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Neu von MSI

Notebook: ECS Desknote A535, der schnellere Preisbrecher - 3/12
19.03.2004 by doelf

Der mobile AMD Athlon XP 1400+
Genau wie der Transmetas Crusoe TM5800 im Elitegroup Desknote A530/531, so taktet auch der mobile AMD Athlon XP Prozessor im A535 mit einem Gigahertz. Das Performance-Rating erscheint uns verwunderlich, denn der Athlon XP 1500+ hatte seinerzeit einen Takt von echten 1333 MHz, das XP 1600+ Modell brachte es auf 1400 MHz und die 1700+ Klasse, die es ja vor kurzer Zeit noch als T-Bred zu kaufen gab, arbeitete mit 1466 MHz. Warum kommt der mobile XP 1400+ lediglich auf 1000 MHz? Eigentlich hätten wir 1266 MHz erwartet! Was wir ebenfalls nicht erwartet hatten, war ein Palomino-Core. ECS verwendet einen AMD Athlon XP Prozessor der ersten Generation, leistungstechnisch ist nichts dagegen zu sagen, in Bezug auf den Stromverbrauch wäre sicherlich ein mobiler T-Bred B die bessere Wahl gewesen. Durch seinen größeren Kern vereinfacht der Palomino den Wärmeabtransport, was Elitegroup die Konstruktion der Kühlung erleichtert.

Die Kühlung könnte man als Brute-Force-Lösung bezeichnen: Der Lüfter ist im Normalbetrieb deutlich zu hören, summt aber nicht in so unerträglich hohen Tonlagen wie beim Elitegroup Desknote A530/531. Unter Last wird der Lüfter schnell laut, lauter und sogar noch lauter. Dabei koppelt Elitegroup die Drehzahl unmittelbar an die Temperatur, ohne jegliche Unschärfen zu verwenden: Pendelt die CPU im Sekundentakt zwischen zwei Temperaturen hin und her, so dreht auch der Lüfter ständig hoch und runter - dieses Verhalten ist extrem strapazierend für die Nerven des Benutzers! Zudem ist die ausgeblasene Luftmenge recht gering, hier hätte Elitegroup deutlich optimieren und die Ohren des Users schonen können.

Leider funktionierte auch der mitgelieferte PowerNow!-Treiber nicht richtig. Sobald wir die Einstellung "Automatisch" verwendeten, bliebt die CPU im mobilen Betrieb auch bei maximaler Last auf 500 MHz stehen - hier hätte ein Umschalten auf 1000 MHz stattfinden müssen. Wählten wir von Hand die Einstellung "maximale Leistung" aus, so bekamen wir auch 1000 MHz; der Sinn und Zweck von PowerNow! ist jedoch das automatische Hoch- bzw. Herabtakten abhängig von der CPU-Auslastung. Also haben wir den aktuellen PowerNow!-Treiber 3.04 installiert, doch auch weiterhin verweigerte diese Technik im Zusammenspiel mit dem A535 jegliche Kooperation: Weder im Akku- noch im Netzbetrieb taktete unser Testgerät bei maximaler Auslastung die CPU wieder hoch.

Weiter: 4. Im Inneren

1. Ausstattung des Desknote A535
2. Aussenansicht und Anschlüsse
3. Der mobile AMD Athlon XP 1400+, die Kühlung und PowerNow!
4. Im Inneren
5. Akkulaufzeit und Praxistest
6. TV-Ausgang, Soundcheck und USB-Performance
7. Benchmarks: SiSoft Sandra CPU
8. Benchmarks: SiSoft Sandra SSE
9. Benchmarks: SiSoft Sandra RAM
10. Benchmarks: Futuremark 3DMark2000 und 2001SE
11. Benchmarks: Cinebench 2000
12. Fazit

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