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15 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 20/24
05.03.2006 by doelf; UPDATE: 07.05.2007
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Kühlleistung: Last
Im zweiten Durchgang messen wir die Temperaturen nach 30 Minuten Volllast. Diese erzeugen wir mit dem Stresstest von Prime95, wobei die Option für maximale CPU-Last und Hitzeentwicklung gewählt wurde, sowie SiSoft Sandras Burn-In (nur CPU-Tests). Beide Programme zuammen generieren eine 100-prozentige CPU-Lastung, allerdings ist der Unterschied der Leistungsaufnahme zwischen 50 und 100 Prozent CPU-Last bei dieser HyperThreading-CPU gering - bei einem Dual-Core Prozessor wäre das natürlich anders. Alle Messungen wurden bei einer Raumtemperatur zwischen 22,5 und 23,5°C vorgenommen. Die im Jahr 2006 getesteten Modelle wurden grau hinterlegt, die Kühler, welche wir 2007 getestet haben, sind hingegen weiß hinterlegt.

Temperaturen Last: CPU, Mainboard (niedriger ist besser)
Scythe Andy Samurai
Ø120 @ 2721U/min
35°C
32°C

Silverstone NT06
Ø120 @ 2721U/min
36°C
30°C

Noctua NH-U9
Ø92 @ 3835U/min
36°C
35°C

Noctua NH-U12
Ø120 @ 1607U/min
37°C
36°C

Silverstone NT06
Ø120 @ 1490U/min
38°C
33°C

Scythe Mugen/Infinity
Ø120 @ 1180U/min
38°C
35°C

Xigmatek HDT-S963
Ø92 @ 2909U/min
39°C
32°C

Sharkoon Red Shock
Ø92 @ 3835U/min
39°C
32°C

Scythe Mine Cooler
Ø92 @ 3835U/min
40°C
33°C

Scythe Ninja Plus
Ø120 @ 1240U/min
40°C
36°C

Xigmatek HDT-S963
Ø92 @ 2312U/min
41°C
33°C

Noctua NH-U12
Ø120 @ 980U/min
41°C
40°C

Scythe Andy Samurai
Ø120 @ 1308U/min
42°C
35°C

Scythe Mine Cooler
Ø120 @ 1607U/min
42°C
37°C

Scythe Mine Cooler
Ø100 @ 1442U/min
43°C
38°C

Noctua NH-U9
Ø80 @ 2518U/min
43°C
39°C

Aerocool Dominator
Ø140 @ 1288U/min
44°C
35°C

Scythe Katana II
Ø100 @ 1493U/min
44°C
35°C

Scythe Mine Cooler
Ø140 @ 964U/min
45°C
36°C

Aerocool X-Fire
Ø120 @ 1493U/min
51°C
36°C

Spire DiamondCool
Ø80 @ 2678U/min
51°C
37°C

Sharkoon Red Shock
Ø120 @ 1687U/min
53°C
33°C

Scythe Samurai Z
Ø92 @ 1985U/min
53°C
39°C

Zaward Sylphee
Ø58,3 @ 2344U/min
54°C
39°C

Intel Q-Sample
Ø92 @ 2163U/min
63°C
34°C

Die Ergebnisse liegen zwischen 63°C bei Intels Qualification Sample und 35°C beim modifizierten Scythe Andy Samurai Master. Ein Unterschied von 28°C - das ist erstaunlich, doch diese Differenz wird mit lauten Lüftern auf Kosten des Schallpegels erkauft! Dass man auch ordentliche Temperaturen im Zusammenspiel mit niedrigen Lüfterdrehzahlen erreichen kann, zeigen leistungsstarke Konstruktionen wie Silverstones Nitrogon NT06, Scythes Andy Samurai Master, Infinity und Ninja Plus sowie Noctuas NH-U12.

Die Mainboard-Temperatur schwankt zwischen 30 und 44°C, im Test zeigte sich, dass unsere Hauptplatine oberhalb von 40°C zu Instabilitäten neigt. Dabei ist zu beachten, dass die Temperaturdiode im Bereich der Spannungswandler liegt und nicht etwa die Temperatur des Chipsatzes ausgewertet wird. Die Oberflächentemperatur des passiven Chipsatzkühlers stieg bei Messungen mit Kühlern, welche den Luftstrom komplett am Chipsatz vorbeiführen, auf über 70°C an, wie ein externer Messfühler ergab. Downblower wie der Aerocool Dominator, Aerocool X-Fire, Scythe Andy Samurai Master, Sharkoon Red Shock und Silverstone Nitrogon NT06 sind hier im Vorteil. Nehmen wir Intels Q-Sample als Richtwert, sollte die Temperatur des Mainboards möglichst unter 35°C liegen. Turmkühler haben aufgrund ihres gerichteten Luftstroms hingegen einen Nachteil, sie konzentrieren sich auf den Prozessor und ignorieren die Bauteile auf den Hauptplatinen weitgehend. Eine Ausnahme ist der Scythe Ninja Plus, dessen Lüfter auch unter dem untersten Kühlblech hindurchblasen kann. Neuere Modelle wie Scythes Katana II und der Xigmatek HDT-S963 neigen den Luftstrom in Richtung des Mainboards und können den Nachteil der Turmkonstruktion zumindest in eine Richtung aufheben.

Über die Kühlleistung entscheiden derzeit drei Faktoren:

  1. Die Anzahl der Heatpipes
  2. Die Oberfläche des Kühlers
  3. Der Luftdurchsatz

Noctua NH-U9, Noctua NH-U12, Scythe Andy Samurai, Scythe Mugen (vormals: Infinity) und Silverstone NT06 erkämpfen sich mit diesen Tugenden die vordersten Plätze. Dass man auch mit einem leichten und preiswerten Kühler in der Oberklasse mitspielen kann, beweist der Xigmatek HDT-S963, dessen Heatpipes direkt auf der CPU aufliegen.

Kühler 2007
Zawards Sylphee: Mit seinen Temperaturdioden ist dieses Modell auf eine minimale Lautstärke optimiert und findet sich daher weit unten im Testfeld. Da der Sylphee deutliche 9°C besser abschneidet als Intels Q-Sample, können wir an seinem Ergebnis nichts aussetzen.

Scythe Andy Samurai Master: Mit seinem Serienlüfter ordnet sich der Scythe Andy Samurai Master zwischen den Modellen Ninja Plus und Mine Cooler vom selben Hersteller ein. Der Temperatursensor des Mainboards zeigt eine um ein bis drei Grad niedrigere Temperatur an. Da wir die Leistungsfähigkeit der Kühlerdesigns des Scythe Andy Samurai Master und des Silverstone Nitrogon NT06 miteinander vergleichen wollen, setzen wir den Lüfter des NT06 auf den Andy Samurai Master. Hierbei zeigt sich, dass Scythes Modell zwar den Prozessor minimal besser kühlt, Silverstones Kühler jedoch eine niedrigere Mainboardtemperatur erzielt.

Xigmatek HDT-S963: Bei voller Drehzahl kommt der preiswerte Xigmatek HDT-S963 in Schlagweite des Scythe Mugen (vormals: Infinity). Lassen wir die Drehzahl des Xigmatek HDT-S963 vom Mainboard über Pulsweitenmodulation steuern, sinkt die Lüfterdrehzahl auf 2312 U/min und die Kühlleistung liegt nun auf dem Niveau von Scythes Mine Cooler bei Verwendung eines 92 mm Lüfters mit 3835 U/min. Durch das Leitblech, welches einen Teil des Luftstroms gegen die Spannungswandler des Mainboards lenkt, werden diese effektiv gekühlt.

Scythe Katana II: Auch der Katana II lenkt seinen Luftstrom in Richtung des Mainboards und vergrößert zugleich die Kontaktflächen zwischen Finnen und Heatpipes. In der Praxis erzielt der Katana II exakt die selben Temperaturen wie Aerocools Dominator, arbeitet dabei aber deutlich leiser. Das Konzept der Mainboardkühlung geht bei diesem Modell auf und es wären sogar noch deutlich niedrigere Werte möglich, wenn Scythe einen schnelleren Lüfter verwenden würde.

Hier noch die instabilen Testläufe, bei denen das Mainboard oder die CPU aufgrund zu hoher Temperaturen aufgaben:

Temperaturen Last: CPU, Mainboard, Raum (instabile Testläufe)
Noctua NH-U12
Ø120 @ 712U/min
47°C
40°C


Noctua NH-U9
Ø92 @ 1110U/min
52°C
40°C

Silverstone NT06
Ø120 @ 763U/min
55°C
44°C

Sharkoon Red Shock
Ø92 @ 1081U/min
62°C
40°C

Sharkoon Red Shock
Ø120 @ 980U/min
69°C
35°C

Sobald wir einen zusätzlichen Lüfter montierten, der die Spannungswandler und den Chipsatz kühlte, lief das System wieder stabil.

Weiter: 21. Schallpegelmessung

1. Einleitung und aktuelle Trends
2. Übersicht des Testfeldes
3. Scythe Samurai Z
4. Scythe Ninja PLUS
5. Spire DiamondCool SP507B7-U
6. Noctua NH-U9
7. Noctua NH-U12
8. Sharkoon Red Shock
9. Update: Scythe Mine Cooler
10. Update: Aerocool Dominator
11. Update: Silverstone Nitrogon NT06
12. Update: Scythe Mugen (vormals: Infinity)
13. Update: Aerocool X-Fire
14. Update: Zaward Sylphee
15. Update: Scythe Andy Samurai Master
16. Update: Xigmatek HDT-S963
17. Update: Scythe Katana II
18. Coolink Lüfter
19. Kühlleistung: IDLE
20. Kühlleistung: Volllast
21. Schallpegelmessung
22. Fazit #1
23. Fazit #2
24. Fazit #3

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