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Intels Clarkdale: Der GPU-Prozessor Core i5 661 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.01.2010
s.2/21

Grafikprozessor und Mikroprozessor vereint
Intel hat nicht nur den Speicher-Controller sondern auch die Grafikeinheit vom Chipsatz in die CPU verlagert und wie die CPU profitiert auch der Grafikkern von der schnelleren Speicheranbindung ohne die Engstelle namens Frontsidebus. Doch während der Speicher-Controller beim Core i7 9xx (Bloomfield) ein Bestandteil des 45nm-Package der CPU ist, besteht der Clarkdale aus zwei Chips, welche sich eine Trägerplatine teilen.


Quelle: Intel

Der Clarkdale ist somit eine Kombination aus zwei CPU-Kernen nebst Cache und der Northbridge eines IGP-Chipsatzes. Und nur die CPU-Kerne werden im neuen 32nm-Prozess gefertigt, für den Uncore mit PCI-Express-, Speicher-Controller und Grafikkern nutzt Intel nämlich weiterhin Strukturgrößen von 45 nm. Rund 383 Millionen Transistoren finden sich im nur 81 mm2 großen 32nm-Chip, wohingegen der aus weiteren 177 Millionen Transistoren bestehende Uncore auf 114mm2 Grundfläche kommt.

GPU Intel G45/GM45 Intel GMA HD
Eckdaten
Execution Units 10 12
maximaler Takt 800 MHz 900 MHz
HW Vertex Processing Enhanced Enhanced
+ clip, cull, setup
Hierarchical Z
+ Fast Z Clear
nein ja
maximaler Speicher 768 MByte 1,7 GByte
maximale Auflösung 2560 x 1600 2560 x 1600
3D-Unterstützung
DirectX 10.0 10.0
Shader Model 4.0 4.0
OpenGL 2.0 2.1
Video-Unterstützung
HD-Beschleunigung AVC, VC-1, MPEG2 AVC, VC-1, MPEG2
Streams 1 2
HDCP 1 Stream 2 Streams
Dolby TrueHD nein ja
DTS-HD Master nein ja

Intel verwendet bei allen neuen Prozessoren den selben Grafikkern, lässt diesen aber mit unterschiedlichen Taktraten laufen. Der von uns getestete Core i5 661 hat mit 900 MHz den schnellsten Grafikkern, Core i3 530 und 540 sowie Core i5 650, 660 und 670 müssen sich mit 733 MHz begnügen und dem Pentium G6950 gesteht Intel nur 533 MHz zu.


Quelle: Intel

Haupteinsatzgebiet der neuen Grafiklösung sind jedoch weniger Spiele als Anwendungen und die Wiedergabe hochauflösender Videos. Daher ist es im Mobil-Bereich auch möglich, zwischen dem Grafikkern des Prozessors und einer diskreten Grafiklösung umzuschalten - ohne das System hierzu neu starten zu müssen.


Quelle: Intel

Eine weitere Besonderheit der mobilen "Arrandale" Prozessoren ist die Möglichkeit, die Turbo-Technologie auch auf den Grafikkern anzuwenden. Sofern die CPU-Kerne nicht ausgelastet sind und die TDP noch ausreichend Spielraum bietet, kann der Grafiktakt erhöht werden. Diesen erweiterten Turbo-Modus kennen die Clarkdales leider nicht.

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