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Neu von MSI

Intel Pentium 4 Mainboard Roundup, Sommer 2002 - 22/40
21.08.2002 by doelf

Overclocking und BIOS
Das Award Plug & Play BIOS des EPoX BEAR ist komplett. Bereits beim POST-Vorgang zeigt ein eingebauter Hardwaremonitor die aktuellen Spannungen und Temperaturen an, dazu muß man wohlgemerkt nicht ins BIOS gehen! Im BIOS findet man dann alles, was das Overclockerherz begehrt.
So kann man auf dem EPoX 4BEA-R die CAS Latency auf 1.5 senken, dies ist normalerweise für wenige DDR200/PC1600 Bausteine vorgesehen, EPoX gibt diese Option auch für schnellere Bausteine frei. Der Speicher kann synchron zum Systembus (200 oder 266 MHz) sowie asynchron (266 oder 354 MHz) betrieben werden. Die Speicherspannung kann nur auf dem Mainboard eingestellt werden, 2.5, 2.6, 2.7, 2.8 sowie 2.9 Volt stehen zur Auswahl. Per Default stellt EPoX wie auch Asus 2.60 Volt ein, 2.50 wären normal.
Die CPU VCore kann bei unserem Intel Pentium 4 Northwood um -0.1 Volt gesenkt (1.40 V) oder um bis zu +0.35 Volt angehoben werden (1.85 Volt). Der Frontsidebus kann zwischen 90 und 200 MHz gewählt werden. Dabei hat man die Möglichkeit den PCI/AGP Bus auf 33/66 MHz festzusetzen und innerhalb seiner Spezifikationen zu halten.
Auch der Grafikkarte bietet EPoX einen Zuschlag von bis zu +0.40 Volt (1.90 V). Theoretisch ist man für Overclockingversuche somit bestens gewappnet. Besonders praktisch ist die Vorschau, die im BIOS anzeigt, mit welchen Werten beim nächsten Systemstart initialisiert wird. Man weiß also genau, welcher Takt und welche Spannung wo anliegen wird. Das ist vorbildlich!


links: Resourcen perfekt im Griff; rechts: Magic Health zeigt den Systemstatus beim Bootvorgang; darunter: die wohl schärfsten Speichertimings, die ein DDR-RAM Mainboard je gesehen hat

Doch auch abseits der Overclocking Features findet man im BIOS des EPoX 4BEA-R alles, was man braucht. Zusätzlich zum APIC Modus kann der MPS Table auf 1.1 oder 1.4 gesetzt werden, für jeden PCI Steckplatz sowie für den AGP Slot und den onboard Audio Chip kann ein eigener IRQ gesetzt werden - das BIOS ist komplett!

Layout
Die schwarze Platine wurde im 6 Layer Design gefertigt, das ist aufwendiger und teurer als die üblichen 4 Layer, verspricht aber eine höhere Stabilität. Der ATX Stromstecker sitzt direkt an der Stromversorgung, links oberhalb des AGP Steckplatzes. Das mag zum einen wieder eine logische Schlußfolgerung und ein konsequntes Design zeigen, andererseits sitzt der Anschluß hier sehr ungünstig, da man das Stromkabel über die CPU führen muß. Asus sowie MSI bieten hier eine angenehmere Lage, ohne daß Nachteile festzustellen waren und somit dann auch die bessere Lösung. Eventuell kann EPoX durch das 6 Layer Design sowie die Lage des Stromanschlusses den fehlenden ATX 12 Volt Anschluß besser ausgleichen, aber das wäre irgendwie wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen.
Auch mit den IDE-Anschlüssen bin ich keineswegs glücklich: direkt unter dem AGP Steckplatz geht es mit den Laufwerksanschlüssen los, die in Laufrrichtung der PCI-Steckplätze angeordnet wurden: Secondary IDE, Primary IDE, darunter Secondary RAID, Primary RAID sowie der Floppy Anschluß am unteren Mainboardrand. Lange PCI-Karten landen unweigerlich im Kabelchaos und der Secondary IDE sitzt so knapp unter dem AGP Steckplatz, wie die Speicherbänke darüber sitzen (Speicherwechsel bedeutet also Grafikkarte ausbauen!). Das IDE-Kabel muß ich ¨ber die GeForce 4 Ti 4600 führen, um im Minitower noch gerade so an das CD-Laufwerk zu kommen. Ähnlich sieht es mit der Floppy aus, die Länge reicht gerade noch bis zum Anschluß. EPoX hätte auf dem 4BEA-R genug Platz für eine bessere Lösung gehabt, verschenkt aber viel Platz. Mit gerundeten Kabeln läßt sich das Mainboard besser verkabeln, leider legt EPoX keine bei.
Der onboard Post Port mit LED Anzeige ist wiederum praktisch und hilft bei der Fehlersuche, wenn das Mainboard einmal nicht starten will. Eine deutliche Anzeige mit Fehlercode ist mir hierbei lieber als die D-LEDs von MSI oder die akustische Durchsage bei Asus.
Die Beschriftung des EPoX 4BEA-R ist deutlich und verständlich gelungen, die Anschlüsse für den Power- und Resetswitch sowie die LEDs sind auch ohne Handbuch leicht zu finden.

Jumper
Lediglich 2 Jumper finden sich auf dem Mainboard:

  • OVER-VOLT setzt die Spannung für den Speicher
  • CLRTC ermöglich das Löschen des CMOS Speichers

Weiterführende Informationen gibt es hier:

Weiter: 23. EPoX 4BEA-R, Stabilität und Kompatibilität

1. Einleitung und Setup
2. Asus P4S533, der SiS 645DX Chipsatz
3. Asus P4S533, Besonderheiten und Ausstattung
4. Asus P4S533, BIOS und Layout
5. Asus P4S533, Stabilität und Kompatibilität
6. Asus P4B533-E, der Intel i845E Chipsatz
7. Asus P4B533-E, Chipsatz und Mainboard
8. Asus P4B533-E, Ausstattung
9. Asus P4B533-E, BIOS und Layout
10. Asus P4B533-E, Stabilität und Kompatibilität
11. MSI 845E MAX2-BLR, der Intel i845E Chipsatz
12. MSI 845E MAX2-BLR, Chipsatz und Mainboard
13. MSI 845E MAX2-BLR, Ausstattung
14. MSI 845E MAX2-BLR, BIOS und Layout
15. MSI 845E MAX2-BLR, Stabilität und Kompatibilität
16. MSI 845E MAX, Chipsatz und Resourcen
17. MSI 845E MAX, Ausstattung, BIOS und Layout
18. MSI 845E MAX, Stabilität und Kompatibilität
19. EPoX 4BEA-R, Intels i845E Chipsatz und Resourcen
20. EPoX 4BEA-R, Speicher und RAID
21. EPoX 4BEA-R, Ausstattung
22. EPoX 4BEA-R, BIOS und Layout
23. EPoX 4BEA-R, Stabilität und Kompatibilität
24. Asus P4B533-V, Intels i845G Chipsatz
25. Asus P4B533-V, Speicher und BIOS
26. Asus P4B533-V, Ausstattung und Resourcen
27. Asus P4B533-V, Stabilität und Kompatibilität
28. Albatron P4845G Pro II, Ausstattung und RAID
29. Albatron P4845G Pro II, Resourcen und Layout
30. Albatron P4845G Pro II, Speicher und BIOS
31. Albatron P4845G Pro II, Overclocking
32. Albatron P4845G Pro II, Stabilität und Kompatibilität
33. Benchmarks: SiSoft Sandra
34. Benchmarks: MadOnion
35. Benchmarks: OpenGL
36. Benchmarks: Video
37. Benchmarks: Auswertung
38. Fazit: Asus P4S533, Asus P4B533-E, MSI 845E MAX2-BLR
39. Fazit: MSI 845E MAX, EPoX 4BEA-R, Asus P4B533-V
40. Fazit: Albatron P4845G Pro II und Übersicht

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