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Neu von MSI

Elitegroup K7S6A vs. K7S5A, 3/3
17.03.2002 by doelf

Das Testsystem

  • Mainboard: Elitegroup/ECS K7S6A 1.0, Elitegroup/ECS K7S5A 3.1, NoName VIA KT266A 1.0
  • Gehäuse, Netzteil: Miditower mit ChannelWell 300W Netzteil
  • CPU AMD Duron 1GHz (Socket-A)
  • CPU Cooler: Arctic Cooling Super Silent 2500
  • DDR-RAM Module: 1x DDR-RAM PC2100 CL2 (Apacer/Nanya)
  • Grafikkarte(n): ATI Radeon 32MB VE mit Treiber 5.13.01.6015, MSI GeForce 3 Ti200 64MB mit Detonator 21.83
  • Soundkarte(n): Soundblaster 128 in PCI #2 mit Windows 2000 Treiber
  • Netzwerkkarte(n): NoName mit Realtec Chip in PCI #4 mit Windows 2000 Treiber
  • Primary Master: Festplatte IBM 10GB 5400RPM
  • Primary Slave: -
  • Secondary Master: CD-ROM Teac 40x
  • Secondary Slave: -
  • Microsoft Wheelmouse (Ball) an PS/2
  • Drucker: Epson Stylus 760 via USB
  • OS: Windows 2000 Professional SP2

Benchmarks
Wie wir sehen, sind die beiden Board sehr unterschiedlich und haben beide Vor- und Nachteile. Das K7S5A ist weitgehend ausgereift, Schwachstellen gibt es jedoch immer noch bei schafen Speicher-Timings. Wer konservativ ans Werk geht und nach dem System Setup eine Nacht für einen Stabilitätstest investiert, sollte Probleme von Anfang an umschiffen können.
Das K7S6A bietet viel Finetuning, nur stellt sich hier wirklich die Frage nach dem Sinn. Die im BIOS verstreuten Speicher-Optionen sorgten mit unseren Modulen nur für Ärger. Wozu soll es gut sein PC2700 zu unterstützen, wenn selbst PC2100 CL2 Module ausgebremst werden müssen, um einen stabilen Betrieb zu gewährleisten? Die Revision 1.0 und ihr BIOS sollten lieber noch etwas nachreifen.
Auch das Vergleichsboard mit VIA KT266A Chipsatz folgt dem heutigen Motto: kein Board über 100 Euro. Es ist ein NoName Produkt aus Taiwan, dessen BIOS Epox als Hersteller ausweist. Ein ausführlicher Tests dieses Mainboards wird noch folgen. Wo die ECS Mainboards mit SiS-Chipsatz wackelten, konnte es jedenfalls in allen Punkten überzeugen.

ECS K7S6A
Duron 1GHz
PC2100 CL2.5*
ECS K7S5A
Duron 1GHz
PC2100 CL2,0**
VIA KT266A
Duron 1GHz
PC2100 CL2.0
CPUMark 9978,576,182,3
FPU WinMark 99554054705480
Sandra Dhrystone278427522758
Sandra Whetstone139413781381
Sandra INT/SSE553354685481
Sandra FPU/SSE643263546368
Sandra Mem/INT137512841533
Sandra Mem/FPU128012011429
AMD nBench 2105710421100
3DMark2000301829863392
3DMark2001SE166716041940
* das ECS K7S6A war nicht in der Lage unsere CL2 Bausteine mit CL2 anzusprechen, deshalb mußte der Test mit CL2.5/Ultra erfolgen
** das ECS K7S5A lief mit der Ultra Einstellung bei CL2 nicht stabil, deshalb setzten wir das Timing auf "Normal"

Für den Lowcost Mainboard Test kam auch eine Einsteiger Grafikkarte zum Einsatz: die ATi Radeon VE 32MB (mit der GeForce 3 Ti200 von MSI haben wir nur die Kompatibilität getestet). Daraus resultieren die niedrigen Werte in den Grafikbenchmarks.
Bei den CPU Benchmarks legt das K7S6A um gut 1% zu, der Speicherdurchsatz steigt um etwa 7% und die Grafikperformance legt um bis zu 4 Prozent zu. Wenn man bedenkt, daß unser Speicher nur im CL2.5 Timing angesprochen wurde, zeigt das Mainboard besonders beim Speicherdurchsatz Potential. Das K7S6A mit dem SiS 745 ist zwar keine Revolution, aber die Benchmarks gehen klar an die neue Platine.
Das VIA KT266A Mainboard liegt bei den CPU Benchmarks zwischen den beiden Kontrahenten von Elitegroup, beim Speicherdurchsatz und den 3D-Tests setzt es sich jedoch deutlich ab. Auch wenn SiS die Leistung beim SiS 745 erhöhen konnte, VIA ist mit dem KT266A davongezogen und bleibt klar vorne.
K7S6A 3 : 3 K7S5A

Fazit: Elitegroup hat beim K7S6A endlich wichtige Optionen ins BIOS integriert wie etwa die Zuweisung von IRQs an die PCI-Steckplätze und weitreichende Speicher-Einstellungen. Zudem bietet das K7S6A die Übertaktung per Multiplikator (durch Jumper) und Frontsidebus (eine gute handvoll Einstellungen im BIOS, leider aber nicht stufenlos wie auf dem VIA KT266A Mainboard). PC2700 (DDR333) gibt es auch, doch dieses Feature muß uns erst noch überzeugen. Es fehlt leider LAN und es mangelt noch bei der Stabilität. Der SiS 745 auf dem K7S6A zeigt einen Leistungszuwachs gegenüber dem SiS 735, allerdings ist er nicht besonders groß. Es wird sich zeigen müssen, ob der Chipsatz auf den Platinen anderer Hesteller mehr leisten kann.
Das Elitegroup K7S5A ist ausgereift, aber noch nicht perfekt. Mit onboard LAN und ATX-Blende und dem niedrigsten Preis der drei Mainboards (um die 80 Euro) kann es Akzente setzen. Man kann nicht viel Tunen und deshalb ist es recht stabil. Durch die Unterstützung beider Speichertypen eignet es sich gut für ein Upgrade. Da das BIOS jedoch sehr spartanisch ausfällt und Overclocking erst gar keine Option ist, bietet sich das Mainboard nicht gerade für notorische Tuner an. Zudem ist die Leistung des SiS 735 heute zwar noch immer okay, aber vor einigen Monaten kämpfte man um die Spitze. Jetzt ist diese fest in der Hand von VIA und nVidia.
Elitegroup bietet zwei durchaus interessante Produkte an, doch muß man sich vor Augen halten, daß es dem Hersteller noch nie um maximale Performance sondern um unschlagbare Preise ging. So sind beide Mainboards nicht perfekt, besonders das K7S6A braucht noch etwas Reifezeit. Das K7S5A hingegen ist eine gute Wahl für alle, die mit den Einschränkungen dieses Mainboards zurecht kommen. In Sachen Leistung und Stabilität müssen sie sich jedoch dem VIA KT266A NoName Mainboard geschlagen geben und das zu ähnlichen Anschaffungskosten. Und diese beiden Punkte sind ja nicht gerade unwichtig, oder?

Die Bewertung im Überblick:

ECS K7S5A
SiS 735
ECS K7S6A
SiS 745
VIA KT266A
Layout (max 5)3.53.53.0
Ausstattung (max 5)4.03.53.5
Installation (max 5)4.04.05.0
Performance (max 25)18.019.021.5
Stabilität(max 40)30.027.539.0
Übertakten (max 5)0.03.54.5
Preis (max 15)15.014.014.0
Summe (max 100)74.575.090.5
ACHTUNG: neues Bewertungsschema!

1. Die Mainboards
2. Der Vergleich
3. Benchmarks und Fazit

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