niedriger ist besser)
be quiet! E7-CM-680W
394
be quiet! P7-Pro-750W
400
Cougar 700 CM
410

Dieser Durchlauf bringt uns die deutlichsten Unterschiede: Während sich das Straight Power E7-680W klar an der Spitze festsetzen kann, fällt das Cougar 700 CM diesmal deutlich zurück und das Dark Power P7-Pro-750W belegt die goldene Mitte. Wir haben alle Messungen dreimal durchgeführt und obige Reihenfolge wurde in jedem Testlauf bestätigt. Und die Spannungen?

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
0.4
+12V
1.67

be quiet! E7-680W: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.12
+5V
1.4
+12V
1.17

Cougar 700 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.64
+5V
0
+12V
1.17

Abermals überzeugen Cougar 700 CM und Straight Power E7-680W mit einer sehr stabilen +12V-Schiene. Die insgesamt stabilsten Spannungen dürfen wir jedoch dem Dark Power Pro P7-Pro-750W bescheinigen. Wie schon beim Durchlauf GPU-Last bricht die +3,3V-Schiene des Cougar 700 CM um 3,64 Prozent ein.

Testkonfiguration: 750 bis 1000 Watt
Angesichts der drei Grafikprozessoren verliert der auf 3,73 GHz übertaktete Core i7 965 Extreme seinen Schrecken. Wir belasten die CPU mit vier Threads von Core2MaxPerf, doch das bremst Furmark, welches im Vollbild-Modus mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten und ohne Kantenglättung läuft, aus. Daher bricht der Gesamtverbrauch unseres Testsystems deutlich ein:

Leistungsaufnahme Gesamtsystem CPU+GPU in Watt (niedriger ist besser)
Cougar 1000 CM
500
be quiet! P7-Pro-750W
514
Nexus RX-8500
526
FSP Everest 1010
526

Mit 500 Watt setzt das Cougar 1000 CM die Bestmarke, das be quiet! Dark Power P7-Pro-750W schlägt sich wacker und die Modelle Nexus RX-8500 und FSP Everest 1010 sind abermals abgeschlagen.

be quiet! P7-Pro-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
0
+12V
2.17

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
1.4
+12V
1.17

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.64
+5V
3.4
+12V
1.67

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
1.4
+12V
0.25

Die stabilsten Werte messen wir beim Cougar 1000 CM und beim Nexus RX-8500. Das be quiet! Dark Power P7-Pro-750W zollt auf der +12V-Schiene seiner Leistungsklasse Tribut und das FSP Everest 1010 kann mit seiner anderthalb Jahre alten Technik nicht mehr um die Spitzenplatzierungen mitkämpfen.




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Stromverbrauch im Standby
Im Standby sollte der Computer möglichst wenig Strom verbrauchen. Sind die getesteten Netzteile auch dann noch Stromsparer, wenn das System heruntergefahren wurde?

Leistungsaufnahme Gesamtsystem Standby (niedriger ist besser)
be quiet! E7-400W
2.4
be quiet! E7-CM-680W
2.4
be quiet! TFX 300W
2.5
be quiet! SFX 350W
2.7
be quiet! L7-350W
2.9
be quiet! L7-430W
2.9
Xigmatek NRP-PC402
2.9
be quiet! L7-300W
3.0
be quiet! L7-530W
3.0
NesteQ ECS 5001
3.0
NesteQ ECS-XS-500
3.2
be quiet! P7-Pro-750W
3.2
FSP Everest 1010
3.2
Cougar 700 CM
3.3
Nexus RX-8500
3.3
Cougar 1000 CM
3.4

Verbräuche unter vier Watt sind schwer zu messen. Obwohl der Hersteller unsere Messgeräte bis 0,2 Watt freigegeben hat, betrachten wir obige Ergebnisse in erster Linie als untereinander vergleichbar. Im Standby spielt die Leistungsklasse keine Rolle mehr, hier sind andere Künste gefragt. Während die beiden CM Netzteile von Cougar und das Nexus RX-8500 in dieser Disziplin nicht punkten können, setzen die Netzteile der Straight Power E7 Baureihe von be quiet! einen neuen Maßstab. Das be quiet! Dark Power P7-Pro-750W ist hingegen nur wenig besser als die Geräte von Cougar und Nexus. Auf das Jahr umgerechnet bedeutet jedes Watt Stromkosten in Höhe von knapp zwei Euro (angenommener Preis: 22 Cent pro kWh).

Schalldruck
Markennetzteile sind in den letzten Jahren nicht nur immer effizienter, sondern auch immer leiser geworden. Wir rüsten unser Testsystem mit einer Grafikkarte vom Typ MSI RX2400Pro-TD256EH auf den passiven Betrieb um und lassen es für die Schallpegelmessung ohne Festplatte ca. 15 Minuten in der BIOS-Konfiguration laufen. Damit die Grundlast nicht zu gering ausfällt, wurde der Core i7 965 Extreme auf 3,73 GHz (1,325 Volt) übertaktet, nun liegen ca. 153 Watt an. Wir haben den Schallpegel aus einer Entfernung von 35 cm gemessen und anschließend auf einen Abstand von einem Meter umgerechnet. Dies war erforderlich, da die meisten Netzteile tatsächlich sehr, sehr leise arbeiten.

Schalldruck in dB(A), IDLE, Abstand 1 Meter (niedriger ist besser)
be quiet! E7-400W
21.18
be quiet! L7-530W
21.78
be quiet! L7-300W
22.28
be quiet! L7-430W
22.48
Cougar 700 CM
23.08
Nexus RX-8500
23.08
be quiet! L7-350W
23.18
NesteQ ECS 5001
23.18
Cougar 1000 CM
23.98
NesteQ ECS-XS-500
24.18
be quiet! P7-Pro-750W
24.68
be quiet! E7-CM-680W
24.78
be quiet! TFX 300W
25.98
FSP Everest 1010
28.38
be quiet! SFX 350W
30.38
Xigmatek NRP-PC402
31.98

Mit 23,08 dB(A) unterbieten Cougar 700 CM und Nexus RX-8500 ihre Mitbewerber von be quiet! um gut anderthalb Dezibel - ein leiser 140mm-Lüfter mit minimaler Drehzahl macht dies möglich. Auf dieses Konzept setzt auch das Cougar 1000 CM, welches mit 23,98 dB(A) ebenfalls sehr leise arbeitet. Für das menschliche Ohr ist es kaum möglich, einen Unterschied von 1,5 dB(A) zu erkennen. Die 28,38 dB(A) des FSP Everest 1010 fallen hingegen sogleich als merklich lauter auf.




be quiet! Dark Power P7-Pro 750W vs Nexus RX-8500 - Druckansicht - Seite 12 von 12

Fazit: be quiet! Dark Power P7-Pro 750W
Sehr GutDas be quiet! Dark Power P7-Pro 750W hat uns positiv überrascht. Der Grund hierfür war nicht der umfangreiche Lieferumfang mit sage und schreibe zwanzig optionalen Kabelsträngen, Schrauben, Rändelschrauben, Kabelbindern und einem umfangreichen Handbuch. Auch die vorbildliche Ausstattung mit einer Lüfterregelung für vier Gehäuselüfter und einem dreiminütigen Lüfternachlauf beim Herunterfahren des Computers war uns bereits bestens bekannt. Überrascht hat uns vielmehr, dass dieses Netzteil unsere anspruchsvollste Testkonfiguration mit einem auf 3,75 GHz übertakteten Intel Core i7 965 Extreme und drei AMD ATi Radeon HD 4870 Grafikprozessoren stemmen konnte. Diese Last konzentriert sich fast ausschließlich auf die +12V-Schiene und ist für ein Netzteil dieser Leistungsklasse bereits sehr grenzwertig. Insofern können sich Spannungsschwankungen von lediglich 3,08 Prozent durchaus sehen lassen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auch hinsichtlich des Stromverbrauchs macht das als "80 Plus Bronze" zertifizierte Dark Power P7-Pro 750W eine gute Figur, im Standby könnte das Gerät aber noch etwas sparsamer sein. Mit 24,68 dB(A) ist der 120mm-Lüfter des Dark Power Pro recht leise, aber immerhin noch 1,6 dB(A) lauter als der 140mm-Lüfter des Nexus RX-8500. Für Kopfzerbrechen könnten allerdings die Abmessungen des Netzteils sorgen, denn mit einer Bautiefe von 180 mm passt es bei Weitem nicht in jedes Gehäuse. Der Preis von gut 130 Euro ist zwar gerechtfertigt, wird einige Interessenten aber dennoch abschrecken. Wir werten das be quiet! Dark Power P7-Pro 750W mit "Sehr Gut".




Fazit: Nexus RX-8500 850W
Bereits beim Auspacken des Nexus RX8500 hätten wir den Test schon fast abgebrochen, denn wer ein Netzteil für 130 Euro auf den Markt bringt und weder Netzkabel noch Schrauben noch ein Handbuch beilegt, hat die Disqualifikation verdient. Zunächst dachten wir, unser Testmuster wäre irrtümlich ohne Zubehör verschickt wurden, doch leider ist der leere Karton beabsichtigt - schwache Leistung, Nexus! Ebenfalls völlig unverständlich ist in unseren Augen, dass Nexus das Gerät mit einer Effizienz von über 80 Prozent bewirkt, ein eigens 80%-Logo verwendet und von der Einhaltung der Vorgaben von "80 Plus" spricht, auf der anderen Seite aber keine 80-Plus-Zertifizierung vorweisen kann. Unsere Messungen belegen, dass sich der Wirkungsgrad des RX-8500 durchaus im Bereich von 80 Prozent bewegt. Im Standby-Betrieb würden wir uns jedoch einen geringeren Verbrauch wünschen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Nexus setzt das Kabelmanagement nur halbherzig um und verbindet die Mainboardanschlüsse sowie die beiden 8-Pin PEG-Stecker fest mit dem Netzteil. Obwohl sich auf der Rückseite des RX-8500 zehn Buchsen befinden, liefert Nexus nur sechs Kabelstränge mit. Zumindest bei den Laufwerkssträngen mangelt es für diese Preisklasse an Flexibilität. In Hinblick auf die Spannungen ist das Nexus RX-8500 hoch stabil und zudem sehr leise. Somit handelt es sich durchaus um ein richtig gutes Netzteil mit drei Jahren Herstellergarantie, dass sich durch fehlende Cent-Artikel um eine Empfehlung gebracht hat: Kein Handbuch, keine Schrauben und kein Netzkabel bedeutet für uns keine Empfehlung. Schade.




Unser Dank gilt be quiet! und Nexus für die Teststellung der Netzteile.







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