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Neu von MSI

Intel X25-M 80GB Solid State Drive im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.02.2009 - Letztes Update: 11.05.2010
s.8/8
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Die Verwendung von "Secure Erase"
Intels X25-M SSDs der ersten Generation (G1) beherrschen keinen TRIM-Befehl, daher kommt es mit der Zeit zu einer deutlichen Degeneration der Performance, insbesondere was die Schreibrate betrifft. Uns ist lediglich eine Methode bekannt, den Auslieferungszustand wiederherzustellen: Mit dem Programm Secure Erase.

Secure Erase ist eine kostenlose Software von Gordon F. Hughes, die das interne Secure-Erase-Kommando des Laufwerks ausführt. Das hört sich zwar recht einfach an, doch in der Praxis erwies sich dieser Weg als überraschend kompliziert.

  • Zunächst laden wir Secure Erase herunter - aktuell ist die Version 4.0 - und entpacken das Archiv.
  • Das Programm läuft leider nur unter DOS, zunächst müssen wir also ein bootbares DOS-Medium erstellen. Hierzu eignen sich Disketten, CD-Rohlinge und USB-Sticks. Alternativ kann man auch die Ultimate Boot CD v4.1.1 verwenden, auf der sich die Version 3.1 von "HDD Erase" befindet. "HDD Erase" ist der Vorgänger von "Secure Erase":
  • Danach gehen wir ins BIOS und aktivieren für den SATA-Controller den kompatiblen IDE-Modus. Das SSD muss sich an einem der vier ersten SATA-Anschlüsse befinden, denn der kompatible IDE-Modus kennt nur vier Kanäle.
  • Nun Booten wir DOS, rufen "HDDErase.exe" auf und folgen den Anweisungen. Vermutlich meldet das Programm, dass der Controller die Löschfunktion verhindert und bietet an, diese Sperre zu umgehen. Wird die Sperre aufgehoben, kann das Löschen nach einem Neustart des Computers und einem abermaligen Aufruf von "HDDErase.exe" beginnen.
  • Zumeist lässt sich die Sperre allerdings nicht umgehen und dann wird es haarig. Um die Sperre zu verhindern, darf das BIOS des Mainboards unser SSD beim Systemstart nicht finden. Idealerweise schließen wir das SSD an eine eigene Stromversorgung und schalten das Laufwerk erst ein, nachdem DOS geladen wurde. Nun darf auf jeden Fall gelöscht werden.

Wichtig: Wird die Stromversorgung eines normalen Netzteils mit dem Solid State Drive verbunden, wenn sich das Netzteil bereits im Betrieb befindet, kann das Laufwerk schwer beschädigt werden! Darum sollte man auf jeden Fall ein externes Netzteil verwenden, welches nachträglich eingeschaltet wird.

Der eigentliche Löschvorgang ist nach ca. einer Minute abgeschlossen und das SSD hat seine volle Leistung zurückerlangt. Der Praxisnutzen dieser Maßnahme ist jedoch mäßig, da alle Daten gelöscht werden und die Leistung des Laufwerks nach der Regeneration von neuem degeneriert.

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