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HP 260-a105ng: Wie viel Desktop-PC bekommt man für 122 Euro?

Autor: doelf - veröffentlicht am 30.12.2016 - UPDATE: 17.01.2017
s.3/11

Wie reparaturfreundlich und aufrüstbar ist der HP 260-a105ng?

Die Ausstattung des HP 260-a105ng ist ein Kompromiss, der recht viele Käfer zufrieden stellen sollte. Doch zwei Punkte brennen uns geradezu unter den Fingernägeln: Kann man ein lautloses, schnelles und zugleich stromsparendes SSD verbauen? Und lässt sich der Arbeitsspeicher weiter aufrüsten, um den zweiten Speicherkanal nutzen zu können? Das Öffnen des Gehäuses ist zumindest ein Kinderspiel: Man muss nur eine Rändelschraube mit Kreuzschlitz lösen und schon lässt sich die Seitenwand des HP 260-a105ng nach hinten wegziehen.
Im Inneren gibt es sehr viel Freiraum, den man aber kaum nutzen kann, denn die beiden SATA-Anschlüsse sind ja schon belegt. Wer eine größere Festplatte oder ein SSD verbauen möchte, muss zunächst die vorhandene Festplatte entfernen oder den DVD-Brenner abklemmen. Da der Festplattenkäfig mit drei Schrauben hinter der Gehäusefront und einer vierten im Inneren gesichert ist, muss zunächst die Frontblende weichen. Kein Problem, denn diese wird nur von drei Kunststoffnasen gehalten.
Beim DVD-Brenner entfernt man die Anschlusskabel und löst dann den Kunststoffhebel auf der rechten Seite. Nun kann man das Laufwerk nach vorne aus dem Gehäuse schieben. Für die vier Schrauben des Festplattenkäfigs benötigen wir einen T15-Dreher. Sind die Schrauben entfernt, kann man den Käfig vorsichtig nach innen und oben ziehen. Auch die Festplatte ist mit vier T15-Schrauben fixiert. Erfreulicherweise besitzt der Käfig auch passende Bohrungen für 2,5-Zoll-Laufwerke. Dem Einbau eines SSD im 2,5-Zoll-Format steht somit nichts mehr im Wege.
Und der Arbeitsspeicher? Es gibt zwei SODIMM-Steckplätze und nur einer ist mit einem Samsung 4 GiB DDR3L-1600 CL11 belegt. Da der Intel Celeron J3060 bis zu 8 GiB unterstützt, kann man für kleines Geld das RAM mitsamt des theoretischen Speicherdurchsatzes verdoppeln. Das installierte SODIMM-Modul nutzt bei 1.600 MHz DDR-Takt Latenzen von 11-11-11-28, es ist doppelseitig mit insgesamt acht Chips bestückt und wird mit 1,35 Volt betrieben. Zum Aufrüsten sollte man ein weitgehend baugleiches Modul verwenden, wir haben Crucials CT51264BF160BJ genutzt. Speicherriegel mit 16 Chips akzeptiert der Rechner leider nicht.
HP hat den 260-a105ng sehr reparaturfreundlich gestaltet, was uns das Aufrüsten dieses Desktop-PCs erleichtert. Leider fehlt es an freien SATA-Anschlüssen und Befestigungsmöglichkeiten für weitere Laufwerke, ansonsten wären wir wirklich begeistert.
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