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ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 1 von 25

Vor einem Monat hatte Intel seine neuen Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation vorgestellt, welche nicht nur eine extrem hohe Rechenleistung bieten, sondern zudem auch einen Grafikkern enthalten. Um diesen nutzen zu können, bedarf es eines Mainboards auf Basis des H67-Chipsatzes von Intel. Mit seinem Modell H67H2-I will der Hersteller ECS nun beweisen, dass solche Hauptplatinen auch im winzigen Mini-ITX-Format möglich sind. Dieses Mainboard soll nicht nur alle Sandy-Bridge-CPUs unterstützen, sondern auch mit ausgewachsenen Grafikkarten zurechtkommen.


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Wie unser Titelfoto belegt, haben wir die Versprechungen von ECS keinesfalls auf die leichte Schulter genommen. Das lediglich 170 x 170 mm kleine Motherboard wurde für unseren Test mit einem Core i7 2600K, dem derzeit schnellsten Prozessor der Sandy-Bridge-Familie, bestückt. Auch bei der Grafikkarte machten wir keine Kompromisse und verbauten eine herstellerseitig übertaktete Radeon HD 4870 X2. Diese repräsentiert zwar nicht die neueste GPU-Generation, ist mit ihren beiden Grafikprozessoren jedoch eine echte Herausforderung für jedes Mainboard.

Intels H67-Chipsatz und der Sockel LGA1155
Mit den Sandy-Bridge-Prozessoren hat Intel zugleich auch wieder einen neuen CPU-Sockel eingeführt. Die bisherigen Prozessoren können im neuen Sockel LGA1155 leider ebenso wenig verwendet werden, wie die neuen Prozessoren im Sockel LGA1156 Platz finden. Dieses wenig kundenfreundliche Vorgehen hat sich in den letzten Tagen für Intel zu einem Bumerang entwickelt, denn im SATA-Controller aller neuen Chipsätze steckt ein Designfehler. Intel hat die Auslieferung der fehlerhaften Chipsätze gestoppt und mit der Produktion einer neuen Revision begonnen. Es wird aber noch Wochen dauern, bis Mainboards mit fehlerfreien Chipätzen in den Handel kommen und bis dahin sind die Sandy-Bridge-Prozessoren heimatlos. Weitere Details zu diesem Thema finden sich in unserem Artikel "Intels Chipsatz-Rückruf".

Auch für uns stellte sich die Frage, ob wir den Test des ECS H67H2-I nicht abbrechen und auf eine überarbeitete Revision des Mainboards warten sollten. Wir haben uns für die sofortige Veröffentlichung entschieden, da sich der Fehler nur bei einem Bruchteil der gefertigten Chipsätze zeigt und auch dort nur nach einer mehrmonatigen Nutzung. Eine nagelneue Hauptplatine sollte sich hingegen genauso verhalten, wie die überarbeitete Version des Chipsatzes. Da ECS zudem keine weiteren Änderungen am H67H2-I vornehmen will und Mini-ITX-Platinen einen besonderen Stellenwert unter unseren Lesern genießen, stand der Veröffentlichung nichts mehr entgegen.


H67 Chipsatz; Quelle: Intel

Für den Sockel LGA1155 stehen zwei Chipsätze - H67 und P67 - zur Auswahl, welche in ihren Funktionen weitgehend identisch sind. Es handelt sich quasi um die Nachfolger der Chipsätze H57 und P55 des Sockels LGA1156. Bei Intels aktuellen Chipsätzen handelt es sich eigentlich nur noch um eine Southbridge, da die typischen Funktionen einer Northbridge - also Grafik, Speicher-Controller und PCIe-2.0-Controller - in den Prozessor gewandert sind. Intels Sandy-Bridge-Prozessoren bieten 16 PCIe-Lanes der zweiten Generation, welche primär zur Anbindung von Grafikkarten gedacht sind. Nur der P67-Chipsatz kann diese Lanes auf zwei Karten verteilen (2x 8), im Gegenzug führt ausschließlich der H67 die Grafikfunktionen des Prozessors aus. Sowohl der P67 als auch der H67 besitzen acht PCIe-2.0-Lanes, welche im Gegensatz zu Intels vorheriger Chipsatzgeneration endlich mit der vollen Transferrate von 5 GT/s arbeiten.

ChipsatzH67P67H57
SATA Ports 6 Gb/s22keine
SATA Ports 3 Gb/s446
SATA RAID0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeinekeine
USB 3.0 Portskeinekeinekeine
USB 2.0 Ports141414
Grafikausgabejaneinja
PCIe 2.0 x1888
PCIe Datenrate5 GT/s5 GT/s2,5 GT/s
HD-Audiojajaja
GBit-LANjajaja

Weitere Kritikpunkte an den Chipsätzen des Modelljahrs 2010 war das Fehlen moderner Funktionen wie USB 3.0 und SATA 6 Gb/s. USB 3.0 vermissen wir zwar auch weiterhin, doch zumindest beherrschen nun zwei der sechs SATA-Ports Transferraten von 6 Gb/s. Da aktuelle Festplatten diese Geschwindigkeiten noch nicht erreichen, bieten sich diese Anschlüsse in erster Linie für schnelle Solid State Drives an und somit werden zwei SATA-Ports der dritten Generation für die meisten Benutzer ausreichen. Die übrigen vier SATA-Anschlüsse arbeiten wie zuvor mit einer Datenrate von 3 Gb/s.

Beim Übertakten hat sich viel geändert und hier spielen auch die Chipsätze eine wichtige Rolle: Wer die CPU-Kerne eines Sandy-Bridge-Prozessors mit einer höheren Taktrate betreiben möchte, kommt um den P67-Chipsatz nicht herum. Wer den Grafikkern verwenden möchte, benötigt hingegen eine H67-basierende Hauptplatine und kann dort dann zumindest den Grafikkern übertakten. Eine eierlegende Wollmilchsau, welche alle Funktionen der Sandy-Bridge-CPUs nutzen kann, hat Intel noch nicht im Angebot, daher muss man seine Prioritäten schon vor dem Kauf eines Mainboards festlegen.




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ECS H67H2-I: Lieferumfang und Anschlüsse
Das Besondere am ECS H67H2-I ist das Mini-ITX-Format, welches Abmessungen von 170 x 170 mm aufweist. Der Karton, in dem das Mainboard geliefert wurde, fällt somit recht klein aus. Im Lieferumfang befinden sich die ATX-Blende und vier SATA-Kabel, hinzu kommen das Handbuch und die DVD mit Software und Treibern.


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Brackets mit zusätzlichen Anschlüssen sind nicht vorhanden, doch bei den kleinen Mini-ITX-Gehäusen würden diese auch kaum Sinn machen. Dafür hat ECS das Anschlusspanel besonders gut ausgenutzt und bietet dort alles, was das Herz begehrt. Zum Anschluss des Bildschirms gibt es je einen VGA-, DVI- und HDMI-Ausgang, lediglich auf den DisplayPort muss man beim H67H2-I verzichten.


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Die beiden USB-3.0-Buchsen (blau) stellt ein Controller vom Typ EtronTech EJ168A bereit, für den eSATA-Anschluss (rot) wurde Intels H67 bemüht und der Gigabit-LAN-Port (schwarz) wurde mit Realteks RTL8111E realisiert. Als Besonderheit hat ECS seinem H67H2-I zudem einen Bluetooth-Controller der Version 2.1+ EDR (Atheros AR3011) spendiert.

Die Buchsen des externen Anschlusspanels von links nach rechts:

Intern finden sich die Anschlüsse am oberen Rand des PCB, so dass die Umgebung der Grafikkarte frei bleibt. Von links nach rechts sehen wir die Abgriffe für vier weitere USB-2.0-Ports (weiß und grau) und gleich darunter den schwarzen Block des seriellen Anschlusses. Rechts daneben folgt ein zweiter, schwarzer Block, welcher die Gehäuseanschlüsse umfasst. Weiter geht es mit zwei SATA-II-Ports (weiß) sowie zwei SATA-III-Buchsen (grau).


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Eine weitere Besonderheit des ECS H67H2-I ist der Mini-PCIe-x1-Slot, welcher sich gleich neben dem Arbeitsspeicher befindet. Dieser Steckplatz kann sowohl Mini-PCIe-Karten als auch Solid-State-Drives in der mini-SATA-Bauform aufnehmen. Links neben den beiden DIMM-Slots sieht man zudem die beiden Lüfteranschlüsse dieser Hauptplatine. Während der CPU-Lüfter mit vier Kontakten verbunden wird, kommt beim Gehäuselüfter nur eine dreipolige Buchse zum Einsatz.




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ECS H67H2-I: Layout und Steckplätze
ECS beschränkt sich in letzter Zeit auf die Farben Schwarz, Weiß und Grau, so auch beim H67H2-I. Es kommen ausschließlich Feststoffkondensatoren zum Einsatz, welche im Vergleich zu herkömmlichen ELKOs kleiner bauen und auch eine längere Lebenszeit aufweisen.


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Die meisten Hersteller haben das Layout ihrer Mini-ITX-Mainboards in den letzten Monaten geändert und das ECS H67H2-I macht hier keine Ausnahme. Der Chipsatz, welcher sich normalerweise rechts unterhalb des CPU-Sockels befindet, ist mitsamt der Anschlüsse ganz nach oben gewandert. Erst darunter folgt der CPU-Sockel mit dem ihn umgebenden Spannungswandler. Ganz unten sehen wir den einzigen PCIe-Steckplatz, welcher 16 Lanes der zweiten Generation bereitstellt.


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Durch dieses Design erreichen die Hersteller mehr Freiraum um die Grafikkarte herum, zudem rückt der Chipsatz mit seinem Kühlprofil in den Bereich, welcher bei vielen Mini-ITX-Gehäusen einen Lüfter beherbergt. Doch die Umkehrung der traditionellen Anordnung hat auch Nachteile: Wird eine Grafikkarte verbaut, bleibt nur wenig Platz für den CPU-Kühler. Auch die Gehäuseanschlüsse können zum Problem werden, da sich die Abgriffe nun am anderen Ende des PCB befinden.


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Etwas ungewöhnlich finden wir die Lage der Lüfteranschlüsse, denn das Kabel des CPU-Lüfters muss über die Speichermodule verlegt werden. Dass sich die Steckplätze der Speicherriegel sehr nah am CPU-Sockel befinden, ließ sich angesichts der kompakten Abmessungen nicht verhindern. Gleiches gilt für den Umstand, dass die Grafikkarte entfernt werden muss, bevor man die Speicherriegel entnehmen kann.




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ECS H67H2-I: Controller und Chips
Zuletzt betrachten wir die zusätzlichen Controller und Chips, welche ECS auf seinem H67H2-I verbaut hat. Folgender Lageplan verschafft uns eine Übersicht:


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Wir beginnen mit dem HD-Audio-Codec ALC892 von Realtek (grün), welcher sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Audio-Abgriff (schwarz) neben dem PEG-Steckplatz befindet.


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Es folgen der Gigabit-LAN-Controller Realtek RTL8111E (gelb) und ein USB-3.0-Controller vom Typ EtronTech EJ168A (türkis). Zwischen diesen beiden Chips, welche jeweils über eine PCIe-Lane mit dem Chipsatz verbunden sind, befindet sich die quadratische ATX+12V-Buchse.


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Der Atheros AR3011, welcher Bluetooth 2.1+ EDR bereitstellt, verwendet eine USB-Anbindung und belegt folglich einen der 14 USB-2.0-Ports, welche Intels H67 zu bieten hat. Insgesamt erscheint uns das Layout des ECS H67H2-I schlüssig. Dennoch hängt es in erster Linie vom Gehäuse ab, ob der Luftfluss auch in der Praxis gut funktioniert und man alle Anschlüsse leicht erreichen kann.




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Das Testsystem
Auch wenn das ECS H67H2-I eine sehr kleine Hauptplatine ist, haben wir ihr nichts erspart. So musste das Mainboard mit diversen Speichermodulen arbeiten und die schwergewichtige Grafikkarte MSI R4870X2-T2D2G-OC verkraften. Weiterhin kamen folgende Komponenten zum Einsatz:

Soundcheck
Das ECS H67H2-I verwendet genau wie sein größeres Schwestermodell ECS H67H2-M den HD-Audio-Codec Realteks ALC892. Dies ist kein schlechter Codec, doch wir bevorzugen den ALC889, der einen Signal-Rauschabstand von 108 dB bei der Wiedergabe und 104 dB bei der Aufnahme ermöglicht. Der ALC889 wird beispielsweise auf MSIs P55A-GD65 verbaut, welches uns die Vergleichswerte liefert:

RMAA 6.2.3
24-Bit/192kHz
ECS
H67H2-I
ECS
H67H2-M
MSI
P55A-GD65
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,02 dB
-0,06 dB
+0,02 dB
-0,06 dB
+0,03 dB
-0,08 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-90,4 dBA-90,3 dBA-100,0 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
90,2 dBA91,0 dBA100,3 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0045 %0,0036 %0,0058 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,018 %0,013 %0,0082 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-84,5 dB-85,2 dB-86,8 dB

Bei dieser Messung kommt ein Schleife zwischen dem analogen Stereo-Aus- und Eingang zum Einsatz. Zunächst müssen wir festhalten, dass beide Mainboards von ECS mit sehr guten Werten aufwarten. Zugegeben, Realteks ALC889 bietet nochmals ein höheres Potential, kann sich aber nur beim Dynamikbereich und beim Eigenrauschpegel deutlich absetzen.

Taktraten und Spannungen
Folgende Taktstufen haben wir bei den getesteten Mainboards vorgefunden:

Takt / SpannungECS H67H2-IECS H67H2-M
Multiplikator, Idle1616
Takt, Idle1596,4 MHz1596,7 MHz
Multiplikator, 1 Thread3838
Takt, 1 Thread3791,9 MHz3791,9 MHz
Multiplikator, 2 Threads3737
Takt, 2 Threads3692,9 MHz3692,4 MHz
Multiplikator, 3 Threads3636
Takt, 3 Threads3592,2 MHz3592,2 MHz
Multiplikator, 4 Threads3535
Takt, 4 Threads3493,4 MHz3492,1 MHz
Basistakt99,8 MHz99,8 MHz
Speichertakt532,2 MHz532,2 MHz

Die obigen Werte wurden mit Hilfe der Programme CPU-Z und Core2MaxPerf ermittelt. Wie man sieht, sind die Taktraten des Prozessors bei beiden Hauptplatinen nahezu identisch. Dies gilt auch für die übrigen Hauptplatinen, welche uns Vergleichswerte liefern.




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Hinweis zu den Benchmarks
EIST, der Turbo-Modus sowie die C-States waren bei allen Messungen aktiviert, so dass der Core i7 2600K jeweils mit der höchstmöglichen Taktstufe arbeiten konnte. Weiterhin wurde in allen Tests HyperThreading verwendet. Die einzelnen Ergebnisse spiegeln den Durchschnitt von mindestens fünf Messläufen wieder, wobei das Minimum und das Maximum gestrichen wurden. Für die Messungen des Datendurchsatzes an SATA, PCIe und USB wurden die Energiesparfunktionen der CPU deaktiviert.

Datendurchsatz: SATA, PCIe und USB
Betrachten wir nun den Datendurchsatz an den SATA-Schnittstellen, den USB-Anschlüssen sowie die Performance der PCIe-x1-Steckplätze. Für diese Tests verwenden wir ein Solid State Drive vom Typ Crucial RealSSD C300 128GB FW0002, welches wir an den jeweiligen Anschlüssen des Mainboards bzw. an einem SATA-6Gb/s-Controller mit Marvell-Chipsatz betreiben. Vergleichswerte liefern uns die ebenfalls auf dem H67-Chipsatz basierenden Modelle Intel DH67BL und ECS H67H2-M, die mit Intels P67 bestückten Mainboards Intel DP67BG und ECS P67H2-A sowie die Hauptplatinen ASUS P6T Deluxe (Sockel LGA1366) und MSI P55A-GD65 (Sockel LGA1156).

SATA: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS P6T Deluxe
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
364.4
369.9
346.9
ECS H67H2-M
Intel H67 6 Gb/s
362.1
363.6
359.9
Intel DH67BL
Intel H67 6 Gb/s
361.6
363.1
358.4
Intel DP67BG
Intel P67 6 Gb/s
361.3
363.1
354.8
ECS H67H2-I
Intel H67 6 Gb/s
361.2
362.8
359.0
ECS P67H2-A
Marvell 88SE9128 6 Gb/s
360.8
365.0
352.1
ECS P67H2-A
Intel P67 6 Gb/s
359.7
363.3
334.6
MSI P55A-GD65
Marvell SE9128 6 Gb/s
359.6
365.3
348.5
ASUS P6T Deluxe
Intel ICH10R 3Gb/s
270.0
270.1
269.9
ECS P67H2-A
Intel P67 3 Gb/s
268.8
268.9
268.5
ECS H67H2-M
Intel H67 3 Gb/s
268.5
268.6
267.2
ECS H67H2-I
Intel H67 3 Gb/s
268.4
268.5
268.0
Intel DH67BL
Intel H67 3 Gb/s
268.3
268.4
266.8
Intel DP67BG
Intel P67 3 Gb/s
267.6
267.7
265.7
MSI P55A-GD65
Intel P55 3 Gb/s
266.6
268.2
266.5
Intel DP67BG
Marvell 88SE6111 3 Gb/s
164.8
164.9
164.7
MSI P55A-GD65
JMicron JMB363 3 Gb/s
134.4
134.8
134.4

Die beiden SATA-Ports der dritten Generation, welche Intels H67 bereitstellt, erfüllen unsere Erwartungen und erzielen einen Datendurchsatz, wie wir ihn von Controllern anderer Hersteller und vom P67-Chipsatz her gewohnt sind. Auch die SATA-II-Anschlüsse des H67, welche auf 3 Gb/s beschränkt sind, bieten keinen Anlass zur Klage. Der eSATA-Anschluss des ECS H67H2-I nutzt einen der vier 3Gb/s-Kanäle des Chipsatzes und zeigt eine entsprechende Performance, weshalb wir ihn im obigen Diagramm nicht separat aufführen.

Noch ein paar Anmerkungen zu den Vergleichsplatinen auf Basis des P67-Chipsatzes: Während ECS die beiden eSATA-Buchsen des P67H2-A mit Marvells 88SE9128 realisiert und somit 6 Gb/s ermöglicht, setzt Intel beim DP67BG auf einen Controller vom Typ Marvell 88SE6111. Dieser sollte zumindest 3 Gb/s schaffen, arbeitet jedoch im IDE-Betrieb, was wir im BIOS auch nicht ändern konnten, da die entsprechende Option nicht anwählbar war. Die Folge ist ein magerer Datendurchsatz auf SATA-I-Niveau.




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Datendurchsatz: PCI-Express
Für die folgenden Messungen verwenden wir unsere auf einem Controller von Marvell basierende Steckkarte. Während die PCIe-Lanes der Chipsätze H67 und P67 mit der vollen Bandbreite von PCI-Express 2.0 arbeiten, laufen die des P55 nur mit halber Kraft. Dies sollte man am Datendurchsatz ablesen können:

PCIe: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS P6T Deluxe
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
364.4
369.9
346.9
ECS P67H2-A
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
361.6
366.3
354.1
ECS H67H2-I
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x16
361.5
365.1
356.7
Intel DH67BL
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
361.2
365.4
354.0
Intel DH67BL
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
359.8
365.8
349.3
ECS P67H2-A
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
358.6
365.1
351.5
MSI P55A-GD65
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
blauer Slot (5,0 GT/s)
357.3
362.4
349.7
ECS H67H2-M
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
356.7
362.8
342.7
ECS H67H2-M
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
356.3
362.5
342.8
Intel DP67BG
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
PCIe x1 Slot #1
355.8
358.7
349.2
Intel DP67BG
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
PCIe x1 Slot #3
355.1
360.0
348.7
Intel DP67BG
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
PCIe x1 Slot #2
353.1
356.9
345.1
MSI P55A-GD65
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
schwarzer Slot (2,5 GT/s)
197.5
198.5
196.8

Beim MSI P55A-GD65 hängt der blaue PCIe-x1-Slot an einem zusätzlichen PCIe-Controller vom Typ PLX ExpressLane PEX8608-BA50BC, da die Lanes des P55-Chipsatzes lediglich mit 2,5 GT/s arbeiten. Dies erkennt man an dem geringen Durchsatz, welchen unser SATA-Controller im schwarzen Steckplatz erzielt. Die H67- und P67-basierenden Mainboards können hingegen auf zusätzliche PCIe-Controller verzichten, da die Lanes des Chipsatzes hier mit vollen 5,0 GT/s zu Werke gehen. Unsere Controller-Karte erreicht in allen Slots einen akzeptablen Datendurchsatz.

Beim ECS H67H2-I gibt es allerdings keinen PCIe-x1-Steckplatz, sondern nur einen PEG-Slot für Grafikkarten, welcher mit 16 Lanes über den Prozessor angebunden ist. Unsere Controller-Karte funktioniert dennoch auch in diesem Steckplatz einwandfrei und der Datendurchsatz erfüllt ebenfalls unsere Erwartungen.




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Datendurchsatz: USB
Kommen wir nun zu den USB-Anschlüssen, wobei uns die Dockingstation RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B als Adapter für unser Crucial RealSSD C300 128GB FW0002 dient. Vergleichswerte liefert zudem eine PCIe-x1-Karte, welche mit einem Controller von NEC bestückt ist:

USB: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ECS H67H2-I
EtronTech EJ168A USB 3.0
204.0
204.8
203.3
ECS H67H2-M
EtronTech EJ168A USB 3.0
203.6
204.8
189.5
MSI P55A-GD65
PCIe-x1-Karte USB 3.0
191.8
191.9
191.6
Intel DH67BL
NEC D720200F1 USB 3.0
190.9
191.0
190.6
ECS P67H2-A
NEC D720200F1 USB 3.0
190.3
191.1
189.9
Intel DP67BG
NEC D720200F1 USB 3.0
190.0
190.2
189.6
ASUS P6T Deluxe
PCIe-x1-Karte USB 3.0
188.3
188.8
188.1
MSI P55A-GD65
NEC D720200F1 USB 3.0
177.9
190.8
177.4
ASUS P6T Deluxe
Intel ICH10R USB 2.0
33.3
33.3
33.3
Intel DH67BL
Intel H67 USB 2.0
33.2
33.3
27.8
ECS H67H2-M
Intel H67 USB 2.0
33.1
33.2
27.7
ECS P67H2-A
Intel P67 USB 2.0
33.1
33.1
28.6
Intel DP67BG
Intel P67 USB 2.0
32.6
32.9
27.4
MSI P55A-GD65
Intel P55 USB 2.0
30.6
30.7
30.4
ECS H67H2-I
Intel H67 USB 2.0
28.8
29.4
28.5

Da Intels H67 und P67 noch kein USB 3.0 unterstützen, müssen die Mainboard-Hersteller zusätzliche Controller verbauen. Auf Intels DH67BL und DP67BG sowie auf dem ECS P67H2-A finden wir das Modell NEC D720200F1, welches wir bereits von MSIs P55A-GD65 und unserer Steckkarte her kennen. Während der Datendurchsatz des Controllers beim MSI P55A-GD65 zwischen 177 und 191 MB/s schwankte, erzielen die drei Hauptplatinen die gleiche Performance wie unsere PCIe-Karte. Noch besser schlägt sich allerdings der EtronTech EJ168A, welchen wir auf den Modellen ECS H67H2-I und H67H2-M vorgefunden haben. Dieser schaufelt im Schnitt nochmals 12 MB/s mehr und glänzt zumindest auf der Mini-ITX-Platine auch mit konstanten Übertragungsraten.

USB 2.0 wird über Intels H67 und P67 bereitgestellt. Hier schwächelt das ECS H67H2-I und bleibt deutliche 4,5 MB/s hinter den schnellsten Lösungen zurück. So fallen auch die kurzzeitigen Einbrüche der Übertragungsrate, welche wir bei den anderen H67 und P67 basierenden Motherboards beobachtet hatten, hier nicht auf.




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SiSoft Sandra 2011b (17.25) Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2011b (17.25).

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

SiSoft Sandra 2011b Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
118.00
82.74
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
118.00
82.69
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
118.00
82.67
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
118.00
82.63
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
118.00
82.63
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
118.00
82.60
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
117.80
82.70
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
117.70
82.77
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
117.57
82.75
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
117.69
82.64

In Bezug auf die reine CPU-Leistung, liegen alle fünf Hauptplatinen eng beisammen. Auf die Rechenkraft hat der Chipsatz somit keinen Einfluss und die Taktraten, welche die Mainboards anlegen, sind ja ebenfalls identisch. Die geringen Unterschiede kann man vernachlässigen und auch die Energieprofile haben keine Auswirkung auf die Messungen.

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Multimedia
Wir bleiben bei den synthetischen Messungen und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen.

SiSoft Sandra 2011b Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
201.28
153.00
83.40
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
201.22
153.00
83.40
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
201.20
153.00
83.27
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
201.14
153.00
83.15
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
201.13
152.68
83.16
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
201.08
152.82
83.28
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
201.00
153.00
83.38
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
201.00
153.00
83.30
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
201.00
152.42
83.24
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
200.66
152.81
83.32

Mainboard, Chipsatz und Energieprofil spielen für die Multimedia-Leistung keine große Rolle. Abermals sind die Abstände alles andere als kaufentscheidend und auch das winzige ECS H67H2-I kann locker mithalten.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 10 von 25

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Kryptographie
Kryptographie, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten, ist eine weitere Disziplin, welche SiSoft Sandra 2011b messen kann. Getestet wird mit einer AES256 (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung und dem Secure Hash Algorithm (SHA256). Intel hat seine Sandy-Bridge-CPUs mit Optimierungen ausgestattet, welche Verschlüsselungsoperationen deutlich beschleunigen.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

SiSoft Sandra 2011b Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
5000
875
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
5000
875
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
5000
875
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
5000
875
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4320
875
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4320
875
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4320
875
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4320
875
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4320
875
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4320
875

In Hinblick auf die Kryptographie herrscht eine Zweiklassengesellschaft, zumindest wenn es um AES256 geht. Diese Funktion wird vom Core i7 2600K beschleunigt und der benötigt hierzu eine möglichst hohe Speicherbandbreite. Leider verweigerten die drei H67-Mainboards den DDR3-1333CL9-Betrieb mit unserem Referenzspeicher und auch zwei weitere DDR3-1333CL9-Module haben diese Hauptplatinen verschmäht. Daher mussten wir mit DDR3-1066CL7 testen und genau das sorgt hier für eine Leistungseinbruch - auch die P67-Mainboards sind mit DDR3-1066CL7 keinen Deut schneller, wie eine kurze Gegenprüfung ergab. Das SHA256-Ergebnis ist bei allen vier Motherboards gleich, denn das Hashing wird noch nicht beschleunigt.

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Speicherbandbreite
Durch die Integration des Speicher-Controllers in die CPU hatte AMD lange Zeit einen architektonischen Vorteil, doch Intel hat die Engstelle Frontsidebus seit dem Nehalem ebenfalls beseitigt.

SiSoft Sandra 2011b Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
ECS P67H2-A
DDR3-1600CL8
Energie: Höchstleistung
21.15
21.17
ECS P67H2-A
DDR3-1600CL8
Energie: Ausbalanciert
21.16
21.15
Intel DP67BG
DDR3-1600CL8
Energie: Ausbalanciert
21.00
21.00
Intel DP67BG
DDR3-1600CL8
Energie: Höchstleistung
21.00
21.00
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
16.13
16.15
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
16.13
16.15
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
16.13
16.15
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
16.10
16.14
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
13.43
13.43
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
13.43
13.43
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
13.43
13.44
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
13.43
13.43
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
13.42
13.43
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
13.42
13.43

Intels P67-Chipsatz unterstützt XMP-Profile und ermöglicht auch den Einsatz schneller OC-Module. Wir haben daher neben der üblichen Messung mit DDR3-1333CL9 auch DDR3-1600CL8 in unseren Test miteinbezogen. Beim H67 sieht das anders aus, denn dieser Chipsatz ignoriert XMP und kommt ausschließlich mit DDR3-1066 und DDR3-1333 zurecht. Aufgrund der Probleme mit den DDR3-1333CL9-Modulen mussten wir zu DDR3-1066CL7 greifen und somit liegen die H67 basierenden Hauptplatinen auch ein ganzes Stück hinter den P67-Modellen zurück. Die Energieprofile haben abermals keinen Einfluss auf die Messung.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 11 von 25

Cinebench 11.5 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 11.5 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

Cinebench 11.5 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
6.86
1.47
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
6.86
1.53
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
6.86
1.46
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
6.85
1.46
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
6.84
1.53
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
6.84
1.52
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
6.84
1.52
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
6.83
1.52
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
6.82
1.53
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
6.82
1.53

Verwenden wir bei Cinebench 11.5 nur einen Thread, macht sich die Wahl des Energieprofils bei einigen Mainboards erstmals negativ bemerkbar. Lediglich das ECS H67H2-I und Intels DP67BG arbeiten mit beiden Profilen gleich schnell. Werden acht Threads genutzt, liegen die Messergebnisse dicht beisammen, doch nun fällt das ECS H67H2-I minimal zurück.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie mit der maximalen Anzahl an Threads.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4960
1085
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4951
1092
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
4951
1083
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
4947
1082
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
4942
1088
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4942
1082
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4941
1083
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4893
1069
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4891
1075
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
4872
1067

Auch POV-Ray zeigt uns zuweilen geringere Werte, wenn wir das Energieprofil "Ausbalanciert" verwenden. Wird nur ein Thread genutzt, ist die Option "Höchstleistung" um 1,2 bis 2,0 Prozent schneller, kommen mehrere Threads zum Einsatz, sind es 1,0 bis 1,4 Prozent. Einzig die Abweichungen beim ECS H67H2-I und Intels DP67BG bewegen sich lediglich im Bereich der Messtoleranz.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 12 von 25

7-Zip 9.10 Beta: Archivieren
Wir packen mit 7-Zip die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Da 7-Zip beim Packen maximal zwei Kerne auslasten kann, machen wir einen Durchlauf mit einem und einen zweiten mit zwei Threads. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

7-Zip 9.10 Beta Packen: 2 Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
77
195
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
78
195
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
78
200
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80
195
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
81
202
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
81
202
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
82
201
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
83
201
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
83
207
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
83
208

7-Zip reagiert deutlich auf die Speicherbandbreite, was die H67-Mainboards, welche unsere DDR3-1333CL9-Module verschmähten, zurückwirft. Auch die Energieprofile nehmen wieder Einfluss auf die Ergebnisse und mit "Ausbalanciert" dauert es zwischen 2,5 und 3,0 Prozent länger, bis das Archiv fertig ist. Ausnahmen dieser Regel sind einmal mehr das ECS H67H2-I und Intels DP67BG.

WinRAR 3.91: Archivieren
Ein zweiter, weit verbreiteter Packer, welcher mehr als einen Prozessorkern auslasten kann, ist WinRAR. WinRAR geht hierbei sogar noch einen Schritt weiter als 7-Zip, denn es kann seine Arbeit auf 8 Threads verteilen. Abermals packen wir die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite und stoppen die Zeit.

WinRAR 3.91 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80
218
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
83
218
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
84
219
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
84
229
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
85
229
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
85
230
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
85
235
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
86
228
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
87
223
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
88
235

Die Änderung des Energieprofils lässt das ECS H67H2-I einmal mehr kalt, so dass sich die Mini-ITX-Platine vor die beiden anderen H67-basierenden Mainboards setzen kann.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 13 von 25

DivX 7.2.1: Video-Encoding
Kommen wir nun zu den Multimedia-Benchmarks. Zunächst werden wir mit DivX 7.2.1 eine 120 Sekunden lange Videosequenz von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) nach DivX HD1080P konvertieren und stoppen die hierzu benötigte Zeit. Die Zeitmessung läuft vom Beginn der Konvertierung bis zur Fertigstellung der Menüstruktur. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

DivX 7.2.1: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
79.28
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
79.86
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
80.62
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
80.72
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80.96
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
81.48
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
82.69
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
84.13
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
84.34
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
84.40

Obwohl der Video-Encoder DivX alle Kerne belastet, zeigt sich bei einigen Mainboards wieder ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Energieprofilen. Schalten wir auf "Ausbalanciert" um, verlängert sich die Bearbeitungszeit um 4,2 bis 4,6 Prozent. Lediglich Intels DP67BG und das ECS H67H2-I reagieren deutlich schwächer auf diesen Faktor. Das ECS H67H2-I schafft es sogar, sich an die Spitze des Feldes zu setzen.

Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als zweite Video-Software verwenden wir den Windows Movie Maker, welcher zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate SP2 gehört. Abermals konvertieren wir die 120 Sekunden lange Videosequenz - diesmal von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) in Windows Media HD1080p - und stoppen die Zeit.

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
61.00
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
61.12
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
61.21
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
61.31
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
61.36
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
62.02
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
62.05
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
62.10
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
63.08
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
64.92

Im Gegensatz zu DivX wirken sich die Energieprofile beim Windows Movie Maker weniger stark aus. Die beiden P67-Mainboards reagieren gar nicht und die beiden Micro-ATX-Platinen auf Basis des H67-Chipsatzes mit einer um 1,7 bis 2,9 Prozent längeren Bearbeitungszeit. Auch das ECS H67H2-I zeigt keine nennenswerte Abweichung und findet sich wieder recht weit vorne.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 14 von 25

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format bei Verwendung der höchsten Qualitätsstufe. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
149
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
149
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
149
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
149
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
149
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
150
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
150
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
158
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
158
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
159

Audacity gehört zu den noch immer zahlreichen Programmen, die lediglich einen Thread verwenden, und so verwundert es uns kaum, dass die Energieprofile hier wieder eine große Rolle spielen. Kommt das Profil "Ausbalanciert" zum Einsatz, verlängert sich die für den Export benötigte Zeit um 6,0 bis 6,7 Prozent. Nur das ECS H67H2-I und Intels DP67BG zeigen sich einmal mehr unbeeindruckt und ignorieren die Energieprofile.

Zwischenfazit
An dieser Stelle wollen wir ein kurzes Zwischenfazit ziehen, bevor wir uns den Spielen zuwenden. Die bisherigen Ergebnisse des ECS H67H2-I könnte man mit der Formulierung "kleines Board mit voller Leistung" zusammenfassen. Die kompakte Mini-ITX-Platine ist keinen Deut langsamer als ihre Mitbewerber im ATX- und Micro-ATX-Fromat, ganz im Gegenteil: Hatten die großen Motherboards zum Teil noch mit Leistungseinbrüchen zu kämpfen, wenn das Energieprofil "Ausbalanciert" verwendet wurde, bringt das ECS H67H2-I immer die volle Performance. Der Fairness halber müssen wir allerdings noch anmerken, dass ECS zwischenzeitlich ein neues BIOS für sein H67H2-M veröffentlicht hat, welches dieses Problem ebenfalls beseitigt.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 15 von 25

Street Fighter IV
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2, zudem geben wir die Ergebnisse des integrierten Grafikkerns unter Verwendung des Energieprofils "Höchstleistung" an.

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
331.97
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
331.47
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
331.21
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
331.17
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
331.08
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
331.07
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
331.04
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
331.01
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
320.98
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
320.75
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
29.26
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
29.12
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
28.84

Abgesehen vom ECS P67H2-A, welches offenbar durch seinen Hydra-Chip ausgebremst wird, liegen alle Mainboards auf dem selben Niveau. Weder der Chipsatz noch der Speichertakt oder das Energieprofil wirken sich auf die Framerate aus. Intels integrierter Grafikkern verfehlt knapp die 30 fps und damit auch das absolute Minimum, um Street Fighter IV mit den gewählten Einstellungen spielen zu können.

Im zweiten Durchlauf von "Street Fighter IV" steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein:

Street Fighter IV in fps (1920x1200, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
162.94
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
162.79
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
162.54
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
162.32
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
162.27
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
162.13
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
162.08
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
161.28
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
157.58
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
157.27

Auch Kantenglättung und eine hohe Auflösung ändern nichts daran, dass wir wieder einen klaren Rückstand des ECS P67H2-A sehen. Die übrigen Mainboards liegen wieder eng beisammen. Auf den Test des integrierten Grafikkerns haben wir diesmal verzichtet, denn abgesehen von dessen totaler Überforderung hätten wir nichts weiter feststellen können.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 16 von 25

Tom Clancy's HAWX
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden. HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Weiterhin haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2, zudem geben wir die Ergebnisse des integrierten Grafikkerns unter Verwendung des Energieprofils "Höchstleistung" an.

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
159
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
159
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
158
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
158
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
158
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
157
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
157
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
156
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
151
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
151
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
15
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
15
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
15

Abermals sorgt der Hydra-Chip für einen Rückstand des ECS P67H2-A, während die vier anderen Hauptplatinen um fünf bis acht Frames schneller sind. Intels HD Graphics 3000 ruckelt mit unspielbaren 15 fps vor sich hin, für anspruchsvolle Spiele reicht die Leistung des integrierten Grafikkerns einfach nicht aus.

Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein:

Tom Clancy's HAWX in fps (1920x1200, 8x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
97
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
97
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
96
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
96
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
96
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
95
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
94
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
94
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
92
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
92

Obwohl die höhere Grafikqualität die Mainboards enger zusammenrücken lässt, behält das ECS P67H2-A die rote Laterne. Intels DP67BG führt das Feld an und im Mittelfeld finden sich die drei H67-basierenden Hauptplatinen.




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Colin McRae DiRT 2
Colin McRae DiRT 2 ist ein aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren. Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2, zudem geben wir die Ergebnisse des integrierten Grafikkerns unter Verwendung des Energieprofils "Höchstleistung" an.

Colin McRae DiRT 2 in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
129.8
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
129.5
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
129.4
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
129.3
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
128.9
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
127.9
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
127.8
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
127.6
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
124.5
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
124.0
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
19.4
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
19.2
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
19.2

Colin McRae DiRT 2 bestätigt unsere bisherigen Erkenntnisse: Der Hydra-Chip bremst das ECS P67H2-A aus, während die übrigen Motherboards nicht weit auseinander liegen. Intels HD Graphics 3000 ist einmal mehr überfordert und unser Rennwagen eiert mit lahmen 19,2 bis 19,4 fps über die Piste.

Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein:

Colin McRae DiRT 2 in fps (1920x1200, 8x FSAA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
66.9
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
66.2
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
66.2
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
66.0
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
65.8
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
64.6
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
64.4
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
63.5
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
62.8
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
61.0

Sobald Colin McRae DiRT 2 mit anspruchsvolleren Einstellungen arbeitet, kann das ECS P67H2-A ein wenig zu seinen Mitbewerbern aufrücken. Dennoch bleibt Intels DP67BG in Front, dicht gefolgt von den drei H67-Modellen. Das Energieprofil "Höchstleistung" sorgt für eine Steigerung um ein bis drei Frames pro Sekunde.




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Far Cry 2
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert. Wir haben alle Optionen auf die höchst mögliche Einstellung gesetzt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2, zudem geben wir die Ergebnisse des integrierten Grafikkerns unter Verwendung des Energieprofils "Höchstleistung" an.

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
127.49
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
127.48
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
126.91
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
126.48
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
126.40
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
126.22
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
126.21
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
126.02
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
121.64
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
121.48
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
12.65
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
12.63
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Intel HD 3000
12.58

Auch FarCry 2 ist keine Ausnahme, wenn es um das Leistungsdefizit des ECS P67H2-A geht. Die Ergebnisse der vier weiteren Mainboards liegen hingegen weniger als 1,5 Frames pro Sekunde auseinander. Der Grafikkern des Core i7 2600K ist der schnellste, den Intel derzeit zu bieten hat. Doch angesichts von 12,6 fps sollten sich Spieler keine falschen Vorstellungen von dessen Leistung machen und die markigen Aussagen des Marketings ignorieren.

Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein:

Far Cry 2 in fps (1920x1200, Small Ranch, 8x AA, Ultra High, DirectX 10)
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
45.79
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
45.77
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
45.77
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
45.74
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
45.60
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
45.52
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
45.39
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
45.13
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
45.01
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
44.98

Lassen wir Far Cry 2 mit hoher Auflösung und aktivierter Kantenglättung laufen, limitiert die Grafikkarte so sehr, dass alle Hauptplatinen in etwa gleich schnell sind. Auch das ECS P67H2-A wahrt diesmal den Anschluss, während das ECS H67H2-I nur knapp die Spitze verfehlt.




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Stromverbrauch: Idle
Um Strom zu sparen, takten die Mainboards den Prozessor im lastfreien Betrieb herunter, senken die anliegende Spannung und schalten zudem einzelne Einheiten des Prozessorkerns ab. Beim ECS H67H2-I sinkt der Takt auf 1596,4 MHz, die Spannung kann CPU-Z derzeit nicht richtig erkennen:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme. Da die P67-Mainboards den Grafikkern des Core i7 2600K nicht nutzen können, haben wir die Messungen dort mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 durchgeführt. Die H67-Platinen wurden sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit vermessen. Als Netzteil verwendeten wir ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse.

Stromverbrauch Idle in Watt, niedriger ist besser
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Intel HD 3000
33
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Intel HD 3000
35
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Intel HD 3000
37
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
40
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
41
Intel DP67BG
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
44
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
45
ECS P67H2-A
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
61

Im Leerlauf ist das ECS H67H2-I noch ein wenig sparsamer als die Micro-ATX-Modelle, allerdings nur dann, wenn der Grafikkern des Prozessors verwendet wird. Nutzen wir hingegen die Radeon HD 3450, schneidet das Intel DH67BL minimal besser ab. Das ECS P67H2-A mit seinen zahlreichen Zusatzchips und dem Hydra-Controller hat bei dieser Messung das Nachsehen.




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Stromverbrauch: Halblast
Belasten wir zwei Kerne mit dem Tool Core2MaxPerf, erreicht der Core i7 2600K auf dem ECS H67H2-I seine zweithöchste Taktrate von 3692,9 MHz. Abermals stimmt die von CPU-Z angezeigte Spannung nicht mit dem realen Wert, welcher sich um die 1,20 Volt bewegt, überein:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme. Da die P67-Mainboards den Grafikkern des Core i7 2600K nicht nutzen können, haben wir die Messungen dort mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 durchgeführt. Die H67-Platinen wurden sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit vermessen. Als Netzteil verwendeten wir ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse.

Stromverbrauch Last 2 Threads, niedriger ist besser
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Intel HD 3000
79
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Intel HD 3000
79
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
80
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Intel HD 3000
82
Intel DP67BG
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
83
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
90
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
91
ECS P67H2-A
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
106

Werden zwei Kerne belastet, liegen das ECS H67H2-I und Intels DH67BL bei Nutzung der CPU-Grafik Kopf an Kopf. Greifen wir hingegen zur Grafikkarte, fällt das ECS H67H2-I auf das Niveau des ECS H67H2-M zurück. Das Mainboard mit den meisten Funktionen entpuppt sich auch diesmal als durstigster Vertreter in diesem Testfeld.




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Stromverbrauch: Volllast
Diesmal belastet das Tool Core2MaxPerf alle vier Kerne des Core i7 2600K. Der Prozessor taktet auf dem ECS H67H2-I nun mit 3493,4 MHz und die Spannung liegt bei knapp 1,20 Volt, was CPU-Z jedoch nicht erkennen kann:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme. Da die P67-Mainboards den Grafikkern des Core i7 2600K nicht nutzen können, haben wir die Messungen dort mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 durchgeführt. Die H67-Platinen wurden sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit vermessen. Als Netzteil verwendeten wir ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse.

Stromverbrauch Last 4 Threads in Watt, niedriger ist besser
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Intel HD 3000
107
Intel DP67BG
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
109
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
110
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Intel HD 3000
113
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Intel HD 3000
116
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
121
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
125
ECS P67H2-A
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
132

Bei Volllast auf allen Kernen zeigen sich die Grenzen des Spannungswandlers, welcher auf dem ECS H67H2-I verbaut wurde. Nutzen wir den Grafikkern der CPU, verbraucht Intels DH67BL immerhin neun Watt weniger. Wird die Radeon HD 3450 verwendet, wächst dieser Abstand sogar auf 15 Watt an.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 22 von 25

Übertakten: Grafikkern
Wer auf ein Mainboard mit Intels H67-Chipsatz setzt, kommt zwar nicht in den Genuss der frei wählbaren Multiplikatoren, kann dafür aber die integrierte Grafik übertakten. Nun haben wir gesehen, dass diese zwar nicht sonderlich schnell ist, sich für eine integrierte Grafikeinheit aber recht ordentlich schlägt. Wie weit können wir dem HD 3000 auf die Sprünge helfen?

Der Core i7 2600K taktet seinen Grafikkern von Hause aus mit 1,35 GHz (27 x 50 MHz), eine schnellere Grafikeinheit bietet keine andere Sandy-Bridge-CPU. Dennoch können wir den Multiplikator auf dem ECS H67H2-M problemlos auf 33 anheben und den Takt um 22,2 Prozent auf 1,65 GHz steigern.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Leider tappt GPU-Z bei Intels HD Graphics 3000 völlig im Dunkel, weshalb uns die Benchmarks zeigen müssen, ob diese Übertaktung von Erfolg gekrönt ist. Wir betrachten die Abstürze ab 1,70 GHz als positives Zeichen, deuten sie doch darauf hin, dass unser Mainboard tatsächlich eine Änderung vorgenommen hat.

Übertakten: Grafikkern, Benchmarks #1
Wir beginnen mit dem Arcsoft MediaConverter 7, welcher Intels Grafikkern zum Umwandeln von Videodaten heranzieht. Erledigt der übertaktete Grafikkern diese Aufgabe schneller?

Arcsoft MediaConverter 7 in s - geringere Werte sind besser
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,75 GHz
20
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
20
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
20
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
23
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
23
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
23

Die Bearbeitungsdauer für die Videodatei verkürzt sich bei allen drei Mainboards um 13,0 Prozent. Nicht schlecht, doch wie sieht es mit Spielen aus?




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 23 von 25

Übertakten: Grafikkern, Benchmarks #2
Sicher, Intels Grafikkern HD 3000 ist für anspruchsvolle Spiele zu schwachbrüstig. Doch einen deutlichen Leistungsgewinn erwarten wir bei Taktsteigerungen zwischen 300 und 400 MHz schon:

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,75 GHz
32.69
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
32.44
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
32.13
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
29.26
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
29.12
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
28.84

Bei Street Fighter IV steigt die Framerate des ECS H67H2-I um 10,9 Prozent und stößt in den spielbaren Bereich vor.

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,75 GHz
18
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
17
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
17
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
15
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
15
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
15

Auf extrem niedrigen Niveau gelingt dem ECS H67H2-I bei Tom Clancy's HAWX eine Verbesserung um 13,3 Prozent.

Colin McRae DiRT 2 in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,75 GHz
21.8
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
21.5
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
21.4
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
19.4
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
19.2
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
19.2

Colin McRae DiRT 2 kann beim ECS H67H2-I um 10,3 Prozent zulegen, dennoch kann man hier nicht mehr von einem "Rennspiel" sprechen.

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,75 GHz
15.37
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
14.87
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
14.79
ECS H67H2-I
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
12.65
Intel DH67BL
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
12.63
ECS H67H2-M
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
12.58

Far Cry 2 kann die Taktsteigerung noch etwas besser umsetzen und das ECS H67H2-I steigert sein Ergebnis um 16,9 Prozent. Doch während all diese Zuwächse prozentual recht gut aussehen, bleibt die 3D-Leistung dennoch auf einem sehr niedrigen Niveau.




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Kompatibilität: Arbeitsspeicher
Kommen wir nun zur Speicherkompatibilität. Wir haben das ECS H67H2-I mit drei unterschiedlichen Speicherpaaren bestückt und die Stabilität des Testsystems unter Windows Vista Ultimate 64-Bit mit Core2MaxPerf und Tom Clancy's HAWX getestet. Während Core2MaxPerf mit zwei Threads lief, beschäftigte HAWX die beiden übrigen Kerne sowie die Radeon HD 4870 X2. Die Laufzeit pro Konfiguration lag bei 12 Stunden.

Hier nun die Resultate des ECS H67H2-I:

ECS H67H2-I - Stabilitätstest: Core2MaxPerf + HAWX
SpeicherMHzTimingsErgebnis
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
666@1,50V9-9-9-24 1TAbsturz
GeIL GV34GB1333C9DC
2x 2 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
533@1,50V7-7-7-20 1Tstabil

Im BIOS des ECS H67H2-I findet sich derzeit leider keine Option, um die Taktrate des Arbeitsspeichers zu ändern oder die Latenzen manuell einzustellen. Wir müssen daher mit den Werten leben, welche das Mainboard erkennt. Im Falle von Corsairs TR3X6G1600C8D funktioniert die Erkennung zwar einwandfrei, doch statt des Windows-Logins sehen wir nur wilde Grafikfehler und auch die Tastatur reagiert nicht mehr. Auch das XMP-Profil dieser Module wird von Intels H67 nicht unterstützt. Die Module von Qimonda und GeIL liefen hingegen stabil.

Testnotizen zum ECS H67H2-I

Im gesamten Testzeitraum überzeugte das ECS H67H2-I mit einer vorbildlichen Stabilität. Wie die beiden anderen Mainboards auf Basis des H67-Chipsatzes, kommt es nicht mit unseren Corsair-Modulen zurecht, doch solche Hauptplatinen werden üblicherweise mit Standardspeicher betrieben, so dass wir dieses Problem nicht allzu ernst bewerten. Ärgerlich fanden wir hingegen die Bildprobleme mit unserem Samsung 245B, denn mit den beiden anderen H67-Mainboards funktionierte dieser Monitor einwandfrei.




ECS H67H2-I - Mini-Mainboard mit Maxi-Power - Druckansicht - Seite 25 von 25

Fazit
Sehr GutECS hat es geschafft: Das H67H2-I bietet maximale Leistung auf minimalem Raum. Wer ein kompromisslos schnelles Mini-ITX-System mit einer schnellen Vierkern-CPU und einer leistungsfähigen Grafikkarte aufbauen möchte, findet in diesem Mainboard eine ideale Basis. Neben der guten Performance hat uns insbesondere die Stabilität dieser Hauptplatine überzeugt, denn während unseres Tests notierten wir keinen einzigen Absturz. Selbst das Übertakten des Grafikkerns funktionierte problemlos, eine Taktsteigerung der CPU-Kerne erlaubt der H67-Chipsatz bekanntlich nicht. Mit USB 3.0, Bluetooth 2.1+ EDR und SATA 6 Gb/s bietet das ECS H67H2-I zudem eine überzeugende Ausstattung.


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Für Erweiterungskarten wird ein PCIe-x16-Steckplatz der zweiten Generation geboten, der neben Grafikkarten auch andere Controller beherbergen kann. Selbst stromhungrige Grafikkarten mit zwei GPUs verkraftet das ECS H67H2-I ohne Probleme. Weiterhin wird ein Mini-PCIe-x1-Slot geboten, der Mini-PCIe-Karten und Datenträger in der mini-SATA-Bauform aufnehmen kann. Der Datendurchsatz an SATA II, SATA III und USB 3.0 überzeugt auf ganzer Linie, lediglich die USB-2.0-Performance fällt recht mager aus. Positiv finden wir die gute Audioqualität, als negativ vermerken wir die Probleme mit unserem Bildschirm. Wurde die integrierte Grafikeinheit des Prozessors verwendet, gab es zuweilen Probleme mit dem über DVI angeschlossenen Samsung 245B.

Insgesamt hinterließ das ECS H67H2-I einen sehr guten Eindruck, der nur dadurch getrübt wird, dass Intel seine Chipsätze zurückgerufen hat. Somit wird man sich noch ein paar Wochen gedulden müssen, bis das ECS H67H2-I mit dem überarbeiteten Chipsatz-Stepping in den Handel kommt.




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