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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 1/8
04.04.2006 by doelf
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Nachdem wir uns drei preiswerte Grafikkarten in der Preisklasse zwischen 90 und 120 € sowie zwei Modelle der Mittelklasse zwischen 135 und 170 € angesehen hatten, richtet sich unser heutiger Testbericht an alle Geschwindigkeits-Junkies, denen die Grafikkarte nie schnell genug sein kann. Wir durchbrechen die Schallmauer von 500 € und stellen MSIs NX7900GTX-T2D512E mit NVIDIAs GeForce 7900 GTX und 512 MByte Grafikspeicher sowie die HIS Excalibur X1900 XTX mit ATis Radeon X1900 XTX und ebenfalls 512 MByte Grafikspeicher vor.

NVIDIA GeForce 7900 GTX
NVIDIAs GeForce 7900 GTX hatten wir bereits im Rahmen einer kurzen Preview während der CeBIT 2006 vorgestellt. Diese GPU wird im 90 nm Fertigungsprozess hergestellt, eine Technik, welche ATi bereits seit Ende 2005 verwendet. Kleinere Strukturen sollen gemeinhin die Produktionskosten senken und auch bei höheren Taktraten den Stromverbrauch in Grenzen halten. Wie Intels Pentium 4 Prozessor mit Prescott Kern bewieß, kann der Schritt zur 90 nm Fertigung allerdings auch seine Tücken haben. Laut NVIDIA ist die GeForce 7900 GTX nicht nur die schnellste GPU am Markt, sondern auch die architektonisch effizienteste. Während der DIE der GeForce 7900 GTX lediglich 196 mm2 groß ist, kommt ATis Radeon X1900 XTX auf satte 352 mm2. Dies spiegelt sich auch in der Anzahl der Transistoren wieder, von denen NVIDIA 278 Millionen für die 7900 GTX braucht, während ATi 384 Millionen im Radeon X1900 XTX Kern benötigt. Ob sich dies auch in Watt messen läßt, werden wir uns im weiteren Verlauf dieses Testberichtes ansehen. NVIDIA selbst gibt 120 Watt maximale Leistungsaufnahme für die GeForce 7900 GTX an, eine GeForce 7900 GT begnügt sich mit "nur" 82 Watt. Die empfohlene Netzteilstärke liegt bei 350 bis 400 Watt mit 22 bis 26 A auf der 12V-Schiene.

Mit dem neuen Schlagwort "Extreme High Definition (XHD) Gaming" verkündet NVIDIA, daß nun Auflösungen von bis zu 2560x1600 Bildpunkten unterstützt werden, allerdings empfiehlt NVIDIA dies nur im Quad-SLI-Betrieb. Zwei GeForce 7900 GPUs im SLI-Verbund reichen für ein flüssiges Spiel bei 1920x1200 Bildpunkte, eine einzelne GeForce 7900 immerhin noch für 1680x1050 Bildpunkte. Diese tatsächlich extrem hohen Auflösungen stellen sogar HDTV locker in den Schatten und zeigen zudem einen Trend auf, welcher sich in den nächsten Monaten weiter verstärken wird: Auch beim Computerbildschirm setzen mehr und mehr Nutzer auf 16 zu 9 bzw. 16 zu 10 Fomate. Der Vorteil liegt klar auf der Hand, man sieht einfach mehr!

Wo wir schon bei "HD" sind, soll auch NVIDIAs Videobeschleunigung "PureVideo" nicht unerwähnt bleiben. Den Kauf von NVIDIAs Pure-Video-Decoder vorrausgesetzt, kann der Benutzer diverse Video-Formate hardwarebeschleunigt abspielen. Hierzu gehört neben MPEG-2- und WMV- auch die H.264-Beschleunigung, welche u.a. für die Wiedergabe von Blu-ray- und HD DVD-Medien benötigt wird. Neu ist, daß auch Drittanbieter PureVideo nutzen, z.B. Intervideo WinDVD 7.2, CyberLink PowerDVD 6.0 mit dem AVC/H.264 Plug-in v2.0 und Nero ShowTime. Die GeForce 7900 GTX GPU unterstützt DirectX 9, das Shader Modell 3.0 sowie HDR Rendering, das ist zwar der aktuelle Stand der Technik, doch zugleich auch der Funktionsumfang, den bereits die GeForce 6-Serie beherrscht.

Der Chiptakt der GeForce 7900 GTX liegt bei 650 MHz, damit übertrifft diese GPU die GeForce 7800 GTX 512 MB um 100 MHz. Doch wie schon bei der 7800er-Serie gibt es nicht nur einen Takt in NVIDIAs neuester GPU: Die Vertex-Einheit wird mit 700 MHz sogar noch etwas schneller getaktet. Der Speichertakt liegt mit 800 MHz (DDR1600) allerdings 50 MHz unter dem des Vorgängers, angebunden werden die 512 MByte GDDR3-Speicher über ein 256 Bit breites Speicherinterface. NVIDIA hat an der Architektur des Grafikchips nur wenig geändert, wir haben es auch weiterhin mit 8 Vertex-Einheiten sowie 24 Pixel Pipelines zu tun. Dabei setzt NVIDIA gleich zwei Shader-Einheiten pro Pixel-Pipeline ein ("Two shader units per pixel pipeline"), zusammengenommen also derer 48. Die übliche Vorgehensweise besteht darin, nur eine Shader-Einheit pro Pipeline zu verwenden, doch aufgrund immer komplexer werdender Shader-Operationen kommt es immer häufiger zu Leerlauf auf den Pipelines - die zweite Shader-Einheit soll daher für eine bessere Auslastung sorgen. Eigentlich hat NVIDIA diese Strategie bereits mit der GeForce 6800er-Familie verfolgt, doch dort waren die beiden Einheiten nicht in der Lage, jeweils alle erforderlichen Befehle zu verarbeiten, weshalb man weiterhin von nur einer Shader-Einheit sprach. NVIDIAs Papiere geben allerdings keinen Aufschluß darüber, was im Detail geändert wurde.

Bleibt noch Quad-SLI zu erwähnen, eine Option, zu der allerdings nur wenige Extremisten greifen werden. Auf aktuelle Spiele mit vier solcher Grafikkarten einzudreschen, wo schon bei einem Dual-SLI Gespann die meisten Prozessoren ins Straucheln geraten, erscheint uns geradezu unfair ;-)
In erster Linie handelt es sich bei der GeForce 7900 GTX also um einen Die-Shrink, also den Schritt hin zu einer kleineren Strukturgröße, nicht aber um eine Neuentwicklung. Dies zeigt NVIDIA auch bei der Namensgebung, es handelt sich nach wie vor um eine GPU der 7. Generation.

ATi Radeon X1900 XTX
Kommen wir nun zu ATis Radeon X1900 XTX. Die Kanadier hatten den Wechsel zur 90 nm Fertigungstechnik bereits 2005 mit der Radeon X1800 XT vollzogen, allerdings hatte ATi bei der Einführung des neuen Grafikprozessors mit einigen Problemen zu kämpfen. Mit einer Verspätung um mehrere Monate kam der Herausforderer für NVIDIAs GeForce 7800 GTX erst im Oktober 2005 in einige Testcenter. Zeitgleich verkündete ATi, daß die ersten Grafikkarten mit Radeon X1800 XT erst vier Wochen später in den Handel kommen würden, im Dezember fand man dann auch in Europe einige Exemplare im Handel. Zwar konnte ATi auch diesmal in Sachen Bildqualität viele Freunde gewinnen, doch die Auslieferungstreiber waren alles andere als fehlerfrei und auch die Leistung überzeugte nicht immer. Schlimmer noch, NVIDIA schickte bereits Mitte November die GeForce 7800 GTX 512 MB an den Start, welche leiser, schneller und auch noch eher im Handel verfügbar war, als Modelle mit ATis Radeon X1800 XT.

Im Januar legte ATi nochmals nach und die Radeon X1900 XTX und X1900 XT Grafikprozessoren wurden vorgestellt, wobei es sich um die regulären Nachfolger der Radeon X1800er-Familie handelt. Erfreulicherweise waren Grafikkarten mit diesen Chips recht schnell im Handel, so daß wir in unserem heutigen Test keine Papiertiger, sondern tatsächliche Produkte vorstellen können.

ATi setzt bei der Radeon X1900 XTX GPU (R580) 48 Pixel-Shader-Einheiten sowie 8 Vertex-Einheiten ein, doch im Gegensatz zu NVIDIAs GeForce 7900 GTX, welche je zwei Shader-Einheiten pro Pixel-Pipeline anordnet, sind es bei ATi gleich drei. Da die Radeon X1900 XTX GPU aber "nur" 16 Pixel-Pipelines hat, sind es unterm Strich ebensoviele Shader-Einheiten wie bei der GeForce 7900 GTX, nämlich 48. NVIDIA hat mit 24 Pixel-Pipelines solange einen Vorteil, wie die beiden Shader-Einheiten diese effektiv füllen können. Erst bei sehr komplexen Shader-Operationen kann sich - zumindest auf dem Papier - das Blatt wenden und sich ATis 3er-Konzept auszahlen.

Mit der R520-Generation führte ATi den sogenannten "Ring-Bus" ein, ein verbessertes Speicherinterface, welches ATi mit "512-bit internal ring bus for memory reads" bezeichnet. Natürlich wird der GDDR3-Speicher auch weiterhin mit 256 Bit angebunden, die ATi nun im Sinne einer effizienteren Auslastung in acht Kanäle von je 32 Bit Breite aufteilt. Diese koppeln die Kanadier an einen 512 Bit breiten, ringförmigen Bus mit vier Übergabepunkten, den Ring-Stops. Das verkürzt die Latenzen, ist aber zumindest zur Zeit noch keine Revolution, da der Speicher - wie gesagt - nur mit 256 Bit angebunden werden kann. Allerdings legt ATi hier den Grundstein für zuküftige Speichertechniken.

Wie der GeForce 7900 GTX Grafikprozessor arbeitet auch der Radeon X1900 XTX mit 650 MHz, die 512 MByte GDDR3-Speicher werden mit 775 MHz allerdings etwas niedriger getaktet. Während NVIDIAs GeForce 7900 GTX im 3D-Betrieb besonders effektiv arbeiten soll, sieht ATi seinen 2D-Modus besonders clever umgesetzt. Die Radeon X1900 XTX GPU taktet im 2D-Betrieb nicht nur herunter, sondern kann auch die 3D-Einheiten weitgehend deaktivieren. Dennoch ist die Radeon X1900 XTX etwas anspruchsvoller, was das Netzteil betrifft: 450 Watt sollten es zumindest sein und die 12V-Schiene sollte mit 30 A aufwarten können. Im CrossFire-Betrieb müssen es sogar 550 Watt sowie 38 A auf der 12V-Schiene sein.

Ein Pluspunkt für ATi ist die Kombination aus 32-/64-bittigem High-Dynamic-Range Rendering mit Multi-Sample Kantenglättung, welche bei NVIDIA noch nicht möglich ist. Zudem kann ATis Avivo nicht nur die Wiedergabe von MPEG-2-, MPEG-4-, DivX-, WMV9-, VC-1- und H.264-Dateien beschleunigen, sondern auch deren Erstellung. Ja, genau: Die GPU als Beschleuniger für das Video-Encoding! Mit dem Catalyst 6.3 liefert ATi einen entsprechenden Encoder aus, welchen wir im Verlauf dieses Testberichtes genauer untersuchen werden.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 2/8
04.04.2006 by doelf
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Vergleichtabelle
Verschaffen wir uns nach all diesen Details einen tabellarischen Überblick:

ChipGPU
Takt
Speicher TaktSpeicher-
bandbreite
Speicher-
interface
Pixel/
Vertex
Shader
Modell
DX
GF 7900 GTX650 MHz800 MHz51.2 GB/s256 Bit24/83.09
GF 7900 GT450 MHz660 MHz42.24 GB/s256 Bit24/83.09
Radeon X1900 XTX650 MHz775 MHz49.6 GB/s256 Bit16/83.09
Radeon X1900 XT625 MHz725 MHz46.4 GB/s256 Bit16/83.09

Vergleichsfotos
Sowohl die MSI NX7900GTX-T2D512E als auch die HIS Excalibur X1900 XTX kleckern nicht, sie klotzen. Diese Grafikkarten sind wahre Giganten und werden mit Sicherheit nicht in alle PCs passen, insbesondere für Mini-Barebones sind diese Boliden nicht geeignet und auch bei den meisten Micro-ATX Gehäusen wird man an die Grenzen stoßen.

Im Vergleich zur MSI NX7900GTX-T2D512E erscheint unsere MSI RX850XT Platinum Edition geradezu winzig:


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Die HIS Excalibur X1900 XTX ist natürlich keinen Millimeter kleiner und braucht ebenfalls zwei Slots:


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In der ersten Disziplin "Abmessungen" herrscht also Gleichstand. Es geht hier übrigens nicht darum, wer die längere Karte baut, sondern wer das kompaktere Design verwirklicht hat, denn je kleiner eine Grafikkarte ist, desto leichter läßt sie sich auch verbauen.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 3/8
04.04.2006 by doelf
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HIS Excalibur X1900 XTX
Betrachten wir zunächst den Platzhirsch, die HIS Excalibur X1900 XTX. Wie bei Modellen der Spitzenklasse üblich, greift auch HIS auf ATis Referenzdesign zurück, neben der Referenzplatine kommt auch der Referenzkühler zum Einsatz. HIS packt der roten Grafikkarte viel Zubehör bei:


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Wir hätten uns bei einer so teuren Grafikkarten über die Beigabe eines etwas aktuelleren Spieletitels gefreut - 545 € sind schließlich kein Pappenstiel! Hinsichtlich der Kabel und Adapter fehlt nur ein Stromadapter von Molex auf 6-Pin PEG.

Die Kühlung erweist sich als Weiterführung der Konstruktion, welche ATi mit der Radeon X850XT einführt hat und welche wir von unserer MSI RX850XT-PE VT2D256E her kennen. Der Vorteil dieses Kühlkonzeptes besteht darin, daß die Grafikkarte im Inneren des Rechners mit Hilfe eines Radiallüfters Luft anzieht, diese durch eng stehende Kupferlamellen, welche sich oberhalb der GPU befinden, führt und anschließend durch das Slotblech aus dem PC pustet. Die Abwärme wird somit aus dem PC geleitet und eine zusätzliche Aufheizung im Inneren des Gehäuses durch die Grafikkarte verhindert. Bei der MSI RX850XT-PE VT2D256E erwies sich diese Konstruktion als effektiv, allerdings war sie nicht besonders leise.


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Die HIS Excalibur X1900 XTX hat zwei DVI-Anschlüsse sowie eine ViVo-Buchse für die mannigfaltigen Video- Ein- und Ausgänge. Auf der gegenüberliegenden Seite der Grafikkarte sehen wir den 6-Pin Stromanschluß und die aufwendige Stromaufbereitung der Karte.


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Der Kühler, der ca. dreiviertel der Karte bedeckt, platziert die Kupfer-Fins oberhalb der GPU. Die Bodenplatte des Kühlers nimmt zudem die Abwärme der Speicherchips auf. Auf der Rückseite der Karte wird der gewichtige Kühler durch ein an vier Stellen verschraubtes Metallkreuz fixiert.


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Die Platine der HIS Excalibur X1900 XTX erscheint sehr aufgeräumt, die Verarbeitung ist auf dem Niveau, das man von einem Spitzenprodukt erwarten darf. Allerdings sehen wir keinerlei Merkmale, welche die HIS Excalibur X1900 XTX aus der Masse der anderen Radeon X1900 XTX Modelle herausheben würden.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 4/8
04.04.2006 by doelf
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MSI NX7900GTX-T2D512E
Mit ca. 529 € ist die MSI NX7900GTX-T2D512E ein wenig preiswerter als die HIS Excalibur X1900 XTX, das ist etwas überraschend, denn normalerweise sind die frisch erschienenen Modelle immer etwas teurer als die bereits auf dem Markt befindlichen Grafikkarten. Der Lieferumfang kann sich sehen lassen:


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Es gibt zwar keine Composite-Kabel und unser Modell kommt leider auch ohne ViVo-Funktionalität, dafür packt MSI ein aktuelles Rennspiel sowie einen Adapter für den Stromanschluß der Grafikkarte bei.


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Auch NVIDIA greift auf ein bereits bekanntes Kühlerdesign zurück, welches seit November an Bord der GeForce 7800 GTX 512 MB bewundert werden konnte. Ein Flügellüfter mit 80 mm Durchmesser saugt mittig auf der Grafikkarte angeordnet die Luft an und drückt sich nach rechts und links durch Aluminium-Lamellen. Die GPU befindet sich hierbei unterhalb des Lüfters, also dort, wo keine Lamellen die Wärme aufnehmen können und der Lüfter seinen toten Punkt hat. NVIDIA ist sich dessen bewußt und leitet die Wäme mit Hilfe einer Kupferbodenplatte durch vier Heatpipes zu den Aluminium-Fins. Auch die Speicherchips übergeben ihre Abwärme an den Kühler, allerdings besteht die Bodenplatte hier aus Aluminium. Die Stromversorgung der Karte versieht NVIDIA zudem mit einem kleinen, schwarzen Kühlkörper, der von zwei Pushpins gehalten wird.


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Da auf der MSI NX7900GTX-T2D512E kein Radiallüfter verwendet wird, arbeitet die Karte sehr leise. Leider hat diese Konstruktion aber auch zwei Nachteile:

  1. Die Abluft wird nur zur Hälfte aus dem PC geführt.
  2. Eine im dritten Slot verbaute Steckkarte kann die Luftzufuhr der Grafikkarte deutlich behindern.


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Die MSI NX7900GTX-T2D512E bietet die klassenüblichen DVI-Anschlüsse sowie einen TV-Ausgang, der via S-Video oder Y-Pb-Pr mit dem Fernseher oder dem Heimkino-Receiver verbunden werden kann. Um den Stromhunger der Karte befriedigen zu können, muß der 6-Pin Anschluß auf der Innenseite unbedingt mit dem Netzteil verbunden werden.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 5/8
04.04.2006 by doelf
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53 Benchmarks
Wir haben die beiden hier vorgestellten Karten im Rahmen unseres 3D-Performance Guide 2006 durch 53 Benchmarkläufe geschickt. Da diese Ergebnisse den Rahmen dieses Tests sprengen würden, werden wir sie hier nicht nochmals aufführen.

Zu den im 3D-Performance Guide 2006 herangezogenen Testdisziplinen gehören:

Übertakten
Kommen wir nun zum Übertakten: Beide Testkandidaten sind bereits sehr hoch getaktet, es fällt uns daher schwer zu glauben, daß hier noch deutliche Steigerungen möglich sind. Zum Übertakten der MSI NX7900GTX-T2D512E verwenden wir NVIDIAs CoolBits, die HIS Excalibur X1900 XTX wird mit Hilfe der Overdrive-Funktions von ATis Catalyst 6.2 und 6.3 übertaktet.

ATis Overdrive erweist sich leider als nicht besonders ausgereift. Die HIS Excalibur X1900 XTX taktet mit 648 MHz Chip- sowie 774 MHz Speichertakt, das Overdrive-Menu erkennt jedoch lediglich 500 bzw. 594 MHz. Bei der automatischen Suche nach dem optimalen Takt schlägt uns Overdrive somit 652/773 MHz vor, im Prinzip also die Standardtaktung. Wir versuchen per Hand einen höheren Wert einzustellen und legen 690 MHz Chip- sowie 785 MHz Speichertakt an, danach lassen wir 3DMark06 laufen um zu testen, ob diese Einstellungen stabil arbeiten. Sie tun es leider nicht. Wir senken den Speichertakt ab, erzielen jedoch auch bei 774 MHz keinen stabilen Betrieb. Nun senken wir auch den Chiptakt ab und bei 650/774 MHz läuft 3DMark06 wieder einwandfrei durch. "Übertakten" kann man dies allerdings nicht mehr nennen.

Besser erging es uns mit MSIs NX7900GTX-T2D512E. Hier konnten wir den Chipsatkt um immerhin 37 MHz anheben, der Speichertakt ließ sich gar um 85 MHz erhöhen.

The Chronicles of Riddick (1280x960 / AA: 4 / AF: 8 / PS2.0 / No Sound / Sodini01)
MSI NX7900GTX-T2D512E
687/885 MHz
102.11
MSI NX7900GTX-T2D512E
650/800 MHz
97,78
HIS X1900XTX
648/774 MHz
84.68
HIS X1900XTX
650/774 MHz
84,67

Doom3 (1280x1024 / High Quality / AA: 4 / AF: 8 / timedemo demo1 / 3. Durchlauf)
MSI NX7900GTX-T2D512E
687/885 MHz
92,4
MSI NX7900GTX-T2D512E
650/800 MHz
86,9
HIS X1900XTX
650/774 MHz
85,3
HIS X1900XTX
648/774 MHz
85,3

F.E.A.R.: 1280x1024; 4x AA + 8x AF
MSI NX7900GTX-T2D512E
687/885 MHz
73
MSI NX7900GTX-T2D512E
650/800 MHz
68
HIS X1900XTX
650/774 MHz
64
HIS X1900XTX
648/774 MHz
64

Während uns die GeForce 7900 GTX beim Übertakten ordentliche Leistungsgewinne zeigt, geht bei der Radeon X1900 XTX gar nichts. Obwohl wir ATis hauseigene Overdrive-Funktion verwenden, können wir weder automatisch noch manuell eine wirkliche Taktsteigerung erreichen. Entweder hat ATi einen Fehler in die Overdrive-Funktion des Catalyst 6.2 und 6.3 eingebaut, oder der Grafikchip unserer Testkarte arbeitet bereits am Anschlag.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 6/8
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Video-Encoding
Ab dem Catalyst 6.3 unterstützt ATi das hardwarebeschleunigte Erstellen und Umwandeln von Video-Dateien. Die "AVIVO Video Converter Engine" ist ein kompakter Download von nur 1,7 MByte und funktioniert mit allen Karten der X1xxx-Familie. ATi versteckt die "AVIVO Video Converter Engine" im Catalyst Control Center, anstatt ein eigenes Icon anzulegen. Es dauerte recht lange, bis wir sie gefunden hatten, denn in der erweiterten Ansicht taucht sie gar nicht auf. Um ein Video umwandeln zu können, muß man zunächst auf die vereinfachte Ansicht zurückschalten, was auch auf schnellen Systemen zwischen 4 und 10 Sekunden dauern kann. Danach gibt man die Quelldatei und das gewünschte Ausgabeformat an, stellt die Qualität ein und startet die Umwandlung. Das ist zwar recht einfach, gibt Experten allerdings viel zu wenige Optionen.


Fotostrecke "AVIVO Video Converter Engine"...

Leider gibt es noch weitere Ungereimtheiten: So ist es möglich, die "AVIVO Video Converter Engine" mit Dateien zu füttern, für die kein Video- bzw. Audio-Codec installiert ist. In diesem Fall wandelt die "AVIVO Video Converter Engine" nur die Ton- bzw. Bildspur um, gibt aber keinerlei Fehlermeldung aus. Auch bei der Erkennung von Video-Dateien hapert es noch, unsere verlustfrei mit Huffyuv komprimierte Testdatei wurde z.B. als MPEG1 bzw. als MPEG2 erkannt.

Wir testen die Encoding-Funktion mit der HIS Excalibur X1900 XTX, der PowerColor Radeon X1600 XT, der PowerColor X1300 HyperMemory 2 sowie dem Tsunami MPEG-Encoder, welcher ohne die AVIVO Hardwarebeschleunigung auskommen muß. Die 455 MByte große Testdatei im PAL-Format wurde mit dem verlustfreien Codec Huffyuv 2.20 erstellt, ist 120 Sekunden lang, hat eine Auflösung von 352x288 Bildpunkten sowie 25 fps:

TMPEG 2.512.52.161 vs. ATi AVIVO (niedrigere Werte sind besser)
HIS X1900XTX
AVIVO, MPEG 1
32 sec.
PowerColor X1600XT
AVIVO, MPEG 1
32 sec.
PowerColor X1300HM2
AVIVO, MPEG 1
32 sec.
HIS X1900XTX
AVIVO, MPEG 2
32 sec.
PowerColor X1600XT
AVIVO, MPEG 2
32 sec.
PowerColor X1300HM2
AVIVO, MPEG 2
32 sec.
TMPEG, MPEG 2
High Quality
69 sec.
TMPEG, MPEG 1
High Quality
71 sec.
TMPEG, MPEG 1
Highest Quality
156 sec.
TMPEG, MPEG 2
Highest Quality
156 sec.

Die "AVIVO Video Converter Engine" erzeugt sehr hochwertige Videodateien, TMPEG muß mit High bzw. Higest Quality aufgerufen werden, um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen. Zudem arbeitet ATis Encoder 2 bis 5 mal schneller als TMPEG - das ist erstaunlich! Noch erstaunlicher ist allerdings, daß es keinen Unterschied macht, welche ATi GPU für das Encoding verwendet wird. Eine Radeon X1300 GPU mit HyperMemory erzielt die selbe Performance wie eine sündhaft teure Radeon X1900 XTX.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 7/8
04.04.2006 by doelf
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Schallpegel
Kommen wir nun zur Schallpegelmessung. Unser Testsystem verwendet hierfür einen passiv gekühlten Athlon 64 3500+ mit Winchester-Kern sowie ein passiv gekühltes Netzteil, das Antec Phantom 350 Watt, als Mainboard kommt das Asus A8N-VM CSM zum Einsatz. Wir messen bei offenem Aufbau aus einem Meter Entfernung (bezogen auf den Lüfter der Grafikkarte).

Schallpegel in db(A), Abstand 1 m
MSI NX7900GTX-T2D512E
20 min 2D
32.5
MSI NX7900GTX-T2D512E
20 min 3D-Last
32.5
HIS X1900XTX
20 min 2D
43,3
HIS X1900XTX
20 min 3D-Last
43,3
MSI NX7900GTX-T2D512E
max. U/min
44,6
HIS X1900XTX
max U/min
58,0

Wir sind heidenfroh, daß die Radeon X1900 XTX im 3D-Betrieb nicht sofort auf die maximale Drehzahl schaltet sondern temperaturabhängig regelt. Dies scheint im CrossFire-Betrieb leider nicht so zu sein, wie wir von den Kollegen bei HardTecs4U hörten. Zwei Radeon X1900 XTX bei 61 dB(A) im CrossFire-Betrieb? Da winken wir dankend ab!
Doch auch ohne CrossFire ist ATis brummiger Radiallüfter einfach zu laut. Sowohl im 2D- wie auch im 3D-Betrieb messen wir 43,3 dB(A), während die MSI NX7900GTX-T2D512E gleich 10,8 dB(A) leiser zu Werke geht. Bedenkt man, daß 3 dB(A) eine Verdopplung des Schalldruckes bedeuten, ist dieser Unterschied gewaltig. Selbst bei maximaler Drehzahl, welche wir im Test der MSI NX7900GTX-T2D512E nur beim Einschalten des Rechners zu hören bekamen, ist die GeForce 7900 GTX nur geringfügig lauter als die Radeon X1900 XTX im Leerlauf.

Leistungsaufnahme
In Zeiten steigender Strompreise möchten wir auch die Leistungsaufnahme der einzelnen Testkandidaten nicht außer Acht lassen. Wir messen den Stromverbrauch des gesamten Systems, einmal im 2D-Betrieb und ein weiteres Mal im 3D-Betrieb. Für die 3D-Last verwenden wir den Durchlauf "Car Chase, High Detail" von 3DMark2001SE bei einer Auflösung von 1280x1024 Bildpunkten, 4-facher Kantenglättung sowie 8-facher anisotropher Filterung:

Leistungsaufnahme 2D in Watt (Gesamtsystem)
Asus Silencer 6600110
Albatron 6600112
Albatron 6600 LE113
Albatron 6600 GT114
Powercolor X1600XT120
HIS X1900XTX132
MSI NX7900GTX-T2D512E141

Bereits im 2D-Betrieb sieht man deutliche Unterschiede: Die GeForce 7900 GTX braucht 31 Watt mehr als die passiv gekühlte GeForce 6600 von Asus, während die Radeon X1900 XTX immerhin noch 12 Watt über der Radeon X1600 XT liegt. Das Heruntertakten und Abschalten von weiten Teilen der 3D-Einheiten zahlt sich bei der Radeon X1900 XTX aus, immerhin verbraucht ATis Spitzenkarte 9 Watt weniger als NVIDIAs Top-Modell.
Wenn wir nun die Messungen bei 3D-Last betrachten, muß berücksichtigt werden, daß ein Großteil der zusätzlichen Stromaufnahme auf die CPU und nicht auf die Grafikkarte fällt:

Leistungsaufnahme 3D in Watt (Gesamtsystem)
Albatron 6600 LE185
Asus Silencer 6600187
Albatron 6600190
Albatron 6600 GT215
Powercolor X1600XT217
MSI NX7900GTX-T2D512E249
HIS X1900XTX278

Eine High-End Grafikkarte kostet nicht nur bei der Anschaffung mehr, sondern auch im Betrieb. Mit 93 Watt Mehrverbrauch im Vergleich zu einer GeForce 6600 LE entpuppt sich ATis Radeon X1900 XTX als wahre Stromschleuder. Selbst NVIDIAs GeForce 7900 GTX - in Sachen Stromverbrauch ebenfalls kein Kind von Traurigkeit - gibt sich 29 Watt bescheidener. NVIDIAs Aussage, mit der GeForce 7900 GTX die effizientere Architektur zu bieten, hat sich somit zumindest für den 3D-Betrieb bestätigt.

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HIS Excalibur X1900 XTX (Radeon X1900 XTX) vs. MSI NX7900GTX-T2D512E (GeForce 7900 GTX) - 8/8
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Fazit
Dieser Vergleich der HIS Excalibur X1900 XTX mit der MSI NX7900GTX-T2D512E ist zugleich ein Vergleich zwischen ATis Radeon X1900 XTX und NVIDIAs GeForce 7900 GTX, denn beide Karten verwenden das Referenzdesign des jeweiligen Grafikchip-Herstellers. Somit kann man dieses Duell auch auf andere Grafikkarten, welche diese GPUs verwenden, übertragen, denn fast alle Hersteller halten sich an die Referenzplatine und die Referenzkühlung, um in dieser Klasse, in der nur geringe Stückzahlen abgesetzt werden, Kosten zu sparen.
In Sachen Leistung ist das Ergebnis ausgeglichen. Die GeForce 7900 GTX kann insbesondere in älteren Benchmarks sowie bei Verzicht auf Kantenglättung und Texturfilterung deutliche Vorsprünge herausarbeiten, doch wer einen solchen Grafikboliden erwirbt, wird nicht ohne AntiAliasing und anisotrophe Filterung spielen wollen. Bei Verwendung der Filter liegen beiden Karten zumeist an der Spitze des Testfeldes, gerade bei aktuellen Spielen oft mit einem ordentlichen Vorsprung. Diese Leistung lassen sich ATi und NVIDIA bzw. HIS und MSI aber auch teuer bezahlen, mehr als 500 € müssen in ein solches Spitzenmodell investiert werden. Dennoch erscheint uns eine einzelne Top-Karte sinnvoller, als zwei Grafikkarten für jeweils 300 € im CrossFire- oder SLI-Betrieb zu kombinieren.
Halten wir fest: ATi und NVIDIA bieten viel 3D-Leistung für viel Geld.




HIS Excalibur X1900 XTX
Der Lieferumfang der HIS Excalibur X1900 XTX umfaßt alle Adapter und Kabel, welche man für den Betrieb als Grafikkarte oder Video-Aufnahmegerät benötigt. Lediglich auf einen Molex-Adapter für den 6-Pin Stromanschluß der Grafikkarte hat HIS verzichtet, die Anforderungen der Radeon X1900 XTX an das Netzteil sind mit 450 Watt und 30 A auf der 12V-Schiene eh so hoch, daß viele Interessenten ein passendes Netzteil zur Grafikkarte erwerben müssen. Wir hätten uns über ein aktuelles Spiel im Lieferumfang der 545 € teuren Karte gefreut, welches die Leistung der GPU auch halbwegs ausnutzen kann.
Gut gefallen hat uns ATis AVIVO Video-Encoder, der Video-Dateien mit beeindruckender Geschwindigkeit und in brillianter Qualität konvertiert. In Sachen Einstellungen und Benutzeroberfläche sollte ATi jedoch noch einmal Hand anlegen und dieses Tool vom Catalyst Controll Center abkoppeln. Zudem muß es nicht gerade eine Radeon X1900 XTX sein, wenn man nur auf das hardwarebeschleunigte Video-Encoding wert legt. Eine Radeon X1300 HyperMemory verrichtet diese Arbeit genauso schnell und zuverlässig.
Die 3D-Leistung und die Bildqualität im 2D- sowie im 3D-Betrieb sind ATi-typisch überzeugend umgesetzt und subjektiv auch wieder besser als bei NVIDIA. Auf flackernde Texturen stießen wir beim Test der GeForce 7900 GTX zwar nicht, doch die anisotrophe Filterung der Radeon X1900 XTX liefert auch weiterhin die bessere Qualität. Wird der Neigungswinkel des Polygons zu spitz, erscheinen die Texturen bei der GeForce 7900 GTX deutlich unschärfer und zuweilen erkennt man Abstufungen im Schärfegrad.
Nicht gefallen hat uns die Kühlung, deren Konzept zwar durchdacht ist, deren Radiallüfter jedoch zu laut arbeitet. Auch der Stromverbrauch der Radeon X1900 XTX ist leider sehr hoch, zumindest im 3D-Betrieb. Im 2D-Modus gibt sich die Radeon X1900 XTX GPU deutlich genügsamer und unterbietet auch die GeForce 7900 GTX. Obwohl der Lüfter im Test nie auf die maximal mögliche Drehzahl schaltete, war ein Übertakten der Karte nicht möglich. ATis Overdrive Option erkannte den falschen Chip- und Speichertakt und bot uns an, die Karte mit den Standardwerten zu "übertakten". Versuche mit manuellen Einstellungen scheiterten ebenfalls, weshalb wir vermuten, daß die Radeon X1900 XTX die R580-Architektur bis an ihre Grenzen ausreizt.
Wir werten die HIS Excalibur X1900 XTX mit "Gut".


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MSI NX7900GTX-T2D512E
MSI verzichtet bei der NX7900GTX-T2D512E auf ViVo-Funktionen und packt keine Composite-Kabel bei, dafür finden wir hier einen Molex-Adapter für den 6-Pin Stromanschluß der Grafikkarte und mit "GT Legends" auch ein aktuelles Rennspiel, um die Grafikkarte gleich antesten zu können. In Hinblick auf die Netzteilfrage gibt sich die GeForce 7900 GTX GPU deutlich bescheidener als ATis Radeon X1900 XTX und fordert 350 bis 400 Watt mit 22 bis 26 A auf der 12V-Schiene. Dies spiegelt sich auch in den Verbrauchswerten wieder: Im 2D-Betrieb verbraucht unser Testsystem mit der GeForce 7900 GTX mit 141 Watt zwar 9 Watt mehr, als bei Verwendung der Radeon X1900 XTX, doch im 3D-Betrieb fällt der Verbrauch mit der NVIDIA-Karte um satte 29 Watt bescheidener aus.
NVIDIA beschleunigt mit PureVideo nur die Video-Wiedergabe, nicht aber das Encoding. Die MSI NX7900GTX-T2D512E bietet eine gute Bildqualität im 2D- sowie im 3D-Betrieb, bei der Texturfilterung gibt es aber leider nach wie vor in Abhängigkeit vom Betrachtungswinkel unterschiedlich scharfe Bereiche. Wer ein Spiel jedoch spielt, statt den Aufbau der Grafik im Detail zu analysieren, wird hiervon nur wenig bemerken.
Die Kühlung ist neben der 3D-Performance das eigentliche Highlight dieser Grafikkarte: Sie arbeitet leise und zugleich sehr effektiv. Allerdings sollte man darauf verzichten, direkt unter dem Lüfter eine Steckkarte mit voller Bauhöhe zu verbauen, da diese den Zustrom von Frischluft deutlich einschränken würde. Auch in einem zweiten Punkt, bei dem die HIS Excalibur X1900 XTX alles andere als gut aussah, bereitete uns die MSI NX7900GTX-T2D512E viel Freude: Wir konnten den Grafikchip um 37 und den Speicher sogar um 85 MHz übertakten.
Zugegeben, die GeForce 7900 GTX ist nur ein DIE-Shrink und läßt Innovationen vermissen, dennoch haben MSI und NVIDIA mit der NX7900GTX-T2D512E ein wirklich rundes Paket geschnürt, das mit 529 € sogar ein wenig preisweter ist als die HIS Excalibur X1900 XTX. In der Spitzenklasse würden wir zur Zeit zur MSI NX7900GTX-T2D512E greifen: Editor's Choice.


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