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DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 1 von 26

UPDATES:

Während DDR-Arbeitsspeicher der ersten Generation so langsam vom Markt verschwindet, macht sich seit der Einführung des Intel P35 Chipsatzes die DDR3-Generation bereit, die aktuell noch marktbeherrschenden DDR2-Module abzulösen. Wir werden uns in diesem Test Module von DDR2-800 bis DDR2-1111 sowie DDR3-1066 bis DDR3-1866 ansehen. Während DDR1-Riegel mit 2,50 Volt (+/-0,20 Volt) betrieben werden und DDR2-Module noch 1,80 Volt (+/-0,10 Volt) benötigen, gibt sich DDR3-Arbeitsspeicher mit 1,50 Volt (+/-0,075 Volt) zufrieden. Diese Absenkung der Spannung ist notwendig, um wieder Luft für höhere Taktraten bei zeitgleich schrumpfenden Strukturgrößen zu bekommen, eine Absenkung des Stromverbrauchs bedeutet sie jedoch nur bedingt.

Während diese Spannungen auf dem Papier bzw. in den Spezifikationen der JEDEC zu finden sind, setzen die Speicherhersteller bei ihren Premium-Produkten - wie bereits seit Jahren - lieber auf niedrige Latenzen und höhere Taktraten bei zugleich deutlich angehobener Spannung. So stoßen aktuelle DDR2-Module nicht selten in Regionen von bis zu 2,4 Volt vor, während schneller DDR3-Speicher den Strombedarf von DDR2-Modulen erreicht und teilweise sogar übertrifft. Da die JEDEC für DDR2-Arbeitsspeicher nur Taktraten von bis zu 400 MHz (DDR2-800) spezifiziert hat, handelt es sich bei allen schneller getakteten Modulen um selektierte DDR2-667 oder DDR2-800 Chips, welche durch das Anlegen höherer Spannungen auch für höhere Geschwindigkeiten validiert werden konnten. Die Kehrseite dieser Spannungsanhebung ist ein Anstieg der Abwärme sowie eine geringere Lebensdauer der Speicherchips, welcher die Hersteller durch aufwendige Kühlprofile entgegenwirken wollen. Oberhalb von DDR2-1066 und 2,20 Volt wird mitunter sogar eine aktive Kühlung notwendig. Dies lässt wiedrum die Bauhöhe mancher Speicherriegel deutlich anwachsen, so dass es zu Kompatibilitätsproblemen mit einigen CPU-Kühlern kommt.

Zudem steigen mit dem Speichertakt auch die Anforderungen an das Mainboard: So muss das BIOS der Hauptplatine die höheren Taktraten und Spannungen zur Verfügung stellen. Oftmals kann der schnellere Arbeitsspeicher nur dann ausgenutzt werden, wenn zugleich auch Prozessor und Chipsatz übertaktet werden. Damit steigen dann wieder die Beanspruchung der Spannungswandler des Mainboards und die Hitzeentwicklung im System deutlich an, so dass CPU- und Chipsatzkühler ausreichend dimensioniert sein müssen. Ein weiterer Problempunkt ist die Signalqualität der Hauptplatine. Nur wenn der Hersteller hier sauber gearbeitet hat, können schnelle Speichermodule zuverlässig arbeiten. Dabei gilt für den Benutzer: Weniger ist mehr. Statt einer Maximalbestückung, welche üblicherweise bei vier Speicherriegeln - also zwei Modulen pro Kanal - liegt, sollte man sich auf zwei Riegel - ein Modul pro Kanal - beschränken. Bei Mainboards des Herstellers ASUS wird zudem die Möglichkeit geboten, die Latenz des Speichercontrollers von 2T auf 1T herabzusetzen. Während dies bei DDR2-800 Arbeitsspeicher zumeist möglich ist, zeigen sich bei Verwendung schnellerer DDR2-Module schnell Instabilitäten. Wir werden uns im Rahmen der Benchmarks ansehen, ob die 1T Command Rate überhaupt Vorteile bietet.

Was nun die Taktsprünge zwischen den einzelnen Entwicklungsstufen der SD-RAM-Technologie betrifft, müssen wir an dieser Stelle noch ein wenig ins Detail gehen. Angehoben wurden nämlich lediglich der Takt des Businterfaces, nicht aber die Taktung der einzelnen Speicherzellen. Bei DDR2-Speicher taktet die Zelle mit dem halben Takt des Speicherbusses, im Vergleich zu DDR1-Speicher wurde allerdings die Anzahl der gleichzeitig aktiven Zellen von zwei auf vier verdoppelt. Somit können pro Taktzyklus bei DDR2-Speicher vier Bits, bei DDR1-Speicher aber nur zwei Bits abgerufen werden. Betrachten wir nun DDR3-Module, so sind sogar acht Zellen zugleich aktiv. Im Gegenzug arbeiten die Zellen nur mit einem Viertel der Taktung des Businterfaces. Obwohl die Spannung bei DDR3 weiter abgesenkt wurde, kann man also nicht von einem gesunkenen Stromverbrauch sprechen. Die höhere Taktung des Businterfaces sowie die steigende Anzahl der zugleich aktiven Zellen heben den Spannungsvorteil weitgehend wieder auf.

Das Testsystem:
Für unseren Speichertest verwenden wir Intels aktuelle Top-CPU, den Core 2 Extreme QX6850 Prozessor mit vier Kernen, 3,0 GHz Taktrate sowie FSB1333. Schneller Speicher zahlt sich auf den aktuellen Intel-Plattformen nur dann aus, wenn auch der Frontsidebus so hoch wie möglich taktet, ansonsten bremst dieses Nadelöhr die theoretisch mögliche Speicherbandbreite gnadenlos aus. Als Chipsatz kommt Intels P35 zum Einsatz, da die Premium-Variante X38 zu Beginn dieser Testserie noch auf sich warten ließ. Wir haben uns für zwei Mainboards des Herstellers ASUS entschieden, da dieser einige höhere Taktraten nativ unterstützt und die Nutzung der 1T Command Rate freigeschaltet hat. Hier die Testsysteme im Detail:

Im Rahmen der Benchmarks wurden die fett hervorgehobenen Komponenten eingesetzt.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 2 von 26

Anmerkungen zum Testaufbau
Üblicherweise bieten Mainboards auf Basis des Intel P35 Chipsatzes lediglich Unterstützung für DDR2-667, DDR2-800, DDR3-800 und DDR3-1066. ASUS hat jedoch weitere Teiler freigegeben, so dass sich die Mainboards dieses Herstellers besonders gut für einen Speichertest eignen. Während bei vielen anderen Hauptplatinen der Frontsidebus sowie der Prozessortakt manipuliert werden müssen, um den gewünschten Speichertakt zu erreichen, kann man diesen bei ASUS direkt anwählen. Da CPU-Takt und Frontsidebus nicht angetastet werden, erhält man die bestmögliche Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Speicherkonfigurationen.

ASUS P5K Premium/WIFI-AP
Grundlage für die DDR2-Testläufe ist das ASUS P5K Premium mit dem BIOS 0204.

Dieses Mainboard unterstützt folgende Speichertaktraten:

Leider zeigte sich im Test, dass ein stabiler DDR2-1111 Betrieb nicht möglich war, während DDR2-1000 und DDR2-1066 problemlos funktionierten. Um diese Taktrate dennoch testen zu können, wählten wir einen Multiplikator von 8 sowie einen Frontsidebus von 4x 375 MHz. Zumindest der Prozessor arbeitet in diesem Setup mit den spezifizierten 3,0 GHz und der Arbeitsspeicher liegt mit DDR2-1125 recht dicht am Soll. Anders sieht es beim Frontsidebus aus, denn aus FSB1333 wird nun FSB1500. Der schnellere Frontsidebus verfälscht die Ergebnisse insofern, dass die Bandbreite des Arbeitsspeichers deutlich effizienter genutzt wird.

ASUS Blitz Extreme
Als Basis für die DDR3-Tests verwenden wir das ASUS Blitz Extreme mit dem BIOS 0804.

Dieses Mainboard unterstützt folgende Speichertaktraten:

Auch das ASUS Blitz Extreme hat so seine Tücken. Intel enthält den Benutzern des Intel P35 Chipsatzes die Verwendung von DDR3-1333 Arbeitsspeicher vor, dieser wird offiziell erst auf Mainboards mit dem Premium-Chipsatzes X38 angeboten. ASUS hat DDR3-1333 auf dem ASUS Blitz Extreme bereits freigeschaltet und der Arbeitsspeicher funktioniert bei dieser Taktrate auch stabil. Heben wir den Takt allerdings weiter an, wird das System sehr schnell instabil. Wir warten derzeit auf ein BIOS-Update, um die Möglichkeiten der Super Talent W1600UX2G9 und W1866UX2G8 Speichermodule gänzlich ausschöpfen zu können, denn diese sind bis DDR3-1600 bzw. DDR3-1866 freigegeben.

ASUS P5K3 Deluxe
Als Ersatz für das Blitz Extreme wählten wir das Modell P5K3 Deluxe. Mit diesem Mainboard konnten wir deutlich höhere Speichertakte verwirklichen, es kam das BIOS 0704 zum Einsatz.

Das ASUS P5K3 Deluxe unterstützt folgende Speichertaktraten:

Mit älteren BIOS-Versionen konnten wir sehr hohe FSB- und Speichertaktraten erreichen, allerdings erhitzte sich das komplette Mainboard dabei sehr stark und das System wurde nach einer guten Stunde instabil. Mit dem BIOS 0704 läuft das P5K3 Deluxe stabiler, erreicht aber nicht mehr ganz so hohe Taktraten und benötig für FSB1668 und höher eine massive Spannungserhöhung für den Frontsibus sowie die Nortbridge des Chipsatzes. DDR3-1833 konnten wir nur mit massiver Kühlung verwirklichen, an DDR3-1866 scheiterte unser Mainboard jedoch.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 3 von 26

Die Benchmarks
Normalerweise stellen wir zunächst die getesteten Produkte vor und beschreiben ihre Besonderheiten, erst danach präsentieren wir unsere Messergebnisse. Diesmal wollen wir dies jedoch anders handhaben und zunächst die Leistungsmessungen für sich sprechen lassen. Zum Nachweis der notwendigen Stabilität mussten die für diese Messungen verwendeten Konfigurationen zunächst fünf komplette Durchläufe des Speichertestes Memtest+ über sich ergehen lassen. Noch einer Amerkung zu den DDR3-Durchläufen: Wir können auf unserem Testsystem weder im DDR3-1600 noch im DDR3-1866 Betrieb einen CPU-Takt von 3,00 GHz erreichen. Da aber der Einfluss des CPU-Taktes auf die Benchmarks weitaus größer ist als der des Speichertaktes, haben wir für den Betrieb der betroffenen Speicherriegel alternative Taktraten wählen müssen. Statt DDR3-1600 werden wir DDR3-1500 verwenden und statt DDR3-1866 kommt DDR3-1712 zum Einsatz.

CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die reine Rechenleistung mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
55390
37359
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
55351
37355
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
55343
37359
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
55332
37315
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
55330
37322
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
55329
37317
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
55312
37234
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
55309
37366
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
55308
37362
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
55306
37370
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
55299
37362
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
55277
37271
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
55268
37293
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
55268
37281
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
55262
37361
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
55226
37266
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
55224
37363
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
55209
37326
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
55198
37295
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
55136
37253
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
55087
37229

Wie zu erwarten hat der Speichertakt so gut wie keinen Einfluss auf die Prozessorleistung.

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
332078
178873
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
332072
178869
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
332057
178854
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
332056
178858
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
332032
178855
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
332032
178836
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
332031
178839
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
332025
178838
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
332001
178843
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
332001
178840
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
332001
178825
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
331997
178850
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
331979
178838
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
331901
178763
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
331421
177811
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
331417
178517
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
331407
178508
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
331398
178514
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
331371
178439
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
331097
178315
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
331024
178320

Die gewachsene Speicherbandbreite bringt einen höheren Verwaltungsaufwand mit sich und bremst die reine Rechenleistung sogar eher aus, als dass sie zu Leistungsgewinnen führen könnte.

Ein zweites Gutachten über die CPU-Leistung holen wir von PC Wizard 2006.1.69 ein:

PC Wizard 2007.1.73: Dhrystone (ALU) in MIPS; Whetstone (FPU) in MFLOPS; Whetstone (SSE3) in MFLOPS
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
470859
20124
113361
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
469502
20305
114311
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
469294
20124
113330
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
467903
20213
114831
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
467903
20208
113836
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
467835
20124
113836
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
467767
20034
113361
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
466546
20034
113836
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
466542
20124
113329
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
466499
20208
114343
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
466453
20124
113836
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
466240
20213
114831
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
466240
20208
114343
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
465147
20124
113329
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
464923
20034
113804
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
464849
20208
114343
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
464845
20034
113361
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
464816
20124
113329
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
464781
20124
114343
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
464781
20124
113836
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
463471
20213
114311

PC Wizard 2007.1.73 präsentiert ebenfalls ein gut gemischtes Feld, welches keine Vorteile für bestimmte Speicherkonfigurationen offenbart.

PC Wizard 2007.1.73: Mandelbrot (SSE3) in s
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
3.640
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
3.641
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
3.641
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
3.641
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
3.641
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
3.641
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
3.656
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
3.656
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
3.656
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
3.656
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
3.656
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
3.656
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
3.656
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
3.656
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
3.656
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
3.656
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
3.657
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
3.657
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
3.657
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
3.657
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
3.671

Und auch beim SSE3-beschleunigten Mandelbrot-Test trennt sich die Spreu keinesfalls vom Weizen. Möglicherweise zeigen sich die Bandweitenvorteile eher in Messungen, die speziell auf die Nutzung mehrerer Kerne ausgelegt sind.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 4 von 26

Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
3.640
7.328
14.657
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
3.641
7.297
14.593
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
3.641
7.312
14.594
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
3.641
7.312
14.594
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
3.641
7.312
14.594
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
3.641
7.312
14.657
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
3.641
7.313
14.625
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
3.641
7.328
14.578
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
3.656
7.297
14.578
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
3.656
7.297
14.594
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
3.656
7.297
14.609
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
3.656
7.312
14.594
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
3.656
7.312
14.610
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
3.656
7.312
14.625
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
3.656
7.313
14.625
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
3.656
7.328
14.625
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
3.656
7.344
14.609
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
3.656
7.344
14.625
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
3.657
7.312
14.594
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
3.657
7.312
14.625
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
3.657
7.312
14.672

Zumindest PC Wizard 2007.1.73 kann auch weiterhin keinen Vorteil aus der höheren Speicherbandweite erzielen.

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
25.9
17.5
10.6
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
25.9
17.5
10.6
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
25.9
17.4
10.6
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
25.8
17.5
10.6
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
25.8
17.4
10.6
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
25.8
17.3
10.6
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
25.7
17.5
10.6
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
25.7
17.5
10.6
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
25.7
17.3
10.6
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
25.7
17.3
10.6
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
25.7
17.3
10.6
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
25.6
17.5
10.6
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
25.6
17.5
10.6
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
25.6
17.4
10.6
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
25.6
17.4
10.6
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
25.6
17.4
10.6
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
25.6
17.4
10.6
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
25.6
17.4
10.6
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
25.6
17.4
10.6
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
25.6
17.4
10.6
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
25.6
17.3
10.6

Bei CPU RightMark Lite 2005 v1.3 sehen wir erstmals eine leichte Tendenz zu Gunsten der schnelleren Speichermodule: Die DDR2-800 Konfigurationen sowie der DDR3-1066 Arbeitsspeicher, welchen die vergleichsweise hohen Latenzen von 7-7-7-20 ausbremsen, rutschen ans Ende des Feldes. Wird nur ein Prozessor-Kern genutzt, liegen alle Varianten gleich auf, Unterschiede sehen wir erst bei der Verwendung mehrerer Kerne.

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
51.54
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
51.65
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
51.68
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
51.69
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
51.69
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
51.71
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
51.72
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
51.77
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
51.80
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
51.81
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
51.84
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
51.85
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
51.86
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
51.86
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
51.89
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
51.90
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
51.92
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
51.98
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
51.99
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
52.02
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
52.03

Die Resultate der Molecular Dynamics Simulation wirken wild durchgewürfelt, die Leistungsunterschiede spielen sich allerdings nach wie vor im Bereich der Messtoleranzen ab. Das wird sich im nächsten Abschnitt ändern, denn nun sehen wir uns den Speicherdurchsatz an.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 5 von 26

Frontsidebus und Speicherdurchsatz
Bevor wir uns den Messungen zuwenden, sei an dieser Stelle noch ein wenig Theorie eingefügt. Im Gegensatz zu den Prozessoren des Herstellers AMD, welche einen Speichercontroller beinhalten, befindet sich dieser bei Intel im Chipsatz. Somit bestimmt alleine der Chipsatz, welcher Speichertakt verwendet werden kann. Dies hat durchaus Vorteile, beispielsweise bei der Einführung neuer Speichertechnologien. Während AMD für DDR3-Speicher neue Prozessoren entwickeln muss, genügt es Intel, einen entsprechenden Chipsatz zu liefern. So lassen sich Intels Prozessoren mit unterschiedlichen Speichertechnologien kombinieren, während die CPUs aus dem Hause AMD derzeit an einen Speichertyp (entweder DDR1 oder DDR2) gebunden sind. Doch die klassische Architektur, welche Intel verfolgt, hat einen entscheidenden Nachteil: Die CPU greift über den Chipsatz auf den Speicher zu und muss hierzu über den Frontsidebus gehen. Dieser arbeitet bei Intel derzeit mit maximal 4x 333 MHz (FSB1333) und bietet somit eine Bandbreite von 10,42 GByte/s, doch mit DDR2-800 Arbeitsspeicher erreicht man im Dual-Channel Betrieb bereits eine maximale Bandweite von 12,50 GByte/s. Der Frontsidebus hat sich zum Nadelöhr entwickelt und bremst den Speicher aus, wie folgendes Diagramm zeigt:

Speicherbandbreite: Single-Channel / Dual-Channel in GByte/s
DDR3-1333
10.42
20.83
DDR3-1066
8.33
16.66
DDR2-800
6.25
12.50
DDR2-667
5.21
10.42
DDR2-533
4.16
8.33
FSB1333
10.42
FSB1066
8.33
FSB800
6.25

Insbesondere in Hinblick auf DDR3-Arbeitsspeicher, der zur Zeit mit Taktraten von bis zu 933 MHz (DDR3-1866) angeboten wird, frisst der Frontsidebus die Vorteile des hohen Speichertaktes benahe vollständig auf. Selbst der Schritt von FSB1066 zu FSB1333 und demnächst auf FSB1600 stellt nur eine Zwischenlösung auf dem Weg zum integrierten Speichercontroller dar, welchen Intel im zweiten Halbjahr 2008 in Form des Nehalem einführen will.

Datendurchsatz von Speicher und Cache
Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
8426
8443
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
8393
8409
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
7625
7650
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
7487
7494
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
7464
7496
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
7461
7476
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
7220
7228
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
6984
6974
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
6824
6824
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
6736
6748
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
6709
6706
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
6705
6694
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
6689
6703
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6679
6678
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6667
6670
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6651
6653
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
6503
6506
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
6457
6453
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
6440
6448
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
6429
6433
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
6394
6392

Wie wichtig ein schnellerer Frontsidebus für Intel ist, beweisen obige Benchmarks: Der Einsatz von DDR2-1066 CL4 steigert den Speicherdurchsatz im Vergleich zu DDR2-800 CL4 um nicht einmal 6 Prozent. Selbst DDR3-1333 CL7 ist lediglich rund 10 Prozent schneller als DDR2-800 CL4, obwohl der Speichertakt um sage und schreibe 67 Prozent gestiegen ist.

An der Spitze des Feldes sehen wir die DDR3-1712 und DDR2-1125 Konfigurationen, da wir für diesen Speichertakt den Frontsidebus auf 4x 428 MHz (FSB1712) bzw. 4x 375 MHz (FSB1500) beschleunigen mussten. Im Fall von DDR2-1125 steht eine Taktsteigerung um lediglich 5,44 Prozent im Vergleich zu DDR2-1066 CL4 einem um 11,74 Prozent höheren Speicherdurchsatz gegenüber. Intel braucht folglich keinen schnelleren Speicher, sondern eine schnellere Speicheranbindung. Erstaunlich: Super Talents T1000UX2G5 Kit ist als DDR2-1000 schneller als im DDR2-1066 Betrieb.

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
8082
25127
83363
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
8069
25137
83423
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
7214
25176
83074
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
7147
25164
83176
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
7144
25166
83005
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
7094
25174
83451
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
6768
25176
82581
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
6529
25231
83254
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
6450
25219
83611
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
6384
25250
83975
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
6384
25210
83649
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
6373
25213
83611
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
6353
25211
82940
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6349
25203
83160
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6345
25221
83613
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6335
25210
83209
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
6228
25199
82149
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
6218
25212
83606
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
6215
25211
83607
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
6199
25220
83611
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
6197
25211
82510

ScienceMark 2.0 geht mit dem DDR3-Speicher sogar noch strenger ins Gericht und sieht zwischen DDR2-800 CL4 und DDR3-1333 CL8 lediglich einen Leistungshüpfer um magere 5,32 Prozent. Zwischen DDR2-800 CL4 und DDR2-1066 CL4 liegen ähnlich enttäuschende 3,73 Prozent. Dank FSB1500 erzielen wir mit DDR2-1125 CL4 hingegen eine Steigerung um 16,02 Prozent. Wer schnellen Arbeitsspeicher auf einem Intel Core 2 basierenden System einsetzen will, muss somit zwangsläufig den Frontsidebus übertakten, um irgendwelche Vorteile aus dem Arbeitsspeicher herauskitzeln zu können. Abermals ist das Super Talent T1000UX2G5 Speicher-Kit im DDR2-1000 Betrieb schneller als auf DDR2-1066 übertaktet.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 6 von 26

Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
81.611
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
81.624
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
81.889
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
82.056
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
82.094
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
82.133
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
82.160
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
82.175
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
82.277
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
82.339
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
82.360
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
82.397
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
82.489
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
82.490
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
82.495
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
82.500
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
82.608
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
82.631
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
82.651
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
82.750
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
82.781

Prime95 reagiert geringfügig auf die höhere Speicherbandbreite, die Ergebnisse erinnern an CPU RightMark Lite 2005 v1.3. Das beste und das schlechteste Ergebniss liegen allerdings nicht einmal 1,5 Prozent auseinander.

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
16
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
16
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
16
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
16
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
16
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
16
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
16
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
16
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
16
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
16
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
16
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
16
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
16
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
16
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
16
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
16
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
16
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
16
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
16
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
16
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
16

Speicherbandbreite, was ist das? Super PI zeigt sich völlig unbeeindruckt.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 7 von 26

Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der Beta-Version 3.7 13a mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 22 Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
2737
690
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
2732
684
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
2730
690
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
2730
690
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
2728
689
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
2725
690
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
2724
690
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
2723
684
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
2722
688
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
2716
684
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
2715
691
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
2714
686
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
2712
692
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
2711
688
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
2710
693
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
2709
690
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
2708
691
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
2707
686
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
2706
690
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
2704
693
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
2700
683

Zumindest bei der Verwendung aller vier CPU-Kerne lässt Povwin 3.7 beta 13a einen Vorteil für die Konfigurationen mit höherer Speicherbandweite erahnen. Allerdings kann bei Unterschieden von maximal 1,18 Prozent keine echte Begeisterung aufkommen. Für A-Datas Extreme Edition DDR2 1066+ Kit zahlt sich erstmals die 1T Command Rate aus.

Mit Cinebench in der aktuellen Version 10.0 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 10.0 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
11008
3096
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
10973
3092
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
10972
3094
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
10970
3093
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
10969
3093
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
10966
3096
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
10965
3091
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
10963
3086
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
10961
3084
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
10960
3081
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
10946
3090
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
10941
3088
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
10930
3090
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
10922
3088
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
10913
3086
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
10911
3091
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
10910
3090
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
10910
3088
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
10906
3085
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
10826
3076
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
10817
3069

Auch bei Cinebench Version 10.0 liegen die einzelnen Ergebnisse nur 1,77 Prozent auseinander, eine eindeutige Tendenz lässt sich aus diesem Testlauf allerdings nicht ablesen.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 8 von 26

Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
4639
3099
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
4639
3087
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
4636
3099
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
4598
3076
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
4595
3076
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
4555
3076
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
4516
3055
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
4476
3044
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
4476
3044
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
4476
3033
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
4470
3033
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
4470
3023
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
4470
3023
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
4470
3023
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
4436
3012
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
4431
3012
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
4400
3002
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
4400
2997
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
4398
3012
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
4398
3002
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
4362
3007

Der Packer 7-Zip reagiert deutlich auf den Speichertakt und die Latenzen. Bereits das integrierte Benchmark-Tool sieht die DDR3-1712 CL7 (FSB1712) und DDR2-1125 CL4 (FSB1500) Konfigurationen an der Spitze des Testfeldes und straft DDR3-1066 aufgrund der hohen Latenzen ab. Doch was wird in der Praxis passieren? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
100
170
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
100
170
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
102
170
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
107
174
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
107
176
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
107
176
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
111
180
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
115
184
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
116
184
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
116
187
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
117
187
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
117
188
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
118
187
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
118
188
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
121
191
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
121
191
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
122
191
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
122
193
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
123
191
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
124
192
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
124
194

Bei der Verwendung zweier Kerne - mehr kann 7-Zip derzeit nicht - sehen wir Leistungsunterschiede von 23,53 Prozent. Ausgerchnet DDR3-1066 CL7 ist das Schlusslicht im Test, an der Spitze sehen wir - wie zu erwarten - DDR3-1712 CL7 (FSB1712) und DDR2-1125 CL4 (FSB1500). Wird nur ein CPU-Kern verwendet, schmilzt der Vorsprung auf 14,2 Prozent zusammen. Dennoch gehört 7-Zip zu den wenigen Programmen, die aus der höheren Speicherbandweite auch in der Praxis einen Vorteil ziehen können.

Als nächstes testen wir die Leistung beim mp3-Encoding. Wir verwenden hierfür Lame 3.98a6 in Verbindung mit PC Wizard 2006.1.69 und komprimieren eine 60 MByte große WAV-Datei. Gemessen wird in Sekunden, niedrige Werte sind somit besser:

PC Wizard 2007.1.73: mp3-Encoding mit Lame; Normale Qualität in s
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
8.89
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
8.91
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
8.94
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
8.97
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
8.97
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
8.97
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
8.98
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
8.98
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
8.99
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
8.99
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
9.00
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
9.00
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
9.02
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
9.03
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
9.06
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
9.07
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
9.08
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
9.08
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
9.08
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
9.15
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
9.17

Beim mp3-Encoder Lame sehen wir immerhin Leistungsunterschiede von bis zu 3,15 Prozent. Ein Zusammenhang zum Speicherdurchsatz lässt sich allerdings nicht herstellen.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 9 von 26

Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
124
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
124
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
124
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
125
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
125
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
125
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
125
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
126
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
126
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
126
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
126
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
126
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
126
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
126
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
126
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
126
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
127
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
127
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
127
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
127
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
128

Die Resultate des Video-Encoders TMPGEnc, welche maximal 3,23 Prozent auseinander liegen, wirken recht zufällig. Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
444
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
445
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
447
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
448
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
449
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
450
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
450
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
451
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
452
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
453
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
453
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
453
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
453
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
454
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
454
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
454
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
455
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
456
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
456
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
456
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
457

Der Windows Media Encoder 9 lässt andererseits wieder einen leichten Vorteil für höhere Speicherbandweiten erkennen, auch wenn der langsamste Durchgang lediglich 2,93 Prozent hinter dem schnellsten liegt. Während DDR3-1712 die Spitzenposition übernimmt, befindet sich DDR3-1500 zusammen mit DDR2-800 am Ende des Testfeldes.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 10 von 26

3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI NX7900GT-VT2D256E mit der ForceWare 162.18, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juli 2007. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, CPU und Speicherbandbreite spielen eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
4941
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
4939
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
4939
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
4937
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
4936
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
4935
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
4934
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
4933
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
4932
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
4931
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
4928
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
4928
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
4926
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
4925
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
4925
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
4925
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
4922
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
4922
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
4922
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
4918
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
4918

Gut gemischt und in lediglich in einem Bereich von 1,26 Prozent auseinander liegend kommen die verschiedenen Konfigurationen bei 3DMark06 ins Ziel.

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
50
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
50
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
50
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
50
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
50
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
50
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
50
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
50
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
50
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
50
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
50
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
49
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
49
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
49
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
49
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
49
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
49
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
49
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
49
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
49
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
49

Auf die Framerate des Spieles F.E.A.R. hat die Speicherbandweite keinen entscheidenden Einfluss.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 11 von 26

UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
101.85
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
101.38
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
100.89
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
100.43
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
100.31
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
100.23
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
100.12
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
99.08
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
98.84
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
98.21
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
97.89
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
97.88
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
97.80
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
97.77
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
97.65
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
97.54
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
96.95
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
96.87
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
96.77
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
96.73
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
96.72

Zwischen DDR3-1712 und DDR2-800 CL4 liegen zwar nur magere 5,3 Prozent Leistungsunterschied, aber immerhin reagiert Unreal Tournament überhaupt auf den Bandweitengewinn.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
70.27
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
70.27
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
70.21
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
69.84
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
69.53
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
69.52
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
69.41
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
69.33
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
69.30
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
69.28
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/1T
69.25
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
69.25
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
69.24
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1066CL4 4 4 12/2T
69.14
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
69.09
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
69.07
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
69.06
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-800CL4 3 3 8/1T
68.93
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
68.74
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
68.37
Mushkin 2x1GB
XP2-6400
DDR2-800CL4 4 3 10/2T
68.26

Nach einem BIOS-Update des ASUS Blitz Extreme haben sich unsere Ergebnisse normalisiert und wir sehen nur noch einen Unterschied von 2,94 Prozent zwischen den einzelnen Testläufen.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 12 von 26

Stabilität und Übertakten #1
Im folgenden Abschnitt werden wir untersuchen, ob die getesteten Speichermodule die Vorgaben der Hersteller erreichen und ob wir möglicherweise sogar noch ein wenig zusätzliche Leistung aus den Riegeln herauskitzeln können. Als stabil gilt eine Einstellung nur dann, wenn zumindest fünf Durchläufe von Memtest+ fehlerfrei absolviert werden können. Betrachten wir zunächst die DDR2-Module.

A-Data Extreme Edition DDR2 1066+(5)
Der taiwanesische Hersteller A-Data schickt uns ein 2x 1 GByte Kit DDR2-Arbeitsspeicher. Die Modellvariante Extreme Edition DDR2 1066+(5) wurde für den DDR2-1066 Betrieb mit Latenzen von CL5-5-5-15 freigegeben, die Spannung soll dabei 2,20 bis 2,30 Volt betragen. Alternativ darf der Arbeitsspeicher auch als DDR2-800 CL4-4-4-12 betrieben werden. A-Datas Speicher-Kit läuft als erstes im DDR2-1066 Betrieb mit einer Command Rate von 1T, bei DDR2-800 erzielen wir extrem niedrige Latenzen von CL4-3-3-8, ebenfalls im Zusammenspiel mit der 1T Command Rate.

A-Data Extreme Edition DDR2 1066+(5)
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-800CL4-4-4-12 1T2,20Vpassivstabil
DDR2-800CL4-3-3-8 1T2,20Vpassivstabil
DDR2-800CL3-3-3-8 1T2,20VpassivFehler
DDR2-1066CL5-5-5-15 1T2,20Vpassivstabil
DDR2-1066CL5-5-4-12 1T2,30Vaktivkein Start
DDR2-1066CL5-5-4-12 2T2,30Vaktivstabil
DDR2-1066CL4-4-4-12 2T2,40Vaktivkein Boot
DDR2-1125CL5-5-5-15 2T2,30Vaktivstabil
DDR2-1200CL5-5-5-15 2T2,30VaktivFehler
DDR2-1200CL5-5-5-15 2T2,40Vaktivstabil
DDR2-1233CL5-5-5-15 2T2,40Vaktivkein Start
DDR2-1233CL6-6-6-18 2T2,40Vaktivkein Start

Die vom Hersteller garantierten Latenzen von CL5-5-5-15 2T funktionieren auch noch bei DDR2-1125 und 2,30 Volt, allerdings wird der Speicher dabei sehr heiß und eine aktive Kühlung ist erforderlich. Mit dieser sowie 2,40 Volt erreichen wir dann sogar noch DDR2-1200 CL5-5-5-15 2T - das ist dann aber auch das Ende der Fahnenstange.

Corsair TWIN2X2048-8500C5D
Laut Corsair wurde das TWIN2X2048-8500C5D 2x 1 GByte Kit mit einer Taktrate von 533 MHz (DDR2-1066) und Latenzen von CL5-5-5-15 validiert. Für einen stabilen Betrieb setzt der Hersteller eine auf 2,1 Volt angehobene Spannung vorraus. Wir versuchten zunächst den DDR2-1066 Betrieb mit einer Command Rate von 1T zu kombinieren, doch dies war nicht möglich, da Memtest+ sofort Fehler meldete. Corsair gibt diesen Speicher allerdings auch nur für 2T frei. Mit einer Command Rate von 2T lösen die beiden Module die versprochene Leistung ein.

Corsair TWIN2X2048-8500C5D
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-1066CL5-5-5-15 1T2,1VaktivFehler
DDR2-1066CL5-5-5-18 1T2,4VaktivFehler
DDR2-1066CL5-5-5-15 2T2,1Vaktivstabil
DDR2-1066CL4-4-4-12 2T2,4Vaktivkein Boot
DDR2-1125CL5-5-5-15 2T2,1VaktivFehler
DDR2-1125CL5-5-5-15 2T2,4Vaktivstabil
DDR2-1167CL5-5-5-15 2T2,4Vaktivkein Boot
DDR2-1167CL6-6-6-18 2T2,4Vaktivstabil
DDR2-1200CL6-6-6-18 2T2,4Vaktivstabil
DDR2-1215CL6-6-6-18 2T2,4VaktivFehler
DDR2-1233CL6-6-6-18 2T2,4VaktivAbsturz
DDR2-1267CL6-6-6-18 2T2,4Vaktivkein Boot

Eine Absenkung der Latenzen bei gleichzeitiger Anhebung der Spannung war nicht möglich. Behielten wir die Latenzen von CL5-5-5-15 und die Spannung von 2,1 Volt bei, konnten wir den Speichertakt nicht weiter anheben, bereits bei DDR2-1125 traten Fehler auf. Erst nachdem die Speicherspannung auf 2,4 Volt erhöht wurde, funktionierte DDR2-1125 stabil. Um DDR2-1167 und DDR2-1200 erreichen zu können, mussten die Latenzen auf CL6-6-6-18 angehoben werden. Die Übertaktbarkeit des Corsair TWIN2X2048-8500C5D 2x 1 GByte Kits fällt somit nur befriedigend aus.

Corsair TWIN2X2048-8888C4DF
Von Hause aus soll das Corsair TWIN2X2048-8888C4DF 2x 1 GByte Kit bereits DDR2-1111 mit erstaunlich scharfen Latenzen von CL4-4-4-12 bewältigen können - allerdings nur mit einer Speicherspannung von satten 2,4 Volt. Hierbei ist aktive Kühlung Pflicht, ansonsten wird der Arbeitsspeicher aufgrund der starken Hitzeentwicklung schnell das Zeitliche segnen. Die 1T Command Rate ist auch im Zusammenspiel mit diesem Speicher-Kit nicht nutzbar. Zudem hat das ASUS P5K Premium ein Problem mit dem nativen DDR2-1111 Betrieb: Memtest+ meldet sofort Fehler.

Corsair TWIN2X2048-8888C4DF
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-1066CL4 4-4-12 1T2,4VaktivFehler
DDR2-1066CL4 4-4-12 2T2,4Vaktivstabil
DDR2-1125CL4 4-4-12 2T2,4Vaktivstabil
DDR2-1200CL4 4-4-12 2T2,4Vaktivstabil
DDR2-1215CL4-4-4-12 2T2,4VaktivFehler
DDR2-1215CL5-5-5-18 2T2,4VaktivFehler
DDR2-1233CL5-5-5-18 2T2,4VaktivFehler
DDR2-1267CL5-5-5-18 2T2,4Vaktivkein Boot

Dass keinesfalls der Arbeitsspeicher die Ursache für dieses Problem ist, zeigt sich, sobald wir mit Hilfe des Frontsidebus übertakten. Die beiden TWIN2X2048-8888C4DF Module halten die niedrigen Latenzen sogar bis 600 MHz (DDR2-1200), doch dann geht nichts mehr. Selbst ein Anheben der Latenzen auf CL5-5-5-18 ermöglicht keinen stabilen Betrieb mehr. 44,5 MHz Mehrtakt sind zwar nicht besonders viel, Aufgrund des extrem hohen Starttaktes aber durchaus noch befriedigend.

GeIL Ultra PC2-6400
Das 2x 1 GByte Speicher-Kit GeIL Ultra PC2-6400 (GX22GB6400UDC) wurde für DDR2-800 mit Latenzen von CL4-4-4-12 validiert, hierzu müssen 2,10 Volt anliegen. GeIL hat diese Informationen erfreulicherweise auf einen Aufkleber gedruckt, welchen wir auf beiden Modulen finden. Wir erreichen DDR2-800 CL4-4-4-12 auch mit einer Command Rate von 1T. Beim Versuch die Latenzen weiter abzusenken, scheitern wir allerdings sowohl mit 1T als auch mit 2T. Für die Übertaktung auf DDR2-833 mit Timings von CL4-4-4-12 müssen wir auf die 1T Command Rate verzichten.

GeIL Ultra PC2-6400
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-800CL4-4-4-12 1T2,10Vpassivstabil
DDR2-800CL4-4-3-10 1T2,20Vpassivkein Boot
DDR2-800CL4-4-3-10 2T2,20VpassivFehler
DDR2-833CL4-4-4-12 1T2,20Vpassivkein Boot
DDR2-833CL4-4-4-12 2T2,10Vpassivstabil
DDR2-1000CL4-4-4-12 2T2,30Vaktivkein Boot
DDR2-1000CL5-5-4-12 2T2,30Vaktivkein Boot
DDR2-1000CL5-5-5-15 2T2,30Vaktivstabil
DDR2-1066CL5-5-5-15 2T2,40VaktivFehler
DDR2-1066CL6-6-6-18 2T2,40Vaktivkein Boot

DDR2-1000, also eine Übertaktung um echte 100 MHz, ist möglich. Hierzu hoben wir die Latenzen auf CL5-5-5-15 an und legten 2,30 Volt an, der Arbeitsspeicher wurde aktiv gekühlt. An DDR2-1066 beißen wir uns dann allerings die Zähne aus - weder 2,40 Volt noch Latenzen von CL6-6-6-18 ermöglichen einen stabilen Betrieb.

Mushkin XP2-8500
Das Speicherkit XP2-8500 aus dem Hause Mushkin besteht aus zwei 1 GByte Riegeln und wurde für den DDR2-1066 Betrieb mit Latenzen von CL5-5-4-12 freigegeben. Die erforderliche Spannung wird vom Hersteller mit 2,20 bis 2,35 Volt spezifiziert. Wie bereits die Module von Corsair scheitert auch Mushkins Kit an dem Versuch, DDR2-1066 mit der 1T Command Rate zu kombinieren. Begnügen wir uns mit 2T arbeitet der Speicher mit einer Spannung von 2,20 Volt stabil. Niedrigere Latenzen von CL4-4-4-12 sind leider nicht möglich, weder mit 2,20 noch mit 2,35 oder 2,40 Volt.

Mushkin XP2-8500
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-1066CL5-5-4-12 1T2,2VpassivFehler
DDR2-1066CL5-5-4-12 2T2,2Vpassivstabil
DDR2-1066CL4-4-4-12 2T2,2Vpassivkein Boot
DDR2-1066CL4-4-4-12 2T2,4VpassivFehler
DDR2-1125CL5-5-4-12 2T2,2VpassivFehler
DDR2-1125CL5-5-4-12 2T2,35Vpassivstabil
DDR2-1140CL5-5-4-12 2T2,35VpassivFehler
DDR2-1140CL5-5-5-15 2T2,35Vpassivstabil
DDR2-1167CL5-5-5-15 2T2,4VaktivFehler
DDR2-1167CL6-6-6-18 2T2,4VaktivFehler

Dafür können wir den Speichertakt bei konstanten Latenzen auf DDR2-1125 anheben, eine Spannung von 2,35 Volt vorrausgesetzt. Hierbei arbeitet der Speicher allerdings bereits hart an seinen Grenzen, denn bereits für DDR2-1140 müssen wir die Latenzen auf CL5-5-5-15 anheben. An DDR2-1066 beißen wir uns schließlich die Zähne aus: Weder die aktive Kühlung noch 2,40 Volt Speicherspannung oder ein Anheben der Latenzen auf CL6-6-6-18 verschafft und einen stabilen Betrieb. Die maximale Übertaktbarkeit fällt mit 36,5 MHz recht gering aus, wir hatten uns etwas mehr Spielraum erhofft. Zudem erreichen wir den höchsten Speicherdurchsatz mit DDR2-1140 CL5-5-5-15 2T, bei DDR2-1167 CL6-6-6-18 bremsen die hohen Latenzen den Mehrtakt wieder aus.

Patriot PC2-8500 Enhanced Latency
Patriot hat sein 2x 1 GByte Speicher-Kit PC2-8500 Enhanced Latency für DDR2-1066 mit Latenzen von CL5-5-5-15 freigegeben, die hierzu erforderliche Spannung fällt mit 2,30 Volt allerdings recht hoch aus. Mit diesen Einstellungen können wir den Speicher mit der 2T Command Rate stabil betreiben, eine Command Rate von 1T erzeugt bereits im ersten Durchlauf von Memtest+ zahlreiche Fehler. Der Versuch die Latenzen weiter herabzusetzen scheitert, mit CL5-5-4-12 bootet das Testsystem nicht mehr.

Patriot PC2-8500 Enhanced Latency
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-1066CL5-5-5-15 2T2,30Vpassivstabil
DDR2-1066CL5-5-5-15 1T2,30VpassivFehler
DDR2-1066CL5-5-4-12 2T2,30Vpassivkein Boot
DDR2-1089CL5-5-5-15 2T2,30Vaktivstabil
DDR2-1095CL5-5-5-15 2T2,30VaktivFehler
DDR2-1095CL5-5-5-15 2T2,40VaktivFehler
DDR2-1095CL6-6-6-18 2T2,40Vaktivkein Boot

Für unsere Übertaktungsversuche legten wir zunächst DDR2-1125 mit FSB1500 an, doch das System startete weder mit Latenzen von CL5-5-5-15 noch mit CL6-6-6-18 und selbst die auf 2,40 Volt angehobene Spannung brachte uns dem Systemstart nicht näher. Erst mit DDR2-1101/FSB1468 war ein Start möglich, doch Memtest+ meldete sofort Fehler. Wir tasteten uns MHz für MHz vor und erzielen die maximale Taktrate bei DDR2-1089, lediglich 11 MHz über dem Soll-Takt des Speichers. Das ist eine ziemliche Enttäuschung.

Super Talent T1000UX2G5
Von Super Talent haben das 2x 1 GByte Kit T1000UX2G5 getestet, welches für DDR2-1000 bei Latenzen von CL5-5-5-15 freigegeben wurde. Die Validierung wurde mit einer Speicherspannung von 2,20 Volt vorgenommen, was Super Talent zwar auf seiner Webseite erwähnt, aber weder auf die Speicherriegel noch auf deren Verpackung druckt. Mit diesen Eckdaten läuft das T1000UX2G5 Speicher-Kit stabil - allerdings, wie auch die Riegel von Corsair und Mushkin, nur mit einer Command Rate von 2T.

Super Talent T1000UX2G5
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR2-1000CL5-5-5-15 1T2,20VpassivFehler
DDR2-1000CL5-5-5-15 2T2,20Vpassivstabil
DDR2-1000CL4-4-4-12 2T2,20VpassivFehler
DDR2-1000CL5-5-4-12 2T2,20Vpassivstabil
DDR2-1066CL5-5-5-15 2T2,20Vpassivstabil
DDR2-1066CL5-5-4-12 2T2,30VpassivFehler
DDR2-1125CL5-5-5-15 2T2,20Vpassivstabil
DDR2-1200CL5-5-5-15 2T2,20VpassivFehler
DDR2-1200CL5-5-5-15 2T2,30Vaktivstabil
DDR2-1233CL5-5-5-15 2T2,40VaktivFehler
DDR2-1233CL6-6-6-18 2T2,40VaktivFehler

Stabile Latenzen von CL4-4-4-12 erreichen wir im DDR2-1000 Betrieb zwar nicht, doch CL5-5-4-12 sind ohne eine Erhöhung der Spannung machbar. Übertakten wir die Module auf DDR2-1066, sind Latenzen von CL5-5-5-15 zum stabilen Betrieb erforderlich. Heben wir die Spannung auf 2,30 Volt an, erreichen wir DDR2-1125 und mit aktiver Kühlung sogar DDR2-1200. Mehr ist dann aber auch nicht mehr drin.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 13 von 26

Stabilität und Übertakten #2
Und nun wollen wir noch die DDR3-Riegel unter die Lupe nehmen:

Corsair TWIN3X2048-1800C7DF
Beim 2x 1 GByte Speicher-Kit TWIN3X2048-1800C7DF des Herstellers Corsair sollen sehr scharfe Latenzen von CL7-7-7-20 im Zusammenspiel mit DDR3-1800 und einer Command Rate von 2T möglich sein. Unser Mainboard sieht das anders und lässt maximal Latenzen von CL8-8-8-24 bei diesem Speichertakt zu hierzu müssen wir 1,55 Volt an der Northbridge und 1,50 Volt am Frontsidebus anlegen. Selbst wenn wir die explizit für das ASUS P5K3 Deluxe validierten Einstellungen im BIOS vornehmen, wird das System spätestens nach einem Durchlauf von Memtest+ instabil.

Corsair TWIN3X2048-1800C7DF
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR3-1712CL7-6-6-18 2T2,00Vpassivstabil
DDR3-1800CL7-7-7-20 2T2,00VaktivFehler
DDR3-1800CL7-7-7-20 2T2,15VaktivFehler
DDR3-1800CL8-8-8-24 2T2,00Vaktivstabil
DDR3-1832CL8-8-8-24 2T2,00VaktivFehler
DDR3-1832CL9-9-9-24 2T2,00VaktivFehler
DDR3-1832CL9-9-9-24 2T2,15VaktivFehler

Mit dem Super Talent W1866UX2G8 Speicher-Kit konnten wir maximal DDR3-1832 erreichen, dies gelingt mit dem Speicher von Corsair nicht. Nun gut, der Speicher von Super Talent ist auch 33 echte MHz schneller spezifiziert und wie wir bereits erläutert haben, befindet man sich bei solch hohen Speichertaktraten zumindest mit einem Quad-Core Prozessor auf dünnem Eis.

Kingston KVR1066D3N7K2/2G
Die von Kingston garantierten Latenzen von CL7-7-7-20 erreichen wir mit einer Command Rate von 1T problemlos. Sobald wir sie auf CL7-6-6-17 absenken, muss die Command Rate für einen stabilen Betrieb jedoch auf 2T gestellt werden. Für den DDR3-1333 Betrieb müssen wir die Timnings auf CL8-8-8-23 anheben, können die Spannung jedoch bei 1,50 Volt belassen.

Kingston KVR1066D3N7K2/2G
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR3-1066CL7-7-7-20 1T1,50Vpassivstabil
DDR3-1066CL7-6-6-17 2T1,50Vpassivstabil
DDR3-1066CL6-6-6-18 2T1,50Vpassivkein Boot
DDR3-1333CL8-8-8-23 2T1,50Vpassivstabil
DDR3-1333CL7-7-7-20 2T1,50Vpassivkein Boot
DDR3-1400CL9-9-9-26 2T1,80Vpassivstabil
DDR3-1400CL8-8-8-23 2T1,80Vpassivkein Boot
DDR3-1432CL9-9-9-26 2T1,80VaktivFehler

Die maximale Taktrate erreichen wir mit DDR3-1400. Die Latenzen müssen hierfür abermals angehoben werden und liegen nun bei CL9-9-9-23, zudem müssen wir die Spannung auf 1,80 Volt setzen. Kingston kann mit diesem Ergebnis sehr zufrieden sein, denn das KVR1066D3N7K2/2G bietet Übertaktern einen guten Spielraum, zumal man ja auch noch mit diversen Speicherkühlern herumexperimentieren kann.

Super Talent W1600UX2G9
Das 2x 1 GByte Speicher-Kit W1600UX2G9 von Super Talent soll mit einer Spannung von 1,80 Volt - Standard für DDR3 sind 1,50 Volt - 800 MHz (DDR3-1600) mit Latenzen von CL9-9-9-21 erreichen. Dies gelingt uns auf dem ASUS Blitz Extreme nicht stabil, erst auf dem P5K3 Deluxe funktioniert diese Taktrate fehlerfrei. Vorraussetzung für DDR3-1600 ist bei Verwendung einer Hauptplatine auf Basis des Intel P35 Chipsatzes allerdings eine Erhöhung des Frontsidebus-Taktes auf mindestens 4x 400 MHz (FSB1600). Dies bedeutet zugleich, dass auch der Prozessor übertaktet werden muss. Die W1600UX2G9 Module erreichen dieses Ziel problemlos, wir können die Latenzen sogar ohne eine weitere Spannungsanhebung auf erstaunliche CL7-6-6-15 absenken.

Super Talent W1600UX2G9
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR3-1500CL9-9-9-21 2T1,80Vpassivstabil
DDR3-1500CL9-9-9-21 1T1,80VpassivFehler
DDR3-1600CL9-9-9-21 2T1,80Vpassivstabil
DDR3-1600CL7-6-6-15 2T1,80Vpassivstabil
DDR3-1600CL6-6-6-15 2T1,80Vpassivkein Boot
DDR3-1668CL8-8-8-24 2T1,90Vpassivstabil
DDR3-1668CL7-6-6-18 2T1,90VpassivFehler
DDR3-1668CL7-6-6-18 2T2,00Vpassivstabil
DDR3-1712CL7-6-6-18 2T2,00Vpassivstabil
DDR3-1768CL7-6-6-18 2T2,00VaktivFehler
DDR3-1768CL8-8-8-24 2T2,00Vaktivstabil
DDR3-1832CL9-9-9-21 2T2,00Vaktivstabil
DDR3-1868CL9-9-9-21 2T2,00VaktivFehler
DDR3-1868CL9-9-9-24 2T2,00VaktivFehler

Für DDR3-1668 müssen wir nicht nur die Speicherspannung weiter anheben, sondern auch 1,40 Volt auf die Northbridge sowie den Frontsidebus schicken. Ab DDR3-1832 funktioniert der Speicher "nur" noch mit den vom Hersteller vorgegebenen Latenzen, allerdings benötigen wir 2,0 Volt Speicherspannung sowie 1,55 Volt an der Northbridge und 1,50 Volt am Frontsidebus. DDR3-1868 ist nicht mehr stabil, allerdings könnte dies auch am Mainboard liegen.

Super Talent W1866UX2G8
Das 2x 1 GByte Speicher-Kit W1866UX2G8 von Super Talent erreicht ebenfalls nur DDR3-1832, allerdings mit schärferen Latenzen von CL8-8-8-24. Dies ist dann auch der Grund aus dem wir vermuten, dass eher das Mainboard als der Arbeitsspeicher zum limitierenden Faktor wird.

Super Talent W1866UX2G8
 LatenzenSpannungKühlungResultat
DDR3-1712CL7-6-6-18 2T2,00Vpassivstabil
DDR3-1832CL8-8-8-24 2T2,00Vaktivstabil
DDR3-1868CL8-8-8-24 2T2,00VaktivFehler
DDR3-1868CL9-9-9-24 2T2,00VaktivFehler

Um es an dieser Stelle ganz deutlich zu sagen: Wer die Taktraten von DDR3-1866 auf einem Intel P35 basierenden Mainboard stabil erreichen möchte, muss die Spannungen für den Chipsatz und dessen Anbindung zur CPU bis an die Grenzen anheben sowie seinen Prozessor massiv übertakten. Dabei steigt die von diesen Komponenten generierte Abwärme stark an und es wird eine leistungsfähige Kühlung fern abseits vom Silent-Betrieb benötigt. Zudem riskiert man eine deutliche Verkürzung der Lebenszeit seines Mainboards und des Prozessors. Uns ist es trotz ober- und unterseitiger Kühlung des Mainboards nicht gelungen, fünf fehlerfreie Durchläufe von Memtest+ mit DDR3-1868 zu vollziehen. Sinnvoller erscheinen uns niedrigere Taktraten im Zusammenspiel mit schärferen Latenzen.

Übertakten: Benchmarks
Es würde wenig Sinn machen, den kompletten Testparcours mit den übertakteten Speichermodulen zu durchlaufen, da wir für die unterschiedlichen Speichertakte auch abweichende CPU-Takte anlegen müssen. Wir würden daher in erster Linie die unterschiedlichen Prozessorgeschwindigkeiten messen, nicht aber den Einfluss des Arbeitsspeichers:

 CPU in GHzFSB in MHz
DDR2-8003,0004x 333,33
DDR2-8333,0004x 333,33
DDR2-10003,0004x 333,33
DDR2-10663,0004x 333,33
DDR2-11253,0004x 375,00
DDR2-12002,8004x 400,00
DDR2-12152,8354x 405,00
DDR2-12332,8774x 411,00
DDR2-12672,9544x 422,00
DDR3-10663,0004x 333,33
DDR3-13333,0004x 333,33
DDR3-15003,0004x 375,00
DDR3-16002,8004x 400,00
DDR3-17123,0004x 428,00
DDR3-18322,7504x 458,00

Aus diesem Grund werden wir lediglich den Speicherdurchsatz mit Hilfe von SiSoft Sandra 2007.1098 messen. Allerdings sei auch hierbei angemerkt, dass sich der schnellere Frontsidebus deutlicher auswirkt als ein reines Steigern des Speichertaktes.

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
8426
8443
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1712CL7 6 6 18/2T
8393
8409
Super Talent 2x1GB
W1866UX2G8
DDR3-1832CL8 8 8 24/2T
8188
8223
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1832 9-9-9-21/2T
8148
8170
Corsair 2x1GB
TWIN3X2048-1800C7DF
DDR3-1800CL8 8 8 24/2T
8042
8077
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1200CL4 4 4 12/2T
8006
8027
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1200CL5 5 5 15/2T
7856
7878
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1200CL5 5 5 15/2T
7845
7868
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1200CL6 6 6 18/2T
7752
7775
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8888C4DF
DDR2-1125CL4 4 4 12/2T
7625
7650
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1600CL9 9 9 21/2T
7614
7635
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1125CL5 5 4 12/2T
7487
7494
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
7464
7496
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1125CL5 5 5 15/2T
7461
7476
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1140CL5 5 5 15/2T
7417
7445
Super Talent 2x1GB
W1600UX2G9
DDR3-1500CL9 9 9 21/2T
7220
7228
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1089CL5 5 5 15/2T
7212
7241
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1400CL9 9 9 26/2T
7001
7019
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1333CL8 8 8 23/2T
6984
6974
A-Data 2x1GB
Extreme Edition 1066+
DDR2-1066CL5 5 5 15/1T
6736
6748
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
6727
6738
Mushkin 2x1GB
XP2-8500
DDR2-1066CL5 5 4 12/2T
6709
6706
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1000CL5 5 5 15/2T
6705
6694
Kingston 2x1GB
KVR1066D3N7K2/2G
DDR3-1066CL7 7 7 20/1T
6689
6703
Super Talent 2x1GB
T1000UX2G5
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6679
6678
Patriot 2x1GB
PC2-8500 Enhanced
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6667
6670
Corsair 2x1GB
TWIN2X2048-8500C5D
DDR2-1066CL5 5 5 15/2T
6651
6653
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-833CL4 4 4 12/2T
6503
6506
GeIL 2x1GB
Ultra PC2-6400
DDR2-800CL4 4 4 12/1T
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6453

Die obigen Messungen sprechen eine deutliche Sprache: Wer seinem Core 2 Prozessor zu mehr Leistung verhelfen will, muss den Frontsidebus beschleunigen. Der hohe Takt der DDR3-Module ist völlig sinnlos und eine reine Geldverschwendung, solange die Bandbreite des Frontsidebus auf 4x 333,33 (FSB1333) oder gar 4x 266,66 MHz (FSB1066) beschränkt bleibt. Und wenn die Latenzen zu hoch ausfallen, ist DDR2-Speicher dennoch gleichwertig oder sogar schneller.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 14 von 26

Corsair Dominator TWIN2X2048-8500C5D
Die Speicherriegel der Dominator TWIN2X2048-8500C5D Baureihe von Corsair werden paarweise oder als Viererpack (QUAD2X4096-8500C5DF) angeboten, die einzelnen Module haben eine Speicherkapazität von einem Gigabyte. Auffällig ist das große Kühlprofil, zusätzlich befindet sich im Lieferumfang ein aktiver Kühler mit drei Lüftern.


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Die Riegel sind doppelseitig bestückt und tragen sechzehn Speicherchips von Micron. Wir hatten die Revision 1.3 der Dominator TWIN2X2048-8500C5D Module im Test, aufgrund der hohen Nachfrage plant Corsair allerdings eine neue Version, auf der Speicherchips von Qimonda zum Einsatz kommen sollen. Corsair hinterlegt eine JEDEC-konforme Programmierung von DDR2-800 CL5-5-5-18 im SPD, validiert den Speicher allerdings zusätzlich als DDR2-1066 CL5-5-5-15. Hierzu muss die Spannung auf 2,1 Volt angehoben und die Command Rate auf 2T gesetzt werden.


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Diese Werte wurden auch als Enhanced Performance Profil für die Premium-Chipsätze des Herstellers NVIDIA hinterlegt. CPU-Z erkennt allerdings eine SPD-Programmierung von DDR2-1066 CL5-5-5-15 und auf den Speicherriegeln selbst druckt Corsair verwirrender Weise DDR2-1066 CL5-5-5-18 ab.


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Corsair Dominator TWIN2X2048-8888C4DF
Natürlich kommt auch bei den Modulen der Dominator TWIN2X2048-8888C4DF Baureihe die Dual-Path Heat Xchange (DHX) Kühlung zum Einsatz, wir werden auf der folgenden Seite näher auf diese Kühlprofile und die auch hier im Lieferumfang befindlichen Lüfter eingehen.


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Auch auf den Modulen der Dominator TWIN2X2048-8888C4DF Serie finden sich sechzehn Speicherchips des Herstellers Micron, welche beidseitig angeordnet wurden. Abermals hatten wir uns die Revision 1.3 der Speicherriegel angesehen. Im SPD findet sich eine JEDEC-konforme DDR2-800 CL5-5-5-18 Programmierung. Corsair hat diese Module für den DDR2-1111 CL4-4-4-12 Betrieb bei 2,40 Volt sowie mit einer Command Rate von 2T validiert und ein entsprechendes Enhanced Performance Profil für NVIDIA Chipsätze hinterlegt.


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CPU-Z findet allerdings nur eine DDR2-1111 CL4-4-4-12 Programmierung, die Speicherriegel selbst sind ebenfalls mit DDR2-1111 CL4-4-4-12 beschriftet.


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Im Test zeigte sich, dass beide Speicherpaare oberhalb von 2,30 Volt sehr viel Hitze abgeben, ein dauerhafter Betrieb mit 2,40 Volt ohne eine aktive Kühlung ist unserer Meinung nach nicht anzuraten. Deshalb werden wir uns auf der folgenden Seite genau ansehen, was Corsair für die Kühlung seiner Speicherriegel tut.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 15 von 26

Corsair Dominator: Kühlung
Eine Besonderheit der Dominator-Baureihe ist die Dual-Path Heat Xchange (DHX) Kühlung. Corsair hat die Platine der Speicherriegel nach oben verlängert und stellt einen direkten Kontakt zwischen der Metallschicht des PCB und zwei kurzen Kühlprofilen aus unlackiertem Aluminium her. Der Hersteller nutzt damit nicht nur die Speicherchips, sondern auch das PCB zur Ableitung der Hitze.


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Die inneren Profile haben in etwa die Dicke der Speicherchips. Auf den Speicherchips und den inneren Profilen liegen die größeren, äußeren Profile auf. Am oberen Ende laufen die vier Kühlprofile kammartig aus, wodurch die Oberfläche vergrößert und der Luftfluss verbessert wird. Diese aufwändige Konstruktion funktioniert sehr gut, hat aber auch einen entscheidenen Nachteil: Während normale Speicherriegel ohne Heatspreader eine Bauhöhe von 30 mm aufweisen, bringen es Corsairs Dominator Module auf satte 52 mm - zuviel für einige CPU-Kühler.


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Liegen 2,30 oder gar 2,40 Volt an, werden die Kühlkörper trotz ihrer durchdachten Konstruktion recht warm. Corsair liefert darum einen aktiven Kühler mit, welcher drei Lüfter von je 40 mm Durchmesser umfasst.


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Die drei Lüfter werden mit einem einzigen 3-Pin Kabel am Mainboard angeschlossen. Für die Montage auf den Speicherriegeln verfügt der Kühler über zwei Metallklammern, welche seitlich über die Verriegelungen der DIMM-Slots greifen. So lassen sich maximal vier Speicherriegel kühlen.


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Leider liefen die Lüfter beider uns zur Verfügung stehender Kühler nur kurze Zeit erträglich leise. Bereits nach wenigen Stunden Betrieb zeigten sich erste Unwuchten und deutliche Vibrationen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Metallklammern auf den Verriegelungen der DIMM-Slots recht locker sitzen - transportsicher ist diese Befestigung sicherlich nicht! Zudem werden die Metallklammern auf vielen Hauptplatinen gegen die Grafikkarte stoßen - hier ist Achtsamkeit gefragt, damit es zu keinem Kontakt mit fatalem Kurzschluss kommt.


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Während Corsairs Speicherriegel und deren passives Kühlkonzept wieder einmal überzeugen können, fällt es uns schwer, positive Worte für den aktiven Kühler zu finden. Weder die Qualität der verwendeten Lüfter noch das Befestigungskonzept konnten uns überzeugen.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 16 von 26

Mushkin XP2-8500 (996535)
Mit den typischen, schwarzen Heatspreadern tritt das DDR2-1066 Speicher-Kit des Herstellers Mushkin an. Die Variante Mushkin XP2-8500 (996535) ist zur Zeit der zweitschnellste DDR2-Speicher der Amerikaner, die seit kurzer Zeit auch ein DDR2-1150 Kit namens XP2-9200 (996560) im Angebot haben.


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Der passive FrostByte Kühlkörper besteht aus Aluminium und wurde nach oben hin geöffnet, um einen besseren Luftfluss zu gewährleisten. Darunter finden sich sechzehn Speicherchips - acht pro Seite - des Herstellers Micron.


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Mushkin gibt die Speicherriegel bei DDR2-1066 für Latenzen von CL5-5-4-12 frei, hierzu müssen allerdings Spannungen von 2,20 bis 2,35 Volt anliegen. Leider wurden die erforderlichen Spannungen weder auf den Speicherriegeln noch auf deren Verpackung abgedruckt, der Benutzer muss sich daher auf Mushkins Webseite kundig machen. Hier erfährt er auch von der lebenslangen Garantie, welche für Deutschland allerdings nicht gilt. Dass hierzulande eine Garantie von 10 Jahren geboten wird, konnten wir niegendwo finden.


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Auch dass unser Mushkin XP2-8500 Speicher-Kit über EPP (Enhanced Performance Profiles) für Chipsätze des Herstellers NVIDIA verfügt, wissen wir nur aus der Pressemitteilung sowie von CPU-Z. Auf der Produktseite steht hierzu ebenso wenig wie über die SPD-Programmierung der Module. CPU-Z meldet uns Latenzen von CL5-5-4-12 bei einer Command Rate von 2T.


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Hinsichtlich seiner Latenzen und seiner Performance liegt dieses Speicher-Kit zwischen Corsairs TWIN2X2048-8500C5D und TWIN2X2048-8888C4DF. Bei der Übertaktbarkeit kann Mushkin allerdings nicht mithalten und bleibt 30 MHz hinter den Modulen von Corsair zurück.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 17 von 26

A-Data Extreme Edition DDR2 1066+(5)
Auch A-Data hat bereits DDR2-1200 Module im Angebot, wir betrachten heute allerdings das preiswertere 2x 1 GByte DDR2-1066 Speicher-Kit aus der "Extreme Edition" des taiwanesischen Herstellers. Speichermodule dieser Premium-Serie tragen einen roten Heatspreader sowie den Beinamen "Vitesta". Unter dem Heatspreader finden sich auf beiden Seiten des PCB jeweils acht Speicherchips.


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Das Design der Heatspreader ist klassisch: A-Data verzichtet auf eine Vergrößerung der Oberfläche durch kleine Kühlrippen oder eine Verlängerung der Kühlprofile. Die Oberseite der Heatspreader zeigt sich geschlossen, eine Luftzirkulation wird damit unterbunden, was für die Kühlung der Speicherriegel nachteilig ist. Firmen wie Corsair, Mushkin oder Super Talent zeigen hier die besseren Konzepte. Legen wir 2,3 Volt an, wird der Speicher sehr heiß - eine aktive Kühlung ist somit ratsam.


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A-Data gibt das Extreme Edition DDR2 1066+(5) Speicher-Kit sowohl für DDR2-1066 mit Latenzen von CL5-5-5-15 als auch für DDR2-800 mit Latenzen von CL4-4-4-12 frei. Die bessere Leistung erreicht man im Betrieb mit DDR2-1066, für beide Konfigurationen setzt A-Data eine Spannung von 2,20 bis 2,30 Volt vorraus. Leider findet man diese wichtige Information weder auf den Speicherriegeln noch auf der Verpackung, sondern lediglich auf A-Datas Webseite. Laut Hersteller ist im DDR2-1066 Betrieb lediglich die 2T Command Rate möglich, in unserem Test liefen diese Module - übrigens als einzige - jedoch auch stabil mit einer Command Rate von 1T.


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Statt mit CL4-4-4-12 haben wir den DDR2-800 Betrieb mit CL4-3-3-8 durchgeführt, ebenfalls mit der 1T Command Rate. Wer keine Möglichkeit hat, auf seinem System DDR2-1066 einzusetzen, kann mit diesen Modulen zumindest an die Grenzen von DDR2-800 vorstoßen. A-Data hinterlegt die scharfen Timings als EPP (Enhanced Performance Profiles), die SPD-Programmierung soll hingegen JEDEC-konform sein, CPU-Z zeigt uns jedoch nur die EPP-Profile an.


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A-Data bietet eine lebenslange Garantie, in Deutschland wird diese vermutlich 10 Jahre betragen. Informationen hierzu fanden sich auf der Webseite des Herstellers leider nicht. Beim Übertakten erreichten wir - wie bei Corsair - einen Zugewinn von 66,5 MHz. Für stabile DDR2-1200 CL5-5-5-15 2T mußten wir jedoch 2,40 Volt anlegen und mit einer aktiven Kühlung arbeiten.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 18 von 26

Super Talent T1000UX2G5
Der US-amerikanische Speicherspezialist Super Talent beschränkt sich derzeit auf DDR2-1000 und DDR2-1066 Module, noch höhere Taktraten sind dort nur in Form von DDR3-Arbeitsspeicher erhältlich. Diese Entscheidung finden wir durchaus sinnvoll, da nur wenige Systeme mit DDR2-1111 oder DDR-1200 zurecht kommen. Wir haben das 2x 1 GByte DDR2-1000 CL5 Speicher-Kit namens T1000UX2G5 getestet.


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Auf dem PCB befinden sich sechzehn Speicherchips, also acht pro Seite. Super Talent verwendet je Seite ein Aluminium-Profil zur Kühlung, dessen Oberfläche mit Hilfe kleiner Kühlrippen vergrößert wurde. Die beiden Profile sind nicht miteinander verbunden, so dass heiße Abluft ungehindert nach oben entweichen kann.


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Super Talent hat das T1000UX2G5 Speicher-Kit für den DDR2-1000 Betrieb mit Latenzen von CL5-5-5-15 freigeben. Hierzu muss die Speicherspannung auf 2,20 Volt angehoben werden. Der Betrieb im Zusammenspiel mit einer Command Rate von 1T war leider nicht möglich, bei 2T lief der Arbeitsspeicher hingegen einwandfrei.


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Ein Enhanced Performance Profile für Chipsätze des Herstellers NVIDIA ist nicht vorhanden, dafür finden wir eine JEDEC-konforme SPD-Programmierung für DDR2-400, DDR2-533 sowie DDR2-800:


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In Hinblick auf die Performance und die Übertaktbarkeit liegt das T1000UX2G5 Speicher-Kit auf dem Niveau der DDR2-1066 Module. Maximal erreichen wir DDR2-1200 CL5-5-5-15 bei 2,30 Volt und mit aktiver Kühlung. Das ist ein Leistungsgewinn von realen 100 MHz und ein recht gutes Ergebnis.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 19 von 26

GeIL Ultra PC2-6400 (GX22GB6400UDC)
Die Leistungsgewinne, welche schneller Arbeitsspeicher verspricht, fallen auf Intels Core 2 Duo Plattform recht gering aus. Wer nicht plant, den Frontsidebus und den Prozessor seines Systems zu übertakten, ist daher mit DDR2-800 Modulen bestens bedient und spart auch noch viel Geld. Wir haben uns aus dieser Leistungsklasse ein 2x 1 GByte Speicher-Kit des taiwanesischen Herstellers GeIL angesehen, welches viel Leistung für kleines Geld verspricht.


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GeIL hat den Heatspreader seiner Ultra-Serie in "Racing-Orange" lackiert, dies - Achtung: Ironie - ermöglicht die niedrigen Latenzen von CL4-4-4-12. Das Kühlprofil besteht aus Aluminium und ist auf der Oberseite geschlossen, was die Kühlung des PCB erschwert. GeIL bestückt selbiges mit sechzehn Speicherchips, auf jeder Seite finden sich folglich acht.


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In die Verpackung legt der Hersteller einen Zettel mit dem Hinweis, dass die Speichermodule zwar für niedrige Latenzen validiert wurden, hierzu allerdings eine höhere Spannung erforderlich ist. Desweiteren erklärt GeIL, warum im SPD ausschließlich JEDEC-konforme Timings hinterlegt wurden und was der Benutzer im BIOS seines Mainboards manuell einstellen muss. Auf den Speichermodulen druckt GeIL nicht nur die validierten Latenzen ab, sondern auch die benötigte Spannung von 2,10 Volt. Laut Webseite dürfen 1,80 bis 2,30 Volt angelegt werden.


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Wie versprochen finden wir eine JEDEC-konforme SPD-Programmierung für DDR2-400, DDR2-533 und DDR2-800. Ein "Enhanced Performance Profile" für Chipsätze des Herstellers NVIDIA wurde nicht hinterlegt.


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Beim Übertakten erreichen wir DDR2-1000 mit Latenzen von CL5-5-5-15 2T, hierzu sind 2,30 Volt sowie eine aktive Kühlung erforderlich. Dies entspricht einer Taktsteigerung um reale 100 MHz und kann sich durchaus sehen lassen. GeIL gewährt eine "lebenslange Garantie". Da diese in Deutschland nicht erlaubt ist, wird sich die Garantiezeit hierzulande auf zehn Jahre beschränken - Details hierzu konnten wir auf der Webseite des Herstellers allerdings nicht finden.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 20 von 26

Patriot PC2-8500 Enhanced Latency (PDC22G8500ELK)
Der US-amerikanische Hersteller Patriot ist derzeit dabei, auf dem europäischen Markt Fuß zu fassen. Im Angebot der Firma finden sich neben DDR2-1066 und DDR3-Modulen auch DDR2-1150 und DDR2-1200. Wir haben uns das 2x 1 GByte Speicher-Kit PC2-8500 Enhanced Latency (PDC22G8500ELK) angesehen, welches für den DDR2-1066 Betrieb mit Latenzen von CL5-5-5-15 freigegeben wurde.


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Im Gegensatz zu Corsair verzichtet Patriot darauf, die Kühlprofile nach oben zu verlängern. Dafür wurden die beiden Aluminiumbleche zumindest mit Kühlrippen versehen, um ihre Oberfläche zu vergößern. Wie bei Corsair und Super Talent kommen zwei Bleche zum Einsatz, die nicht miteinander verbunden sind. Oben blickt das PCB zwischen den Heatspreadern hervor, wodurch Patriot den Luftfluss über die Platine und somit auch deren Kühlung verbessert.


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Patriot hat auf dem Heatspreader einen Aufkleber angebracht, welcher nicht nur die Timings, sondern auch die erforderliche Spannung dokumentiert. Diese Spannung fällt mit 2,30 Volt im Vergleich zu den anderen Herstellern jedoch recht hoch aus.


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Über die SPD-Programmierung trifft Patriot keine Aussagen, es wurde allerdings ein EPP-Profil für die Premium-Chipsätze des Herstellers NVIDIA hinterlegt.


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Unsere Übertaktungsversuche scheitern frührzeitig: Als einziges DDR2-1066 Kit erreicht das Patriot PC2-8500 Enhanced Latency weder DDR2-1125 noch DDR2-1100. Bereits bei DDR2-1089 ist das Ende der Fahnenstange erreicht, das sind magere 11 MHz über der garantierten Taktrate. Auch bei Patriot gibt es eine lebenslange Garantie, welche in Deutschland nicht gewährt werden darf. Normalerweise setzten die Hersteller in diesem Fall eine Garantiezeit von zehn Jahren an, auf der Webseite des Herstellers finden sich hierzu jedoch keine Informationen.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 21 von 26

Super Talent W1600UX2G9
DDR3-1066 bietet keinerlei Leistungsgewinne im Vergleich zu DDR2-800 und selbst wenn DDR3-1333 Module eingesetzt werden, sind die Vorteile kaum nennenswert. Daher haben zahlreiche Speicherhersteller DDR3-Module auf den Markt gebracht, die noch höhere Taktraten verwenden und dennoch auf recht niedrige Latenzen zurückgreifen. Die JEDEC hat DDR3-Speicher für 1,50 Volt spezifiziert, doch die streng selektierten und extrem teuren DDR3 Module mit Taktraten von mehr als 800 MHz brauchen deutlich mehr Spannung. Bei dem 2x 1 GByte Speicher-Kit W1600UX2G9 von Super Talent müssen laut Hersteller beispielsweise 1,80 Volt angelegt werden.


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Die Platine dieser Speichermodule wurde einseitig mit acht Chips des Herstellers Micron bestückt, diese DDR3-Speicherchips besitzen im Vergleich zu den hier vorgstellten 1 GByte DDR2-Modulen somit eine höhere Datendichte. Um die aus der höheren Taktrate und der höheren Datendichte resultierenden Probleme in den Griff zu bekommen, wurde die Spannung eigentlich von 1,80 Volt (DDR2) auf 1,50 Volt (DDR3) reduziert. Da wir für den Betrieb des W1600UX2G9 Speicher-Kits allerdings wieder 1,80 Volt anlegen müssen, kommen wir schnell in einen kritischen Bereich, der sich nicht mit jedem Mainboard stabil realisieren lässt.


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Weder Intels P35 noch der neue X38 Chipsatz unterstützen DDR3-1600 offiziell. Um den gewünschten Speichertakt erreichen zu können, müssen der Chipsatz, der Frontsidebus und die CPU übertaktet werden. Super Talent verspricht einen maximalen Takt von 800 MHz - also DDR3-1600 - mit Latenzen von CL9-9-9-21. Zumindest steht dies so auf der Homepage des Herstellers, der Aufkleber auf unseren Speicherriegeln gibt jedoch Latenzen von CL9-9-9-24 an. Super Talent hat diese Module auf dem ASUS P5K3 Deluxe validiert, auf diesem Mainboard erweisen sich DDR3-1600 CL9-9-9-21 sowie DDR3-1600 CL9-9-9-24 als stabil, allerdings nur mit einer Command Rate von 2T. Versuchen wir diesen Speichertakt auf dem ASUS Blitz Extreme zu erreichen, so müssen wir bereits massive Spannungserhöhungen für die Northbridge und den Frontsidebus vornehmen.


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Im SPD wurden Timings für DDR3-1066 sowie DDR3-914 hinterlegt. Ein EPP-Profil für die Premium-Chipsätze des Herstellers NVIDIA findet sich jedoch nicht, da NVIDIA zur Zeit noch keinen Chipsatz für DDR3-Speicher im Programm führt.


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Unsere Übertaktungsversuche verliefen erfreulich gut. So konnten wir die Latenzen im DDR3-1600 Betrieb mit 1,80 Volt auf erstaunliche CL7-6-6-15 absenken. Mit den vom Hersteller für DDR3-1600 freigegebenen Latenzen von CL9-9-9-21 erreichten wir sogar DDR3-1832, dabei mussten wir allerdings die Spannung am Speicher auf 2,0 Volt, an der Northbridge auf 1,55 Volt und am Frontsidebus auf 1,50 Volt anheben.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 22 von 26

Super Talent W1866UX2G8
Äußerlich entsprechen die Module des 2x 1 GByte W1866UX2G8 Speicher-Kits denen des auf der vorherigen Seite besprochenen W1600UX2G9 Kits. Auch diese Module sind einseitig mit acht Speicherchips des Herstellers Micron bestückt und mit einem kompakten Heatspreader versehen. Hitze scheint bei DDR3-Speicher nicht das große Problem zu sein, auch wenn Super Talent für den DDR3-1866 Betrieb mit Latenzen von CL8-8-8-24 eine Spannung von 2,0 Volt vorschreibt.


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Kritsich wird es hingegen für das Mainboard, denn selbst das ASUS P5K3 Deluxe, welches Super Talent nach eigenen Angaben zum Validieren dieser Speichermodule verwendet, war nicht in der Lage mit einem Speichertakt von 933 MHz (DDR3-1866) und einer Spannung von 2,0 Volt zu booten. Erst nachdem wir die Spannung an der Northbridge auf 1,55 Volt und am Frontsidebus auf 1,50 Volt angehoben hatten, startete Memtest+ und zeigte binnen weniger Minuten die ersten Fehler.


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Erst nachdem drei Lüfter gegen die Oberseite des Mainboards und zwei gegen dessen Unterseite gerichtet wurden, konnte ein Durchlauf von Memtest+ beendet werden. Nun traten die Fehler allerdings im zweiten Durchlauf auf. Auch der Wechsel auf eine Wasserkühlung und das weitere Anheben der Speicher-, Chipsatz- und CPU-Spannung brachten maximal zwei stabile Durchläufe von Memtest+. Auch wenn wir an dieser Stelle vermuten, dass der limitierende Faktor das Mainboard ist, erweist sich DDR3-1866 zur Zeit schlicht und einfach als nicht praxistauglich.


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Noch schlimmer war das Ergebnis mit dem ASUS Blitz Extreme, welches mit diesem hohen Speichertakt erst gar nicht starten wollte. An das Thema Übertakten war somit erst gar nicht zu denken, stattdessen versuchten wir eine alternative Einstellung zu finden, welche die beste Leistung aus diesem Speicher-Kit herausholen kann. Hierbei erwies sich DDR3-1712 mit Latenzen von CL7-6-6-18 und einer Command Rate von 2T als guter Kompromiss. Auf dem ASUS P5K3 Deluxe war hierzu eine Spannung von 1,40 Volt an der Northbridge und dem Frontsidebus erforderlich.


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Auch beim W1866UX2G8 Speicher-Kit wurden im SPD Timings für DDR3-1066 sowie DDR3-914 hinterlegt. Ein EPP-Profil für die Premium-Chipsätze des Herstellers NVIDIA gibt es nicht, da dieser zur Zeit noch keinen Chipsatz für DDR3-Speicher im Programm führt.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 23 von 26

Corsair TWIN3X2048-1800C7DF
Auch für die DDR3-Module der Dominator-Baureihe von Corsair werden Speicherchips des Herstellers Micron verwendet. Das uns vorliegende Speicher-Kit TWIN3X2048-1800C7DF besteht aus zwei Riegel mit je einem Gigabyte Speicherkapazität. Die Module sind einseitig mit acht Chips bestückt und sollen im DDR3-1800 Betrieb mit sehr scharfen Latenzen von CL7-7-7-20 funktionieren. Hierfür ist eine Spannung von 2,0 Volt erforderlich.


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Wie die DDR2-Module dieser Serie kommt auch bei unserem TWIN3X2048-1800C7DF Speicher-Kit eine Dual-Path Heat Xchange (DHX) Kühlung zum Einsatz. Wie zuvor bereits beschrieben, hat Corsair die Platine der Speicherriegel nach oben verlängert und einen direkten Kontakt zwischen der Metallschicht des PCB und zwei kurzen Kühlprofilen aus unlackiertem Aluminium hergestellt. Die Wärme wird somit nicht nur über die Oberfläche der Speicherchips, sondern auch über das PCB abgeführt.


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Auf den Speicherchips und diesen inneren Profilen liegen die größeren, äußeren Profile auf. Die äußeren Profile laufen oben kammartig aus, woraus sich eine Bauhöhe von 52 mm ergibt. Normale Speicherriegel sind lediglich 30 mm hoch. Zum Lieferumfang gehört weiterhin eine Kühlung mit drei Lüftern, die einen Durchmesser von jeweils 40 mm haben. Dieser Kühler greift mit zwei Metallklammern seitlich über die Verriegelungen der DIMM-Slots. Nachdem die beiden ersten Kühler dieser Bauart recht laut waren, erreichte uns das Testmuster diesmal mit einem Transportschaden: Der Kühler kann nicht mehr montiert werden.


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Auf dem Speicherriegel hat Corsair die validierte Taktrate inklusive der Latenzen abgedruckt, die hierzu notwendige Spannung von 2,0 Volt wird allerdings nicht erwähnt. Das TWIN3X2048-1800C7DF Speicher-Kit beinhaltet kein EPP-Profil - NVIDIA bietet bisher keine DDR3-Chipsätze an - und unterstützt auch Intels Extreme Memory Profile nicht. Hierfür bietet Corsair die Variante TWIN3X2048-1800C7DFIN an. Im SPD wurden Timings für DDR3-888, DDR3-1184 und DDR3-1333 hinterlegt.


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Um einen stabilen Betrieb mit DDR3-1800 zu erreichen, müssen wir zunächst die Spannung an der Northbridge auf 1,55 Volt anheben und am Frontsidebus 1,50 Volt anlegen. Dennoch sind Latenzen von CL7-7-7-20 nicht stabil möglich, vermutlich eine Limitierung des Mainboards. Mit CL8-8-8-24 konnten wir den Arbeitsspeicher stabil betreiben, allerdings nur mit aktiver Kühlung des Speichers, der Spannungswandler und des Chipsatzes.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 24 von 26

Kingston KVR1066D3N7K2/2G
Von Kingston traf ein "normales" DDR3-Kit bei uns ein. Normal bedeutet hierbei, dass wir weder den Chipsatz noch die CPU übertakten müssen, um die spezifizierte Taktrate zu erreichen. Die beiden Module des 2x 1 GByte DDR3-1066 Kits aus der ValueRAM Serie arbeiten mit Latenzen von CL7-7-7-20 und einer Spannung von 1,5 Volt, also konform zu den Vorgaben der JEDEC. Angesichts der niedrigen Spannung kommen diese Speicherriegel auch ohne Kühlung aus.


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Leider hatten wir mit dem ersten Testmuster ein Problem: Einer der beiden Speicherriegel verursachte Fehler in Memtest+ und dürfte daher defekt sein. So etwas kann passieren. Wir informierten Kingston, bekamen ein neues Speicher-Kit und staunten nicht schlecht: Obwohl beide Speicher-Kits die Bezeichnung "KVR1066D3N7K2/2G" tragen, sehen die Module auf den ersten Blick völlig unterschiedlich aus.

Oben: Modul aus dem ersten Kit; Unten: Modul aus dem zweiten Kit

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Das PCB ist weitgehend identisch, lediglich seine Farbe sowie die Position einiger Aufschriften unterscheiden sich. Anders verhält es sich mit den Speicherchips: Während die ersten Module mit Chips von Elpida im typisch quadratischen FBGA-Package bestückt sind, finden wir auf den neuen Speicherriegeln rechteckige Chips des Herstellers Qimonda. Diese verwenden ebenfalls ein FBGA-Package, sind aufgrund der größeren Grundfläche jedoch unempfindlicher gegen Wärme. Das neue Speicher-Kit arbeitete jedenfalls einwandfrei und es scheint sich hierbei auch um die Variante zu handeln, welche man aktuell im Handel findet.


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Kingston dokumentiert auf den Speicherriegeln zwar die zu verwendende Spannung, doch Angaben zu den hinterlegten Latenzen fehlen leider. Zumindest wer Kingston kennt, kann aus KVR1066D3N7K2/2G eine CAS Latency von 7 herauslesen. Im SPD wurden laut CPU-Z Timings von CL7-7-7-20 für DDR3-1066 hinterlegt, zudem finden sich hier zwei weitere Einträge:


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Der Straßenpreis für das KVR1066D3N7K2/2G Kit liegt derzeit bei 182 Euro - für 2x 1 GByte DDR3-Speicher ist das ein sehr guter Preis. Falls man sich jedoch für DDR2-1066 Module entscheiden sollte, bekommt man ohne Probleme doppelt soviel Arbeitsspeicher und spart dabei sogar noch ein paar Euro.




DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 25 von 26

Fazit #1
Wer zur Zeit die optimale Leistung sucht, wird zu Intels Core 2 Prozessoren greifen. Doch nach wie vor haben diese in Bezug auf die Speicheranbindung mit dem Nadelöhr Frontsidebus zu kämpfen, so dass das Potential des schnellen Arbeitsspeichers zum größten Teil verloren geht. Denjenigen, die sich für schnellen Arbeitsspeicher interessieren, muss daher von Anfang an bewusst sein, dass sie zugleich auch den Frontsidebus übertakten müssen. Ansonsten macht sich die teure Anschaffung nicht bezahlt und es würde bereits DDR2-800 vollkommen ausreichen.

Doch selbst wenn der Frontsidebus übertaktet wird, darf man keien Wunder erwarten. Nur wenige Anwendungen und Spiele reagieren mit einem deutlichen Leistungszuwachs auf den Bandweitengewinn, zumeist liegen die Steigerungen unter zwei Prozent. Ausnahmen von dieser ernüchternden Regel sind 7-Zip und Unreal Tournament 2004, der Windows Media Encoder 9 zeigt zumindest Zugewinne, welche oberhalb der Messtoleranz liegen. Unserer Meinung nach sollte man das Geld lieber in eine schnellere CPU oder schlicht und einfach mehr Arbeitsspeicher investieren - aber bitte ab 4 Gigabyte das 64-Bit Betriebssystem nicht vergessen!

Besondere Schwierigkeiten bereitete uns schneller DDR3-Speicher: Wir kommen hier in Taktbereiche, die eine massive Spannungserhöhung am Frontsidebus und am Chipsatz zwingend erfordern. Im Zusammenspiel mit dem hitzigen Quad-Core Prozessor, eigentlich der ideale Partner für High-End DDR3-Module, neigen unsere Refrenzboards zu starker Hitzeentwicklung sowie Instabilitäten. Wenn das von den Speicherherstellern angegebene Referenzmainboard auch auf der Unterseite gekühlt werden muss, um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen, darf die Frage erlaubt sein, ob diese Taktraten wirklich praxistauglich sind.




Corsair TWIN3X2048-1800C7DF
Mit dem Corsair TWIN3X2048-1800C7DF Speicher-Kit stoßen wir an die Grenzen des ASUS P5K3 Deluxe Mainboards. Es gelingt uns zwar, die versprochene Taktrate von DDR3-1800 zu erreichen, doch bei den Latenzen müssen wir für einen stabilen Betrieb von CL7-7-7-20 auf CL8-8-8-24 zurückschalten. Selbst eine exakte Übernahme der von Corsair validierten Einstellungen ermöglichte uns maximal einen stabilen Durchlauf von Memtest+, bevor die ersten Fehler auftraten. Beim Preis und der Verfügbarkeit kann Corsair gegen Super Talent punkten: Das TWIN3X2048-1800C7DF Speicher-Kit ist im Handel verfügbar und kostet ca. 450,- Euro. Ein solzer Preis für eine geringe Leistungssteigerung.


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Kingston KVR1066D3N7K2/2G
Die DDR3-1066 Module von Kingston erfüllen in Bezug auf ihre Latenzen und die zu verwendende Spannung die Vorgaben der JEDEC. In Anbetracht des aktuellen Übertaktungswahns im DDR3-Sektor sollte eine solche Selbstverständlichkeit nicht unerwähnt bleiben. Wir konnten die Speichermodule bei angelegten 1,50 Volt auch mit DDR3-1333 CL8 betreiben und erzielten mit 1,80 Volt sogar DDR3-1400 - ohne irgendeine Kühlung. Da Kingston auf Heatspreader und Lüfter verzichtet, gibt es auch keine Probleme mit ausladenden CPU-Kühlern oder den Festplattenkäfigen des Gehäuses. Im Vergleich zu DDR2-1066 Modulen fällt der Straßenpreis von 182 Euro zwar sehr hoch aus, für DDR3-Verhältnisse handelt es sich jedoch um ein echtes Schnäppchen.


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Super Talent W1600UX2G9
DDR3-1600 wird von aktuellen Chipsätzen noch nicht nativ unterstützt. Wer diesen Speichertakt heute bereits verwenden will, ist daher gezwungen, seinen Prozessor, den Frontsidebus und den Chipsatz zu übertakten. Zwar sollten zahlreiche Mainboards DDR3-1600 in der Praxis ermöglichen, jedoch wird dies nicht auf allen Hauptplatinen funktionieren und je nach Modell müssen neben der Speicherspannung, für die Super Talent 1,80 Volt nennt, auch weitere Spannungen angehoben werden. Leider lohnt sich der zu betreibende Aufwand kaum, da es keinerlei Leistungsgewinne gibt. Die geringen Vorteile, welche der höhere Speichertakt bringen könnte, werden vom Single-Sided Layout der Speichermodule wieder zu nichte gemacht. Unsere Übertaktungsversuche verliefen erfreulich gut: Wir konnten die Latenzen im DDR3-1600 Betrieb mit 1,80 Volt auf erstaunliche CL7-6-6-15 absenken oder alternativ den Speichertakt mit den vom Hersteller freigegebenen Latenzen von CL9-9-9-21 bis auf DDR3-1832 anheben. Super Talent nannte für sein 2x 1 GByte Kit W1600UX2G9 im Juli einen vorraussichtlichen Straßenpreis von 499,- Euro, doch in Preisvergleichen taucht dieser Arbeitsspeicher leider noch immer nicht auf.


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Super Talent W1866UX2G8
Alles was wir zum Speicher-Kit W1600UX2G9 bereits gesagt haben, trifft verschärft auch auf das 2x 1 GByte Kit names W1866UX2G8 zu. Um DDR3-1866 erreichen zu können, muss man sein Mainboard noch aufwändiger übertakten und in der Praxis sind diese Taktraten nicht immer stabil zu erreichen. In unserem Fall scheiterte das ASUS P5K3 Deluxe, also das Modell, welches Super Talent selbst zur Speichervalidierung verwendet, am fehlerfreien DDR3-1866 Betrieb. Im August zu einem vorraussichtlichen Straßenpreis von 539,- Euro angkündigt, können wir das Speicher-Kit auch heute noch nicht in Preisvergleichen finden. Und da wir mit unserem Mainboard nicht einmal die vorgegebene Taktrate erreichen konnten, müssen wir auf eine Bewertung des übertakteten Betriebs komplett verzichten.


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DDR2- und DDR3-Arbeitsspeicher im Vergleichstest - Druckansicht - Seite 26 von 26

Fazit #2
Weiter geht es mit den DDR2-Modulen:

A-Data Extreme Edition DDR2 1066+(5)
A-Datas Extreme Edition DDR2 1066+(5) macht sowohl im DDR2-1066 Betrieb als auch im DDR2-800 Modus eine gute Figur. Einzig mit diesen Speichermodulen war die Kombination von DDR2-1066 mit der 1T Command Rate möglich und die geringen Latenzen von CL4-3-3-8 im DDR2-800 Einsatz sind ebenfalls beachtlich. Bei unseren Übertaktungsversuchen schiebt sich A-Datas Speicher-Kit mit maximalen DDR2-1200 CL5-5-5-15 zwischen Corsairs Dominator TWIN2X2048-8500C5D und TWIN2X2048-8888C4DF. Mit einem Straßenpreis ab 150 Euro ist A-Datas Extreme Edition DDR2 1066+(5) zudem vergleichsweise preiswert. Leider ist der Heatspreader recht simpel konstruiert, so dass ab 2,30 Volt die Verwendung einer aktiven Speicherkühlung anzuraten ist.


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Corsair Dominator TWIN2X2048-8500C5D
Zwei Gigabyte DDR2-1066 CL5 findet man im Handel ab 140 Euro. Corsairs Dominator TWIN2X2048-8500C5D ist mit einem Straßenpreis ab 155 Euro etwas teurer, bietet dafür aber eine aufwändige Kühlung sowie 10 Jahre Herstellergarantie. Im Lieferumfang befindet sich zudem ein aktiver Kühler, doch ob dieser wirklich einen Mehrwert darstellt, möchten wir an dieser Stelle aus den genannten Gründen bezweifeln. Wir konnten diese Module bis auf DDR2-1200 CL6 übertakten, was ein befriedigendes Ergebnis darstellt. Ob die geringfügige Mehrleistung einen Aufpreis von knapp 90 Euro auf DDR2-800 CL5 bzw. 70 Euro auf DDR2-800 CL4 wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Zumindest erhält man auf Mainboards mit einem Intel P35 Chipsatz einen erweiterten Übertaktungsspielraum.


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Corsair Dominator TWIN2X2048-8888C4DF
Zehn Jahre Garantie und erstaunliche DDR2-1111 CL4 bietet das Dominator TWIN2X2048-8888C4DF Speicher-Kit des Herstellers Corsair. Das Kühlkonzept entspricht dem des Dominator TWIN2X2048-8500C5D Kits: Auch hier überzeugt die passive Kühlung, während die Lüfter beim aktiven Kühler bereits nach wenigen Betriebsstunden nicht mehr rund laufen. Der aktive Kühler ist zwar optional, doch angesichts von 2,40 Volt sollte man für einen ausreichenden Luftfluss im Bereich des Speichers sorgen, falls man diesen weglassen will. Es gelang uns den Speicher mit Latenzen von CL4-4-4-12 bis auf 600 MHz (DDR2-1200) zu bringen, ein sehr respektables Ergebnis, was derzeit wohl kaum ein anderer Hersteller überbieten kann. Leider steht der Leistungsgewinn in keinerlei Verhältnis zum Preis, welcher bei ca. 550 Euro für 2x 1 Gigabyte startet. Dafür kann man alternativ auch gleich DDR3-1600 erwerben.

Das Corsair Dominator TWIN2X2048-8888C4DF Speicher-Kit bietet sich als Referenz an, an dem sich alle anderen messen lassen müssen. Angesichts des extrem hohen Preises können wir jedoch keine Empfehlung aussprechen.


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GeIL Ultra PC2-6400 (GX22GB6400UDC)
Für das 2x 1 GByte DDR2-800 CL4 Speicher-Kit des Herstellers GeIL spricht in erster Linie sein Preis von ca. 76 Euro. Wer auf DDR2-1066 setzt, zahlt derzeit zumindest das Doppelte! Angesichts der geringen Leistungsunterschiede würden wir diesen preiswerten Arbeitsspeicher bevorzugen. Mit Latenzen von CL4-4-4-12 schöpft er die Möglichkeiten von DDR2-800 weitgehend aus - schade, dass wir CL4-4-3-10 nicht erreichen können, wie es beispielsweise mit den Mushkin XP2-6400 Modulen möglich ist. Dafür lassen sich die Riegel von GeIL recht gut übertakten und arbeiten auch bei DDR2-1000 CL5-5-5-15 noch stabil.


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Mushkin XP2-8500 (996535)
Im Handel finden wir das Mushkin XP2-8500 (996535) 2x 1 Gbyte Speicher-Kit ab 175,- Euro, das sind 20 Euro mehr, als für Corsairs Dominator TWIN2X2048-8500C5D zu bezahlen sind. Dafür erhält man bei Mushkin etwas niedrigere Latenzen und eine minimal höhere Leistung, jedoch keinen aktiven Kühler und bei der Übertaktbarkeit blieb das XP2-8500 Kit 30 MHz hinter den beiden Speicher-Kits von Corsair zurück. Mushkins Module empfehlen sich vor allem für jene Käufer, deren CPU-Kühler mit der extremen Bauhöhe der Dominator Baureihe nicht zurecht kommen. Sie sind eine gute Wahl - nicht weniger, aber auch nicht mehr.


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Patriot PC2-8500 Enhanced Latency (PDC22G8500ELK)
Das 2x 1 GByte DDR2-1066 Speicher-Kit des US-amerikanischen Herstellers Patriot liegt mit einem Preis von ca. 168 Euro im üblichen Rahmen. Es zeigt die zu erwartende Performance und ist mit einer angemessenen Kühlung ausgestattet. Erfreulich finden wir, dass Patriot neben den validierten Latenzen auch die erforderliche Spannung auf seinen Modulen dokumentiert. Diese liegt mit 2,30 Volt recht hoch und lässt eine mäßige Übertaktbarkeit befürchten. Doch leider ist der Spielraum dieser Speicherriegel nicht nur mäßig, sondern absolut enttäuschend. Bei DDR2-1066 ist ein Absenken der Latenzen nicht möglich, heben wir den Takt an, ist bereits nach 11 MHz mit DDR2-1089 das Limit dieser Module erreicht.


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Super Talent T1000UX2G5
Dieses 2x 1 GByte DDR2-1000 Speicher-Kit des Herstellers Super Talent steht den DDR2-1066 Modulen in Bezug auf die Leistung und Übertaktbarkeit in nichts nach - doch dies gilt leider nicht für den Preis: Da Super Talent hierzulande nur schwer zu finden ist, kostet das T1000UX2G5 Speicher-Kit satte 170 Euro und liegt damit im oberen Preisspektrum der hier vorgestellten DDR2-1066 Kits. Dennoch stellt die maximale Übertaktung auf DDR2-1200 CL5-5-5-15 ein gutes Ergebnis dar und auch das Kühlkonzept kann überzeugen. Selbst wenn wir eine Spannung von 2,30 Volt anlegen, bleibt die Temperatur auf einem erträglichen Niveau. Wir bewerten das Super Talent T1000UX2G5 Speicher-Kit mit "Gut".


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