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Intels Clarkdale: Der GPU-Prozessor Core i5 661 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.01.2010
s.21/21
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Fazit
Gut Nachdem unser Test in den frühen Morgenstunden noch ohne Übertaktungsergebnisse online ging, konnten wir diese zwischenzeitlich nachreichen und so steht einem endgültigen Fazit nichts mehr im Wege: Der Core i5 661 ist ohne Zweifel ein beachtlicher Prozessor. Im Vergleich zum Core 2 Duo E8500 bietet er deutlich mehr Leistung sowie einen geringeren Stromverbrauch, während sein Preis lediglich um 13 US-Dollar höher ausfällt. Das erscheint mehr als gerechtfertigt, zumal der Grafikkern in die CPU gewandert ist. Intels Graphics Media Accelerator HD ist in Bezug auf seine 3D-Leistung kein Überflieger, aber das war auch nicht zu erwarten. Immerhin erreicht Intel das Niveau aktueller IGPs von AMD und für die Wiedergabe hochauflösender Videos ist dieser Grafikkern gut geeignet. Darstellungsfehler beim Startbildschirm von Windows und zuweilen auch auf dem Desktop sowie Probleme mit einigen Spielen zeigen allerdings, dass Intels Grafiktreiber noch ein wenig Feinschliff benötigen.

Im Vergleich zu AMDs Phenom II X4 965 Black Edition, der ebensoviel kostet, hält sich Intels Core i5 661 wacker. Natürlich kann HyperThreading die vier Kerne des Phenom II nur selten kompensieren, doch diese Technologie verringert zumindest den Abstand und verbraucht dabei deutlich weniger Strom als zwei weitere Kerne. Intels Core i5 661 ist dennoch kein sonderlich guter Übertakter. Nur um knapp zwölf Prozent konnten wir den Takt des Clarkdale anheben und dies entspricht der Steigerung, die auch beim Phenom II X4 965 möglich ist. Somit kann der Core i5 661 seinen Rückstand nicht durch eine bessere Übertaktbarkeit kompensieren. Wenn es nur um Preis und Leistung geht, gewinnt also AMDs Phenom II X4 965 diesen Vergleich klar. Doch sobald wir den Stromverbrauch in die Waagschale werfen, wendet sich das Blatt. Während AMDs Prozessor im Leerlauf noch ganz passable Verbrauchswerte liefert, schluckt er unter Last gleich 2,4-mal soviel Strom.

Darüber, ob die Grafikeinheit bei Desktop-Systemen unbedingt in die CPU wandern muss, kann man streiten. Für den Benutzer macht es jedenfalls keinen Unterschied, ob die integrierte Grafik im Prozessor oder im Chipsatz steckt. Dass der Core i5 661 ein extrem energieeffizienter Prozessor ist und somit hervorragend zum Zeitgeist passt, steht hingegen außer Frage. Wir würden dennoch eher zum gleich teuren Core i5 660 greifen, dessen Grafikeinheit etwas langsamer taktet, der dafür aber einen kompletten Funtkionsumfang inklusive Intels vPro Technologie, I/O-Virtualisierung (VT-d) und TXT (Trusted Execution Technology) aufweisen kann. Der Core i5 661 bekommt daher nur die Wertung "Gut" während der Core i5 660 mit einem "Sehr Gut" rechnen dürfte. Bleibt noch eine Frage in Richtung AMD: Wo bleibt Fusion?

Ein paar Worte zur Plattform
Zum Abschluss noch ein Wort zur neuen Plattform: Wir raten dazu, den aktuellen Mainboards noch ein, zwei Monate Reifezeit zu geben, denn hier läuft längst noch nicht alles rund. So versuchte die von Intel zum Test gestellte Hauptplatine beharrlich, uns zur Verzweiflung zu treiben. Die Installation von Windows Vista Ultimate 64-Bit mit einem optischen SATA-Laufwerk blieb grundsätzlich hängen und mit unserer Radeon HD 4870 X2 bekamen wir auf dieser Hauptplatine statt eines Bildes nur ein leises Protestpiepsen zu hören. Zum Glück hatte uns MSI bereits sein H55M-E33 geschickt, auf das wir für diesen Test ausweichen konnten. Dieses Motherboard zickte anfangs zwar in Kombination mit einigen Speicherriegeln, doch am Ende lief es stabil und zuverlässig.




Unser Dank gilt:

  • AMD für die Bereitstellung der Prozessoren
  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren




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