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ECS P55H-AK - Intel P55 mit SLI, CrossFire, USB 3.0 und SATA 6 Gb/s

Autor: doelf - veröffentlicht am 03.05.2011
s.1/20
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Bevor wir uns wieder mit Intels aktuellen Chipsätzen und Prozessoren befassen, werden wir noch einen letzten Abstecher zum Sockel LGA1156 machen und uns das ECS P55H-AK ansehen. ECS hat dieses Mainboard mit allem ausgestattet, was der Markt hergibt: Zwei Controller für USB 3.0, zwei Controller für SATA 6 Gb/s, zwei zusätzliche PCIe-Brücken für einen höheren Datendurchsatz und SLI-Unterstützung. Eine klare Kaufempfehlung?


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Seit Anfang 2011 setzt Intel auf die neuen Sandy-Bridge-CPUs und den Sockel LGA1155, doch nicht jeder, der erst 2010 einen neuen Prozessor gekauft hatte, will nun schon wieder in eine neue Plattform investieren. Dennoch sind die Aussicht auf USB 3.0, SATA 6 Gb/s und SLI-Unterstützung verlockend. Warum also nicht bei der "alten" Plattform bleiben und lediglich ein neues Mainboard kaufen? Das ECS P55H-AK bietet beispielsweise eine so umfassende Ausstattung, dass im Vergleich etliche LGA1155-Modelle erblassen.

Intels P55-Chipsatz
Bevor wir das Mainboard detailliert untersuchen, wollen wir zunächst auf die Fähigkeiten des Chipsatzes einzugehen. Mit dem Wechsel zum Sockel LGA1156 hat Intel den Speicher-Controller in die CPUs verlagert. Genauer gesagt landete die komplette Northbridge des Chipsatzes inklusive des PCI-Express-Controllers und - zumindest im Fall des Clarkdale - auch die Grafikeinheit im Prozessor. Der P55, welchen Intel im Performance-Segment platziert, führt die integrierte HD-Grafik allerdings nicht aus.


Anbindung der PEG-Slots an die CPU; Quelle: Intel

Der P55-Chipsatz ist eigentlich nur noch eine Southbridge und ein naher Verwandter der ICH10R. Echte Neuheiten wie USB 3.0 und Serial-ATA 6 GB/s sucht man somit vergebens, stattdessen gibt es die bekannte Hausmannskost in Form von 14 USB-2.0-Ports sowie sechs Serial-ATA-Anschlüssen mit einer Geschwindigkeit von 3 Gb/s. Hinzu kommen HD-Audio und Gigabit-LAN, wobei die Mainboard-Hersteller von der zuletzt genannten Option zumeist keinen Gebrauch machen und auf Controller mit PCIe-Anbindung setzen.


Funktionsdiagramm des P55; Quelle: Intel

Die Anbindung an den Prozessor geschieht über das Direct Media Interface (DMI) mit einer Bandbreite von 2 GB/s. Das aufwändigere Quick Path Interconnect (QPI) wird im Gegensatz zum Sockel LGA1366 lediglich innerhalb der Prozessoren verwendet, denn hier befindet sich ja auch der PCIe-2.0-Controller für die Anbindung der Grafikkarten. Wird nur eine Grafikkarte verwendet, kann diese auf 16 PCIe-Lanes der zweiten Generation zurückgreifen. Kommen zwei Grafikkarten zum Einsatz, stehen jeder Karte acht Lanes zur Verfügung. Normalerweise jedenfalls, denn beim ECS P55H-AK kommt NVIDIAs PCIe-Brücke nForce 200 mit 32 zusätzlichen Lanes zum Einsatz.

ChipsatzH55H57P55
SATA Ports666
SATA Datenrate3 Gb/s3 Gb/s3 Gb/s
SATA RAIDnur AHCI0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeinekeine
USB 2.0 Ports121414
HD-Audiojajaja
GBit-LANjajaja
PCIe 2.0 x1688

Weitere acht PCIe-Lanes der zweiten Generation befinden sich im P55-Chipsatz, doch diese taktet Intel lediglich mit halber Geschwindigkeit. Somit erreichen sie eine Rohbandbreite von 2,5 GT/s bzw. 250 MB/s pro Richtung und Lane, was dem Niveau von PCIe 1.1 entspricht. Für moderne Anwendungen wie SATA 6 Gb/s und USB 3.0 ist das aber zu langsam, weshalb ECS dem Chipsatz eine zusätzliche PCIe-2.0-Brücke vom Typ PLX ExpressLane PEX8608 zur Seite stellt. Dessen acht Lanes arbeiten mit jeweils 5,0 GT/s bzw. 500 MB/s pro Richtung.

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