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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 1/16
03.12.2007 by doelf
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Die Preise für DDR2-Arbeitsspeicher sind seit Monaten im Keller. Jetzt, zur Hochsaison der Computerbranche, ziehen sie zwar wieder etwas an, doch noch kann man seinen Computer sehr preiswert aufrüsten. Es gibt keinen Grund, sich unter Windows XP mit 512 oder gar 256 MByte DDR2-Arbeitsspeicher herumzuärgern. Doch wieviel Arbeitsspeicher ist überhaupt sinnvoll? Wir haben zwei 4 GByte Speicher-Kits der Firmen G.Skill und Super Talent getestet und mit einer 2 GByte sowie einer 1 GByte Konfiguration verglichen.

Die sinnvolle Speichergröße hängt zunächst vom verwendeten Betriebssystem und in zweiter Linie vom Anwendungsprofil ab. Ein 32-Bit Betriebssystem wie Windows 2000 oder XP/Vista 32-Bit kann maximal 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren, jedes weitere Byte wird schlicht und einfach ignoriert. Nur wer ein 64-Bit Betriebssystem verwendet, kann mehr als 4 GByte nutzen. Als Mindestkonfiguration für Windows XP 32-Bit empfehlen wir 1 GByte Arbeitsspeicher. Natürlich kann man auch mit 512 MByte arbeiten, doch angesichts der aktuellen Speicherpreise macht es keinen Sinn, das Auslagern von Arbeitsspeicher auf die Festplatte überhaupt in Erwägung zu ziehen. Wer Windows XP 64-Bit oder Windows Vista 32-Bit verwendet, sollte 2 GByte Arbeitsspeicher einsetzen, Windows Vista 64-Bit wird sich auch über 3 GByte oder mehr keinesfalls beklagen.

Windows XP 64-Bit: volle 4,00 GByte

Kommen wir nun zu den Anwendungen: Foto- und Videobearbeitung sowie Computerspiele sind typische Speicherfresser. Insbesondere Spiele, die meist unter enormen Zeitdruck und daher auch sehr unsauber programmiert werden, verschwenden unglaublich viel Arbeitsspeicher. Wer solche Anwendungen verwendet, sollte sich den Gefallen tun und ein weiteres GByte Arbeitsspeicher einplanen. Wird der Computer als professionelle Workstation genutzt, sind für komplexe Projekte zumindest 3 GByte notwendig. Hier macht dann auch der Umstieg auf ein 64-Bit Betriebssystem und 4 GByte oder mehr Sinn. Allerdings sollte man sich zuvor davon überzeugen, dass sowohl Hard- als auch Software mit dem 64-Bit Betriebssystem zurecht kommen. Hier gibt es auch Jahre nach der Einführung von Windows XP 64-Bit noch immer aktuten Nachholbedarf der Industrie.

Windows XP 32-Bit: nur 3,25 GByte statt 4,00 GByte

Wer ältere Geräte verwendet und viel spielt, sollte auch weiterhin ein 32-Bit Windows einsetzen. Wir hatten vorhin bereits erwähnt, dass 32-Bit Betriebssysteme lediglich 4 GByte Arbeitsspeicher adressieren können. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein 32-Bit Windows XP oder Vista dem Benutzer auch die vollen 4 GByte zur Verfügung stellt. Mehr als 3,25 GByte werden Betriebssystem und Anwendungen nicht nutzen können, da der Bereich bis 4 GByte für die Adressierung der Hardware, beispielsweise der Grafikkarten benötigt wird. Da halbwegs aktuelle Mainboards problemlos mit 4 GByte Arbeitsspeicher zurecht kommen und die Speicherpreise derzeit so niedrig sind, spricht allerdings kaum etwas dagegen, ein 32-Bit Windows mit 4 GByte Arbeitsspeicher zu nutzen.

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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 2/16
03.12.2007 by doelf
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Anmerkungen zum Testaufbau
Üblicherweise bieten Mainboards auf Basis des Intel P35 Chipsatzes lediglich Unterstützung für DDR2-667, DDR2-800, DDR3-800 und DDR3-1067. ASUS hat jedoch weitere Teiler freigegeben, so dass sich die Mainboards dieses Herstellers besonders gut für einen Speichertest eignen. Während bei vielen anderen Hauptplatinen der Frontsidebus sowie der Prozessortakt manipuliert werden müssen, um den gewünschten Speichertakt zu erreichen, kann man diesen bei ASUS direkt anwählen. Da CPU-Takt und Frontsidebus nicht angetastet werden, erhält man die bestmögliche Vergleichbarkeit der unterschiedlichen Speicherkonfigurationen. Aus diesem Grund kam bereits für unseren aktuellen DDR2/DDR3-Vergleichstests das ASUS P5K Premium zum Einsatz, welches mit dem BIOS 0402 auch diesmal als Grundlage für das Testsystem gedient hat.

Dieses Mainboard unterstützt folgende Speichertaktraten:

Im Test wurden die folgenden Speicherkonfigurationen verwendet:

Corsair CM2X1024-8500C5D:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das 2x 1 GByte DDR2-1067 Speicher-Kit Corsair CM2X1024-8500C5D haben wir für diesen Test als DDR2-800 mit Latenzen von CL5-5-5-15 betrieben, da es uns lediglich auf die unterschiedliche Leistung der drei Speicherausbaustufen ankommt.

Corsair CM2X512A-6400:

Das 2x 512 MByte DDR2-800 Speicher-Kit Corsair CM2X512A-6400 gehörte seinerzeit zu den ersten DDR2-800 Modulen am Markt. Auch dieses betreiben wir für diesen Test mit Latenzen von CL5-5-5-15.

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Die Benchmarks
Normalerweise stellen wir zunächst die getesteten Produkte vor und beschreiben ihre Besonderheiten, erst danach präsentieren wir unsere Messergebnisse. Diesmal wollen wir dies jedoch anders handhaben und zunächst die Leistungsmessungen für sich sprechen lassen. Zum Nachweis der notwendigen Stabilität mussten die für diese Messungen verwendeten Konfigurationen zunächst fünf komplette Durchläufe des Speichertestes Memtest+ über sich ergehen lassen. Da nur wenige Benchmarks den Arbeitsspeicher tatsächlich auslasten, erwarten wir nur geringe Leistungsunterschiede.

CPU-Leistung (synthetisch)
Traditionell prüfen wir zunächst die reine Rechenleistung mit Hilfe synthetischer Benchmarks. Hierzu verwenden wir SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098):

SiSoft Sandra 2007.1098: Dhrystone ALU in MIPS; Whetstone iSSE3 in MFLOPS
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
55367
37352
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
55364
37353
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
55333
37365
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
55225
37357

Ein zweiter Testlauf mit SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) soll die Multimedia-Performance offenbaren:

SiSoft Sandra 2007.1098: Integer X8 iSSE4 in it/s; FloatingPoint X4 iSSE2 in it/s
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
332053
178874
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
332045
178865
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
332018
178829
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
331904
178782

Von PC Wizard 2007.1.73 verwenden wir nur den Mandelbrot (SSE3) Durchlauf, da insbesondere die Ergebnisse des Integer-Durchlaufes alles andere als schlüssig sind.

PC Wizard 2007.1.73: Mandelbrot (SSE3) in s
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
3.656
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
3.656
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
3.657
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
3.657

Wir erwartet, fallen die Leistungsunterschiede äußerst gering aus. Auf die reine Rechenleistung hat die Speichergröße keine Auswirkung.

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Multithreaded (synthetisch)
PC Wizard 2007.1.73 kann die Performance im Multi-Threaded-Betrieb analysieren. Dabei wird zunächst nur ein Thread ausgeführt, danach zwei Threads parallel und schließlich vier Threads. Ausgegeben wird die Bearbeitungszeit pro Thread, niedrige Ergebnisse sind also besser:

PC Wizard 2007.1.73: 4 Threads in s; 2 Threads in s; 1 Thread in s
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
3.640
7.297
14.593
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
3.640
7.313
14.609
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
3.641
7.312
14.625
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
3.641
7.313
14.593

Auch CPU RightMark Lite 2005 v1.3 bietet die Möglichkeit, eine Anwendung auf mehrere Threads zu verteilen und somit mehrere CPU-Kerne auszulasten. Hierzu berechnet das Programm ein komplexes 3D-Gefüge mit 400 Objekten und 4 Lichtern, wir wählten das Modell 1. Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, größere Werte sind also besser. Wir sortieren nach der maximal erreichten Framerate:

CPU RightMark Lite 2005 v1.3: 4 Threads in fps; 2 Thread in fps; 1 Thread in fps
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
25.5
17.4
10.6
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
25.5
17.4
10.6
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
25.4
17.4
10.6
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
25.4
17.4
10.5

Bevor wir uns dem Speicherdurchsatz zuwenden, betrachten wir noch einen letzten CPU-Test, welcher mehrere CPU-Kerne auslastet. Die Molecular Dynamics Simulation von ScienceMark 2.0 untersucht das thermodynamische Verhalten von Materialien anhand fester physikalischer Gesetze. Je schneller die Berechnung beendet ist, desto performanter ist die CPU. Die Resultate werden in Sekunden angegeben, niederigere Werte sind folglich besser:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Molecular Dynamics in s
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
51.62
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
51.63
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
51.83
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
52.03

Abgesehen vom Molecular Dynamics Durchlauf der ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005 Suite, in dem die 1 GByte Konfiguration etwas zurückfällt, sehen wir keine nennenswerten Leistungsunterschiede.

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Frontsidebus und Speicherdurchsatz
Bevor wir uns den Messungen zuwenden, sei an dieser Stelle noch ein wenig Theorie eingefügt. Im Gegensatz zu den Prozessoren des Herstellers AMD, welche einen Speichercontroller beinhalten, befindet sich dieser bei Intel im Chipsatz. Somit bestimmt alleine der Chipsatz, welcher Speichertakt verwendet werden kann. Dies hat durchaus Vorteile, beispielsweise bei der Einführung neuer Speichertechnologien. Während AMD für DDR3-Speicher neue Prozessoren entwickeln muss, genügt es Intel, einen entsprechenden Chipsatz zu liefern. So lassen sich Intels Prozessoren mit unterschiedlichen Speichertechnologien kombinieren, während die CPUs aus dem Hause AMD derzeit an einen Speichertyp (entweder DDR1 oder DDR2) gebunden sind. Doch die klassische Architektur, welche Intel verfolgt, hat einen entscheidenden Nachteil: Die CPU greift über den Chipsatz auf den Speicher zu und muss hierzu über den Frontsidebus gehen. Dieser arbeitet bei Intel derzeit mit maximal 4x 333 MHz (FSB1333) und bietet somit eine Bandbreite von 10,42 GByte/s, doch mit DDR2-800 Arbeitsspeicher erreicht man im Dual-Channel Betrieb bereits eine maximale Bandweite von 12,50 GByte/s. Der Frontsidebus hat sich zum Nadelöhr entwickelt und bremst den Speicher aus, wie folgendes Diagramm zeigt:

Speicherbandbreite: Single-Channel / Dual-Channel in GByte/s
DDR3-1333
10.42
20.83
DDR3-1066
8.33
16.66
DDR2-800
6.25
12.50
DDR2-667
5.21
10.42
DDR2-533
4.16
8.33
FSB1333
10.42
FSB1067
8.33
FSB800
6.25

Insbesondere in Hinblick auf DDR3-Arbeitsspeicher, der zur Zeit mit Taktraten von bis zu 933 MHz (DDR3-1866) angeboten wird, frisst der Frontsidebus die Vorteile des hohen Speichertaktes benahe vollständig auf. Selbst der Schritt von FSB1067 zu FSB1333 und demnächst auf FSB1600 stellt nur eine Zwischenlösung auf dem Weg zum integrierten Speichercontroller dar, welchen Intel im zweiten Halbjahr 2008 in Form des Nehalem einführen will.

Datendurchsatz von Speicher und Cache
Zum Ausloten der Speicherbandbreite ziehen wir zunächst wieder SiSoft Sandra 2007 Pro Business (Build 1098) heran:

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
6337
6359
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
6273
6274
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
6198
6222
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
6175
6167

Mit ScienceMark 2.0 versuchen wir festzustellen, wie schnell die Zugriffe auf den L1- und L2-Cache erfolgen, zudem messen wir auch den Speicherdurchsatz ein zweites Mal:

ScienceMark 2.0 32-Bit Build 21032005: Memory in MB/s; L2 Cache in MB/s; L1 Cache in MB/s
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
6121
25212
83488
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
6081
25219
83609
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
6027
25198
82530
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
5748
25208
83605

Bei den 2 und 4 GByte Konfigurationen machen die Latenzen den wesentlichen Unterschied in der Messung des Speicherdurchsatzes aus. Dies liegt daran, dass alle getesteten 1 und 2 GByte Speichermodule doppelseitig bestückt sind und somit zwei Ranks belegen. Die 1 GByte Konfiguration verwendet zwei einseitig bestückte 512 MByte Module, die jeweils nur einen Rank nutzen. Daher reduziert sich die Zahl der Open Pages und somit auch der maximal erreichbare Speicherdurchsatz.

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Primzahlen und Pi
Die schnelle Fourier-Transformation (FFT) ist ein Algorithmus, welcher zur Berechnung von Primzahlen genutzt wird. Wir verwenden Prime95 v24.14 im Benchmark-Modus, um die Rechenleistung der CPU zu untersuchen. Die Resultate werden in Millisekunden angegeben, kleinere Werte sind also besser:

Prime95 v24.14 - 10 Iterationen mit 4096K FFT Länge: in ms
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
83.102
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
83.307
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
83.524
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
84.464

Und was passiert, wenn wir die Nachkommstellen von Pi berechnen?

Super PI 1.1e, 1M Stellen: Dauer in s
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
16
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
16
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
16
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
16

Prime95 reagiert auf die Latenzen und die Organisation der Speichermodule (ein oder zwei Ranks), Super PI reagiert hingegen gar nicht.

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Raytracing und Rendering
Die frei erhältliche Raytracing-Software POV-Ray unterstützt in der Beta-Version 3.7 13a mehrere CPU-Kerne. Wir lassen das offizielle Benchmarkscript zweimal laufen: Zunächst als ein Thread, danach multi-threaded.

Wir sortieren anhand der höchsten Punktzahl, höhere Werte sind besser:

Povwin 3.7 beta 22 Benchmark: Multi Thread in PPS; Single Thread in PPS
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
2720
690
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
2718
681
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
2717
687
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
2712
685

Mit Cinebench in der aktuellen Version 10.0 kann die Leistung des Computers im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Anwendung Cinema 4D von MAXON bewertet werden.

Wir wählen den Rendering-Test, welcher auf einem oder mehreren CPU-Kernen ausgeführt werden kann. Höhere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

Cinebench Version 10.0 Rendering: X CPUs in CB-CPU; 1 CPU in CB-CPU
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
10874
3086
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
10872
3086
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
10868
3081
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
10829
3077

Während Cinebench 10.0 minimal auf die Latenzen reagiert, profitiert bei Povwin 3.7 beta 22 ebenso geringfügig der größere Speicherausbau.

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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 8/16
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Kompression und mp3-Encoding
7-Zip ist eine kostenlose Kompressionssoftware, die gegenüber vielen Mitbewerbern einen entscheidenden Vorteil hat: Sie ist multi-threaded programmiert und kann mehrere CPU-Kerne nutzen. Ein eingebautes Benchmark-Tool schätzt die Leistung des Prozessors ab:

7-Zip 4.42 Benchmark: Multi Thread in MIPS; Single Thread in MIPS
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
4328
2992
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
4252
2977
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
4252
2972
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
4130
2953

Der Packer 7-Zip reagiert deutlich auf den Speichertakt und die Latenzen, wie bereits das integrierte Benchmark-Tool zeigt. Doch was wird in der Praxis passieren? Wir packen das 451 MByte große Multiplayer-Demo von F.E.A.R. als .7z-Datei mit normaler Kompressionsrate. Gemessen wird in Sekunden, geringere Werte sind also besser:

7-Zip 4.42 - 451 MByte packen: Multi Thread in s; Single Thread in s
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
128
197
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
130
201
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
133
201
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
148
208

Auch in der Praxis reagiert 7-Zip in erster Linie auf die Latenzen und gar nicht auf die Speichergröße. Das war auch nicht anders zu erwarten, denn unsere Testdatei ist mit 451 MByte eigentlich zu klein.

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Video-Encoding
Betrachten wir nun zwei Video-Encoding-Benchmarks. Zunächst werden wir eine 455 MByte große AVI-Datei (huffyuv lossless Codec) mit TMPGEnc 2.512.52.161 ins DVD-Format (PAL) umwandeln. Wir verwenden hierbei die höchste Qualitätsstufe.

Das Ergebnis wird in Sekunden gemessen, kleinere Werte spiegeln eine höhere Leistung wieder:

TMPGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
129
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
129
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
130
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
133

Nun wandeln wir das selbe Quellvideo ein zweites Mal, diesmal mit dem Windows Media Encoder 9.

Die Zieldatei im WMV-Format soll hochwertige 5384 kbit/s haben. Abermals messen wir die Sekunden, so dass kürzere Zeiten die bessere Leistung angeben:

Windows Media Encoder 9 - WMV 5384 kbit/s: in s
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
454
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
456
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
457
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
460

4 GByte mit niedrigen Latenzen sind dem Windows Media Encoder 9 am liebsten, doch selbst mit einem Viertel des Speicherausbaus beträgt der Rückstand lediglich sechs Sekunden.

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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 10/16
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3DMark06 und F.E.A.R.
Für die 3D-Tests verwenden wir eine MSI NX7900GT-VT2D256E mit der ForceWare 162.18, DirectX 9 befindet sich auf dem Stand von Juli 2007. Soweit nicht anders angegeben, wurden die Standardeinstellungen des Treibers verwendet.

Die Aussagekraft von Futuremarks 3DMark06 v102 konzentriert sich auf die Grafikkarte, CPU und Speicherbandbreite spielen eine untergeordnete Rolle. Dennoch wollen wir das Ergebnis der Vollständigkeit halber aufführen:

Futuremark 3DMark06 v102
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
4932
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
4928
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
4925
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
4920

Kommen wir nun zum Ego-Shooter F.E.A.R.:

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben, höhere Werte sind besser:

F.E.A.R. 1280x960; 4xAA + 8xAF: in fps
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
50
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
50
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
50
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
50

Keine neuen Erkenntnisse liefern 3DMark06 und F.E.A.R.: Auch diese Testläufe profitieren nur minimal oder gar nicht vom größeren Arbeitsspeicher.

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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 11/16
03.12.2007 by doelf
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UT2004 und Riddick
Unreal Tournament 2004 ist zwar schon ein wenig älter, aber immer noch ein guter Leistungsindex.

Abermals geben wir die Frames pro Sekunde an:

UT2004 (1280x1024 / AA: 4 / AF: 8 / High Image Quality / 16 Bots / AS Convoy UT2): in fps
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
96.12
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
96.03
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
95.00
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
94.95

Die Framerate unter UT2004 spiegelt den Speicherdurchsatz wieder, somit spielen die Latenzen und die Zahl der belegten Ranks eine Rolle.

Zuletzt lassen wir "The Chronicles of Riddick" laufen, einen weiteren 3D-Shooter.

Die Ergebnisse werden in Frames pro Sekunde angegeben:

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01): in fps
Corsair 2x1GB
CM2X1024-8500C5D
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
69.52
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
69.25
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
68.58
Corsair 2x512MB
CM2X512A-6400
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
67.97

Das Spiel "The Chronicles of Riddick" reagiert leicht auf die Latenzen und auch auf den Speicherausbau. Die 1 GByte Konfiguration scheint das Spiel ein wenig auszubremsen.

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4 GByte DDR2-800 Dual-Channel Kits im Test - 12/16
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Stabilität und Übertakten
Im folgenden Abschnitt werden wir untersuchen, ob die getesteten Speichermodule die Vorgaben der Hersteller erreichen und ob wir möglicherweise sogar noch ein wenig zusätzliche Leistung aus den Riegeln herauskitzeln können. Als stabil gilt eine Einstellung nur dann, wenn zumindest fünf Durchläufe von Memtest+ fehlerfrei absolviert werden können. Durch die höhere Dichte der Speicherzellen bei zugleich unveränderter Chipzahl, Chipgrundfläche und Spannung fällt die Übertaktbarkeit der 2 GByte Module geringer aus. Zudem setzen die Hersteller höhere Latenzen an. Wer sein System übertakten will, sollte daher lieber zu 1 GByte Modulen greifen.

G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ
Wie viele andere 2 GByte Module verwenden auch die Speicherriegel des G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ Kits recht hohe Latenzen von CL6-6-6-18. Wir konnten den Arbeitsspeicher allerdings auch mit DDR2-800 CL5-5-5-15 inklusive 1T Command Rate mit einer Spannung von lediglich 1,80 Volt stabil betreiben. Eine weitere Absenkung der Latenzen war allerdings nicht möglich.

G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ
  Latenzen Spannung Kühlung Resultat
DDR2-800 CL6-6-6-18 1T 1,80V passiv stabil
DDR2-800 CL5-5-5-15 1T 1,80V passiv stabil
DDR2-800 CL5-5-4-12 2T 1,80V passiv kein Boot
DDR2-800 CL5-5-4-12 2T 2,00V passiv kein Boot
DDR2-833 CL6-6-6-18 2T 1,80V passiv stabil
DDR2-833 CL5-5-5-15 2T 1,80V passiv kein Boot
DDR2-833 CL5-5-5-15 2T 2,00V passiv kein Boot
DDR2-850 CL6-6-6-18 2T 1,80V passiv Fehler
DDR2-850 CL6-6-6-18 2T 1,90V passiv stabil
DDR2-866 CL6-6-6-18 2T 2,00V aktiv Fehler

Für eine Anhebung des Speichertaktes mussten wir Latenzen von CL6-6-6-18 sowie die 2T Command Rate verwenden. Weit kamen wir jedoch nicht, denn bereits DDR2-850 erwies sich als Obergrenze dieser Module.

Super Talent T800UX4GC5
Das 2x 2 GByte Speicher-Kit Super Talent T800UX4GC5 wurde für DDR2-800 mit Latenzen von CL5-5-5-15 validiert. Super Talent rät zu einer Spannung von 1,90 Volt, mit der die beiden Module die versprochenen Latenzen erreichen und zugleich die Verwendung der 1T Command Rate ermöglichen. Eine Absenkung der Latenzen gelang uns nicht, dafür konnten wir den Speichertakt ohne eine Anhebung der Spannung oder der Latenzen auf DDR2-833 steigern. Allerdings musste dann eine Command Rate von 2T eingestellt werden.

Super Talent T800UX4GC5
  Latenzen Spannung Kühlung Resultat
DDR2-800 CL5-5-5-15 1T 1,90V passiv stabil
DDR2-800 CL5-5-4-12 2T 1,90V passiv Fehler
DDR2-800 CL5-5-4-12 2T 2,10V passiv Fehler
DDR2-833 CL5-5-5-15 1T 1,90V passiv kein Boot
DDR2-833 CL5-5-5-15 2T 1,90V passiv stabil
DDR2-850 CL5-5-5-15 2T 2,10V passiv kein Boot
DDR2-850 CL6-6-6-18 2T 1,90V passiv stabil
DDR2-900 CL6-6-6-18 2T 1,90V passiv stabil
DDR2-918 CL6-6-6-18 2T 1,90V aktiv Fehler
DDR2-918 CL6-6-6-18 2T 2,10V aktiv Fehler

Jenseits von DDR2-833 mussten wir die Latenzen auf CL6-6-6-18 anheben, dann war auch der DDR2-900 Betrieb möglich, ohne dass eine höhere Spannung anliegen musste. An DDR2-918 bissen wir uns allerdings die Zähne aus.

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Übertakten: Benchmarks
Es würde wenig Sinn machen, den kompletten Testparcours mit den übertakteten Speichermodulen zu durchlaufen, da wir für die unterschiedlichen Speichertakte auch abweichende CPU-Takte anlegen müssen. Wir würden daher in erster Linie die unterschiedlichen Prozessorgeschwindigkeiten messen, nicht aber den Einfluss des Arbeitsspeichers:

  CPU in GHz FSB in MHz
DDR2-800 3,000 4x 333,33
DDR2-833 3,000 4x 333,33
DDR2-850 2,720 4x 340,00
DDR2-900 2,890 4x 360,00
DDR2-1000 3,000 4x 333,33
DDR2-1067 3,000 4x 333,33

Aus diesem Grund werden wir lediglich den Speicherdurchsatz mit Hilfe von SiSoft Sandra 2007.1098 messen. Allerdings sei auch hierbei angemerkt, dass sich der schnellere Frontsidebus deutlicher auswirkt als ein reines Steigern des Speichertaktes.

SiSoft Sandra 2007.1098: Int Buff'd iSSE2 in MB/s; Float Buff'd iSSE2 in MB/s
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-900CL6 6 6 18/2T
6717
6735
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-850CL6 6 6 18/2T
6357
6366
Super Talent 2x2GB
T800UX4GC5
DDR2-800CL5 5 5 15/1T
6273
6274
G.Skill 2x2GB
F2-6400CL6D-4GBMQ
DDR2-800CL6 6 6 18/1T
6198
6222

Die obigen Messungen sprechen eine deutliche Sprache: Das Super Talent T800UX4GC5 Speicher-Kit zeigt ein befriedigendes Resultat und ist bedingt für Übertakter geeignet, während die Reserven des G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ Speicher-Kits deutlich geringer ausfallen. Diesen Speicher würden wir jenen Nutzern empfehlen, die ihr System innerhalb der Spezifikationen betreiben wollen.

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G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ
Das 2x 2 GByte Speicher-Kit G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ verwendet orangerote Heatspreader im klassischen Design. Diese sind auf der Oberseite geschlossen und behindern daher die Luftzirkulation. Dafür erleichern sie dem Benutzer das Einsetzen der Speicherriegel in die DIMM-Slots des Mainboards.


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Die Module dieses Speicher-Kits arbeiten mit Latenzen von CL6-6-6-18. G.Skill nennt auf dem Aufkleber, welcher sich auf beiden Modulen findet, nicht nur die Latenzen, sondern auch die erforderliche Spannung von 1,80 bis 1,90 Volt.


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Die Module wurden beiseitig mit jeweils 8 Speicherchips bestückt, sie belegen somit zwei Ranks. Zwischen dem Heatspreader und den Chips befinden sich - wie üblich - Wärmeleitpads.


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Obwohl G.Skill Latenzen von CL6-6-6-18 nennt und das Mainboard diese auch anlegt, will CPU-Z im SPD eine CL5-6-6-18 Programmierung gefunden haben.


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Im Handel findet man das G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ Speicher-Kit für ca. 119 Euro, damit kostet das Gigabyte weniger als 30 Euro. Besonders erfeulich: G.Skill gewährt 15 Jahre Garantie. Da kann man nicht viel falsch machen, solange man keinen Wert auf Overclocking legt.

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Super Talent T800UX4GC5
Super Talent garantiert für sein 2x 2 GByte Speicher-Kit T800UX4GC5 Latenzen von CL5-5-5-15, dieser Speicher arbeitet somit etwas schneller als die Module von G.Skill. Laut Super Talent soll man 1,90 Volt Speicherspannung anlegen, dies erfährt man jedoch nur auf der Webseite des Herstellers.


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Auf dem PCB befinden sich sechzehn Speicherchips, also acht pro Seite. Super Talent verwendet je Seite ein Aluminium-Profil zur Kühlung, dessen Oberfläche mit Hilfe kleiner Kühlrippen vergrößert wurde. Die beiden Profile sind nicht miteinander verbunden, so dass heiße Abluft ungehindert nach oben entweichen kann.


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Wärmeleitpads halten die Kühlprofile auf den Speicherchips und stellen gleichzeitig die Abführung der Abwärme sicher.


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Laut Super Talent wurden Latenzen von CL5-5-5-15 hinterlegt, das ASUS P5K Premium legt jedoch CL5-6-6-16 an und CPU-Z will aus der SPD-Programmierung CL5-5-5-13 ausgelesen haben. Wir stellen die gewünschten Timings daher manuell ein.


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In deutschen Preisvergleichen konnten wir das Super Talent T800UX4GC5 Speicher-Kit nicht finden, in den USA kostet es ca. 235 US-Dollar. Damit wäre dieser Speicher ca. 30 bis 40 Euro teurer als das Kit von G.Skill, angesichts der schärferen Latenzen und der deutlich höheren Übertaktbarkeit ein gerechtfertigter Aufpreis.

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Fazit
Wer Übertakten will, sollte lieber zu 1 GByte Modulen greifen. Hier bieten sich sowohl preiswerte DDR2-800 CL4 Speicherriegel als auch die etwas teureren DDR2-1067 CL5 Module an - eine gute Auswahl findet sich in unserem aktuellen DDR2/DDR3-Vergleichstests. Wer nur zwei DIMM-Slots auf seinem Mainboard hat oder einen Ausbau auf mehr als 4 GByte plant, sollte diese beiden 2x 2 GByte Speicher-Kits ins Auge fassen. Im Betrieb erwiesen sich beide Speicher-Kits als unkompliziert und die Preise sind nach wie vor hoch attraktiv.




G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ
Das G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ 2x 2 GByte Speicher-Kit muss theoretisch mit hohen Latenzen von CL6-6-6-18 auskommen, im Test konnten wir den Arbeitsspeicher allerdings auch mit Timings von CL5-5-5-15 und 1T Command Rate stabil betreiben. Beim Übertakten zeigten sich schnell die Grenzen dieser Module, nach lediglich 25 MHz war bei DDR2-850 CL6-6-6-18 2T Schluss. Im Handel findet man das G.Skill F2-6400CL6D-4GBMQ Speicher-Kit für ca. 119 Euro, das ist ein attraktiver Preis, zumal der Hersteller 15 Jahre Garantie gewährt.


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Super Talent T800UX4GC5
Legen wir die US-Preise zu Grunde, kostet das T800UX4GC5 2x 2 GByte Speicher-Kit von Super Talent ca. 30 bis 40 Euro mehr, bietet dafür jedoch Latenzen von CL5-5-5-15 sowie eine bessere Übertaktbarkeit. Im Test erreichten wir immerhin eine Steigerung um 50 MHz auf DDR2-900 CL6-6-6-18 2T. Super Talent bietet mit dem T800UX4GC5 Speicher-Kit ein weiteres hochwertiges Produkt an, welches lediglich an einem Problem krankt: Seiner Verfügbarkeit. Nur weniger Händler führen den Arbeitsspeicher der Amerikaner in Europa und für dieses Speicher-Kit fanden wir keinen einzigen Anbieter.


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