www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-exthdd2006-print.phtml

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 1/14
07.02.2006 by doelf
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ACHTUNG: Rückruf!
Aufgrund fehlerhafter Netzteile hat ultron eine Rückrufaktion für externe Festplatten sowie externe Festplattengehäuse gestartet. Nähre Angaben hierzu finden sich im Forum!




Nachdem wir uns in den letzten beiden Jahren vor allem mit internen Festplatten beschäftigt hatten (Roundup 2004, Roundup 2005), werden wir uns heute externe Datenspeicher ansehen. Externe Festplatten gibt es z.B. als kompakte 1,0-Zoll Geräte, welche deutlich kleiner sind als eine Zigarettenschachtel und die ihre Stromversorgung auschließlich über den USB-Anschluß realisieren. Daneben gibt es aber auch ausgewachsene 3,5-Zoll Festplatten, welche aus dem Desktop-Sektor stammen und neben schneller Performance auch gigantischen Speicherplatz bis zu 400 Gigabyte bieten. Dazwischen finden sich 2,5-Zoll Festplatten, welche ursprüglich für Notebooks konzipiert wurden und bis zu 100 Gigabyte Speicherplatz offerieren.

Wer braucht was?
Vor dem Kauf sollte man sich gut überlegen, welche Anforderungen man an das Gerät stellt. Ob 1-, 2,5- oder 3,5-Zoll Festplatte - jede Größe hat ganz spezielle Vor- und Nachteile:

USB 2.0 oder ..?
Während externe Datenspeicher mit großer Kapazität am USB 1.1-Anschluß zur Geduldsprobe wurden, soll es dank USB 2.0 zu einem wahren Geschwindigkeitsrausch kommen. 40-mal schneller ist das Motto, doch was bedeutet das genau?

USB 1.1 arbeitet mit 12 Mbps (Megabit per second ), teilen wir dies durch 8, so erhalten wir 1,5 Megabyte pro Sekunde. USB 2.0 erreicht 480 Mbps und somit 60 Megabyte pro Sekunde. In diesen 60 Megabyte pro Sekunde stecken allerdings noch die Daten der USB-2.0-Verwaltung, der Overhead. Dieser reduziert den maximal erreichbaren Datendurchsatz auf ca. 55 bis 56 Megabyte pro Sekunde. Dennoch wären 55 Megabyte pro Sekunde durchaus noch ausreichend für moderne Festplatten. Ob der USB2-ATA-Bridgechip im externen Gehäuse da mitspielt, steht jedoch auf einem ganz andere Blatt.
Weitere Details zu USB 2.0 bietet usb.org.

Eine Alternative sind externe Serial-ATA Festplatten. Im Gegensatz zu P-ATA, wo die maximale Kabellänge auf 457,2 mm (= 18 Inches, siehe: formfactors.org) beschränkt ist, können externe Serial-ATA Kabel bis zu 2 Meter lang sein - eine ausreichende Abschirmung vorrausgesetzt. Das Interface schafft hierbei 1,5 bis 3,0 Gbps (Gigabit per second) und ist somit USB 2.0 oder Firewire deutlich überlegen.
Weitere Deitals: eSATA Whitepaper auf serialata.org

Die Kandidaten

Das Setup
Für unseren Festplattentest verwenden wir:

- Seite 1 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 2/14
07.02.2006 by doelf
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Das Testfeld im Überblick
Unser Testfeld umfaßt externe USB 2.0 und Serial-ATA Festplatten mit 8 bis 250 Gigabyte Speichervolumen in den Formaten 1,0 und 3,5 Zoll. Zum Vergleich nutzen wir zwei 3,5-Zoll Desktop-Festplatten von Samsung sowie unsere externe 2,5-Zoll Referenzfestplatte, eine IBM IC25N040AT in einem Avance iFire2 Gehäuse.

  takeMS
MEM-HDD Box 8GB
Teac
HD-35PU 200GB
Volumen laut
Hersteller
8 GByte 200 GByte
Umdrehungen
pro Minute
k.A. 7.200
Buffer 2 MB 8 MB
Zugriffszeit in s k.A. 11,5
Anschluß USB 2.0 USB 2.0
Abmessungen in mm (BxHxT) 44 x 14 x 65 136,5 x 44,5 x 222,5
Gewicht in g 55 1235
Stromversorgung USB 2.0 Netzteil
Preis in Euro 144,74 120,90
Betriebssysteme Windows 98, ME, 2000, XP;
MacOS 9 oder höher;
Linux ab Kernel 2.4.
Windows 98, ME, 2000, XP;
MacOS 8.6 oder höher.
Garantiezeit k.A. k.A.

  TrekStor
DataStation maxi y.uh 250GB
Ultron
UHD-3500plusMOBILE 160GB
Volumen laut
Hersteller
250 GByte 160 GByte
Umdrehungen
pro Minute
7.200 7.200
Buffer 8 MB 8 MB
Zugriffszeit in s 8,9 8,9
Anschluß USB 2.0 S-ATA
Abmessungen in mm (BxHxT) 113 x 36 x 202 102 x 35 x 191
Gewicht in g 1000 900
Stromversorgung Netzteil Netzteil
Preis in Euro 133,00 145,00
Besonderheiten Transporttasche, 3-Fach USB-Hub Adapter für PATA-Festplatten via USB
Betriebssysteme Windows 98, ME, 2000, XP;
MacOS 8.6 oder höher;
Linux ab Kernel 2.4.
Windows 98SE, ME, 2000, XP;
MacOS, Linux.
Garantiezeit k.A. 3 Jahre

- Seite 2 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 3/14
07.02.2006 by doelf
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Advance iFire2 2,5-Zoll Case mit IBM IC25N040AT
Unsere Referenzfestplatte für USB 2.0-Tests ist eine 2,5-Zoll IBM IC25N040AT, welche in dem Gehäuse Advance iFire2 steckt. Diese Kombination hatten wir bereits vor drei Jahren getestet und wir sind sehr gespannt, wie sie sich gegen moderne USB 2.0-Festplatten schlägt.

takeMS MEM-HDD Box 8 Gigabyte USB 2.0
Gemäß dem Motto "klein, aber oho" möchte sich die takeMS MEM-HDD Box verstanden wissen. takeMS bietet Modelle mit 5 sowie 8 Gigabyte Speichervolumen an, für diesen Test haben wir das Modell mit 8 Gigabyte näher begutachtet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Dank einer 1-Zoll Mini-Festplatte aus der Seagate ST1-Serie wiegt diese externe Festplatte gerade einmal 55 Gramm und ist mit 44 x 65 x 14 mm (L X T x H) auch deutlich kompakter als ihre Mitbewerber. Sie kommt ohne zusätzliche Stromversorgung aus und benötigt auch kein USB-Kabel. Der Stecker ist in das Gerät integriert und läßt sich in verschiedenen Winkeln ausklappen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Dennoch kann es bei PCs, deren hintere Anschlüsse schon dicht belegt sind, mit dieser Festplatte recht eng werden. Ein Verlägerungskabel wäre daher wünschenswert gewesen, findet sich aber leider nicht im Lieferumfang.


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Im Betrieb wird das winzige Aluminiumgehäuse handwarm. Die Belüftungslöcher, welche takeMS auf der Rückseite vorgesehen hat, erfüllen demnach wirklich einen Zweck. Die Inbetriebnahme verlief völlig unspektakulär, das Gerät wurde sofort erkannt und war einsatzbereit. Da die takeMS MEM-HDD Box so gut wie lautlos arbeitet, hätten wir uns eine Status-LED gewünscht, welche anzeigt, ob auf das Gerät zugegriffen wird oder es überhaupt Strom bekommt.

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Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 4/14
07.02.2006 by doelf
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Teac HD-35PU 200 GByte USB 2.0
Teac bietet die HD-35PU-Serie mit 80, 120, 200, 250 sowie 400 Gigabyte Speichervolumen an. In diesem Test haben wir uns die Modellvariante mit 200 Gigabyte angesehen, welche auf den ersten Blick durch ihre Dimensionen auffällt. Die Abmessungen von 136,5 x 44,5 x 222,5 mm (Breite x Höhe x Tiefe) stellen alle anderen Testkandidaten in den Schatten. Dennoch will Teac auf ein Gewicht von lediglich 900 Gramm kommen (siehe Datenblatt). Die externe Festplatte fühlt sich aber deutlich schwerer an als die Modelle von TrekStor und Ultron, welche angeblich ebenfalls nur 900 Gramm auf die Waage bringen. Wir schicken das vermeindliche Schwergewicht also zum Nachwiegen und stellen erhebliches Übergewicht fest: 1235 Gramm! Wenn das Gewicht um satte 335 Gramm abweicht, wird hier wohl die Marketingabteilung gewogen haben: Werte unter einem Kilogramm machen sich anscheinend besser.


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Das Gehäuse wirkt schlicht und elegant, das gebürstete Aluminium nimmt allerdings mit Freude jeden Fingerabdruck an. Rippen zur Abführung der entstehenden Wärme gibt es nur an den Seiten, auf der Rückseite befindet sich zudem eine Lüftungsöffnung, ein Lüfter wurde jedoch nicht verbaut. Dennoch wird das voluminöse Gehäuse im Betrieb nur leicht warm. Der Standfuß, welcher eine vertikale Aufstellung der Teac HD-35PU ermöglicht, besteht aus Kunststoff und sorgt für eine sehr gute Standfestigkeit. Die Verarbeitung ist hochwertig und gibt keinen Grund zur Klage.


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Strom erhält die Festplatte über ein mitgeliefertes Netzteil, der Ein-/Aus-Schalter auf der Rückseite des Gehäuses ermöglicht es zudem, die Festplatte auszuschalten. Auf der Vorderseite gibt es eine Status-LED, auf der Rückseite den USB 2.0-Anschluß.


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Als Festplatte greift Teac auf eine Seagate Barracuda 7200.7 Plus zurück. Diese ATA100-Festplatte bietet 200 Gigabyte Datenvolumen, dreht mit 7200 U/min und verfügt über 8 Megabyte Zwischenspeicher. Die mittlere Zugriffzeit liegt bei 11,5 Sekunden.
Weitere Details gibt es bei Seagate.

Lieferumfang:

- Seite 4 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 5/14
07.02.2006 by doelf
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TrekStor DataStation maxi y.uh 250 GByte USB 2.0
TrekStor bietet die umfassenste Auswahl an Datenträgergrößen an: Die DataStation maxi y.uh-Serie gibt es mit 80, 120, 160, 200, 250, 300, 320 sowie 400 Gigabyte. Wir haben im Rahmen dieses Artikels das Modell mit 250 Gigabyte Speichervolumen getestet.


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Im Gegensatz zu den anderen Herstellern setzt TrekStor vor allem auf Ausstattung. Das zeigt sich bereits anhand der Verpackung: Statt einer Pappschachtel liefert TrekStor die externe Festplatte gleich in einer praktischen Tragetasche.


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Bei den Software-Beigaben setzt TrekStor diese Politik fort: Im Lieferumfang enthalten sind der Paragon Partion Manager sowie Mount Everything und das Telefonbuch auf CD. Auch das Gerät selber bietet eine sinnvolle Besonderheit: Auf der Frontseite gibt es nicht nur die übliche Status-LED, sondern einen 3-fach USB 2.0-Hub. Drei zusätzliche LEDs zeigen an, ob die Geräte im Hub auch Verbindung gefunden haben.


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Nachdem wir die TrekStor DataStation maxi y.uh an unseren Testrechner angeschlossen hatten, probierten wir auch gleich den Hub aus, alles funktionierte vollkommen problemlos. Bei der Verarbeitung zeigte sich jedoch ein kleiner Mangel: Das Abschirmblech des linken USB 2.0-Anschlusses war etwas verbogen. Da der Rahmen der Buchse nicht zur Masseführung, sondern wirklich ausschließlich zur Abschirmung verwendet wird, ergaben sich daraus im Praxistest allerdings keine Probleme.


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Abgesehen von dieser kleinen Schwäche sehen wir eine gute Verarbeitung. Auch die TrekStor DataStation maxi y.uh 250 GByte wird mit einem externen Netzteil geliefert und kommt ohne Lüfter aus. Das Aluminiumgehäuse weist nur an den Kanten kleine Rippen auf, welche die Gehäuse-Oberfläche zur Abführung der entstehenden Wärme nur minimal vergrößern. Im Betrieb wird das Gehäuse nicht besonders warm und liegt etwa auf dem Niveau der externen Festplatte von Ultron. Der mitgelieferte Standfuß wirkt filigraner, aber auch empfindlicher als seine Pendants von Teac oder Ultron. Die Standfestigkeit bei Nutzung des Fußes ist jedoch im grünen Bereich. Auch TrekStor verbaut auf der Rückseite der Festplatte einen An-/Aus-Schalter.


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Trekstor greift für diese externe Festplatte auf eine Samsung SpinPoint P Series SP2514N zurück. Dabei handelt es sich um eine ATA133 Festplatte mit 250 Gigabyte Speichervolumen, 8 Megabyte Zwischenspeicher und einer durchschnittlichen Zugriffszeit von 8,9 Sekunden. Die Rotationsgeschwindigkeit liegt bei 7200 U/min.
Weitere Details gibt es bei Samsung.

Lieferumfang:

- Seite 5 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 6/14
07.02.2006 by doelf
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Ultron UHD-3500plusMOBILE 160GB SATA
Die Ultron UHD-3500plusMOBILE 160GB SATA unterscheidet sich deutlich von ihren Mitbewerbern. Statt auf USB 2.0 setzt Ultron auf einen externen Serial-ATA Anschluß, welcher eine deutlich bessere Performance verspricht. Doch halt: "Statt USB 2.0..."? Steht auf der Verpackung der Ultron UHD-3500plusMOBILE 160GB SATA nicht "USB 2.0+SATA"? Doch, genau das steht da:


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Dennoch findet der USB 2.0-Controller der Intel ICH6 keinen Datenspeicher, erkennt aber sehr wohl ein USB-Massenspeichergerät. Die Installation endet daher mit einer Fehlermeldung:


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Nachdem wir zwei USB-Kabel sowie zehn USB 2.0-Anschlüsse an drei Mainboards und einem Notebook durchprobiert hatten, griffen wir zum Schraubenzieher. Die Platine auf der Rückseite des Gerätes schleift den Serial-ATA Anschluß zur Festplatte durch, die USB 2.0-Buchse führt auf eine Platine, welche einen PATA-Anschluß trägt. Im Zubehör findet sich zudem Anschlußmaterial für eine PATA-Festplatte.


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Haben wir denn irgendwo das Kleingedruckte überlesen? Wir studieren den Text auf der Packung etwas genauer. Dort steht:

"Derzeit schnellster Datentransfer durch High Speed USB 2.0 oder SATA"

Demnach ist doch beides möglich, Serial-ATA sowie USB 2.0. Doch halt, der Text auf der Verpackung scheint nur das Gehäuse zu beschreiben, denn unter den Systemvorraussetzungen wird eine Serial-ATA Festplatte aufgeführt und diese ist hier ja bereits verbaut. Wir kontaktierten den Support von Ultron, welcher uns das Problem wie folgt erklärte: Der USB 2.0 Betrieb ist möglich, aber nur, wenn wir die Serial-ATA Festplatte gegen eine PATA-Festplatte austauschen. Dann funktioniert freilich der externe Serial-ATA Anschluß nicht mehr. Zudem arbeitet Ultron an einer neuen Verpackung, welche diese Einschränkung dem geneigten Käufer deutlicher macht, als die bisherige.
Wir halten also fest: Wenn man die Ultron UHD-3500plusMOBILE 160GB SATA kauft, ist der USB 2.0-Anschluß auf der Rückseite des Gerätes lediglich Dekoration ohne jegliche Funktion.


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Wie die anderen Hersteller packt auch Ultron einen Standfuß für das Aluminium-Gehäuse bei. Mit einem Gewicht von tatsächlichen 900 Gramm, bei Teac und TrekStor hatte ja allem anschein nach die Marketing-Abteilung die Geräte gewogen, und den vergleichsweise kompakten Abmessungen von 102 x 35 x 191 mm (B x H x T) ist die externe Ultron-Festplatte etwas mobiler als ihre Mitbewerber von TrekStor und Teac. Für den Anschluß an den Serial-ATA Header eines Mainboards legt Ultron eine passende Slotblende nebst Verkabelung bei. Das externe Kabel fällt mit 140 cm erfreulich lang aus.


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Wer nun ein Mainboard mit externen Serial-ATA Anschluß im Backpanel sein Eigen nennt, kann trotzdem nicht auf das Slotblech verzichten. Ultron ignoriert die Empfehlungen des eSATA Whitepaper von serialata.org und benutzt einen herkömmlichen L-Stecker für das externe Laufwerk. Im Klartext: Es kommt einfach ein überlanges Kabel zum Einsatz, dessen Abschirmung und Stecker eigentlich für die interne Nutzung ausgelegt sind. Unser erster Testlauf von SiSoft Sandra2005.SR1 sorgte prompt für einen Reboot, welchen wir allerdings erst nach 43 weiteren Durchläufen ein zweites Mal provozieren konnten. Dennoch gehen wir davon aus, daß eine mangelhafte Abschirmung des externen SATA-Kabels die Ursache für diese Reboots gewesen ist, denn mit einem kürzeren Kabel sowie anderen Testkonfigurationen lief das Testsystem stabil wie eh und je. Zur Verteidigung von Ultron müssen wir allerdings anmerken, daß eSATA, also externes SATA, noch recht frisch ist und es in den SATA-Spezifikationen zunächst keinerlei Designrichtlinien für externe Geräte gab.


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Als Festplatte kommt eine Samsung HD160JJ mit 160 GByte zum Einsatz. Diese Festplatte rotiert mit 7200 Umdrehungen pro Minute und besitzt 8 Megabyte Zwischenspeicher. Es handelt sich erstaunlicherweise sogar um eine Serial-ATA II Festplatte mit Native Command Queuing (NCQ), 3,0 Gbps Schnittstellengeschwindigkeit und einer mittleren Zugreiffszeit von ordentlichen 8,9 Sekunden.
Weitere Details gibt es bei Samsung.


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Das Aluminiumgehäuse und seine Anschlüsse sind befriedigend verarbeitet, Rückseite und Front bestehen allerdings nur aus Kunststoff. Auf der Vorderseite gibt es eine Status-LED. Das Gehäuse bietet einige Rippen zur Vergrößerung der Oberfläche, die Wärmeabführung scheint ausreichend zu sein, denn die Festplatte erhitzte sich nicht besonders stark (Maximalwert: 45°C). Das Gehäuse blieb im Test handwarm und kommt ohne verschleißanfällige Lüfter aus. Ultron verbaut an der Rückseite des Gehäuses einen Ausschalter. Für den Betrieb ist ein externes Netzteil erforderlich, welches zum Lieferumfang gehört. Vorbildlich finden wir, daß Ultron gibt 3 Jahre Herstellergarantie gewährt.
Weitere Details gibt es bei Ultron.

Lieferumfang:

- Seite 6 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 7/14
07.02.2006 by doelf
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SiSoft Sandra 2005 SR1 - Leserate: Sequential, Random (in MB/S)
Samsung
SP2504C
SATA2;intern
71
47

Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
62
42

Samsung
SP1614C
SATA;intern
58
33

Teac
HD-35PU
USB 2.0
33
25

TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
26
22

Avance iFire2
IBM IC25N040AT
USB 2.0
20
16

TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
9
7

Beim sequentiellen Lesen werden aufeinanderfolgende Datenblöcke gelesen. Da die Daten auf einer Festplatte jedoch zumeist mehr oder weniger stark fragmentiert sind, müssen wir im Alltagsbetrieb von niedrigeren Durchsätzen ausgehen.
Das zufällige Lesen (Radom Read) greift auf nicht zusammenhängende Sektoren zu, dies würde einer sehr stark fragmentierten Festplatte entsprechen. In der Praxis sind höhere Raten zu erwarten.
Die Alltagsperformance sollte folglich zwischen "Sequential" und "Random" liegen.

Die externe Serial-ATA Festplatte Ultron UHD-3500plusMOBILE setzt auf ein Samsung HD160JJ Laufwerk, welches sich zwischen unsere beiden internen Festplatten, die Samsungs SP2504C und die Samsung SP1614C schiebt. 62 MByte/s beim sequentiellen Lesen sind ein sehr guter Wert.
Die beiden USB 2.0-Festplatten, welche 3,5-Zoll Laufwerke nutzen, kommen auf lediglich 33 (Teac HD-35PU) bzw. 26 MByte/s (TrekStor DataStation maxi y.uh). An den Festplatten liegt diese magere Leserate wohl nicht, bei TrekStor kommt beispielsweise eine Samsung SpinPoint P Series SP2514N zum Einsatz, Teac nutzt eine Seagate Barracuda 7200.7 Plus. Diese Festplatten können deutlich mehr leisten, als der Bridgechip und die USB 2.0-Schnittstelle hier zulassen.
Unsere betagte IBM IC25N040AT liegt mit 20 MByte/s nicht weit zurück, neuere Notebook-Festplatten mit 5400 U/min können hier durchaus mit den Desktop-Modellen mithalten. Die MEM-HDD Box von TakeMS erzielt 9 MByte/s, das ist ein deutlicher Unterschied zu den 2,5- und 3,5-Zoll Laufwerken. Die Kompaktheit geht hier deutlich auf Kosten der Performance.

- Seite 7 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 8/14
07.02.2006 by doelf
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SiSoft Sandra 2005 SR1 - Schreibrate: Sequential, Buffered, Random (in MB/S)
Samsung
SP2504C
SATA2;intern
71
123
53


Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
62
121
45


Samsung
SP1614C
SATA;intern
58
121
42


Teac
HD-35PU
USB 2.0
26
26
22


TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
24
25
24


Avance iFire2
IBM IC25N040AT
USB 2.0
20
25
16


TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
9
7
5


Beim Schreiben ist neben den Durchläufen für die sequentielle und die Zufalls-Schreibrate auch die gebufferte Schreibrate von Bedeutung. Hierbei zeigt sich die Wirksamkeit des Buffers, des Zwischenspeichers der Festplatte.
Auch in diesem Test kann sich die externe Serial-ATA Festplatte Ultron UHD-3500plusMOBILE zwischen die beiden internen Festplatten von Samsung schieben. 62 MByte sind ein sehr guter Wert beim sequentiellen Schreiben.
Wie beim Lesetest liegen die beiden USB 2.0-Festplatten mit 3,5-Zoll Laufwerken im Mittelfeld und kommen über 26 (Teac HD-35PU) bzw. 24 MByte/s (TrekStor DataStation maxi y.uh) nicht hinaus. Der Vorsprung der Teac Festplatte vor dem Modell von TrekStor schmilzt beim Schreibtest jedoch dahin.
Unsere betagte IBM IC25N040AT erreicht wieder 20 MByte/s und rückt damit noch ein wenig näher an die 3,5-Zoll Modelle heran. Mit 9 MByte/s liegt die kompakte MEM-HDD Box von TakeMS wieder deutlich zurück.

- Seite 8 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 9/14
07.02.2006 by doelf
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HD Tune - Transferrate: Durchschnitt, Maximum, Minimum (in MB/S)
Samsung
SP2504C
SATA2;intern
59,2
71,8
37,9


Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
49,6
62,3
31,4


Samsung
SP1614C
SATA;intern
48,1
57,7
31,9


Teac
HD-35PU
USB 2.0
27,6
27,8
27,2


TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
21,8
22,1
21,3


Avance iFire2
IBM IC25N040AT
USB 2.0
15,1
19,9
1,7


TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
7,2
9,4
1,6


Mit HDTune ermitteln wir nochmals die Transferraten der Festplatten, hierbei wird der minimale, durchschnittliche und maximale Datendurchsatz notiert.
HDTune bestätigt die Messungen mit SiSoft Sandra 2005.SR1. Auch beim Lesetest von HDTune finden wir die Ultron UHD-3500plusMOBILE zwischen den beiden internen 3,5-Zoll Festplatten von Samsung. Teacs HD-35PU liegt bei minimaler wie maximaler Transferrate um die 27,6 MByte/s, TrekStors DataStation maxi y.uh erreicht hingegen nur 21,8 MByte/s. Hier scheint der Hersteller einen Bridge-Chip mit deutlich schwächerem Durchsatz zu verwenden.
Die externe 2,5-Zoll Festplatte IBM IC25N040AT liegt im Schnitt bei 15,1 MByte/s, bricht zeitweise jedoch bis 1,7 MByte/s ein. Die TakeMS MEM-HDD Box zeigt ebenfalls deutliche Unterschiede zwischen maximaler und minimaler Transferrate, liegt mit 7,2 MByte/s jedoch wieder deutlich zurück.

- Seite 9 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 10/14
07.02.2006 by doelf
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HD Tune - Burstrate in MB/s
Samsung
SP1614C
SATA2;intern
94,4
Samsung
SP2504C
SATA2;intern
84,6
Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
83,0
Teac
HD-35PU
USB 2.0
27,8
Avance iFire2
IBM IC25N040AT
USB 2.0
27,8
TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
20,8
TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
9,6

Die Burstrate, also der maximal von der Festplatte am jeweiligen IDE-Controller erzielte Datendurchsatz, wollen wir hier näher beleuchten.
Diesmal kann die Ultron UHD-3500plusMOBILE ihre zweiten Platz nicht behaupten, setzt sich mit 83 MByte/s jedoch wieder einmal deutlich von den USB 2.0-Mitbewerbern ab. Hier ist definitiv der USB2-IDE-Bridgechip der bremsende Faktor. Die Teac HD-35PU erzielt - wie das Avance iFire2 Gehäuse mit unserer IBM IC25N040AT Notebook-Festplatte - 27,8 MByte/s, TrekStors DataStation maxi y.uh hingegen nur 20,8 MByte/s. Am Ende des Testfeldes sehen wir die TakeMS MEM-HDD Box.

- Seite 10 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 11/14
07.02.2006 by doelf
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HD Tune - Zugriffzeit in ms (niedriger ist besser!)
Samsung
SP1614C
SATA2;intern
13,6
Samsung
SP2504C
SATA2;intern
13,9
Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
14,0
TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
14,7
Teac
HD-35PU
USB 2.0
15,6
Avance iFire2
IBM IC25N040AT
USB 2.0
18,7
TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
35,1

Bei den Zugriffszeiten können die USB 2.0-Festplatten Boden gut machen und schließen zur Ultron UHD-3500plusMOBILE auf. Die Notebook-Festplatte fällt erwartungsgemäß ein wenig zurück, die TakeMS MEM-HDD Box bildet - wie zu erwarten - abermals das Schlußlicht des Testfeldes.

- Seite 11 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 12/14
07.02.2006 by doelf
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HD Tune - CPU-Last in Prozent (niedriger ist besser!)
Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
2,0
Samsung
SP1614C
SATA2;intern
2,8
TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
3,0
Samsung
SP2504C
SATA2;intern
3,2
Avance iFire2
IBM IC25N040AT
USB 2.0
6,2
TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
10,0
Teac
HD-35PU
USB 2.0
10,5

Die Messwerte zeigen deutlich, daß ein hoher Datendurchsatz am USB-Bus zugleich eine hohe CPU-Belastung mit sich bringt. Dadurch kann sich die "langsame" TakeMS MEM-HDD Box eine gute Platzierung zwischen den Serial-ATA Festplatten sichern.

- Seite 12 -

Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 13/14
07.02.2006 by doelf
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Lautstärkemessung
Zum Abschluß unserer Testreihe haben wir die Lautstärke der externen Festplatten gemessen. Da sich diese Geräte zumeist auf dem Schreibtisch wiederfinden, sind sie deutlich näher am Ohr des Benutzers, als interne Modelle. Zudem trennt sie nur ein dünnes Aluminiumblech von der Außenwelt. Bei dieser Messung haben wir den Schalldruckmesser 5 cm oberhalb der Gehäusefront befestigt, es handelt sich somit nicht um die übliche Normmessung aus einem Meter Abstand. Diese wäre fruchtlos geblieben, da die Lärmentwicklung der Festplatten vergleichsweise gering ist, die Geräusche durch ihre Unregelmäßigkeit aber dennoch wahrgenommen werden.

Lautstärke: Leerlauf, Lesen, Zufallszugriff (in dB(A))
TakeMS
MEM-HDD Box
USB 2.0
0
0
0


Ultron
UHD-3500plusMOBILE
SATA;extern
37,3
38,3
42,5


TrekStor
DataStation maxi y.uh
USB 2.0
42,7
43,0
44,9


Teac
HD-35PU
USB 2.0
41,6
42,3
47,6


Die TakeMS MEM-HDD Box arbeitet so gut wie lautlos, das können die 3,5-Zoll Modelle natürlich nicht. Bei den bisherigen Testläufen merkten wir bereits, daß die Ultron UHD-3500plusMOBILE sehr leise arbeitet. Das Blech des Gehäuses ist recht dick, die Abmessungen kompakt, die Kanten sehr steif - zu Resonanzen kommt es hier kaum. Zudem schaltet Ultron das Acoustic Management der Samsung HD160JJ Festplatte ein. Auch auf dem Schreibtisch arbeitet diese Festplatte daher sehr unauffällig.
Die Modelle von Teac und TrekStor sind deutlicher wahrnehmbar. Auch im Leerlauf hat die Seagate Barracuda 7200.7 Plus im Teac HD-35PU die Tendenz, sich häufig zu kalibrieren. Die dabei entstehenden Klack-Geräusche sind mit 41,6 dB(A) etwas lauter als das reine Laufgeräusch mit 40,6 dB(A). Das Hintergrundrauschen bei der Seagate ist zudem deutlich heller als bei den beiden Festplatten von Samsung und wird eher als störend wahrgenommen. Beim Zufallszugriff ist diese Festplatte mit 47,6 db(A) zudem mit Abstand die lauteste.
Die TrekStor DataStation maxi y.uh erwies sich im Leerlauf im Vergleich zur Teac HD-35PU als minimal lauter, bei Zufallszugriffen ist ihre Samsung SpinPoint P Series SP2514N jedoch deutlich unauffälliger. Dennoch war diese externe Festplatte merklich lauter als das Modell von Ultron.

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Roundup: Externe Massenspeicher 2006 - 14/14
07.02.2006 by doelf
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Fazit
Wir sahen im Verlauf dieses Roundups einige deutliche Unterschiede. So bleiben die USB 2.0-Festplatten weit unter dem Datendurchsatz, welchen die 480 Mbps bzw. 60 Megabyte pro Sekunde suggerieren. Zudem steigt bei Verwendung schneller Festplatten via USB 2.0-Anschluß die CPU-Last deutlich an, keine neue Erkenntnis, aber ein Fakt, den man nicht aus den Augen verlieren sollte. Geschwindigkeitsunterschiede bei 3,5-Zoll USB-Festplatten resultieren nicht aus der Performance der eingesetzten Festplatte, sondern immer aus der Leistungsfähigkeit des eingesetzen USB2-ATA-Bridgechips.
Externe Serial-ATA Festplatten sind hier deutlich performanter und können auf einen Bridgechip verzichten, da die Serial-ATA Kabel bis zu 200 cm lang sein dürfen. Externe Serial-ATA Anschlüsse sind jedoch noch Mangelware, weswegen sich diese Modelle nur mit wenigen Rechnern verbinden lassen. Aufgrund der verspäteten eSATA Designrichtlinien gibt es zudem unterschiedliche Anschlüsse.
Während die 1,0-Zoll Festplatten in Bezug auf die Performance klar hinter den Desktop-Modellen liegen, können schnelle Notebooklaufwerke im 2,5-Zoll Format durchaus mit ihren 3,5-Zoll Pendants mithalten, wenn sie extern via USB 2.0 angeschlossen werden. Das 2,5-Zoll Format ist dabei deutlich kompakter, transportabler und kommt oft auch ohne Steckdose aus.




takeMS MEM-HDD Box 8 Gigabyte, USB 2.0
Nicht besonders schnell, dafür aber extrem leicht, ultra-kompakt und unhörbar leise. Wer einen Datenträger bis zu 8 Gigabyte sucht, der in die Hosentasche paßt und so unauffällig arbeitet wie ein USB-Stick, der sollte sich die MEM-HDD Box von takeMS ansehen. Da der Winzling seinen Strom aus dem USB-Anschluß bezieht, wird nicht einmal ein Netzteil gebraucht. takeMS verzichtet auf jegliches Zubehör und legt den Preis mit 144,74 € recht hoch an: Der Gigabyte-Preis liegt hier bei 18,09 €.
Dennoch: Miniaturisierung hat ihren Preis und die takeMS MEM-HDD Box 8 Gigabyte ein klares Einsatzgebiet, auf dem sie deutliche Vorzüge bietet. Wir werten die takeMS MEM-HDD Box 8 Gigabyte daher mit "Sehr Gut".


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Teac HD-35PU 200 Gigabyte, USB 2.0
Teacs HD-35PU mit 200 Gigabyte ist vorbildlich verarbeitet, zeigt die beste Performance der getesteten USB 2.0-Modelle und sieht recht schick aus. Wir vermissen hier allerdings Innovationen, zudem handelt es sich um die lauteste Festplatte im Testfeld und um die größte und schwerste. Zudem muß uns Teacs Marketingabteilung einmal erklären, wieso ein 1235 Gramm schweres Gerät mit einem Gewicht von 900 Gramm beworben wird.
Dennoch: Die Teac HD-35PU 200 Gigabyte bietet hohe Qualität zum fairen Preis (120,90 € bzw. 0,61 € pro Gigabyte) und erzielt ihre guten Benchmarks durch den Einsatz eines performanten USB2-IDE-Bridgechips. Die Wertung lautet daher: "Gut".


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Teac HD-35PU 200 Gigabyte für 120,90 € inkl. MWSt. (Abholpreis).




TrekStor DataStation maxi y.uh 250 Gigabyte, USB 2.0
Innovativ kommt die TrekStor DataStation maxi y.uh 250 Gigabyte daher. Als Verpackung nutzt TrekStor eine praktische Tasche, welche auch in Zukunft für den Transport der Festplatte verwendet werden kann. Auch der USB 2.0-Hub mit drei Anschlüssen an der Gehäusefront ist ein willkommenes Extra. Die Verarbeitung ist ordentlich, zeigt aber kleinere Schwächen bei der Paßgenauigkeit und bei der Abschirmung eines Anschlusses am USB 2.0-Hub.
Die Performance der TrekStor DataStation maxi y.uh 250 Gigabyte ist leider nur mäßig, die Teac HD-35PU 200 Gigabyte ist ihr in dieser Disziplin klar überlegen. Das Modell von TrekStor arbeitet allerdings etwas leiser und bietet zudem ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Für 133,00 € bekommt man das Gigabyte hier für 0,53 €. Wir werten die TrekStor DataStation maxi y.uh 250 Gigabyte daher als "Preistipp".


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TrekStor DataStation maxi y.uh 250 Gigabyte für 133,00 € inkl. MWSt. (Abholpreis).




Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte, SATA
Die Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte SATA macht uns die Entscheidung besonders schwer. Als wir diese Festplatte orderten, bekamen wir sie als Serial-ATA und USB 2.0 Modell. Nun, das Gehäuse kann zwar auch via USB 2.0 betrieben werden, allerdings nur mit einer PATA-Festplatte. Wird eine Serial-ATA Festplatte verwendet, fällt der USB 2.0-Anschluß weg. Wir hoffen, daß Ultron dies in Zukunft auf den Verpackungen deutlich auszeichnet!

Das zweite Problem, welches wir mit der Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte SATA haben, bezieht sich auf die mitgelieferten Kabel. Ultron nutzt für den externen Anschluß Kabel und Buchsen, die für die interne Nutzung vorgesehen sind. Wie das eSATA Whitepaper von serialata.org offenbart, hatte man sich lange Zeit wenig Gedanken über die Nutzung externer Serial-ATA Geräte gemacht - erst im September 2004 entstand dieses Dokument. Dennoch erwarten wir, daß die Designrichtline für eSATA umgesetzt werden. Zum einen wird hier eine bessere Abschirmung erzielt, zum anderen können die externen Geräte auch an eSATA-Anschlüssen, wie man sie z.B. auf Mainboards der Marke Asus findet, verwendet werden. Der Einsatz des 140 cm langen Kabels von Ultron verursachte auf unserem Testsystem sporadische Neustarts, die zwar selten auftraten, aber dennoch ärgerlich sind. Der Austausch des Kabels gegen ein internes Standard SATA-Kabel von Albatron behob dieses Problem.

In Sachen Leistung liegt die Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte SATA deutlich von den USB 2.0-Mitbewerbern und auf dem Niveau der internen Serial-ATA Modelle. Da hier kein Bridgechip zum Einsatz kommt, ist eine eSATA-Festplatte nichts anderes als eine interne SATA-Festplatte mit einem langen Kabel, einem eigenen Gehäuse und einer eigenen Stromversorgung. Das Gehäuse der Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte SATA ist sehr kompakt, zudem handelt es sich um die leichteste und leiseste externe 3,5-Zoll Festplatte in diesem Roundup. Zusammen mit 3 Jahren Herstellergarantie tröstet dies über einige Ungereimtheiten hinweg. Auch bei längeren Einsätzen stieg die Temperatur der Samsung HD160JJ im Inneren des Ultron-Gehäuses nie über 45°C, damit bleibt sie klar innerhalb der Spezifikation des Herstellers, welcher eine Betriebstemperatur zwischen 5 und 55°C festlegt.

Mit einem Preis von 145,00 € kostet das Gigabyte hier 0,91 €, das ist im Vergleich recht viel, angesichts der gebotenen Leistung aber durchaus fair. Wer allerdings bereit ist, 3,90 € mehr zu investieren, bekommt dafür das Aixcase AIX-CFB3A1 für 69,00 € sowie eine Samsung HD160JJ für 79,90 €. Das macht zusammen 148,90 € und bietet laut Hersteller die Möglichkeit, diese externe Festplatte am USB 2.0-, Firewire- oder Serial-ATA-Anschluß zu betreiben. Wir werden dies in Kürze prüfen und setzen solange die Wertung für die Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte SATA aus.


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Ultron UHD-3500plusMOBILE 160 Gigabyte SATA für 145,00 € inkl. MWSt. (Abholpreis).




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