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Neu von MSI

HiQ Black Thunder - 1/3
28.10.2001 by doelf


Im Inneren offenbaren sich hochwertige Komponenten

... und Innen Qualität
Die saubere Verarbeitung und die Verwendung hochweriger Komponenten setzt sich auch im Inneren for und fällt sofort ins Auge. Meine PCs sehen nie so ordentlich und aufgeräumt aus! HiQ Computer verwendet im Black Thunder runde IDE (ATA100) und Floppy Kabel. Diese runden Kabel bieten zwei Vorteile gegenüber den herkömmlichen flachen Kabeln: sie lassen sich einfacher und sauberer verbauen und sie sind etwas länger als normale IDE Kabel aus der Mainboard-Beilage. Obwohl nur zwei IDE-Geräte im Black Thunder stecken (eine Festplatte und ein DVD-ROM) wurden zwei Kabel eingesetzt. So kann der Benutzer zwei weitere IDE-Geräte einbauen, ohne neue Kabel einziehen zum müssen - praktisch! Zudem wird durch die Verteilung der Geräte auf die beiden IDE-Controller des Mainboards auch die Leistung ein wenig gesteigert.
Das Mainboard ist ein Asus A7A266 1.1 auf Basis des ALi MAGiK Chipsatzes. Zwar gehört dieser Chipsatz nicht zu den schnellsten auf dem Socket A, doch er ist sehr kompatibel und höchst stabil. Nicht umsonst wurde das Asus A7A266 zum Editor's Choice auf www.Au-Ja.de gekürt! Mit fünf PCI und einem AGP Steckplatz ist das Mainboard gut aufrüstbar, zumal die Resourcen der verschiedenen Karten auf dem ALi MAGiK optimal verwaltet werden können. Lediglich den ersten PCI-Slot sollte man freilassen, da er sich die Resourcen mit der AGP Grafikkarte teilt. Neben herkömmlichen Single-Data-Rate SD-RAM wird auch DDR SD-RAM bis PC2100 unterstützt. Diese beiden Speichertypen dürfen jedoch auf keinen Fall gemischt werden! Der maximale Speicherausbau mit SDR SD-RAM beträgt 3 GB und mit DDR SD-RAM 2 GB - dies sollte auch für die Anforderungen der nächsten Jahre ausreichen. Die Revision 1.1 des Asus A7A266 ist 100% Athlon XP kompatibel und das aktuelle BIOS 1007 hat - bis auf die fehlende Suspend-To-RAM Option - auch keine auffälligen Fehler mehr.


Alpha PAL60356 Power, darunter:
Kupferspacer & AMD Athlon-C 1,2 GHz
   
IBM Festplatte
mit 7200 U/Min

Als CPU kommt in unserem Testrechner ein AMD Athlon-C 1,2 GHz mit 133/266 MHz Frontsidebus zum Einsatz. Da der ALi MAGiK Chipsatz eine Leistungsschwäche bei der asynchronen Taktung von Speicher und Frontsidebus hat, ist die Wahl der Athlon-C CPU optimal. Im Handel finden sich derzeit immer wieder ALi MAGiK basierende Komplettsysteme, die eine ältere Varinate der AMD Athlon CPU einsetzen und somit nur 100/200 MHz Frontsidebus aufweisen. Das spart den Herstellern ein paar Mark und leer die Lager, es geht aber auch auf Kosten der Performance. HiQ Computer hingegen macht hier keine Kompromisse und setzt die bessere CPU ein. Wir bekamen das Testsystem vor der Einführung der AMD Athlon XP CPU, somit war der Athlon-C zum Testzeitpunkt der Stand der Technik. In der Zwischenzeit ist auch der AMD Athlon XP verfügbar und HiQ Computer bietet neuere Varianten des Black Thunder auch mit dieser CPU an. Ein weiteres lobenswertes Detail sollte Erwähnung finden: ein Kupferspacer schützt die CPU vor Beschädigung bei der Demontage des CPU-Kühlers!
Der CPU Kühler ist ein Alpha PAL60356 Power, diese Kühler stellt einen guten Kompromis aus Leistungsfähigkeit und Lautstärke da, er ist auch für schnellere CPUs geeignet. Bei der Montage hat HiQ Computer den Lüfter blasend montiert während der Hersteller eine saugende Montage empfiehlt. Somit wird die CPU etwa 1° wärmer. Da ich die gleiche Kombination an Hardware verwende (Asus A7A266, AMD Athlon-C 1,2 GHz, Alpha PAL60356), kann ich mir sehr gut den Grund für den blasenden Lüfter vorstellen. Nach vier Monaten Betrieb war mein CPU Kühler mit saugendem Lüfter vollgesaugt - und zwar mit Staub. Irgendwann brach die Kühlleistung stark ein und ich mußte den CPU Kühler aufwendig reinigen. Die blasende Montage jedoch zieht keinen Staub in den Kühlerkörper sondern bläst ihn heraus. Seit ich meinen Lüfter blasend montiert habe, gibt es auch kein Staubproblem mehr. Auch hier also ein Lob an HiQ Computer.


256MB Infinion DDR SD-RAM

Als Speicher findet sich ein 256MB Riegel von Infinion. Speicherriegel von Infinion gehören zweifelsohne zu den besten, die man kaufen kann. Zudem läßt sich das Asus A7A266 weiter und preiswerter mit SDR SD-RAM aufrüsten. Dennoch hätte DDR Speicher ein bischen mehr Performance gebracht und wir hätten den Black Thunder lieber mit DDR SD-RAM gesehen. Sei es drum: der Speicher ist gut und das System läß sich in dieser Konfiguration bis zu 2304 MB aufrüsten. Auf Wunsch kann ein Asus A7A266 basierendes System bei HiQ Computer natürlich auch mit DDR SD-RAM bestellt werden!
Die Grafikkarte ist eine Elsa Gladiac 511 TV-Out mit nVidias GeForce 2 MX400 GPU. Dank 350 RAMDAC liefert diese Karte auch bei hohen Auflösungen ein gutes Bild und der TV-Ausgang kann sich ebenfalls sehen lassen. Bei Grafikkarten mit nVidia Chips wird man kaum eine bessere 2D und TV-Out Qualität finden können - nur ATI und Matrox können dies toppen. Als 3D Karte für Spiele ist die Elsa Gladiac 511 TV-Out ebenfalls geeignet. Zwar kommt sie nicht an die Leistung der GeForce 2 Pro oder GeForce 3 Karten heran, aber mit Auflösungen von 640x480 oder 800x600 Pixeln sollte so ziemlich jedes Spiel schnell und flüssig laufen. Hardcore Gamer werden wahrscheinlich jedoch mehr erwarten - und die können sich auf Wunsch dann eine bessere Grafikkarten einbauen lassen.


Grafik by ELSA und Sound von Creative Labs

Onboard Sound findet man in HiQ Blackthunder nicht, dafür kommt mit dem Soundblaster Live Player 1024 eine hochwertige Soundkarte zum Einsatz. Die Soundblaster Live Player 1024 ist in letzter Zeit ein wenig in Verruf geraten, da sie sich mit der VIA 686B Southbridge nicht vertragen wollte. Es stimmt zwar, daß der Hersteller Creative Labs etwas sorgfältiger an seinen Treibern feilen sollte, doch im Zusammenspiel mit dem ALi MAGiK Chipsatz auf dem Asus A7A266 haben wir absolut nichts gegen diese Soundkarte einzuwenden. Die Klang-Qualität ist gut und die Anschlüsse sind reichhaltig. Die Aktivboxen von Wavemaster mit 400Watt, die zum Lieferumfang des Black Thunder gehören, sind also in guten Händen.
Mit der IBM Deskstar IC35LO40 kommt eine moderne ATA100 Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute zum Einsatz. Mit 40GB bietet dieses Laufwerk ausreichend Platz und der Datendurchsatz ist hervorragend. Zudem ist die Festplatte nicht sehr laut - moderne 7200er Festplatten sind bedeutend leiser geworden und zusätzlich kann die IBM Festplatte in einen lautlosen Modus geschaltet werden, in dem sie etwas langsamer aber beinahe unhöhrbar arbeitet. Die passenden Tools hierfür bietet IBM's Webseite an.


Toshiba DVD-ROM in den praktischen Einschüben des CS 601

Das Toshiba M1502 DVD-ROM Laufwerk hängt am zweiten IDE-Controller und liest DVDs mit 16-facher Geschwindigkeit. CDs werden sogar mit 48-facher Geschwindigkeit ausgelesen. Es ist recht leise und eignet sich auch zum Auslesen von Audio-CDs. Mir selber haben Toshiba Laufwerke stets gute Dienste geleistet und ich setzte sie immer wieder gerne in Systeme ein.
Zum Abschluß das Diskettenlaufwerk: schon mein erster Rechner - ein Atari ST - hatte so ein Ding und bis auf die Verdopplung der Kapazität auf 1,44 MB hat sich nicht viel geändert. Diskettenlaufwerke sind langsam und nervtötend. Das sind sie immer, auch wenn es sich um Markenlaufwerke von Teac handelt. So ziemlich alles hat sich am PC in den letzten Jahren geändert, nur die Diskettenlaufwerke nicht. Immerhin sind sie preiswert und jeder hat eins. Das im HiQ Black Thunder stammt wie gesagt von Teac und das war's.

Weiter: 3. Benchmarks und Fazit

1. Überblick
2. Ausstattung
3. Benchmarks und Fazit

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