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HP 260-a105ng: Wie viel Desktop-PC bekommt man für 122 Euro?

Autor: doelf - veröffentlicht am 30.12.2016 - UPDATE: 17.01.2017
s.2/11

Die Einsatzgebiete des HP 260-a105ng

Dass ein kompakter Desktop-PC (BxTxH: 30,7 x 10 x 27,5 cm) wie der HP 260-a105ng nicht zum Spielen oder Übertakten gedacht ist, dürfte eigentlich jedem bewusst sein. Das Haupteinsatzgebiet dieses Rechners sind zweifelsohne Büroaufgaben, doch auch als Medien-Center oder als Home-Server lässt sich das Gerät verwenden. Der hier verbaute Intel Celeron J3060 ist alles andere als ein Überflieger, punktet aber in Hinblick auf seine Energieeffizienz: Das Braswell-SoC (System on a Chip) vereint Prozessor, Grafik und Chipsatz bei einer TDP von lediglich sechs Watt. Dies ermöglicht sehr sparsame und zugleich preiswerte Rechner.
Der Celeron J3060 wird im aktuellen 14-nm-Prozess gefertigt und stammt aus der oftmals belächelten Atom-Familie. Es gibt zwei Rechenkerne, die mit mindestens 1,6 GHz takten und bei ausreichender Kühlung bis auf 2,48 GHz beschleunigen können. Der L2-Cache fasst 2 MiB, eine dritte Cache-Ebene ist nicht vorhanden. Der Speicher-Controller des SoC unterstützt bis zu 8 GiB DDR3L-1600 (1,35 Volt) und verfügt über zwei Kanäle, von denen der HP 260-a105ng im Lieferzustand aber nur einen nutzt. Ebenfalls enthalten ist die Grafikeinheit Intel HD Graphics 400 mit 12 Ausführungseinheiten und Taktraten zwischen 320 und 700 MHz.
Beim HP 260-a105ng setzt der Hersteller auf eine aktive Kühlung und auch die Wahl des Festspeichers torpediert allzu gute Werte bei Stromverbrauch und Lautstärke: Toshibas DT01ACA050 genehmigt sich 6,4 Watt bei Zugriffen und 3,7 Watt im Leerlauf. Dafür dreht die 3,5-Zoll-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen in der Minute und die aktive Kühlung lässt das SoC selbst unter andauernder Volllast mit seinem maximalen Turbotakt von 2,48 GHz arbeiten. Im Ergebnis fühlt sich der HP 260-a105ng überraschend flott an. Die Festplatte und der 40-mm-Lüfter sind jederzeit wahrzunehmen, werden aber auch nicht aufdringlich laut.
Bei den Anschlüssen gibt es Standardkost, aber immerhin bietet HP hier mehr Vielfalt als bei seinen Einsteiger-Notebooks:
  • USB 2.0 (Intel Celeron J3060): 2 x hinten, 2 x vorne
  • USB 3.0 (Intel Celeron J3060): 2 x hinten
  • Gigabit-LAN (Realtek RTD2168): 1 x hinten
  • Audio (Realtek ALC3863):
    Frontseite: 1 x Kopfhörer/Mikrofon kombiniert
    Rückseite: je 1 x Audioeingang, Audioausgang, Mikrofoneingang
  • Bildschirm (Intel Celeron J3060): HDMI 1.4 und VGA, beide hinten
  • SD-Kartenleser (Realtek): vorne
Intern gibt es einen M.2-Steckplatz, in dem die WiFi-Karte Realtek 8723BE steckt. Diese beherrscht Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n sowie Bluetooth 4.0. Die beiden SATA-3.0-Anschlüsse (Intel Celeron J3060) werden vom DVD-Brenner HP GUD1N und der 500 GB fassenden Festplatte Toshiba DT01ACA050 genutzt.

Windows 10 frisch aufsetzen

Wer keine Lust auf vorinstallierte Bloatware hat oder die Festplatte gegen ein SSD austauschen möchte, kann das System innerhalb einer halben Stunde neu aufsetzen. Hierzu benötigt man lediglich einen bootfähigen USB-Stick mit einer aktuellen Version von Windows 10 64 Bit. Da die Lizenznummer auf der Hauptplatine hinterlegt ist, funktioniert die Aktivierung von Windows 10 selbst dann, wenn der Rechner zuvor nie über seine Festplatte gestartet wurde. Nach der Installation fehlen Windows allerdings etliche Treiber, so dass man nur über ein Netzwerkkabel ins Internet gelangt. Während man bei HP eine Produktseite für das Modell HP 260-a105ng findet, fehlen die dazugehörigen Download-Angebote. Man kann sich mit der Download-Seite des Schwestermodells 260-a156ng behelfen, zumindest in Bezug auf die Treiber für den Chipsatz, den HD-Audio-Codec (Realtek), den Kartenleser (Realtek), den Gigabit-LAN-Controller (Realtek) und den kombinierten WLAN/Bluetooh-Chip (Realtek). Auch die CyberLink PowerDirector Software und den CyberLink Power Media Player findet man hier. Was fehlt, sind die Treiber für die Grafik und Intels Trusted-Execution-Technik (TXT). Beide werden später über das Windows Update nachinstalliert. Oder man bedient sich bei anderen Plattformen auf Basis des Celeron J3060, beispielsweise beim ASRock J3160TM-ITX.
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