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Neu von MSI

Intel X25-M 80GB Solid State Drive im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.02.2009 - Letztes Update: 11.05.2010
s.7/8

UPDATE zum Fazit vom 11. Mai 2010:
Zum Zeitpunkt des Tests setzte Intels X25-M G1 Maßstäbe, doch aufgrund der fehlenden TRIM-Unterstützung ist dieses Gerät nicht mehr zeitgemäß und wir raten ausdrücklich zu einem Modell der zweiten Generation (G2), auch als "Postville" oder "34 nm" beworben. Ohne die Nutzung des TRIM-Befehls unter Windows 7 oder die regelmäßige Verwendung der Software "SSD Optimizer" unter Windows Vista und XP kommt es mit der Zeit zu einer deutlichen Degeneration der Performance. Leider stehen beide Optionen beim Intel X25-M G1 nicht zur Verfügung. Wie man die ursprüngliche Leistung des Solid State Drive wiederherstellen kann, beschreiben wir im Kapitel "Die Verwendung von Secure Erase".

Fazit
Sehr Gut Eine hervorragende Leseleistung, eine Schreibleistung in Augenhöhe mit aktuellen Festplatten, sehr konstante Übertragungsraten und extrem niedrige Zugriffszeiten charakterisieren Intels X25-M 80GB. Das Solid State Drive kann es locker mit 3,5-Zoll-Festplatten aufnehmen, arbeitet dabei lautlos, kühl und stromsparend. Insbesondere Notebooks, deren Festplatten aufgrund des geringeren Durchmessers der Scheiben weniger Leistung bringen, profitieren vom Umstieg auf das stoßunempfindliche Solid State Drive - sofern ihr BIOS solche Laufwerke akzeptiert. Ist Intels X25-M 80GB somit eine klare Kaufempfehlung?

Wenn es nur um die Leistung geht: Ja. Aber es gibt immer noch zwei Punkte, bei denen SSDs das Nachsehen haben. Zum einen bietet Intel nur Geräte mit 80 oder 160 GB Speicherplatz an, während bezahlbare Festplatten bereits mit 2 TB auf dem Markt angeboten werden. Zum anderen gibt uns das Wort "bezahlbar" genau das richtige Stichwort für das größte Problem der SSDs: Obwohl die Preise gerade erst massiv gesenkt wurden, kostet das X25-M mit 80GB Speicherplatz mindestens 362 Euro und für das Modell mit 160 GB muss man sogar 715 Euro einkalkulieren.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Angesichts der hohen Anschaffungskosten ist Intels X25-M eher für den professionellen Einsatz geeignet als im heimischen Computer. Wer zig Festplatten in mehreren Servern betreibt, kann beim Wechsel auf Solid State Drives seine Stromkosten deutlich senken und zugleich die Temperatur im Rechnerraum verringern, was gegebenenfalls zu weiteren Einsparungen bei der Klimaanlage führt. Weiterhin sinkt der Lärmpegel und aufgrund der höheren Lebenserwartung der SSDs kann auch der Wartungsaufwand gesenkt werden. Auch im geschäftlich genutzten Notebook, welches bei der tagtäglichen Arbeit stark belastet wird und das dennoch eine höchstmögliche Datensicherheit bieten soll, ist eine SSD gut aufgehoben. Wer partout ein solches Gerät im Desktop-PC betreiben möchte, sollte es für Windows und seine Programme benutzen, die Daten jedoch auf einer Festplatte ablegen. Auf diese Weise zieht man maximalen Gewinn aus der hohen Leseleistung und den kurzen Zugriffszeiten, während die preiswerte Festplatte ausreichend Platz für die Daten bereithält.




Unser Dank gilt Intel für die Bereitstellung des Solid State Drives.




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