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Crucials RealSSD C300 128 GB - Turbo dank SATA 6 Gb/s?

Autor: doelf - veröffentlicht am 10.05.2010 - Letztes Update: 27.05.2010
s.8/10

Stromverbrauch
Zuletzt messen wir den Stromverbrauch. Hierbei werden die SSDs und die Festplatte über ein externes Steckernetzteil mit Strom versorgt, dessen Leistungsaufnahme aufgezeichnet wird. Da solche Netzteile keinen allzu guten Wirkungsgrad erreichen, werden unsere Ergebnisse deutlich über den Herstellerangaben liegen. Sie dienen hier lediglich dazu, die einzelnen Geräte miteinander vergleichen zu können.

Stromverbrauch: Lesen/Schreiben; Leerlauf in Watt
Intel X25-V
40GB; SATA 3Gb/s
2
2
Crucial RealSSD C300
128GB; SATA 6Gb/s; FW 0002
3
2
Crucial RealSSD C300
128GB; SATA 6Gb/s; FW 0001
3
2
Crucial RealSSD C300
128GB; SATA 3Gb/s; FW 0001
3
2
Intel X25-M
80GB; SATA 3Gb/s
4
2
Seagate ST31000528AS
1,0TB; 7200U/min; 32MB
9
7

Wenn es um den Stromverbrauch geht, sind die Solid State Drives eindeutig im Vorteil. Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass unsere Vergleichsfestplatte Seagate ST31000528AS auch 7,8- bis 25-mal soviel Speicherplatz bietet und zudem wesentlich weniger kostet.

Fazit
Sehr Gut Der heimische PC läuft bereits mit Windows 7 und das Portemonnaie ist prall gefüllt? Wunderbar, dann steht dem Kauf des Crucial RealSSD C300 128 GB nichts mehr im Wege. Leseraten von 350 MB/s lassen sich allerdings nur an einem SATA-Controller der dritten Generation erreichen, denn mit SATA 3 Gb/s sind lediglich 268 MB/s realisierbar. Für die Schreibrate spielt der SATA-Modus keine Rolle, denn diese liegt nur bei knapp 140 MB/s - allerdings ist auch dies bereits ein sehr ordentlicher Wert, den nur wenige Laufwerke übertreffen. Kein Zweifel: Wenn es auf einen möglichst hohen Datendurchsatz ankommt, kann Crucials RealSSD C300 128 GB voll und ganz überzeugen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wer noch mit Windows Vista oder XP unterwegs ist, sollte dieses Solid State Drive jedoch meiden, denn es gibt keine mit Intels "SSD Optimizer" vergleichbare Software. Man ist somit auf Windows 7 oder ein anderes Betriebssystem, welches den TRIM-Befehl beherrscht, angewiesen, ansonsten bricht insbesondere die Schreibleistung mit der Zeit sehr deutlich ein. Bleibt noch der Preis: Für die 350 Euro, welche man für Crucials RealSSD C300 128 GB investieren muss, bekommt man 6.000 GB in Form von Festplatten. Die SSDs der Mitbewerber, welche 128 GB noch mit SATA 3,0 Gb/s kombinieren, sind auch nicht viel günstiger, schreiben aber zum Teil etwas flotter.

Ob sich diese Investition lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Für die Zielgruppe mit dickem Geldbeutel und Windows 7 lautet unsere Emfpehlung "Sehr Gut", für die Nutzer von Windows Vista und XP hingegen "Hände weg!".

UPDATE zum Fazit vom 12. Mai 2010:
Solid State Drives sind heißes Thema: Diese Datenspeicher können extrem schnell sein, bereiten zuweilen aber auch große Probleme und insbesondere ihre Firmware scheint oft mit sehr heißer Nadel gestrickt zu sein. Unser Test offenbarte zwar keine Auffälligkeiten bei Crucials RealSSD C300 128 GB, doch anderswo zeigte sich dieses Modell recht bockig und verlor nach kurzer Zeit deutlich an Performance. Eine neue Firmware sollte es richten, wurde nach einem Tag jedoch wieder zurückgezogen. Weitere Informationen hierzu finden sich im Anhang zu diesem Testbericht unter "Firmware-Chaos und Bugs". Aufgrund dieser Umstände raten wir dazu, die Veröffentlichung der fehlerbereinigten Firmware vor dem Kauf des Crucial RealSSD C300 128 GB abzuwarten.

UPDATE zum Fazit vom 27. Mai 2010:
Die Firware 0002 ist wieder verfügbar und bringt, wie unser Nachtest zeigt, einige Verbesserungen. Die sequentielle Leserate ist bei allen Messungen gestiegen, bei einer Blockgröße von 8 MB liegt der Durchschnittswert um 14 MB/s über dem Ergebnis unserer Messung mit der Firmware 0001. Die durchschnittliche Schreibrate bleibt fast unverändert, doch zumindest die kurzen aber sehr deutlichen Einbrüche, welche wir mit der Firmware 0001 gesehen hatten, konnte Crucial beseitigen. Unsere Messserie mit Iometer zeigt zudem, dass Crucial das Wear Levelling verbessern konnte. Was der verbesserte TRIM-Befehl bringt, werden wir im Laufe der nächsten Wochen im Praxisbetrieb mit Windows 7 testen. Nach wie vor lautet unsere Empfehlung für Computer mit Windows 7 "Sehr Gut" und für Systeme mit Windows Vista und XP "Hände weg!".

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