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CM Storm Sniper (SGC-6000-KKN1-GP), das Kampfgehäuse - Druckansicht - Seite 1 von 10

Das erste Gehäuse von CM Storm hört auf den Namen Sniper (SGC-6000-KKN1-GP), doch das Erstlingswerk ist eigentlich keines. Denn hinter CM Storm steckt das Know-How des alteingesessenen Herstellers Cooler Master. Zusammen mit eSportlern von SK-Gaming, Mousesports und Fnatic sowie Experten von Caseking hat Cooler Master dieses Gaming-Gehäuse entwicklet und unter der neuen Marke CM Storm an den Start geschickt. Doch was wird uns erwarten? Ein laues Lüftchen oder ein ausgewachsener Tornado?


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Der erste Eindruck
Beherzt greifen wir in den Karton und ziehen einen schwarzen Midi-Tower heraus, der auf den ersten Blick entfernt an einen Benzinkanister erinnert. Irgendwie drängt sich der Eindruck auf, dass auch das dunkle Grün oder die Tarnfarben eines klassischen Willys Jeep diesem Gehäuse ganz gut gestanden hätten, doch die Zeit der Militär-Shooter vor dem Hintergund des zweiten Weltkriegs ist ja bereits abgelaufen.


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Stahl, viel Kunststoff und Drahtgitter prägen das Erscheinungsbild des Sniper. Das Gehäuse wirkt wuchtig, denn es ist nur 55,1 cm hoch, dafür aber 25,5 cm breit. Die meisten Gehäuse in Tower-Bauform begnügen sich mit 20 cm. Die Ursache für die Überbreite ist schnell ausgemacht, denn die beiden Seitenpanale stehen nach außen vor. Mit den Ausbuchtungen ereicht CM Storm eine höhere Verwindungssteifigkeit, welche auf der linken Seite auch dringend benötigt wird, da dieses Panel zum größten Teil aus einem luftdurchlässigen Drahtgeflecht bestehen.


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Die erste Assoziation mit einem Treibstoffkanister rührt jedoch hauptsächlich von der Kunststoffabdeckung auf der Oberseite des Gehäuses her, welche zugleich als Tragegriff dient, und vom Drehregler der integrierten Lüftersteuerung. Im Marketing-Jargon spricht man lieber von der Farbe eines Stealth-Bombers, von einem militärischen Auftritt oder von einer Waffe. Und obwohl sich das Sniper-Gehäuse nicht allzu weit vom Design typischer Midi-Tower entfernt, kann man ihm sein militärisches Aussehen nicht absprechen. Ob so etwas gefällt, ist freilich Geschmacksache.


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Mit einer Tiefe von 56,7 cm liegt das Sniper wieder einige Zentimeter über dem Durchschnitt, so dass wir auf einen einfachen Einbau der Hardware hoffen dürfen. Das Gewicht von 10,6 kg bleibt zwar unter dem des Cooler Master Stacker, übertrifft die meisten anderen Midi-Tower jedoch deutlich. Dies verspricht eine hohe Stabilität und ein erstes Anheben beim Foto-Shooting bestätigt dies.




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Deckel, Gehäusefront und Lieferumfang
Die Front des CM Storm Sniper beherbergt fünf Schächte im 5,25-Zoll-Format, von denen einer auch für externe 3,5-Zoll-Geräte genutzt werden kann. Darunter hat der Hersteller einen 20-cm-Lüfter mit blauen LEDs angeordnet. Auf der Rückseite wurde hingegen ein Lüfter mit 12 cm Durchmesser und ohne Beleuchtung verbaut.


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Praktisch und gut erreichbar hat CM Storm die Frontanschlüsse angeordnet: Vorne und oben, wo sie auch hingehören. Leider ist dies auch heutzutage noch keine Selbstverständlichkeit. Zur Auswahl stehen je ein eSATA- und Firewire-Anschluss, zwei Audio-Buchsen für Mikrofon und Kopfhörer sowie vier USB-2.0-Ports. Weiterhin finden wir hier einen kleinen Reset-Taster, den Einschlatknopf, den Drehregler der Lüftersteuerung und die LEDs für Power und Laufwerkszugriffe.


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Unter der oberen Kunststoffabdeckung befindet sich ein zweiter Lüfter mit 20 cm Durchmesser, welcher im Betrieb blau beleuchtet ist.


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Wie bei den Seiten setzt CM Storm auch bei den Laufwerksblenden auf luftdurchlässige Drahtgitter. Die Blenden lassen sich leicht und ohne Werkzeug lösen, sie sind erfreulicherweise wiederverwendbar.


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Die untere Blende besitzt eine herausnehmbare Aussparung, welche den Einbau von 3,5-Zoll-Geräten ermöglicht.


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Passende Schienen für die Verschraubung solcher Laufwerke im 5,25-Zoll-Einschub befinden sich im Lieferumfang.


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Weiterhin packt CM Storm seinem Gehäuse Schrauben, Kabelbinder, zwei Ersatzgummis für die Schlauchdurchführung einer Wasserkühlung und vier kleine Füße, welche man montieren kann, wenn aufgrund begrenzter Stellfläche die bereits verschraubten Ausklappfüße zu groß sind, bei.




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Rückseite und Boden
CM Storm setzt beim Sniper auf eine besonders effektive Kühlung der CPU und ordnet um den Prozessorkühler herum Gehäuselüfter an. Aus diesem Grund wurde das Netzteil entgegen des gängigen ATX-Designs unter das Motherboard verlagert.


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Ganz oben finden sich zwei Schlauchdurchführungen für externe Wasserkühlungen. Im Lieferumfang sind zwei weitere Gummidurchführungen enthalten.


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Die Slotbleche der Erweiterungssteckplätze wurden perforiert, um die Durchlüftung des Gehäuses weiter zu verbessern. Rechts sehen wir eine weitere Besonderheit des Gehäuses, den StormGuard. Es handelt sich um eine Kabeldurchführung, welche den Diebstahl von Peripheriegeräten wie Mäusen und Tastaturen verhindern soll. Das Kabel wird hier eingefädelt und ohne das Gehäuse zu öffnen kann niemand die Maus entfernen.


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Beim Netzteil gibt das Sniper dem Benutzer die Wahl, wie herum er es einbaut. Modelle mit einem Lüfter im Boden können so platziert werden, dass der Lüfter entweder nach oben oder nach unten weist. Da es keinen Staubfilter unterhalb des Netzteils gibt, bietet sich die Ausrichtung nach oben an.


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Vorsicht ist allerdings in dem Fall geboten, wenn eine zusätzliche Grafikkarte in einem der unteren Steckplätze verbaut wird. Hier kann es vorkommen, dass Netzteil und Grafikkartenlüfter in entgegengesetzten Richtungen arbeiten und sich gegenseitig behindern. In diesem Fall sollte der Netzteillüfter nach unten weisen.


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Die Unterseite des Sniper besitzt wie die Oberseite eine Abdeckung aus Kunststoff. Der Hersteller hat hier vier Füße montiert, welche sich seitlich ausklappen lassen. Alternativ werden vier kleinere, runde Standfüße mitgeliefert, mit denen sich das Gehäuse auch auf einer Schreibtischplatte aufstellen lässt.




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Im Inneren
Nun entfernen wir die beiden Seitenteile und wagen einen Blick ins Innere des Sniper. Am linken Seitenpanel kann man wahlweise einen Lüfter mit 20,0 cm Durchmesser oder zwei Lüfter mit je 12,0 cm Durchmesser befestigen.


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Im vorderen Bereich des Gehäuses befinden sich unterhalb der fünf 5,25-Zoll-Einschübe noch fünf Schächte für interne 3,5-Zoll-Festplatten. Diese wurden um 90° gedreht so dass viel Platz für den Einbau von Mainboard und Grafikkarten bleibt. Auf dem nicht herausnehmbaren Mainboardtray sehen wir eine Beschriftung als Montagehilfe für die Hauptplatine.


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Unter dem Gehäusedeckel finden wir den ersten 20-cm-Lüfter aus transparentem Kunststoff. Alternativ kann man statt seiner auch zwei Lüfter mit 12,0 cm Durchmesser oder einen Radiator mit Abmessungen von 12,0 x 24,0 cm verbauen.


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Auf der Rückseite befindet sich ein schwarzer Lüfter mit 12,0 cm Durchmesser, welcher die heiße Abluft des Prozessorkühlers aus dem Gehäuse befördert. Das Mainboardtray weist im Bereich des CPU-Kühlers eine praktische Aussparung auf, welche den Ausbau verschraubter Kühler ohne vorherige Entfernung des Motherboards ermöglicht.


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Im Mittelteil sehen wir die Kabelklemme "StormGuard" sowie die gelochten Soltblenden. Erweiterungskarten werden im Sniper nicht verschraubt, sondern mit einer Kunststoffklemme kabellos befestigt. Das ist schön und halbwegs gut, doch Schrauben sind unserer Meinung nach der einfachere und bessere Weg, zumal wir für die Befestigung der Hauptplatine sowieso einen Schraubendreher benötigen.


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Unten sehen wir die Aussparung für das Netzteil, welches leider nicht entkoppelt wird. Auch auf einen Staubfilter im Gehäuseboden hat der Hersteller leider verzichtet.


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Dafür gibt es einen Staubfilter für einen optionalen Gehäuselüfter. Der Benutzer kann zwischen Modellen mit 12,0 und 14,0 cm Durchmesser wählen.




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Einbau: Laufwerke 5,25-Zoll (extern)
Die Schächte für externe und interne Laufwerke befinden sich hinter der Gehäusefront. CM Storm liefert das notwendige Material mit, um einen der fünf 5,25-Zoll-Schächte für ein externes 3,5-Zoll-Gerät umzurüsten.


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Die luftdurchlässigen Blenden lassen sich mit einem leichten Fingerdruck entfernen und wiederverwenden.


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Auf der linken Seite des Laufwerkkäfigs befinden sich Kunststoffarretierungen, welche durch Druck fixiert bzw. gelöst werden. Diese reichen aus, um das Gerät sicher an seinem Platz zu halten.


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Der Einbau kann somit werkzeuglos erfolgen und es müssen auch keine Schienen am Laufwerk angebracht werden.


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Doch leider hat dieses Konzept einen Nachteil: Die Laufwerke sitzen recht locker im Schacht und da diese Geräte deutliche Vibrationen verursachen, wird es bei Zugriffen schnell laut.


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Eine praktikable Lösung besteht darin, die optischen Laufwerke zusätzlich auf der rechten Seite zu verschrauben.




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Einbau: Laufwerke 3,5-Zoll (intern)
Für die Festplatten verwendet CM Storm ein Schubladensystem. Fünf schwarze Laden aus Kunststoff befinden sich im unteren Teil des Gehäuses, sie wurden um 90° gedreht, um die Verkabelung zu erleichtern und mehr Platz für Grafikkarten zu schaffen.


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Eine schwenkbare Klappe sorgt zugleich für die Fixierung der Schubladen am Laufwerkskäfig.


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Die Festplatten werden ohne Werkzeug verbaut. Vier Metallbolzen greifen in die Schraublöcher der Festplatte und der Kunststoff ist so biegsam, dass man ihn zum Einlegen der Festplatte nur vorsichtig zur Seite biegen muss.


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Die Festplatte wird so orientiert, dass ihre Anschlüsse zur rechten Gehäuseseite hin zeigen.


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Auf diese Weise lassen sich die Kabel sauber und unauffällig verlegen, zudem stören sie nicht mehr den Luftfluss im Inneren des Gehäuses. Mit durch Festplatten verursachten Vibrationen hatten wir im Test keine Probleme.


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CM Storm führt die Kabel der Frontanschlüsse und der Lüfter ebenfalls hier entlang. Die Lüfter wurden bereits zu einem Kabelstrang zusammengefasst, so dass man nur noch einen Molex-Stecker zur Versorgung benötigt. Was allerdings ein wenig stört, sind die Molexbuchsen, welche bei der Verkabelung übrig geblieben sind. Das hätte der Hersteller eleganter lösen können.




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Einbau: Mainboard und Netzteil
Der Einbau der Hauptplatine verläuft wie bei den meisten anderen Gehäusen. Zunächst fällt auf, dass CM Storm gleich zwei große Lüfter um den CPU-Kühler herum angeordnet hat. Beide blasen warme Luft aus dem Gehäuse heraus.


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Für die Frontanschlüsse werden ein SATA- und ein Firewire-Abgriff sowie zwei USB-Header benötigt. Zur Verbindung der Audioanschlüsse stehen wahlweise AC97- und High-Definition-Audio zur Auswahl.


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Als CPU-Kühler haben wir den ASUS Arctic Square verwendet, da dieser Kühler verschraubt wird.


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Dank einer speziellen Aussparung unterhalb des CPU-Kühlers können wir im Sniper auch verschraubte Modelle entfernen, ohne zuvor das Mainboard ausbauen zu müssen.


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Da sich das Netzteil ganz unten im Gehäuse befindet, kann es bei manchen Modellen Probleme mit der Kabellänge geben. Insbesondere beim ATX/EPS+12V-Kabel, dessen Buchse meist ganz oben auf der Hauptplatine zu finden ist, reicht die Länge oft nicht aus. Auch bei unserem Aufbau wurde es recht knapp.


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Da wir keine Konflikte mit der Kühlung einer Grafikkarte hatten, orientierten wir das Netzteil so, dass der Bodenlüfter nach oben zeigt. Auf diese Weise zieht das Netzteil Abwärme aus dem Innenraum und befördert diese aus dem Sniper.




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Besonderheiten: Zugang zu den Lüftern
Etwas kompliziert gestaltet sich der Zugang zu den Lüftern, welcher bei Austausch oder der Reinigung eine Rolle spielt. Der obere 20-cm-Lüfter wurde verschraubt, wir müssen daher zunächst die Kunstsoffhaube lüften.


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Diese Abdeckung wird von acht Kunststoffnasen gehalten, welche man zurückdrücken muss. Mit etwas Übung geht das recht leicht. Es ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Kabel der Frontanschlüsse sind herstellerseitig recht knapp gebündelt.


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Alternativ zum 20-cm-Lüfter kann man zwei Lüfter mit 12 cm Durchmesser oder einen Radiator verbauen. Betrachten wir nun die Unterseite des Sniper:


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Auch hier wird die Kunststoffabdeckung von acht Nasen gehalten, doch warum sollte man diese überhaupt entfernen? Um an den Frontlüfter zu kommen! Denn vor diesem sitzt der Festplattenkäfig und der ist sowohl mit den oberen 5,25-Zoll-Schächten als auch mit dem Gehäuseboden verschraubt.


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Und bevor man den Käfig herausziehen kann, muss auch der untere Lüfterhalter entfernt werden. Viel Aufwand, um den Frontlüfter säubern zu können.


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Wir hätten uns über eine Lösung gefreut, bei der die Schrauben von Innen zugänglich sind. Oder eine Variante, bei der das Festplattengatter lediglich mit einer Schraube fixiert ist und man den gesamten Käfig seitlich wegziehen oder drehen kann.




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Besonderheiten: Beleuchtung und Schallpegel
Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf die versprochene Light-Show - schließlich verbaut CM Storm die beiden beleuchteten Lüfter nicht ohne Grund.


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Zudem wollen wir die Lautstärke der Lüfter vermessen. Aus diesem Grund wurden zunächst auch nur die Lüfter verkabelt und keine weitere Hardware verbaut.


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Die Drehzahl der Lüfter kann mit Hilfe des Drehknopfs auf der Vorderseite manuell geregelt werden.


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Als kleinen Bonus hat unser Tester Giorgio noch zwei blaue Leuchtleisten montiert.


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Diese setzen seitlich einen zusätzlichen vertikalen Akzent.


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Mit unserem Schallpegelmeter messen wir aus einem Meter Entfernung eine Geräuschpegel zwischen 31,0 und 40,2 dB(A). Allerdings laufen die 20-cm-Lüfter bei minimaler Drehzahl etwas unrund, weshalb wir eine mittlere Einstellungen und einen Pegel von 37,0 dB(A) empfehlen. Das ist dann zwar nicht mehr wirklich "silent", aber noch vergleichsweise leise.




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Fazit
Sehr GutOhne Frage, das Sniper (SGC-6000-KKN1-GP) ist eine gelungene Premiere für CM Storm. Das Gehäuse wird mit drei großen Lüftern geliefert, von denen zwei sogar 20 cm Durchmesser aufweisen, und dank der manuellen Lüfterregelung ist sowohl eine optimale Kühlung als auch ein halbwegs leiser Betrieb möglich. Das "halbwegs" hat seine Ursache darin, dass CM Storm das Sniper durchlöchert wie ein schweizer Käse. Nein, keine Einschusslöcher vom letzten Gefecht, sondern die Drahtgeflechte der Frontblenden, des linken Seitenteils, des Deckels und die Stanzungen der Slotblenden. Alles wurde auf einen optimalen Luftfluss ausgerichtet, doch wo Luft fließen kann, dringt zumeist auch der Schall nach außen. Für die Freunde eines möglichst leisen und gedämmten Gehäuses ist das Sniper somit weniger geeignet. Den meisten Benutzern wird die gebotene Lautstärke jedoch ausreichen, schließlich sollen in diesem Gehäuse leistungsstarke Spielesysteme ein zu Hause finden.


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An der Verarbeitung gibt es nichts auszusetzen und das Platzangebot ist mehr als ausreichend. Zehn Laufwerke finden im Sniper Platz und für Peripheriegeräte wie Mäuse und Tastaturen gibt es eine integrierte Kabelklemme, welche als Diebstahlschutz fungiert. Diese sorgt für ein sicheres Gefühl auf der nächsten LAN, allerdings müssen die 10,6 kg Leergewicht erst einmal dorthin geschleppt werden. Was das Design des Sniper betrifft, so werden sich die Geister an diesem Gehäuse scheiden. Eine militärisch angehauchte Optik kann man ihm nicht absprechen, dennoch ist die Formensprache nicht allzu extrem. Wir würden uns jedenfalls über eine limitierte Edition in Tarnfarben und mit grünen Lüftern freuen ;-)

Weniger Anlass zur Freude bietet der Preis von aktuell 149,90 Euro. Für ein Stahlgehäuse ist das viel Geld, auch wenn das CM Storm Sniper viel bietet. Zudem offenbart das Gehäuse einige Schwächen, welche man in dieser Preisklasse nicht erwarten würde. Weder Festplatten noch Netzteil sind entkoppelt und die optischen Laufwerke sorgen für Vibrationen, wenn sie nicht zusätzlich verschraubt werden. Zudem fehlt ein Staubfilter unterhalb des Netzteils und an den Frontlüfter kommt man nur schwer heran. Diese Probleme wiegen nicht allzu schwer oder lassen sich mit etwas Zubehör leicht umschiffen, doch in dieser Preisklasse fordern wir mehr als von einem Standardgehäuse. Daher gibt es für CM Storm diesmal noch keinen "Editor's Choice" sondern lediglich ein "Sehr Gut".

Pro:
  • robustes Gehäuse
  • drei große Lüfter vorinstalliert
  • manuelle Lüfterregelung
  • gute Kühleigenschaften
  • gut erreichbare Anschlüsse
  • Audio, USB, Firewire und eSATA
  • Diebstahlschutz für Peripherie
  • einfache Montage
  • Tragegriffe
Contra:
  • Design Geschmacksache
  • Netzteil und Festplatten nicht entkoppelt
  • Lage des Netzteil problematisch aufgrund der Kabellängen
  • kein Staubfilter unter dem Netzteil
  • Lüfter zum Teil umständlich erreichbar
  • hoher Preis




Unser Dank gilt Caseking für die Teststellung des CM Storm Sniper.




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