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ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 1 von 20

Nach unserem Test des MSI P55-GD55 betrachten wir heute ein weiteres Mainboard für Intels Sockel LGA1156: Das ECS H57H-MUS. Diese Hauptplatine im Micro-ATX-Format setzt auf Intels H57 Chipsatz und erweitert dessen Fähigkeiten um SATA 6 Gb/s und USB 3.0. Ein klarer Vorteil im Vergleich zum P55-Chipsatz ist hierbei, dass der H57 den Grafikkern der Clarkdale-CPUs nutzen kann.


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Generationswechsel: LGA1156 vs LGA775
Intels Sockel LGA1156 tut sich etwas schwer, seinen Vorgänger LGA775 abzulösen, denn die neue Plattform setzt ausschließlich auf DDR3-Speicher. Erschwerend kommt hinzu, dass es erhebliche Probleme mit älteren OC-Modulen gibt, welche ursprünglich für die Chipsätze der Core2-Plattform gedacht waren. Angesichts der hohen Speicherpreise ist die Aussicht, zusätzlich zum Prozessor und Mainboard auch noch neuen Speicher kaufen zu müssen, für viele Kunden wenig verlockend.


Core i5 661

Die neuen Prozessoren sind hingegen sehr attraktiv, denn sie bieten mehr Leistung und zugleich eine bessere Energieeffizienz. Intel hat nicht nur die Taktraten angehoben sondern auch zusätzliche Turbo-Stufen integriert, die sich an der Auslastung des Prozessors orientieren. Selbst wenn alle Kerne belastet werden, takten Core i5 und i7 um 133 bis 266 MHz hoch.


Quelle: Intel

Zudem beherrschen die meisten Modelle HyperThreading. Dies bedeutet, dass jeder Kern zwei Aufgaben parallel bearbeiten kann. HyperThreading kann zwar keinen vollständigen Kern aufwiegen, benötigt aber auch deutlich weniger Energie und Transistoren und steigert somit die Energie-Effizienz der CPUs.


Quelle: Intel

Intel hat zudem die größte Schwachstelle der FSB-Architektur beseitigt und den Speicher-Controller in die CPUs verlagert. Genauer gesagt landete die komplette Northbridge des Chipsatzes inklusive des PCI-Express-Controllers und im Fall des Clarkdale auch die Grafikeinheit im Prozessor. Bei den neuen Chipsätzen, welche wir auf der nächsten Seite begutachten werden, handelt es sich daher eigentlich nur noch um eine Southbridge.




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Intels H57-Chipsatz
Im Gegensatz zum kürzlich getesteten MSI P55-GD55 finden wir auf dem ECS H57H-MUS den H57-Chipsatz von Intel. Bei diesem Chipsatz handelt es sich im Prinzip nur noch um eine Southbridge, denn die Funktionen der Northbridge hat Intel in seine Prozessoren verlagert. Was den Funktionsumfang betrifft, gleichen sich Intels P55 und H57 mit einer Ausnahme: Während der H57 die Grafikeinheit der Clarkdale-CPUs nutzen kann, fehlen Mainboards auf Basis des P55 die Bildschirmanschlüsse.


Grafik- und CPU-Kerne des Clarkfield; Quelle: Intel

Echte Neuheiten wie USB 3.0 und Serial-ATA 6 GB/s sucht man vergebens. Intel koppelt den H57-Chipsatz via Direct Media Interface (DMI) mit einer Bandbreite von 2 GB/s an die CPU. Das aufwändigere Quick Path Interconnect (QPI) wird im Gegensatz zum Sockel LGA1366 lediglich innerhalb der Prozessoren verwendet, denn hier befindet sich ja auch der PCI-Express-2.0-Controller für die Anbindung der Grafikkarte. Intel sieht für Mainboards auf Basis des H57 lediglich eine Grafikkarte vor, die mit vollen 16 Lanes an die CPU angebunden wird. Da ECS für sein H57H-MUS das Micro-ATX-Format gewählt hat, reicht eine Grafikkarte auch aus.


Quelle: Intel

Ein ärgerlicher Aspekt der Chipsätze P55, H57 und H55 ist, dass deren PCIe-Lanes nur mit halber Kraft arbeiten. Intel versieht seine Chipsatzdiagramme zwar mit der Angabe "500 MB/s each x1", was auf den ersten Blick nach der üblichen Bandbreite von PCI-Express 2.0 aussieht, doch nur die PCIe-Lanes der Prozessoren bieten tatsächlich die volle Bandbreite von 5,0 GT/s.

ChipsatzH55H57P55
SATA Ports666
SATA Datenrate3 Gb/s3 Gb/s3 Gb/s
SATA RAIDnur AHCI0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeinekeine
USB 2.0 Ports121414
HD-Audiojajaja
GBit-LANjajaja
PCIe 2.0 x1688

Mit der Einführung von PCI-Express 2.0 wurde die rohe Bandbreite pro Lane von 2,5 GT/s auf 5,0 GT/s verdoppelt. Tatsächlich nutzbar sind jedoch nur 4,0 GT/s, da aus 8 Bit Rohdaten ein 10 Bit großes Paket kodierter Daten wird. 4,0 GT/s bzw. 4 Gbit/s ergeben somit 500 MB/s. An anderer Stelle spricht Intel jedoch von 2,5 GT/s, was 250 MB/s und somit den Vorgaben von PCI-Express 1.1 entsprechen würde. Da PCI-Express vollduplexfähig ist, kann Intel pro Richtung und Lane 250 MB/s übertragen und da es zwei Richtungen gibt, bezieht sich die Angabe "500 MB/s each x1" auf den Duplex-Betrieb. Tatsächlich verschönt das Diagramm den Umstand, dass die neuen Chipsätze nur die halbe Bandbreite von PCI-Express 2.0 erreichen und die Anbindung mit einer Lane für SATA III 6 Gb/s und USB 3.0 zu langsam ist.




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ECS H57H-MUS: Der Lieferumfang
Die Straßenpreise des ECS H57H-MUS beginnen erst bei stolzen 150 Euro, wir dürfen also eine reichhaltige Ausstattung erwarten und werden auch nicht enttäuscht:


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Der Lieferumfang umfasst:

Statt die zusätzlichen Controller auf die Hauptplatine zu löten, packt ECS zwei Steckkarten für PCIe-x1-Steckplätze bei. Wird eine Grafikkarte mit Dual-Slot-Kühler verwendet, muss man sich daher zwischen USB 3.0 und SATA 6 Gb/s entscheiden. Erfreulich finden wir den Umstand, dass ECS passende Low-Profile-Blenden für beide Karten beipackt und seinen Käufern somit die freie Wahl beim Kauf des Gehäuses lässt.


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Die USB-3.0-Karte basiert auf NECs D720200F1 und bietet zwei externe USB-Ports, welche auch von Geräten älterer USB-Generationen genutzt werden können. Wer die hohe Datenrate von USB 3.0 nutzen will, braucht allerdings neue Kabel. Für Super-Speed mit 5 Gb/s (625 MB/s) haben die Buchsen und Anschlusskabel nämlich fünf zusätzliche Kontakte bekommen. In den 5 Gbit/s sind 4 Gbit/s (500 MB/s) an Rohdaten enthalten, effektiv sollten um die 400 MB/s möglich sein.


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SATA 6 Gb/s ist da genügsamer, hier kann man vorhandene Kabel weiterverwenden. Die Bandbreite liegt bei 6 Gbit/s bzw. 750 MB/s, die Rohdaten belaufen sich auf 4,8 Gb/s bzw. 600 MB/s. Der Controller von ECS verwendet Marvells 88SE9128, einer der beiden Anschlüsse wurde extern, der zweite intern ausgeführt. Wie im Kapitel zum Chipsatz beschrieben, erreichen die PCIe-Lanes von Intels H57 Chipsatz lediglich 250 MB/s pro Richtung und bremsen damit sowohl SATA 6 Gb/s als auch USB 3.0 kräftig aus. Wir werden dies später mit einigen SATA-6Gb/s-Messungen belegen.




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ECS H57H-MUS: Die Anschlüsse
Im Anschlusspanel des ECS H57H-MUS finden sich drei Buchsen für Bildschirme (HDMI, DVI und VGA), acht USB-2.0-Ports und ein eSATA-Anschluss (JMicron JMB363; 3,0 Gb/s), zwei Gigabit-LAN-Buchsen und sechs Audio-Anschlüsse, darunter auch ein optischer SPDIF-Ausgang. Auf PS/2-Buchsen und Firewire hat ECS hingegen verzichtet.


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Zwei USB-3.0-Buchsen finden sich auf der beigelegten Controller-Karte, sie können auch zum Anschluss von älteren USB-Geräten verwendet werden:


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Die SATA-6Gb/s-Karte bringt einen zweiten eSATA-Anschluss sowie einen internen SATA-Port. Beide arbeiten natürlich mit bis zu 6 Gb/s.


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Nicht nur die PS/2-Buchsen hat ECS eingespart, auch intern macht der Hersteller klar Schiff: Floppy? Gibt es ebenso wenig wie Parallel-ATA, LPT oder COM. Das H57H-MUS führt lediglich die sechs SATA-3Gb/s-Anschlüsse (orange; 3,0 Gb/s; RAID 0/1/5/10; AHCI) und die vierzehn USB-2.0-Ports des H57 aus. Für letztere finden sich am unteren Rand des PCB drei orangefarbene Abgriffe.


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Hinzu kommen die beiden Audio-Header (violett, links unten) und die Gehäuseanschlüsse (schwarz, rechts unten). ECS hat drei Taster auf seinem H57H-MUS integriert: Die Schalter für Power und Reset sehen wir am unteren Rand des PCB gleich neben dem dritten Lüfteranschluss, der rote CLEAR-CMOS-Taster liegt hingegen gleich unterhalb der ATX-Strombuchse.




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ECS H57H-MUS: Layout #1
Für ein Mainboard im Micro-ATX-Format ist das ECS H57H-MUS recht groß geraten, die Hauptplatine ist quadratisch und misst 244 x 244 mm. Links sowie oberhalb des CPU-Sockels befinden sich massive Kühlprofile, in die zwei Heatpipes eingelassen sind. Sie kühlen den Spannungswandler des Mainboards, wobei man über den Sinn und Zweck der Heatpipes streiten darf.


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Der Abstand der Profile zum CPU-Sockel ist nicht allzu groß und für so manchen Kühler wird es auf dem H57H-MUS sehr eng. Bei Kühlern des Herstellers Scythe liegt beispielsweise eine Ecke der Befestigungsklammer leicht auf dem Boden des linken Kühlprofils auf.


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Die vier Speicher-Slots sind bei unserem Testmuster falsch eingefärbt, die derzeit ausgelieferten Modelle verwenden nämlich das Farbschema gelb-rot-gelb-rot. Für den Dual-Channel-Betrieb bestückt man die Steckplätze 2 und 4 oder 1 und 3 sowie 2 und 4, die beiden DIMM-Pärchen wandern somit in gleichfarbige Steckplätze (außer bei unserem Testmuster).


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Die Stromversorgung übernehmen ein ATX-Hauptanschluss mit 24 Kontakten und eine EPS+12V-Buchse mit acht Kontakten. Wie andere Hersteller schaltet auch ECS einzelne Phasen des Spannungswandlers ab, wenn die CPU nicht oder nur wenig belastet wird.


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Eine LED-Leiste oberhalb der EPS+12V-Buchse visualisiert den aktuellen Lastzustand. Zudem hat ECS weitere LEDs integriert, anhand derer man beispielsweise erkennen kann, ob der installierte Prozessor über einen Grafikkern verfügt.




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ECS H57H-MUS: Layout #2
Bei den Steckplätzen für Erweiterungskarten verpasst ECS die Gelegenheit, das H57H-MUS mit den Farben Schwarz-Rot-Gelb für die Fußballweltmeisterschaft zu qualifizieren und wählt stattdessen die belgische Farbabfolge. Der rote PCIe-x16-Slot bietet die volle Bandbreite von PCI-Express 2.0, die gelben PCIe-x1 und PCIe-x4-Slots werden hingegen über den Chipsatz angebunden und laufen nur mit halber Kraft. Hinzu kommt ein schwarzer PCI-Steckplatz.


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Sollen beide Controller-Karten verbaut werden, darf die Grafikkarte nur einen Steckplatz belegen. Zwischen dem Chipsatz und den gelben Steckplätzen befinden sich die BIOS-Batterie und eine Diagnose-LED. Eigentlich sind solche Anzeigen praktisch, denn sie helfen bei der Fehlersuche, doch leider hat ECS vergessen, die Codes im Handbuch aufzuschlüsseln. Diese Information wurde im Rahmen der FAQ zumindest teilweise nachgereicht.


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Es bleibt jedoch das Ärgernis, dass Dual-Slot-Grafikkarten die LED-Anzeige und die Batterie komplett verdecken. Werden etwas längere Grafikkarten verbaut, erschweren diese den Ein- und Ausbau von Speichermodulen. Mit den abgewinkelten Laufwerksanschlüssen und dem flachen Chipsatzkühler gibt es indes keine Probleme.


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In der linken, unteren Ecke des Mainboards finden wir den HD-Audio-Codec Realtek ALC892.


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Auch die beiden Gigabit-LAN-Controller stammen von Realtek. Es handelt sich jeweils um das über PCI-Express angebundene Modell 8111DL, welches in diesem Doppelpack Teaming unterstützt.




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eJIFFY
Auf der Treiber-DVD des ECS H57H-MUS befindet sich auch das Mini-Linux eJIFFY, welches an Express Gate von ASUS erinnert. Hier eine Übersicht der gebotenen Funktionen, wir greifen hierbei auf unsere Screenshots aus dem Test des ECS A785GM-M zurück. Genau wie Express Gate muss auch eJIFFY unter Windows installiert werden...


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...und wird, sofern diese Funktion im BIOS aktiviert wurde, beim Start des Computers als Boot-Option angezeigt:


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Nach ca. zehn Sekunden ist das BIOS geladen und zeigt sein Startmenü, welches...


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...einen Webbrowser...


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...eine einfache Bildbearbeitung...


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...und einen Instantmessenger umfasst:


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Ob viele Benutzer von eJIFFY Gebrauch machen werden, wagen wir in Frage zu stellen. Das Mini-Linux ist in jedem Fall eine nette Beigabe und wird sicherlich auch den einen oder anderen Fan finden.




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Das Testsystem im Überblick
Für unser Testsystem verwenden wir Intels Core i7 870, den derzeit schnellsten Prozessor für den Sockel LGA1156. Der Core i7 870 gehört zur Lynnfield-Familie und besitzt vier Kerne aber keine integrierte Grafikeinheit. Hier die Übersicht der im Test verwendeten Hardware:

Soundcheck
Auf MSIs P55-GD55 und H55M-E33 finden wir Realteks HD-Audio-Codec ALC889, der einen Signal-Rauschabstand von 108 dB bei der Wiedergabe und 104 dB bei der Aufnahme ermöglicht. Auch ECS verbaut auf seinem H57H-MUS einen HD-Audio-Codec von Realtek, greift im Gegensatz zu MSI aber zum ALC892. Zu diesem Modell liegen uns noch keine Daten vor, wir sind somit auf die Resultate unserer Messung gespannt:

RMAA 6.2.3
24-Bit/192kHz
MSI
P55-GD55
ECS
H57H-MUS
MSI
H55M-E33
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringer=besser)
+0,47;-0,19+0,09;-0,22+0,03;-0,09
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-100,1-86,5-100,1
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
100,486,5100,8
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,00620,00450,0049
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,00960,0160,045
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-87,0-81,8-86,9

Bei dieser Messung kommt ein Schleife zwischen dem analogen Stereo-Aus- und Eingang zum Einsatz. Die beiden Mainboards von MSI schneiden extrem gut ab und überzeugen mit Ergebnissen, die sich keinesfalls hinter Soundkarten verstecken müssen. Auch das ECS H57H-MUS erzielt eine gute Qualität, bleibt jedoch deutlich unter dem Niveau der MSI-Platinen.

Lüfterregelung
Das ECS H57H-MUS bietet drei Lüfteranschlüsse. Rechts oberhalb des CPU-Sockels findet sich der 4-Pin-Anschluss für den CPU-Lüfter, am rechten Rand des PCB wartet eine 3-Pin-Buchse auf einen Gehäuselüfter. Ein zweiter 3-Pin-Anschluss ist am unteren Rand des Mainboards zu verorten. Geregelt wird leider nur der CPU-Lüfter, was in dieser Preisklasse inakzeptabel ist.

ECS bietet für den CPU-Lüfter vier Profile an (Normal, Quiet, Silent, Manual), zudem kann man DeltaT sowie Startwerte für die Temperatur und die Pulsweite festlegen. Auch die Steilheit der Drehzahlkurve können wir beeinflussen.




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Taktraten
Obwohl Intel den Core i7 870 mit einer Taktrate von 2,93 GHz anpreist, läuft dieser Prozessor dank der Turbostufen unter Last mit 3,20 bis 3,60 GHz. Für jede Taktstufe wird die Spannung geändert, um die vorgegebenen Grenzwerte für Temperatur und Stromstärke einhalten zu können. Zumindest sollte es so funktionieren, doch ECS hat den Turbo standardmäßig deaktiviert und nachdem wir ihn im BIOS zugeschaltet hatten, taktete das H57H-MUS den Core i7 870 maximal mit 3,20 GHz.


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Ursache für dieses Verhalten sind die C-States, die von Hause aus ebenfalls deaktiviert sind. ECS hat die C-States leider nicht bei den übrigen CPU-Optionen eingeordnet sondern beim Powermanagement versteckt. Nachdem wir auch diesen Missstand behoben hatten, funktionierten die Turbo-Stufen wie gewünscht.

Folgende Tabelle fasst die Spannungen und Taktraten des ECS H57H-MUS und der beiden Vergleichsplatinen zusammen:

TaktratenMSI
P55-GD55
ECS
H57H-MUS
MSI
H55M-E33
CPU Idle in MHz1203,11197,01197,0
CPU Idle in Volt0,8800,8760,888
CPU Last 1 Thread in MHz3607,43589,13589,7
CPU Last 1 Thread in Volt1,2161,2601,232
CPU Last 2 Threads in MHz3468,73456,33456,5
CPU Last 2 Threads in Volt1,1921,2481,216
CPU Last 3 Threads in MHz3208,03192,03192,0
CPU Last 3 Threads in Volt1,1441,2141,144
CPU Last 4 Threads in MHz3208,03192,02923,2
CPU Last 4 Threads in Volt1,1361,2121,080
Basistakt in MHz133,7133,0133,0
QPI-Takt in MHz2406,12393,92394,1
Speichertakt in MHz668,4664,9665,0

Das ECS H57H-MUS und MSIs H55M-E33 erweisen sich bei der Taktung zurückhaltend, das MSI P55-GD55 gönnt sich hingegen einen leicht höheren Basistakt und erzielt damit unter Last einen Taktvorteil von 0,5 Prozent, was sich mit 16 bis 18,3 MHz bemerkbar macht. Dieser Vorteil betrifft zugleich auch die QPI-Anbindung und den Arbeitsspeicher. MSIs H55M-E33 kann bei Last auf vier Kernen die gewünschten 3,2 GHz nicht halten und schaltet nach einer knappen Sekunde den Turbo aus. Zudem fällt auf, dass ECS unter Last deutlich höhere Spannungen anlegt. Wie sehr wird sich das auf den Stromverbrauch auswirken?

Stromverbrauch
Die Balance zwischen hoher Leistung und geringem Stromverbrauch verlangt den Spannungswandlern moderner Mainboards einiges ab. Durch das Abschalten einzelner Phasen will ECS insbesondere im lastfreien Betrieb punkten. Mal sehen, ob dieses Vorhaben gelingt.

Stromverbrauch Idle in Watt, niedriger ist besser
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
45
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
45
ECS H57H-MUS
BIOS 1.0; DDR3-1333CL9
48

Im Leerlauf sehen wir einen Vorteil für die beiden Mainboards von MSI, das ECS H57H-MUS verbraucht drei Watt mehr. Doch noch arbeiten alle drei Mainboards mit beinahe identischen Spannungen. Belasten wir den Core i7 870 mit vier bzw. acht Threads des Tools Core2MaxPerf, steigt der Stromverbrauch des Prozessors auf bis zu 95 Watt an:

Stromverbrauch Last mit 4 Threads in Watt, niedriger ist besser
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
126
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
140
ECS H57H-MUS
BIOS 1.0; DDR3-1333CL9
164

Das MSI H55M-E33 dreht unserem Core i7 870 den Turbo ab, sobald dessen vier Kerne dauerhaft belastet werden. Der Stromverbrauch steigt zwar nur um 81 Watt an, doch mit 2,93 GHz ist das auch keine Kunst. Beim MSI P55-GD55 steigt der Verbrauch um 94 Watt, dafür enspricht jedoch auch die Taktrate mit 3,20 GHz unseren Erwartungen. Schlusslicht ist das ECS H57H-MUS mit einem Mehrverbrauch von 115 Watt. Ein enttäuschendes Ergebnis, zumal wir das Mainboard ohne die beiden Steckkarten aus seinem Lieferumfang vermessen haben.

Stromverbrauch Last mit 8 Threads in Watt, niedriger ist besser
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
126
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
138
ECS H57H-MUS
BIOS 1.0; DDR3-1333CL9
162

Der Einsatz von HyperThreading sorgt für keine zusätzliche Belastung, der Verbrauch geht sogar ein wenig zurück. Während das MSI P55-GD55 beim Stromverbrauch überzeugen kann, muss ECS beim H57H-MUS dringend nachbessern und die Spannungen unter Last weiter absenken.




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Hinweis zu den Benchmarks
EIST, der Turbo-Modus sowie die C-States waren bei allen Messungen aktiviert, so dass der Core i7 870 jeweils mit der höchstmöglichen Taktstufe arbeiten konnte. Weiterhin wurde in allen Tests HyperThreading verwendet.

SiSoft Sandra 2010c (16.26): Arithmetik und Multimedia
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2010c (16.26).

SiSoft Sandra 2010c Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
93.76
61.00
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
91.50
60.92
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
86.00
57.6

Intels P55 ist der Performance-Chipsatz für den Sockel LGA1156 und somit verwundert es nicht, dass MSIs P55-GD55 das Feld anführt. Der Vorsprung auf das ECS H57H-MUS liegt bei bis zu 2,5 Prozent, beim MSI H55M-E33 sind es sogar 9 Prozent. Grund hierfür ist die Reduzierung der Taktrate auf 2,93 GHz, sobald wir alle vier Kerne des Prozessors belasten. Die beiden anderen Hauptplatinen nutzen den Turbo-Modus hingegen aus und arbeiten daher mit den gewünschten 3,20 GHz - und dies entspricht einem Taktvorteil von 9 Prozent.

Wir bleiben bei den synthetischen Messungen und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen:

SiSoft Sandra 2010c Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
173.26
129.00
70.00
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
170.14
124.91
67.86
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
158.95
118.30
64.15

Auch in den Multimedia-Berechnungen erzielt MSIs P55-GD55 das beste Ergebnis, zuweilen liegen die Werte gut drei Prozent über den Messungen mit dem ECS H57H-MUS. Das MSI H55M-E33 stolpert abermals über den Turbo und verzichtet damit auf 9 Prozent der möglichen CPU-Leistung.




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SiSoft Sandra 2010c (16.26): Kryptographie und Speicherbandbreite
Kryptographie, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten, ist eine weitere Disziplin, welche SiSoft Sandra 2010c messen kann. Getestet wird mit einer AES256 (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung und dem Secure Hash Algorithm (SHA256). Im Gegensatz zu den Westmere-Prozessoren fehlt unserem Core i7 870 noch die AES-Beschleunigung.

SiSoft Sandra 2010c Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
573
829
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
555
820
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
528
762

Die Kryptographie sichert sich ebenfalls das MSI P55-GD55. Es erreicht im AES256-Durchgang einen um 3,24 Prozent höheren Datendurchsatz als das ECS H57H-MUS und MSIs H55M-E33 liegt abermals um knapp neun Prozent zurück.

Zuletzt betrachten wir die Speicherbandbreite: Da das MSI H55M-E33 die Zusammenarbeit mit Corsairs TR3X6G1600C8D verweigerte, mussten wir mit zwei 1 GByte Modulen von Qimonda vorliebnehmen. Diese wurden als DDR3-1333CL9-9-9-24 betrieben:

SiSoft Sandra 2010c Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
15.40
15.42
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
15.38
15.44
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
15.38
15.40

Bei der Speicherbandbreite sind die Unterschiede gering und alle drei Mainboards liegen dicht zusammen. Da es diesmal nicht auf den CPU-Takt ankommt, kann sich das MSI H55M-E33 überraschend an die Spitze des Feldes setzen.




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Cinebench 10 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 10 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance.

Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
18543
4572
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
18368
4599
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
16907
4595

Bemühen wir nur einen Kern, liegen die drei Mainboards Kopf an Kopf. Werden acht Threads ausgeführt, beläuft sich der Vorsprung des MSI P55-GD55 auf das ECS H57H-MUS auf lediglich 0,95 Prozent. Auf den Turbo-Verweigerer MSI H55M-E33 beträgt der Vorteil 9,7 Prozent.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie der maximalen Anzahl an Threads.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
3940.92
847.45
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
3909.13
853.30
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
3620.65
852.29

Auch beim Raytracer POV-Ray lässt das MSI P55-GD55 in der Mehrkernmessung seine Muskeln spielen und liegt um 0,8 Prozent vor dem ECS H57H-MUS sowie um 8,85 Prozent vor dem MSI H55M-E33. Verwenden wir nur einen Thread, takten alle drei Haupplatinen den Core i7 870 mit 3,60 GHz und liegen eng zusammen.




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WinRAR 3.91: Archivieren
WinRAR ist ein weit verbreiteter Packer, der seine Arbeit auf 8 Threads verteilen kann. Wir packen die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite mit WinRAR und stoppen die Zeit.

WinRAR 3.91 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
95
244
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
96
245
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
97
244

Obwohl WinRAR alle Kerne verwendet, ist die Last nicht so hoch wie bei reinen CPU-Tests. Daher kann diesmal auch MSIs H55M-E33 den vollen Turbotakt halten und übernimmt sogar die Führung.

Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als Video-Software verwenden wir den Windows Movie Maker, welcher zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate SP2 gehört. Wir konvertieren eine 120 Sekunden lange Videosequenz von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) nach Windows Media HD1080p und stoppen die Zeit.

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
77.09
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
79.49
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
79.82

Auch der Windows Movie Maker belastet alle Kerne, dennoch kann sich das MSI H55M-E33 abermals an die Spitze kämpfen. Das ECS H57H-MUS benötigt 3,11 Prozent mehr Zeit und beim MSI P55-GD55 verlängert sich die Bearbeitungszeit sogar um 3,54 Prozent.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format bei Verwendung der höchsten Qualitätsstufe.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
180
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
180
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
181

Audacity kann leider nur einen Kern auslasten und die Performance der drei Hauptplatinen unterscheidet sich kaum. Es fällt jedoch auf, dass MSIs P55-GD55 bei Testläufen mit vielen Festplattenzugriffen etwas schwächelt.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 14 von 20

Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hatte, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Wir haben alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt. Im Test beschränken wir uns auf 1280 x 1024 Bildpunkte ohne Kantenglättung, da ansonsten die Leistung der Grafikkarte zu stark in den Vordergrund treten würde.

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
167.70
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
167.59
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
167.46

Mit einem hauchdünnen Vorsprung kämpft sich das MSI P55-GD55 wieder zurück an die Spitze. Der Abstand zwischen den drei Mainboards beläuft sich auf nicht einmal 0,5 fps.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 15 von 20

Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.

HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Weiterhin haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt. Im Test beschränken wir uns wieder auf 1280 x 1024 Bildpunkte ohne Kantenglättung.

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
86
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
86
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
85

Wir messen einen Frame pro Sekunde Rückstand für das ECS H57H-MUS, die beiden Mainboards von MSI liegen gleichauf.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 16 von 20

Colin McRae DiRT 2 (DX9/11)
Colin McRae DiRT 2 ist ein top-aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren.

Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt. Auch diesmal verwenden wir 1280 x 1024 Bildpunkte ohne Kantenglättung.

Colin McRae DiRT 2 in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
MSI P55-GD55
BIOS 1.4; DDR3-1333CL9
82.0
MSI H55M-E33
BIOS 1.7; DDR3-1333CL9
81.9
ECS H57H-MUS
BIOS 080016; DDR3-1333CL9
80.2

Wie bei "Tom Clancy's HAWX" kann das ECS H57H-MUS auch bei "Colin McRae DiRT 2" nicht ganz mit den beiden Hauptplatinen von MSI mithalten, ihm fehlen knapp 2 fps. Das MSI P55-GD55 sichert sich indes abermals mit einem minimalen Vorsprung die Führung.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 17 von 20

Übertakten
Das BIOS des ECS H57H-MUS bietet zahlreiche Funktionen zum Übertakten. Das Mainboard unterstützt XMP-Profile und findet daher automatisch die idealen Einstellungen für viele OC-Module. Unsere Speicherriegel von Corsair wurden richtig erkannt und mit 1,65 Volt als DDR3-1600CL8 konfiguriert.


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Alternativ kann man den Speichertakt, die Latenzen und die Command Rate auch manuell konfigurieren. ECS erlaubt ein Anheben der Basistaktrate und des PCIe-Taktes, der Teiler der QPI-Anbindung lässt sich allerdings nicht verändern. Zudem können wir die Spannungen für den Speicher, die CPU-Kerne, den Uncore (VTT) und die integrierte GPU (VAXG) anpassen. Für unseren Test beschränken wir uns auf die Standardspannungen und erreichen immerhin 166,4 MHz Basistakt:


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Mit MSIs P55-GD55 kamen wir auf einen Basistakt von 166,66 MHz, allerdings hatte MSIs Mainboard die CPU-Spannung automatisch auf 1,280 Volt angehoben, während das ECS H57H-MUS nur bescheidene 1,128 Volt anlegt. Das sollte sich beim Stromverbrauch auszahlen, zumal wir weiterhin Intels Stromspartechnologie EIST nutzen können:


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Allerdings mussten wir beim Speichertakt einen Gang zurückschalten und kommen ohne Spannungserhöhung nur auf DDR3-1000:


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Nun wollen wir sehen, was unsere Übertaktung wert ist und betrachten einige Benchmarks sowie den Stromverbrauch unseres Testsystems.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 18 von 20

Übertakten: Benchmarks
Wir konnten den Core i7 870 auf beiden Mainboards bis auf 3,66 GHz übertakten, so dass die CPU nun mit vier Kernen rund 60 MHz höher taktet als zuvor im Turbo-Modus bei Last auf einem einzelnen Kern. Doch wie wirken sich die Taktgewinne auf die Rechenleistung aus? Wir haben mit SiSoft Sandra 2010c und Cinebench 10 64-Bit Stichproben gemacht:

SiSoft Sandra 2010c Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
ECS H57H-MUS
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1000CL9/2Ch
107.51
70.00
MSI P55-GD55
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1333CL8/2Ch
107.20
69.70
MSI P55-GD55
Default/Turbo: 3,20 GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
93.76
61.00
ECS H57H-MUS
Default/Turbo: 3,20 GHz
91.50
60.92

SiSoft Sandra 2010c Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
ECS H57H-MUS
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1000CL9/2Ch
198.20
148.00
80.36
MSI P55-GD55
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1333CL8/2Ch
198.00
147.25
80.00
MSI P55-GD55
Default/Turbo: 3,20 GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
173.26
129.00
70.00
ECS H57H-MUS
Default/Turbo: 3,20 GHz
170.14
124.91
67.86

In Hinblick auf die reine Rechenleistung liegt das übertaktete ECS H57H-MUS ganz knapp vor MSIs P55-GD55.

SiSoft Sandra 2010c Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
MSI P55-GD55
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1333CL8/2Ch
16.00
16.00
MSI P55-GD55
Default/Turbo: 3,20 GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
15.38
15.44
ECS H57H-MUS
Default/Turbo: 3,20 GHz
15.38
15.40
ECS H57H-MUS
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1000CL9/2Ch
12.00
12.00

Das ECS H57H-MUS muss ohne Spannungserhöhung auskommen, zudem können wir den QPI-Takt nicht kontrollieren. Um einen stabilen Betrieb erreichen zu können, müssen wir daher den Speichertakt auf DDR3-1000 absenken und verlieren dabei 3,39 GB/s an Bandbreite.

Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
MSI P55-GD55
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1333CL8/2Ch
20870
5150
ECS H57H-MUS
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1000CL9/2Ch
20504
4857
MSI P55-GD55
Default/Turbo: 3,20 GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
18543
4572
ECS H57H-MUS
Default/Turbo: 3,20 GHz
18368
4599

Bei Cinebench 10 64-Bit hat das MSI P55-GD55 die Nase vorne, insbesondere im Durchlauf mit nur einem Thread. Hier macht sich die geringere Speicherbandbreite besonders deutlich bemerkbar.

Übertakten: Stromverbrauch
Betrachten wir nun die Kehrseite des Übertaktens, den Stromverbrauch:

Stromverbrauch Idle / 4 / 8 Threads in Watt, niedriger ist besser
MSI P55-GD55
Default/Turbo: 3,20 GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
45
140
138
ECS H57H-MUS
Default/Turbo: 3,20 GHz
48
164
162
ECS H57H-MUS
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1000CL9/2Ch
51
171
170
MSI P55-GD55
manual OC: 3,66 GHz
DDR3-1333CL8/2Ch
81
231
231

Wir erinnern uns: Das MSI P55-GD55 hatte die CPU-Spannung ohne unser Zutun auf 1,280 Volt gesetzt, während das ECS H57H-MUS bei vergleichbarer Taktung lediglich 1,128 Volt anlegt. Obige Ergebnisse zeigen, dass 0,152 Volt bei heutigen Prozessoren Welten bedeuten: Während der Stromverbrauch unseres Systems mit dem übertakteten MSI P55-GD55 um 92 Watt (+66 Prozent) hochschießt, sind es beim ECS H57H-MUS nicht einmal 8 Watt.

Gut, der Grundverbrauch ist beim ECS H57H-MUS deutlich höher, dennoch liegen zwischen den beiden übertakteten Konfigurationen satte 60,5 Watt. Wer mit dem ECS H57H-MUS übertaktet, sollte die Spannungen etwas anheben. Beim MSI P55-GD55 muss man sie hingegen unbedingt absenken.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 19 von 20

Performance: SATA 6 Gb/s
Toll, dass ECS uns einen Controller für SATA 6 Gb/s beigepackt hat. Wir hatten diesen Controller bereits mit Crucials RealSSD C300 128GB FW0002 auf dem ASUS P6T Deluxe ausprobiert und der Controller an sich ist sehr schnell. Das gilt aber leider nicht für die PCI-Express-Anbindung des ECS H57H-MUS:

HDTune Pro 3.50: Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS P6T Deluxe
Marvell SATA 6Gb/s
364.4
369.9
346.9
ASUS P6T Deluxe
Intel ICH10R SATA 3Gb/s
270.0
270.1
269.9
ECS H57H-MUS
Intel H55 SATA 3Gb/s
268.8
268.9
268.2
MSI P55-GD55
Intel P55 3Gb/s
266.2
266.7
265.7
ECS H57H-MUS
Marvell SATA 6Gb/s
197.1
198.0
196.8
MSI P55-GD55
Marvell SATA 6Gb/s
196.5
197.3
196.2
MSI P55-GD55
JMicron JMB363 3Gb/s
129.7
130.9
129.3
ECS H57H-MUS
JMicron JMB363 SATA 3Gb/s
129.3
129.5
128.7

Während der Mavell-Controller auf dem ASUS P6T Deluxe vier PCIe-Lanes des Intel X58 Chipsatzes mit vollen 5 GT/s nutzen kann, kriechen die Lanes des Intel H57 mit 2,5 GT/s dahin. Das Ende vom Lied lautet: Unser schnelles Solid State Drive läuft am Marvell mit SATA 6 Gb/s deutlich langsamer als an den Anschlüssen des H57! ECS hätte einen Controller beipacken müssen, der über vier Lanes angebunden ist, um diese Engstelle zu vermeiden.

Der P55-Chipsatz auf dem MSI P55-GD55 macht seine Sache nicht besser, doch MSI verzichtet bei seinem Mainboard auch auf die Beigabe von USB 3.0 und SATA 6 Gb/s, was sich sehr positiv auf den Preis der Hauptplatine auswirkt. Erschreckend finden wir auf beiden Mainboards die Performance des JMicron JMB363 - was hier geboten wird, ist lediglich SATA 1,5 Gb/s.

Kompatibilität: Arbeitsspeicher
Kommen wir nun zur Speicherkompatibilität des ECS H57H-MUS. Wir haben das Mainboard mit unterschiedlichen Speicherkonfigurationen bestückt und die Stabilität des Systems unter Windows Vista Ultimate 64-Bit mit Core2MaxPerf und Tom Clancy's HAWX getestet. Während Core2MaxPerf mit zwei Threads lief, beschäftigte HAWX die beiden übrigen Kerne sowie die Radeon HD 4870. Die Laufzeit pro Konfiguration lag bei 12 Stunden.

Stabilitätstest: Core2MaxPerf + HAWX
SpeicherMHzTimingsErgebnis
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
800@1,65V8-8-8-24 1Tstabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
667@1,65V8-8-8-24 1TAbsturz
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte
667@1,65V8-8-8-24 1TAbsturz
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
533@1,50V7-7-7-20 1TAbsturz
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte
533@1,50V7-7-7-20 1TAbsturz
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
Super Talent W1600UX2G9
2x 1 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tkein Boot
Super Talent W1866UX2G8
2x 1 GByte

Lediglich mit unseren alten DDR3-Modulen von Super Talent hat das H57H-MUS Probleme, diese waren jedoch gewaltig: Nicht einmal mit den SPD-Timings und zwei Riegeln konnten wir Windows starten, noch vor dem Anmeldebildschirm begrüßte uns ein Bluescreen. Wer zum ECS H57H-MUS greift, sollte aktuelle DDR3-Riegel verwenden und auf den Einsatz alter OC-Module verzichten.

Kompatibilität: Festplatten
Da es bei Mainboard-Tests immer wieder vorkam, dass bestimmte Festplatten nicht gefunden wurden, haben wir das ECS H57H-MUS mit drei unterschiedlichen Modellen geprüft:

Insbesondere unsere Maxtor Maxline III sorgt gerne für Probleme und auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht: Läuft diese Festplatte im AHCI-Betrieb, bleibt das System nach einem Warmstart bei der Erkennung der Laufwerke hängen.

Kompatibilität: Grafikkarten
Auch bei den Grafikkarten leistet sich das ECS H57H-MUS einen Ausrutscher: Steckt unsere MSI R4870X2-T2D2G-OC, welche eigentlich für die 3D-Messungen vorgesehen war, im PEG-Slot, ist kein Boot möglich.

Das BIOS bleibt beim Initialisieren der Geräte hängen und die LED-Anzeige meldet den Code "2A" (DIM Device Error).

Kompatibilität: Tastaturen
Da ECS die PS/2-Anschlüsse gestrichen hat, griffen wir zur USB-Tastatur - und kamen nicht ins BIOS. Erst unter Windows war die Tastatur einsatzbereit und wir mussten eine weitere USB-Tastatur besorgen:

Keine Frage, wer exotische Hardware verwendet, kann beim ECS H57H-MUS sein blaues Wunder erleben. Hier ist man bei ASUS und MSI zumeist besser aufgehoben, zumal ECS nur selten BIOS-Updates veröffentlicht.




ECS H57H-MUS - Mehrwert durch SATA 6 Gb/s und USB 3.0? - Druckansicht - Seite 20 von 20

Fazit: ECS H57H-MUS
150 Euro sind ein stolzer Preis für ein Mainboard im Micro-ATX-Format, welches nur einen Steckplatz für Grafikkarten besitzt und nicht einmal Firewire vorweisen kann. ECS versucht die Ausstattung des Intel H57 Chipsatzes mit USB 3.0 und SATA 6 Gb/s aufzupeppen, scheitert dabei aber an den Unzulänglichkeiten dieses Chipsatzes. Es reicht einfach nicht, zwei Steckkarten beizupacken, wenn der Chipsatz alle PCIe-2.0-Anbindungen jenseits der Grafikkarte auf die halbe Bandbreite drosselt. Es liegt keinesfalls an den Controllern, dass wir nicht die volle Leistung erreichen, sie passen schlicht und einfach nicht zu diesem Mainboard. Und während auch ein gedrosselter USB-3.0-Anschluss noch eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber USB 2.0 bedeutet, laufen schnelle Solid State Drives auf diesem Mainboard mit SATA 6 Gb/s deutlich langsamer als mit SATA 3 Gb/s - und das ist ja wohl nicht der Sinn der Sache.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zudem kann man nur eine der beiden Steckkkarten nutzen, falls eine Grafikkarte im 2-Slot-Design verbaut wird. Solche Grafikkarten versperren zudem den Blick auf die Boot-LED und den Zugang zur BIOS-Batterie. Eine weitere Schwachstelle des Platinen-Layouts sind die Kühlprofile auf dem Spannungswandler, da sie den Einbau großer CPU-Kühler behindern. Positiv finden wir die drei Taster für Power, Reset und CLEAR-CMOS, doch nicht jedem wird gefallen, dass ECS die PS/2-Anschlüsse, Parallel-ATA und den Floppy-Controller gestrichen hat. Das Mainboard selbst läuft zwar stabil, verbraucht insbesondere unter Last aber deutlich mehr Strom als beispielsweise MSIs P55-GD55. Zudem hatten wir Probleme mit älteren Speichermodulen, einer Festplatten, unserer Grafikkarte und einer USB-Tastatur. Was die Kompatibilität des H57H-MUS betrifft, muss ECS nachbessern. Gleiches gilt für das BIOS, denn der Turbo-Modus und die C-States sollten standardmäßig aktiviert sein. Übertakter werden sich zudem wünschen, den Teiler der QPI-Anbindung beeinflussen zu können.

Und damit stellt sich die Frage, wo ECS das H57H-MUS eigentlich positionieren will: Preislich zielt das Mainboard auf Spieler und Enthusiasten, ist für diese aber zu unflexibel und setzt Funktionen wie USB 3.0 und SATA 6 Gb/s nicht ausreichend performant um. Für die Verwendung in Arbeitsplatzrechnern ist das ECS H57H-MUS hingegen zu teuer, zudem verwendet es einen auf Heimanwender zugeschnittenen Chipsatz. Bleibt also noch ein HTPC der gehobenen Preisklasse, doch in diesem Segment gibt es für weniger Geld etliche Mainboards mit einer besseren Audio-Lösung sowie Firewire.




Unser Dank gilt:







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