www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-crucial-m4-128gb-print.phtml

Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 1 von 12
Nachdem wir uns zuletzt auf Solid-State-Laufwerke auf Basis des Controllers SandForce SF2281 konzentriert hatten, werden wir uns heute mit dem Crucial M4 128GB eine beliebte Alternative ansehen. Dieser Datenträger vereint eine hohe Leistung mit einem attraktiven Preis und genießt zudem den Ruf, äußerst problemlos und zuverlässig zu sein.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
M4: Crucials zweite 6-Gbps-Generation
In Form der erfolgreichen C300-Baureihe hatte Crucial als erster Hersteller 6-Gbps-SSDs auf den Markt gebracht und so waren die Erwartungen an die im Frühjahr 2011 vorgestellte M4-Serie sehr hoch. Doch statt einer weiteren Revolution gab es lediglich eine Evolution, wobei auch die M4-Laufwerke der Micron-Tochter noch immer ganz vorne mitspielen können. Unser Laufwerk kam nackt und ohne weiteren Lieferumfang. Alternativ gibt es auch eine Version mit 3,5-Zoll-Einbaurahmen und eine weitere mit einem USB-Adapter sowie einer Software, um die Inhalte des aktuellen Startlaufwerks auf das SSD zu übertragen.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Crucial vertraut auch weiterhin auf einen Controller des Herstellers Marvell, der in den M4-Modellen die Bezeichnung 88SS9174-BLD2 trägt. Es handelt sich hierbei um eine Weiterentwicklung des aus der C300-Baureihe bekannten Controllers. Dieser Controller bietet acht Kanäle und beherrscht SATA 6 Gbps. Eine Kompressionstechnologie, wie sie der SandForce SF2281 verwendet, ist hingegen nicht vorhanden. Crucial stattet seine M4-SSDs mit 256 MByte DDR3-Cache aus, lediglich die 64-GB-Variante muss sich - wie bei der C300-Serie - wieder mit 128 MByte begnügen.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Während man in SandForce-SSDs drei unterschiedliche Typen von Flash-Speicher vorfinden kann, nämlich ONFi 2.x Synchron, ONFi 1.0 Asynchron sowie Toggle-Mode, verbaut Crucial grundsätzlich synchrone MLC-Chips von Micron. Der Hersteller verspricht eine sequentielle Leserate von 500 MB/s, die sequentielle Schreibrate soll bei 175 MB/s liegen. Für das Lesen zufälliger 4K-Blöcke nennt Crucial 45.000 IOPS und beim Schreiben derselben sollen 35.000 IOPS erreicht werden.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 2 von 12
Firmware und Probleme
Im Dezember 2011 beklagten etliche Benutzer von SSDs der M4-Serie Abstürze und Bluescreens, die sich auf einen fehlerhaften SMART-Eintrag zurückführen ließen. Das Problem tritt erstmals nach 5.184 Betriebsstunden auf und betrifft die Firmware-Versionen 0001, 0002 und 0009. Crucial konnte den Fehler schnell beseitigen, er wurde in der Firmware 0309 behoben. Da sich auf unserem Testgerät noch die fehlerhafte Firmware 0009 befand, haben wir diese auf die neueste Version 000F aktualisiert. Mit dieser konnten wir im Verlauf unserer Tests keinerlei Probleme feststellen.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Das Testsystem
Unser Testsystem basiert auf dem Mainboard MSI Z68A-GD80 (B3), welches Intels Chipsatz Z68 verwendet. Alle SSDs wurden am ersten SATA-6-Gbps-Port des Z68 betrieben, während die Festplatte mit dem Betriebssystem und der Software am ersten SATA-3-Gbps-Port angeschlossen war. Die SATA-Ports liefen im AHCI-Betrieb mit Intels Rapid Storage Technik in der Version 10.6.0.1022.
Da wir möglichst hohe und konstante Werte erreichen wollten, wurden EIST, C1E und die C-States für alle Benchmark-Messungen deaktiviert. Im normalen Betrieb mit aktivierten Stromspartechnologien fallen die Leistungswerte etwas geringer aus und schwanken zudem deutlicher. Dies ist allerdings abhängig von der jeweiligen Plattform und sogar von der verwendeten BIOS-Version.
Die Testsoftware
Für unsere Messungen verwenden wir vier Programme, um die Leistung der Laufwerke möglichst objektiv beurteilen zu können:
Zunächst machen wir Lesetests mit HDTune Pro 4.61. Für Schreibtests ist HDTune Pro nicht geeignet, da diese Software nur auf unformatierte Datenträger schreibt und in diesem Fall der TRIM-Befehl und die Garbage Collection der Laufwerke nicht greifen. Im Anschluss formatieren wir die SSDs mit dem Dateisystem NTFS und befüllen sie mit knapp 33 GByte Daten. Diese Daten werden nach wenigen Minuten wieder gelöscht und wir räumen den Laufwerken eine halbe Stunde ein, um den TRIM-Befehl und die Garbage Collection durchzuführen. Danach führen wir ATTO Disk Benchmark 2.47 und AS SSD 1.6.4237.30508 jeweils dreimal aus. Zum Abschluss lassen wir Iometer 2006.07.27 dreimal für eine halbe Stunde laufen, zwischen den einzelnen Durchläufen gibt es eine Pause von 15 Minuten. Iometer soll uns insbesondere darüber Auskunft geben, ob die Leistung der Laufwerke nach mehreren Durchgängen abbaut.
Der Einsatz synthetischer Tests ist unter unseren Lesern umstritten und wir können die geäußerten Bedenken durchaus verstehen. Doch praxisnahe Messungen wie Boot- und Ladezeiten bringen gerade bei SSDs nur selten klare Ergebnisse, da es einfach viel zu viele Variablen gibt. Mit Hilfe synthetischer Tests können wir die Zahl dieser Variablen einschränken und somit die Stärken und Schwächen deutlicher herausarbeiten.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 3 von 12
Benchmarks: HDTune Pro 4.61, sequentiell lesen, 8 MB
Wir beginnen mit dem Low-Level-Test von HD Tune Pro 4.61, welcher sich bei Solid-State-Laufwerken nur zur Überprüfung der Leseleistung eignet. Wird HD Tune Pro hingegen als Schreibtest verwendet, greifen der TRIM-Befehl und die Garbage Collection nicht ein, da auf dem Laufwerk kein Dateisystem vorhanden ist. HDTune Pro ermöglicht die Ermittelung der maximalen sequentiellen Leserate mit bestimmten Blockgrößen, zudem können wir die dazugehörige Zugriffszeit und CPU-Auslastung messen. Wir beginnen mit einer Blockgröße von 8 MB:
HDTune Pro 4.61: Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
Crucial M4 64GB
529.7
530.0
528.4
Crucial M4 128GB
529.3
530.0
528.7
Corsair Force 3 60GB
526.9
529.7
524.4
Corsair Force GT 120GB
526.4
529.2
524.0
Corsair Force 3 120GB
526.3
529.2
523.9
Mushkin Chronos dlx 60GB
525.7
529.2
523.2
OCZ Vertex 3 240GB
525.6
528.9
523.3
Intel SSD 520 240GB
525.4
528.6
523.0
Samsung 830 64GB
506.7
507.7
505.6
Crucial C300 64GB
361.9
362.9
359.4
Corsair Force F60
269.9
271.5
263.4
Verbatim SATA II 128GB
262.6
263.6
260.3
Samsung 470 64GB
253.4
254.0
248.6
Die beiden M4-Laufwerke führen diese Messung an, wobei die 128-GB-Variante auf durchschnittlich 529,3 MB/s kommt. Die SSDs auf Basis des SandForce SF2281 liegen allerdings nur um 3 MB/s zurück.
HDTune Pro 4.61: Zugriffszeit Lesen in ms (geringere Werte sind besser)
Corsair Force 3 60GB
0.035
Corsair Force GT 120GB
0.035
Mushkin Chronos dlx 60GB
0.035
Corsair Force 3 120GB
0.036
Intel SSD 520 240GB
0.036
OCZ Vertex 3 240GB
0.036
Crucial M4 64GB
0.040
Corsair Force F60
0.041
Crucial M4 128GB
0.042
Samsung 830 64GB
0.046
Samsung 470 64GB
0.065
Verbatim SATA II 128GB
0.072
Crucial C300 64GB
0.114
Bei der Zugriffszeit landen die beiden M4-Laufwerke nur im Mittelfeld, schlagen sich dabei aber deutlich besser als ihre Vorgängergeneration.
HDTune Pro 4.61: CPU-Last in Prozent (geringere Werte sind besser)
Corsair Force F60
0.4
Samsung 470 64GB
0.4
Verbatim SATA II 128GB
0.4
Corsair Force GT 120GB
0.5
Crucial C300 64GB
0.5
Corsair Force 3 60GB
0.6
Corsair Force 3 120GB
0.6
Intel SSD 520 240GB
0.6
Mushkin Chronos dlx 60GB
0.6
OCZ Vertex 3 240GB
0.6
Samsung 830 64GB
0.6
Crucial M4 128GB
0.7
Crucial M4 64GB
0.7
Bezüglich der CPU-Last gilt: Je mehr Daten pro Sekunde transportiert werden, desto mehr muss der Prozessor arbeiten. Und da die beiden M4-Laufwerke die meisten Daten schaufeln, messen wir bei ihnen auch die höchste CPU-Last.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 4 von 12
Benchmarks: HDTune Pro 4.61, sequentiell lesen, 64 KB
Wir wiederholen den Low-Level-Test der sequentiellen Leseleistung, verwenden diesmal allerdings kleinere Blöcke, genauer gesagt 64 KB. Diese Größe ist zugleich die Voreinstellung des eigentlich auf Festplatten spezialisierten Programms. Doch während bei Festplatten kein Unterschied zwischen 64 KB und 8 MB großen Blöcken festzustellen ist, werden Solid-State-Drives deutlich langsamer, sobald sie kleinere Blöcke verarbeiten müssen.
HDTune Pro 4.61: Leserate (Blocksize = 64 KB) Ø, max, min in MB/s
Samsung 830 64GB
441.8
443.9
441.1
Corsair Force GT 120GB
399.3
406.2
394.7
Corsair Force 3 60GB
398.0
406.1
394.3
Corsair Force 3 120GB
397.2
404.6
393.7
Mushkin Chronos dlx 60GB
397.0
406.0
395.0
OCZ Vertex 3 240GB
396.9
405.0
393.8
Intel SSD 520 240GB
396.0
404.6
393.6
Crucial M4 64GB
390.2
393.4
389.0
Crucial M4 128GB
388.9
391.1
387.1
Crucial C300 64GB
320.2
324.3
313.9
Corsair Force F60
235.0
238.9
230.0
Verbatim SATA II 128GB
235.0
235.2
234.6
Samsung 470 64GB
222.8
223.2
218.6
Mit 64 KB großen Blöcken fallen die M4-Laufwerke hinter die SSDs auf Basis des SandForce SF2281 zurück. Crucials M4 128GB kommt diesmal auf durchschnittlich 388,9 MB/s, die SandForce-Konkurrenz schafft etwa 10 MB/s mehr.
HDTune Pro 4.61: Zugriffszeit Lesen in ms (geringere Werte sind besser)
Corsair Force 3 60GB
0.034
Corsair Force 3 120GB
0.035
Corsair Force GT 120GB
0.035
Intel SSD 520 240GB
0.035
OCZ Vertex 3 240GB
0.035
Mushkin Chronos dlx 60GB
0.036
Corsair Force F60
0.041
Crucial M4 128GB
0.041
Crucial M4 64GB
0.041
Samsung 830 64GB
0.046
Samsung 470 64GB
0.066
Verbatim SATA II 128GB
0.073
Crucial C300 64GB
0.113
Bei den Zugriffszeiten gibt es keine nennenswerte Veränderung. Crucials M4-Laufwerke finden sich abermals im Mittelfeld und reagieren deutlich schneller als ihre Vorgängergeneration.
HDTune Pro 4.61: CPU-Last in Prozent (geringere Werte sind besser)
Corsair Force F60
0.7
Samsung 470 64GB
0.7
Verbatim SATA II 128GB
0.7
Crucial C300 64GB
0.9
Corsair Force 3 60GB
1.0
Corsair Force GT 120GB
1.0
Intel SSD 520 240GB
1.0
OCZ Vertex 3 240GB
1.0
Corsair Force 3 120GB
1.1
Crucial M4 128GB
1.1
Crucial M4 64GB
1.1
Mushkin Chronos dlx 60GB
1.1
Samsung 830 64GB
1.2
Aufgrund der kleineren Blöcke ist die CPU-Last gestiegen. Und da ihre Datenrate etwas eingebrochen ist, verlassen die M4-Laufwerke den letzten Platz.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 5 von 12
Benchmarks: HDTune Pro 4.61, Zufallslesen
Für den Alltagsbetrieb sind Zufallszugriffe wichtiger als sequentielle Datenraten, denn nur selten werden große Datenmengen in einem Stück geladen. Beim Zufallslesen berücksichtigt HDTune Pro 4.61 die Zugriffszeit und die Datenrate, um die Anzahl von I/O-Operationen pro Sekunde (IOPS) zu bestimmen. Der Test wird mit unterschiedlich großen Blöcken durchgeführt.
HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 512 Byte in IOPS
Corsair Force 3 60GB
28771
OCZ Vertex 3 240GB
28652
Corsair Force 3 120GB
28623
Corsair Force GT 120GB
28324
Intel SSD 520 240GB
28137
Mushkin Chronos dlx 60GB
27915
Crucial M4 64GB
24539
Corsair Force F60
24345
Crucial M4 128GB
23928
Samsung 830 64GB
23766
Samsung 470 64GB
15239
Verbatim SATA II 128GB
13596
Crucial C300 64GB
8822
Verwenden wir die sehr kleinen 512-Byte-Blöcke, führen die sechs SSDs auf Basis des SandForce SF2281 das Feld an. Crucials M4-Modelle finden sich im Mittelfeld.
HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 4 KB in IOPS
Corsair Force 3 60GB
25762
OCZ Vertex 3 240GB
25588
Corsair Force 3 120GB
25432
Corsair Force GT 120GB
25414
Mushkin Chronos dlx 60GB
25100
Intel SSD 520 240GB
25055
Crucial M4 64GB
21083
Samsung 830 64GB
20771
Crucial M4 128GB
20604
Corsair Force F60
19996
Samsung 470 64GB
12722
Verbatim SATA II 128GB
11432
Crucial C300 64GB
8384
Auch mit einer Blockgröße auf 4 KB bleiben die Sandforce-Modelle vor den beiden M4-Laufwerken.
HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 64 KB in IOPS
Corsair Force 3 120GB
6439
Corsair Force 3 60GB
6427
OCZ Vertex 3 240GB
6413
Corsair Force GT 120GB
6406
Intel SSD 520 240GB
6379
Mushkin Chronos dlx 60GB
6377
Crucial M4 64GB
6187
Crucial M4 128GB
6143
Samsung 830 64GB
5224
Crucial C300 64GB
3948
Corsair Force F60
3788
Samsung 470 64GB
3330
Verbatim SATA II 128GB
2946
Die Blöcke sind auf 64 KB gewachsen und die M4-Laufwerke können sich zumindest gegen Samsungs 830 64GB durchsetzen.
HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, 1 MB in IOPS
Corsair Force 3 120GB
521
Crucial M4 128GB
521
Crucial M4 64GB
521
Corsair Force GT 120GB
520
Mushkin Chronos dlx 60GB
520
OCZ Vertex 3 240GB
520
Corsair Force 3 60GB
519
Intel SSD 520 240GB
519
Samsung 830 64GB
394
Crucial C300 64GB
351
Corsair Force F60
268
Samsung 470 64GB
249
Verbatim SATA II 128GB
247
Die Blockgröße wächst auf 1 MB an und erstmals drängen sich Crucials M4-Modelle zwischen die sechs Sandforce-SSDs.
HDTune Pro 4.61: Zufallslesen, zufällige Größe in IOPS
Crucial M4 64GB
1005
Crucial M4 128GB
1001
Corsair Force 3 120GB
1000
Mushkin Chronos dlx 60GB
999
Corsair Force 3 60GB
998
Corsair Force GT 120GB
998
OCZ Vertex 3 240GB
998
Intel SSD 520 240GB
996
Samsung 830 64GB
820
Crucial C300 64GB
648
Corsair Force F60
525
Samsung 470 64GB
480
Verbatim SATA II 128GB
463
Verwenden wir beim Zufallslesen eine zufällige Blockgröße, setzen sich Crucials M4-Modelle an die Spitze. Gleich dahinter folgen die sechs Laufwerke auf Basis des SandForce SF2281.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 6 von 12
Benchmarks: ATTO Disk Benchmark 2.47, lesen
Da uns HD Tune Pro für die Ermittlung der Schreibleistung keine große Hilfe ist, greifen wir zu ATTO Disk Benchmark 2.47. ATTO testet die sequentielle Lese- und die Schreibrate formatierter und partitionierter Laufwerke mit unterschiedlichen Blockgrößen von 512 Byte bis 8 MB. Wir haben für unsere Messungen eine Transferlänge von 256 MB gewählt und überlappende I/O-Zugriffe aktiviert, die Queue ist hierbei vier Stufen tief. Insbesondere Hersteller aus der SandForce-Fraktion verweisen gerne auf ATTO, da dieser Test gleichförmige Datenpakete verwendet, die sich sehr gut komprimieren lassen.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 512 Byte in KB/s
Crucial C300 64GB
37836
Crucial M4 64GB
32654
Crucial M4 128GB
28667
Samsung 830 64GB
22027
Corsair Force GT 120GB
20633
OCZ Vertex 3 240GB
20599
Intel SSD 520 240GB
20488
Mushkin Chronos dlx 60GB
20633
Corsair Force F60
19008
Corsair Force 3 60GB
18699
Corsair Force 3 120GB
18540
Verbatim SATA II 128GB
16399
Samsung 470 64GB
15143
Wir beginnen wieder mit 512 Byte großen Blöcken und diesmal liegen gleich drei SSDs von Crucial an der Spitze. Überraschenderweise kann sich das C300 64GB vor die beiden M4-Laufwerke setzen.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 4 KB in KB/s
Crucial M4 64GB
283557
Crucial M4 128GB
279235
Crucial C300 64GB
269012
Samsung 830 64GB
202522
Corsair Force GT 120GB
162277
OCZ Vertex 3 240GB
162071
Mushkin Chronos dlx 60GB
161802
Intel SSD 520 240GB
160986
Corsair Force 3 120GB
158682
Corsair Force 3 60GB
156144
Corsair Force F60
136265
Verbatim SATA II 128GB
124452
Samsung 470 64GB
93189
Auch mit 4 KB großen Blöcken verharren Crucials SSDs an der Spitze, wobei nun die beiden M4-Laufwerke am C300 64GB vorbeiziehen.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 64 KB in KB/s
Samsung 830 64GB
517626
Corsair Force GT 120GB
471986
Crucial M4 128GB
468684
Mushkin Chronos dlx 60GB
468457
OCZ Vertex 3 240GB
468324
Intel SSD 520 240GB
464352
Corsair Force 3 120GB
440429
Corsair Force 3 60GB
434716
Crucial M4 64GB
430052
Crucial C300 64GB
335684
Corsair Force F60
264880
Verbatim SATA II 128GB
257425
Samsung 470 64GB
255167
Mit 64 KB großen Blöcken arbeiten sich Samsungs 830 64GB und Corsairs Force GT 120GB an die Spitze. Auf den dritten Platz folgt Crucials M4 128GB.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 1 MB in KB/s
Corsair Force GT 120GB
558381
Mushkin Chronos dlx 60GB
558378
OCZ Vertex 3 240GB
557950
Intel SSD 520 240GB
557519
Crucial M4 64GB
554958
Corsair Force 3 60GB
548657
Samsung 830 64GB
547414
Corsair Force 3 120GB
542903
Crucial M4 128GB
540071
Crucial C300 64GB
371458
Corsair Force F60
278865
Verbatim SATA II 128GB
275790
Samsung 470 64GB
269874
Ab einer Blockgröße von 1 MB übernehmen die mit schnellen Flash-Chips bestückten SandForce-Laufwerke die Spitze des Feldes, während Crucials M4 128GB ins untere Mittelfeld durchgereicht wird.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Lesen, 8 MB in KB/s
Mushkin Chronos dlx 60GB
560972
OCZ Vertex 3 240GB
560107
Corsair Force GT 120GB
559672
Intel SSD 520 240GB
558809
Crucial M4 64GB
554958
Corsair Force 3 60GB
554111
Corsair Force 3 120GB
552001
Samsung 830 64GB
546588
Crucial M4 128GB
532209
Crucial C300 64GB
374565
Corsair Force F60
278847
Verbatim SATA II 128GB
275791
Samsung 470 64GB
269514
Beim finalen Durchlauf mit einer Blockgröße von 8 MB rücken die sechs Sandforce-SSDs noch enger zusammen. Während sich Crucials M4 64GB inmitten der Sandforce-Gruppe behaupten kann, verharrt sein 128-GB-Pendant im unteren Mittelfeld.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 7 von 12
Benchmarks: ATTO Disk Benchmark 2.47, schreiben
Messen wir nun das sequentielle Schreiben mit ATTO Disk Benchmark 2.47. Abermals verwenden wir Blockgrößen von 512 Byte bis 8 MB und haben für unsere Messungen eine Transferlänge von 256 MB gewählt. überlappende I/O-Zugriffe sind aktiviert und die Queue ist vier Stufen tief. Insbesondere beim Schreiben sollten die SandForce-Laufwerke von ihrer Datenkompression profitieren können.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 512 Byte in KB/s
Crucial M4 64GB
43489
Crucial M4 128GB
40576
Crucial C300 64GB
38400
Samsung 830 64GB
34020
Verbatim SATA II 128GB
25387
Samsung 470 64GB
19790
OCZ Vertex 3 240GB
18230
Intel SSD 520 240GB
18215
Corsair Force 3 60GB
18045
Mushkin Chronos dlx 60GB
18030
Corsair Force GT 120GB
17972
Corsair Force 3 120GB
17335
Corsair Force F60
17151
Mit den kleinen 512-Byte-Blöcken kommen die drei Laufwerke von Crucial abermals am besten zurecht.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 4 KB in KB/s
Intel SSD 520 240GB
244471
OCZ Vertex 3 240GB
242565
Corsair Force GT 120GB
242363
Corsair Force 3 60GB
242086
Mushkin Chronos dlx 60GB
240037
Corsair Force 3 120GB
238815
Corsair Force F60
182948
Crucial M4 128GB
179955
Samsung 830 64GB
170654
Crucial M4 64GB
110677
Samsung 470 64GB
103972
Verbatim SATA II 128GB
83008
Crucial C300 64GB
79132
Ab einer Blockgröße von 4 KB übernehmen die sechs Sandforce-Laufwerke die Führung im Feld. Ohne Kompressionstechnik bleibt dem Crucial M4 128GB nur das Mittelfeld.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 64 KB in KB/s
OCZ Vertex 3 240GB
508741
Intel SSD 520 240GB
507909
Corsair Force GT 120GB
500860
Corsair Force 3 120GB
497554
Corsair Force 3 60GB
479355
Mushkin Chronos dlx 60GB
472679
Corsair Force F60
264657
Verbatim SATA II 128GB
221916
Crucial M4 128GB
202993
Samsung 470 64GB
183991
Samsung 830 64GB
170709
Crucial M4 64GB
111255
Crucial C300 64GB
80025
Mit 64 KB großen Blöcken wächst die Dominanz der SandForce-Laufwerke. Etwas unerwartet fällt Crucials M4 128GB sogar hinter Verbatims SATA II 128GB zurück.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 1 MB in KB/s
OCZ Vertex 3 240GB
527643
Intel SSD 520 240GB
525494
Corsair Force GT 120GB
517062
Corsair Force 3 120GB
516227
Corsair Force 3 60GB
495196
Mushkin Chronos dlx 60GB
490677
Corsair Force F60
269333
Verbatim SATA II 128GB
233613
Crucial M4 128GB
203493
Samsung 470 64GB
183723
Samsung 830 64GB
170496
Crucial M4 64GB
108979
Crucial C300 64GB
80050
Im 1-MB-Durchlauf bleibt die Reihenfolge der 64-KB-Messung erhalten, abermals muss sich Crucials M4 128GB hinter Verbatims SATA II 128GB einordnen.
ATTO Disk Benchmark 2.47: sequentielles Schreiben, 8 MB in KB/s
OCZ Vertex 3 240GB
527206
Intel SSD 520 240GB
526775
Corsair Force GT 120GB
517892
Corsair Force 3 120GB
514989
Corsair Force 3 60GB
496719
Mushkin Chronos dlx 60GB
488463
Corsair Force F60
268436
Verbatim SATA II 128GB
233761
Crucial M4 128GB
203108
Samsung 470 64GB
183861
Samsung 830 64GB
170856
Crucial M4 64GB
111696
Crucial C300 64GB
80050
Der Schritt von 1 MB auf 8 MB ist eher kosmetischer Natur und die Reihenfolge bleibt abermals unverändert. Während Crucials M4 128GB beim Lesen ganz vorne mitspielen kann, ist seine sequentielle Schreibrate bei sehr gut komprimierbaren Daten nur Mittelmaß. Einen Rückstand auf die SandForce-Modelle hatten wir erwartet, doch dass Verbatims SATA II 128GB vorbeiziehen kann, kommt überraschend.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 8 von 12
Benchmarks: AS SSD 1.6.4237.30508, lesen
Unser dritter Test ist das Programm AS SSD 1.6.4237.30508, welches speziell auf Solid-State-Drives zugeschnitten ist. Im Gegensatz zu ATTO verwendet AS SSD jedoch zufällig generierte Daten, die sich deutlich schlechter komprimieren lassen. Und so kommt es, dass die SandForce-Fraktion mit dieser Software so ihre Probleme hat. Wir beginnen mit der sequentiellen Leseleistung. Hierbei wird eine 1 GByte große Datei ohne Nutzung des Betriebssystem-Caches von den Laufwerken gelesen.
AS SSD 1.6.4237.30508: sequentielles Lesen in MB/s
Crucial M4 64GB
519.01
OCZ Vertex 3 240GB
517.24
Corsair Force GT 120GB
516.55
Samsung 830 64GB
508.44
Intel SSD 520 240GB
507.59
Mushkin Chronos dlx 60GB
506.91
Crucial M4 128GB
504.87
Crucial C300 64GB
352.56
Samsung 470 64GB
254.92
Verbatim SATA II 128GB
248.96
Corsair Force 3 120GB
205.90
Corsair Force 3 60GB
203.25
Corsair Force F60
199.99
Bereits beim sequentiellen Lesen schlagen sich die beiden M4-Laufwerke wieder sehr gut. Die 64-GB-Variante liest einmal mehr schneller als ihre Schwestermodell mit 128 GB Speicherkapazität.
Es folgt der 4K-Test, bei dem zufällig ausgewählte Blöcke gelesen werden. Diese Messung wird einmal mit einem Thread durchgeführt und danach auf 64 Threads verteilt. Mit Hilfe dieser Verteilung kann man die Implementierung des Native Command Queuing (NCQ) und die Leistungsfähigkeit des Controllers untersuchen:
AS SSD 1.6.4237.30508: 4K/64Thr., 4K/1Thr. Zufallslesen in IOPS
Crucial M4 128GB
72617
6849
Crucial M4 64GB
66850
6940
Intel SSD 520 240GB
60328
6416
Samsung 830 64GB
58375
6140
OCZ Vertex 3 240GB
51902
5975
Crucial C300 64GB
50478
7682
Corsair Force GT 120GB
27812
5245
Corsair Force F60
27146
5502
Mushkin Chronos dlx 60GB
25363
4958
Corsair Force 3 120GB
24774
5123
Corsair Force 3 60GB
24080
5072
Samsung 470 64GB
20141
4458
Verbatim SATA II 128GB
17905
3551
Beim 4K-Zufallslesen übernimmt Crucials M4 128GB dann die Führung, da es mit 64 Threads die 64-GB-Ausführung abhängen kann.
Zuletzt ermitteln wir die Zugriffszeit über die gesamte Kapazität der SSD (Fullstroke):
AS SSD 1.6.4237.30508: Zugriffszeit Lesen in ms (geringere Werte sind besser)
Crucial M4 64GB
0.102
Crucial M4 128GB
0.103
Samsung 830 64GB
0.106
Verbatim SATA II 128GB
0.107
Crucial C300 64GB
0.120
Corsair Force 3 60GB
0.135
Corsair Force F60
0.144
Samsung 470 64GB
0.150
Intel SSD 520 240GB
0.156
Corsair Force GT 120GB
0.175
OCZ Vertex 3 240GB
0.178
Mushkin Chronos dlx 60GB
0.188
Corsair Force 3 120GB
0.189
Die Zugriffszeiten weichen deutlich von den Ergebnissen ab, die wir zuvor mit HD Tune Pro 4.61 ermittelt hatten. AS SSD sieht die M4-Laufwerke von Crucial an der Spitze und auch das C300 64 GB ist im oberen Bereich des Feldes zu finden.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 9 von 12
Benchmarks: AS SSD 1.6.4237.30508, schreiben
Weiter geht es mit dem sequentiellen Schreiben, für das AS SSD 1.6.4237.30508 wieder zufällig generierte Daten nutzt. Und da sich diese bedeutend schlechter komprimieren lassen als eine Datei aus lauter Nullen, erwarten wir wieder Probleme für die SandForce-Modelle. Im Test wird eine 1 GByte große Datei ohne Nutzung des Betriebssystem-Caches auf die Laufwerke geschrieben.
AS SSD 1.6.4237.30508: sequentielles Schreiben in MB/s
OCZ Vertex 3 240GB
297.84
Intel SSD 520 240GB
281.98
Crucial M4 128GB
195.75
Verbatim SATA II 128GB
187.14
Samsung 470 64GB
174.82
Corsair Force GT 120GB
164.54
Samsung 830 64GB
161.89
Corsair Force 3 120GB
143.26
Mushkin Chronos dlx 60GB
136.95
Crucial M4 64GB
106.19
Corsair Force F60
94.44
Corsair Force 3 60GB
79.39
Crucial C300 64GB
73.29
Beim sequentiellen Schreiben dominieren die beiden SandForce-SSDs, die über 240 GB Speicherkapazität und synchrone Flash-Chips verfügen. Das Duell der 128-GB-Modelle kann hingegen Crucials M4 128GB für sich entscheiden.
Es folgt der 4K-Test, bei dem Blöcke aus Zufallsdaten geschrieben werden. Diese Messung wird einmal mit einem Thread durchgeführt und danach auf 64 Threads verteilt. Mit Hilfe dieser Verteilung kann man die Implementierung des Native Command Queuing (NCQ) und die Leistungsfähigkeit des Controllers untersuchen:
AS SSD 1.6.4237.30508: 4K/64Thr., 4K/1Thr. Zufallsschreiben in IOPS
OCZ Vertex 3 240GB
60572
22521
Intel SSD 520 240GB
60110
22785
Crucial M4 128GB
40749
19877
Corsair Force GT 120GB
40459
22941
Corsair Force 3 120GB
35257
22286
Mushkin Chronos dlx 60GB
34212
21247
Crucial M4 64GB
24387
19285
Corsair Force F60
23166
18337
Corsair Force 3 60GB
19905
19598
Crucial C300 64GB
17386
15223
Verbatim SATA II 128GB
12470
10861
Samsung 830 64GB
11547
16196
Samsung 470 64GB
7082
9831
Das Schreiben zufälliger 4-KB-Blöcke untermauert die Ergebnisse der sequentiellen Messung. Schärfster Verfolger des Crucial M4 128GB ist nun allerdings nicht mehr Verbatims SATA II 128GB, welches in diesem Durchgang weit zurückfällt, sondern Corsairs Force GT 120GB.
Zuletzt ermitteln wir die Zugriffszeit mit einer 1 GByte großen Testdatei:
AS SSD 1.6.4237.30508: Zugriffszeit Schreiben in ms (geringere Werte sind besser)
Samsung 830 64GB
0.062
Verbatim SATA II 128GB
0.082
Samsung 470 64GB
0.099
Intel SSD 520 240GB
0.184
OCZ Vertex 3 240GB
0.203
Corsair Force GT 120GB
0.210
Corsair Force F60
0.226
Corsair Force 3 120GB
0.239
Mushkin Chronos dlx 60GB
0.251
Corsair Force 3 60GB
0.257
Crucial M4 64GB
0.260
Crucial M4 128GB
0.362
Crucial C300 64GB
0.685
Die Zugriffszeiten beim Schreiben verweisen Crucials Laufwerke ans Ende des Feldes. Zumindest schneiden die beiden M4-Modelle deutlich besser ab als das C300 64GB.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 10 von 12
Benchmarks: AS SSD 1.6.4237.30508, Kompression
Warum sich AS SSD abweichend zu den anderen Testprogrammen verhält, haben wir ja bereits erklärt. Nun ist es an der Zeit, diese Erklärung zu veranschaulichen. Für den folgenden Testlauf streut AS SSD in die ansonsten aus Zufallsdaten bestehenden Blöcke Nullen ein. Von links nach rechts nimmt die Zahl der Nullen immer weiter zu und ganz rechts bestehen die Blöcke nur noch aus Nullen. Diese Nullen lassen sich hervorragend komprimieren, die Zufallsdaten hingegen nicht.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Crucials M4 128GB arbeitet ohne Kompressionstechnik und so zeigt das obige Diagramm sehr "gerade" Kurven für die Lese- und Schreibrate unterschiedlich gut komprimierbarer Daten. Ganz anders verhalten sich die SandForce-basierenden Laufwerke:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Insbesondere beim mit asynchronen Flash-Chips bestückten Corsair Force 3 120GB sehen wir eine deutliche Kurve. Diesen Effekt kann synchroner Flash-Speicher etwas abschwächen:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Der Phison PS3105 im Verbatim SATA II 128GB arbeitet zwar ebenfalls ohne Datenkompression, weist aber deutliche Schwankungen auf:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Marvells 88SS9174-BLD2 im Crucial M4 128GB arbeitet im Vergleich hierzu viel konstanter und scheint daher auch der leistungsfähigere Controller zu sein.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 11 von 12
Benchmarks: Iometer 2006.07.27
Nicht auf sequentielle Lese- und Schreibraten, sondern auf die Simulation alltäglicher Anforderungen ist der quelloffene Test Iometer spezialisiert. Iometer beinhaltet vorgefertigte Profile, welche Lese- und Schreibzugriffe sowie unterschiedliche Blockgrößen kombinieren. Wir haben das Profil IOMix der c't verwendet, welches einen typischen Arbeitstag simulieren soll. Der Test wurde dreimal für jeweils dreißig Minuten durchgeführt, zwischen den einzelnen Messläufen gab es Regenerationspausen von 15 Minuten.
Iometer 2006.07.27: 3 Messläufe in I/Os pro Sekunde
Intel SSD 520 240GB
12737.30
11888.47
11839.82
OCZ Vertex 3 240GB
12355.23
11468.38
11510.28
Corsair Force GT 120GB
7991.87
7561.85
7462.97
Corsair Force 3 120GB
6331.22
5966.04
5809.62
Mushkin Chronos dlx 60GB
5962.92
5772.99
5770.85
Corsair Force 3 60GB
4961.50
4816.25
4823.37
Corsair Force F60
4626.56
4553.08
4539.36
Crucial M4 128GB
1146.94
1148.09
1153.51
Samsung 830 64GB
962.52
977.11
967.58
Crucial C300 64GB
903.74
887.98
894.13
Verbatim SATA II 128GB
887.85
874.59
854.66
Crucial M4 64GB
864.85
867.95
875.52
Samsung 470 64GB
732.13
736.95
747.58
Da auch IOMix sehr gut zu komprimierende Daten verwendet, können sich die Sandforce-Laufwerke überaus deutlich von ihren Mitbewerbern absetzen.
Von den Laufwerken ohne Datenkompression schneidet das Crucial M4 128GB am besten ab und kann auch Verbatims SATA II 128GB klar auf Abstand halten. Zudem fällt auf, dass Curcials TRIM-Umsetzung und Garbage-Collection extrem gut arbeiten: Beide M4-Laufwerke wurden im Verlauf dieser Messung schneller statt einzubrechen!
Testnotizen und subjektiver Eindruck
Im Praxisbetrieb steht das Crucial M4 128GB einem schnellen SandForce-Laufwerk in nichts nach. Zudem konnten wir weder Inkompatibilitäten noch Auffälligkeiten im Betrieb beobachten. Wir setzen schon seit Monaten mehrere Laufwerke der Baureihen C300 und M4 ein und können diesen nur eine hohe Zuverlässigkeit und eine vorbildliche Alltagstauglichkeit bescheinigen.



Crucial M4 128GB - Der beste Kompromiss aus Preis und Leistung? - Druckansicht - Seite 12 von 12
Fazit
Sehr GutBei der Bewertung von Crucials M4 128GB müssen wir uns selbst etwas ausbremsen. Wir kennen diese Laufwerke sehr gut und sind in der Praxis hoch zufrieden mit ihnen. Doch dabei verliert man leicht die Messwerte aus den Augen, welche zuweilen eine andere Sprache sprechen. Die M4-Serie stellt in der Tat einen beachtlichen Fortschritt im Vergleich zu ihrem Vorgänger C300 dar, doch die Konkurrenz hat ebenfalls aufgerüstet. Insbesondere wenn der SandForce SF2281 mit synchronem Flash-Speicher kombiniert wird, wie es beim Corsair Force GT 120GB der Fall ist, kann sich Crucials M4 128GB nicht einmal bei der Verarbeitung schlecht komprimierbarer Daten allzu weit absetzen. Und sobald die Datenkompression greift, ziehen die SandForce-Modelle sowieso vorbei.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Dennoch bietet auch das Curial M4 128GB eine sehr hohe Performance und fühlt sich in der Praxis keinen Deut langsamer an. Zudem bekommt man 8 GB mehr Speicherplatz und muss ca. 15 Euro weniger investieren. Bei unserem Partner HiQ-Computer bekommt man das Crucial M4 128GB für 111,90 Euro und das Corsair Froce GT 120GB für 126,90 Euro, wobei beide Preise die Mehrwertsteuer, nicht aber eventuelle Versandkosten beinhalten. Aus persönlicher Erfahrung würden wir zu Crucials M4 128GB greifen, doch objektiv betrachtet liegen beide Solid-State-Laufwerke auf Augenhöhe.






© copyright 1998-2018 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum dieser Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen! Die Verwendung jeglicher Inhalte - auch auszugsweise - ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Nutzung kurzer Ausschnitte für Nachrichten-Ticker ist hiervon ausdrücklich ausgenommen! Die geheimdienstliche Erfassung und Verarbeitung dieser Internetseite ist strengstens untersagt!
Sollten Ihnen über Hyperlink verknüpfte externe Inhalte auffallen, welche mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen, bitten wir um eine kurze Meldung. Kommentare und Hinweise zu rechtswidrigen Inhalten unseres lokalen Angebotes sind natürlich ebenfalls erwünscht. Weitere Informationen finden Sie im Impressum!

www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-crucial-m4-128gb-print.phtml