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Neu von MSI

Intels Clarkdale: Der GPU-Prozessor Core i5 661 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.01.2010
s.19/21

Übertakten
Intel hat den Core i5 661 mit 3,33 GHz spezifiziert, doch dank Turbo läuft diese CPU unter Last eigentlich immer mit 3,46 GHz bzw. 3,60 GHz, sofern nur ein Kern gefordert wird. Beim Übertakten wollten wir daher zumindest die 3,60 GHz übertreffen und nach Möglichkeit die magische Grenze von 4,00 GHz durchbrechen. Wir erreichten zumindest einen Teilerfolg:

  • 3515 MHz (19 x 185 MHz), QPI = 8,88 GT/s: kein Bild
  • 3500 MHz (20 x 175 MHz), QPI = 8,40 GT/s: Bluescreen bei Windows-Start
  • 3486 MHz (21 x 166 MHz), QPI = 7,97 GT/s: Bluescreen bei Windows-Start
  • 3565 MHz (23 x 155 MHz), QPI = 7,44 GT/s: stabil
  • 3875 MHz (25 x 155 MHz), QPI = 7,44 GT/s: stabil
  • 4030 MHz (26 x 155 MHz), QPI = 7,44 GT/s: Bluescreen bei Windows-Start

Obwohl wir mit einem Basistakt von 175 MHz ins BIOS kamen, verweigerte Windows den Start. Vermutlich ist hierfür der QPI-Takt verantwortlich, den wir auf dem MSI H55M-E33 nicht verändern können. Dieser Takt berechnet sich aus dem Multiplikator 24 und dem Basistakt, welchen wir zum Übertakten anheben müssen. Erst mit einem Basistakt von 155 MHz läuft Windows stabil, wobei wir allerdings mit einer moderaten Spannungserhöhung um 0,100 Volt nachhelfen mussten.

Hieraus ergibt sich allerdings ein neues Problem, denn der maximale Multiplikator des Core i5 661 ist 25 und damit erreichen wir maximal 3875 MHz. Dadurch dass wir den Turbo aktivieren, können wir allerdings auch einen Multiplikator von 26 erzwingen. Dies reicht für 4030 MHz, doch leider sehen wir statt der Windows-Oberfläche nur einen Bluescreen. Wir gewinnen de facto also nur 408 MHz bzw. 11,8 Prozent und das ist für einen Dual-Core-Prozessor dann doch etwas mager.

Immerhin können wir auch beim Übertakten EIST nutzen, so dass der CPU-Takt und die Spannung im Leerlauf abgesenkt werden. Unsere Übertaktungsversuche mit aktiviertem Grafikkern fielen übrigens noch bescheidener aus. Wer einen Clarkdale übertakten möchte, sollte auf jeden Fall zu einer Grafikkarte greifen.

Unseren Arbeitsspeicher haben wir als DDR3-1237 mit Latenzen von CL8-8-8-24 betrieben. Einen höheren Speichertakt konnten wir leider nicht umsetzen, da das Mainboard in Zusammenspiel mit unseren OC-Modulen leider keinen stabilen Betrieb zuließ.

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