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Neu von MSI

15 Heatpipe-Kühler im Pentium 4 Extreme Edition Test - 3/24
05.03.2006 by doelf; UPDATE: 07.05.2007
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Scythe Samurai Z
Leicht sollte er sein, das war die Vorgabe beim japanischen Kühlerspezialisten Scythe (zu deutsch: "Sense"), als der Samurai Z entwickelt wurde. Dabei hatten die Entwickler aber nicht nur das Gewicht, sondern auch die Montage im Auge - dazu später mehr. Bleiben wir erst einmal beim Gewicht: Moderne Kühler setzten vor ein paar Jahren zunächst auf Kupfer, danach auf groß dimensionierte Lüfter. Doch große Kühler aus Kupfer zu fertigen, bringt ein Problem mit sich: Diese Kühler sind schwer, weit schwerer als die CPU-Hersteller es erlauben.


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Einen Ausweg aus dieser Situation brachten die aus Notebooks schon länger bekannten Heatpipes. Die Heatpipes führen - einem Rohrsystem gleich - die Hitze von ihrem Entstehungspunkt weg und übergeben sie an einen Radiator. Beim Notebookbau hat das den Vorteil, daß man die CPU an einem beliebigen Platz auf der Platine anordnen kann, die Abwärme über Heatpipes zum Gehäuserand führt und sie dort an Metallbleche abgibt, duch die ein Lüfter bläßt. Bei den Desktop-CPUs funktioniert das Prinzip ganz ähnlich: Eine Kupferplatte nimmt die Abwärme auf und gibt sie an die Heatpipes weiter, diese führen die Wärme von der CPU weg und leiten sie in dünne Metall-Bleche, die "Fins" ab. Durch diese bläst der Lüfter. Mit diesem Konzept umgeht man auch das Problem des lufttoten Punktes in der Mitte des Lüfters, der normalerweise genau dort, wo die Wärme entsteht, also oberhalb der CPU, zu finden ist. Da es keinen großen Unterschied macht, ob die Fins aus Kupfer oder dem leichteren Aluminium bestehen, konnte man das Gewicht der Kühler in Grenzen halten.


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Der Scythe Samurai Z entpuppt sich als echtes Leichtgewicht: Gerade einmal 360 g bringt der Kühler auf die Waage! Auch die Abmessungen - 128 x 85 x 98 mm - sind kompakt und da der untere Teil des Kühlers sehr klein gehalten wurde, wird es kaum zu Kompatibilitätsproblemen mit Mainboards kommen. Die kupferne Bodenplatte ist recht dünn geraten und war bei unserem Testmuster zwar eben, aber nicht gerade auf Hochglanz poliert. Die beiden Heatpipes bestehen aus Kupfer und übergeben die Wärme an 46 Aluminium-Bleche. Im Gegensatz zu Turmkühlern knickt Scythe die Heatpipes gleich zweimal um 90° ab. Das Ergebnis ist eine Auflagefläche für den Lüfter, die parallel zum PCB des Mainboards liegt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Scythe kühlt nicht nur die CPU, sondern auch die Stromversorgung, den Chipsatz und den Speicher. Beim Einsatz aktueller Hochleistungsprozessoren wird die Stromversorgung stark gefordert. Sorgt der CPU-Kühler hier nicht für einen stetigen Luftstrom, müssen Gehäuse und Netzteillüfter diese Aufgabe übernehmen.


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Als Lüfter liefert Scythe ein 92 mm Modell mit Gleitlager mit, welches mit 2000 Umdrehungen pro Minute rotiert. Auf eine Lüftersteuerung hat Scythe verzichtet. Angesichts von 23,5 dB(A), welche wir noch nachmessen werden, ist eine Drehzahlminderung auch nicht unbedingt notwendig. Leider hat der Lüfter keinen 4-Pin Anschluß, so daß eine Drehzahlsteuerung durch PWM (Pulsweitenmodulation) nicht möglich ist.


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Montage
Der Einbau ist ein Kinderspiel und geht ohne jedes Werkzeug vonstatten: Einfach seitlich die Befestigung für den jeweiligen Sockel einklippsen, dann:

  • beim Sockel LGA775 vier Pushpins festdrücken
  • beim Sockel 754, 939 und 940 die Klammern über die Sockelnasen schieben
  • beim Sockel 478 die beiden Klammern im Befestigungsrahmen einhaken


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Weiter: 4. Scythe Ninja PLUS

1. Einleitung und aktuelle Trends
2. Übersicht des Testfeldes
3. Scythe Samurai Z
4. Scythe Ninja PLUS
5. Spire DiamondCool SP507B7-U
6. Noctua NH-U9
7. Noctua NH-U12
8. Sharkoon Red Shock
9. Update: Scythe Mine Cooler
10. Update: Aerocool Dominator
11. Update: Silverstone Nitrogon NT06
12. Update: Scythe Mugen (vormals: Infinity)
13. Update: Aerocool X-Fire
14. Update: Zaward Sylphee
15. Update: Scythe Andy Samurai Master
16. Update: Xigmatek HDT-S963
17. Update: Scythe Katana II
18. Coolink Lüfter
19. Kühlleistung: IDLE
20. Kühlleistung: Volllast
21. Schallpegelmessung
22. Fazit #1
23. Fazit #2
24. Fazit #3

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