Au-Ja! - Gigabyte F2A88XM-HD3 - Sockel FM2+ mit AMD A88X zum Kampfpreis - Druckversion
 

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Gigabyte F2A88XM-HD3 - Sockel FM2+ mit AMD A88X zum Kampfpreis - Druckansicht - Seite 1 von 13
Das dritte Motherboard aus unserem Quintett für AMDs Sockel FM2+ ist das Gigabyte F2A88XM-HD3. Mit Straßenpreisen, die knapp über 50 Euro beginnen, spielt es in der Liga des ASUS A88XM-E, doch Gigabytes Hauptplatine bietet zwei Vorzüge: Zum einen nutzt das F2A88XM-HD3 die Möglichkeiten des AMD A88X besser aus und bietet acht SATA-Ports mit jeweils 6 Gbps, zum anderen verfügt es über einen zweiten PCIe-x16-Steckplatz. Ist das Gigabyte F2A88XM-HD3 das bessere Einstiegsmodell?

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Die Kaveris und der Sockel FM2+

AMD, das muss man leider so sagen, ist seit Jahren nur noch die zweite Wahl. Dies gilt sowohl für die Kunden als auch für die Hersteller von Mainboards, die für AMDs Prozessoren und APUs weit weniger Modelle im Angebot haben als für den Platzhirsch namens Intel. Zudem stammen die meisten dieser Hauptplatinen aus der unteren und mittleren Preisklasse, was beim europäischen DIY-Käufer keine Begeisterung aufkommen lässt. Auch die Dualität zwischen den FX-Prozessoren und den APUs hat AMDs Stellung nicht wirklich gut getan, sondern nur für eine Vielzahl unterschiedlicher Sockel - AM3+, FM1, FM2, FM2+ und AM1 - gesorgt. Nur so lässt es sich erklären, dass die Kunden lange Zeit an den technisch veralteten Phenom-Modellen festgehalten hatten.

Der Sockel FM2+ - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
AMDs modernste Plattform ist der Sockel FM2+, der APUs der Baureihen Kaveri, Richland und Trinity aufnehmen kann. Die Kaveris sind dabei die neuesten APUs und für sie musste auch das "Plus" an den Sockel FM2 angehängt werden. Alle Prozessoren und APUs, die AMD in den vergangenen Jahren auf den Markt gebracht hat, basieren auf der Bulldozer-Architektur. Bei Richland (Desktop-Varianten seit Juni 2013 erhältlich) und Trinity (Desktop-Varianten seit Oktober 2012 erhältlich) kommen Rechenkerne der Generation Piledriver in Kombination mit einer GPU im 4D-VLIW-Shader-Design zum Einsatz, wobei Richland nur eine höher getaktete Weiterentwicklung von Trinity darstellt.

AMD A10-7850K - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Im Januar 2014 fiel dann der Startschuss für die Kaveris, die Steamroller-Kerne mit einer GPU auf Basis der GCN-Architektur verbinden. Während Richland und Trinity noch im 32-nm-Prozess gefertigt wurden, markiert Kaveri den Wechsel zu 28-nm-Strukturen. Bei den Kaveris nimmt die Grafikeinheit fast die Hälfte der gesamten Chipfläche in Anspruch, sie beherrscht DirectX 11.2, OpenGL 4.3 sowie AMDs hauseigene Mantle-Schnittstelle. Obwohl die mäßige Rechenleistung ein Kritikpunkt an der Bulldozer-Architektur ist, hat AMD den Takt der Rechenkerne bei den Kaveris zu Gunsten der Grafikeinheit zurückgeschraubt. Die maximale Leistung der integrierten Grafik genießt für AMD Priorität, was bei Notebooks mehr Sinn macht als bei Desktop-Systemen.
Dennoch hat AMD auch das Zusammenspiel mit Grafikkarten verbessert, denn der Kaveri ist AMDs erste APU, die PCI-Express 3.0 beherrscht. Die APUs besitzen 16 PCIe-3.0-Lanes, die sie auf zwei Grafikkarten verteilen können. Zugleich legt der Hersteller mit dem Kaveri den Grundstein für seine "Heterogenous System Architecture" (HSA), welche die Verteilung von Rechenaufgaben auf Rechen- und Grafikkerne vereinfachen soll. Beim Kaveri wurde HSA allerdings nur zum Teil umgesetzt, es gibt lediglich einen gemeinsamen Adressraum für den gesamten Speicher (Heterogeneous Uniform Memory Access). Erst der für Mitte 2015 angekündigte Carrizo wird die HSA-Spezifikation 1.0 vollständig unterstützen. Carrizo wird zunächst nur für Notebooks und Tablets erscheinen. Ob es auch eine gesockelte Desktop-Variante geben wird, hat AMD bisher noch nicht verraten.



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Der Lieferumfang

In Preisvergleichen findet man das Gigabyte F2A88XM-HD3 derzeit ab 52 Euro und das ist recht günstig für eine Hauptplatine mit dem modernen Chipsatz AMD A88X. Um ein derart preiswertes Produkt anbieten zu können, hat Gigabyte den Lieferumfang auf zwei SATA-Kabel, von denen eines um 90 Grad abgewinkelt ist, und die ATX-Blende reduziert. In unserem Karton suchten wir sogar das Handbuch und die Treiber-DVD vergebens, nach Angaben des Herstellers sind beide aber normalerweise enthalten.

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Bedienungsanleitung, Treiber und Software konnten wir bei Gigabyte herunterlanden. Das Handbuch ist leider nur in den Sprachen Englisch, Japanisch und Chinesisch verfügbar und eine mehrsprachige Kurzanleitung, wie sie ASUS und MSI anbieten, sucht man bei Gigabyte vergebens. Zumindest kann das Handbuch inhaltlich überzeugen und veranschaulicht die Inbetriebnahme mit zahlreichen Abbildungen.

Das Mainboard im Überblick

Das Gigabyte F2A88XM-HD3 misst 24,4 x 17,4 cm und nutzt die Höhe des Micro-ATX-Formats voll aus. Zugleich ist die Platine sehr schmal geraten, so dass zwei vertikale Schraubreihen für die Befestigung ausreichen. Da es so gut wie keinen Überstand gibt, können die Abstandhalter den beim Anschließen der Kabel entstehenden Druck gut auffangen. Das Layout wurde traditionell umgesetzt: Der Spannungswandler liegt links sowie oberhalb des CPU-Sockels, wobei Gigabyte auf Kühlprofile verzichtet. Rechts neben dem Prozessor befinden sich zwei DIMM-Steckplätze für DDR3-Speicherriegel. AMDs APUs unterstützen derzeit Speichertakte bis zu 2.133 MHz und Gigabyte hält sich an diese Vorgabe. ASUS und MSI versprechen beim Übertakten bis zu 2.400 MHz, doch diese Geschwindigkeit konnten wir mit den uns zur Verfügung stehenden Modulen nicht erreichen.

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Die untere Hälfte des Gigabyte F2A88XM-HD3 gliedert sich in drei Zonen: Ganz links befinden sich die zusätzlichen Chips für HD-Audio (Realtek ALC887), Super-I/O-Funktionen (ITE IT8620E) und Gigabit-LAN (Realtek RTL8111). Rechts daneben folgen die vier Steckplätze für Erweiterungskarten. Wie beim ASUS A88XM-E finden wir einen PCIe-x16-Steckplatz, der über 16 Lanes an die APU angebunden ist. Nur wenn ein Kaveri zum Einsatz kommt, steht hier PCIe 3.0 zur Verfügung, da die Baureihen Richland und Trinity lediglich PCIe 2.0 beherrschen. Der PCIe-x1-Slot ist über eine Lane der zweiten Generation mit dem AMD A88X verbunden, dazu wird ein traditioneller PCI-Steckplatz geboten.

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Während das ASUS A88XM-E hier bereits endet, hat Gigabyte noch einen zweiten PCIe-x16-Slot verbaut. Obwohl der AMD A88X die Lanes der APU auf zwei Grafikkarten verteilen kann, hat Gigabyte diesen Steckplatz über vier PCIe-2.0-Lanes an den Chipsatz gekoppelt, wodurch nur ein Viertel der maximal möglichen Bandbreite zur Verfügung steht. Die beiden BIOS-Chips, von denen einer als Backup dient, liegen rechts neben dem PCIe-x1-Slot. Die CMOS-Batterie befindet sich unterhalb des CPU-Sockels und den Jumper zum Zurücksetzen des CMOS-Speichers hat Gigabyte unterhalb des zweiten PCIe-x16-Steckplatzes verbaut. Das wirkt alles etwas unaufgeräumt.

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Auch die beiden Lüfterbuchsen hat Gigabyte recht ungewöhnlich platziert: Sie befinden sich auf Höhe der CMOS-Batterie und machen nur Sinn, wenn AMDs Boxed-Kühler und ein vorderer Gehäuselüfter zum Einsatz kommen. Obwohl der Hersteller beide Buchsen mit je vier Kontakten ausgeführt hat, wird der vierte Pin laut Handbuch nur beim CPU-Lüfter ausgewertet. Am unteren sowie am rechten Rand des Mainboards liegt die dritte Zone, hier reihen sich diverse Anschlüsse nebeneinander. Der Chipsatz AMD A88X, welcher die dazugehörigen Funktionen bereitstellt, versteckt sich unter dem dünnen Kühlprofil. Insbesondere die SATA-Buchsen wurden recht wirr verteilt, was den unaufgeräumten Gesamteindruck nochmals verstärkt.



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Die Anschlüsse

Im Anschlusspanel des Gigabyte F2A88XM-HD3 finden wir einen PS/2-Anschluss für Maus oder Tastatur. Es folgen drei Bildschirmausgänge, wobei VGA, DVI-D und HDMI zur Auswahl stehen. Über VGA ist die Auflösung auf 1.920 x 1.200 Bildpunkte mit 24 Bit Farbtiefe und 60 Hertz limitiert. DVI-D ermöglicht immerhin 2.560 x 1.600 Bildpunkte mit 24 Bit Farbtiefe und 60 Hertz. Wer 4.096 x 2.160 Bildpunkte bei 24 Hertz oder 3.840 x 2.160 Bildpunkte bei 30 Hz nutzen möchte, muss auf die HDMI-Buchse ausweichen, bekommt dabei aber auch eine Farbtiefe von 36 Bit. Einen DisplayPort bietet Gigabyte nicht, aber zumindest lassen sich alle drei Bildschirmanschlüsse zeitgleich nutzen.

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Weiter rechts liegen vier USB-Ports, die allesamt über AMDs A88X verwirklicht werden. Die beiden blauen Buchsen beherrschen bereits USB 3.0, während die beiden schwarzen auf USB 2.0 limitiert sind. Der Gigabit-LAN-Anschluss wird von einem Controller des Typs Realtek RTL8111 bereitgestellt, welcher über eine PCIe-Lane am Chipsatz andockt. Bleiben noch drei analoge Klinkenbuchsen, welche Gigabyte mit Hilfe des HD-Audio-Codecs Realtek ALC887 umsetzt. Wie beim ASUS A88XM-E fehlt ein digitaler Audioausgang, so dass man sich über HDMI behelfen muss. Alternativ lässt sich der Ausgang über den S/PDIF-Header auf dem Motherboard nachrüsten.

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Dieser bringt uns zu den internen Anschlüssen am unteren Rand des Gigabyte F2A88XM-HD3. Von links nach rechts finden wir hier den HD-Audio-Abgriff für die Frontanschlüsse des Gehäuses und den S/PDIF-Header (beide Realtek ALC887), dann kommen ein serieller (weiß) und ein paralleler Anschluss (schwarz, beide ITE IT8603E) sowie zwei weiße Header für die USB-2.0-Buchsen drei bis sechs (AMD A88X). Dass der Abgriff für die Schalter und LEDs des Gehäuses ebenfalls die Farbe Weiß nutzt und zudem die selben Abmessungen hat, ist etwas verwirrend. Den Abschluss bilden die schwarze Kontaktleiste für zwei weitere USB-3.0-Buchsen (AMD A88X) und zwei der insgesamt acht SATA-Ports (ebenfalls AMD A88X).

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Folgen wir nun der rechten Kante des Motherboards, entdecken wir vier um 90 Grad abgewinkelte SATA-Buchsen und etwas weiter kommen dann noch zwei Ports, die wieder senkrecht stehen. Jeder der acht SATA-Anschlüsse wird von AMDs A88X gestellt und arbeitet mit bis zu 6 Gbps. Neben dem normalen AHCI-Betrieb ermöglicht der Chipsatz auch die RAID-Modi 0, 1, 5 und 10. In Höhe der beiden DIMM-Slots sehen wir zudem die Buchse für den 24-ploigen ATX-Stromstecker. Die +12V-Versorgung der APU stellt eine zweite Buchse sicher, welche Gigabyte hinter dem VGA-Anschluss angebracht hat. Sie verfügt über acht Kontakte, lässt sich aber auch mit einem vierpoligen +12V-ATX-Stecker betreiben.



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Das BIOS

Kommen wir nun zum UEFI-BIOS des Gigabyte F2A88XM-HD3. Das Mainboard erreichte uns mit dem BIOS F5, welches wir für unseren Test auf die Version F7 aktualisiert haben. Gigabyte hat auf diesem Mainboard zwei BIOS-Chips verbaut, damit man die Hauptplatine bei einem fehlgeschlagenen Flash-Vorgang mit dem zweiten BIOS wiederbeleben kann. Zudem soll das Backup-BIOS einen Schutz gegen BIOS-Trojaner darstellen, doch das dem nicht so ist, wurde erst kürzlich auf der Sicherheitskonferenz CanSecWest demonstriert.

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Verglichen mit dem ASUS A88XM-E bietet Gigabytes BIOS mehr Funktionen, wirkt zuweilen aber auch etwas unübersichtlich. Beispielsweise sind die Einstellungen zum Übertakten arg verschachtelt und tauchen teilweise doppelt auf. Einige Unterpunkte werden zudem unzureichend oder gar nicht erklärt. Die erweiterten Profile unserer Speicherriegel hat das F2A88XM-HD3 richtig erkannt, aber nicht vollständig umgesetzt.

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So stand die Command Rate auf 1 statt auf 2 und die geforderte Spannung von 1,60 Volt wurde zwar angezeigt, aber nicht angelegt. Wie bei ASUS können wir den Multiplikator und den Basistakt der APU ändern, aber auch die Einstellungen für die maximale Turbo-Stufe und den Geschwindigkeit der integrierten Grafikeinheit hat Gigabyte freigeschaltet - das hatten wir beim ASUS A88XM-E vermisst.

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Zur Regelung der Lüfter gibt es drei vordefinierte Profile: Normal, Silent und Full Speed. Nur wenn "Full Speed" ausgewählt und die Regelung abgeschaltet wird, rotiert der Lüfter mit seiner maximalen Drehzahl. Es gibt auch einen manuellen Modus, bei dem wir Werte zwischen "0.75 PWM value /°C" und "2.50 PWM value /°C" einstellen können. Und genau solche Optionen sind es, die Gigabytes BIOS im Vergleich zu ASUS und MSI weniger benutzerfreundlich erscheinen lassen.

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Unser Eindruck vom BIOS des Gigabyte F2A88XM-HD3 ist durchwachsen. Mit den automatisch gewählten Einstellungen lief unser Testsystem zwar stabil, doch beim Speicher hat sich das Motherboard zwei Patzer erlaubt, die durchaus zu Problemen hätten führen können. Zumindest hat die Übernahme der erweiterten Speicherprofile besser funktioniert als beim ASUS A88XM-E, wo abgesehen von der Taktrate rein gar nichts gestimmt hatte.



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Die Testkonfiguration

Wir haben unsere Messungen mit Windows 7 Home Premium 64 Bit SP1 durchgeführt, der Patch-Level war März 2014. Als Chipsatz und Grafiktreiber kam AMDs aktueller Catalyst Omega 14.12 WHQL zum Einsatz. Für die Durchläufe mit der Grafikkarte MSI N570GTX Twin Frozr II/OC haben wir NVIDIAs GeForce 344.75 WHQL verwendet. Hier alle Eckdaten als Übersicht:
Soundcheck
Betrachten wir nun, was der HD-Audio-Codec Realtek ALC887 auf dem Gigabyte F2A88XM-HD3 leistet. Die Vergleichswerte liefern uns das ähnlich ausgestattete ASUS A88XM-E sowie MSIs A8XM Gaming, welches den hochwertigeren Codec Realtek ALC1150 einsetzt und zudem die gesamte Audiosektion vom Rest des Mainboards abgekoppelt.
Soundcheck: RMAA 6.2.3 @ 24-Bit/192kHz
 Gigabyte
F2A88XM-HD3
ASUS
A88XM-E
MSI
A88XM Gaming
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,02 dB
-0,07 dB
+0,02 dB
-0,08 dB
+0,23 dB
+0,07 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-92,3 dBA-92,5 dBA-101,7 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
92,1 dBA92,5 dBA101,8 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0052 %0,0047 %0,0082 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,011 %0,012 %0,0087 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-85,5 dB-86,2 dB-93,3 dB
In den Disziplinen Eigenrauschpegel, Dynamikbereich, Intermodulation und Übersprechen distanziert das MSI A8XM Gaming seine Mitbewerber deutlich. Auch Frequenzgang und Klirrfaktor können sich sehen lassen, doch in diesen Punkten liegt der Realtek ALC1150 überraschend zurück. Der Realtek ALC887 auf dem Gigabyte F2A88XM-HD3 schlägt sich ordentlich uns liefert durch die Bank gute bis sehr gute Werte, doch die Messergebnisse des ASUS A88XM-E sind einen Hauch besser.

Datendurchsatz: SATA und USB

Betrachten wir nun den Datendurchsatz an den SATA-Schnittstellen und den USB-Anschlüssen. Hierzu deaktivieren wir zunächst sämtliche Energiesparfunktionen der Hauptplatinen, da diese unsere Messungen negativ beeinflussen können. Wir beginnen mit den SATA-Ports und verwenden hierbei ein Solid-State-Laufwerk vom Typ Crucial M4 64GB (Firmware 0009).
SATA: HDTune Pro 5.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) min, Ø, max in MB/s
ASUS A88XM-PLUS
SATA 6 Gbps (AMD A88X)
521.0
523.8
525.9
ASUS A88XM-E
SATA 6 Gbps (AMD A88X)
519.8
522.2
524.5
MSI A88X-G45 Gaming
SATA 6 Gbps (AMD A88X)
517.9
521.3
523.3
Gigabyte F2A88XM-HD3
SATA 6 Gbps (AMD A88X)
518.9
521.0
522.8
MSI A88XM Gaming
SATA 6 Gbps (AMD A88X)
517.4
520.2
522.4
Auf allen getesteten Mainboards kommt der gleiche Chipsatz, AMDs A88X, zum Einsatz. Somit verwundert es kaum, dass alle Hauptplatinen eng beisammen liegen und die gemessenen Abweichungen für die Praxis keinerlei Bedeutung haben. Dennoch halten wir fest, dass das ASUS A88XM-PLUS unser Feld anführt.
An den USB-Anschlüssen kommt dasselbe SSD in einem Festplatten-Dock mit USB-3.0-Unterstützung zum Einsatz. Es handelt sich um das Modell RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B.
USB: HDTune Pro 5.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) min, Ø, max in MB/s
MSI A88X-G45 Gaming
USB 3.0 (VIA VL805)
208.5
209.1
210.1
MSI A88XM Gaming
USB 3.0 (VIA VL806)
208.4
209.0
210.2
ASUS A88XM-E
USB 3.0 (AMD A88X)
200.0
201.7
202.6
ASUS A88XM-PLUS
USB 3.0 (AMD A88X)
200.2
201.1
202.1
Gigabyte F2A88XM-HD3
USB 3.0 (AMD A88X)
199.7
200.8
201.5
MSI A88X-G45 Gaming
USB 3.0 (AMD A88X)
199.7
200.4
201.4
MSI A88XM Gaming
USB 3.0 (AMD A88X)
198.1
200.2
201.1
ASUS A88XM-E
USB 2.0 (AMD A88X)
35.5
35.5
35.6
ASUS A88XM-PLUS
USB 2.0 (AMD A88X)
35.3
35.5
35.5
Gigabyte F2A88XM-HD3
USB 2.0 (AMD A88X)
35.2
35.4
35.3
MSI A88XM Gaming
USB 2.0 (AMD A88X)
34.8
35.1
35.4
MSI A88X-G45 Gaming
USB 2.0 (AMD A88X)
34.7
35.0
35.3
Die USB-Schnittstellen des AMD A88X hat ASUS am besten im Griff, gefolgt von Gigabyte. Die Motherboards von MSI liegen knapp dahinter, können aber mit ihren zusätzlichen USB-3.0-Controllern von VIA punkten. Diese sorgen nicht nur für weitere schnelle Anschlüsse, sondern liegen auch beim Datendurchsatz rund 8 MB/s vor AMDs Lösung.



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Benchmarks: Synthetisch / SiSoft Sandra

SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Arithmetik und Multi-Media
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Benchmark-Suite, die regelmäßig aktualisiert wird und daher auch die neuesten Techniken unterstützt. Die einzelnen Tests machen massiven Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden Kernen und Threads. Aus Gründen der Vergleichbarkeit mit älteren Testberichten verwenden wir die Version 2013.05.19.44. Wir beginnen mit der Prozessorleistung bei der Verarbeitung ganzer Zahlen. Hierbei kommt bereits AVX2 zum Einsatz. Obwohl der AMD A10-7850K zumindest AVX beherrscht, greift SiSoft Sandra in diesem Test auf SSE 4.2 zurück.
Prozessorleistung Arithmetik Dhrystone Integer in GIPS
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
64.75
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
64.64
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
64.45
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
61.59
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
61.00
Die Gleitkommawertung von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 basiert auf SSE3, das alle aktuellen Prozessoren beherrschen:
Prozessorleistung Arithmetik Whetstone Fließkomma in GFLOPS
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
33.96
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
33.91
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
33.81
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
33.77
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
33.52
Bei SiSoft Sandra 2013.05.19.44 sind die Multimediamessungen von besonderem Interesse. Wir beginnen mit der Berechnung ganzzahliger Werte, für die die Software auf AVX2 zurückgreift. Beim AMD A10-7850K kommt diesmal AVX zur Anwendung.
Prozessorleistung Multi-Media Integer in MPixel/s
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
130.59
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
130.37
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
130.33
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
130.31
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
130.16
Für die Gleitkommamessung FP32 nutzt SiSoft Sandra 2013.05.19.44 dann FMA3, das auch unser AMD A10-7850K bietet.
Prozessorleistung Multi-Media Fließkomma FP32 in MPixel/s
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
93.81
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
93.76
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
93.74
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
93.45
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
93.28
Für Berechnungen mit doppelter Genauigkeit - Double FP64 - verwendet SiSoft Sandra 2013.05.19.44 im Zusammenspiel mit dem AMD A10-7850K ebenfalls FMA3.
Prozessorleistung Multi-Media Double FP64 in MPixel/s
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
49.84
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
49.62
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
49.58
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
49.43
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
49.29
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 bescheinigt allen Mainboards eine ähnliche CPU-Leistung. Einzig im Dhrystone-Durchlauf sind die Modelle ASUS A88XM-PLUS, ASUS A88XM-E und MSI A88X-G45 Gaming reproduzierbar um fünf bis sechs Prozent schneller, da sie die Turbo-Stufen des AMD A10-7850K zu Beginn der Messung schneller hochschalten.
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Speicherbandbreite
Zur Ermittlung der Speicherbandbreite kommt ebenfalls SiSoft Sandra 2013.05.19.44 zum Einsatz. Das Programm setzt hierbei auf AVX2 und FMA2 - sofern der Prozessor diese Befehlssatzerweiterungen beherrscht.

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Als Arbeitsspeicher verwenden wir das Kit G.Skill F3-17000CL11D-8GBXL, dessen beide 4 GByte großen Module mit Latenzen von DDR3-2133 CL11-11-11-30 laufen. Dies funktioniert im Zusammenspiel mit AMDs A10-7850K und dem Catalyst Omega 14.12 WHQL erfreulich stabil.
Speicherbandbreite Integer/Fließkomma in GB/s
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
14.68
14.76
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
14.40
14.40
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
14.33
14.35
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
14.31
14.25
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
14.12
14.13
Trotz zweier Speicherkanäle und DDR3-2133 kommt der AMD A10-7850K nicht einmal in die Nähe der Werte, die wir von Intel gewohnt sind. Auch AMDs FX-Prozessoren sind der APU beim Speicherdurchsatz klar überlegen. Vier der getesteten Mainboards lesen das XMP-Profil unserer Speichermodule aus und konfigurieren die Timings entsprechend. Einzig das Gigabyte F2A88XM-HD3 versucht es mit einer Command Rate von 1 und durchlief damit stabil unseren gesamten Testparcours. Beim ASUS A88XM-E mussten wir eine manuelle Konfiguration vornehmen, da diese Hauptplatine die Profile zwar anzeigt, die darin hinterlegten Konfigurationsdaten aber fehlerhaft umsetzt.



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Benchmarks: Verschlüsselung, Rendering, Raytracing, OpenCL

TrueCrypt 7.1a
Zum Test der Kryptographieleistung verwenden wir das frei erhältliche Programm TrueCrypt in der Version 7.1a. TrueCrypt kann sowohl komplette Datenträger als auch einzelne Dateien verschlüsseln, zudem beinhaltet die Software eine Benchmarkmessung. Mit dieser messen wir den Datendurchsatz (Puffergröße: 100 MB) und beginnen mit AES. Prozessoren mit AES-Beschleunigung, schnellem Cache und flottem Speicher sind hier klar im Vorteil - der AMD A10-7850K müsste demnach punkten.
TrueCrypt 7.1a - AES in GB/s
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
2.2
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
2.2
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
2.2
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
2.2
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
2.2
Im zweiten Durchlauf von TrueCrypt 7.1a wiederholen wir unsere Messung mit Serpent (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Serpent in MB/s
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
276
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
276
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
276
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
276
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
276
Für die abschließende Messung verwendet TrueCrypt 7.1a die Twofish-Verschlüsselung (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Twofish in MB/s
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
446
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
446
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
446
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
445
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
445
Bei TrueCrypt herrscht zweimal Gleichstand (AES und Serpent), nur beim Twofish-Verfahren können sich die Modelle ASUS A88XM-PLUS, Gigabyte F2A88XM-HD3 und MSI A88X-G45 Gaming einen kleinen Vorteil erarbeiten.
Cinebench 11.529 64-Bit
Mit dem Benchmark Cinebench 11.529 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Dabei profitiert Cinebench 11.529 insbesondere von möglichst vielen Kernen und Threads.
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads; 1 Thread in CB)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
3.62
1.04
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
3.62
1.02
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
3.61
1.02
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
3.61
1.02
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
3.59
1.01
In Cinebench 11.529 64-Bit offenbart das ASUS A88XM-E eine kleine Schwäche beim Multithreading, während Gigabytes F2A88XM-HD3 mit einem Thread besonders schnell arbeitet.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden auch hier die 64-Bit Variante der Software, die sehr stark von zusätzlichen Kernen und Threads profitiert.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (X Threads; 1 Thread in PPS)
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
823.90
246.13
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
823.29
246.58
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
821.78
245.75
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
819.63
244.98
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
818.94
246.04
Im Multithreading-Durchlauf von Povwin 3.7 RC7 64-Bit bleiben die beiden Hauptplatinen von ASUS hinter ihren Mitbewerbern zurück, während sich MSIs A88X-G45 Gaming im Mittelfeld findet.
LuxMark 2.0 (OpenCL)
Das quelloffene Benchmark-Programm LuxMark ist eine bequeme Möglichkeit, den LuxRenderer zu testen. Wir nehmen die Version 2.0, welche die Rendering-Engine SLG2 verwendet. LuxMark ist zu 100 Prozent OpenCL und kann seine Berechnungen wahlweise auf dem Grafikchip, den CPU-Kernen oder beiden zusammen ausführen. Wir wählen die komplexe Szene "Room" und machen uns an die Messung.
LuxMark 2.0 "Room" - kombiniert/CPU/GPU in 1000 Dreicke pro Sekunde
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
306
128
270
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
304
127
270
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
304
127
270
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
271
124
248
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
270
123
248
LuxMark 2.0 kann das Gigabyte F2A88XM-HD3 für sich entscheiden, knapp dahinter sehen wir die beiden Hauptplatinen von MSI. Die beiden Mainboards von ASUS patzen und liegen in allen drei Messungen (kombiniert: -10,9%; CPU: -2,4%; GPU: -8,2%) klar zurück. Diese Ergebnisse sind reproduzierbar, doch die Ursache bleibt rätselhaft: In keinem anderen Test zeigte das Mainboard derart deutliche Einbrüche.



Gigabyte F2A88XM-HD3 - Sockel FM2+ mit AMD A88X zum Kampfpreis - Druckansicht - Seite 8 von 13

Benchmarks: Spiele mit iGPU

Kommen wir nun zum Kapitel "Spiele". Wir haben zwei gut abgehangene Titel ausgewählt, welche die integrierten Grafikkerne von Prozessoren und APUs nicht überfordern und uns reproduzierbare Ergebnisse liefern. Unsere Grafikkarte kommt erst im nächsten Kapitel zum Einsatz.
Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von "Street Fighter IV" erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von "Street Fighter IV" laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.
Zunächst haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Street Fighter IV in fps (1280x720, kein AA, kein AF, hoch/max)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
139.53
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
138.68
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
137.81
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
137.25
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
136.79
Street Fighter IV in fps (1600x900, kein AA, kein AF, hoch/max)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
108.55
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
108.27
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
106.85
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
106.81
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
106.56
Street Fighter IV in fps (1920x1080, kein AA, kein AF, hoch/max)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
85.37
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
84.75
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
84.23
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
83.84
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
83.61
Der integrierte Grafikkern des AMD A10-7850K hat "Street Fighter IV" locker im Griff. Das Gigabyte F2A88XM-HD3 liegt in jedem Durchlauf an der Spitze, hier scheint sich der etwas höhere Speicherdurchsatz auszuzahlen. Den zweiten Rang hat das MSI A88XM Gaming abonniert.
Spiele: Alien vs Predator (DX11)
Mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" haben wir einen waschechten DX11-Test vor uns, welcher keine ältere Hardware unterstützt. Für unsere Messung wählen wir eine geringe Qualität und verzichten auf die Kantenglättung sowie die anisotrope Filterung der Texturen.
SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
73.6
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
73.2
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
73.0
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
72.0
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
70.5
Alien vs Predator in fps (1600x900, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
49.1
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
48.7
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
48.2
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
48.2
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
47.4
Alien vs Predator in fps (1920x1080, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
35.0
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
35.0
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
34.9
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
34.4
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
34.0
Ein Spiel wie "Alien vs Predator" bringt die iGPU des AMD A10-7850K schnell an ihre Grenzen. Auch ohne Kantenglättung, SSAO und Tesselation bewegen wir uns bei Full-HD am Rande der Spielbarkeit. Abermals liefert Gigabytes F2A88XM-HD3 die höchste Grafikleistung, während das MSI A88X-G45 Gaming ein wenig zurückfällt.



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Benchmarks: Spiele mit Grafikkarte

Zugegeben, die integrierte Grafikeinheit des AMD A10-7850K stellt ihre Vorgänger in den Schatten, doch wer aktuelle Spiele in hoher Auflösung und mit vollen Details spielen möchte, kommt nicht an einer Grafikkarte vorbei. Unsere MSI N570GTX Twin Frozr II/OC hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel, dennoch ist sie der integrierten GPU haushoch überlegen. Mit Hilfe von "Alien vs Predator" nehmen wir zudem die unterschiedlichen Anbindungen der PCIe-x16-Slots unter die Lupe. Die getesteten Hauptplatinen bieten bis zu drei Steckplätze für Grafikkarten, doch nur einer davon ist mit der bestmöglichen Anbindung ausgestattet.
Spiele: Alien vs Predator (DX11)
Für die folgenden Messungen haben wir die selben Einstellungen verwendet, die zuvor auch bei der iGPU zum Einsatz gekommen sind: Wir verwenden eine geringe Qualität und verzichten auf die Kantenglättung sowie die anisotrope Filterung der Texturen. SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt.
Auf diese Weise bekommen wir einerseits Resultate, die miteinander vergleichbar sind, und verhindern andererseits, dass die Grafikkarte aufgrund zu hoher Anforderungen zum limitierenden Faktor wird. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS A88XM-E
PCIe 3.0, 16 Lanes
282.0
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 3.0, 16 Lanes
281.3
ASUS A88XM-PLUS
PCIe 3.0, 16 Lanes
281.2
MSI A88XM Gaming
PCIe 3.0, 16 Lanes
280.6
Gigabyte F2A88XM-HD3
PCIe 3.0, 16 Lanes
280.1
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 3.0, 8 Lanes
278.4
MSI A88XM Gaming
PCIe 3.0, 8 Lanes
277.7
ASUS A88XM-PLUS
PCIe 2.0, 4 Lanes
269.3
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 2.0, 4 Lanes
252.6
Gigabyte F2A88XM-HD3
PCIe 2.0, 4 Lanes
241.2
Alien vs Predator in fps (1600x900, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS A88XM-PLUS
PCIe 3.0, 16 Lanes
199.1
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 3.0, 16 Lanes
198.5
ASUS A88XM-E
PCIe 3.0, 16 Lanes
198.4
MSI A88XM Gaming
PCIe 3.0, 16 Lanes
198.4
Gigabyte F2A88XM-HD3
PCIe 3.0, 16 Lanes
198.0
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 3.0, 8 Lanes
197.6
MSI A88XM Gaming
PCIe 3.0, 8 Lanes
197.4
ASUS A88XM-PLUS
PCIe 2.0, 4 Lanes
193.2
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 2.0, 4 Lanes
184.5
Gigabyte F2A88XM-HD3
PCIe 2.0, 4 Lanes
176.1
Alien vs Predator in fps (1920x1080, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS A88XM-PLUS
PCIe 3.0, 16 Lanes
144.3
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 3.0, 16 Lanes
143.9
MSI A88XM Gaming
PCIe 3.0, 16 Lanes
143.7
Gigabyte F2A88XM-HD3
PCIe 3.0, 16 Lanes
143.6
ASUS A88XM-E
PCIe 3.0, 16 Lanes
143.1
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 3.0, 8 Lanes
143.0
MSI A88XM Gaming
PCIe 3.0, 8 Lanes
142.9
ASUS A88XM-PLUS
PCIe 2.0, 4 Lanes
140.7
MSI A88X-G45 Gaming
PCIe 2.0, 4 Lanes
137.1
Gigabyte F2A88XM-HD3
PCIe 2.0, 4 Lanes
131.7
Solange der Grafikkarte alle 16 PCIe-3.0-Lanes des AMD A10-7850K zur Verfügung stehen, liegen die Motherboards Kopf an Kopf. Auch der zweite Steckplatz der Modelle MSI A88XM Gaming und MSI A88X-G45 Gaming, der über 8 PCIe-3.0-Lanes der APU angebunden ist, kann gut mithalten und bremst die MSI N570GTX Twin Frozr II/OC kaum aus.
Für den dritten Slot des MSI A88X-G45 Gaming und die zweiten der Modelle ASUS A88XM-PLUS und Gigabyte F2A88XM-HD3 stehen lediglich 4 PCIe-2.0-Lanes zur Verfügung, denn diese Steckplätze sind über den Chipsatz angebunden. Die fehlende Bandbreite bremst die Grafikkarte aus, allerdings nicht dramatisch. Hierbei fällt auf, dass ASUS aus den vier Lanes deutlich mehr Leistung herauskitzelt als MSI, wobei MSI ebenso deutlich vor Gigabyte bleibt.



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Stromverbrauch (Gesamtsystem)

Um den Stromverbrauch zu ermitteln, messen wir die Leistungsaufnahme des gesamten Systems über den Zeitraum einer Stunde. Wir geben also keine einmaligen Verbrauchsspitzen an, sondern den für die Praxis viel relevanteren Durchschnittswert. Der Bildschirm wurde in diesem Zeitraum weder abgedunkelt noch ausgeschaltet.

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Als Netzteil dient uns das extrem effiziente Antec EarthWatts EA-550 Platinum (80 Plus Platinum). Im Leerlauf drosselt das Gigabyte F2A88XM-HD3 die Taktrate des AMD A10-7850K auf ca. 1.700 MHz und reduziert die anliegende Spannung auf 0,408 Volt - den niedrigsten Wert in unserer Testrunde.
Stromverbrauch: Gesamtsystem Idle in W (geringere Werte sind besser)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
34
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
35
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
36
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
36
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
37
Die geringe Spannung und die magere Ausstattung machen das Gigabyte F2A88XM-HD3 zum energieeffizientesten Motherboard in diesem Vergleich - zumindest im Leerlauf. Allerdings beläuft sich der Vorsprung lediglich auf ein bis drei Watt, wobei die beiden Hauptplatinen von MSI eine deutlich bessere Ausstattung bieten.
Für die Lastmessung verwenden wir mit Prime95 27.9 einen rein synthetischen Lasttest. Prime95 nutzt die "Advanced Vector Extensions" (AVX) und generiert insbesondere im Lastszenario "In-place large FFTs" einen deutlich höheren Stromverbrauch als normale Programme.

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Der Takt der 28-nm-APU bewegt sich jetzt zwischen 3,7 und 3,9 GHz und die Spannung steigt auf 1,308 Volt - auch damit bleibt das Gigabyte F2A88XM-HD3 unter seinen Mitbewerbern. Die maximale Geschwindigkeit von 4,0 GHz wird nur kurzzeitig erreicht, wenn wir die Last auf einen einzelnen Kern beschränken. Abermals geben wir den Durchschnittsverbrauch an, welcher im Rahmen einer einstündigen Messung ermittelt wurde.
Stromverbrauch: Volllast mit Prime95 in W (Durchschnitt/Maximum)
Gigabyte F2A88XM-HD3
8GB DDR3-2133
106
ASUS A88XM-E
8GB DDR3-2133
108
MSI A88XM Gaming
8GB DDR3-2133
112
MSI A88X-G45 Gaming
8GB DDR3-2133
118
ASUS A88XM-PLUS
8GB DDR3-2133
122
Auch unter Last erweist sich das Gigabyte F2A88XM-HD3 als ausgesprochen sparsam und unterbietet seine Mitbewerber um zwei bis sechzehn Watt. Keine Frage, das Kapitel Stromverbrauch geht an Gigabyte, doch es gibt auch einen negativen Punkt anzumerken: Im Lastbetrieb kommt es im Zusammenspiel mit dem Netzteil Antec EarthWatts EA-550 Platinum zu einem hochfrequenten Pfeilen, das mit keinem der anderen getesteten Mainboards auftrat.



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Übertakten: Manuell

Das Gigabyte F2A88XM-HD3 basiert auf dem Chipsatz AMD A88X und dieser ist sehr vielseitig in Bezug auf das Übertakten. Handelt es sich um eine APU oder einen Prozessor mit freiem Multiplikator, stellt dieser die beste Option dar. Dabei kann man wahlweise den Multiplikator selbst oder aber die maximal erlaubte Turbostufe anheben. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, über den Basistakt zu gehen, der allerdings auch Einfluss auf andere Komponenten, beispielsweise die Anbindung des Chipsatzes, hat. Wir bevorzugen daher den Weg des Multiplikators.

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Zunächst haben wir die maximale Turbostufe angehoben, doch mit 45 (4,5 GHz) stürzt Windows schon beim Start ab und mit 43 (4,3 GHz) ist unser System unter Last nicht stabil. Setzen wir den höchsten Turbotakt auf 4,2 GHz, läuft das System einwandfrei, reduziert die Taktrate bei dauerhaft hoher Last aber bis auf 3,7 GHz. Das ist die Taktrate, welche AMD für den AMD A10-7850K garantiert, so dass wir uns nur zeitweise 200 MHz zusätzlichen Spielraum verschafft haben.
Mit einem festen Multiplikator von 44 (4,4 GHz) startet das Gigabyte F2A88XM-HD3 ebenfalls, doch unter Last wird der Prozessor binnen kurzer Zeit massiv gedrosselt. Da wir die Grenzen des Energiemanagements überschreiten, setzt eine Zwangsbremsung bis auf 1,7 GHz ein, welche uns den erhofften Leistungsgewinn verhagelt. Dies passiert auch mit festen Multiplikatoren von 43 und 42, weshalb wir am Ende dann doch bei der Übertaktung per Turbostufen geblieben sind.

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Den Speichertakt haben wir bei 2.133 MHz belassen, da das System mit noch höheren Taktraten nicht mehr starten wollte. Auch die Latenzen bleiben, der Stabilität zuliebe, unangetastet.

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Im Gegensatz zum ASUS A88XM-E können wir beim Gigabyte F2A88XM-HD3 den Grafikkern unserer APU übertakten. Dabei erreichen wir 950 MHz, was eine Steigerung um 130 MHz bedeutet. Nun muss sich allerdings noch beweisen, dass unser Tuning auch in der Praxis Leistungsvorteile bringt.



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Übertakten: Stromverbrauch

Der Leistungsgewinn durch Übertakten fordert immer einen Tribut und auch beim AMD A10-7850K erwarten wir einen deutlichen Anstieg des Stromverbrauchs. Daher belasten wir die APU nochmals auf allen Kernen mit Prime95 und prüfen die Stromaufnahme des Testsystems.
Stromverbrauch: Volllast mit Prime95 in W (Durchschnitt/Maximum)
Gigabyte F2A88XM-HD3
OC: 3,7-4,2 GHz
106
Gigabyte F2A88XM-HD3
Standard: 3,7-4,0 GHz
106
ModusAnstieg des Stromverbrauchs
man. OC+/-0,00%
Kurioserweise bleibt der Stromverbrauch unverändert. Die Ursache hierfür ist unser Lasttest, der massiven Gebrauch von AVX macht und dabei einen sehr hohen Stromverbrauch provoziert. Aufgrund dieser Rechenlast reduziert der AMD A10-7850K seine Taktrate auf 3,7 GHz und das geschieht beim Übertakten ebenso wie im normalen Betrieb. Da wir zudem keine Spannungen angehoben haben, bleibt der Verbrauch identisch. Doch welche Auswirkungen hat diese Taktdrosselung auf unsere Benchmark-Messungen?

Übertakten: Benchmarks

Was uns das Übertakten an echter Mehrleistung bringt, überprüfen wir mit Hilfe von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 und Cinebench 11.529 64-Bit (CPU) sowie Street Fighter IV und Alien vs Predator (Grafik). Wir beginnen mit SiSoft Sandra 2013.05.19.44:
Prozessorleistung Arithmetik Dhrystone Integer in GIPS
Gigabyte F2A88XM-HD3
OC: 3,7-4,2 GHz
69.41
Gigabyte F2A88XM-HD3
Standard: 3,7-4,0 GHz
61.59
ModusLeistungssteigerung
man. OC+12,70%
Prozessorleistung Arithmetik Whetstone Fließkomma in GFLOPS
Gigabyte F2A88XM-HD3
OC: 3,7-4,2 GHz
36.84
Gigabyte F2A88XM-HD3
Standard: 3,7-4,0 GHz
33.81
ModusLeistungssteigerung
man. OC+8,96%
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads in CB)
Gigabyte F2A88XM-HD3
OC: 3,7-4,2 GHz
3.88
Gigabyte F2A88XM-HD3
Standard: 3,7-4,0 GHz
3.62
ModusLeistungssteigerung
man. OC+7,18%
Die Steigerung von 3,7 auf 4,2 GHz bedeutet einen Taktgewinn von 13,5 Prozent, von dem zwischen 7,2 und 12,7 Prozent bei der Rechenleistung ankommen. Hierbei ist anzumerken, dass die herangezogenen Lastmessungen keinen Gebrauch von AVX machen und die Rechenkerne weniger stark belasten als Prime95.
Street Fighter IV in fps (1280x720, kein AA, kein AF, hoch/max)
Gigabyte F2A88XM-HD3
OC: 3,7-4,2 GHz
149.43
Gigabyte F2A88XM-HD3
Standard: 3,7-4,0 GHz
139.53
ModusLeistungssteigerung
man. OC+7,10%
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
Gigabyte F2A88XM-HD3
Standard: 3,7-4,0 GHz
73.6
Gigabyte F2A88XM-HD3
OC: 3,7-4,2 GHz
72.9
ModusLeistungssteigerung
man. OC-0,95%
Den integrierten Grafikkern konnten wir um knapp 32 Prozent übertakten, doch hiervon profitiert nur das anspruchslose "Street Fighter IV" und auch hier fällt der Leistungsgewinn mit 7,1 Prozent recht mager aus. Ein höherer Speichertakt hätte sicherlich Vorteile gebracht, doch mehr als DDR3-2133 konnten wir mit keiner unserer Testplatinen erreichen.



Gigabyte F2A88XM-HD3 - Sockel FM2+ mit AMD A88X zum Kampfpreis - Druckansicht - Seite 13 von 13

Fazit

PreistippWie hat das zweite Einstiegsmodell in unserem Vergleichsfeld abgeschnitten? Auf dem Papier erscheint das Gigabyte F2A88XM-HD3 attraktiver als das ASUS A88XM-E, denn es bietet zwei zusätzliche SATA-Ports sowie einen zweiten PCIe-x16-Steckplatz. Letzteren hat Gigabyte aber nicht so realisiert, wie AMD sich das beim A88X gedacht hat: Eigentlich sollen die 16 Lanes der APU auf beide Grafikkarten verteilt werden (8/8), doch das F2A88XM-HD3 stellt alle Lanes am ersten Steckplatz bereit und dockt den zweiten über vier Lanes am Chipsatz an. Und das bedeutet nicht nur halb so viele Lanes für die zweite Grafikkarte, sondern auch die Limitierung auf PCI-Express 2.0 - selbst wenn eine APU der Kaveri-Familie zum Einsatz kommt. Kurzum: Die beiden zusätzlichen SATA-Ports sind ein echter Vorteil, der zweite PCIe-x16-Steckplatz ist hingegen nur eine Krücke. Und sonst? Beim Stromverbrauch schneidet das Gigabyte F2A88XM-HD3 minimal besser ab, beim Klang des HD-Audio-Codecs ein wenig schlechter. In Hinblick auf die Rechenleistung und den Durchsatz der Schnittstellen liegen die beiden Hauptplatinen gleich auf.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Für Übertakter bietet das F2A88XM-HD3 reichhaltigere Optionen an. So gestattet uns Gigabyte das Anheben der maximalen Turbostufe, während man beim ASUS A88XM-E nur den normalen Multiplikator verändern kann. Zudem können wir den integrierten Grafikkern der APU übertakten, was bei der Platine von ASUS gar nicht möglich ist. Die erweiterten Profile unserer DDR3-2133-Module setzt das Gigabyte F2A88XM-HD3 nicht ganz richtig um: Die Command Rate wird zu scharf eingestellt und die Spannung wird nicht angehoben. Das ASUS A88XM-E hatte an dieser Stelle komplett versagt, so dass Gigabyte abermals punkten kann. Was zählt ist allerdings, was am Ende herauskommt, und da erreicht das Motherboard von ASUS etwas höhere Benchmarks. Gar nicht gefallen hat uns zudem das hochfrequenten Pfeilen, welches im Lastbetrieb mit dem Netzteil Antec EarthWatts EA-550 Platinum auftritt. Ein solches Verhalten hatte kein anderes Mainboard gezeigt.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Ärgerlich ist zudem, dass Gigabyte keine deutschsprachige Kurzanleitung anbietet. Das unaufgeräumte Layout mit der unglücklichen Platzierung von CMOS-Batterie und Lüfteranschlüssen sorgt ebenso für Abzüge in der B-Note wie das verschachtelte BIOS mit seinen teils kryptischen Einstellungen. Bleibt noch der Preis: Bei unserem Partner HiQ24.de kostet das Gigabyte F2A88XM-HD3 derzeit 55,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten, während Amazon.de 58,91 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten veranschlagt. Damit liegt das Gigabyte F2A88XM-HD3 auf Augenhöhe mit dem ASUS A88XM-E, wobei beide Hauptplatinen den einen oder anderen Kompromiss verlangen. Am Ende steht ein klassisches Unentschieden und so erhält auch das Gigabyte F2A88XM-HD3 unseren Preistipp.
In einem Satz: Das Gigabyte F2A88XM-HD3 bietet viel fürs Geld, hat aber auch kleinere Macken.



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