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ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0?

Autor: doelf - veröffentlicht am 02.06.2010
s.20/20
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Fazit: ECS H57H-MUS
150 Euro sind ein stolzer Preis für ein Mainboard im Micro-ATX-Format, welches nur einen Steckplatz für Grafikkarten besitzt und nicht einmal Firewire vorweisen kann. ECS versucht die Ausstattung des Intel H57 Chipsatzes mit USB 3.0 und SATA 6 Gb/s aufzupeppen, scheitert dabei aber an den Unzulänglichkeiten dieses Chipsatzes. Es reicht einfach nicht, zwei Steckkarten beizupacken, wenn der Chipsatz alle PCIe-2.0-Anbindungen jenseits der Grafikkarte auf die halbe Bandbreite drosselt. Es liegt keinesfalls an den Controllern, dass wir nicht die volle Leistung erreichen, sie passen schlicht und einfach nicht zu diesem Mainboard. Und während auch ein gedrosselter USB-3.0-Anschluss noch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber USB 2.0 bedeutet, laufen schnelle Solid State Drives auf diesem Mainboard mit SATA 6 Gb/s deutlich langsamer als mit SATA 3 Gb/s - und das ist ja wohl nicht der Sinn der Sache.


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Zudem kann man nur eine der beiden Steckkkarten nutzen, falls eine Grafikkarte im 2-Slot-Design verbaut wird. Solche Grafikkarten versperren zudem den Blick auf die Boot-LED und den Zugang zur BIOS-Batterie. Eine weitere Schwachstelle des Platinen-Layouts sind die Kühlprofile auf dem Spannungswandler, da sie den Einbau großer CPU-Kühler behindern. Positiv finden wir die drei Taster für Power, Reset und CLEAR-CMOS, doch nicht jedem wird gefallen, dass ECS die PS/2-Anschlüsse, Parallel-ATA und den Floppy-Controller gestrichen hat. Das Mainboard selbst läuft zwar stabil, verbraucht insbesondere unter Last aber deutlich mehr Strom als beispielsweise MSIs P55-GD55. Zudem hatten wir Probleme mit älteren Speichermodulen, einer Festplatten, unserer Grafikkarte und einer USB-Tastatur. Was die Kompatibilität des H57H-MUS betrifft, muss ECS nachbessern. Gleiches gilt für das BIOS, denn der Turbo-Modus und die C-States sollten standardmäßig aktiviert sein. Übertakter werden sich zudem wünschen, den Teiler der QPI-Anbindung beeinflussen zu können.

Und damit stellt sich die Frage, wo ECS das H57H-MUS eigentlich positionieren will: Preislich zielt das Mainboard auf Spieler und Enthusiasten, ist für diese aber zu unflexibel und setzt Funktionen wie USB 3.0 und SATA 6 Gb/s nicht ausreichend performant um. Für die Verwendung in Arbeitsplatzrechnern ist das ECS H57H-MUS hingegen zu teuer, zudem verwendet es einen auf Heimanwender zugeschnittenen Chipsatz. Bleibt also noch ein HTPC der gehobenen Preisklasse, doch in diesem Segment gibt es für weniger Geld etliche Mainboards mit einer besseren Audio-Lösung sowie Firewire.




Unser Dank gilt:

  • ECS für die Bereitstellung des H57H-MUS
  • Intel für die Bereitstellung des Core i7 870




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