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EpicGear Meduza HDST - Gaming Mouse mit Hybridantrieb

Autor: doelf - veröffentlicht am 05.07.2012
s.5/7

Praxistest
Das Umschalten der DPI-Stufen und Profile hatten wir im Kapitel zu "Ergonomie und Bedienung" bereits angesprochen. Nun ist es an der Zeit, diese Funktionen auch in der Praxis zu prüfen. EpicGear hat die zuständigen Tasten gut erreichbar angeordnet, so dass selbst ein Wechsel im heißen Gefecht kein Problem darstellt. Lediglich zum Umschalten zwischen den drei Abtastmethoden muss man die Maus umdrehen, da sich der hierfür benötigte Schieber auf ihrer Unterseite befindet. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass man in einem Spiel zwischen den verschiedenen Sensoren wechselt und so können wir es verschmerzen, dass wir uns dabei kurzfristig vom Spielgeschehen abwenden müssen. Wir haben ein kurzes Video zu diesen Themen vorbereitet:


Video: EpicGear Meduza - DPI-Stufen, Profile und Sensorwahl

Während sich die Maus im optischen und im HDST-Betrieb recht ähnlich anfühlt, wirkt sie nach dem Wechsel zum Lasersensor deutlich schneller und hektischer. Der Grund hierfür sind die voreingestellten DPI-Stufen, die im Laserbetrieb doppelt so hoch ausfallen. Während bei Verwendung des Lasersensors eine breite Auswahl an DPI-Stufen geboten wird, ist die Meduza im optischen Betrieb auf 400, 800, 1.600 und 3.200 DPI beschränkt. Insbesondere zwischen 800 und 1.600 DPI fehlt uns eine Zwischenstufe, die als Kompromiss aus Geschwindigkeit und Präzision dienen könnte. Auch der HDST-Modus ist hier keine Alternative, da er mit 4.800 DPI lediglich eine weitere Stufe hinzufügt.

Typische Probleme wie Jitter, Springen und Driften hat EpicGear erfolgreich eliminiert. Lediglich wenn wir den maximalen Abstand zwischen Sensor und Untergrund (Lift Off Distance) auf weniger als drei Millimeter einstellen, ergeben sich abhängig von der verwendeten Oberfläche und der genutzten Abtastmethode spürbare Ungenauigkeiten. Mit einem Millimeter ist der Laser kaum noch zu gebrauchen, während der Mauszeiger im HDST-Modus mit Startproblemen zu kämpfen hat und auch zwischendurch mal ein Päuschen einlegt. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt drei Millimeter und hat Ruhe. Auf den optischen Modus hat dieser Abstandswert übrigens keinen Einfluss.

Solange man sich nicht in den Einstellungen vergaloppiert, arbeitet die EpicGear Meduza HDST sehr präzise, überzeugt mit einem guten Funktionsumfang und liegt perfekt in der Hand. Allerdings hat das Konzept des doppelten Sensors auch Nachteile: Mit einem Gewicht von 126 Gramm ist die Meduza nicht gerade ein Leichtgewicht und dürfte einigen Spielern etwas zu schwer sein. An warmen Tagen macht sich zudem die vom Sensordoppel erzeugte Abwärme bemerkbar. Das soll nicht bedeuten, dass die Meduza HDST ein heißes Gerät ist, aber warm kann sie schon mal werden. Etwas Linderung bringt der Stromsparmodus, der die LEDs nach 60 oder 120 Sekunden abschaltet. Zudem kann man die Maus auch ganz dunkel schalten, hierzu bietet die Software die Option "Black Out".

Oberflächenkompatibilität
Wir haben EpicGears Meduza HDST auf fünf Oberflächen getestet: Eine typische, blaue Mausmatte aus Stoff, ein rundes Kunststoffpad mit buntem Werbeaufdruck, das schwarze Kunststoffpad Revoltec Gamepad Precision Advanced, eine Marmorplatte sowie ein Glasbrett.

Oberflächentest
Sensor Stoff Werbe Gamer Marmor Glas
Optisch ++ ++ ++ o --
HDST ++ ++ ++ o --
Laser ++ ++ ++ + o

Wie zu erwarten, kommt der Laser am besten mit den unterschiedlichen Oberflächen zurecht. Lediglich auf der Glasplatte reagiert die Maus verzögert auf feine Bewegungen. Bereits auf dem glatten Marmortisch funktioniert der Laser gut und die übrigen Oberflächen meistert er vorbildlich. Der optische Sensor muss auf dem Glas passen und funktioniert auf der Marmorplatte nur befriedigend. Gleiches gilt für den HDST-Betrieb, der mit dem Marmor allerdings etwas besser zurechtkommt.

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