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Neu von MSI

15 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 23/24
05.03.2006 by doelf; UPDATE: 07.05.2007
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Fazit #2




Scythe Mugen (vormals: Infinity)
Ein weiterer Riesen-Kühler aus dem japanischen Hause Scythe: Der Infinity vereinigt fünf Heatpipes mit einer gigantischen Oberfläche und dem praktischen VTMS Befestigungssystem, welches eine Kühlermontage ohne Werkzeug ermöglicht. Hinzu kommt ein leiser 120 mm Lüfter, mit dem der Infinity dennoch eine sehr gute Kühlleistung zeigt. Der Preis ist angemessen und liegt bei 39,90 €. Leider hat der Infinity eine Unsitte des Ninja PLUS übernommen: Die Befestigungsklammern für den Lüfter sind sehr schwergängig, das Anbringen und noch mehr das Lösen des Lüfters verlangt sehr viel Kraft. Zudem ist es recht fummelig, den Kühler mit Hilfe der Pushpins auf aktuellen Intel Platinen zu montieren - die Befestigung auf der AMD Plattform geht deutlich leichter von der Hand.
Aufgrund seines hohen Gewichtes und der Befestigung an den Rahmen des jeweiligen Mainboards sollte der Infinity vor dem Transport des Computers lieber abgenommen werden - mit 160 mm Höhe kann der Kühler nämlich eine gewaltige Hebelwirkung erreichen. Der Infinity kommt recht dicht an einen Editor's Choice heran, doch ganz reicht es auch für diesen Kühler nicht - wir müssen unsere Suche also fortsetzen. Die Wertung lautet "Sehr Gut".


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Aerocool Dominator
Ein gigantischer Kühler mit einem 140 mm Lüfter, der inklusive Lüfter nur 620 Gramm auf die Waage bringt? Aerocools Dominator wirkt vielversprechend, die Verarbeitung des Kühlers kann sich sehen lassen. Beim Lüfter hätten wir ein Modell mit Kugellager bevorzugt, doch Aerocool setzt wieder einmal auf ein Modell mit Gleitlager. Mit seinen 1200 U/min erzeugt der Lüfter eine moderate Geräuschkulisse. Eine Lüftersteuerung bietet Aerocool nicht, der Lüfter kann jedoch mit jeder beliebigen Lüftersteuerung sowie den 3-Pin Anschlüssen des Mainboards verbunden werden. Der Preis liegt bei ca. 34,90 € und ist durchaus attrativ.
Während sich der Dominator auf LGA775 Mainboards in vier Ausrichtungen verbauen läßt, stehen dem AMD K8-Nutzer (Sockel 754, 939 und 940) lediglich zwei Varianten zur Auswahl. Auf Montagematerial für den Sockel 478 verzichtet Aerocool leider vollständig. Die Kühlleistung liegt im Mittelfeld.
Ganz und gar nicht überzeugt hat uns die Montage des Dominators: Diese ist nicht nur umständlich, sondern auch ungenau. Die Federn lassen sich mit den Abschlußmuttern beliebig weit herunterdrehen, den optimalen Anpressdruck zu finden und einen gleichmaßigen Druck auf alle vier Federn aufzubauen, wird leider zum Kunststück. Wir empfehlen Aerocool die Montage zu überarbeiten und setzen die Bewertung bis dahin aus.


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Silverstone Nitrogon NT06
Wie so oft beweist Silverstone auch beim Nitrogon NT06 viel Stil. Kühler und Lüfter machen optisch einen sehr ansprechenden Eindruck und sind hochwertig verarbeitet, hinzu kommen Bestwerte bei der CPU- und Mainboard-Kühlung. Rechtfertig das alles einen Preis von 49,90 €? Eigentlich schon: Die Montage ist durchdacht und auch auf Sockel 754, 939 und 940 Mainboards kann der Benutzer zwischen vier Ausrichtungen wählen. Mit 570 Gramm ist der Kühler vergleichsweise leicht. Die mitgelieferte Lüftersteuerung ermöglicht sowohl bestmöglicher Laufruhe als auch optimale Kühlung. Eigentlich spricht viel für einen Editor's Choice - wenn da nicht der schlecht gewählte Regelungsbereich des Potentiometers wäre!
Erst bei mittlerer Stellung beginnt der Lüfter langsam zu rotieren, in der ersten Hälfte der Skala dreht sich der Lüfter überhaupt nicht. Da Silverstone das Konzept einer Universalkühlung für CPU, Stromversorung, Chipsatz und Arbeitsspeicher verfolgt, wird in diesem Fall keine dieser Komponenten gekühlt. Für den Benutzer ist leider nicht nachvollziehbar, wann der Lüfter zu drehen beginnt. Aufgrund der verwendeten Anschlüsse kann der Benutzer leider kein anderes Potentiometer anschließen, um dieses Problem zu umgehen. Silverstone sicherte uns zu, in Kürze ein anderes Potentiometer beizulegen, wir setzen die Bewertung bis dahin aus.


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Scythe Mine Cooler
Der "Neue" von Scythe ist mit knapp 40 € derzeit ca. 5 € teurer als der Ninja PLUS vom selben Hersteller. Dabei hat der "Mine Cooler" nur drei statt sechs Heatpipes und auch nur einen 100 statt eines 120 mm Lüfters. Macht das Design mit dem innenliegenden Lüfter einen derart großen Unterschied, daß er diese Vorteile des Ninja PLUS kompensieren kann? Eine entscheidende Roller für Preis und Leistungsfähigkeit des Mine Coolers spielen auch die 46 Aluminium-Fins, durch die seine Oberfläche größer ausfällt als beim Ninja PLUS, der nur auf 23 Fins zurückgreifen kann. In der Praxis setzt sich der Ninja PLUS gegen den Mine Cooler durch, auch dann, wenn lezterer mit einem 120 oder 140 mm großen Lüfter bestückt wird. Auch in Sachen Schalldruck schneidet der Mine Cooler ein wenig schlechter ab als der Ninja PLUS.
Dafür hat der Mine Cooler einen klaren Gewichtsvorteil: Er bringt beim Nachwiegen inklusive Lüfter nur 580 g auf die Waage, der Ninja PLUS ist mit 815 g deutlich schwerer. Und da der Lüfter im Inneren des Kühlers sitzt, ist er wesentlich besser vor herabhängenden Kabeln geschützt, welche in unaufgeräumten PCs zwischen die Flügel geraten können.
Der Mine Cooler ist es gutes Konzept und auch seinen Preis wert, allerdings hat Scythe mit dem Ninja PLUS einfach einen zu guten Mitbewerber im Programm. Wir würden zum Ninja PLUS greifen, solange dieses Modell im Handel verfügbar ist.

Update: Der Preis des Mine Coolers ist gefallen und liegt nun bei 29,90 €. Damit wird der Kühler deutlich interessanter!


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Scythe Ninja PLUS
Der Gigant, zunächst als Passiv-Kühler konzipiert, überzeugt auch im Zusammenspiel mit einem 120 mm Lüfter. Die Kühlleistung ist sehr gut, ebenso die Laufruhe des Lüfters. Die Verarbeitung des Ninja ist ebenfalls sehr gut, auch die Bodenplatte bietet keinen Grund zur Klage. Daß sich der Lüfter nur mit etwas Anstrengung befestigen lassen, können wir verkraften. Dafür hat bietet der Scythe Ninja PLUS schließlich freie Wahl bei der Luftrichtung.
Während die K8 und Sockel 478 Befestigung problemlos verläuft, konnte uns die Befestigungsmethode für den Sockel LGA775 nicht überzeugen. Die Montage wäre ohne Probleme verlaufen, wenn man den Kühler nicht von unten hätte verschrauben müssen. Sharkoon und Noctua verwenden eine sehr ähnliche Befestigung, da hier aber von oben verschraubt wird, gestaltet sich der Aufbau deutlich einfacher.
Der Preis: 32,90 €. Dafür bekommt man mit dem Scythe Ninja PLUS einen sehr guten Kühler inklusive Lüfter, das ist ein fairer Deal!


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Weiter: 24. Fazit #3

1. Einleitung und aktuelle Trends
2. Übersicht des Testfeldes
3. Scythe Samurai Z
4. Scythe Ninja PLUS
5. Spire DiamondCool SP507B7-U
6. Noctua NH-U9
7. Noctua NH-U12
8. Sharkoon Red Shock
9. Update: Scythe Mine Cooler
10. Update: Aerocool Dominator
11. Update: Silverstone Nitrogon NT06
12. Update: Scythe Mugen (vormals: Infinity)
13. Update: Aerocool X-Fire
14. Update: Zaward Sylphee
15. Update: Scythe Andy Samurai Master
16. Update: Xigmatek HDT-S963
17. Update: Scythe Katana II
18. Coolink Lüfter
19. Kühlleistung: IDLE
20. Kühlleistung: Volllast
21. Schallpegelmessung
22. Fazit #1
23. Fazit #2
24. Fazit #3

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