Au-Ja! - HP 625 - preiswertes Notebook mit HDMI und mattem 15,6-Zoll-Display - Druckversion
 

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UPDATES:

Mit dem Modell 625 hat HP ein Notebook auf AMD-Basis mit mattem 15,6-Zoll-Display im Programm, welches sich in erster Linie an Geschäftskunden richtet. Je nach Ausstattung bewegen sich die Preise um die Marke von 300 Euro und bis zum 30. September 2011 bekommt der Kunde sogar noch 50 Euro von HP zurück. Das von uns getestete Exemplar hat auf diese Weise lediglich 229,- Euro gekostet, doch ist das HP 625 wirklich gnadenlos preiswert oder einfach nur billig?


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Der erste Eindruck ist durchwachsen. Das Gehäuse des HP 625 besteht aus grauem, fein strukturiertem Kunststoff, der zwar gegenüber Fingerabdrücken sehr unempfindlich ist, harten Stößen aber nur wenig entgegensetzen kann. Eine Arretierung für den Deckel gibt es nicht, so dass beim Transport besondere Sorgfalt angesagt ist. Mit Abmessungen von 37,18 x 24,96 x 2,75 cm (B x T x H) ist das HP 625 zwar nicht sonderlich groß, baut andererseits aber auch alles andere als flach. Die niedrige Preisgestaltung ist dem HP 625 von außen also durchaus anzumerken, doch wie steht es um die inneren Werte dieses Notebooks?


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Die Eckdaten
Fassen wir zunächst einmal die Eckdaten des HP 625 zusammen. Wer denkt, dass man für weniger als 300 Euro nur völlig veraltete Hardware erhält, irrt sich gewaltig. Die Ausstattung des HP 625 ist weitgehend stimmig und lässt wenig vermissen:

HP verbaut in den Notebooks seiner Baureihe 625 die im Mai 2010 vorgestellte Danube-Plattform von AMD. Diese besteht aus der Chipsatzkombination AMD RS880 und SB820 sowie einer 45nm-CPU der Generation "Champlain". Die Southbridge SB820 kann SATA-Geräte bereits mit 6 Gb/s anbinden und die Northbridge RS880 beinhaltet die DX10.1-fähige Grafikeinheit AMD Mobility Radeon HD 4250.


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Parallel zum Display kann zusätzlich ein Bildschirm über HDMI oder VGA angesteuert werden. Das HP 625 bietet drei USB-2.0-Anschlüsse und eine LAN-Buchse, die allerdings auf 100 Mbit/s beschränkt ist. Fehlende Funktionen wie USB 3.0, eSATA oder Gigabit-LAN lassen sich mit Hilfe von 34 mm breiten ExpressCards nachrüsten.




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Grafik, Videobeschleunigung, Display, Webcam
AMDs Mobility Radeon HD 4250 taktet im HP 625 mit 500 MHz und verfügt über 256 MByte dedizierten Grafikspeicher. Wird mehr Grafikspeicher benötigt, bedient sich der Grafikchip beim RAM. Mit 40 Shader-Einheiten und je vier TMUs (Texture Mapping Unit) und ROPs (Render Output Unit) ist diese Grafiklösung nur sehr bedingt spieletauglich, eignet sich aber gut zur Wiedergabe hochauflösender Videos.


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AMDs Mobility Radeon HD 4250 enthält nämlich den Unified Video Decoder (UVD) in der zweiten Generation. Dieser entlastet den Prozessor bei der Wiedergabe hochauflösender Videos der Formate MPEG-2, H.264 und VC-1. Dabei ist auch die parallele Wiedergabe von zwei Videoströmen möglich. Zum Test der HD-Videobeschleunigung spielen wir den offiziellen Trailer des Films Avatar (1080p, MP4, H264) mit ArcSoft Total Media TMT3 V3.0.0.140 ab. Da das Display des HP 625 nur 1.366 x 768 Bildpunkte anzeigen kann, geben wir das Video über HDMI an einen Full-HD-Bildschirm aus. Gemessen wurde die CPU-Last während der ersten Minute des Trailers.

HD-Videobeschleunigung (CPU-Last in Prozent, geringere Werte sind besser)
HP 625
Mobility Radeon HD 4250
8.1
HP 625
Athlon II P360
34.6

Das obige Diagramm ist auf 100%-CPU-Last skaliert, es enthält die Durchschnittswerte von jeweils fünf Messläufen, wobei Minimum und Maximum gestrichen wurden. Die CPU-Kerne werden durch die HD-Videobeschleunigung der IGP deutlich entlastet, was die Akku-Laufzeit bei der Wiedergabe von Filmen deutlich verlängert. Auch ohne die Unterstützung des Grafikkerns kann der Athlon II P360 das Testvideo ruckelfrei abspielen, die maximale CPU-Last stieg während unserer Messungen nie über fünfzig Prozent.


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Der HDMI-Anschluss des HP 625 entspricht der Version 1.2a, die Wiedergabe beinhaltet neben dem Bild also auch den Ton. Der digitale Kopierschutz HDCP wird natürlich auch unterstützt. Mit stereoskopischen 3D-Inhalten kommt dieser Anschluss aber noch nicht zurecht. Soll ein älterer Bildschirm angeschlossen werden, ist hierfür ein analoger VGA-Ausgang vorhanden.


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Das Display des HP 625 hat eine Bilddiagonale von 39,6 cm (15,6 Zoll) und bietet eine native Auflösung von 1.366 x 768 Bildpunkten. Dem professionellen Ansatz dieses Notebooks entsprechend hat HP ein mattes Display mit LED-Backlight gewählt, welches auch im Sonnenlicht nicht zum Schminkspiegel wird. Da es eine ausreichende Helligkeit bietet, steht auch dem Arbeiten unter freier Sonne nichts entgegen.




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Prozessor und Arbeitsspeicher
Bei den Prozessoren verwendet HP ausschließlich Champlain-Modelle, deren TDP bei 25 Watt liegt. Hierzu gehören die Einkern-Prozessoren V 120 (2,2 GHz), V 140 (2,3 GHz) und V 160 (2,4 GHz) sowie die Doppelkern-CPUs Athlon II P320 (2,1 GHz), P340 (2,2 GHz) und P360 (2,3 GHz). Bei unserem Testgerät kommt die schnellste Doppelkern-Variante, der Athlon II P360, zum Einsatz. Dieser Prozessor besitzt keinen L3-Cache, jeder Kern muss mit 512 KByte L2-Cache auskommen.


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Bei allen zur Auswahl stehenden Champlain-CPUs wurde die FPU-Breite auf 64 Bit halbiert, was sich auf die Performance einiger Anwendungen deutlich auswirkt. Die Prozessoren beinhalten einen zweikanaligen Speicher-Controller, der neben DDR3-1066 auch DDR3-1333 unterstützt. Der Arbeitsspeicher ist bei unserem Exemplar mit 1.024 MByte knapp bemessen, im Inneren finden wir lediglich ein DDR3-1333CL9-Modul von Ramaxel.


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Da zwei Steckplätze vorhanden und die Speicherpreise derzeit sehr niedrig sind, haben wir versuchsweise zwei Riegel mit je 4.096 MByte von Adata eingebaut. Diese funktionieren problemlos, allerdings schaltet das BIOS auch in der neuesten Version auf DDR3-1066CL7 zurück. Die Ursache scheint der Speicher-Controller des Athlon II P360 zu sein, welcher auf diese Taktrate limitiert ist.


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AMD hat dies auf seiner Webseite leider nicht dokumentiert, genauer gesagt haben es die Modelle P360 und P340 noch nicht einmal auf die Webseite des Herstellers geschafft, sondern lediglich der Athlon II P320. Der Speicherausbau hat sich aber auf jeden Fall gelohnt.




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Laufwerke und Controller
Die Festplatte unseres HP 625 stammt von Western Digital, es handelt sich um die Scorpio Blue WD3200BEVT mit 320 GB Speicherplatz. Mit 5.400 U/min und 8 MByte Cache ist diese Festplatte zwar kein Überflieger, tut ihren Dienst aber unauffällig.


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Genau wie der Arbeitsspeicher ist auch die Festplatte gut erreichbar und kann schnell und problemlos getauscht werden. Wir haben versuchsweise Corsairs Solid-State-Drive C300 (SATA 6 Gb/s) eingebaut, welches problemlos vom Mainboard erkannt wurde.


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Das optische Laufwerk ist ein Multinorm DVD-Brenner von HP, über den wir nichts Negatives berichten können. Er liest und schreibt sämtliche CD- und DVD-Formate inklusive Dual-Layer-Medien.


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Als Wireless-Controller hat HP einen Broadcom BCM94313HMGB verbaut. Dieser vereint die 65nm-Chips BCM2070 und BCM4313, neben Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n wird also auch Bluetooth 3.0 High Speed geboten. In der Vergangenheit hatten wir es immer wieder mal mit Systemen zu tun, bei denen sich W-LAN und Bluetooth in die Quere kamen.


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Mit einer kombinierten Lösung sollte dies nicht passieren und im Test sind wir auch auf keinerlei Probleme gestoßen. Der kabelgebundene LAN-Controller von Realtek tut ebenfalls seinen Dienst, ist mit 100 Mbit/s allerdings recht langsam. Dass kein Gigabit-LAN geboten wird, ist der erste echte Schwachpunkt des HP 625.




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Tastatur, Touch-Pad und Webcam
Die Tastatur bietet einen präzisen Anschlag und lässt sich dank normal großer Tasten gut bedienen. Es gibt keinen separaten Nummernblock und die Platzierung der fünf Multimediatasten - zurück, play/pause, vor, lauter und leiser - am linken Rand ist gewöhnungsbedürftig.


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Zudem liegen STRG und V für die Bedienung mit einer Hand recht weit auseinander. Auf eine farbliche Kennzeichnung der Sonderfunktionen (FN) hat HP verzichtet, was allerdings nur PC-Anfänger verwirren wird. Die Beschriftung der Tasten ist lediglich aufgedruckt, was nicht ganz so haltbar ist wie eine Lasergravur.


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HP hat die LEDs direkt in die Tasten integriert. Die Wireless-Taste leuchtet daher entweder hell weiß (an) oder blass orange (aus), so findet man sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei der Feststelltaste begnügt sich HP mit hell weiß (an) und absoluter Finsternis. Warum HP ausgerechnet den Bereich um die Tastatur mit glänzend-schwarzem Kunststoff umgibt, ist uns ein Rätsel, denn dieser zieht Staub und Fingerabdrücke geradezu magisch an.


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Das Touch-Pad kommt von Synaptics, es ist ausreichend groß dimensioniert und bietet zwei Tasten sowie ein Scroll-Feld. Gesten scheint es nicht zu unterstützen, zumindest finden sich in der Konfiguration des Treibers keine entsprechenden Einstellungen.


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Im oberen Rand des Bildschirmrahmens befindet sich mittig eine Webcam von HP. Diese bietet mit 2,0 Megapixeln eine ordentliche Auflösung und kommt auch mit dunkleren Umgebungen gut zurecht.




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Stromverbrauch, Akku und Laufzeit
Das mitgelieferte Netzteil des HP 625 leistet 65 Watt und unterstützt den schnellen Ladevorgang per "HP Fast Charge". Beim Netzteil nimmt der Sparzwang etwas kuriose Formen an, denn HP hat sogar auf eine LED verzichtet. Zumindest wird das Gerät im Betrieb nicht sonderlich warm und ist im Standby-Betrieb sehr sparsam.


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Für unseren Test haben wir nicht das vorinstallierte SUSE Linux Professional verwendet, sondern Windows Vista Ultimate 64-Bit SP2 aufgespielt. Die CPU-Last haben wir mit dem Programm Core2MaxPerf erzeugt, die Grafiklast wurde mit dem Spiel "Street Figher IV" in der Auflösung 800 x 480 Bildpunkte mit geringen bis mittleren Details generiert. Hier die Ergebnisse unserer Stromverbrauchsmessungen in drei Lastszenarien sowie im Standby-Betrieb:

Stromverbrauch in Watt, niedriger ist besser
Standby
0.4
Idle
16.0
3D-Grafiklast
33.0
Volllast, 2 Kerne
48.0

Liegt über einen längeren Zeitraum eine hohe Last an, wird die Drehzahl des Lüfters hörbar angehoben. Die Auflagefläche für die Hände wird dann wärmer, doch das Notebook hält seinen Takt und bleibt stabil. Wer in einem klimatisierten Büro arbeitet, kann den Lüfter im BIOS so konfigurieren, dass er auch im Netzbetrieb nur dann läuft, wenn es wirklich notwendig ist. Ansonsten rotiert der Lüfter dauerhaft.


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Der Lithium-Ionen-Akku besitzt sechs Zellen und leistet 47 Wh, damit soll eine Laufzeit von bis zu vier Stunden fernab der Steckdose möglich sein. Die Batterie wird auf der Rückseite des Notebooks eingesteckt und auch ohne diese ist die Standsicherheit des Computers gegeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Notebooks lässt sich der Akku des HP 625 sehr leicht entfernen, könnte für unseren Geschmack aber etwas fester in seinem Einschub stecken. Probleme mit der Stromversorgung im Batteriebetrieb konnten wir jedoch nicht feststellen.


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Die Laufzeit der Batterie haben wir in vier unterschiedlichen Lastszenarien getestet, wobei das Display dauerhaft angeschaltet war. Der Wireless-Controller wurde ausschließlich für den Messlauf "Testverarbeitung" deaktiviert. Bei der Musikwiedergabe wurde eine WAV-Datei in CD-Qualität abgespielt. Als HD-Video kam der offizielle Trailer des Films Avatar (1080p, MP4, H264) zum Einsatz, ArcSoft Total Media TMT3 V3.0.0.140 nutzte hierbei die Beschleunigung der IGP. Die 3D-Last haben wir mit "Street Fighter IV" in der Auflösung 800 x 480 Pixel bei geringen bis mittleren Qualitätseinstellungen generiert.

Akkulaufzeit in Minuten, höher ist besser
Textverarbeitung
255
Musikwiedergabe (WAV)
180
HD-Video (MP4)
139
3D-Grafiklast
129

HP verspricht eine Laufzeit von bis zu vier Stunden, welche wir im Falle der Textverarbeitung locker um eine Viertelstunde übertreffen können. Bei der Musikwiedergabe vergehen akzeptable drei Stunden, bis der Akkustand die kritische 5-Prozent-Marke erreicht. Hochauflösende Filme sollten nicht viel länger als zwei Stunden sein, denn nach zwei Stunden und 19 Minuten ist die Batterie leer. Auch das Spielen jenseits der Steckdose beschränkt sich auf gut zwei Stunden, allerdings nur mit gedrosselter Leistung - für alle Messungen wurden die Standardeinstellungen des Energieprofils "Ausbalanciert" verwendet.




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Anmerkungen zum Testaufbau
Da wir normalerweise keine Leistungsmessungen unter Linux vornehmen, haben wir Windows Vista Ultimate 64-Bit SP2 auf dem HP 625 installiert. Zum Vergleich haben wir noch ein zweites System auf Basis des Mini-ITX-Mainboards Sapphire Pure Mini 785G AM3 aufgebaut, welches einen AMD Phenom II X2 560 BE als Prozessor verwendet. Diese CPU taktet mit 3,3 GHz zwar deutlich schneller, doch unsere Auswahl an geeigneten Vergleichsprozessoren mit zwei Kernen ist recht gering. Bei den folgenden Messungen geht es uns in erster Linie darum, die Leistungsfähigkeit des in unserem HP 625 verbauten AMD Athlon II P360 in eine Relation setzen zu können. Wir verwenden auf beiden Systemen AMDs Catalyst 11.6 für Grafik und Chipsatz.

SiSoft Sandra 2010c (16.26) Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2010c (16.26). Die Energiespartechnologie Cool'n'Quiet war während der Messungen aktiviert.

SiSoft Sandra 2010c Arithmetik: Dhrystone ALU in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
23.26
19.00
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
16.18
12.50

Der Phenom II X2 560 BE taktet 1.000 MHz schneller als der Athlon II P360 und hat somit einen Taktvorteil von 43,5 Prozent. Diesen kann er in der Dhrystone-Messung voll und ganz ausnutzen, beim Whetstone steigt der Vorsprung dann sogar auf 52,0 Prozent.

SiSoft Sandra 2010c Multimedia: Integer x16 iSSE2; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
75.33
47.00
25.56
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
32.45
19.45
10.26

In den Multimedia-Messungen wird der Athlon II P360 vom Phenom II X2 560 BE deklassiert, die Desktop-CPU ist zwischen 132,1 und 149,1 Prozent schneller. Der Grund hierfür ist die auf 64 Bit beschnittene FPU des Mobilprozessors, der fehlende L3-Cache wirkt sich auf diese CPU-lastigen Messungen hingegen nicht aus.

SiSoft Sandra 2010c Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
245
303
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
171
210

Anders sieht es bei der Kryptographie aus, denn hier fehlen beiden Prozessoren die entsprechenden Optimierungen. Somit kann der Phenom II X2 560 BE nur von seinem Taktvorteil profitieren.

SiSoft Sandra 2010c Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1333CL9/2Ch
10.30
10.32
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
9.96
9.90
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
8.11
8.00

Das HP 625 verweigerte den 2 x 4 GByte von Adata leider den DDR3-1333CL9-Betrieb und stellte stattdessen DDR3-1066CL7 ein. Damit fällt der Speicherdurchsatz des Desktop-Systems um bis zu 20,6 Prozent höher aus.




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Cinebench 10 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 10 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Die Energiespartechnologie Cool'n'Quiet war während der Messungen aktiviert.

Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
7288
3752
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
4348
2239

Dank der dritten Cache-Ebene und der leistungsfähigeren FPU-Einheit erzielt der Phenom II X2 560 BE bei Cinebench 10 64-Bit um 67,6 Prozent höhere Ergebnisse und übertrifft den reinen Taktvorteil von 43,5 Prozent deutlich.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie mit der maximalen Anzahl an Threads.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
1503
763
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
977
490

Aus Erfahrung wissen wir, dass POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit kaum auf den L3-Cache reagiert. Der Vorteil von 54,8 Prozent, welchen der Phenom II X2 560 BE einfährt, verteilt sich also auf seine höhere Taktung und die schnellere FPU.

OpenOffice.org 3.1.1: PDF-Export
Kommen wir nun zu einer Office-Anwendung. OpenOffice.org ist eine komplette, quelloffene Office-Suite und wir werden ein Text-Dokument (ODT, 96,8 MByte) mit aufwändigem Layout und zahlreichen Fotos als PDF exportieren. Die exportierte PDF-Datei hat eine Größe von 11,6 MByte. Wir stoppen die Zeit, welche OpenOffice.org für diese alltägliche Büroaufgabe benötigt.

OpenOffice.org 3.1.1: PDF-Export in s - geringere Werte sind besser
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
30.33
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
39.83

Verwenden wir das Notebook, benötigt OpenOffice.org 3.1.1 rund 31,3 Prozent länger als auf dem Desktop-System. Die Büro-Software nutzt zum Erstellen der PDF-Datei lediglich einen Thread und kann auch nicht von den erweiterten Möglichkeiten des Phenom II X2 560 BE profitieren.




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DivX 7.2.1: Video-Encoding
Kommen wir nun zu den Multimedia-Benchmarks. Zunächst werden wir mit DivX 7.2.1 eine 120 Sekunden lange Videosequenz von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) nach DivX HD1080P konvertieren und stoppen die hierzu benötigte Zeit. Die Zeitmessung läuft vom Beginn der Konvertierung bis zur Fertigstellung der Menüstruktur. Die Energiespartechnologie Cool'n'Quiet war während der Messungen aktiviert.

DivX 7.2.1: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
142.22
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
212.77

Auf dem Notebook verlängert sich die von DivX 7.2.1 benötigte Arbeitszeit um 49,6 Prozent. Primär profitiert der Video-Encoder beim Phenom II X2 560 BE also von der höheren Taktrate, kann aber auch Vorteile aus dem L3-Cache ziehen.

Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als zweite Video-Software verwenden wir den Windows Movie Maker, welcher zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate SP2 gehört. Abermals konvertieren wir die 120 Sekunden lange Videosequenz - diesmal von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) in Windows Media HD1080p - und stoppen die Zeit.

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
138.12
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
213.18

Auch der Windows Movie Maker kann neben dem Mehrtakt die dritte Cache-Ebene des Phenom II X2 560 BE in Szene setzen, insgesamt benötigt das Laptop diesmal 54,3 Prozent länger für das Erstellen der Videodatei.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format bei Verwendung der höchsten Qualitätsstufe.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
241
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
355

Für den OGG-Export mit Audacity benötigt das HP 625 rund 47,3 Prozent mehr Zeit. Da der Audio-Editor dabei nur einen Thread verwendet, spiegelt sich hierin primär der Taktvorteil des Phenom II X2 560 BE wider.




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Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Zunächst haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Die Energiespartechnologie Cool'n'Quiet war während der Messungen aktiviert.

Street Fighter IV in fps (1366x768, kein AA, kein AF, hoch/max)
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
17.43
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
13.33

Während das Notebook eine native Auflösung von 1366 x 768 Pixel bietet, mussten wir beim Desktopsystem mit 1360 x 768 Pixel vorlieb nehmen. Das Desktop-System ist um 30,8 Prozent schneller, dennoch kommen wir mit beiden Plattformen nicht auf spielbare Frameraten.

Für die nächste Messung verwenden wir 800 x 600 Bildpunkte und schrauben unsere Ansprüche sowie die Einstellungen auf "niedrig" und "medium" zurück. Einzig den Hintergrund setzen wir auf "hoch", da dieser sonst gar nicht angezeigt wird. Dass wir abermals auf die Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen verzichten, dürfte selbstverständlich sein.

Street Fighter IV in fps (800x600, kein AA, kein AF, low/med)
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
43.47
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
37.02

Mit dem Notebook erreichen wir zwar nur 37,02 fps, doch auch diese entpuppen sich als durchaus spielbar. Das Desktop-System ist 17,4 Prozent schneller und kommt auf 43,47 fps, "Street Fighter IV" läuft hier sehr flüssig. Reduzieren wir die Auflösung auf 800 x 480 Pixel, steigt auch die Framerate des Notebooks auf knapp 40 fps.




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Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei um eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.

HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Weiterhin haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Die Energiespartechnologie Cool'n'Quiet war während der Messungen aktiviert.

Tom Clancy's HAWX in fps (1366x768, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
6
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
4

Mit 6 bzw. 4 fps läuft "Tom Clancy's HAWX" nur als Diashow - die im Chipsatz integrierte Grafikeinheit ist mit diesen Einstellungen also klar überfordert.

Wir reduzieren unsere Ansprüche und verwenden im nächsten Durchlauf nur noch 800 x 600 Bildpunkte sowie niedrige Qualitätseinstellungen. HDR, Hitzeeffekte und Tiefenschärfe werden wie die Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen komplett deaktiviert.

Tom Clancy's HAWX in fps (800x600, kein AA, Qualität=Niedrig, DirectX 10.1)
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz; Mini-ITX
DDR3-1066CL7/2Ch
58
Athlon II P360
2,30GHz; HP 625
DDR3-1066CL7/2Ch
50

"Tom Clancy's HAWX" sieht nun zwar wesentlich unspektakulärer aus, doch mit 50 bzw. 58 fps ist dieser Titel nun problemlos spielbar. Das Desktop-System ist dabei um 16,0 Prozent schneller als unser Notebook. Dennoch müssen wir festhalten, dass HPs 625 für Spieler eindeutig die falsche Wahl ist.




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Datendurchsatz: SATA II, SATA III und USB
Zur Beurteilung des Datendurchsatzes haben wir pro Konfiguration fünf Messläufe vorgenommen, dann das Minimum und das Maximum gestrichen, sowie den Durchschnitt der drei übrigen Messungen errechnet. Die Energiespartechnologie Cool'n'Quiet war während der Messungen aktiviert. Betrachten wir zunächst die in unserem HP 625 verbaute Festplatte vom Typ Western Digital Scorpio Blue WD3200BEVT. Diese bietet 320 GB Speicherplatz, rotiert mit 5.400 U/min und besitzt 8 MByte Cache. Sie verwendet ein SATA-Interface der zweiten Generation, welches angesichts ihres Datendurchsatzes auch angemessen ist:

SATA II: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
HP 625
WD3200BEVT; 3Gb/s
66.3
83.3
42.2

Western Digitals Scorpio Blue WD3200BEVT ist zwar kein Überflieger, bietet aber durchaus eine akzeptable Performance für aktuelle 2,5-Zoll-Festplatten der mittleren Preisklasse.


Crucial RealSSD C300 128GB

Wer mehr Leistung will, sollte gleich auf ein Solid-State-Drive wechseln, beispielsweise auf das Crucial RealSSD C300 128GB. Dieses beherrscht - ebenso wie der Controller im HP 625 - bereits SATA III:

SATA III: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
HP 625
Crucial C300; 6Gb/s
334.9
348.9
320.3

Nach dem Einbau der Crucial RealSSD C300 128GB fühlt sich das HP 625 deutlich schneller an. Wie obige Messungen zeigen, funktioniert SATA III einwandfrei, denn mit der zweiten Generation des SATA-Standards wären wir nicht über 270 MB/s gekommen.


RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B

Kommen wir nun zu den USB-Anschlüssen, wobei uns die Dockingstation RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B als Adapter für unser Crucial RealSSD C300 128GB dient:

USB 2.0: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
HP 625
Crucial C300; 6Gb/s
26.1
29.5
25.8

USB 2.0 gehört nach wie vor nicht zu den Stärken von AMD. Geräte, welche Intels Chipsätze verwenden, erreichen bei diesem Test fast immer Durchschnittswerte von über 30 MB/s.




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Das UEFI-BIOS
Beim HP 625 kommt ein UEFI-BIOS zum Einsatz, welches sich sowohl mit der Tastatur als auch mit dem Touchpad bedienen lässt. Das BIOS ist ganz klar auf die Bedürfnisse von Administratoren zugeschnitten und bietet keine Optionen zum Tuning oder Übertakten.


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Dies zeigt sich insbesondere im Bereich "Sicherheit", in dem man einen Administrator sowie diverse Benutzer einrichten kann. Der Zugriff auf den Datenträger kann mit einer Kennwortabfrage versehen werden und ein Programm zum sicheren Löschen der Festplatte wurde ebenfalls integriert.


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In der Gerätekonfiguration kann man den Betriebsmodus der SATA-Geräte wählen, das Aufwachen des Systems bei Aktivität von USB-Geräten deaktivieren und den Status der Numlock-Taste festlegen. Wer mit Virtualisierung arbeiten möchte, muss diese im BIOS zuschalten. Weiterhin kann man hier dem Lüfter den Dauerlauf im Netzbetrieb abgewöhnen.


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Sämtliche Geräte, vom integrierten Lautsprecher über die Webcam bis hin zum DVD-Brenner, können im BIOS deaktiviert werden. Dies gilt auch für die USB-Anschlüsse, den Kartenleser und den Steckplatz für die ExpressCards, welche sich unter dem Eintrag "Anschlussoptionen" finden.


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Sollte es Probleme mit dem HP 625 geben, bietet die integrierte "Systemdiagnose" einige Hilfsprogramme. Neben den Systeminformationen findet sich hier ein Systemstarttest, ein Lasttest und ein Festplattentest.




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Fazit
PreistippEine Schönheit ist das Notebook HP 625 nicht. Sein Gehäuse besteht aus billig wirkendem Kunststoff und ist zudem alles andere als flach. Abgesehen von der stoßempfindlichen Kunststoffhülle schränkt auch die fehlende Arretierung für den Deckel die Mobilität dieses Laptops etwas ein. Dafür sind alle Anschlüsse gut zugänglich und auch der Austausch von Hardware geht leicht von der Hand. Unter einer großen Klappe findet man gut zugänglich die beiden Speicher-Slots, die Festplatte und die Wireless-Karte. Bastler werden dieses Notebook zweifellos lieben. Ein weiteres Argument, welches unserer Ansicht nach für das HP 625 spricht, ist sein mattes 15,6-Zoll-Display. Endlich einmal wieder ein Laptop, bei dem man auch bei Lichteinstrahlung den Bildschirminhalt statt des mittlerweile üblichen Spiegelbildes sieht!


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Technisch gesehen bietet das HP 625 solide Hausmannskost auf Basis von AMDs Chipsatz-Combo RS880M und SB820. Diese beinhaltet die Grafiklösung Mobility Radeon HD 4250, welche DirectX 10.1 sowie 256 MByte dedizierten Grafikspeicher bietet. Für Spiele reicht die 3D-Leistung allerdings nur aus, wenn man seine Ansprüche weit unten ansiedelt. Die Wiedergabe hochauflösender Videos funktioniert hingegen problemlos. In unserem HP 625 fanden wir die mit 2,3 GHz getaktete Dual-Core-CPU AMD Athlon II P360, HP bietet dieses Notebook allerdings auch mit anderen Prozessoren an. Der Athlon II P360 bietet für die meisten Einsatzgebiete eine adäquate Leistung und ist auch unsere erste Wahl für das HP 625. Die Festplatte stammt von Western Digital und fasst alltagstaugliche 320 GB, hinzu kommt ein DVD-Brenner. Dass ein Notebook, welches weniger als 300 Euro kostet, einen HDMI-Anschluss besitzt und neben Wireless-LAN 802.11b/g/n auch Bluetooth 3.0 bietet, hat uns positiv überrascht. Gleiches gilt für die Webcam, die mit einer Auflösung von 2 Megapixel ein recht ordentliches Bild erzeugt. Wer USB 3.0, eSATA, Firewire oder Gigabit-LAN benötigt, kann diese Funktionen mit einer 34 mm breiten ExpressCard nachrüsten. Die präzise Tastatur hat uns gut gefallen, das TouchPad ist hingegen eher Durchschnittsware. Der integrierte Lautsprecher - es gibt nur einen - klingt recht ordentlich und der Akku hält - je nach Last - zwischen 129 und 255 Minuten durch.

Wir haben unser HP 625 für 279,- Euro gekauft und eine Rückerstattung in Höhe 50,- Euro vom Hersteller erhalten - diese Aktion läuft noch bis zum 30. September 2011. 229,- Euro für ein recht modernes 15,6-Zoll-Notebook sind ein echter Kampfpreis, auch wenn das Gerät ohne Windows geliefert wird. Für viele Benutzer könnte das vorinstallierte SUSE Linux Professional eine echte Alternative sein und für alle anderen bietet HP Treiber für Windows 7, Vista und auch XP zum Download an. Insgesamt hat uns das HP 625 positiv überrascht, denn hier gibt es viel Notebook für sehr wenig Geld. Wir vergeben unseren "Preistipp".

Unser Tipp: Bis zum 30. September 2011 ein neues Notebook der Baureihe HP 625 im Fachhandel kaufen und eine Rückerstattung in Höhe von 50 Euro kassieren!







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