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Neu von MSI

Speicherpreise auf RAMsch-Niveau: CSX CSXA-LO-1333-2G im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 15.07.2011
s.2/8

Die Testkonfiguration
Für diesen Test verwenden wir das Mainboard ASUS P6T Deluxe mit dem Sockel LGA1366 und Intels Chipsatz X58. Als Prozessor kommt Intels Core i7-965X zum Einsatz, dessen integrierter Speicher-Controller über drei Kanäle verfügt. Damit der Prozessor den Speicherdurchsatz nicht limitiert, haben wir dessen Taktrate auf 3.600 MHz angehoben. Im Betrieb mit DDR3-1333 und DDR3-1600 geschah dies durch eine Anhebung des Multiplikators auf 27:


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Hier die weiteren Komponenten unseres Testsystems:

Noch ein Wort zu den Benchmark-Messungen: Wir führen diesmal nur jene Messungen auf, die tatsächlich auf den veränderten Speichertakt reagiert haben. Software zur Audio- und Videobearbeitung sowie Spiele sind nicht dabei, da wir hier nur Abweichungen im Bereich der zu erwartenden Messtoleranzen feststellen konnten.

Timings und Übertaktung
CSX hat seine CSXA-LO-1333-2G auf Timings von CL9-9-9-24 bei einer Taktrate von 666,66 MHz (DDR3-1333) programmiert. Dies ist eine gängige, JEDEC-konforme Konfiguration, welche mit fast allen Mainboards harmonieren sollte. Im Test hatten wir das ASUS P6T Deluxe mit drei sowie sechs dieser Module bestückt und konnten im 3-Kanal-Betrieb keinerlei Probleme feststellen.


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Der Versuch, geringere Latenzen zu erzwingen, scheiterte allerdings kläglich. Mit DDR3-1333 CL8-8-8-24 wollte das Mainboard partout nicht starten - auch dann nicht, wenn wir die Speicherspannung auf 1,60 bzw. 1,64 Volt angehoben hatten. Im nächsten Schritt versuchten wir die Taktrate anzuheben. Ohne Änderung des Basistaktes ist die nächsthöhere Stufe DDR3-1600 - zu hoch für die CSXA-LO-1333-2G. Weder das Anheben der Spannung noch konservativere Timings von CL10-10-10-27 konnten Windows zum Starten bewegen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im nächsten Schritt senkten wir den Multiplikator des Prozessors und hoben zugleich den Basistakt an, ohne dass sich die resultierende Taktrate von 3,60 GHz änderte. Nachdem mit 25 x 144 MHz kein stabiler Betrieb möglich war, versuchten wir es mit 26 x 138 MHz und erreichten hierdurch DDR3-1385. Diese magere Übertaktung mussten wir mit einer Spannung von 1,60 Volt stabilisieren. Dass sich einseitig bestückte Module aufgrund der höheren Datendichte der verwendeten Chips zumeist schlechter übertakten lassen, ist bekannt. Dennoch ist die Übertaktbarkeit dieser Speicherriegel einfach nur schlecht.

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