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Neu von MSI

Hanns.G HU196D 19" Flachbildschirm im Test - 2/4
19.04.2007 by doelf
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Die Gerätefront
Hanns.G gestaltet seinen Flachbildschirm zweifarbig: Während das Display von einem silberfarbenen Rahmen eingefasst wird, ist der Bereich um die Lautsprecher herum schwarz gehalten, so dass diese optisch zurückgenommen werden. Hanns.G setzt auf ein rundes Design ohne scharfe Kannten, eine Optik, die eher in Asien bevorzugt wird. Der Displayrahmen wirkt hierdurch recht dick und voluminös.


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Die Bedientasten wurden mittig angeordnet, das silberfarbene Bedienfeld reicht in die schwarze Lautsprecherzone hinein und wird dadurch zusätzlich betont. Es gibt fünf Bedientasten, obwohl es optisch so wirkt, als seien es sechs. Das Feld ganz rechts beherbergt den optionalen Kopfhörerausgang, welchen es bei unserem Modell allerdings nicht gibt.


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Ganz links befindet sich die mit "A" gekennzeichnete Taste zur automatischen Einstellung aller Parameter bei Verwendung des analogen Eingangs. Es folgt die "nach links" Taste, die Einschalttaste, die "nach rechts" Taste sowie die Menütaste, welche ebenfalls zum Bestätigen der Auswahl dient. Standardmäßig hat Hanns.G die beiden Pfeiltasten mit der Lautstärkeregelung verknüpft, was in unseren Augen die einzige sinnvolle Lösung für einen Monitor mit Lautsprechern ist. Die Einschalttaste wurde mit zwei LEDs hinterlegt, die grün oder orange leuchten und den Status des Bildschirms anzeigen.


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Von den beiden ein Watt Lautsprechern darf man sicherlich keine Wunder erwarten, dennoch liefern sie ein ausreichendes Ergebnis. Höhen und Tiefen findet man zwar nur mit viel Wohlwollen, dafür übersteuern sie nicht und Störgeräusche konnten wir ebenfalls nicht feststellen.

Das Display
Hanns.G macht keine Angaben zur Art des verwendeten Displays, aufgrund des geringen Preises gehen wir allerdings von einem TN+Film Display aus. Für diese Vermutung spricht auch der recht kleine Blickwinkel. Das Display ist zudem etwas träger als das des Belinea 22W Artistline, beim Schlierentest messen wir daher mit 32 ms rund 5 ms mehr.


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Auch das geringere Kontrastverhältnis macht sich bemerkbar: Schwächen zeigt das Display vor allem bei hellen Farben, die nur schwer voneinander zu unterscheiden sind. Der Farbwert #FFFFFF (weiß, Luminanz 100%) sieht genauso aus wie ein helles Grau #F5F5F5 (97%), erst ab #F0F0F0 (95%) kann man einen Unterschied erahnen. Erst wenn man den Kontrast von der Standardeinstellung 100 auf 90 herunterregelt, lassen sich die Farbstufen klar unterscheiden. Bei dunklen Farbtönen ist der Kontrast auf der Stufe 100 zwar etwas besser, doch auch bei 90 können wir den Farbwert #000000 (schwarz, Luminanz 0%) noch immer von einem sehr dunklen Grau #050505 (1%) unterscheiden. Da die Anzeige bei einem Kontrast von 100 sowieso zu grell und geradezu agressiv wirkt, empfiehlt sich das Herunterregeln auf 90 auf jeden Fall.

Dank seines 5:4 Bildformates wirkt das Bild des Hanns.G HU196D in Bezug auf Farbe und Helligkeit recht gleichmäßig. Werden TN+Film Displays mit einem Breitbildformat (16:10) verwendet, treten an den Seiten bereits die ersten Farbverschiebungen auf. Laut Hanns.G verfügt der HU196D über 24-Bit Farbtiefe und kann daher 16,7 Millionen Farben anzeigen. Wir konnten keine städig leuchtenden Pixel finden, dafür blieben knapp 20 Pixel schwarz. Von diesen ließen sich durch leichtes Reiben mit einem Tuch 18 wiederbeleben. Die beiden übrigen schwarzen Pixel befinden sich am Rand, so dass sie nicht weiter stören. Angesichts einer "angedrohten" Fehlerrate von 0,01%, in unserem Fall entspräche dies immerhin 131 Pixeln, ist die tatsächliche Fehlerquote erfeulich gering.

Weiter: 3. Anschlüsse und OSD

1. Technische Daten, Lieferumfang und Installation
2. Gerätefront und Display
3. Anschlüsse und OSD
4. Stromverbrauch und Fazit

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