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Neu von MSI

Hanns.G HU196D 19" Flachbildschirm im Test - 1/4
04.01.2006 by doelf
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Die Hanns-Gruppe ist eine der größeren Firmengruppen Taiwans im Technologiebereich. Die Mutterfirma Hannstar wurde im Juni 1998 gegründet und durch die Töchter Hanns.G (Flachbildschirme) und Hannspree (LCD-Fernseher) wuchs der Konzern zum weltweit siebtgrößten Hersteller für LCD-Displays. Hanns.G und Hannspree fertigen nach eigenen Angaben für Sony, JVC, Panasonic, Sharp, Toshiba, Dell und HP. Seit 2006 drängt die Hanns-Gruppe auch mit ihren eigenen Marken und Kampfpreisen auf die Märkte in Europa und Nordamerika.


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Wir werden uns heute den Hanns.G HU196D 19" Flachbildschirm ansehen, der viel Monitor für lediglich 149,- Euro verspricht.


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Die technischen Daten
Die komplett auf Flash basierende Webseite von Hans.G wirkt noch sehr asiatisch: Sie ist unübersichtlich, langsam und wird von Suchmaschinen weitgehend ignoriert. Aufgrund der Flash-Struktur können nicht einmal Verknüpfungen auf bestimmte Produkte gesetzt werden. Handbuch, Treiber oder Software werden nicht zum Download angeboten, dafür gibt es Hinweise zum Recycling sowie die Adresse des deutschen Supports inklusive Telefonnummer und Fax. Und immerhin finden wir auch die technischen Daten unseres heutigen Testkandidaten:

  • Diagonale: 19 Zoll (48,2 cm)
  • Format: 5:4
  • Auflösung: 1280 x 1024 Pixel bei 75 Hz
  • Paneltechnologie: keine Angabe, vermutlich TN+Film
  • Reaktionszeit: 8 ms
  • Kontrastverhältnis: 600:1
  • Helligkeit: 250 cd/m2 (typisch)
  • Betrachtungswinkel
    • horizontal: 140°
    • vertikal: 170°
  • Eingang: analog (D-SUB), digital (DVI), Audio (analog, 3,5 mm Klinke)
  • Farbe: Silber und Schwarz
  • Lautsprecher: Stereo
  • Abmessungen: 44,7 x 42,8 x 18,0 cm (Breite x Höhe x Tiefe)
  • Gewicht: 4,9 kg
  • Prüfzeichen: UL/CUL, TÜV, CB, BSMI, FCC, CE, TCO03, EPA Energy Star

Die Reaktionszeit des Hanns.G HU196D ist mit 8 ms nicht gerade rekordverdächtig, der kürzlich von uns getestete Belinea 22W Artistline arbeitet beispielsweise mit 5 ms. Auch das Kontrastverhältnis fällt mit 600:1 im Vergleich zu den 1000:1 des Belinea nur mittelmäßig aus. Hinzu kommen ein kleinerer Betrachtungswinkel - 140° statt 170° horizontal sowie 130° statt 160° vertikal - und eine geringere Helligkeit - 250 statt 300 cd/m2. Der Monitor ist weder höhenverstellbar noch schwenkbar, eine Pivot-Funktion, also das Schwenken der Anzeige um 90°, darf in dieser Preisklasse ebenfalls nicht erwartet werden. Zumindest der Neigungswinkel lässt sich in einem Bereich von 20° verstellen. Dafür verfügt der Hanns.G HU196D über einen digitalen DVI-Eingang, auf den wir beim Belinea 22W Artistline leider verzichten mussten.

Hanns.G garantiert, dass 99,99 Prozent der Pixel funktionieren und nur 0,01 Prozent der Pixel ständig oder nie leuchten. Das hört sich zwar nach einer geringen Fehlerzahl an, doch angesichts von 1.310.720 Bildpunkten können im schlimmsten Fall 131 Pixel defekt sein. Diese Angabe lässt sich in keine Pixelfehlerklasse einordnen, liegt aber im Bereich zwischen der Klasse III und IV. Der integrierte Audio-Verstärker leistet 1 Watt pro Kanal, die Leistungsaufnahme beträgt maximal 55 Watt (inklusive Lautsprecher), im Schlafbetrieb liegt sie laut Hersteller unter einem Watt. Hanns.G bietet drei Jahre Garantie inklusive Vor-Ort-Service.


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Der Lieferumfang
Der Lieferumfang ist schnell aufgezählt:

  • Netzkabel
  • Audiokabel
  • VGA-Kabel (D-SUB)
  • Handbuch und Garantieschein
  • CD-ROM

Wie so oft vermissen wir ein DVI-Anschlusskabel. Es gibt keinerlei Grund, den analogen D-SUB Anschluss zu nutzen, wenn Monitor und Grafikkarte über einen DVI-Anschluss verfügen. Daher gehört ein solches Kabel unserer Meinung nach in den Lieferumfang des Monitors. Das gedruckte Handbuch bietet auf den Abmessungen einer Seite aus einem CD-Booklet ein paar deutsche Erklärungen, z.B. wie man die Treiber-CD einlegt. Viel besser gefällt uns da schon das PDF-Handbuch, welches wir auf der mitgelieferten CD finden. Es liegt in deutscher Sprache vor, ist ausführlich, übersichtlich und gut übersetzt. Leider lässt sich die per Autostart von der CD aufgerufene Flash-Anwendung nicht durch einen Druck auf die Schaltfläche "Beenden" auch wirklich beenden. Wir müssen sie stattdessen mit Hilfe des Taskmanagers abschließen. Da diese Anwendung im Vollbildmodus läuft, sollte Hanns.G diesen Fehler schnellstens beseitigen.

Die Installation
Hanns.G hat die Anschlüsse auf der Rückseite des Monitors eindeutig beschriftet und sie leicht zugäglich angeordnet, so dass die Verkabelung ein Kinderspiel ist. Windows XP 64-Bit, XP 32-Bit und Windows 2000 SP4 erkennen den Bildschirm als "Plug und Play"-Monitor und bieten die gewünschten Bildwiederholraten und Auflösungen an. Die Inbetriebnahme gestaltet sich völlig problemlos und unspektakulär - wie es sich gehört.

Weiter: 2. Gerätefront und Display

1. Technische Daten, Lieferumfang und Installation
2. Gerätefront und Display
3. Anschlüsse und OSD
4. Stromverbrauch und Fazit

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