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be quiet! Dark Rock ProC1 - Das Erstlingswerk im Härtetest

Autor: doelf - veröffentlicht am 25.05.2011
s.7/7
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Fazit
Sehr GutMit dem Dark Rock ProC1 ist be quiet! ein beachtlicher Einstieg in den Markt der CPU-Kühler geglückt. Hierbei muss man hervorheben, dass der Hersteller auf eigene Entwicklungen setzt und nicht einfach bereits vorhandene Designs asiatischer Firmen angekauft hat. Dieses Vorgehen ermöglicht ein eigenständiges Produkt, das sich von der Masse abheben kann, doch andererseits steigt auch das Risiko, beim Einstieg in ein neues Marktsegment Fehler zu machen. be quiet! hat diese Fehlerquellen insoweit minimiert, dass man darauf verzichtet hat, das Rad bzw. den CPU-Kühler neu zu erfinden. Das Design des Dark Rock ProC1 erinnert beispielsweise an Noctuas NH-D14 und das Montagesystem ist dem des japanischen Herstellers Scythe nicht unähnlich. Dennoch ist das Ergebnis ein eigenständiger CPU-Kühler mit einer Erscheinung, die optisch sehr gut zu den anderen Produkten von be quiet! passt.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die große Stunde des Dark Rock ProC1 schlägt, wenn es um die Lautstärke geht: Seine beiden SilentWingsPWM laufen extrem gleichmäßig und arbeiten zudem sehr leise. Zusammen mit den sägezahnförmigen Einschnitten in die Kühlbleche sorgen die beiden Lüfter für einen erstaunlich ruhigen Betrieb. Allerdings ist der Luftdurchsatz der SilentWingsPWM nicht allzu hoch, was absolute Topleistungen in Bezug auf die Kühlung verhindert. Auch bezüglich des Anpressdrucks zeigt sich be quiet! eher zurückhaltend, dieser Nachteil lässt sich aber mit Hilfe der im Lieferumfang enthaltenen Unterlegscheiben kompensieren.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Nicht ganz glücklich sind wir mit der Montageanleitung, welche im Text vom Einsatz der Unterlegscheiben abrät, diese aber in den Abbildungen ausnahemslos verwendet. Da die Bilder selbsterklärend sind, werden viele Käufer den Text erst gar nicht lesen und den Dark Rock ProC1 daher mit zu hohem Druck montieren. Weiterhin konnte uns die Anordnung der Heatpipes nur bedingt überzeugen, da diese eine lange, aber zugleich auch schmale Bodenplatte bewirkt, welche nicht optimal auf viele aktuelle Prozessoren passt. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Montage, denn be quiet! hat eine recht umständliche Variante gewählt, bei der der Kühler von unten am Mainboard verschraubt wird. Bleibt noch der Preis: Auf seiner Produktseite nennt be quiet! recht happige 79,90 Euro, doch die Straßenpreise beginnen bereits unter 60 Euro und das finden wir durchaus angemessen. Es fehlt nicht viel, um den Noctua NH-D14 vom Thron der Turmkühler zu verdrängen, doch am Ende reicht es nicht ganz und wir notieren für den be quiet! Dark Rock ProC1 ein "Sehr Gut".

Die Messergebnisse weiterer CPU-Kühler finden sich in unseren CPU-Kühler-Charts.




Unser Dank gilt be quiet! für die Teststellung des Dark Rock ProC1.




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