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Neu von MSI

ICEMAT "White" - das etwas andere Mouse-Pad
26.05.2002 by holger

Jedem User, gerade den Gamern unter uns, ist die Bedeutung eines anständigen Mouse-Pads klar. An dieser Stelle muss natürlich von den Billig-Pads für ein paar Cents oder Werbe-Give-Aways unterschieden werden. Hochwertige Mouse-Pads sind überaus teuer - teilweise berechtigt, teilweise natürlich nicht.

Update: Probleme mit optischen Mäusen festgestellt
In unserem Forum regte sich nach einigen Tagen Kritik an unserem ICEMAT "White"-Test, da sich ein User auf unseren Test verlassen hatte und sich ein solches Pad daraufhin zugelegt hatte. Nach dessen Erfahrungen traten Probleme mit Microsofts optischen Mäusen auf, allerdings nicht mit jeder! Komisch war das schon, da wir mit unserer IntelliMouse opitcal USB keine Probleme nachweisen konnten, auch mit der alten Microsoft Explorer-Maus konnten wir keine Aussetzer feststellen. Kurzerhand wurde sich eine zweite Intelli ausgeliehen und das ICEMAT "black" bei unserem Partner Maxbyte geordert, um festzustellen, ob die schwarze Oberfläche mögliche Aussetzer verhindern kann. Der Test mit der geliehenen Maus sollte nicht lange dauern: Die Maus wurde angeschlossen und zunächst das ICEMAT "white" als Unterlage gewählt, mit dem Ergebnis, dass die Maus ins Stottern kam. Ungläubig betrachtete ich die Maus, die eigentlich baugleich zu meiner eigenen sein sollte. Also wurde meine Maus angeschlossen: Funktioniert! Jetzt musst das ICEMAT "black" ran. Meine eigene Maus wurde auf das Pad gesetzt und siehe da: Aussetzer, trotz oder wegen der schwarzen Oberfläche?! Mit der geliehenen Maus fiel der Test nicht besser aus, auch mit dieser Maus ruckelte der Mauszeiger über den Bildschirm.

Fazit des Nachtests
Unser Nachtest, als auch der Selbstversuch eines Users zeigen bedauerlicherweise, dass Probleme mit optischen Mäsen sowohl auf dem ICEMAT "white", als auch auf dem ICEMAT "black" auftreten können. Wie der potentielle Käufer erkennt, ob seine Maus funktioniert, konnten wir nicht klären. Wie gesagt, mit meiner eigenen Maus konnten mit dem ICEMAT "white" keinerlei Probleme festgestellt werden, das ICEMAT "black" funktionierte dahingegen mit keiner getesteten Maus. Unsere ursprüngliche, uneingeschränkte Empfehlung müssen wir daher zwangsläufig revidieren und auf konventionelle Kugel-Mäuse beschränken. Ein schwacher Trost, da das ICEMAT ein wirklich tolles Produkt ist und keine Abnutzungserscheinungen, verglichen mit den Kunststoffkollegen auftreten können. Ob die optischen Nager von Logitech mit dem Glas-Pad zu Recht kommen, konnten wir (noch) nicht klären. Dieses Test-Update sollte so schnell wie möglich erscheinen, um euch Ärger zu ersparen. Wir hätten wirklich nicht gedacht, dass es bei einem Maus-Pad relevant sein kann, welche spezifische Maus der gleichen Baureihe eingesetzt wird.

Ursprünglicher Artikel

Das ICEMAT wurde vom Hersteller darauf getrimmt, jede Bewegung der Maus so präzise umzusetzen, wie es der Anwender wünscht. Die getroffene Aussage klingt ausgesprochen trivial, doch schaut man sich die vorgefundene Umsetzung bei anderen Produkten an, so werden einem schnell Zweifel kommen. Die teuren Zocker-Pads entpuppen sich meist nach kurzer Zeit als Mogelpackung, da die Plastikoberfläche stumpf wird und der Nager nicht mehr so toll über die Oberfläche flutscht. Insbesondere das präzise Stoppen an einem bestimmten Punkt gerät lange nicht so exakt, verglichen mit unserem Testkandidaten.
Woran liegt das? Schaut euch sämtliche Konkurrenzprodukte an, zumeist ist die Kunststoffoberfläche relativ uneben und geriffelt, wodurch die Kontaktoberfläche in gewisser Weise minimiert werden soll. Dadurch "gleiten" die Nager dann schneller über die Oberfläche - angeblich! Nutzt sich jedoch die Oberfläche ab, so verlieren die meisten Pads ihre Schnelligkeit. Betrachten wir uns das ICEMAT, so stellen wir fest, dass es sich um Glas handelt, das mit einer speziellen Oberfläche beschichtet ist. Dadurch fühlen sich gerade optische Mäuse wohl und tatsächlich, es traten mit der verwendeten Microsoft-Maus keine Inkompatibilitäten oder Verzögerungen aufgrund ungenauer Abtastungen auf. Das Gegenteil war der Fall: Werden hochpräzise Anwendungen erledigt wie Fotobearbeitung und Co, merkt man wirklich, dass sich die Maus wesentlich präziser über die Oberfläche führen lässt. Will man einen Punkt fixieren, "verspringt" der Mauszeiger keinen Jota. Der Zeiger ruht sicher auf dem anvisierten Pixel - so soll es sein. Im direkten Vergleich zu meinem alten Quake III-Pad werden die Unterschiede deutlich; es ist kaum zu fassen, welche Genauigkeit das ICEMAT an den Tag legt.

Betrachten wir nun die Zocker-Tauglichkeit. Auch in dieser Disziplin zeigt sich der Kandidat von seiner Sonnenseite. Einzig das ungewohnte Geräusch, das durch die Bewegung der Maus auf der Glasoberfläche entsteht, irritiert. Nach kurzer Zeit bemerkt man davon jedoch nichts mehr. Die Kunststoff-Kollegen stehen in dieser Disziplin sicher besser da, da kaum Geräusche zu vernehmen sind. Die Frage nach der Schnelligkeit ist schnell beantwortet: Es spielt sich hervorragend auf dem ICEMAT, jedoch sollten die Auflageflächen der Maus ausgesprochen sauber sein, um nicht unnötig zu bremsen. Auf meinem Quake-Pad verdreckte die Maus regelrecht, da die Oberfläche, wie oben thematisiert, so uneben ist. Das ICEMAT deckte diesen Umstand sofort auf, so dass eine Reinigung der vier Auflageflächen am Microsoft-Nager fällig war. Dann ging die Post ab! Die erzielte Schnelligkeit und Präzision ist enorm, die man durch das Pad erreichen kann. Jedoch sollte auf das verwendete Material hingewiesen werden: Stellt euch vor, ihr wolltet eure teure Unterlage mit zur nächsten LAN-Party nehme. Sicher wird das ICEMAT die Blicke ob seiner edlen Gestalt auf sich ziehen, doch es besteht aus Glas! Also, passt auf, dass ihr nicht Glasbruch erleidet.
Falls ihr eine optische Maus verwendet, werdet ihr in abgedunkelten Räumen sicher auffallen, da das rote Abtastlicht der Maus wunderschöne Effekte zeichnet - einfach toll.
Der hübsche Begleiter auf eurem Schreibtisch hat leider seinen Preis: 25 Euro sind nicht gerade wenig. Da ich allerdings davon ausgehe, dass das Pad nicht so schnell verschleißt wie seine Kunststoff-Kollegen, fällt die Preis-/Leistungsbilanz nicht gar so düster aus. Wir konnten die Beschichtung jedenfalls nicht böswillig beschädigen!

Fazit
Fasst man alles Gesagte zusammen, so steht fest, dass sich das ICEMAT-Pad unseren Silber Award redlich verdient:


www.Au-Ja.de Wertung: Silber

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