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Intel Core 2 Extreme QX6850 - 4 Kerne, 3 GHz und FSB1333 - 1/15
16.07.2007 by doelf
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Am heutigen Montag fällt die Informationssperre für Intels erste FSB1333 Prozessoren. Vor ziemlich genau einem Jahr hatten wir im Rahmen eines ausführlichen Testberichtes die ersten Core 2 Duo und Core 2 Extreme CPUs vorgestellt, welche ihren Frontsidebus mit 4x 266 MHz (FSB1066) takteten. Damit ist die Bandbreite zwischen CPU, Chipsatz und Arbeitsspeicher deutlich geringer als die maximale Bandbreite von Dual-Channel DDR2-800 Arbeitsspeicher und der Frontsidebus stellt folglich ein Nadelöhr dar. Mit der Anhebung auf 4x 333 MHz (FSB1333) will Intel seinen Core 2 Prozessoren nun wieder etwas Luft verschaffen, was insbesondere für DDR3-Speicher auch bitter nötig ist. Wir werden heute Intels neues Vierkern-Spitzenmodell, den Core 2 Extreme QX6850, gegen seinen Vorgänger Core 2 Extreme QX6800 testen und dabei insbesondere einen Blick darauf werfen, ob sich die gesteigerte Bandbreite in Form von Mehrleistung auszahlt.

Sechs neue Core 2 Modelle
Obwohl die Informationssperre erst am heutigen Morgen abläuft und die Prozessoren erst ab dem 22. Juli verkauft werden dürfen, fanden sich die technischen Details bereits vor einem guten Monat in bekannten Preisvergleichen. Es ist somit keine wirkliche Neuigkeit, dass der Core 2 Extreme QX6850 mit 3 GHz taktet, FSB1333 unterstützt und über 8 MByte L2-Cache verfügt. Es handelt sich um einen 65 nm Kentsfield Kern im Stepping G0, bisher war die Version B3 aktuell. Zusätzlich zum Core 2 Extreme QX6850 wird Intel vier neue Dual-Core Prozessoren und eine weitere Quad-Core CPU auf den Markt bringen. Seit einigen Tagen ist zudem bereits das Modell Core 2 E4500 im Handel.

Höchste Zeit, dass wir uns einen Überblick verschaffen. In der folgenden Tabelle wurden die alten Modelle grau und die neuen Prozessoren weiß hinterlegt:

CPU Takt FSB L2-Cache
Quad-Core
Core 2 Extreme QX6850 3,00 GHz FSB1333 2x 4MB
Core 2 Extreme QX6800 2,93 GHz FSB1066 2x 4MB
Core 2 Extreme QX6700 2,66 GHz FSB1066 2x 4MB
Core 2 Quad Q6700 2,66 GHz FSB1066 2x 4MB
Core 2 Quad Q6600 2,40 GHz FSB1066 2x 4MB
Dual-Core
Core 2 Duo E6850 3,00 GHz FSB1333 4MB
Core 2 Extreme X6800 2,93 GHz FSB1066 4MB
Core 2 Duo E6750 2,67 GHz FSB1333 4MB
Core 2 Duo E6700 2,67 GHz FSB1066 4MB
Core 2 Duo E6600 2,40 GHz FSB1066 4MB
Core 2 Duo E6550 2,33 GHz FSB1333 4MB
Core 2 Duo E6540 2,33 GHz FSB1333 4MB
Core 2 Duo E6420 2,13 GHz FSB1066 4MB
Core 2 Duo E6400 2,13 GHz FSB1066 2MB
Core 2 Duo E6320 1,86 GHz FSB1066 4MB
Core 2 Duo E6300 1,86 GHz FSB1066 2MB
Core 2 Duo E4500 2,20 GHz FSB800 2MB
Core 2 Duo E4400 2,00 GHz FSB800 2MB
Core 2 Duo E4300 1,80 GHz FSB800 2MB

Der Core 2 Extreme QX6850 ist das neue Spitzenmodell und vereint vier Kerne, 3 GHz Taktrate und FSB1333 - mehr Leistung bietet Intel derzeit nicht. Wie bei allen Prozessoren auf Basis des Kentsfield Kernes stecken auch unter dem Heatspreader des Core 2 Extreme QX6850 eigentlich zwei Dual-Core Conroes. Technische Details zum Kentsfield sowie zur Core-Mikroarchitektur werden wir an dieser Stelle überspringen und stattdessen auf den Test des Intel Core 2 Quad Q6600 verweisen, in dem diese Themen bereits ausführlich behandelt wurden. Vorerst bleibt der Core 2 Extreme QX6850 zudem das einzige Quad-Core Modell, welches FSB1333 beherrscht. Der Prozessor soll bei einer Abnahme von 1000 Stück 999 US-Dollar kosten - deutlich weniger als der Core 2 Extreme QX6800, welcher im Frühjahr mit einem Preis von 1199 US-Dollar eingeführt wurde. Die TDP beider Prozessoren liegt bei 130 Watt. Intels erster Quad-Core, der Core 2 Extreme QX6700, wird durch das Modell Core 2 Quad Q6700 ersetzt, welches gleich schnell taktet, aber keinen freien Multiplikator besitzt. Mit einem Preis von 530 US-Dollar ist der Core 2 Quad Q6700 ebenfalls günstiger als der Core 2 Extreme QX6700, für den Intel derzeit 999 US-Dollar in Rechnung stellt.

Bei den Zwei-Kern Prozessoren löst der Core 2 Duo E6850 mit 3 GHz Taktrate, FSB1333 und 4 MByte L2-Cache den Core 2 Extreme X6800 ab. Musste man bisher für 2,93 GHz satte 999 US-Dollar auf den Tisch legen, bekommt man nun eine schnellere CPU für lediglich 266 US-Dollar. Echtes Schnäppchenpotential bieten zudem die weiteren FSB1333 Dual-Cores namens Core 2 Duo E6750 (2,66 GHz) für 183 US-Dollar und Core 2 Duo E6550 (2,33 GHz) für 163 US-Dollar. Die Modelle Core 2 Duo E6550 und Core 2 Duo E6540 sind übrigens weitgehend identisch, letzterem fehlt lediglich die Trusted Execution Technology (LaGrande).

Intel hat bisher nur die Preise für die neuen Prozessoren bekannt gegeben, es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass auch die aktuellen Modelle am 22. Juli im Preis gesenkt werden. Hier noch einmal die Preise der neuen CPUs in der Übersicht:

Extreme wird Mobile
Zudem wird Intel heute erstmals eine "Extreme" CPU für Notebooks einführen. Da der Mobilsektor immer wichtiger wird, soll das Modell Core 2 Extreme X7800 Mobile im Hochpreissegment auf Kundenfang gehen. Auch dieser Prozessor hat einen verstellbaren Multiplikator und basiert auf dem 65 nm Merom Core. Er besitzt zwei Kerne, taktet mit 2,60 GHz und besitzt 4 MByte L2-Cache. Über die TDP ist leider nichts bekannt, der Preis beträgt bei einer Abnahme von 1000 Stück 851 US-Dollar. Im Gegensatz zu den Desktop Prozessoren, welche erst am 22. Juli in den Handel kommen, ist der Core 2 Extreme X7800 Mobile ab heute erhältlich.

Testumgebung
Bisher haben wir für den Test der Intel Dual- und Quad-Core Prozessoren das Biostar TForce 965PT verwendet, doch leider unterstützt der Intel P965 Chipsatz dieser Hauptplatine keinen FSB1333:

Aus diesem Grund werden wir den Core 2 Extreme QX6850 und den Core 2 Extreme QX6800 auf einem ASUS P5K Premium testen, welches auf Intels P35 Chipsatz basiert. Mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 werden wir zudem den Core 2 Quad Q6700 emulieren.

Zudem verwendeten wir für unseren Test die folgende Hardware:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.

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Stromverbrauch
Für die Stromverbrauchsmessungen haben wir die beiden Mainboards mit einer PCI Grafikkarte bestückt (S3 Trio), welche für die Messung kaum ins Gewicht fällt. Die unterschiedlichen Mainboards machen allerdings schon einen Unterschied, denn das ASUS P5K Premium bietet die bessere Ausstattung. Aufgrund der offiziellen FSB1333 Unterstützung blieb uns leider keine andere Wahl, als für die neuen Prozessoren zu einem Intel P35 basierenden Mainboard zu greifen. Wir werden den Dual-Core Prozessor Intel Core 2 Extreme X6800 auf beiden Mainboards vermessen, um einen Anhaltspunkt für die Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Messwerte geben zu können.

Zunächst untersuchen wir den Stromverbrauch ohne CPU-Last:

Stromverbrauch in Watt: IDLE + EIST, niedrigere Werte sind besser
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
60
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
61
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
68
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
72
Core 2 X6800/Biostar
2,93GHz/DDR2-800CL4
76
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
81
Core 2 X6800/ASUS
2,93GHz/DDR2-800CL4
97
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
115
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
116

Ohne Last verbraucht unser Testsystem mit dem Core 2 Extreme X6800 auf dem ASUS P5K Premium deutliche 21 Watt mehr als auf dem Biostar TForce 965PT. Wir können daher davon ausgehen, dass auch die Modelle Core 2 Extreme QX6800 und QX6850 um die 95 bis 100 Watt anzusiedeln wären. Ein Grund für den Mehrverbrauch auf dem ASUS Mainboard ist die erwähnte Mehrausstattung inklusive eines zweiten LAN-Controllers, Wireless-LAN, Firewire und eSATA. Hinzu kommt ein 8-Phasen Spannungswandler, der ohne Last nicht sonderlich effizient arbeitet, sowie die Marotte, die VCore unter EIST nicht abzusenken: Statt die Spannung von 1,312 auf 1,184 Volt zu reduzieren, liegen bei ASUS konstant 1,290 Volt an.

Erstaunlich ist allerdings ein ganz anderer Punkt: Der Core 2 Extreme QX6800 kann den Prozessortakt auf 1600 MHz absenken (6x 266 MHz) während der Core 2 Extreme QX6850 lediglich 2000 MHz (6x 333 MHz) erreicht. Dennoch liegt am QX6850 eine etwas niedrigere Spannung an und so verbraucht unser Testsystem im Zusammenspiel mit dem Core 2 Extreme QX6850 auch etwas weniger Strom:

Core 2 Extreme QX6800:

Core 2 Extreme QX6850:

Im zweiten Durchlauf messen wir den Stromverbrauch bei 100 Prozent Last auf beiden Kernen. Die Volllast erzeugen wir mit vier Instanzen von Prime95 (Option: In-place large FFTs, max. heat + power consumption):

Stromverbrauch in Watt: 100% CPU-Last, niedrigere Werte sind besser
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
95
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
105
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
113
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
131
Core 2 X6800/Biostar
2,93GHz/DDR2-800CL4
144
Core 2 X6800/ASUS
2,93GHz/DDR2-800CL4
146
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
173
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
216
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
225

Core 2 Extreme QX6800:

Core 2 Extreme QX6850:

Unter Last arbeiten die acht Phasen des ASUS P5K Premium deutlich effizienter, der Core 2 Extreme X6800 verbraucht nun auf beiden Mainboards annährend gleich viel Strom. Wie zu erwarten ist der Strombedarf der Vierkern-Prozessoren deutlich größer, dennoch bleibt der Core 2 Extreme QX6850 trotz um 66 MHz gestiegener Taktrate neun Watt unter dem Verbrauch des Core 2 Extreme QX6800. Das G0 Stepping scheint einige Fortschritte in Richtung Stromverbrauch gemacht zu haben.

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Die Benchmarks
Im Rahmen unserer Benchmarks werden wir den Core 2 Extreme QX6850 mit drei verschiedenen Speicherkonfigurationen testen: DDR2-800 4-4-3-10, DDR2-1066 5-5-5-18 sowie DDR2-1066 4-4-4-12. Diese drei Messungen sollen uns zeigen, ob das Geld in schnellen Speicher sinnvoll investiert ist oder keine zusätzliche Leistung bringt. Den Core 2 Extreme QX6800 testen wir mit zwei Speicherkonfigurationen - DDR2-800 4-4-3-10 und DDR2-1066 4-4-4-12 - da schneller Speicher aufgrund des langsameren FSB1066 hier kaum Wirkung zeigt. Den Core 2 Quad Q6700 hatten wir zwar nicht im Test, wir haben die Performance dieser CPU jedoch mit dem Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die mathematische Leistung der Prozessoren mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
55410
37385
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
55380
37308
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
55227
37378
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
54198
36356
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
53933
36316
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
49271
33099
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
44046
29611
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
27046
18748
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
22088
15198
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
17260
11931
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
17139
11963
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
16655
11483

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der um 66 MHz höhere Takt bringt dem Core 2 Extreme QX6850 die Spitzenposition vor dem Core 2 Extreme QX6800, der Speichertakt wirkt sich in diesem Test naturgemäß kaum aus.

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
332155
178925
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
332120
178902
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
332052
178831
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
324846
175022
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
324763
174965
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
295239
159102
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
264465
142502
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
162229
87376
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
132506
71307
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
103295
55560
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
103175
55572
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
100014
53519

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der Unterschied zwischen DDR2-800 CL4 und DDR2-1066 CL4 beträgt beim Core 2 Extreme QX6850 magere 0,031 Prozent und beim Core 2 Extreme QX6800 kaum erwähnenswerte 0,026 Prozent.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2006.1.69 ein:

PC Wizard 2006.1.69: Dhrystone (ALU) in MIPS; Whetstone (FPU) in MFLOPS; Whetstone (SSE2) in MFLOPS
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
32685
20667
26660
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
32490
20667
26652
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
32374
20572
26538
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
32472
20300
26078
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
32603
20208
26078
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
32037
10107
13093
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
29799
18359
23780
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
25785
16285
21303
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
24671
8089
10576
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
20901
6418
8256
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
20810
6436
8326
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
19306
6145
7905

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Auch bei PC Wizard 2006 sind die mageren Leistungsgewinne durch den schnelleren Speicher nicht der Rede wert. Es zeigt sich, dass die Gleitkommatests von PC Wizard 2006 mehr als zwei Kerne unterstützen, der Integer-Durchlauf jedoch nicht. Daraus ergibt sich eine etwas "buntere" Reihenfolge.

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Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2006.1.69 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2006.1.69: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
1.70
3.44
6.88
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
1.72
3.42
6.86
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
1.72
3.44
6.88
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
1.75
3.52
7.03
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
1.75
3.52
7.03
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
1.94
3.86
7.73
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
2.20
4.34
8.84
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
3.52
3.52
7.06
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
4.30
4.30
8.98
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
5.52
5.53
11.05
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
6.13
6.09
12.16
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
6.36
6.30
12.58

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Dank 3 GHz führt der Core 2 Extreme QX6850 auch diesmal das Feld an, die unterschiedliche Speicherbestückung zeigt keine Wirkung außerhalb der Messtoleranz.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
25.70
17.50
10.60
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
25.70
17.50
10.60
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
25.70
17.50
10.60
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
25.00
17.00
10.30
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
25.00
17.00
10.30
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
23.00
15.40
9.40
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
20.50
14.00
8.50
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
16.70
16.90
10.40
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
13.90
14.00
8.50
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
11.00
11.00
6.70
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
10.90
10.90
6.70
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
10.60
10.60
6.50

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Abermals spielt die Speicherbandbreite keinerlei Rolle, den Unterschied macht der höhere Takt des Core 2 Extreme QX6850.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
51.63
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
51.70
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
51.71
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
53.13
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
52.75
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
58.41
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
53.09
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
64.18
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
65.15
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
83.30
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
83.64
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
86.00

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Bei der Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 zeichnen sich wieder minimale Vorteile für den höheren Speichertakt ab, doch die Leistungsgewinne liegen deutlich unter einem Prozent und rechtfertigen den Einsatz des teuren DDR2-1066 Arbeitsspeichers kaum.

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Intel Core 2 Extreme QX6850 - 4 Kerne, 3 GHz und FSB1333 - 5/15
16.07.2007 by doelf
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Frontsidebus und Speicherdurchsatz
Bevor wir uns den Messungen zuwenden, sei an dieser Stelle noch ein wenig Theorie eingefügt. Im Gegensatz zu den Prozessoren des Herstellers AMD, welche einen Speichercontroller beinhalten, befindet sich dieser bei Intel im Chipsatz. Somit bestimmt alleine der Chipsatz, welcher Speichertakt verwendet werden kann. Dies hat durchaus Vorteile, beispielsweise bei der Einführung neuer Speichertechnologien. Während AMD für DDR3-Speicher neue Prozessoren entwickeln muss, genügt es Intel, einen entsprechenden Chipsatz zu liefern. So lassen sich Intels Prozessoren mit unterschiedlichen Speichertechnologien kombinieren, während die CPUs aus dem Hause AMD derzeit an einen Speichertyp (entweder DDR1 oder DDR2) gebunden sind. Doch die klassische Architektur, welche Intel verfolgt, hat einen entscheidenden Nachteil: Die CPU greift über den Chipsatz auf den Speicher zu und muss hierzu über den Frontsidebus gehen. Dieser arbeitete bei Intel bisher mit 4x 266 MHz (FSB1066) und bot damit eine Bandbreite von 8,33 GByte/s, doch mit DDR2-800 Arbeitsspeicher erreicht man im Dual-Channel Betrieb bereits eine maximale Bandbreite von 12,50 GByte/s. Der Frontsidebus hat sich zum Nadelöhr entwickelt und bremst den Speicher aus, wie folgendes Diagramm zeigt:

Speicherbandbreite: Single-Channel / Dual-Channel in GByte/s
DDR3-1066
8.33
16.66
DDR2-800
6.25
12.50
DDR2-667
5.21
10.42
DDR2-533
4.16
8.33
FSB1333
10.42
FSB1066
8.33
FSB800
6.25

Insbesondere in Hinblick auf DDR3-Arbeitsspeicher, der zur Zeit mit Taktraten von bis zu 800 MHz (DDR3-1600) angeboten wird, musste sich Intel etwas einfallen lassen. Bei den neuen Prozessoren taktet der Frontsidebus daher mit 4x 333 MHz (FSB1333) und steigert seine Bandbreite damit auf 10,42 GByte/s. Bereits DDR2-800 Module sollten hiervon deutlich profitieren können. Allerdings ist auch der FSB1333 nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zum integrierten Speichercontroller, den Intel im nächsten Jahr in Form des Nehalem einführen will.

Datendurchsatz von Speicher und Cache
Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
6833
6842
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
6670
6675
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
6400
6403
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
5866
5865
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
5652
5667
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
5611
5621
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
5609
5618
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
5559
5550
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
5548
5560
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
5405
5408
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
5372
5380
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
4440
4435

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Bereits mit DDR2-800 CL4 Arbeitsspeicher beweist der Core 2 Extreme QX6850 auf beeindruckende Art und Weise, wie stark Dual-Channel DDR2-800 Arbeitsspeicher durch den FSB1066 ausgebremst wird. Ein Zugewinn von 748 MB/s bzw. 13,2 Prozent im Vergleich zum Core 2 Extreme QX6800 lässt sich kaum mit einem um 66 MHz angestiegenen CPU-Takt erklären. Aus DDR2-1066 CL4 zieht der Core 2 Extreme QX6800 nur einen Vorteil von 214 MB/s bzw 3,8 Prozent, während der Core 2 Extreme QX6850 einen Zuwachs um 433 MB/s bzw. 6,8 Prozent verbuchen kann.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
6458
25207
83612
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
6328
25203
83614
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
6256
25210
83380
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
5382
24645
81771
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
5266
24640
80804
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
5258
13387
40860
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
5198
22397
74349
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
5198
13390
40860
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
5193
20099
66048
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
5174
15634
51896
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
5166
15661
47797
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
4112
15175
48376

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der Speichertest von ScienceMark 2.0 zeichnet ein ähnliches Bild wie SiSoft Sandra, die Vorteile durch schnelleren Speicher fallen allerdings deutlich geringer aus. DDR2-1066 CL4 bringt dem Core 2 Extreme QX6800 zusätzliche 116 MB/s (+2,2%), der Core 2 Extreme QX6850 kann die Speichertransferrate um 202 (+3,2%) steigern.

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Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
82.040
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
82.466
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
82.853
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
84.283
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
84.933
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
85.122
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
92.753
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
102.69
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
102.88
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
129.14
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
130.56
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
133.69

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Prime95 reagiert in erster Linie auf den CPU-Takt, allerdings hat auch der Speicherdurchsatz eine kleine Auswirkung. DDR21066 CL4 bringt dem Core 2 Extreme QX6800 einen Zugewinn von 0,76 Prozent, während sich der Core 2 Extreme QX6850 um 0,98 Prozent steigern kann. Dieser Testlauf zeigt zudem, dass Prime95 aus vier Kernen keinen Profit schlagen kann.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
16
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
16
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
16
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
17
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
17
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
17
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
18
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
21
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
22
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
26
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
28
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
30

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

In diesem Testlauf spielen Speichertakt und Anzahl der Kerne keine Rolle, einzig der CPU-Takt entscheidet über die Platzierung.

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Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der aktuellen Beta-Version 3.7 13a mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 13a Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
2265
592
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
2251
590
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
2247
592
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
2063
546
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
2058
541
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
1872
496
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
1692
443
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
1070
545
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
877
444
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
683
345
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
680
345
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
666
333

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Povwin reagiert kaum auf die Speicherbandbreite, dennoch scheint der Core 2 Extreme QX6850 deutlicher zuzulegen, als es die 66 MHz Taktsteigerung erwarten lassen. Das werden wir uns später noch einmal genauer ansehen müssen.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 9.5 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 9.5 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
1552
508
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
1551
501
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
1543
507
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
1459
491
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
1447
480
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
1331
435
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
1256
399
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
909
490
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
744
403
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
582
314
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
581
312
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
564
303

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Cinebench zeigt wieder leichte Vorteile für DDR2-1066 Speicher, die sich allerding auch diesmal wieder unterhalb von einem Prozent abspielen.

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Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
4405
2987
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
4394
2959
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
4362
2977
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
4357
2982
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
4318
2923
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
4247
2903
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
3982
2661
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
3667
2440
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
3582
2408
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
2907
1954
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
2872
1917
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
2731
1832

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Der Packer 7-Zip reagiert deutlich auf den Speicherdurchsatz sowie Cachegrößen, doch leider verwendet das Programm lediglich zwei Kerne. Die Verwendung von DDR2-1066 Speicher soll - sofern man dem integrieten Benchmark Glauben schenkt - Leistungsgewinne zwischen ein und zwei Prozent bringen. In der Praxis erhoffen wir uns allerdings etwas mehr. Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
110
180
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
117
186
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
119
191
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
124
194
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
126
196
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
127
196
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
129
207
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
135
226
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
139
235
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
149
254
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
156
262
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
175
286

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Na bitte: Während sich der Core 2 Extreme QX6850 durch die Verwendung von DDR2-1066 CL4 um 11 Prozent verbessern kann, sehen wir beim Core 2 Extreme QX6800 immerhin einen Zugewinn von 5,5 Prozent.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür Lame 3.98a6 in Verbindung mit PC Wizard 2006.1.69 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2006.1.69 mp3-Encoding: Normale Qualität in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
10.08
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
10.08
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
10.09
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
10.31
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
10.31
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
11.06
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
11.33
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
12.67
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
12.72
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
22.14
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
22.16
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
22.94

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Lame interessiert sich nicht für Speicherbandbreiten, hier zählt abermals nur der Prozessortakt.

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Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
122
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
122
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
123
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
128
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
129
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
141
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
150
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
155
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
188
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
229
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
231
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
237

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Unsere angestaubte Version des Encoders TMPGEnc lastet alle Kerne aus, reagiert aber gar nicht auf Speicherbandbreiten. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
450
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
453
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
456
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
470
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
470
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
484
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
513
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
584
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
586
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
738
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
749
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
770

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Während der Core 2 Extreme QX6800 überhaupt nicht vom schnellen DDR2-1066 Arbeitsspeicher profitiert, sehen wir beim Core 2 Extreme QX6850 immerhin eine Leistungssteigerung um 1,3 Prozent. Vier Kerne bringen in diesem Test allerdings nur geringe Vorteile.

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Intel Core 2 Extreme QX6850 - 4 Kerne, 3 GHz und FSB1333 - 10/15
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3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI RX850XT-PE VT2D256E mit ATis Catalyst 6.6, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juni 2006. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, die CPU spielt eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
2580
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
2572
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
2559
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
2557
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
2543
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
2535
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
2497
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
2468
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
2431
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
2256
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
2249
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
2245

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

In erster Linie profitiert 3DMark06 vom CPU-Takt, in zweiter Linie von der Anzahl der Kerne. Der Speichertakt spielt hingegen kaum eine Rolle.

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
41
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
41
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
41
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
41
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
41
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
41
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
40
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
40
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
40
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
40
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
40
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
40

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Alle Messungen, für die wir das Biostar TForce 965PT verwendet haben, ergeben 40 fps, mit dem ASUS P5K Premium erzielen wir bei allen Messläufen 41 fps. CPU-Takt, Frontsidebus und Speicher spielen hierbei keine Rolle.

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UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
96.34
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
94.92
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
94.30
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
91.23
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
90.21
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
89.32
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
83.49
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
76.64
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
75.88
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
64.08
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
62.11
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
60,00

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Unreal Tournament 2004 ist das einzige Spiel, das positiv auf einen höheren Speichertakt reagiert. Beim Wechsel von DDR2-800 CL4 auf DDR2-1066 CL4 kann der Core 2 Extreme QX6850 seine Framerate um 2,2 Prozent erhöhen, der Core 2 Extreme QX6800 steigert sich hingegen nur um 1,1 Prozent.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
53.65
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL5
53.59
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
53.53
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
53.48
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
53.46
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
53.43
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
53.41
Core 2 Q6700*
2,66GHz/DDR2-800CL4
53.37
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
53.37
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
53.32
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
53.30
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
53.01

* Die Leistung des Core 2 Quad Q6700 wurde mit Hilfe des Core 2 Extreme QX6800 emuliert.

Bei "The Chronicles of Riddick" liegt der Unterschied zwischen den Prozessoren unter einem Frame pro Sekunde und ist daher kaum der Rede wert.

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QX6800 vs QX6850 @ 3 GHz
Es bleibt noch eine Frage: Wieviel Leistung kommt aus dem höheren Frontsidebus und was bringt das neue Stepping? Wir werden nun den Core 2 Extreme QX6800 exakt so takten wie den Core 2 Extreme QX6850: Mit 9 x 333 MHz. Mit dieser Einstellung lassen wir die Benchmarks noch einmal laufen, die besonders auffällige Abweichungen aufweisen. Wenn Prozessortakt, Frontsidebus und Speichertakt identisch sind, müssen verbleibende Leistungsunterschiede ihre Ursache in den unterschiedlichen Steppings haben.

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
55410
37385
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
55375
37203
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
53933
36316

Im CPU-Test von SiSoft Sandra 2007.1098 messen wir einen minimalen Rückstand von ca. 0,05 Prozent zu Gunsten des Core 2 Extreme QX6850.

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
332196
178981
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
332155
178925
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
324846
175022

Im Multimediadurchlauf schneidet diesmal der Core 2 Extreme QX6800 minimal besser ab.

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
6833
6842
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
6831
6845
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
5866
5865

Der Speicherdurchsatz ist identisch, bisher konnten wir keine auffälligen Abweichungen entdecken.

Povwin 3.7 beta 13a Benchmark: Multi Thread in PPS
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
2265
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
2220
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
2063

Betrachten wir den Multi-CPU Durchlauf von Povwin, sehen wir einen Rückstand von zwei Prozent des Core 2 Extreme QX6800 auf den Core 2 Extreme QX6850.

Cinebench Version 9.5 Rendering: X CPUs in CB-CPU
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
1551
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
1506
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
1459

Bei Cinebench beträt der Leistungsunterschied sogar 2,9 Prozent. In den Bereichen Raytracing und Rendering kann das G0-Stepping also punkten.

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
110
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
111
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
119

Im Mehrkern-Durchlauf von 7-Zip liegen beide Prozessoren wieder gleich auf, der Vorsprung des Core 2 Extreme QX6850 liegt bei einer einzigen Sekunde.

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
Core 2 QX6800
3,00GHz/DDR2-1066CL4
447
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-1066CL4
450
Core 2 QX6800
2,93GHz/DDR2-1066CL4
470

Das Videoencoden mit dem Windows Media Encoder 9 schließt der Core 2 Extreme QX6800 etwas schneller ab. Wie wir sehen, liegen die meisten Unterschiede im Bereich der Messtoleranz. Lediglich bei Povwin und Cinebench kann der neue Kern Vorteile im Bereich von zwei bis drei Prozent errechnen. Es spricht somit wenig dagegen, einen FSB1066 Prozessor auf FSB1333 zu übertakten. Womit wir beim nächsten Thema wären.

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Übertakten
Bisher konnten wir mit Intels Core 2 Prozessoren zumeist Taktraten von mehr als 3 GHz erreichen, doch bei den Spitzenmodellen ist das Übertaktungspotential normalerweise nicht ganz so hoch. Wir haben zunächst den Multiplikator unsers Core 2 Extreme QX6850 angehoben, doch aufgrund der großen 333 MHz Schritte kamen wir nicht allzu weit. Daher hoben wir zudem den FSB etwas an:

Wir erreichen somit einen Prozessortakt von 3550 MHz ohne Spannungserhöung, das ist für ein aktuelles Spitzenmodell ein sehr ordentliches Ergebnis. Zumal wir den Speicher zeitgleich mit 532,5 MHz (DDR2-1065) ansteuerten und scharfe Timings von 4-4-4-12 verwendten:

Die Corsair Dominator CM2X1024-8888C4D DDR2-1111 Speicherriegel liefen hierbei mit 2,20 Volt und wurden aktiv gekühlt. Der Core 2 Extreme QX6850 hat somit noch etwas Luft nach oben, so dass Intel recht zügig eine Variante mit 3,33 GHz nachschieben könnte. Oberhalb von 3,33 GHz steigen Temperatur und Stromverbrauch deutlich an, insbesondere sobald die Spannung erhöht wird, lässt sich der Prozessor nur noch schwer kühlen.

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Übertakten: Benchmarks
Und was bringen diese Taktsteigerungen in der Praxis? Schauen wir uns vier Benchmarks an:

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Core 2 QX6850
3,55GHz/DDR2-1065CL4
65271
44134
Core 2 Q6600
3,15GHz/DDR2-700CL4
57870
38995
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
55380
37308
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
44046
29611
Core 2 E6300
3,23GHz/DDR2-921CL5
29871
20524
Core 2 E6320
3,15GHz/DDR2-800CL4
29107
20206
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
27046
18748
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
22088
15198
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
17260
11931
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
17139
11963

Bei diesem synthetischen Testlauf ist gegen den Core 2 Extreme QX6850 kein Kraut gewachsen.

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Core 2 QX6850
3,55GHz/DDR2-1065CL4
112
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
114
Core 2 Q6600
3,15GHz/DDR2-700CL4
119
Core 2 E6300
3,23GHz/DDR2-921CL5
146
Core 2 E6320
3,15GHz/DDR2-900CL5
148
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
150
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
155
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
188
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
229
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
231

TMPGEnc setzt in die Praxis um, was SiSoft Sandra bereits angedeutet hatte: Der übertaktete Core 2 Extrem QX6850 ist extrem schnell, zumal wenn alle Kerne verwendet werden.

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s
Core 2 QX6850
3,55GHz/DDR2-1065CL4
101
Core 2 E6300
3,23GHz/DDR2-921CL5
119
Core 2 E6320
3,15GHz/DDR2-900CL5
123
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
124
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
127
Core 2 Q6600
3,15GHz/DDR2-700CL4
128
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
135
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
139
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
149
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
156

Leider nutzt 7-Zip nur zwei Kerne, so muss sich der Core 2 Extreme QX6850 im Standardtakt geschlagen geben. Übertaktet dominiert der Prozessor allerdings wieder das Testfeld.

Futuremark 3DMark06 v102
Core 2 QX6850
3,55GHz/DDR2-1065CL4
2598
Core 2 QX6850
3,00GHz/DDR2-800CL4
2580
Core 2 Q6600
3,15GHz/DDR2-700CL4
2565
Core 2 E6320
3,15GHz/DDR2-900CL4
2524
Core 2 E6300
3,23GHz/DDR2-800CL4
2516
Core 2 Q6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
2497
Core 2 X6800
2,93GHz/DDR2-800CL4
2468
Core 2 E6600
2,40GHz/DDR2-800CL4
2431
Core 2 E6300
1,86GHz/DDR2-800CL4
2256
Core 2 E6320
1,86GHz/DDR2-800CL4
2249
Core 2 E4300
1,80GHz/DDR2-800CL4
2245

Am Ende erringt der Core 2 Extreme QX6850 dann auch noch der Sieg bei 3DMark06. Hier ist der Leistungszuwachs zwar nicht so gewaltig, aber dennoch steckt im Core 2 Extreme QX6850 noch ein ordentliches Steigerungspotential.

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Fazit
999 Euro sind sicherlich kein Sonderangebot, dennoch weiß der Intel Core 2 Extreme QX6850 zu überzeugen. Der Prozessor ist schnell und lässt sich dabei recht einfach und leise kühlen. Das Übertaktungspotential ist ordentlich, treibt man es zu weit, quittiert der Prozessor dies allerdings mit hohen Temperaturen. Wer eine solche CPU verwenden möchte, benötigt ein Mainboard, welches offiziell den mit 4x 333 MHz getakteten Frontsidebus unterstützt. Hierzu gehören aktuelle Hauptplatinen auf Basis der Intel P35 und G33 Chipsätze sowie einige ältere Mainboards, für die vom jeweiligen Hersteller ein entsprechendes BIOS veröffentlicht wurde.

Erfreulich ist die gestiegene Speicherbandbreite, welche sich bereits im Zusammenspiel mit DDR2-800 bemerkbar macht. Obwohl Intel die Taktraten von Prozessor und Frontsidebus angehoben hat, verbraucht die CPU weniger Strom als ihre Vorgänger Core 2 Extreme QX6800. Dennoch ist dieser Prozessor alles andere als ein Stromsparer. Für die Mehrzahl unserer Leser ist der Core 2 Extreme QX6850 ein Wegweiser und Orientierungspunkt hinsichtlich FSB1333 und schnellem Arbeitsspeicher. Während Intels Schritt zum schnelleren Frontsidebus durchaus Sinn macht und den neuen Prozessoren eine höhere Performance beschert, lohnt sich der Griff zu DDR2-1066 zumeist nicht. Zumeist liegen die Leistungsgewinne unterhalb von einem Prozent, ein Zuwachs von elf Prozent, wie 7-Zip ihn vermeldete, ist in der Praxis äußerst selten anzutreffen.

Obwohl so eine Vier-Kern CPU viel Spaß macht, wird sich die Mehrzahl unserer Leser auf den Preisbereich zwischen 150 und 250 Euro konzentrieren und hier gibt es mit den Modellen Core 2 Duo E6850, Core 2 Duo E6750 und Core 2 Duo E6550 ab dem 22. Juli äußerst verlockende FSB1333-Angebote aus dem Hause Intel. Wir werden uns in Kürze mit dem einen oder anderen dieser Zwei-Kern Prozessoren beschäftigen.




Unser Dank gilt:

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