Au-Ja! - HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckversion
 

www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-hiq-pc-06-2012-intel-core-i5-3570k-radeon-hd-7850-oc-print.phtml

HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 1 von 13

Zuletzt hatten wir im Februar einen Komplett-PC von HiQ getestet, der AMDs FX-4100 mit einer Radeon HD 6870 von Sapphire kombinierte. Heute heben wir die Messlatte deutlich an und betrachten ein schnelles Gamer-System auf Basis des Intel Core i5-3570K (Ivy Bridge), welches eine Grafikkarte vom Typ Gigabyte GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz), ein Z77-Mainboard von ASUS und eine 120 GB große SandForce-SSD von Adata umfasst. Wird uns diese Maschine restlos zufriedenstellen?


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zumeist testen wir einzelne Komponenten für jene Benutzer, die ihre Computer selber zusammenbauen oder bereits vorhandene Rechner aufrüsten wollen. Viele Kunden greifen jedoch lieber zu fertigen Systemen, für die der Hersteller dann auch eine umfassende Garantie übernimmt. Im Falle des getesteten Systems gibt HiQ eine 24-monatige Garantie und validiert die Stabilität mit einem 24-stündigen Testlauf. Versandkunden erhalten darüber hinaus 24 Tage Rückgaberecht und einen 24-monatigen Reparaturabholservice innerhalb Deutschlands.

Übersicht: Die Komponenten
Nachdem HiQ im Februar noch konsequent auf AMD gesetzt hatte, tritt der neue Rechner mit einem Prozessor aus Intels aktueller "Ivy Bridge"-Baureihe an. Dies verspricht eine deutlich höhere Rechenleistung, zugleich aber auch einen geringeren Stromverbrauch. Der Core i5-3570K ist zudem die erste Wahl für Übertakter, denn er besitzt einen frei wählbaren Multiplikator. Hierzu passt das Mainboard ASUS P8Z77-M perfekt, da dessen Z77-Chipsatz umfassende Übertaktungsoptionen ermöglicht.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Beim Grafikprozessor setzt HiQ auch weiterhin auf AMD: Gigabytes GV-R7850C-2GD verwendet eine GPU vom Typ Radeon HD 7850, taktet diese aber mit satten 975 MHz statt der üblichen 860 MHz. Der Computer besitzt 2 GByte GDDR5-Grafikspeicher, 8 GByte DDR3-1600 Arbeitsspeicher, 120 GB SSD-Speicher sowie 1.000 GB Festplattenspeicher. Beide Laufwerke beherrschen SATA 6 Gb/s und ein DVD-Brenner ist ebenfalls an Bord. Das Netzteil leistet 550 Watt und stammt von be quiet.

Hier die vollständige Liste der verbauten Komponenten:

Übersicht: Die Anschlüsse
Der HiQ PC des Monats Juni bietet umfangreiche Anschlussmöglichkeiten inklusive USB 3.0 und SATA 6 Gbps. Das Raidmax Super Hurricane bringt je einen USB-Anschluss der zweiten und dritten Generation auf die Gehäusefront, dazu gesellen sich Audiobuchsen für Mikrofon und Kopfhörer. Zur Nutzung der integrierten Grafikeinheit des Core i5-3570K bietet das ASUS P8Z77-M je einen DVI-, HDMI- und VGA-Ausgang. Wir vermissen allerdings eSATA und Firewire.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Betriebssystem ist bei diesem Computer optional, da viele Kunden vorhandene Lizenzen weiterverwenden oder alternative Betriebssysteme wie Linux installieren wollen. Wir haben unserer Testgerät inklusive der deutschen Version von Windows 7 Home Premium 64-Bit SP1 bestellt. Die Gerätetreiber waren bereits installiert, zusätzliche Software oder Demoversionen kostenpflichtiger Programme haben wir nicht vorgefunden.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 2 von 13

Gehäuse und Netzteil
Das Raidmax Super Hurricane ist ein von innen wie außen schwarz lackierter Midi-Tower aus Stahl mit einer auffälligen Kunststofffront. Das Gehäuse misst 185 x 467 x 427 mm (B x T x H) und bietet vier externe 5,25-Zoll-Schächte. Hinzu kommen ein externer und vier interne 3,5-Zoll-Einschübe sowie Platz für sieben Erweiterungskarten. Alle Laufwerke und Karten werden verschraubt.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Unter den externen Laufwerksschächten befinden sich zwei USB-Anschlüsse und Audiobuchsen für Mikrofon und Kopfhörer. Einer der USB-Ports entspricht bereits der dritten Generation. Eine Etage tiefer folgen die runden Tasten für Power und Reset. Zwei geschwungene Schlitze rechts und links des Einschaltknopfes dienen als Betriebs-LED (blau) und Laufwerks-LED (rot).


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Raidmax verbaut drei Lüfter: Hinter der Front kühlt ein blau beleuchteter 80-mm-Lüfter die Festplatten, am linken Seitenteil bläst ein 120-mm-Lüfter, der ebenfalls mit blauen LEDs ausgestattet ist, gegen die Steckkarten und hinten befördert ein weiterer 120-mm-Lüfter - mit blauen Blättern, aber ohne LEDs - die aufgeheizte Luft aus dem Gehäuse. Ein schmales Seitenfenster ermöglicht den Blick auf die Hardware.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im Raidmax Super Hurricane wird das ATX-Mainboard oberhalb des Netzteils platziert. Es lassen sich sieben bis zu 25,5 cm lange Erweiterungskarten verbauen, wozu man die Slot-Bleche leider herausbrechen muss. Raidmax hat das Bodenblech unterhalb des Netzteils mit Luftlöchern versehen, es hätten aber durchaus mehr sein können. Zudem fehlt uns - wie beim Frontlüfter - ein Staubfilter.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Beim Netzteil greift HiQ zum be quiet! System Power S6 550W, welches die Zertifizierung "80 Plus" erhalten hat. Das Netzteil arbeitet folglich bei 20-, 50- und 100-prozentiger Auslastung mit einer Effizienz von mindestens 80 Prozent und hilft so beim Stromsparen.Mit 550 Watt ist seine Leistung mehr als ausreichend dimensioniert und der 120-mm-Lüfter im Boden des Netzteils dreht auch unter Last sehr langsam und ist kaum zu hören.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 3 von 13

Mainboard, CPU und Arbeitsspeicher
Die Hauptplatine ASUS P8Z77-M basiert auf Intels Chipsatz Z77, der die Übertaktung von Prozessor, Arbeitsspeicher und iGPU ermöglicht. Der Sockel LGA1155 kann sowohl die neuen "Ivy Bridge"-CPUs als auch deren Vorgänger aus der "Sandy Bridge"-Familie aufnehmen. Obwohl das Raidmax Super Hurricane ausreichend Platz für Mainboards im ATX-Format bietet, beschränkt sich HiQ auf eine Platine mit Micro-ATX-Abmessungen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Seinen kompakten Abmessungen zum Trotz, kann das ASUS P8Z77-M zwei Grafikkarten beherbergen. Der obere PCIe-x16-Steckplatz (blau) ist mit 16 Lanes angebunden und unterstützt bereits PCI-Express 3.0, sofern ein Prozessor der "Ivy Bridge"-Generation verbaut wird. Der von HiQ gewählte Intel Core i5-3570K erfüllt diese Vorgabe. Es folgen ein PCIe-x1-Steckplatz (blau) und ein zweiter PCIe-x16-Slot (schwarz), der allerdings nur vier Lanes nutzt. Den Abschluss bildet ein normaler PCI-Steckplatz (hellblau).


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das ASUS P8Z77-M kann vier DDR3-Module aufnehmen, wobei HiQ zwei der Slots mit 4 GByte großen Speicherriegeln vom Typ GeIL Enhance Corsa DDR3-1600 bestückt hat. GeIL hat für den DDR3-1333-Betrieb Timings von CL8-8-8-24 und für DDR3-1600 CL9-9-9-28 hinterlegt, beide Konfigurationen werden mit einer JEDEC-konformen Spannung von 1,50 Volt erreicht. Zusätzlich wurden die Speicherriegel auch für DDR3-1700 CL9-9-9-28 validiert, diese Einstellung ist als XMP-Profil verfügbar.


Zum Einzeltest: GeIL Enhance Corsa DDR3-1600

Intels Z77 stellt zehn USB-2.0- und vier USB-3.0-Anschlüsse sowie zwei SATA-Ports mit 6-Gb/s- und vier mit 3-Gb/s zur Verfügung. Zwei Chips von Realtek sorgen für Gigabit-LAN (RTL8111F) und HD-Audio (ALC887) mit 7.1 Kanälen. Auf dem ASUS P8Z77-M finden wir vier Lüfteranschlüsse, die jeweils mit vier Kontakten ausgeführt sind und sich über das UEFI-BIOS regeln lassen. Die Mindestdrehzahl des CPU-Lüfters wurde dabei auf zwanzig Prozent und die der Gehäuselüftern auf 60 Prozent festgelegt.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Prozessor wird von einem Arctic Cooling Freezer 13 gekühlt, dessen Lüfter einen Durchmesser von 92 mm hat. Intels Core i5-3570K besitzt vier Rechenkerne, die im Turbobetrieb mit 3,6 bis 3,8 GHz takten. Der integrierte Grafikkern vom Typ HD 4000 beschleunigt im 3D-Betrieb bis auf 1,15 GHz. Im Vergleich zum Core i7 fällt der L3-Cache mit 6 MByte etwas kleiner aus, zudem unterstützt die CPU kein HyperThreading. Als K-Version kann der Multiplikator des Core i5-3570K bis auf 63 (6,3 GHz) angehoben werden und die TDP von 77 Watt verspricht einen geringen Stromverbrauch.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 4 von 13

Die Grafikkarte
Und nun werden die Spieler unter unseren Lesern hellhörig: HiQ verbaut mit AMDs Radeon HD 7850 eine Grafiklösung der neuesten Generation (Graphics Core Next), welche die PCIe-3.0-Anbindung des Intel Core i5-3570K nutzen kann und dank des 28-nm-Fertigungsprozesses von TSMC nicht einmal viel Strom verbraucht. Der Grafikprozessor beherrscht DirectX 11.1 und taktet üblicherweise mit 860 MHz, doch Gigabyte zündet auf seiner GV-R7850C-2GD einen ordentlichen Nachbrenner von zusätzlichen 115 MHz.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Betrachten wir die 241 mm lange Gigabyte GV-R7850C-2GD im Detail: Gigabyte verwendet zur Kühlung der auf 975 MHz übertakteten GPU ein eigenes Kühlerdesign namens "Windforce 2X", das zwei 6-mm-Heatpipes mit zwei 100-mm-Lüftern kombiniert. Aufgrund der großen Lüfter ragt der Kühler ca. 25 mm über das Ende der Grafikkarte hinaus, wodurch das Entfernen des Stromsteckers erschwert wird.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ein einzelner Stromanschluss mit 6 Kontakten reicht aus, um die die Stromversorgung der Grafikkarte sicherzustellen. Gigabytes GV-R7850C-2GD ist mit 2 GByte GDDR5-Grafikspeicher ausgestattet und taktet diesen mit 1.200 MHz (4,8 Gbps). Dieser Takt entspricht AMDs Vorgaben. Die Speicheranbindung des Radeon HD 7850 ist 256 Bit breit.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Dank AMDs Eyefinity-Technologie kann die Gigabyte GV-R7850C-2GD bis zu sechs Bildschirme ansteuern, sofern mehrere Monitore an den DisplayPorts gereiht werden. Die Karte selbst stellt vier Anschlüsse zur Verfügung: Es gibt jeweils einen Dual-Link-DVI- und HDMI-Ausgang sowie zwei Mini-DisplayPorts. Maximal wird eine digitale Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten unterstützt und mit Hilfe eines Analogadapters am DVI-Ausgang kann man 2.048 x 1.536 Pixel ausgeben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der HDMI-Anschluss und die Mini-DisplayPorts übertragen zusätzlich zum Bildsignal auch 7.1-Audiokanäle und die Ausgabe von stereoskopischen 3D-Inhalten wird ebenfalls unterstützt. Laut Gigabyte kommen auf der GV-R7850C-2GD besonders hochwertige Bauteile zum Einsatz, die der Grafikkarte ein langes Leben und einen geringen Stromverbrauch ermöglichen. Hierzu gehören Feststoffkondensatoren, verlustarme Ferritkern-Spulen und MOSFETs der Bauart Low RDS(on), die besonders kühl arbeiten.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 5 von 13

Laufwerke, Übertragungsraten an SATA und USB
Solid-State-Laufwerke sind derzeit in aller Munde, bringen sie doch einen kräftigen Leistungsschub im Vergleich zu konventionellen Festplatten. Insbesondere die Modelle auf Basis des SandForce SF-2281 sind heiß begehrt, da diesen die eingebaute Datenkompression zu extrem hohen Lese- und Schreibraten verhilft. Das getestete System verwendet mit dem Adata S510 120 GB einen solchen Datenträger. Dieses SSD liest sequentiell mit bis zu 550 MB/s und schreibt mit 510 MB/s, beim Schreiben zufälliger 4-KB-Blöcke sind 85.000 IOPS möglich. Das TRIM-Kommando wird unterstützt und Adata gibt 3 Jahre Garantie.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

120 GB reichen zwar locker für das Betriebssystem und die Anwendungen, doch die Lagerung umfangreicher Multimediadaten erfordert zusätzlichen Speicherplatz. Daher verbaut HiQ eine Festplatte des Typs Seagate Barracuda 7200.14 (ST1000DM003) mit 1.000 GB Speicherkapazität. Die Seagate Barracuda 7200.14 (ST1000DM003) nutzt das 3,5-Zoll-Format und rotiert mit 7.200 U/min. Das Laufwerk ist mit 64 MByte Cache ausgestattet und unterstützt SATA 6 Gb/s. Es handelt sich um eine recht flotte Festplatte, die mit einem typischen Stromverbrauch von 6,19 Watt allerdings recht genügsam ist. Mit 24 dB im Leerlauf und 26 dB bei Zugriffen ist die Barracuda 7200.14 zudem recht leise.

Betrachten wir nun die Übertragungsraten der beiden Datenträger sowie die Geschwindigkeit der USB-Anschlüsse. HiQ liefert den PC mit aktivierten Energiesparoptionen aus, was auch sinnvoll ist. Die maximalen Datenraten erzielt man jedoch nur ohne diese Stromspartechnologien. Wir haben daher beide Konfigurationen vermessen:

HDTune Pro 4.61 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
120GB SSD, SATA 6Gbps
maximale Leistung
483.0
529.4
195.9
120GB SSD, SATA 6Gbps
energieoptimiert
477.0
522.4
195.2
60GB SSD, USB 3.0
maximale Leistung
215.3
215.6
215.0
60GB SSD, USB 3.0
energieoptimiert
193.0
196.5
190.5
1000GB HDD, SATA 6Gbps
maximale Leistung
167.7
212.9
96.8
1000GB HDD, SATA 6Gbps
energieoptimiert
167.6
212.9
96.8
60GB SSD, USB 2.0
maximale Leistung
33.3
33.4
33.2
60GB SSD, USB 2.0
energieoptimiert
33.3
33.3
33.1

Die deutlichen Schwankungen beim Adata S510 120 GB erklären sich damit, dass bei diesem Solid-State-Laufwerk asynchroner MLC-Flash-Speicher zum Einsatz kommt. Dieser ist zwar preiswert, arbeitet jedoch auch langsamer als synchrone Chips. Und das macht sich insbesondere dann bemerkbar, wenn die integrierte Datenkomprimierung des SandForce-Controllers nicht greift. Seagates Barracuda 7200.14 (ST1000DM003) überrascht hingegen mit einem hohen Datendurchsatz und auch die USB-Schnittstellen können unsere Erwartungen erfüllen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bleibt noch der DVD-Brenner. Es handelt sich um einen LG GH22NS90, der DVDs mit 16-facher, M-Discs mit 12-facher und CDs mit 48-fache Geschwindigkeit liest. Bezüglich der Schreibgeschwindigkeit gelten die folgenden Daten: CD-R (48x), CD-RW (32x), DVD+R/-R (22x), DVD+RW (8x), DVD-RW (6x), DVD-RAM (12x) und M-Disc (4x). Bei der M-Disc handelt es sich um einen DVD-kompatiblen Datenträger, der sich für die dauerhafte Sicherung von Daten eignet.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 6 von 13

Benchmarks: SiSoft Sandra 2011 SP4 (17.70)
Kommen wir nur zur Prozessorleistung und zum Speicherdurchsatz. Diese messen wir zunächst mit den synthetischen Benchmark-Tests von SiSoft Sandra 2011 SP4. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Um die Turbo-Stufen der CPUs voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert. Wir testen unter Windows 7 Home Premium 64-Bit inklusive Service Pack 1 und dem Performance-Patch für AMDs FX-Prozessoren.

SiSoft Sandra 2011 SP4 Arithmetik: Dhrystone ALU in GIPS; Whetstone in GFLOPS
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
136.57
82.88
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
110.05
53.67
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
75.80
57.13
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
60.70
36.76
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
53.09
31.33
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
48.77
29.65
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43.19
36.94

Der Intel Core i5-3570K ist bereits ein Prozessor der aktuellen "Ivy Bridge"-Generation, er besitzt vier Kerne, beherrscht aber kein Hyper-Threading. Dies erklärt, warum er hinter dem Core i7-2600K (Sandy Bridge) zurück bleibt. Für beide Prozessoren garantiert Intel einen Takt von 3,4 GHz und im Turbo-Betrieb erreichen beide 3,8 GHz.

SiSoft Sandra 2011 SP4 Multimedia: Integer x16; Fließkomma x8; Double x4 in MPixel/s
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
210.18
286.17
163.12
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
174.31
217.70
123.34
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
134.55
75.58
40.69
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
91.52
126.80
72.23
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
85.48
139.37
76.48
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
73.81
102.23
58.20
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
54.71
90.00
49.52

Auch bei den Multimedia-Berechnungen macht sich das fehlende HyperThreading beim Core i5-3570K bemerkbar, dennoch ist diese CPU sehr leistungsstark und mit einer TDP von 77 Watt zugleich sehr sparsam.

SiSoft Sandra 2011 SP4 Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
7198
1142
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5432
1066
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
4834
224
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
992
901
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
648
585
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
412
472
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
333
381

In diesem Test profitiert der Intel Core i5-3570K von seiner AES-Beschleunigung und vom hohen Speicherdurchsatz der DDR3-1600-Module. Da wir den Core i7-2600K in unserem Referenzsystem nur mit DDR3-1333 kombiniert hatten, ist das "Sandy Bridge"-Modell diesmal chancenlos.

SiSoft Sandra 2011 SP4 Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
21.59
21.54
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
18.00
18.00
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.71
17.71
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
17.30
17.30
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
12.15
12.16
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
11.29
11.29
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
10.72
10.81
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 6870
10.30
10.29
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1333
Radeon HD 6870
10.07
10.07

Intels Core i5-3570K kann eine sehr hohe Speicherbandbreite aus DDR3-1600 ziehen, während AMDs FX-4100 trotz DDR3-1866 gerade einmal halb so viele Daten schaufelt.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 7 von 13

Cinebench 11.529 64-Bit: Rendering
Nach rein synthetischen Messungen nähern wir uns nun praktischen Anwendungen. Mit dem Benchmark Cinebench 11.5 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Um die Turbo-Stufen der CPUs voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.

Cinebench 11.529 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
6.88
1.53
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
6.04
1.61
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
5.86
1.09
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
3.55
0.90
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
2.99
1.25
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
2.95
0.92
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
2.42
1.00

Im Rendering-Durchlauf von Cinebench 11.529 64-Bit verschafft HyperThreading dem Intel Core i7-2600K einen Vorteil von 13,9 Prozent. Verwenden wir allerdings nur einen Thread, schneidet der Core i5-3570K um 5,2 Prozent besser ab.

POV-Ray 3.7 RC3 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie mit der maximalen Anzahl an Threads.

POV-Ray 3.7 RC3 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1203.12
275.35
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
1155.46
218.04
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
1116.59
296.50
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
736.92
189.20
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
607.21
200.35
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
539.02
228.10
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
433.75
183.64

Auch POV-Ray 3.7 RC3 64-Bit profitiert von HyperThreading und der Intel Core i7-2600K ist um 7,75 Prozent schneller als der Core i5-3570K. Mit einem Thread kehrt sich das Ergebnis dann wieder um. Erstmals gelingt es AMDs Phenom II X6 1010T, seine sechs Kerne in die Waagschale zu werfen und sich zwischen die beiden Quad-Core-CPUs von Intel zu schieben.

7-Zip 9.22 Beta 64-Bit: Archivieren
Wir packen mit 7-Zip die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Da wir hierbei bis zu acht Threads verwenden wollen, wählen wir den Datenkompressionsalgorithmus LZMA2.

7-Zip 9.22b, Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
38
195
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
39
193
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
46
248
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
63
221
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
76
230
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
80
343
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
88
259

Bei der Dateikomprimierung mit 7-Zip sehen wir die beiden Vierkern-Prozessoren von Intel wieder Kopf an Kopf an der Spitze. Der Intel Core i7-2600K profitiert abermals vom HyperThreading und der Core i5-3570K ist etwas schneller, wenn nur ein Thread genutzt wird.

WinRAR 4.01: Archivieren
Ein zweiter, weit verbreiteter Packer, welcher mehr als einen Prozessorkern auslasten kann, ist WinRAR 4.01. Auch bei WinRAR werden wir die Last auf bis zu acht Threads verteilen und komprimieren abermals die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Dabei stoppen wir die benötigte Zeit.

WinRAR 4.01 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
88
221
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
91
222
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
132
273
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
146
298
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
155
334
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
159
269
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
218
450

WinRAR 4.01 bevorzugt in beiden Durchläufen die "Ivy Bridge"-CPU Core i5-3570K. Vergleichsmessungen haben übrigens gezeigt, dass wir keinen eindeutigen Vorteil durch die Verwendung des Solid-State-Laufwerks erzielen. Auf der Festplatte liefen die Pack- und Multimedia-Operationen kaum langsamer ab.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 8 von 13

ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55: Video-Encoding
Kommen wir nun zu den Multimedia-Benchmarks. Zunächst werden wir den offiziellen Trailer des Films Avatar (1080p, MP4/H264, 160 MByte) mit Hilfe des Programms ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55 in das Format AVI-264 umwandeln und stoppen die hierzu benötigte Zeit. Um die Turbo-Stufen der CPUs voll ausschöpfen zu können, waren Cool'n'Quiet bzw. EIST, C1E und die C-States aktiviert.

ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
24
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
25
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
29
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
43
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
46
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
51
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
61

Auch beim ArcSoft Mediaconverter 7.1.15.55 gibt es ein enges Rennen zwischen den Vierkern-CPUs von Intel, wobei diesmal wieder der Intel Core i7-2600K (Sandy Bridge) seine Nase - bzw. Pins - vorne hat.

Windows Live Movie Maker: Video-Encoding
Wir ziehen eine zweite Videosoftware zu Rate und greifen diesmal zum Windows Live Movie Maker, den jeder Benutzer von Windows 7 kostenlos auf seinem Computer installieren kann. Abermals dient uns der offizielle Trailer des Films Avatar (1080p, MP4/H264, 160 MByte) als Ausgangsmaterial, gespeichert wird das Video diesmal als Windows Media HD 1080p:

Windows Live Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
64.16
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
74.54
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
106.63
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
107.19
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
111.80
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
123.22
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
127.68

Kommen vier oder mehr Kerne zum Einsatz, stolpert der Windows Live Movie Maker über HyperThreading und steht dabei schon mal auf seiner eigenen Videopipeline. Der Core i5-3570K profitiert hiervon und ist gut zehn Sekunden schneller fertig.

Audacity 1.3.13: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format unter Verwendung der höchsten Qualitätsstufe.

Audacity 1.3.13: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
Intel Core i5-3570K (HiQ-PC)
8GB DDR3-1600
Radeon HD 7850 OC
139
Intel Core i7-2600K
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
147
Intel Core i3-2100
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
179
AMD Phenom II X6 1010T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
214
Intel Core i3-2100T
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
222
AMD Phenom II X4 840
16GB DDR3-1333
GeForce GTX 570
253
AMD FX-4100 (HiQ-PC)
8GB DDR3-1866
Radeon HD 6870
265

Für den OGG-Export verwendet Audacity nur einen Thread, zudem reagiert das Programm so gut wie gar nicht auf den Cache oder den Arbeitsspeicher. Dies macht sich der Intel Core i5-3570K zunutze, der auch in allen anderen Single-Thread-Messungen punkten konnte.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 9 von 13

Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von "Street Fighter IV" erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hatte, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von "Street Fighter IV" laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt. Im ersten Durchlauf testen wir ohne Kantenglättung und ohne die anisotrophe Filterung der Texturen.

Hinweis: Bei den Spieletests ziehen wir keinen Vergleich zu anderen Systemen und Grafikkarten, sondern überprüfen stattdessen mit unterschiedlichen Einstellungen und Auflösungen, wo die Stärken und Schwächen der von HiQ verbauten Gigabyte GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) liegen.

Street Fighter IV in fps (Qualität=Hoch, Soft Shadow=Maximum, kein AA, kein AF)
Radeon HD 7850
1366x768px
404.85
Radeon HD 7850
1280x1024px
377.31
Radeon HD 7850
1600x1200px
325.64
Radeon HD 7850
1680x1050px
325.15
Radeon HD 7850
1920x1080px
297.98
Radeon HD 7850
1920x1200px
293.91

"Street Fighter IV" ist recht simpel gestrickt, so dass die Gigabyte GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) keine Probleme hat. Selbst mit 1.920 x 1.200 Bildpunkten verfehlen wir die Marke von 300 fps nur knapp und ein Zehntel dieser Framerate würde zum Spielen bereits ausreichen.

Für die nächste Messung aktivieren wir die achtfache Kantenglättung sowie die 16-fache anisotrophe Filterung der Texturen:

Street Fighter IV in fps (Qualität=Hoch, Soft Shadow=Maximum, 8x AA, 16x AF)
Radeon HD 7850
1366x768px
216.40
Radeon HD 7850
1280x1024px
201.97
Radeon HD 7850
1600x1200px
189.06
Radeon HD 7850
1920x1200px
169.07
Radeon HD 7850
1680x1050px
165.50
Radeon HD 7850
1920x1080px
151.28

Auch mit achtfacher Kantenglättung erzielen wir Frameraten zwischen 150 und 216 fps, Gigabytes GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) wird von "Street Fighter IV" also kaum gefordert.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 10 von 13

Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel "Tom Clancy's HAWX", es handelt sich hierbei um eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden. HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Den ersten Durchlauf absolvieren wir ohne Kantenglättung.

Hinweis: Bei den Spieletests ziehen wir keinen Vergleich zu anderen Systemen und Grafikkarten, sondern überprüfen stattdessen mit unterschiedlichen Einstellungen und Auflösungen, wo die Stärken und Schwächen der von HiQ verbauten Gigabyte GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) liegen.

Tom Clancy's HAWX in fps (Qualität=Hoch, Umgebungs-Absorption="Sehr Hoch", DirectX 10.1, kein AA)
Radeon HD 7850
1280x1024px
124
Radeon HD 7850
1366x768px
121
Radeon HD 7850
1600x1200px
109
Radeon HD 7850
1680x1050px
107
Radeon HD 7850
1920x1200px
100
Radeon HD 7850
1920x1080px
99

"Tom Clancy's HAWX" ist deutlich anspruchsvoller als "Street Fighter IV", dennoch erreichen wir Frameraten zwischen 99 und 124 fps. Selbst in der höchsten Auflösung läuft das Spiel absolut flüssig.

Für die zweite Messung schalten zusätzlich die achtfache Kantenglättung zu:

Tom Clancy's HAWX in fps (Qualität=Hoch, Umgebungs-Absorption="Sehr Hoch", DirectX 10.1, kein AA)
Radeon HD 7850
1366x768px
103
Radeon HD 7850
1280x1024px
101
Radeon HD 7850
1600x1200px
84
Radeon HD 7850
1680x1050px
84
Radeon HD 7850
1920x1080px
77
Radeon HD 7850
1920x1200px
76

Die achtfache Kantenglättung bremst Gigabytes GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) zwar etwas aus, doch mit 76 bis 103 fps bleibt "Tom Clancy's HAWX" uneingeschränkt spielbar.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 11 von 13

Alien vs Predator (DX11)
Mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" haben wir einen waschechten und zudem sehr anspruchsvollen DX11-Test vor uns, welcher keine ältere Hardware unterstützt. Für die erste Messung verzichten wir auf Kantenglättung und die anisotrope Filterung der Texturen. SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt.

Hinweis: Bei den Spieletests ziehen wir keinen Vergleich zu anderen Systemen und Grafikkarten, sondern überprüfen stattdessen mit unterschiedlichen Einstellungen und Auflösungen, wo die Stärken und Schwächen der von HiQ verbauten Gigabyte GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) liegen.

Alien vs Predator in fps (kein SSAO, keine Tesselation, kein AA, kein AF)
Radeon HD 7850
1366x768px
124.6
Radeon HD 7850
1280x1024px
99.8
Radeon HD 7850
1680x1050px
80.5
Radeon HD 7850
1600x1200px
73.7
Radeon HD 7850
1920x1080px
71.2
Radeon HD 7850
1920x1200px
64.6

"Alien vs Predator" stellt die höchsten Ansprüche an die Grafikkarte und schert sich dabei kaum um die CPU. Doch selbst bei 1.920 x 1.200 Bildpunkten schafft die Gigabyte GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) eine Framerate von 64,6 fps, die zum flüssigen Spielen mehr als ausreicht.

Nun aktivieren wir die vierfache Kantenglättung, die 16-fache anisotrope Filterung der Texturen, SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation:

Alien vs Predator in fps (SSAO=an, Tesselation=an, 4x AA, 16x AF)
Radeon HD 7850
1366x768px
70.4
Radeon HD 7850
1280x1024px
57.3
Radeon HD 7850
1680x1050px
46.5
Radeon HD 7850
1600x1200px
43.0
Radeon HD 7850
1920x1080px
41.6
Radeon HD 7850
1920x1200px
37.9

Mit allen Details und in Full-HD wird "Alien vs Predator" zu einer echten Herausforderung, dennoch erzielt Gigabytes GV-R7850C-2GD (Radeon HD 7850 @ 975 MHz) in allen Auflösungen deutlich mehr als 30 fps. Für besonders grafiklastige Szenen würden wir zu 1.920 x 1.080 Bildpunkten raten.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 12 von 13

Stromverbrauch
Kommen wir nun zum Stromverbrauch. Vermessen wurde jeweils das komplette System in unterschiedlichen Lastzuständen. Im Leerlauf nutzen CPU und Grafikprozessor ihre Stromsparmechanismen, so reduziert die Grafikkarte ihren Chiptakt auf 300,0 MHz und den Speichertakt auf 150,0 MHz. Intels Core i5-3570K taktet auf 1,6 GHz herunter und deaktiviert nicht benötigte Kerne.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Für den Lastbetrieb verwenden wir das Programm Core2MaxPerf, mit dem wir zunächst zwei und dann vier CPU-Kerne belasten. Werden nur zwei Kerne genutzt, verwendet der Prozessor seinen höchsten Turbotakt von 3,8 GHz.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Belasten wir alle vier Kerne, ist ohne Übertaktung bei 3,6 GHz Schluss. Die Grafikkarte haben wir übrigens mit Hilfe von "Tom Clancy's HAWX" beschäftigt. Hinbei kombinierten wir die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten mit achtfacher Kantenglättung.

Stromverbrauch in Watt, niedriger ist besser
Standby
1.0
Leerlauf
44
CPU, 2 Kerne
80
CPU, 4 Kerne
98
Grafiklast
128

HiQ verbaut ein hochwertiges Netzteil vom Typ be quiet! System Power S6 550W 80 plus, welches einen Wirkungsgrad von bis zu 87 Prozent erreicht. Zusammen mit der sparsamen "Ivy Bridge"-CPU schafft es im Leerlauf einen Verbrauch von lediglich 44 Watt. Selbst wenn alle vier Kerne des Core i5-3570K belastet werden und der Turbo-Modus genutzt wird, bleibt der Stromverbrauch des Rechners unter 100 Watt - ein sehr guter Wert! Doch auch Gigabytes GV-R7850C-2GD ist trotz der auf 975 MHz übertakteten GPU keine Stromschleuder - im Gegenteil: 128 Watt bei 3D-Last sind angesichts der gebotenen Grafikleistung geradezu vorbildlich. Und auch der Standby-Wert von 1,0 Watt bietet keinen Anlass zur Kritik.

Schallpegel
Bei der Betrachtung des Geräuschpegels müssen wir zunächst einmal feststellen, dass HiQ bei diesem Computer auf leise Komponenten setzt. Das Netzteil und der CPU-Kühler sind auf eine niedrige Lautstärke optimiert und auch die Grafikkarte verfügt über zwei große Lüfter mit einem weiten Regelbereich. Lediglich bei den Gehäuselüftern besteht Verbesserungspotential.

Schallpegel in dB(A), niedriger ist besser
Leerlauf
34.4
CPU, 2 Kerne
35.4
Grafiklast
35.5
CPU, 4 Kerne
35.7

Da alle drei Gehäuselüfter einen Molex-Stecker verwenden, nicht geregelt werden und auch nicht sonderlich leise laufen, bestimmen sie die Lautstärke des Systems. Der Einfluss der CPU- und GPU-Kühler ist vergleichsweise gering. 34,4 bis 35,7 dB(A) sind zwar nicht sonderlich laut, aber auch nicht gerade leise. Als Lösung bietet sich ein Austausch der Gehäuselüfter an - oder man bestellt das System gleich mit einem anderen PC-Gehäuse.

Soundcheck
Auf dem ASUS P8Z77-M finden wir Realteks HD-Audio-Codec ALC887. Zum Vergleich ziehen wir die Hauptplatinen ASUS Maximus V Gene und MSI Z77A-GD65 heran, welche den Realtek ALC898 verwenden. Alle drei Mainboards basieren auf Intels Z77-Chipsatz:

RMAA 6.2.3
24-Bit/192kHz
ASUS
P8Z77-M
ASUS
Maximus V Gene
MSI
Z77A-GD65
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,02 dB
-0,07 dB
+0,02 dB
-0,04 dB
+0,19 dB
-0,08 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-90,3 dBA-102,4 dBA-100,0 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
90,3 dBA102,3 dBA100,2 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0029 %0,0055 %0,070 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,015 %0,0075 %0,052 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-82,6 dB-93,0 dB-82,5 dB

Bei dieser Messung kommt eine Schleife zwischen dem analogen Stereo-Aus- und Eingang zum Einsatz. Der Realtek HD-Audio-Codec ALC887 auf dem ASUS P8Z77-M macht eine gute Figur und zeigt keine gravierenden Schwächen. Beim Eigenrauschpegel und im Dynamikbereich ist mittlerweile zwar mehr möglich, doch die einzelnen Werte sind ausnahmslos gut bis sehr gut.




HiQ Komplett-PC mit Intel Core i5-3570K & Gigabyte GV-R7850C-2GD im Test - Druckansicht - Seite 13 von 13

Fazit
Sehr GutHiQ24 hat bei seinem PC des Monats Juni fast alles richtig gemacht. Sehr gut gefallen hat uns der Prozessor Intel Core i5-3570K, der eine sehr hohe Rechenleistung mit einem niedrigen Stromverbrauch kombiniert. Als K-Modell erlaubt diese CPU die Übertaktung mit Hilfe des Multiplikators, sofern auf dem Mainboard der Z77-Chipsatz zu finden ist. Das ist hier der Fall und auch das ASUS P8Z77-M konnte uns überzeugen. Diese Hauptplatine erwies sich im Test als schnell, sehr stabil und absolut problemlos. Der Arbeitsspeicher, zwei 4-GByte-Module des Typs GeIL Enhance Corsa DDR3-1600, passt ebenfalls gut zu Prozessor und Mainboard. Standardmäßig laufen die beiden Riegel als DDR3-1600 CL9-9-9-28, sie sind aber auch für DDR3-1700 CL9-9-9-28 validiert und bietet somit noch einige Reserven. Ein weiteres Highlight ist die Grafikkarte Gigabyte GV-R7850C-2GD. Mit ihrem auf 975 MHz übertakteten AMD Radeon HD 7850 ist sie leistungsstark, verbraucht zugleich aber nicht allzu viel Strom. Zudem sorgt Gigabyte mit zwei 100-mm-Lüftern für eine leise Kühlung.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Solid-State-Laufwerk Adata S510 120 GB macht seine Arbeit gut, ist aufgrund des asynchronen Flash-Speichers aber trotz SandForce SF-2281 nicht der erhoffte Überflieger. Wer mehr Leistung will, sollte bei seiner Bestellung ein SSD mit synchronem Flash-Speicher verlangen, beispielsweise das Corsair Force Series GT 120 GB oder das Crucial M4 128GB mit Marvell-Controller. Seagates Barracuda 7200.14 ST1000DM003 ist eine flotte Festplatte und bietet keinen Grund zur Kritik. Gleiches gilt für das laufruhige und energieeffiziente Netzteil be quiet! System Power S6 550W (80 Plus). Der Arctic Cooling Freezer 13 ist als CPU-Kühler eine solide Wahl, in der 120-mm-Klasse gibt es aber leisere Modelle. Wer auf die Laufruhe seines Computers besonderen Wert legt, sollte hier über ein Upgrade nachdenken.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Unser größter Kritikpunkt ist das Gehäuse mit seinen Lüftern. Das Raidmax Super Hurricane kann uns weder optisch noch akustisch überzeugen. Die Lüfter sind zu laut und lassen sich aufgrund ihres Molex-Steckers nicht über das Mainboard regeln. Zudem stört der kleine 80-mm-Lüfter vor dem Festplattenkäfig. Die Platzierung der Frontanschlüsse ist zu niedrig und das vorstehende Dach erschwert den Zugriff auf die Lade des optischen Laufwerks. Eine Rücksprache mit HiQ24 hat ergeben, dass man das getestete System gegen Aufpreis mit einem beliebigen ATX- oder Micro-ATX-Gehäuse aus dem Sortiment kombinieren kann. In der ATX-Größe sind Sharkoons T9 Value Edition und T5 Value Edition einen Blick wert, gut passen würde aber auch das Micro-ATX-Modell Aerocool QS-202.

HiQ24 veranschlagt für das hier vorgestellte System 999,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Angesichts der umfassenden Ausstattung, der hohen Leistung und der gut zusammengestellten Komponenten ist dieser Preis voll und ganz angemessen. Wir würden allerdings zusätzliche 50 Euro in ein anderes Gehäuse und in ein schnelleres SSD investieren. Noch ein Hinweis zum Schluss: Das Betriebssystem ist in den 999,- Euro nicht enthalten!




Unser Dank gilt HiQ24 für die Bereitstellung des getesteten Computersystems.







© copyright 1998-2019 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum dieser Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen! Die Verwendung jeglicher Inhalte - auch auszugsweise - ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Nutzung kurzer Ausschnitte für Nachrichten-Ticker ist hiervon ausdrücklich ausgenommen! Die geheimdienstliche Erfassung und Verarbeitung dieser Internetseite ist strengstens untersagt!
Sollten Ihnen über Hyperlink verknüpfte externe Inhalte auffallen, welche mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen, bitten wir um eine kurze Meldung. Kommentare und Hinweise zu rechtswidrigen Inhalten unseres lokalen Angebotes sind natürlich ebenfalls erwünscht. Weitere Informationen finden Sie im Impressum!

www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-hiq-pc-06-2012-intel-core-i5-3570k-radeon-hd-7850-oc-print.phtml