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BitFenix Shinobi XL - Schicker XL-Tower mit extra viel Platz

Autor: Rolf und Doelf - veröffentlicht am 20.04.2012
s.13/13
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Fazit
Gut Fassen wir unsere Erfahrungen mit dem BitFenix Shinobi XL zu einem Fazit zusammen, so fällt dieses überwiegend positiv aus. Das Gehäuse wirkt trotz seiner enormen Abmessung nicht klobig und die SoftTouch-Oberfläche gibt ihm eine besondere Eleganz und Wertigkeit. Blech, Lackierung und Kunststoffteile sind frei von sichtbaren Fehlern und hinterlassen einen robusten Eindruck. Lediglich das Bodenblech könnte im Bereich der Gehäusefüße eine Verstärkung vertragen. Bei normaler Belastung sind zwar auch hier keine Probleme zu erwarten, doch sobald sich jemand leicht auf das Gehäuse lehnt, bewegt sich das Bodenblech sichtbar. Ansonsten erweist sich das Shinobi XL als ausreichend verwindungssteif. Einen Patzer leistet sich der Hersteller bei der scharnierartigen Aufnahme der Seitenteile: Hier gibt es zu viel Spiel, weshalb die Seitenbleche zum Klappern neigen. Wir konnten das Problem zwar zurechtbiegen, doch BitFenix sollte dieses Detail überarbeiten. Dabei könnte man die Seitenbleche zugleich mit einem Griff versehen, der ihr Entfernen erleichtert und unsere Fingernägel schont.


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Die Montage der 3,5-Zoll-Festplatten im unteren Laufwerksträger erfolgt ohne Werkzeug, dies gilt auch für den Einbau der optischen Laufwerke in den 5,25-Zoll-Schächten. Lediglich 2,5-Zoll-Geräte wie SSDs müssen im Shinobi XL verschraubt werden. Der Adapterrahmen zur Nutzung kleinerer Geräte in den 5,25-Zoll-Einschüben passt mechanisch und optisch sehr gut, als optionales Zubehör würden wir uns jedoch auch einen Wechselrahmen wünschen. Bei den Erweiterungskarten setzt BitFenix auf Schrauben und wir ziehen diese Lösung den zumeist wackeligen Haltebügeln der Mitbewerber gerne vor. Die zahlreichen Durchbrüche im Mainboard-Träger und der gewaltige Stauraum dahinter erleichtern die saubere Verkabelung erheblich. Lediglich die Schutzmanschetten, die sehr leicht herausrutschen, nerven ein wenig. Bleibt noch anzumerken, dass dieses Gehäuse unglaublich viel Platz für das Mainboard und überlange Grafikkarten bietet.


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Die drei im Lieferumfang enthaltenen Lüfter (1 x 120 mm und 2 x 230 mm) sorgen für eine gute Kühlung, sie rotieren gleichmäßig und ohne störende Lagergeräusche. Leider hat sich BitFenix die Befestigung der Lüfter sehr leicht gemacht und sie ohne Entkopplung verschraubt. Das Vorhandensein von Staubfiltern finden wir positiv, doch die Umsetzung lässt Spielraum für Verbesserungen. So steckt einzig der Filter unterhalb des Netzteils in einer Führung und kann ohne Mühe nach hinten herausgezogen werden. Die beiden Filter für die Bodenlüfter wurden hingegen am Gehäuse verschraubt und dem Filter des Frontlüfters fehlt ein Rahmen, so dass er ziemlich locker in den Haltenasen hängt. Fans von Wasserkühlungen wird es freuen, dass sich im Shinobi XL zwei Triple-Radiatoren verbauen lassen. Wer mehrere leistungsstarke Grafikkarten verbauen will, sollte das alternative Seitenteil mit Fenster und der Möglichkeit, zwei 120-mm-Lüfter zu verbauen, wählen.

Die Ausstattungsliste fällt recht mager aus: Ein Lade-Port und vier USB-3.0-Anschlüsse sind zwar schön und gut, doch wir vermissen einen eSATA-Anschluss und eine Lüfterregelung. Einige Mitbewerber integrieren zudem Festplattendocks. Bleibt noch der Preis des BitFenix Shinobi XL: Caseking veranschlagt 139,90 Euro, was in Anbetracht von Größe und Verarbeitung durchaus angemessen ist. Ein Schnäppchen ist dieses XL-Gehäuse aber nicht, so dass es sich am Ende mit der Wertung "Gut" bescheiden muss.




Unser Dank gilt BitFenix für die Bereitstellung des Gehäuses Shinobi XL und des weiteren Zubehörs.




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