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Neu von MSI

Epox 8KTA+ - gut, günstig, ohne Schwächen, Teil 2

Konfiguration:
Epox 8KTA+, Servertower mit 300 Watt Netzteil, 2x SD-RAM 128MB PC133 (PQI), Athlon Thunderbird 1000 (Socket-A), PentAlpha APSK0138 Cooler, Soundblaster Live 1024, Grafikkarte ATI Radeon 64MB ViVo, RME Digi 32 (Digital I/O), Netzwerkkarte 3Com 3C905B, Festplatten IBM DNJA 371800 18GB 7200RPM und DTLA 307030 30GB 7200RPM, Toshiba DVD-ROM SD1212, CDR Acer 4x4x32x

Probleme und Haken:
Das Board ist nicht besonders groß und läßt sich gut einbauen, lediglich die Installation einiger Lüfter kann Probleme bereiten. Mit etwas Sorgfalt und einem Schraubenzieher sollte aber auch dies gelingen. Wie immer sollten nur Kühlkörper verwendet werden, die für den Socket-A spezifiziert sind, ansonten droht eine kaputte CPU! Die um 90 Grad gedrehten IDE-Controller wirken vielleicht auf den ersten Blick etwas seltsam, spätestens beim Einbau wird man sie jedoch zu schätzen wissen!

Übertakten per Frontside-Bus:
Erhöht man die Frequenz des Frontside-Bus, so läuft die CPU schneller. Normalerweise läuft der FSB mit 100 MHz. Stellt man ihn auf 110MHz, so läuft ein 1000MHz Prozessor auf 1100MHz. Doch auch der Takt für AGP, PCI, ISA und RAM wird damit hochgeschraubt. So kann das System instabil werden.
Ganz wichtig: Niemals das Bios flashen, während der Frontside-Bus übertaktet wird!

POSTWindows 2000Benchmark
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Das Epox 8KTA+ lief stabil bis 104MHz, alles darüber wurde mit einem Hänger quittiert. Unser 1GHz Thunderbird ist die Quelle dieses Problems, er läßt sich einfach nicht höher takten - aber das war auch zu erwarten! Das Mainboard selber könnte wohl noch höher fahren, aber wenn die CPU nicht mitspielt, dann nutzt das beste Mainboard nicht.

Übertakten per Multiplikator:
Das Epox 8KTA+ erlaubt es, den Multiplikator für die CPU per Dip-Schalter zu verändern. Hat man seine CPU nicht zuvor mit Hilfe eines Bleistiftes modifiziert (ein paar offene Brücken auf der Oberseite der CPU müssen mit Grafit geschlossen werden), dann tut sich gar nichts. Wurde die CPU modifiziert, so kann man einen beliebigen Multiplikator einstellen. Auf diese Weise übertaktet man die CPU ohne zusätzlich auch noch den Speicher und die Karten zu übertakten. Diese Variante des Übertaktens ist stabiler und sauberer als per Frontside-Bus. Wie hoch eine CPU übertaktet werden kann, ist reine Glückssache. Auch wenn angeblich jeder Thunderbird 1GHz schafft, so ist dies nichts außer Overclocker-Latein und wenn eure CPU sich nicht übertakten läßt, dann solltet ihr es lieber dabei belassen. Mehr Volt und mehr Kühlung sind schön und gut, ein gegrillter Thunderbird hingegen ist ärgerlich! Unser Exemplar war mit 1050 MHz zufrieden und das können wir ihm nicht einmal verdenken.

Weiter: 3. zu den Benchmarks

1. zur Einleitung
2. Test und Overclocking
3. zu den Benchmarks
4. zur Bewertung

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