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HP 260-a105ng: Wie viel Desktop-PC bekommt man für 122 Euro? - Druckansicht - Seite 1 von 11
UPDATES:
Am Tag nach Weihnachten gab es den Desktop-PC HP 260-a105ng beim Media Markt zum Schleuderpreis von 122 Euro - inklusive Windows 10 Home 64 Bit. Mit 4 GiB RAM und einer 500 GB Festplatte scheint das System für typische Büroaufgaben gut gerüstet zu sein, zudem verspricht der Intel Celeron J3060 mit seiner TDP von 6 Watt einen sparsamen Betrieb. Das alles hatte uns neugierig gemacht und so hatten wir uns ein Exemplar gesichert.
Für den HP 260-a105ng und andere Sonderangebote hatten die Media Märkte im Land schon um 8 Uhr geöffnet. Um 7:30 Uhr erreichten wir das Geschäft und fanden rund 40 Wartende vor, deren Zahl sich in der folgenden halben Stunde auf rund 100 erhöhen sollte. Auch wenn die Situation ein wenig an die Vorstellung neuer Apple-Geräte erinnerte, war das Klientel ein anderes. Zu den üblichen Schnäppchenjägern gesellten sich weibliche Büroangestellte, Jugendliche sowie Elternteile, vornehmlich die Väter, mit ihren Sprösslingen. Als die Tore endlich öffneten, eilte die heterogene Menge flotten Schrittes aber ohne Gedrängel auf die Angebote zu.

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Die Jugendlichen und die Kinder mit den Elternteilen im Schlepptau hatten es auf die Sony PlayStation 4 500 GB (inklusive zwei Controller für 233 Euro) abgesehen, die Büroangestellten auf die Kapselmaschine Krups XN 1011 Nespresso (88 Euro) und die Schnäppchenjäger auf den 10er-Pack Panasonic AA-Batterien AA (3 Euro), die microSDXC-Speicherkarte SanDisk Ultra 128 GB (27 Euro), den USB-3.0-Stick Lexar Jumpdrive S57 32 GB (6 Euro) und das DECT-Telefon Gigaset A 116 (11 Euro). Und ja, auch die Palette mit dem HP 260-a105ng war binnen weniger Minuten vollständig geplündert. An den beiden Kassen bildeten sich lange Schlangen und gegen 8:30 Uhr hatte sich das Geschäft weitgehend geleert.

Kassensturz: Was bekommen wir für 122 Euro?

Ein Komplettsystem wie der HP 260-a105ng kostet deutlich weniger als die Summe seiner Einzelteile. Wir haben über gängige Preisvergleiche die niedrigsten Angebote für die verbauten Komponenten herausgesucht und diese aufaddiert. Für Komponenten, die nicht im Einzelhandel erhältlich sind, haben wir die preiswertesten Alternativen genommen. Entsprechend sind wir auch bei HPs DVD-Brenner verfahren, dessen Endkundenpreis uns einfach zu hoch vorkam.

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Mainboard: HP 821D mit Intel Celeron J3060 - nicht im Einzelhandel erhältlich
Alternative: ASRock J3060B-ITX für 60 Euro
Arbeitsspeicher: Samsung 4 GiB DDR3L-1600 CL11 (SODIMM) für 25 Euro
Festplatte: Toshiba DT01ACA050 (500 GB, 7.200 U/min, 32 MiB Cache) für 40 Euro
DVD-Brenner: HP GUD1N (UltraSlim, SATA) - mit 45 Euro im Einzelhandel sehr teuer
Alternative: LG GTC0N für 15 Euro
SD-Kartenleser: 3in1 für 2,50 Euro
WiFi-Karte: Realtek 8723BE (IEEE 802.11b/g/n, Bluetooth 4.0, M.2) für 12,50 Euro
PC-Gehäuse mit externem 65-Watt-Netzteil - nicht im Einzelhandel erhältlich
Alternative: Inter-Tech E-3002 für 36 Euro
Windows 10 Home 64 Bit (System Builder) für 92 Euro

Summe: 283,00 Euro
Für den Versuch, den HP 260-a105ng nachzubauen, müssten wir 283 Euro ausgeben - zuzüglich der Versandkosten, denn nicht alle Bauteile kommen vom selben Händler! Ein Aufpreis von 161 Euro bzw. 232 Prozent! Insbesondere die System-Builder-Lizenz von Windows 10 Home 64 Bit reißt mit 92 Euro ein tiefes Loch in das Budget für unseren Eigenbau, doch bei Microsoft kostet die Download-Variante von Windows 10 Home 64 Bit sogar 135,00 Euro. Nein, bei solchen Angeboten lohnt kein Eigenbau.

Vorinstallierte Soft- und Bloatware

Abgesehen von Windows 10 Home 64 Bit sind die CyberLink-Produkte PowerDirector und Power Media Player vorinstalliert. HP selbst hat sich mit sage und schreibe elf Programmen (Enrgy Star, HP Audio Switch, HP Documentation, HP ePrint SW, HP JumpStart Bridge, HP JumpStart Launch, HP Registration Service, HP Support Assistant, HP Support Solutions Framework, HP Sure Connect und HP System Event Utility) verewigt. Dazu kommen der obligatorische Amazon-Link in der Taskleiste, Dropbox sowie Bonjour zur besseren Anbindung ans Apple-Universum.

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Von Microsoft Office Home and Student 2016 und McAfee LiveSafe gibt es Testversionen, die nach einem Monat registriert werden wollen. In der Vergangenheit hatten wir insbesondere mit Testversionen von McAfee sehr schlechte Erfahrungen gemacht, da sich diese mitunter nicht oder nur sehr schwer vom Rechner entfernen ließen. Vor allem nach Ablauf der Probezeit lief die Sicherheitssoftware Amok und erinnerte mehr an ein Rootkit. Vom HP 260-a105ng konnten wir McAfee LiveSafe allerdings problemlos entfernen.
Tipp: Wer lieber mit einem komplett sauberen System loslegt, findet im Kapitel "Windows 10 frisch aufsetzen" nützliche Hinweise!



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Die Einsatzgebiete des HP 260-a105ng

Dass ein kompakter Desktop-PC (BxTxH: 30,7 x 10 x 27,5 cm) wie der HP 260-a105ng nicht zum Spielen oder Übertakten gedacht ist, dürfte eigentlich jedem bewusst sein. Das Haupteinsatzgebiet dieses Rechners sind zweifelsohne Büroaufgaben, doch auch als Medien-Center oder als Home-Server lässt sich das Gerät verwenden. Der hier verbaute Intel Celeron J3060 ist alles andere als ein Überflieger, punktet aber in Hinblick auf seine Energieeffizienz: Das Braswell-SoC (System on a Chip) vereint Prozessor, Grafik und Chipsatz bei einer TDP von lediglich sechs Watt. Dies ermöglicht sehr sparsame und zugleich preiswerte Rechner.

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Der Celeron J3060 wird im aktuellen 14-nm-Prozess gefertigt und stammt aus der oftmals belächelten Atom-Familie. Es gibt zwei Rechenkerne, die mit mindestens 1,6 GHz takten und bei ausreichender Kühlung bis auf 2,48 GHz beschleunigen können. Der L2-Cache fasst 2 MiB, eine dritte Cache-Ebene ist nicht vorhanden. Der Speicher-Controller des SoC unterstützt bis zu 8 GiB DDR3L-1600 (1,35 Volt) und verfügt über zwei Kanäle, von denen der HP 260-a105ng im Lieferzustand aber nur einen nutzt. Ebenfalls enthalten ist die Grafikeinheit Intel HD Graphics 400 mit 12 Ausführungseinheiten und Taktraten zwischen 320 und 700 MHz.

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Beim HP 260-a105ng setzt der Hersteller auf eine aktive Kühlung und auch die Wahl des Festspeichers torpediert allzu gute Werte bei Stromverbrauch und Lautstärke: Toshibas DT01ACA050 genehmigt sich 6,4 Watt bei Zugriffen und 3,7 Watt im Leerlauf. Dafür dreht die 3,5-Zoll-Festplatte mit 7.200 Umdrehungen in der Minute und die aktive Kühlung lässt das SoC selbst unter andauernder Volllast mit seinem maximalen Turbotakt von 2,48 GHz arbeiten. Im Ergebnis fühlt sich der HP 260-a105ng überraschend flott an. Die Festplatte und der 40-mm-Lüfter sind jederzeit wahrzunehmen, werden aber auch nicht aufdringlich laut.

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Bei den Anschlüssen gibt es Standardkost, aber immerhin bietet HP hier mehr Vielfalt als bei seinen Einsteiger-Notebooks:

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Intern gibt es einen M.2-Steckplatz, in dem die WiFi-Karte Realtek 8723BE steckt. Diese beherrscht Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n sowie Bluetooth 4.0. Die beiden SATA-3.0-Anschlüsse (Intel Celeron J3060) werden vom DVD-Brenner HP GUD1N und der 500 GB fassenden Festplatte Toshiba DT01ACA050 genutzt.

Windows 10 frisch aufsetzen

Wer keine Lust auf vorinstallierte Bloatware hat oder die Festplatte gegen ein SSD austauschen möchte, kann das System innerhalb einer halben Stunde neu aufsetzen. Hierzu benötigt man lediglich einen bootfähigen USB-Stick mit einer aktuellen Version von Windows 10 64 Bit. Da die Lizenznummer auf der Hauptplatine hinterlegt ist, funktioniert die Aktivierung von Windows 10 selbst dann, wenn der Rechner zuvor nie über seine Festplatte gestartet wurde. Nach der Installation fehlen Windows allerdings etliche Treiber, so dass man nur über ein Netzwerkkabel ins Internet gelangt. Während man bei HP eine Produktseite für das Modell HP 260-a105ng findet, fehlen die dazugehörigen Download-Angebote. Man kann sich mit der Download-Seite des Schwestermodells 260-a156ng behelfen, zumindest in Bezug auf die Treiber für den Chipsatz, den HD-Audio-Codec (Realtek), den Kartenleser (Realtek), den Gigabit-LAN-Controller (Realtek) und den kombinierten WLAN/Bluetooh-Chip (Realtek). Auch die CyberLink PowerDirector Software und den CyberLink Power Media Player findet man hier. Was fehlt, sind die Treiber für die Grafik und Intels Trusted-Execution-Technik (TXT). Beide werden später über das Windows Update nachinstalliert. Oder man bedient sich bei anderen Plattformen auf Basis des Celeron J3060, beispielsweise beim ASRock J3160TM-ITX.



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Wie reparaturfreundlich und aufrüstbar ist der HP 260-a105ng?

Die Ausstattung des HP 260-a105ng ist ein Kompromiss, der recht viele Käfer zufrieden stellen sollte. Doch zwei Punkte brennen uns geradezu unter den Fingernägeln: Kann man ein lautloses, schnelles und zugleich stromsparendes SSD verbauen? Und lässt sich der Arbeitsspeicher weiter aufrüsten, um den zweiten Speicherkanal nutzen zu können? Das Öffnen des Gehäuses ist zumindest ein Kinderspiel: Man muss nur eine Rändelschraube mit Kreuzschlitz lösen und schon lässt sich die Seitenwand des HP 260-a105ng nach hinten wegziehen.

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Im Inneren gibt es sehr viel Freiraum, den man aber kaum nutzen kann, denn die beiden SATA-Anschlüsse sind ja schon belegt. Wer eine größere Festplatte oder ein SSD verbauen möchte, muss zunächst die vorhandene Festplatte entfernen oder den DVD-Brenner abklemmen. Da der Festplattenkäfig mit drei Schrauben hinter der Gehäusefront und einer vierten im Inneren gesichert ist, muss zunächst die Frontblende weichen. Kein Problem, denn diese wird nur von drei Kunststoffnasen gehalten.

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Beim DVD-Brenner entfernt man die Anschlusskabel und löst dann den Kunststoffhebel auf der rechten Seite. Nun kann man das Laufwerk nach vorne aus dem Gehäuse schieben. Für die vier Schrauben des Festplattenkäfigs benötigen wir einen T15-Dreher. Sind die Schrauben entfernt, kann man den Käfig vorsichtig nach innen und oben ziehen. Auch die Festplatte ist mit vier T15-Schrauben fixiert. Erfreulicherweise besitzt der Käfig auch passende Bohrungen für 2,5-Zoll-Laufwerke. Dem Einbau eines SSD im 2,5-Zoll-Format steht somit nichts mehr im Wege.

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Und der Arbeitsspeicher? Es gibt zwei SODIMM-Steckplätze und nur einer ist mit einem Samsung 4 GiB DDR3L-1600 CL11 belegt. Da der Intel Celeron J3060 bis zu 8 GiB unterstützt, kann man für kleines Geld das RAM mitsamt des theoretischen Speicherdurchsatzes verdoppeln. Das installierte SODIMM-Modul nutzt bei 1.600 MHz DDR-Takt Latenzen von 11-11-11-28, es ist doppelseitig mit insgesamt acht Chips bestückt und wird mit 1,35 Volt betrieben. Zum Aufrüsten sollte man ein weitgehend baugleiches Modul verwenden, wir haben Crucials CT51264BF160BJ genutzt. Speicherriegel mit 16 Chips akzeptiert der Rechner leider nicht.

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HP hat den 260-a105ng sehr reparaturfreundlich gestaltet, was uns das Aufrüsten dieses Desktop-PCs erleichtert. Leider fehlt es an freien SATA-Anschlüssen und Befestigungsmöglichkeiten für weitere Laufwerke, ansonsten wären wir wirklich begeistert.



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Die Testkonfiguration

Wir haben für den Test des HP 260-a105ng einige ältere Vergleichswerte aus den Jahren 2013 bis 2016 herangezogen. Die Testkonfigurationen sind daher heterogen und nur bedingt miteinander vergleichbar, doch aufgrund der geringen Leistungswerte, welche wir vom Celeron J3060 erwarten, sollten sich die Abweichungen in Grenzen halten. Für die Messungen des HP 260-a105ng wurde das vorinstallierte Windows 10 Home 64 Bit verwendet. Auch das Barebone Intel NUC6i3SYH auf Basis des Core i3-6100U wurde mit Windows 10 64 Bit getestet. Beide Systeme wurden mit externen Netzteilen im Notebook-Format geliefert, die ebenfalls zum Einsatz kamen.

Vergleichswerte lieferte u.a. Intels NUC6i3SYH (Core i3-6100U)
Die übrigen Vergleichswerte stammen von den APUs AMD A4-4000, A4-5300, A6-5400K, A4-6300, A6-6400K, Athlon 5350 und Sempron 3850 sowie von Intels Celeron G1620. Hier wurden die Messungen noch unter Windows 7 Home Premium 64 Bit SP1 vorgenommen, zudem kamen aufgrund der unterschiedlichen CPU-Sockel auch unterschiedliche Motherboards zum Einsatz: Als Netzteil diente uns das hocheffiziente Antec EarthWatts EA-550 Platinum und als Festplatte wurde Seagates SV35 ST2000VX000 verwendet.
Soundcheck
HP verbaut in seinem 260-a105ng eine Soundlösung von Realtek, den recht preiswerten HD-Audio-Codec ALC3863. Die Vergleichswerte liefern uns die beiden Mainboards Gigabyte F2A88XM-HD3 (Realtek ALC887) und MSI A88XM Gaming (Realtek ALC1150).
Soundcheck: RMAA 6.2.3 @ 24-Bit/192kHz
  HP
260-a105ng
Gigabyte
F2A88XM-HD3
MSI
A88XM Gaming
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,02 dB
-0,08 dB
+0,02 dB
-0,07 dB
+0,23 dB
+0,07 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-91,8 dBA -92,3 dBA -101,7 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
91,8 dBA 92,1 dBA 101,8 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0022 % 0,0052 % 0,0082 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,0077 % 0,011 % 0,0087 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-83,7 dB -85,5 dB -93,3 dB
Der HP 260-a105ng schlägt sich überraschend gut: In den Disziplinen Frequenzgang, Klirrfaktor und Intermodulation ist der Billig-PC ganz vorne mit dabei, während die Eckdaten des ALC3863 dem Eigenrauschpegel, Dynamikbereich und Übersprechen Grenzen setzen. Anders formuliert: HP hat das Maximum aus diesem Codec herausgeholt und liefert durchweg sehr gute Werte ab.

Datendurchsatz: SATA/Festplatte und USB

Betrachten wir nun den Datendurchsatz an den SATA-Schnittstellen und den USB-Anschlüssen. Während wir für den SATA-Test die im HP 260-a105ng verbaute Festplatte Toshiba DT01ACA050 nutzen, kommt an den USB-Anschlüssen ein Festplatten-Dock mit USB-3.0-Anschluss zum Einsatz.
Es handelt sich um das Modell RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B, in dem wir ein Solid State Drive vom Typ Crucial M4 64GB (Firmware 0009) platzieren.
HDTune Pro 5.60 Leserate (Blocksize = 8 MB) , max, min in MB/s
Toshiba DT01ACA050
SATA 3
156.1
199.3
90.2
Crucial M4 64GB
USB 3.0
233.9
238.3
231.8
Mit einer durchschnittlichen sequentiellen Leserate von 156,1 MB/s schlägt sich die Toshiba DT01ACA050 richtig gut, hier kann die Festplatte ihre 7.200 Umdrehungen pro Minute in die Waagschale werfen. Das Messergebnis für die über USB 3.0 angebundene Crucial M4 64GB haben wir am 2. Januar 2017 aktualisiert, da sich in der vorherigen Messung ein Fehler eingeschlichen hatte. Mit durchschnittlich 233,9 MB/s erreicht HPs 260-a105ng nun ein sehr hohes Niveau.



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Benchmarks: Synthetisch / SiSoft Sandra

SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Arithmetik
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Benchmark-Suite, die regelmäßig aktualisiert wird und daher auch die neuesten Techniken unterstützt. Die einzelnen Tests machen massiven Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden Kernen und Threads. Aus Vergleichsgründen verwenden wir die Version 2013.05.19.44, denn 2013 und 2014 hatten wir mehrere Prozessoren der Einstiegsklasse getestet und wir machen uns keinerlei Hoffnung, dass der Celeron J3060 unseres HP 260-a105ng diese CPUs übertreffen wird. Wir beginnen mit der Prozessorleistung bei der Verarbeitung ganzer Zahlen, für deren Ermittlung, falls verfügbar, AVX2 verwendet wird.
Prozessorleistung Arithmetik Dhrystone Integer in GIPS
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
44.20
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
33.84
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
33.61
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
26.87
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
24.50
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
24.12
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
22.92
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
21.59
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
20.30
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
16.61
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
16.61
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +166,10%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +102,35%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +29,98%
Die Gleitkommawertung von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 basiert auf SSE3, das alle aktuellen Prozessoren beherrschen:
Prozessorleistung Arithmetik Whetstone Fließkomma in GFLOPS
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
31.17
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
22.78
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
20.17
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
18.50
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
16.94
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
16.79
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
16.00
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
14.41
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
13.84
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
10.92
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
10.91
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +185,44%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +84,71%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +31,96%
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Multi-Media
Bei SiSoft Sandra 2013.05.19.44 sind die Multimediamessungen von besonderem Interesse. Wir beginnen mit der Berechnung ganzzahliger Werte, für die die Software auf AVX2 zurückgreift.
Prozessorleistung Multi-Media Integer in MPixel/s
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
137.38
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
85.10
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
70.98
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
65.08
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
63.87
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
60.64
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
59.56
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
54.95
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
53.92
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
27.96
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
27.82
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +393,82%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +114,09%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +93,82%
Für die Gleitkommamessung FP32 nutzt SiSoft Sandra 2013.05.19.44 dann FMA3.
Prozessorleistung Multi-Media Fließkomma FP32 in MPixel/s
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
136.69
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
53.67
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
50.60
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
46.77
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
45.67
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
43.35
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
42.95
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
39.12
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
34.24
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
24.50
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
24.38
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +460,66%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +77,81%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +40,44%
Auch für Berechnungen mit doppelter Genauigkeit - Double FP64 - verwendet SiSoft Sandra 2013.05.19.44 bereits FMA3.
Prozessorleistung Multi-Media Double FP64 in MPixel/s
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
79.60
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
28.36
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
27.47
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
25,27
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
24.77
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
23.60
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
23.23
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
21.30
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
18.00
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
8.71
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
8.69
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +816,00%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +167,32%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +107,13%
Ja, SiSoft Sandra zeigt es überdeutlich: Mit seinem Celeron J3060 kann der HP 260-a105ng nicht viel reißen. Im Schnitt ist der Core i3-6100U um 404,4 Prozent, der Celeron J3060 aus der Ivy-Bridge-Generation um 109,3 Prozent und der Sempron 3850 aus AMDs Kabini-Familie um 60,7 Prozent schneller. Wir hatten ja keine Höchstleistungen erwartet, aber diese extrem niedrigen Werte erstaunen uns doch. Dass der Dual-Channel-Betrieb mit einem zweiten Speichermodul für diese Messungen keine nennenswerten Vorteile bringt, hatten wir hingegen erwartet. Wie eingangs erwähnt, fühlt sich Windows 10 auf dem HP 260-a105ng gar nicht so langsam an. Hat unsere angestaubte Version von SiSoft Sandra eventuell Probleme mit Windows 10?



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Benchmarks: Speicherbandbreite und Verschlüsselung

SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Speicherbandbreite
Für die Messung der Speicherbandbreite verwenden wir ebenfalls SiSoft Sandra 2013.05.19.44. Das Programm setzt hierbei auf AVX2 und FMA2 - sofern der Prozessor diese Befehlssatzerweiterungen beherrscht. Der Celeron J3060 tut dies jedenfalls nicht.
Speicherbandbreite Integer/Fließkomma in GB/s
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
2 x DDR3-1333CL9
17.39
17.39
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
14.13
14.21
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
9.58
9.59
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
9.02
9.08
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
8.84
8.83
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
8.66
8.68
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
8.44
8.43
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
7.78
7.78
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
7.17
7.17
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
7.04
7.05
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
6.02
5.95
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +136,94%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +190,78%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +17,80%
Zur Ehrenrettung des Core i3-6100U sei angemerkt, dass das Testsystem nur mit einem DDR4-2133-Speicherriegel ausgestattet war und der Prozessor den zweiten Speicherkanal nicht nutzen konnte. Auch im HP 260-a105ng wird nur einer von zwei Speicherkanälen verwendet, daher haben wir ein zweites SODIMM-Modul eingebaut und konnten den Speicherdurchsatz um rund 30 Prozent steigern. Weiterhin sei angemerkt, dass die beiden Kabinis von AMD (Sempron 3850 und Athlon 5350) nur einen Speicherkanal besitzen.
TrueCrypt 7.1a
Zum Test der Kryptographieleistung verwenden wir das zwischenzeitlich eingestellte Programm TrueCrypt in der Version 7.1a. TrueCrypt beinhaltet eine Benchmarkmessung mit der wir den Datendurchsatz (Puffergröße: 100 MB) untersuchen. In der Disziplin AES sind Prozessoren mit AES-Beschleunigung, schnellem Cache und flottem Speicher klar im Vorteil. Beim Celeron J3060 gibt es zumindest die AES-Beschleunigung.
TrueCrypt 7.1a - AES in MB/s
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
1400
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
1200
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
982
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
932
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
895
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
850
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
818
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
761
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
489
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
487
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
233
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +187,47%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 -52,16%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +67,97%
Im zweiten Durchlauf von TrueCrypt 7.1a wiederholen wir unsere Messung mit Serpent (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Serpent in MB/s
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
145.0
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
143.0
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
107.0
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
107.0
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
103.0
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
99.0
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
94.2
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
90.7
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
84.6
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
67.7
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
67.1
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +116,10%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +59,46%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +35,17%
Für die abschließende Messung verwendet TrueCrypt 7.1a die Twofish-Verschlüsselung (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Twofish in MB/s
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
244
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
230
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
198
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
188
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
178
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
168
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
165
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
153
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
145
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
108
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
108
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +125,93%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +52,78%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +34,26%
TrueCrypt liebt viele Kerne bzw. Threads und so findet sich der Celeron J3060 mit nur zwei Kernen, zwei Threads und dem geringen Speicherdurchsatz wieder ganz weit hinten. Einzig die AES-Beschleunigung verhindert die dritte rote Laterne, das zweite Speichermodul bringt hingegen kaum Vorteile. Der Core i3-6100U ist diesmal um 143,2 Prozent schneller und der Sempron 3850 um 45,8 Prozent. Beim Celeron G1620 schrumpft der Vorsprung auf zwanzig Prozent, da diesem Prozessor die AES-Beschleunigung fehlt.



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Benchmarks: Rendering und Raytracing

Cinebench 11.529 64-Bit
Mit dem Benchmark Cinebench 11.529 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Dabei profitiert Cinebench 11.529 insbesondere von möglichst vielen Kernen und Threads.
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads in CB)
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
2.77
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
2.18
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
2.06
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
1.66
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
1.56
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
1.51
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
1.42
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
1.32
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
1.32
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
0.90
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
0.81
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +241,98%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +169,14%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +62,96%
Nutzen wir bei Cinebench 11.529 nur einen Thread, bekommen die niedrig getakteten Kabinis ein Problem:
Cinebench 11.529 64-Bit (1 Thread in CB)
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
1.12
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
1.11
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
1.02
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
0.99
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
0.95
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
0.91
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
0.81
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
0.54
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
0.45
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
0.44
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
0.34
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +146,67%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +148,89%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 -24,44%
Bei Cinebench 11.529 64-Bit erkämpft sich der Celeron J3060 zum zweiten Mal den vorletzten Platz, da er zumindest einen recht hohen Turbotaktrat bietet und diesen dank HPs Kühlkonzept auch dauerhaft halten kann. Der zweite Speicherriegel sorgt im Multi-Thread-Durchlauf für 11,11 Prozent mehr Leistung.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden auch hier die 64-Bit Variante der Software, die sehr stark von zusätzlichen Kernen und Threads profitiert.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (X Threads; 1 Thread in PPS)
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
548.68
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
420.35
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
384.32
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
362.46
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
353.87
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
343.55
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
323.87
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
300.96
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
228.91
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
159.70
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
159.26
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +244,52%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +163,94%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +43,73%
Auch mit POV-Ray führen wir einen zweiten Messlauf durch, bei dem nur ein einzelner Thread zum Einsatz kommt:
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (1 Thread in PPS)
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
241.72
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
239.96
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
229.19
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
222.55
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
211.64
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
210.11
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
190.37
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
93.19
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
80.60
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
80.47
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
58.93
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +198,20%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +163,00%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 -26,77%
Povwin 3.7 RC7 64-Bit verhält sich ähnlich wie Cinebench und auch diesmal kann sich der Celeron J3060 im Single-Thread-Duchlauf auf den vorletzten Platz schieben. Das zweite Speichermodul bringt indes keine nennenswerten Vorteile. Allerdings unterstreichen die beiden Tests auch deutlich, dass solche Software auf dem HP 260-a105ng völlig fehl am Platz ist.
Bevor wir zu den Spielen kommen, ziehen wir noch schnell ein Zwischenfazit: Im Schnitt war der Core i3-6100U bisher um 263,1 Prozent, der Celeron G1620 um 110,9 Prozent und der Sempron 3850 um 39,5 Prozent schneller als der Celeron J3060 im HP 260-a105ng. Ja, liebe Leser, heute entdecken wir den Pfad der Langsamkeit. Ganz ruhig lassen wir das Jahr ausklingen und auch bei den folgenden Spielen wird keine Hast aufkommen - versprochen!



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Spiele: Street Fighter IV (DX9)

Den Grafikkern des Celeron J3060 bezeichnet Intel als "HD Graphics 400". Mit 12 Ausführungseinheiten und einer Taktrate von maximal 700 MHz ist diese Grafiklösung eher für die Videowiedergabe als für Spiele geeignet. Wir versuchen es dennoch mit Capcoms "Street Fighter IV", einem im Juli 2009 veröffentlichtem Prügelspiel auf Basis von DirectX 9. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von "Street Fighter IV" laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.
Zunächst haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Street Fighter IV in fps (1280x720, kein AA, kein AF, hoch/max)
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
81.57
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
80.01
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
77.16
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
70.07
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
67.29
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
63.82
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
49.32
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
42.37
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
38.24
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
34.32
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
29.30
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +178,40%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +17,13%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +44,61%
Street Fighter IV in fps (1600x900, kein AA, kein AF, hoch/max)
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
60.61
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
60.48
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
58.28
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
52.66
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
50.51
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
48.37
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
37.63
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
32.14
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
30.41
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
25.51
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
23.08
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +162,05%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +10,53%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +39,25%
Street Fighter IV in fps (1920x1080, kein AA, kein AF, hoch/max)
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
46.80
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
45.01
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
44.98
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
40.35
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
38.70
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
37.04
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
28.92
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
24.70
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
24.28
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
18.14
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +148,13%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 kein Ergebnis für den Celeron G1620
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +36,16%
Der Celeron J3060 im HP 260-a105ng verfehlt die Mindest-Framerate von 30 fps in allen Auflösungen und ist daher absolut nicht für Spiele geeignet. Er bleibt sogar hinter dem Celeron G1620, für dessen Grafikkern wir kein Full-HD-Resultat vorliegen haben. Der Core i3-6100U ist diesmal um 162,9 Prozent schneller und der Sempron 3850 übertrifft den Celeron J3060 zumindest noch um 40,0 Prozent. Erst wenn wir einen zweiten SODIMM-Riegel einbauen und damit den zweiten Speicherkanal nutzbar machen, steigt die 3D-Leistung bei niedrigen Auflösungen auf ein brauchbares Niveau. Der Zugewinn bewegt sich dabei zwischen 30,51 und 33,85 Prozent.



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Spiele: Alien vs Predator (DX11)

Eigentlich könnten wir uns den DirectX-11-Test mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" auch sparen, doch vielleicht zündet der Celeron J3060 doch noch eine Geheimwaffe. Für unsere Messung wählen wir eine geringe Qualität und verzichten auf die Kantenglättung sowie die anisotrope Filterung der Texturen.
SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
49.9
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
48.5
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
37.4
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
36.0
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
34.1
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
32.6
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
24.3
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
21.8
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
21.6
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
21.1
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
13.3
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +145,11%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +58,65%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +62,41%
Alien vs Predator in fps (1600x900, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
33.7
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
32.5
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
25.0
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
24.1
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
22.8
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
21.6
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
16.2
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
14.5
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
14.4
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
13.9
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
9.2
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +134,78%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +51,09%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +57,61%
Alien vs Predator in fps (1920x1080, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
24.1
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
23.5
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
17.9
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
17.2
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
16.3
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
15.2
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
11.2
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
10.1
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
10.1
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
6.6
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +130,30%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 kein Ergebnis für den Celeron G1620
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +53,03%
Nein, keine Geheimwaffe. Mit einem Spiel wie "Alien vs Predator" ist der Celeron J3060 hoffnungslos überfordert. Doch auch der Core i3-6100U stößt hier an seine Grenzen und bleibt klar hinter den Grafiklösungen von AMD zurück. Der Vorsprung des Core i3-6100U auf den Celeron J3060 liegt dennoch bei 136,7 Prozent und der Sempron 3850 ist diesmal um 57,7 Prozent schneller. Im Dual-Channel-Betrieb kann die iGPU des Celeron J3060 um 53,03 bis 63,91 Prozent zulegen, bleibt aber dennoch sehr langsam.



HP 260-a105ng: Wie viel Desktop-PC bekommt man für 122 Euro? - Druckansicht - Seite 10 von 11

LuxMark 2.0 (OpenCL)

Das quelloffene Benchmark-Programm LuxMark ist eine bequeme Möglichkeit, den LuxRenderer zu testen. Wir nehmen die Version 2.0, welche die Rendering-Engine SLG2 verwendet. LuxMark ist zu 100 Prozent OpenCL und kann seine Berechnungen wahlweise auf dem Grafikchip, den CPU-Kernen oder beiden zusammen ausführen. Wir wählen die komplexe Szene "Room" und machen uns an die Messung.
LuxMark 2.0 "Room" - kombiniert/CPU/GPU in 1000 Dreicke pro Sekunde
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
172
138
178
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
117
79
71
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
115
81
37
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
105
66
53
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
105
63
50
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
99
67
36
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
95
62
32
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
92
64
35
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
8GB DDR3L-1600 DC
91
31
71
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
78
58
34
HP 260-a105ng
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
53
30
45
CPU Leistungsvergleich (kombiniert)
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +224,53%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +120,75%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +79,25%
Auch unsere letzte Leistungsmessung absolviert der Celeron J3060 als Schlusslicht. Werden Rechen- und Grafikkerne kombiniert, ist der Core i3-6100U um 224,53 Prozent und der Celeron G1620 um 120,75 Prozent schneller. Der Vorsprung des Sempron 3850 beläuft sich auf 79,25 Prozent. Erst mit einem zweiten SODIMM-Modul zündet der Celeron J3060 einen Turbo und legt bei der kombinierten Wertung (CPU + GPU) um 71,7 Prozent zu. Wird nur der Grafikkern verwendet, steigert sich seine Leistung um 57,78 Prozent.

Stromverbrauch (Gesamtsystem)

Um den Stromverbrauch zu ermitteln, messen wir die Leistungsaufnahme des gesamten Systems über den Zeitraum einer Stunde. Wir geben also keine einmaligen Verbrauchsspitzen an, sondern den für die Praxis viel relevanteren Durchschnittswert. Der Bildschirm wurde in diesem Zeitraum weder abgedunkelt noch ausgeschaltet. Während beim HP 260-a105ng und Intels NUC6i3SYH die mitgelieferten externen Netzteile in Notebook-Bauform zum Einsatz kommen, wurden die anderen Plattformen mit einem hocheffizienten ATX-Netzteil, dem Antec EarthWatts EA-550 Platinum, getestet.
Stromverbrauch: Gesamtsystem Idle in W (geringere Werte sind besser)
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
4.5
HP 260-a105ng mit SSD
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
8.5
HP 260-a105ng mit HDD
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
12
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
23
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
23
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
28
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
30
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
30
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
31
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
31
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
33
CPU Verbrauchsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 -62,5%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +150,0%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +91,67%
Nicht zuletzt die effizienten Steckernetzteile bescheren den Stromspar-CPUs den Sieg und mit nur 4,5 Watt liegt Intels Barebone NUC6i3SYH ganz weit vorne. Der darin verbaute Core i3-6100U hat zwar eine TDP von 15 Watt, doch im Barebone steckt ein SSD und es gibt kein optisches Laufwerk. Der Celeron J3060 im HP 260-a105ng begnügt sich zwar mit 6 Watt, doch die 3,5-Zoll-Festplatte mit 6,4 Watt bei Zugriffen und 3,7 Watt im Leerlauf macht hier einen Strich durch die Rechnung. Tauschen wir die Festplatte gegen ein SSD aus, fällt der Stromverbrauch des HP 260-a105ng auf 8,5 Watt.
Für die Lastmessung verwenden wir mit Prime95 27.9 einen rein synthetischen Lasttest. Prime95 nutzt die "Advanced Vector Extensions" (AVX) und generiert insbesondere im Lastszenario "In-place large FFTs" einen deutlich höheren Stromverbrauch als normale Programme. Angegeben wird abermals der Durchschnittsverbrauch, welcher im Rahmen einer einstündigen Messung ermittelt wurde.
Stromverbrauch: Volllast mit Prime95 in W (Durchschnitt/Maximum)
HP 260-a105ng mit HDD
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
12
HP 260-a105ng mit HDD
Celeron J3060 @ 2,48 GHz
4GB DDR3L-1600 SC
15.3
Intel NUC6i3SYH
Core i3-6100U @ 2,3 GHz
8GB DDR4-2133 SC
24
Sempron 3850 @ 1,30 GHz
8GB DDR3-1600 SC
41
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600 SC
47
Celeron G1620 @ 2,7 GHz
8GB DDR3-1333 DC
48
A4-4000 @ 3,0-3,2 GHz
8GB DDR3-1333 DC
61
A6-5400K @ 3,6-3,8 GHz
8GB DDR3-1866 DC
63
A4-5300 @ 3,4-3,6 GHz
8GB DDR3-1600 DC
64
A4-6300 @ 3,7-3,9 GHz
8GB DDR3-1600 DC
66
A6-6400K @ 3,9-4,1 GHz
8GB DDR3-1866 DC
71
CPU Leistungsvergleich
Core i3-6100U vs Celeron J3060 +56,86%
Celeron G1620 vs Celeron J3060 +213,73%
Sempron 3850 vs Celeron J3060 +167,97%
Auch unter Volllast zahlen sich die externen Netzteile aus: Der HP 260-a105ng setzt mit 15,3 Watt einen neuen Bestwert, zusätzliche Festplattenzugriffe lassen den Verbrauch aber kurzzeitig bis auf 17,5 Watt ansteigen. In Kombination mit einem SSD lässt sich der Stromverbrauch auf 12,0 Watt drücken und dann gibt es auch keine wesentlich höheren Verbrauchsspitzen mehr. Bei Intels NUC6i3SYH messen wir 24,0 Watt, was angesichts der gebotenen Rechenleistung durchaus beeindruckend ist.



HP 260-a105ng: Wie viel Desktop-PC bekommt man für 122 Euro? - Druckansicht - Seite 11 von 11

Fazit

Preistipp Als wir am 27. Dezember 2016 mit dem HP 260-a105ng unterm Arm zur Kasse des Media Markts marschierten, hatten wir gemischte Gefühle. Ein Desktop-PC für 122 Euro? Inklusive Windows 10 Home 64 Bit? Das muss doch der letzte Schrott sein! Vielleicht sollten wir lieber umdrehen und stattdessen eine PlayStation 4 mitnehmen. Oder eine Kaffeemaschine. Doch unser Herz schlägt nun einmal für Computer und diesem Schnäppchen mussten wir einfach auf den Grund gehen. Und wir wurden positiv überrascht: Der HP 260-a105ng ist solide gebaut und lässt sich leicht warten und sogar aufrüsten. Die Verdopplung des Speichers und der Wechsel zu einem SSD im 2,5-Zoll-Format ist ohne Klimmzüge möglich, nicht einmal ein zusätzlicher Einbaurahmen wird benötigt. Doch auch im Auslieferungszustand kann das System durchaus überzeugen, da die Dual-Core-CPU, 4 GiB Arbeitsspeicher und die flotte 500-GB-Festplatte für Office-Arbeiten unter Windows 10 völlig ausreichen.

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...
Ja, in den Benchmark-Messungen ist der Celeron J3060 ausgesprochen langsam, doch bei Office-, Multimedia- und Internet-Anwendungen weiß der HP 260-a105ng diese Schwachstelle gut zu verbergen. Insbesondere wenn man mit einbezieht, dass in dem kompakten Desktop eine normale 3,5-Zoll-Festplatte und kein schnelles SSD steckt. Toshibas DT01ACA050 ist dank 7.200 Umdrehungen pro Minute ziemlich fix, doch hieraus resultiert auch die etwas absurde Konstellation, dass die Festplatte mit 6,4 Watt bei Zugriffen mehr Strom verbraucht als der Celeron J3060 mit 6,0 Watt unter Volllast. Eine ideale Paarung ist das sicherlich nicht, vielmehr eine Zweckehe, die dem extremen Preisdruck geschuldet ist. Zudem ist die Festplatte nicht gerade leise, wobei sie recht gut vom 40-mm-CPU-Lüfter ablenkt. Während andere Hersteller beim Celeron J3060 auf eine passive Kühlung setzen, sorgt HP mit dem kleinen Lüfter für einen dauerhaften Maximaltakt von 2,48 GHz - auch bei Prime95! Und wirklich laut wird der HP 260-a105ng nie.
Was aber noch viel wichtiger ist: Der HP 260-a105ng durchlief alle Tests vorbildlich ohne einen einzigen Aussetzer oder Absturz. Es handelt sich um einen absolut stabilen und zuverlässigen Desktop-PC für anspruchslose Aufgaben. Auch der Stromverbrauch kann sich sehen lassen, denn selbst in Lastspitzen blieb das System immer deutlich unter 20 Watt. Nach dem Austausch der Festplatte gegen ein SSD sank der Lastverbrauch auf 12 Watt und im Leerlauf benötigte das System lediglich 8,5 Watt. Empfehlenswert erscheint uns der Einbau eines zweiten Speicherriegels, da dieser die Grafikleistung deutlich beschleunigt und Laufwerkszugriffe weiter minimiert. Hinsichtlich der vorinstallierten Software nerven die Testversion von McAfee LiveSafe und der Link zu Amazon. Auch die elf Hilfsprogramme von HP sind unserer Ansicht nach unnötiger Ballast, während CyberLinks PowerDirector und Power Media Player durchaus einen Mehrwert darstellen.
Kurzum: 122 Euro waren ein Hammer-Angebot für den HP 260-a105ng, doch auch für 150 oder 160 Euro kann man diesen Desktop-PC jederzeit mitnehmen. Sobald sich der Preis auf 200 Euro zubewegt, werden Notebooks der Einstiegsklasse zu einer interessanten Alternative, während die Riege der Mini-Barebones aufgrund der teuren Windows-Lizenz in wesentlich höhere Preisbereiche abgleitet. Das HP 260-a105ng bekommt jedenfalls unseren Preistipp.



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