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FRITZ!DECT Repeater 100 - mehr Reichweite für Telefone

Autor: doelf - veröffentlicht am 15.05.2014
s.3/4

Die Inbetriebnahme

Bevor wird uns mit dem Repeater beschäftigen, müssen wir auf die DECT-Basis zu sprechen kommen. Um überhaupt mit einem Repeater arbeiten zu können, muss diese den GAP-Standard unterstützen. Zudem ist es für die Anmeldung des FRITZ!DECT Repeater 100 erforderlich, dass an der Basis die DECT-Pin "0000" eingestellt ist. Bei der FRITZ!Box findet sich die entsprechende Einstellung in der Konfigurationsoberfläche unter "DECT" im Untermenü "Basisstation".
Ein typischer Fehler, der im Umgang mit Repeatern immer wieder begangen wird, ist deren Aufstellung. Um eine maximale Reichweite zu erzielen, werden die Repeater in der Randzone des Empfangsbereiches platziert und das Ergebnis ist bescheiden. Und wie sollte es auch anders sein? Der Repeater ist zunächst nur ein weiteres Gerät, das auf einen guten Empfang angewiesen ist. Somit gehört er in eine Position, die ausreichend weit von der Basis entfernt liegt und dennoch einen guten Empfang bietet. Um dies zu prüfen, kann man ein DECT-Telefon verwenden und dessen Empfangsstärke an möglichen Standorten ablesen. Übrigens: Für besonders ungünstig geschnittene Gebäudekomplexe gibt es auch die Möglichkeit, bis zu sechs Repeater zu kombinieren.
Ist eine passende Stelle gefunden, geht es zunächst zurück zur Basis, denn für die Ersteinrichtung ist es sinnvoll, wenn sich Basis und Repeater in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Wir stecken den FRITZ!DECT Repeater 100 in eine Steckdose und die Leuchtdiode "DECT" beginnt gleichmäßig zu blinken, das Gerät ist jetzt für Basisstationen sichtbar. Nun schicken wir die Basis auf die Suche nach neuen DECT-Geräten. Bei einer FRITZ!Box drückt man hierzu die Taste "DECT", bis die Leuchtdiode "Info" zu blinken beginnt. Nach einigen Sekunden leuchtet die DECT-LED des Repeaters dauerhaft, die Verbindung ist hergestellt. Nun können wir den Repeater aus der Steckdose ziehen und an seinen Bestimmungsort verfrachten.
ACHTUNG: Sollte die Status-LED des FRITZ!DECT Repeater 100 blinken, wird ein Firmware-Update übertragen. Solange diese LED blinkt, darf das Gerät nicht aus der Steckdose gezogen werden!

Praxistest

Wir haben den FRITZ!DECT Repeater 100 in einem Einfamilienhaus mit vier Etagen getestet. Telefonanschluss und FRITZ!Box befinden sich ungewöhnlicherweise im Dachgeschoss, wo seit ISDN-Zeiten ein Büro eingerichtet ist. Die DECT-Reichweite der FRITZ!Box 7270 (im folgenden Plan mit "Ro" gekennzeichnet) reicht für die 1. Etage, doch bereits im Erdgeschoss gibt es beim Telefonieren regelmäßig kurze Aussetzer und im Keller bricht die Verbindung zuweilen ganz ab. Der Repeater soll die Abdeckung in den beiden unteren Etagen verbessern. Hier zunächst die Erfassung der Ausgangslage, wobei die Empfangsqualität mit Zahlen von 1 (schlecht) bis 5 (sehr gut) angegeben wird:
Für die zweite Messung platzieren wir den FRITZ!DECT Repeater 100 in der ersten Etage (im Plan mit "Re" markiert). Sein Standort liegt zwar auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses, so dass das Funksignal eine Geschossdecke und zwei Wände passieren muss, doch genau hier treffen sich eine gute Empfangsqualität und eine freie Steckdose. Die Empfangslage hat sich deutlich verbessert und ist jetzt sogar im Keller akzeptabel.
An den mit blauen Zahlen gekennzeichneten Messpunkten nutzten unsere Telefone - zum Test wurde das Modell FRITZ!Fon M2 verwendet - den Repeater, nur an den schwarzen Messpunkten wurde die Verbindung direkt mit der DECT-Basis aufgebaut. Hieraus lassen sich zwei Rückschlüsse ziehen: Erstens ist die Abdeckung des FRITZ!DECT Repeater 100 deutlich größer als die unserer FRITZ!Box 7270 und zweitens steht der Repeater eigentlich zu nah an der Basis.

Stromverbrauch

Bleibt noch die Frage, wie viel Strom der FRITZ!DECT Repeater 100 verbraucht. AVM nennt 0,9 Watt im Leerlauf und maximal 1,5 Watt unter Last. Solche geringe Verbräuche lassen sich nur schwer messen, daher sind unsere Messwerte von 1,2 bzw. 1,6 Watt mit Vorsicht zu genießen. Sie liegen allerdings dicht genug an den Herstellerangaben, um diese als bestätigt zu betrachten.
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