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Neu von MSI

Drei HDD-Dockingstationen mit USB 3.0 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 25.07.2011- Letztes Update: 11.08.2011
s.10/10
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Fazit
Alle drei getesteten HDD-Dockingstationen kommen dank USB 3.0 auf Übertragungsraten, welche für aktuelle Festplatten vollkommen ausreichen. Mit Solid-State-Drives können sie zwar noch nicht mithalten, dennoch arbeiten sie fünf- bis sechsmal schneller als Dockingstationen mit USB-2.0-Anschluss. Jedes der Geräte zeigte im Test klare Stärken, zugleich kam keines ohne die eine oder andere Schwäche aus. Man muss somit abwerten, welche HDD-Dockingstation am Besten zum persönlichen Anforderungsprofil passt.




Wertung: Icy Box IB-110StU3-B
GutMit der Icy Box IB-110StU3-B liefert RaidSonic eine schnelle Dockingstation mit USB-3.0-Anschluss, welche einen sehr robusten Eindruck macht und die sehr kompatibel ist. Die Optik ist gefällig und die Standsicherheit vorbildlich, hinsichtlich der Ergonomie gibt es jedoch Verbesserungspotential. So verwirrt der schrägt verlaufende Deckel der Icy Box IB-110StU3-B den Benutzer beim Einsetzen des Datenträgers, weshalb RaidSonic das Gerät mit einem Warnaufkleber versehen hat. Zudem versteckt sich die sehr unauffällige Power-Taste auf der Rückseite und wurde bisher von niemanden, der das Gerät zum ersten Mal in der Hand hielt, als solche erkannt.


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Der Stromverbrauch im Betrieb geht in Ordnung, im Leerlauf könnte er aber etwas niedriger sein. Dass das Netzteil der Icy Box IB-110StU3-B auch im ausgeschalteten Zustand noch ein Watt verbrät, ist allerdings ein echter Schwachpunkt. Mit einem Straßenpreis ab 28 Euro werten wir die Icy Box IB-110StU3-B mit "Gut".




Wertung: Icy Dock MB881U3-1SA
Sehr GutIcy Dock geht beim MB881U3-1SA einmal mehr einen ganz eigenen Weg. Dies betrifft nicht nur das Design der HDD-Dockingstation, sondern auch deren Funktionalität. So kann man den Adapter vom Standfuß trennen und diesen dann auch für PATA-Laufwerke (3,5 sowie 2,5 Zoll) verwenden. Man kann sogar ein SATA- und ein PATA-Gerät zeitgleich anschließen. Probleme bereitete allerdings unsere Maxtor Maxline III, eine SATA-Festplatte der ersten Generation, die auch sonst so ihre Tücken hat. Sie wollte partout nicht mit dem Icy Dock MB881U3-1SA zusammenarbeiten. Der abnehmbare Fuß macht diese Dockingstation übrigens auch für den mobilen Einsatz hochinteressant. Leider ist die Standsicherheit mit vertikal eingesetzten SATA-Laufwerken nicht ganz so gut wie bei den beiden anderen Modellen, aufgrund des offenen Aufbaus muss man andererseits keinen Hitzestau befürchten.


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Pluspunkte sind der geringe Stromverbrauch und das originelle Design des Icy Dock MB881U3-1SA. Ergonomisch gibt es allerdings Einschränkungen, beispielsweise weil USB- und Stromkabel auf gegenüberliegenden Seiten eingesteckt werden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung fand sich das Icy Dock MB881U3-1SA nur im Sortiment eines einzigen Anbieters und der verlangte einen gesalzenen Preis. Dies hat sich in der Zwischenzeit geändert: Mit Straßenpreisen, die bei 37 Euro beginnen, bleibt das Icy Dock MB881U3-1SA zwar das teuerste Gerät im Testfeld, doch aufgrund der größeren Flexibilität ist dieser Aufpreis angemessen. Da der ursprünglich festgestellte Preis zu einer Abwertung geführt hatte, bekommt das Icy Dock MB881U3-1SA nun nachträglich ein "Sehr Gut" verliehen.




Wertung: Sharkoon Quickport USB 3.0
PreistippSharkoons Quickport USB 3.0 ist sehr standsicher. Der Hersteller hat das Gerät zudem so gestaltet, dass man es ganz ohne Anleitung bedienen kann. Die Anschlüsse und die Power-Taste wurden eindeutig gekennzeichnet und die Auswurftaste erleichtert das Herausnehmen der Datenträger. In Sachen Kompatibilität hatten wir mit dieser Docking-Station keinerlei Probleme, dafür fiel der Datendurchsatz überraschend gering aus. Mit durchschnittlich 162,6 MB/s bietet Sharkoons Quickport USB 3.0 zwar genügend Reserven für die schnellsten Festplatten, doch schnelle Solid-State-Drives werden hier deutlich ausgebremst.


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Sharkoon legt als einziger Hersteller eine CD mit Software bei und hätte sich dies lieber sparen sollen. Auf der CD finden sich drei Installationspakete ohne jegliche Dokumentation, die veraltete Treiber einspielen. Ein Beipackzettel weist zwar darauf hin, dass man neuere Treiber auf der Webseite von Sharkoon finden könnte, doch dem war nicht so. So kam es wie es kommen musste: Die Treiber machten Probleme und wurden daher wieder entfernt. Was den Preis betrifft, kann Sharkoons Quickport USB 3.0 dann wieder Punkte sammeln: Die günstigsten Angebote beginnen knapp über 20 Euro und machen Sharkoons Quickport USB 3.0 zur günstigsten Dockingstation in unserem Testfeld. Wir vergeben unseren "Preistipp".




Unser Dank gilt:

  • HiQ Computer für die Teststellung der Icy Box IB-110StU3-B.
  • Icy Dock für die Teststellung des MB881U3-1SA.
  • Sharkoon für die Teststellung des Quickport USB 3.0.




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