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EpicGear Meduza HDST - Gaming Mouse mit Hybridantrieb - Druckansicht - Seite 1 von 7

Wenn man den Werbeversprechen der Hersteller glaubt, sind Computermäuse im Verlauf der letzten Jahre zu Hightech-Cyberwaffen mutiert. Und das verwundert, denn bedeutende technische Durchbrüche hat es in dieser Zeit eigentlich nicht gegeben. Zumindest bis EpicGear in diesem Frühjahr sein Erstlingswerk "Meduza HDST" präsentierte.


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Bevor wir allerdings zur Maus kommen, müssen wir noch die Frage beantworten, wer hinter der Marke "EpicGear" steckt. Es handelt sich um die Firma Golden Emperor International Limited (GEIL), die hierzulande mit Arbeitsspeicher bekannt wurde. Doch da Arbeitsspeicher seit Jahren ein schwieriger Markt ist, hat auch GEIL sein Angebot erweitert. Hierzu gehören die unter der Marke "Thortech" vertriebenen Netzteile und seit kurzer Zeit auch das Gaming-Zubehör von "EpicGear".


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Die Gamer-Maus "Meduza HDST" und die dazugehörige Mausmatte "Hybrid Pad" sind die ersten Produkte dieser neuen Marke und der Hersteller hat uns freundlicherweise beide für diesen Test zur Verfügung gestellt.

Der Lieferumfang
EpicGear hat die technischen Daten seiner Meduza HDST auf die schwarze Umverpackung gedruckt, hier findet sich auch der Hinweis auf die zweijährige Herstellergarantie. Nachdem wir die Papphülle entfernt haben, finden wir EpicGears Meduza HDST auf der einen Seite der wiederverschließbaren Blisterverpackung und die Treiber-CD auf der anderen.


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Dazwischen steckt ein rotes Stück Pappe, welches offenbar als Anleitung dienen soll. Diese "Anleitung" dokumentiert die Lage und die Funktion der sieben Tasten und der verschiedenen LEDs. Zudem wird die Installation beschrieben, wobei sich EpicGear auf "USB-Stecker verbinden, CD einlegen und den Anweisungen folgen" beschränkt.


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Mit der Maus und der Treiber-CD ist der Lieferumfang dann erschöpft. Einen PS/2-Adapter gibt es ebenso wenig wie eine Hülle für die CD. Wer die Verpackung der Maus nicht aufbewahren möchte, muss also die nackte CD noch irgendwo verstauen. Während andere Hersteller Ersatz für die Teflongleiter und optionale Gewichte beipacken, ergeht sich EpicGear in geradezu spartanischer Bescheidenheit. Angesichts von Straßenpreisen ab 60 Euro erscheint uns dies etwas zu bescheiden.




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Ergonomie und Bedienung
EpicGear liefert mit der Meduza HDST eine reine Rechtshändermaus ab, die 124 mm lang, 70 mm breit und 44 mm hoch ist. Sie liegt gut in der Hand, wobei der Rücken für Benutzer mit kleinen Händen etwas flacher sein könnte. Das Markenlogo "EG" und der Schriftzug "Meduza" leuchten im Betrieb rot. Die Oberseite der Maus und Teile ihrer Seiten sind mit einer griffigen, mattschwarzen Oberfläche versehen.


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Als dezenter Kontrast dient glänzender Kunststoff, der ebenfalls in schwarzer Farbe ausgeführt ist. Die Unterseite der Meduza HDST leuchtet hingegen in der Warnfarbe Orangerot. Mit 126 Gramm liegt diese Maus in der mittleren Gewichtsklasse, dürfte einigen Spielern aber schon zu schwer sein. Auf der linken Seite sehen wir drei Tasten, die sich mit dem Daumen gut bedienen lassen und die sich auch haptisch klar unterscheiden.


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Die vordere, kleinere Taste dient zur Auswahl des aktuellen Profils. Welches der fünf Profile aktiv ist, zeigt die LED-Farbe des Mausrads an. Unter der Profiltaste befindet sich eine Reihe aus vier roten LEDs, welche die gewählte DPI-Stufe dokumentieren. Die beiden hinteren Tasten sind standardmäßig so konfiguriert, dass sie im Internetbrowser vor und zurück blättern.


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Die beiden Haupttasten gehen nahtlos in den Mauskörper über, sie haben einen klaren Druckpunkt und einen mittleren Hub. Laut Hersteller wurden besonders haltbare Schalter verbaut, die für 10 Millionen Klicks ausgelegt sind. Das beleuchtete Scrollrad dient zugleich als dritte Maustaste, es ist gummiert sowie profiliert und lässt sich sehr präzise drehen. Hinter dem Scrollrad befindet sich eine kleine Taste zum Wechsel der DPI-Stufe.


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Auf der rechten Seite gibt es keine Tasten, aber die Maus wurde hier für die Ablage des Ringfingers ausgeformt. Im Gegensatz zu den Ablagen für den Daumen und den kleinen Finger liegt der Ringfinger nicht auf einem gummierten Bereich, sondern auf glattem Kunststoff und hinterlässt dort natürlich auch Abdrücke.


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Das stoffummantelte Anschlusskabel ist robust, aber auch recht steif. Mit einer Länge von 190 cm ist es 10 cm kürzer als vom Hersteller versprochen. Kurz vor dem vergoldeten USB-Stecker, der schick aussieht, ansonsten aber keine Vorteile bringt, befindet sich ein Ferritkern als Mantelwellenfilter.




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Der Hybridantrieb
Doch was hebt EpicGears Meduza HDST von anderen Mäusen ab? Die Besonderheit dieses Modells liegt in der verwendeten Abtasttechnik. Die meisten Hersteller setzten im Gaming-Segment nach wie vor auf schnelle Laser, die sich besonders gut für alle möglichen Shooter eignen. Im Bereich der Echtzeitstrategie und auch bei Rollenspielen sind hingegen optische Sensoren von Vorteil, da diese präziser arbeiten. Passend zum aktuellen Trend im Automobilsektor, hat sich EpicGear bei seiner Meduza HDST für eine hybride Lösung entschieden und zwei Sensoren verbaut.


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Diese können wahlweise einzeln oder zusammen betrieben werden. Zur Auswahl des Sensormodus dient ein Schieber auf der Unterseite der Maus. Geboten werden die drei Modi Optisch, HDST und Laser, wobei HDST für "Hybrid Dual Sensor Technology" steht. Abhängig vom gewählten Abtastsystem finden sich unterschiedliche Konfigurationsoptionen. So werden bei optischer Abtastung lediglich die DPI-Stufen 400, 800, 1.600 und 3.200 geboten:


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Werden beide Abtastsysteme genutzt, kommt mit 4.800 DPI eine fünfte DPI-Stufe hinzu. Für den HDST-Betrieb verspricht EpicGear zudem eine Geschwindigkeit von 5.080 mm/s sowie eine Beschleunigung von 30 G. Für unseren Geschmack fallen die Stufen im optischen und im HDST-Betrieb zu grob aus, insbesondere zwischen 800 und 1.600 DPI fehlt uns ein Zwischenschritt.


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Weit mehr Flexibilität erhält man im reinen Laserbetrieb. Hier lässt sich die Auflösung für X- und Y-Achse getrennt einstellen und der Schieberegler reicht von 90 bis 6.030 DPI:


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Wenn sich die Meduza im HDST- oder Laserbetrieb befindet, kann der maximale Abstand zur Mausmatte (Lift Off Distance) zwischen einem und zehn Millimeter justiert werden kann. Laut Hersteller bietet ein Millimeter die höchste Präzision, doch diese Einstellung ist nur für HDST geeignet.


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Wird nur der Lasersensor genutzt, sollte man mindestens drei Millimeter einstellen, ansonsten springt der Mauszeiger kaum kontrolliert herum. Ausschließlich im Laserbetrieb kann die rechtwinklige Führung des Mauszeigers (Angle Snapping) aktiviert werden.




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Technische Feinheiten und Software
EpicGear hat seine Meduza HDST mit einem 32-Bit ARM-Prozessor vom Typ Cortex-M3 und 128 KByte Speicher ausgestattet. Ein spezieller Algorithmus soll typische Probleme wie Jitter, Springen und Driften des Mauszeigers verringern. Der USB-Anschluss wird mit bis zu 1.000 Hertz angesteuert, alternativ stehen 500, 250 und 125 Hertz zur Auswahl.


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Die gewählten Einstellungen werden in fünf Profilen direkt auf der Maus gespeichert, so dass man keine Software installieren muss, um auf seine gewohnten Präferenzen zugreifen zu können. Nur wenn man die Profile ändern möchte, benötigt man die auf Flash basierende Konfigurationssoftware. Wer mehr als fünf Profile braucht, kann diese in Dateien auslagern.


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Die Software läuft grundsätzlich im Vollbildmodus und setzt dabei auf grafische Spielereien. Dennoch haben die Entwickler eine klare Struktur umgesetzt, in der man sich schnell zurechtfindet. Die Software unterstützt die 32- und 64-Bit-Varianten von Windows 7, Vista und XP. EpicGear schließt Windows XP 64-Bit zwar explizit aus, doch wir konnten die Software auch mit diesem Betriebssystem ohne Einschränkung verwenden.


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Mit Ausnahme der Profiltaste lassen sich alle Tasten frei programmieren. Neben den üblichen Klicks stehen das Scrollen nach oben und unten sowie das Vor- und Zurückblättern im Internetbrowser zur Auswahl. Zusätzlich kann man auch Makros hinterlegen. Bevor man ein Makro auswählen kann, muss man es zunächst erstellen:


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Nach der Aufnahme lässt sich das Makro bearbeiten und auch umbenennen. Löschen kann man es erst, wenn es keiner Taste mehr zugeordnet ist. Insgesamt lassen sich 15 Markos erstellen und auf die Maus laden.


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Für unserem Test haben wir die Software in der Version 1.01 verwendet, welche man bei EpicGear herunterladen kann. Bei der Sprachwahl ist man leider auf Englisch und Chinesisch beschränkt. Während unsere Meduza HDST mit der Firmware 1.107 kam, bietet der Hersteller nur die Version 1.000 zum Download an.




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Praxistest
Das Umschalten der DPI-Stufen und Profile hatten wir im Kapitel zu "Ergonomie und Bedienung" bereits angesprochen. Nun ist es an der Zeit, diese Funktionen auch in der Praxis zu prüfen. EpicGear hat die zuständigen Tasten gut erreichbar angeordnet, so dass selbst ein Wechsel im heißen Gefecht kein Problem darstellt. Lediglich zum Umschalten zwischen den drei Abtastmethoden muss man die Maus umdrehen, da sich der hierfür benötigte Schieber auf ihrer Unterseite befindet. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass man in einem Spiel zwischen den verschiedenen Sensoren wechselt und so können wir es verschmerzen, dass wir uns dabei kurzfristig vom Spielgeschehen abwenden müssen. Wir haben ein kurzes Video zu diesen Themen vorbereitet:


Video: EpicGear Meduza - DPI-Stufen, Profile und Sensorwahl

Während sich die Maus im optischen und im HDST-Betrieb recht ähnlich anfühlt, wirkt sie nach dem Wechsel zum Lasersensor deutlich schneller und hektischer. Der Grund hierfür sind die voreingestellten DPI-Stufen, die im Laserbetrieb doppelt so hoch ausfallen. Während bei Verwendung des Lasersensors eine breite Auswahl an DPI-Stufen geboten wird, ist die Meduza im optischen Betrieb auf 400, 800, 1.600 und 3.200 DPI beschränkt. Insbesondere zwischen 800 und 1.600 DPI fehlt uns eine Zwischenstufe, die als Kompromiss aus Geschwindigkeit und Präzision dienen könnte. Auch der HDST-Modus ist hier keine Alternative, da er mit 4.800 DPI lediglich eine weitere Stufe hinzufügt.

Typische Probleme wie Jitter, Springen und Driften hat EpicGear erfolgreich eliminiert. Lediglich wenn wir den maximalen Abstand zwischen Sensor und Untergrund (Lift Off Distance) auf weniger als drei Millimeter einstellen, ergeben sich abhängig von der verwendeten Oberfläche und der genutzten Abtastmethode spürbare Ungenauigkeiten. Mit einem Millimeter ist der Laser kaum noch zu gebrauchen, während der Mauszeiger im HDST-Modus mit Startproblemen zu kämpfen hat und auch zwischendurch mal ein Päuschen einlegt. Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt drei Millimeter und hat Ruhe. Auf den optischen Modus hat dieser Abstandswert übrigens keinen Einfluss.

Solange man sich nicht in den Einstellungen vergaloppiert, arbeitet die EpicGear Meduza HDST sehr präzise, überzeugt mit einem guten Funktionsumfang und liegt perfekt in der Hand. Allerdings hat das Konzept des doppelten Sensors auch Nachteile: Mit einem Gewicht von 126 Gramm ist die Meduza nicht gerade ein Leichtgewicht und dürfte einigen Spielern etwas zu schwer sein. An warmen Tagen macht sich zudem die vom Sensordoppel erzeugte Abwärme bemerkbar. Das soll nicht bedeuten, dass die Meduza HDST ein heißes Gerät ist, aber warm kann sie schon mal werden. Etwas Linderung bringt der Stromsparmodus, der die LEDs nach 60 oder 120 Sekunden abschaltet. Zudem kann man die Maus auch ganz dunkel schalten, hierzu bietet die Software die Option "Black Out".

Oberflächenkompatibilität
Wir haben EpicGears Meduza HDST auf fünf Oberflächen getestet: Eine typische, blaue Mausmatte aus Stoff, ein rundes Kunststoffpad mit buntem Werbeaufdruck, das schwarze Kunststoffpad Revoltec Gamepad Precision Advanced, eine Marmorplatte sowie ein Glasbrett.

Oberflächentest
SensorStoffWerbeGamerMarmorGlas
Optisch++++++o--
HDST++++++o--
Laser+++++++o

Wie zu erwarten, kommt der Laser am besten mit den unterschiedlichen Oberflächen zurecht. Lediglich auf der Glasplatte reagiert die Maus verzögert auf feine Bewegungen. Bereits auf dem glatten Marmortisch funktioniert der Laser gut und die übrigen Oberflächen meistert er vorbildlich. Der optische Sensor muss auf dem Glas passen und funktioniert auf der Marmorplatte nur befriedigend. Gleiches gilt für den HDST-Betrieb, der mit dem Marmor allerdings etwas besser zurechtkommt.




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EpicGear Hybrid Pad
EpicGear hatte uns seine Mausmatte "Hybrid Pad" zusammen mit der Meduza HDST geschickt. Dieses Mousepad soll besonders gut für die "Hybrid Dual Sensor Technology" der Meduza geeignet sein, funktioniert aber natürlich auch mit den Mäusen anderer Hersteller.


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EpicGear bietet sein Hybrid Pad in drei Größen an:

Uns erreichte die kleine Variante, die für viele Spieler etwas knapp bemessen ist.


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Wir würden eher zur mittleren Größe greifen, da die Matte immerhin drei Millimeter hoch ist und die Fahrt über deren Kante den Spielfluss massiv unterbricht. Das Hybrid Pad wird in gerollter Form geliefert und benötigt ein, zwei Tage, bis es eben auf dem Schreibtisch liegt.


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Seine Stoffoberfläche besteht aus dreieckigen Fänden, welche laut Hersteller für mehr Struktur sorgen, so dass die Sensoren Bewegungen um 30 Prozent besser erkennen. Eine spezielle Webstruktur soll das Gleiten der Maus verbessern und eine gleichmäßige Abtastung in alle Bewegungsrichtungen ermöglichen.


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Die Unterseite des Hybrid Pad besteht aus profiliertem Gummi. Selbst wenn wir eine erhebliche Kraft auf die Mausmatte ausüben, verrutscht sie um keinen Millimeter. Das Zusammenspiel mit der Meduza HDST verläuft vorbildlich, signifikante Unterschiede zu anderen Stoffpads konnten wir jedoch nicht feststellen. Wer nun denkt, bei der maximalen "Lift Off Distance" könnte sich die Spreu vom Weizen trennen, irrt: Auch bei Verwendung des Hybrid Pad führt die Auswahl von weniger als drei Millimetern zu Abtastfehlern.




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Fazit
Editor's ChoiceNachdem wir die EpicGear Meduza HDST über mehrere Tagen in diversen Spielen und auch zum täglichen Arbeiten genutzt haben, können wir dem Nager einen Platz in der Oberklasse bescheinigen. Sofern man Rechtshänder ist, bietet die Ergonomie dieser Maus keinen Anlass zur Kritik. Die Meduza HDST liegt perfekt in der Hand und alle Tasten lassen sich gut erreichen und auch blind bedienen. Der Wechsel der Profile und DPI-Stufen kann auch mitten im Gefecht vorgenommen werden und da die Einstellungen direkt auf der Maus gespeichert werden, muss auch keine Software installiert werden. Diese wird nur benötigt, wenn man die gespeicherten Profile ändern will. Die Benutzeroberfläche, welche grundsätzlich im Vollbildmodus angezeigt wird, ist klar strukturiert und man findet sich schnell zurecht. Erfreulicherweise funktioniert die Software sogar unter Windows XP 64-Bit, obwohl der Hersteller dieses Betriebssystem explizit ausschließt.


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Die Hybrid-Technik ist eine spannende Neuerung, allerdings weniger bei gleichzeitiger Nutzung beider Sensoren. Dieser HDST-Modus bietet zwar Vorteile, die maximale Auflösung steigt von 3.200 auf 4.800 DPI und der Abstand zwischen Pad und Maus (Lift Of Distance) darf bis auf 10 mm ansteigen, doch insgesamt bleibt die Ähnlichkeit zum rein optischen Betrieb sehr groß. Dies gilt insbesondere für die groben DPI-Stufen, welche man nur im reinen Laserbetrieb umgehen kann. Dieser lässt mit 90 bis 6.030 DPI, getrennt einstellbar für die X- und Y-Achse, keine Wünsche offen. Die Kritikpunkte sind schnell abgehandelt: Mit einem Gewicht von 126 Gramm dürfte die Meduza HDST einigen Spielern zu schwer sein und bei Verwendung beider Sensoren kann die Maus bei intensiver Nutzung etwas warm werden. Bleibt noch der magere Lieferumfang, der Straßenpreisen ab 60 Euro nicht wirklich gerecht wird. Am Ende bleibt die Frage: Würden wir unsere aktuelle Maus gegen die EpicGear Meduza HDST tauschen? Die Antwort lautet "Ja" und somit vergeben wir unseren "Editor's Choice".




Unser Dank gilt EpicGear für die Bereitstellung der Meduza HDST und des Hybrid Pad.







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