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Die Einstiegsklasse: 6 SSDs mit 60/64 GB im Vergleich - Druckansicht - Seite 1 von 18

Thema unseres heutigen Vergleichstests sind Solid-State-Drives mit einer Speicherkapazität von 60 bzw. 64 GByte. Und damit es auch so richtig spannend wird, haben wir sechs Laufwerke mit sechs unterschiedlichen Controllern ausgewählt. Corsair vertritt hierbei die beliebte SandForce-Fraktion, Crucial tritt mit Controllern von Marvell an und Samsung setzt auf seine eigene Max-Serie. Neben den neuesten SSDs mit SATA 6 Gbps haben wir uns auch die Vorgängergeneration mit 3 Gbps angesehen, die aktuell abverkauft wird und möglicherweise das Zeug zum Schnäppchen hat.

Obwohl es - zumindest gefühlt - mehr SSD-Anbieter als Sandkörner am Meer gibt, reicht zum Abzählen der Controller, die mit 6 Gbps arbeiten, eine Hand. Bereits im vergangenen Jahr machte Marvells 88SS9174-BJP2, welchen Crucial in seiner C300-Baureihe adaptierte, den Anfang. Im Frühjahr 2011 folgten der überarbeitete Marvell 88SS9174-BLD2 (Crucial M4, Intel SSD 510) und der SandForce SF-2281 (z.B. Corsair Force Series 3). Ganz frisch ist Samsungs neuer Max-Controller S4LJ204X01 in Form der 830er-Serie des Herstellers auf den Markt gekommen. Noch nicht berücksichtigen konnten wir JMicrons JMF66x, der gerade erst in Kingstons V200-Modellen debütiert. Da wir nicht nur sechs Solid-State-Laufwerke, sondern auch sechs unterschiedliche Controller testen, erhoffen wir uns weiterreichende Erkenntnisse, als sie ein Vergleich unterschiedlicher SandForce-Implementierungen bieten könnte.

Die Testkandidaten im Überblick
Bevor wir uns die sechs Solid-State-Drives im Detail ansehen, möchten wir einen kurzen Überblick der Testkandidaten geben. Mit 60 bzw. 64 GB Speicherkapazität bewegen wir uns in der für viele Käufer besonders interessanten Preisklasse um die 100 Euro.

SSDKapazitätSATATRIMGCPreis
Corsair
Force F60
Firmware 2.0
60 GB3,0 Gbpsjaja99,00 €
Corsair
Force 3 F60
Firmware 1.3.3
60 GB6,0 Gbpsjaja101,90 €
Crucial
C300 64GB
Firmware 0007
64 GB6,0 Gbpsjaja97,90 €
Crucial
M4 64GB
Firmware 0009
64 GB6,0 Gbpsjaja97,90 €
Samsung
SSD 470
Firmware AXM09B1Q
64 GB3,0 Gbpsjaja89,90 €
Samsung
SSD 830
Firmware SD04
64 GB6,0 Gbpsjaja108,90 €

Die Preise für SSDs sind in den letzten Wochen spürbar angezogen, was man auf die Verknappung bei Festplatten zurückführen muss, welche die anhaltende Flutkatastrope in Thailand ausgelöst hat. Aktuell bezahlt man für ein Solid-State-Laufwerk der 60-GB-Klasse genauso viel wie für eine Festplatte mit 500 GB Speicherplatz.

Inzwischen beherrschen alle aktuellen Solid-State-Laufwerke den TRIM-Befehl und verfügen über eine leistungsfähige Garbage Collection, so dass sie zumindest unter Windows 7 dauerhaft eine gleichbleibende Leistung bieten sollten. Für Benutzer, die noch mit Windows Vista oder XP arbeiten, bietet zumindest Samsung eine TRIM-Alternative in Form seiner "Magician Software" an.




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Das Testsystem
Unser Testsystem basiert auf dem Mainboard MSI Z68A-GD80 (B3), welches Intels Chipsatz Z68 verwendet. Alle SSDs wurden am ersten SATA-6-Gbps-Port des Z68 betrieben, während die Festplatte mit dem Betriebssystem und der Software am ersten SATA-3-Gbps-Port angeschlossen war. Die SATA-Ports liefen im AHCI-Betrieb mit Intels Rapid Storage Technik in der Version 10.6.0.1022.

Da wir möglichst hohe und konstante Werte erreichen wollten, wurden EIST, C1E und die C-States für alle Benchmark-Messungen deaktiviert. Im normalen Betrieb mit aktivierten Stromspartechnologien fallen die Leistungswerte etwas geringer aus und schwanken zudem deutlicher. Dies ist allerdings abhängig von der jeweiligen Plattform und sogar von der verwendeten BIOS-Version.

Die Testsoftware
Für unsere Messungen verwenden wir vier Programme, um die Leistung der Laufwerke möglichst objektiv beurteilen zu können:

Die Technologien, welche in Solid-State-Drives zum Einsatz kommen, unterscheiden sich nämlich deutlich. Die Geräte reagieren nicht nur mit starken Abweichungen auf unterschiedliche Blockgrößen, sondern zuweilen auch auf unterschiedliche Datenarten. Laufwerke, deren Controller mit Kompressionstechniken arbeiten, erzielen beispielsweise mit gut zu packenden Textdateien einen deutlich höheren Durchsatz als mit bereits hochgradig komprimierten Audio- und Videodaten. Zudem spielen auch die Umsetzung des TRIM-Befehls, die Garbage Collection und das Wear-Leveling eine Rolle, denn im Gegensatz zu Festplatten ist die Leistung von SSDs über die Einsatzzeit betrachtet weit weniger konstant.

Die Testmethodik
Zunächst machen wir Lesetests mit HDTune Pro 4.61. Für Schreibtests ist HDTune Pro nicht geeignet, da diese Software nur auf unformatierte Datenträger schreibt und in diesem Fall der TRIM-Befehl und die Garbage Collection der Laufwerke nicht greifen. Im Anschluss formatieren wir die SSDs mit dem Dateisystem NTFS und befüllen sie mit knapp 33 GByte Daten. Diese Daten werden nach wenigen Minuten wieder gelöscht und wir räumen den Laufwerken eine halbe Stunde ein, um den TRIM-Befehl und die Garbage Collection durchzuführen. Danach führen wir ATTO Disk Benchmark 2.47 und AS SSD 1.6.4237.30508 jeweils dreimal aus. Zum Abschluss lassen wir Iometer 2006.07.27 dreimal für eine halbe Stunde laufen, zwischen den einzelnen Durchläufen gibt es eine Pause von 15 Minuten. Iometer soll uns insbesondere darüber Auskunft geben, ob die Leistung der Laufwerke nach mehreren Durchgängen abbaut.




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Corsair Force Series F60
Wir beginnen unsere Detailbetrachtung mit Corsairs Force Series F60, einem Solid-State-Drive auf Basis des SandForce SF-1222. SandForce beliefert zahlreiche Hersteller und neben dem Controller gehört auch eine Referenzfirmware mit zum Paket. Dies ermöglicht es insbesondere kleineren Anbietern, ihre Produkte ohne großen Entwicklungsaufwand schnell auf den Markt zu bringen.


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Allerdings fehlt auch das Alleinstellungsmerkmal, denn die SandForce-basierenden Modelle sind so gut wie immer gleich schnell. Zudem hatten etliche SandForce-Modelle bei ihrer Markteinführung mit Problem zu kämpfen, deren Lösung zuweilen recht schleppend verlief. Dies mag einerseits an der integrierten Kompressionstechnologie des Controllers liegen, die eine komplexere Programmierung verlangt.


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Andererseits könnte aber auch der Umstand eine Rolle spielen, dass die Controller mit unterschiedlichen Flash-Chips kombiniert werden. In Corsairs Force Series F60 sind MLC-Flash-Chips von Intel verbaut, die eine Strukturgröße von 34 nm aufweisen. Unser Testmuster wurde mit der aktuellen Firmware 2.0 geliefert und zeigte im Betrieb keine Auffälligkeiten.


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Laut Hersteller liest das Laufwerk mit bis zu 285 MB/s und schreibt dank der Datenkompression mit maximal 275 MB/s. Dabei erreicht es bis zu 50.000 IOPS. Auf einen DRAM-Cache, welcher die Zugriffe puffert, hat Corsair verzichtet. Corsair gibt drei Jahre Garantie und nannte bisher eine typische Lebensdauer von zwei Millionen Stunden. Die Modelle mit der Kennung F60A arbeiten etwas langsamer und halten offenbar nur noch eine Million Stunden.




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Corsair Force Series 3 F60
Bei der dritten Generation der Force-Serie bleibt Corsair seinem Controller-Zulieferer treu und verbaut den im Februar 2011 vorgestellten SandForce SF-2281. Dieser beherrscht SATA 6 Gbps und setzt auch weiterhin auf die Kompression der Daten. SandForce fasst Kompression, Block-Management, Wear-Leveling und Garbage-Collection unter dem Begriff "DuraWrite" zusammen und will durch diese Maßnahmen insbesondere die Lebensdauer der Flash-Zellen verlängern.


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Da sich die zum Auslesen der Daten erforderlichen Parameter und Algorithmen im Controller selbst befinden, stellt der SandForce SF-2281 jedoch ein Problem bezüglich der Datenrettung dar: Fällt der Controller aus, kann dieser nicht ausgetauscht werden und die Daten sind verloren. Und defekte Controller sind nach wie vor der Hauptausfallgrund bei Solid-State-Drives.


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Unser Force Series 3 F60 wurde mit der Firmware 1.3.2 geliefert und nach dem Anschluss ans Mainboard endete der Windowsstart immer in einem Bluescreen. Erst nach dem Entfernen des SSD oder der Deinstallation von Intels Rapid Storage Technik 10.6.0.1022 fuhr Windows wieder normal hoch. Durch das Einspielen der aktuellen Firmware 1.3.3 konnten wir das Problem schließlich beheben.


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Für sein Force Series 3 F60 nennt Corsair eine maximale sequentielle Leserate von 550 MB/s sowie Schreibraten von bis zu 490 MB/s. Beim Zufallsschreiben von 4K-Blöcken werden 80.000 IOPS erreicht. Wie beim Vorgängermodell gibt es keinen DRAM-Cache und die Garantie beläuft sich auf drei Jahre. Der Hersteller beziffert die typische Lebenserwartung des Laufwerks auf zwei Millionen Stunden.




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Crucial C300 64GB
Crucial ist eine Tochtermarke des Speicherriesen Micron, der zusammen mit Intel auch Flash-Speicher herstellt. Das Joint-Venture trägt den Namen IM Flash Technologies (IMFT) und liefert auch die NAND-Chips für Crucials C300 64GB. Im vergangenen Jahr setzte die C300-Serie neue Maßstäbe, da sie erstmals SATA III 6 Gbps bot und ONFI 2.1 unterstützte, doch auch heute kann sich die Leistung dieser SSDs noch sehen lassen.


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Die mit Strukturgrößen von 34 nm gefertigten NAND-Chips stammen sozusagen aus dem eigenen Stall, doch beim Controller musste Micron bzw. Crucial auf einen externen Zulieferer zurückgreifen. Die Entscheidung fiel auf Marvells 88SS9174-BJP2, da dieser als erster SSD-Controller 6,0 Gbps ermöglichte, im Gegensatz zu den SandForce-Lösungen aber keine Kompression verwendet.


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Marvell bindet den Flash-Speicher über acht Kanäle an und dem Controller stehen 128 oder 256 MByte DDR3-Cache zur Seite. Bei unserem 64-GB-Modell sind es leider nur 128 MByte. Crucials C300 beherrscht den TRIM-Befehl und bietet eine automatische Garbage Collection. Bei der ersten Firmware ließ die TRIM-Implementierung noch zu wünschen übrig und auch das Update auf die zweite Firmware verlief mehr als holprig.


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Glücklicherweise hat der Hersteller hieraus seine Lehren gezogen und das Update auf die aktuelle Firmware 0007 gelang völlig problemlos. Während sich die Leserate der 64GB-Variante mit 355 MB/s und 60.000 IOPS auch heute durchaus noch sehen lassen kann, hat Crucial die Schreibleistung leider deutlich auf magere 75 MB/s und 15.000 IOPS kastriert. Als typische Lebensdauer nennt Crucial 1,2 Millionen Stunden und gibt drei Jahre Garantie.




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Crucial M4 64GB
Mit der Baureihe M4 stellte Crucial im Frühjahr 2011 bereits seine zweite 6-Gbps-Generation vor und die Erwartungen waren extrem hoch. Doch statt einer Revolution markiert die M4-Serie lediglich eine Evolution, wobei sich das Finetuning - insbesondere in Verbindung mit der aktuellen Firmware 0009 - sehen lassen kann. Anders formuliert: Crucial setzt 2011 zwar nicht mehr die Maßstäbe, ist aber weiterhin ganz vorne mit dabei.


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Beim Controller hat die Micron-Tochter ihrem Zulieferer Marvell die Treue gehalten. Die neue Variante trägt die Bezeichnung 88SS9174-BLD2, es handelt sich also nicht um eine komplette Neuentwicklung, sondern um eine Weiterentwicklung des aus der C300-Baureihe bekannten Controllers.


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Wie zuvor bietet Marvell acht Kanäle und SATA 6 Gbps, eine Kompressionstechnologie ist auch weiterhin nicht vorhanden. Crucial stattet seine M4-Modelle mit 256 MByte DDR3-Cache aus, lediglich die 64-GB-Variante muss sich wieder mit 128 MByte begnügen. Die MLC-Flash-Chips tragen das Micron-Logo und werden mit Strukturgrößen von 25 nm gefertigt.


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Crucial beziffert die maximale Leseleistung auf 415 MB/s und 40.000 IOPS, die Schreibleistung bleibt mit 95 MB/s und 20.000 IOPS vergleichsweise mager. Die typische Lebensdauer verharrt laut Crucial bei 1,2 Millionen Stunden und auch die Garantiezeit von drei Jahren ist unverändert geblieben.




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Samsung SSD 470 64GB
Nach SandForce und Marvell kommen wir mit Samsung zum dritten Hersteller von SSD-Controllern. Verglichen mit den anderen Herstellern hat Samsung den großen Vorteil, nicht nur die Datenträger, sondern auch den Flash-Speicher und die dazugehörigen Controller im eigenen Hause zu produzieren. Dies verspricht besonders runde und ausgereifte Produkte, da der Hersteller direkt und unmittelbar in alle Fertigungs- und Entwicklungsschritte eingreifen kann.


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Herz der 470er-Serie ist der Max-Controller S3C29MAX01, der zwei ARM-Kerne vom Typ Cortex A9 umfasst. 256 MByte DDR2-Speicher dienen dem Controller als Cache und der Flash-Speicher ist über acht Kanäle angebunden. Wie Marvell verzichtet auch Samsung auf den Einsatz von Datenkompression. Samsung setzt beim Flash-Speicher auf MLC-NAND-Chips aus eigener Produktion. Diese Chips werden noch mit Strukturgrößen von 32 nm gefertigt.


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Samsungs SSD 470 64GB unterstützt S.M.A.R.T., TRIM und verfügt über eine automatische Garbage Collection. Die maximale Lesegeschwindigkeit beziffert der Hersteller auf 250 MB/s und bis zu 31.000 IOPS, beim Schreiben erreichen die Datenträger bis zu 170 MB/s und 11.000 IOPS.


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Damit diese Leistungsdaten auch abseits von Windows 7 und seiner TRIM-Unterstützung dauerhaft erhalten bleiben, liefert Samsung seine "Magician Software" mit. Die Firmware unseres Testgeräts trägt die Versionskennung AXM09B1Q und Samsung bietet bisher noch keine Updates zum Download an. Die typische Lebensdauer des Laufwerks beziffert Samsung auf 1,5 Millionen Stunden und gibt drei Jahre Garantie.




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Samsung SSD 830 64GB
Mit der Modellreihe SSD 830 reicht nun auch Samsung einen SATA-Anschluss der dritten Generation nach. Dass sich der koreanische Hersteller für diesen Schritt viel Zeit gelassen hatte, liegt vermutlich in Samsungs Kundenstruktur begründet. In erster Linie beliefert die Firma große OEM-Kunden wie Apple und Sony mit ihren SSDs und das Endkundengeschäft steht ein wenig hinten an. Dies hat allerdings auch den Vorteil, dass Samsung zumeist sehr ausgereifte und unproblematische Produkte auf den Markt bringt.


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Wie schon bei der Baureihe SSD 470 bedient sich Samsung auch für die neue Generation ausschließlich im eigenen Sortiment. Der neue Max-Controller trägt nun die Bezeichnung S4LJ204X01 und hat einen dritten ARM-Kern vom Typ Cortex A9 erhalten. Die zusätzliche Rechenkraft soll insbesondere die Verarbeitung paralleler I/O-Anfragen beschleunigen, auf die Kompression der Daten verzichtet Samsung jedoch auch weiterhin.


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Der Controller kann auf einen 256 MByte großen Cache (DDR2) zurückgreifen und für die Anbindung des Flash-Speichers stehen nach wie vor acht Kanäle zur Verfügung. Bei den MLC-NAND-Chips hat Samsung den Wechsel von 32 auf 27 nm Strukturgröße vollzogen. Samsungs SSD 830 64GB unterstützt S.M.A.R.T., TRIM und verfügt natürlich auch über eine automatische Garbage Collection. Samsung verspricht beim Lesen bis zu 520 MB/s sowie 75.000 IOPS, beim Schreiben sollen es bis zu 160 MB/s und 16.000 IOPS sein.


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Auch der 830er-Serie liegt die "Magician Software" bei, die abseits von Windows 7 als TRIM-Ersatz dient. Unser Testmuster wurde mit der Firmware SD04 geliefert und bisher hat Samsung noch keine neuere Version veröffentlicht. Die typische Lebensdauer des Laufwerks beziffert der Hersteller auf 1,5 Millionen Stunden, die Garantiezeit beträgt drei Jahre. Die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf 115,00 Euro inklusive der Mehrwertsteuer.




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Benchmarks: HDTune Pro 4.61, sequentiell lesen, 8 MB
Wir beginnen mit dem Low-Level-Test von HD Tune Pro 4.61, welcher sich bei Solid-State-Laufwerken nur zur Überprüfung der Leseleistung eignet. Wird HD Tune Pro hingegen als Schreibtest verwendet, greifen der TRIM-Befehl und die Garbage Collection nicht ein, da auf dem Laufwerk kein Dateisystem vorhanden ist. HDTune Pro eignet sich somit für die Ermittelung der maximalen sequentiellen Leserate mit bestimmten Blockgrößen, zudem können wir die dazugehörige Zugriffszeit und CPU-Auslastung messen. Wir beginnen mit einer Blockgröße von 8 MB:

HDTune Pro 4.61: Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
Crucial M4 64GB
529.7
530.0
528.4
Corsair Force 3 F60
526.9
529.7
524.4
Samsung 830 64GB
506.7
507.7
505.6
Crucial C300 64GB
361.9
362.9
359.4
Corsair Force F60
269.9
271.5
263.4
Samsung 470 64GB
253.4
254.0
248.6

In der vorherigen Generation hatte Crucials C300 64GB diesen Test dank SATA 6,0 Gbps klar dominiert, doch nun haben Corsair und Samsung die schnelle Schnittstelle ebenfalls implementiert und deutlich aufgeholt. Dank der neuen Firmware 0009 geht Crucials M4 64GB allerdings auch diesmal wieder als Sieger hervor und zeigte zusammen mit den beiden SSDs von Samsung die konstantesten Ergebnisse in den drei Messläufen.

HDTune Pro 4.61: Zugriffszeit Lesen in ms (geringere Werte sind besser)
Corsair Force 3 F60
0.035
Crucial M4 64GB
0.040
Corsair Force F60
0.041
Samsung 830 64GB
0.046
Samsung 470 64GB
0.065
Crucial C300 64GB
0.114

Die mit Abstand beste Zugriffszeit bietet Corsairs Force 3 60GB gefolgt von Crucials M4 und dem Corsair Force 60GB. Samsungs Modelle reagieren etwas träger, doch auch die 830er-Serie konnte sich - zumindest im Vergleich zu ihrem Vorgänger - deutlich verbessern. Schlusslicht ist mit deutlichem Abstand Crucials C300 64GB.

HDTune Pro 4.61: CPU-Last in Prozent (geringere Werte sind besser)
Corsair Force F60
0.4
Samsung 470 64GB
0.4
Crucial C300 64GB
0.5
Corsair Force 3 F60
0.6
Samsung 830 64GB
0.6
Crucial M4 64GB
0.7

Bezüglich der CPU-Last gilt: Je mehr Daten pro Sekunde transportiert werden, desto mehr muss der Prozessor arbeiten. Die schnellen Laufwerke sind hier also im Nachteil. Doch wir führen diesen Messlauf in erster Linie aus, um ungewöhnliche Abweichungen feststellen zu können - und von diesen gab es keine.




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Benchmarks: HDTune Pro 4.61, sequentiell lesen, 64 KB
Wir wiederholen den Low-Level-Test der sequentiellen Leseleistung, verwenden diesmal allerdings kleinere Blöcke, genauer gesagt 64 KB. Diese Größe ist zugleich die Voreinstellung des eigentlich auf Festplatten spezialisierten Programms. Doch während bei Festplatten kein Unterschied zwischen 64 KB und 8 MB großen Blöcken festzustellen ist, werden Solid-State-Drives deutlich langsamer, wenn sie kleinere Blöcke verarbeiten.

HDTune Pro 4.61: Leserate (Blocksize = 64 KB) Ø, max, min in MB/s
Samsung 830 64GB
441.8
443.9
441.1
Corsair Force 3 F60
398.0
406.1
394.3
Crucial M4 64GB
390.2
393.4
389.0
Crucial C300 64GB
320.2
324.3
313.9
Corsair Force F60
235.0
238.9
230.0
Samsung 470 64GB
222.8
223.2
218.6

Bei den letztjährigen Modellen dominiert abermals Crucials C300 64GB. Dessen Nachfolger M4 64GB verliert im Vergleich der neuen Modelle deutlich an Boden und muss sich knapp hinter Corsairs Force 3 60GB einsortieren. Mit einem Vorsprung von mehr als 40 MB/s erobert allerdings Samsungs 830 64GB die Spitzenposition - ein vielversprechendes Ergebnis. Die größte Konstanz liefert Samsungs 470 64GB vor seinem Nachfolger und dem Crucial M4.

HDTune Pro 4.61: Zugriffszeit Lesen in ms (geringere Werte sind besser)
Corsair Force 3 F60
0.034
Corsair Force F60
0.041
Crucial M4 64GB
0.041
Samsung 830 64GB
0.046
Samsung 470 64GB
0.066
Crucial C300 64GB
0.113

Die Zugriffszeiten haben sich so gut wie nicht verändert, abermals liegt Corsair an der Spitze, während die SSDs von Samsung etwas träger reagieren und die Crucial C300 64GB das Schlusslicht bildet.

HDTune Pro 4.61: CPU-Last in Prozent (geringere Werte sind besser)
Corsair Force F60
0.7
Samsung 470 64GB
0.7
Crucial C300 64GB
0.9
Corsair Force 3 F60
1.0
Crucial M4 64GB
1.1
Samsung 830 64GB
1.2

Aufgrund der kleineren Blöcke ist die CPU-Last gestiegen, doch die Reihenfolge bleibt weitgehend unverändert. Lediglich am unteren Ende haben Crucials M4 64GB und die Samsung 830 64GB ihre Plätze getauscht.




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Benchmarks: HDTune Pro 4.61, Zufallslesen
Für den Alltagsbetrieb sind Zufallszugriffe wichtiger als sequentielle Datenraten, denn nur selten werden große Datenmengen in einem Stück geladen. Beim Zufallslesen berücksichtigt HDTune Pro 4.61 die Zugriffszeit und die Datenrate, um die Anzahl von I/O-Operationen pro Sekunde (IOPS) zu bestimmen. Der Test wird mit unterschiedlich großen Blöcken durchgeführt.

HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 512 Byte in IOPS
Corsair Force 3 F60
28771
Crucial M4 64GB
24539
Corsair Force F60
24345
Samsung 830 64GB
23766
Samsung 470 64GB
15239
Crucial C300 64GB
8822

Bei den kleinen 512-Byte-Blöcken hat Corsairs Force 3 F60 die Nase vorn. Es folgen Crucials M4 64GB, das Corsair Force F60 und Samsungs 830 64GB, die eng beieinander liegen. Samsungs 470 64GB ist bereits etwas abgeschlagen und Crucials C300 64GB liegen die kleinen Blöcke gar nicht.

HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 4 KB in IOPS
Corsair Force 3 F60
25762
Crucial M4 64GB
21083
Samsung 830 64GB
20771
Corsair Force F60
19996
Samsung 470 64GB
12722
Crucial C300 64GB
8384

Auch bei 4 KB dominiert Corsairs Force 3 F60. Der Abstand zwischen dem Crucial M4 64GB, Samsungs 830 64GB und dem Corsair Force F60 ist ein wenig gewachsen und Samsungs 470 64GB fällt noch etwas deutlicher zurück. Die rote Laterne hält auch weiterhin Crucials C300 64GB.

HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 64 KB in IOPS
Corsair Force 3 F60
6427
Crucial M4 64GB
6187
Samsung 830 64GB
5224
Crucial C300 64GB
3948
Corsair Force F60
3788
Samsung 470 64GB
3330

Wachsen die Blöcke auf 64 KB an, sehen wir Corsairs Force 3 F60 zwar weiterhin an der Spitze, doch das Crucial M4 64GB holt auf und kann Samsungs 830 64GB distanzieren. Das Modell Crucial C300 64GB kämpft sich ins Mittelfeld und überholt Corsairs Force F60. Für Samsungs 470 64GB bleibt nur der letzte Platz.

HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 1 MB in IOPS
Crucial M4 64GB
521
Corsair Force 3 F60
519
Samsung 830 64GB
394
Crucial C300 64GB
351
Corsair Force F60
268
Samsung 470 64GB
249

Crucials M4 64GB zieht bei 1 MB großen Blöcken erstmals am Corsair Force 3 F60 vorbei, der Abstand ist allerdings gering. Im Mittelfeld rückt Crucials C300 64GB an das Samsung 830 64GB heran und am Ende des Feldes liegt Corsairs Force F60 nur noch knapp vor dem Samsung 470 64GB.

HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, zufällige Größe in IOPS
Crucial M4 64GB
1005
Corsair Force 3 F60
998
Samsung 830 64GB
820
Crucial C300 64GB
648
Corsair Force F60
525
Samsung 470 64GB
480

Werden Blöcke zufälliger Größe gelesen, kann sich Crucials M4 64GB abermals knapp gegen das Corsair Force 3 F60 durchsetzen. Samsungs 830 64GB liegt schon deutlich zurück gefolgt von dem Crucial C300 64GB. Corsairs Force F60 ist nur halb so schnell wie sein Nachfolgemodell und dem Samsung 470 64GB bleibt abermals nur der letzte Platz.




Die Einstiegsklasse: 6 SSDs mit 60/64 GB im Vergleich - Druckansicht - Seite 12 von 18

Benchmarks: ATTO Disk Benchmark 2.47, lesen
Da uns HD Tune Pro für die Schreibtests keine große Hilfe ist, greifen wir zu ATTO Disk Benchmark 2.47. ATTO testet die sequentielle Lese- und die Schreibleistung formatierter und partitionierter Laufwerke mit unterschiedlichen Blockgrößen von 512 Byte bis 8 MB. Wir haben für unsere Messungen eine Transferlänge von 256 MB gewählt und überlappende I/O-Zugriffe aktiviert, die Queue ist hierbei vier Stufen tief. Insbesondere Hersteller aus der SandForce-Fraktion verweisen gerne auf ATTO, da dieser Test gleichförmige Datenpakete verwendet, die sich sehr gut komprimieren lassen.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 512 Byte in KB/s
Crucial C300 64GB
37836
Crucial M4 64GB
32654
Samsung 830 64GB
22027
Corsair Force F60
19008
Corsair Force 3 F60
18699
Samsung 470 64GB
15143

Wir beginnen mit einer Doppelführung von Crucial, wobei überraschenderweise das C300 64GB gewinnt. Beim Zufallslesen mit dieser Blockgröße hatte es diesem Laufwerk nur zum letzten Platz gereicht. Samsungs 830 64GB bildet zusammen mit den SSDs von Corsair das Mittelfeld, während das Samsung 470 64GB abgeschlagen auf dem letzten Rang landet.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 4 KB in KB/s
Crucial M4 64GB
283557
Crucial C300 64GB
269012
Samsung 830 64GB
202522
Corsair Force 3 F60
156144
Corsair Force F60
136265
Samsung 470 64GB
93189

Auch bei 4 KB dominieren die beiden Laufwerke von Crucial, doch diesmal übernimmt das aktuelle M4 64GB die Führung. Samsungs 830 64GB kann sich etwas von den SandForce-SSDs der Marke Corsair distanzieren, zugleich fällt Samsungs Vorgängermodell 470 64GB jedoch noch weiter zurück.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 64 KB in KB/s
Samsung 830 64GB
517626
Corsair Force 3 F60
434716
Crucial M4 64GB
430052
Crucial C300 64GB
335684
Corsair Force F60
264880
Samsung 470 64GB
255167

Die Blockgröße 64 KB hatten wir bereits mit HDTune Pro 4.61 vermessen und ATTO bestätigt diese Messung. Nur dieses eine Mal kann Samsungs 830 64GB die Spitze übernehmen, während Corsairs Force 3 F60 und das Crucial M4 64GB die Plätze zwei und drei belegen. Da Crucial seinem C300 64GB bereits SATA 6 Gbps vergönnt hatte, kann sich dieses SSD klar gegen die Vorjahresmodelle von Corsair und Samsung durchsetzen.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 1 MB in KB/s
Crucial M4 64GB
554958
Corsair Force 3 F60
548657
Samsung 830 64GB
547414
Crucial C300 64GB
371458
Corsair Force F60
278865
Samsung 470 64GB
269874

Mit 1 MB großen Blöcken setzt sich Crucials M4 64GB wieder an die Spitze und kann sich gegen die Modelle Corsair Force 3 F60 und Samsung 830 64GB behaupten, die dicht zusammen liegen. Dank SATA 6 Gbps beherrscht Crucials C300 64GB auch in diesem Durchlauf die letztjährigen Laufwerke.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 8 MB in KB/s
Crucial M4 64GB
554958
Corsair Force 3 F60
554111
Samsung 830 64GB
546588
Crucial C300 64GB
374565
Corsair Force F60
278847
Samsung 470 64GB
269514

Die Ergebnisse und Rangfolge bei der Messung mit 8 MB großen Blöcken stimmt wieder mit den Resultaten von HDTune Pro 4.61 überein. Auch ATTO sieht in Crucials M4 64GB den schnellsten sequentiellen Leser, dicht gefolgt von Corsairs Force 3 F60. Das Samsungs 830 64GB ist leicht abgeschlagen und die letztjährigen Modelle dominiert auch weiterhin Crucials C300 64GB.




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Benchmarks: ATTO Disk Benchmark 2.47, schreiben
Messen wir nun das sequentielle Schreiben mit ATTO Disk Benchmark 2.47. Abermals verwenden wir Blockgrößen von 512 Byte bis 8 MB und haben für unsere Messungen eine Transferlänge von 256 MB gewählt. überlappende I/O-Zugriffe sind aktiviert und die Queue ist vier Stufen tief. Insbesondere beim Schreiben sollten die SandForce-Laufwerke von ihrer Datenkompression profitieren können.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 512 Byte in KB/s
Crucial M4 64GB
43489
Crucial C300 64GB
38400
Samsung 830 64GB
34020
Samsung 470 64GB
19790
Corsair Force 3 F60
18045
Corsair Force F60
17151

Bei den kleinen 512-Byte-Blöcken scheint die Kompressionstaktik der SandForce-Farktion noch nicht zu zünden, denn Corsairs Laufwerke belegen nur die hinteren Ränge. Nur wenig besser schneidet Samsungs 470 64GB ab, während das Nachfolgemodell 830 64GB zumindest den Anschluss an die beiden SSDs von Crucial halten kann.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 4 KB in KB/s
Corsair Force 3 F60
242086
Corsair Force F60
182948
Samsung 830 64GB
170654
Crucial M4 64GB
110677
Samsung 470 64GB
103972
Crucial C300 64GB
79132

Bereits bei 4 KB fliegen die beiden SSDs von Corsair an die Spitze des Feldes und insbesondere das Modell Force 3 F60 kann sich deutlich von den übrigen Laufwerken absetzen. Samsungs 830 64GB hält zumindest den Anschluss, während die Geräte von Crucial bereits in den Bereich ihrer maximalen Schreibrate kommen und daher nach hinten durchgereicht werden.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 64 KB in KB/s
Corsair Force 3 F60
479355
Corsair Force F60
264657
Samsung 470 64GB
183991
Samsung 830 64GB
170709
Crucial M4 64GB
111255
Crucial C300 64GB
80025

Ab 64 KB hat sich eine feste Reihenfolge etabliert, da nun alle Laufwerke im Bereich ihrer maximalen Schreibrate arbeiten. Da sich die Daten, die ATTO im Test schreibt, extrem gut komprimieren lassen, deklassiert Corsairs Force 3 F60 den Rest des Feldes. Das Vorgängermodell Corsair Force F60 wird zwar von seiner SATA-Schnittstelle der zweiten Generation ausgebremst, schreibt aber dennoch um 80 bis 94 MB/s schneller als die SSDs von Samsung.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 1 MB in KB/s
Corsair Force 3 F60
495196
Corsair Force F60
269333
Samsung 470 64GB
183723
Samsung 830 64GB
170496
Crucial M4 64GB
108979
Crucial C300 64GB
80050

Bei 1 MB großen Blöcken sehen wir kaum noch Steigerungen, einzig Corsairs Force 3 F60 kann nochmal um gut 15 MB/s zulegen. Etwas überraschend behauptet sich Samsungs 470 64GB gegen sein Nachfolgemodell 830 64GB und schreibt immerhin 13 MB/s schneller. Crucial hat die Schreibleistung seiner 64-GB-Modelle zu sehr kastriert und verliert deutlich an Boden.

ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 8 MB in KB/s
Corsair Force 3 F60
496719
Corsair Force F60
268436
Samsung 470 64GB
183861
Samsung 830 64GB
170856
Crucial M4 64GB
111696
Crucial C300 64GB
80050

Der Schritt von 1 MB auf 8 MB bringt keine weiteren Verbesserungen. Wir müssen an dieser Stelle nochmals betonen, dass die Kompressionstechnik der SandFore-Controller sehr von den Daten, die ATTO in diesem Test schreibt, profitiert. Mit hochgradig komprimierten Daten wären Corsairs Laufwerke deutlich langsamer.




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Benchmarks: AS SSD 1.6.4237.30508, lesen
Unser dritter Test ist das Programm AS SSD 1.6.4237.30508, welches speziell auf Solid-State-Drives zugeschnitten ist. Im Gegensatz zu ATTO verwendet AS SSD jedoch zufällig generierte Daten, die sich deutlich schlechter komprimieren lassen. Und so kommt es, dass die SandForce-Fraktion mit dieser Software so ihre Probleme hat. Wir beginnen mit der sequentiellen Leseleistung. Hierbei wird eine 1 GByte große Datei ohne Nutzung des Betriebssystem-Caches von den Laufwerken gelesen.

AS SSD 1.6.4237.30508: sequentielles Lesen in MB/s
Crucial M4 64GB
519.01
Samsung 830 64GB
508.44
Crucial C300 64GB
352.56
Samsung 470 64GB
254.92
Corsair Force 3 F60
203.25
Corsair Force F60
199.99

Dass Crucials M4 64GB sequentiell sehr schnell liest, hatten bereits HD Tune Pro und ATTO gezeigt. Auch die Ergebnisse des Crucial C300 64GB und der beiden Laufwerke von Samsung entsprechen unseren Erwartungen. Damit, dass die SandFore-basierenden SSDs von Corsair auf die letzten beiden Plätze abrutschen, hatten wir allerdings nicht gerechnet. Ohne den Vorteil der Kompression verliert der SandForce seinen Glanz.

Es folgt der 4K-Test, bei dem zufällig ausgewählte Blöcke gelesen werden. Diese Messung wird einmal mit einem Thread durchgeführt und danach auf 64 Threads verteilt. Mit Hilfe dieser Verteilung kann man die Implementierung des Native Command Queuing (NCQ) und die Leistungsfähigkeit des Controllers untersuchen:

AS SSD 1.6.4237.30508: 4K/64Thr., 4K/1Thr. Zufallslesen in IOPS
Crucial M4 64GB
66850
6940
Samsung 830 64GB
58375
6140
Crucial C300 64GB
50478
7682
Corsair Force F60
27146
5502
Corsair Force 3 F60
24080
5072
Samsung 470 64GB
20141
4458

Bei HD Tune Pro 4.61 war die Wertung im 4K-Zufallslesen noch an Corsairs Force 3 F60 gegangen, doch aufgrund der Zufallsdaten fallen die SandForce-Laufwerke abermals zurück. Diesen Durchlauf gewinnt Crucials M4 64GB vor dem Samsung 830 64GB, wobei Crucials C300 64GB den Bestwert in der Single-Thread-Messung setzt. Allgemein lässt sich sagen, dass die Verwendung von 64 Threads die Zahl der I/O-Operationen deutlich steigen lässt. Hervorzuheben sind dabei Crucials M4 64GB und das Samsung 830 64GB, die ihre IOPS im Multi-Tread-Durchlauf fast verzehnfachen.

Zuletzt ermitteln wir die Zugriffszeit über die gesamte Kapazität der SSD (Fullstroke):

AS SSD 1.6.4237.30508: Zugriffszeit Lesen in ms (geringere Werte sind besser)
Crucial M4 64GB
0.102
Samsung 830 64GB
0.106
Crucial C300 64GB
0.120
Corsair Force 3 F60
0.135
Corsair Force F60
0.144
Samsung 470 64GB
0.150

Die Zugriffszeiten weichen deutlich von den Ergebnissen ab, die wir zuvor mit HD Tune Pro 4.61 ermittelt hatten. Crucials M4 64GB erzielt diesmal den Bestwert, dicht gefolgt von Samsungs 830 64GB. Abermals werden die SandForce-Laufwerke abgehängt.




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Benchmarks: AS SSD 1.6.4237.30508, schreiben
Weiter geht es mit dem sequentiellen Schreiben, für das AS SSD 1.6.4237.30508 wieder zufällig generierte Daten nutzt. Und da sich diese bedeutend schlechter komprimieren lassen als eine Datei aus lauter Nullen, erwarten wir wieder Probleme für die SandForce-Modelle. Im Test wird eine 1 GByte große Datei ohne Nutzung des Betriebssystem-Caches auf die Laufwerke geschrieben.

AS SSD 1.6.4237.30508: sequentielles Schreiben in MB/s
Samsung 470 64GB
174.82
Samsung 830 64GB
161.89
Crucial M4 64GB
106.19
Corsair Force F60
94.44
Corsair Force 3 F60
79.39
Crucial C300 64GB
73.29

Crucials M4 64GB schreibt zwar knapp 12 MB/s schneller als sein Vorgängermodell, dennoch bleibt die Schreibleistung des Marvell-basierenden SSDs mager. Samsung hat hier weit mehr zu bieten, doch das neue Modell aus der 830er-Serie bleibt, wie zuvor schon bei ATTO, um 13 MB/s hinter dem Laufwerk der 470er-Baureihe zurück. Ähnlich ergeht es Corsairs Force 3 F60, das rund 15 MB/s hinter dem letztjährigen Modell auf dem vorletzten Rang landet.

Es folgt der 4K-Test, bei dem Blöcke aus Zufallsdaten geschrieben werden. Diese Messung wird einmal mit einem Thread durchgeführt und danach auf 64 Threads verteilt. Mit Hilfe dieser Verteilung kann man die Implementierung des Native Command Queuing (NCQ) und die Leistungsfähigkeit des Controllers untersuchen:

AS SSD 1.6.4237.30508: 4K/64Thr., 4K/1Thr. Zufallsschreiben in IOPS
Crucial M4 64GB
24387
19285
Corsair Force F60
23166
18337
Corsair Force 3 F60
19905
19598
Crucial C300 64GB
17386
15223
Samsung 830 64GB
11547
16196
Samsung 470 64GB
7082
9831

Dank der guten Multi-Tread-Leistung erobert Crucials M4 64GB die Spitze, dicht gefolgt vom Corsair Force F60. Beide Laufwerke können die Zahl ihrer I/O-Operationen bei Verwendung von 64 Threads auf das 1,3-Fache steigern. Corsairs aktuelles Modell, das Force 3 F60, erzielt zwar mit einem Thread den Bestwert, kann sich bei 64 Threads dann aber nicht weiter verbessern. Die beiden SSDs von Samsung brechen sogar in ihrer Leistung ein, wenn zu viele Threads Schlange stehen.

Zuletzt ermitteln wir die Zugriffszeit mit einer 1 GByte großen Testdatei:

AS SSD 1.6.4237.30508: Zugriffszeit Schreiben in ms (geringere Werte sind besser)
Samsung 830 64GB
0.062
Samsung 470 64GB
0.099
Corsair Force F60
0.226
Corsair Force 3 F60
0.257
Crucial M4 64GB
0.260
Crucial C300 64GB
0.685

Die beiden Laufwerke von Samsung setzten diesmal die Bestwerte und lassen die Solid-State-Drives von Corsair und Crucial weit hinter sich. Insbesondere Crucials C300 64GB liegt abgeschlagen am Ende des Feldes.




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Benchmarks: AS SSD 1.6.4237.30508, Kompression
Warum sich AS SSD abweichend zu den anderen Testprogrammen verhält, haben wir ja bereits erklärt. Nun ist es an der Zeit, diese Erklärung zu veranschaulichen. Für den folgenden Testlauf streut AS SSD in die ansonsten aus Zufallsdaten bestehenden Blöcke Nullen ein. Von links nach rechts nimmt die Zahl der Nullen immer weiter zu und ganz rechts bestehen die Blöcke nur noch aus Nullen. Diese Nullen lassen sich hervorragend komprimieren, die Zufallsdaten hingegen nicht.


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Der SandForce-Controller in Corsairs Force F60 profitiert insbesondere beim Schreiben deutlich von der Kompression.


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Ein ähnliches Bild zeichnet das aktuelle Modell Corsair Force 3 F60, wobei SATA 6 Gbps mehr Luft beim Lesen ermöglicht.


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Crucials C300 64GB nutzt keine Kompression und reagiert daher auch nicht auf unterschiedliche Daten.


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Auch Crucials M4 64GB arbeitet ohne Kompression, die Konstanz der Datenraten ist bei diesem Laufwerk beachtlich.


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Samsung verzichtet ebenfalls auf Kompression, dennoch kann sich die Schreibleistung des 470 64GB sehen lassen.


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Das Samsung 830 64GB erreicht zwar nicht ganz die extrem konstanten Datenraten des Crucial M4 64GB, bietet aber die höhere Schreibleistung. Die Daten bleiben abermals unkomprimiert.




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Benchmarks: Iometer 2006.07.27
Nicht auf sequentielle Lese- und Schreibraten, sondern auf die Simulation alltäglicher Anforderungen ist der quelloffene Test Iometer spezialisiert. Iometer beinhaltet vorgefertigte Profile, welche Lese- und Schreibzugriffe sowie unterschiedliche Blockgrößen kombinieren. Wir haben das Profil IOMix der c't verwendet, welches einen typischen Arbeitstag simulieren soll. Der Test wurde dreimal für jeweils dreißig Minuten durchgeführt, zwischen den einzelnen Messläufen gab es Regenerationspausen von 15 Minuten.

Iometer 2006.07.27: 3 Messläufe in I/Os pro Sekunde
Corsair Force 3 F60
4961.50
4816.25
4823.37
Corsair Force F60
4626.56
4553.08
4539.36
Samsung 830 64GB
962.52
977.11
967.58
Crucial C300 64GB
903.74
887.98
894.13
Crucial M4 64GB
864.85
867.95
875.52
Samsung 470 64GB
732.13
736.95
747.58

Zunächst einmal fällt auf, dass Corsairs Force 3 F60 im Durchschnitt fünfmal mehr I/Os pro Sekunde erzielt als Samsungs 830 64GB. Gehen wir von Crucials M4 64GB aus, so ist das Laufwerk von Corsair sogar um den Faktor 5,6 schneller. Ist dies der endgültige Beweis dafür, dass die SandForce-Controller ihren Mitbewerbern haushoch überlegen sind? Mitnichten: Es ist lediglich der Beweis dafür, dass sich die von Iometer verwendeten Daten sehr gut komprimieren lassen:

Obiger Screenshot zeigt die von Iometer generierte Testdatei, die 63.928.672.256 Bytes (59,5 GByte) umfasst. Packen wir diese mit 7-Zip in ein Archiv, bleiben nur noch 88.261.560 Bytes (84,1 MByte) übrig. Zwischen den beiden Dateien, die absolut die selben Daten enthalten, liegt der Faktor 724! Insofern ist es eigentlich erstaunlich, dass die SandForce-Laufwerke nur um den Faktor 5 bis 5,6 schneller sind. Übrigens: Eine schnelle Festplatte wie Western Digitals Caviar Black WD1002FAEX bringt es lediglich auf 168,61 I/Os pro Sekunde.

Als Leistungstest ist Iometer also nur bedingt geeignet, doch zumindest bezüglich des TRIM-Befehls und der Garbage Collection können wir weitere Erkenntnisse sammeln. Hier haben die Hersteller offenbar deutliche Fortschritte gemacht, denn alle sechs Testkandidaten können über die drei Messläufe hinweg ihre anfängliche Leistung halten. Bei Solid-State-Laufwerken älterer Bauart nimmt die Zahl der pro Sekunde erzielten I/Os nämlich mit jedem Durchlauf weiter ab.

Testnotizen und subjektiver Eindruck
Abgesehen von den Bluescreens, die beim Start des Systems in Verbindung mit Corsairs Force 3 F60, der Firmware 1.3.2 und Intels Rapid Storage Technik 10.6.0.1022 auftraten, konnten wir keinerlei Kompatibilitätsprobleme beobachten. Und auch Corsairs Laufwerk lief nach einem Update auf die Firmware 1.3.3 im weiteren Testverlauf problemlos. Keines der Solid-State-Drives fiel durch unvermittelte Wartezeiten auf und bei keinem Laufwerk kam es im Verlauf der unterschiedlichen Tests zu einem Leistungsabfall, der auf Probleme bei der TRIM-Umsetzung hindeuten würde. Insgesamt wirkt die aktuelle SSD-Generation deutlich erwachsener und alltagstauglicher.

Im Praxisbetrieb erscheinen alle sechs Laufwerke sehr schnell und direkt, der Unterschied zu normalen Festplatten ist sofort spürbar. Anders sieht es aus, wenn man die SSDs untereinander vergleichen will: Gefühlt gibt es jedenfalls keinen großen Unterschied. Es fällt allerdings auf, dass Ladezeiten aus subjektiver Sicht viel wichtiger sind als Schreibvorgänge. Wenn das Betriebssystem startet, man ein Programm oder Spiel aufruft und dann Dateien oder Spielstände lädt, sitzt man ungeduldig vor dem Bildschirm und wartet. Das Speichern von Daten findet hingegen eher im Hintergrund statt und während die Datei geschrieben oder das Programm geschlossen wird, wenden wir uns bereits der nächsten Aufgabe zu. Insofern spricht eine mittelmäßige Schreibleistung nur bedingt gegen den Kauf eines Laufwerks.




Die Einstiegsklasse: 6 SSDs mit 60/64 GB im Vergleich - Druckansicht - Seite 18 von 18

Fazit
Nun sind wir am Ende unseres Tests angelangt und müssen die unterschiedlichen Testeindrücke verarbeiten. Hätten wir ausschließlich SandForce-basierende Laufwerke miteinander verglichen oder nur die Solid-State-Drives von Crucial und Samsung gegeneinander antreten lassen, würde uns das Urteil leichter fallen. Was dieses Unterfangen jedoch sehr erschwert ist die Datenkompression, die ein Alleinstellungsmerkmal der SandForce-Controller ist und die sich sehr deutlich auf die Messergebnisse auswirkt - meist positiv, zuweilen aber auch negativ. Verwendet das Testprogramm sehr einfache Datenblöcke, die beispielsweise nur aus Nullen bestehen, werden die Laufwerke von Crucial und Samsung von den SandForce-Modellen deklassiert. Kommen jedoch Zufallsdaten zum Einsatz, die sich kaum komprimieren lassen, liefern die SandForce-basierenden SSDs nur noch mäßige Resultate. Die Realität liegt irgendwo dazwischen und damit sind die beiden Solid-State-Laufwerke von Corsair durchaus eine gute Wahl, aber keinesfalls die absoluten Überflieger. Zuletzt müssen wir noch festhalten, dass es in der 60-GB-Klasse primär um einen günstigen Preis geht und daher alle sechs getesteten SSDs den einen oder anderen Kompromiss erfordern.




Wertung: Corsair Force 3 F60 und Force F60
GutIm Handel werden Corsairs Force 3 F60 (ca. 101,90 Euro) und Force F60 (ca. 99,00 Euro) für annähernd den gleichen Preis angeboten, weshalb wir auf jeden Fall zum Force 3 F60 greifen würden. Dieses beherrscht nämlich SATA 6 Gbps und erzielt, sofern die Kompression greift, die mit Abstand höchsten Schreibraten im Testfeld. Beim Lesen erreicht das Laufwerk - abhängig von der verwendeten Software - in etwa die selben Werte wie Crucials M4 64GB und das Samsung 830 64GB. Dass selbst die Firmware 1.3.2 noch für reproduzierbare Bluescreens in Verbindung mit Intels Chipsatz Z68 und der Rapid Storage Technik 10.6.0.1022 sorgte, hat uns allerdings gar nicht gefallen. Nach dem Update auf die Version 1.3.3 war dieser Spuk zwar vorbei, doch in Hinblick auf die Kompatibilität haben SandForce und seine Kunden noch Nachholbedarf. Die neue Firmware und der Umstand, dass Corsairs 64-GB-Modell kaum langsamer ist, als seine größeren Brüder, rettet dem Force 3 F60 die Wertung "Gut".


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Für den professionellen Einsatz empfiehlt sich Corsairs Force 3 F60 weniger, da sich die zum Auslesen der Daten erforderlichen Parameter und Algorithmen im Controller selbst befinden. Fällt der Controller aus, ist keine Datenrettung mehr möglich.




Wertung: Crucial M4 64GB und C300 64GB
GutBeim Vergleich der beiden Solid-State-Laufwerke von Crucial würden wir ebenfalls dem neueren Modell den Vorzug geben. Beide Datenträger kosten um die 97,90 €, so dass gar kein Preisunterschied gegeben ist. Zudem kann Crucials M4 64GB seinem Vorgänger in fast allen Messungen übertreffen und glänzt insbesondere mit einem sehr hohen Datendurchsatz beim Lesen. Was das Schreiben betrifft, so hat Crucial beide 64-GB-Modelle im Vergleich zu den größeren Varianten stark ausgebremst. Daher erzielen die SSDs von Samsung eine deutlich höhere sequentielle Schreibrate, haben beim 4K-Zufallsschreiben dann aber wieder das Nachsehen. Dennoch lohnt sich bei Crucial der Blick auf die Modellvariante mit 128 GB Speicherplatz, die laut Hersteller sequentiell mit 175 MB/s statt der hier gebotenen 95 MB/s schreibt. Insgesamt hinterlässt Crucials M4 64GB einen ausgereiften Eindruck, ist aber nicht der Überflieger geworden, den sich viele erhofft hatten. Wir werten Crucials M4 64GB mit "Gut".


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Wertung: Samsung 830 64GB und 470 64GB
GutIm Falle von Samsungs 830 64GB und 470 64GB lohnt sich tatsächlich ein Blick auf die Preise: Während das nagelneue 830 64GB noch stolze 108,90 € kostet, bekommt man das 470 64GB bereits für 89,90 €. Sofern der heimische PC noch kein SATA 6 Gbps beherrscht, kann man knapp zwanzig Euro sparen und erhält zudem eine höhere sequentielle Schreibleistung. Beim 4K-Zufallsschreiben ist jedoch das Nachfolgemodell klar im Vorteil und auch in den übrigen Messungen hält Samsungs 470 64GB zumeist die rote Laterne. Das Modell 830 64GB kann hingegen mit um die vordersten Plätze kämpfen, liegt dabei selten ganz vorne, zeigt aber auch keine eklatanten Schwächen. Genau wie Crucials M4 64GB hinterlässt auch Samsungs 830 64GB einen ausgereiften Eindruck, was bei einem so jungen Gerät dann doch ein wenig überrascht. Unter den getesteten Laufwerken ist das ausgewogene Samsung 830 64GB unser persönlicher Favorit, doch in der Summe sind seine Vorteile im Vergleich zu Crucials M4 64GB zu gering, als dass sie eine bessere Bewertung als "Gut" rechtfertigen würden.


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Für alle Benutzer, die noch mit Windows Vista oder XP unterwegs sind, sind Samsungs SSDs die einzig sinnvolle Wahl. Die im Lieferumfang enthaltene "Magician Software" dient hier nämlich als TRIM-Ersatz und sorgt auch abseits von Windows 7 dauerhaft für eine hohe Leistung.







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