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Neu von MSI

Intels Clarkdale: Der GPU-Prozessor Core i5 661 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 04.01.2010
s.6/21

SiSoft Sandra 2010c (16.26) Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2010c (16.26).

Die Energiespartechniken Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) wurden bei den Messungen genutzt. Der Core i5 661 wurde sowohl mit als auch ohne Turbo-Modus getestet, in beiden Konfigurationen war HyperThreading aktiv.

SiSoft Sandra 2010c Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
50.81
33.00
Core i5 661
3,33GHz fix/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
48.86
31.70
Phenom II X4 965
3,40GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
48.53
39.22
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
29.0
21.36

Die mathematischen Tests von Sandra nutzen mehrere Kerne, so dass der Trubo des Core i5 661 um eine Stufe hochschaltet. Dies bedeutet einen Mehrtakt von 133,33 MHz bzw. vier Prozent und genau diese finden wir auch in den Ergebnissen wieder. Bei ganzzahligen Berechnungen ist der Core i5 661 satte 75,2 Prozent schneller als der Core 2 Duo E8500 - HyperThreading macht's möglich. Die Gleitkommaberechnungen hat Intel um beeindruckende 54,5 Prozent beschleunigt.

AMDs Phenom II X4 965 hat die Kraft der vier Kerne, dennoch verliert er den Integer-Durchlauf an den Core i5 661. Der Core i5 661 ist bei ganzen Zahlen zwar 4,7 Prozent schneller, doch sobald Nachkommastellen in die Rechnung einfließen, schlägt die Stunde des Phenom II. Sein Vorsprung beläuft sich hier auf 18,85 Prozent.

SiSoft Sandra 2010c (16.26) Multimedia
Wir bleiben bei den synthetischen Messungen und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen. Die Energiespartechniken Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) wurden bei den Messungen genutzt. Der Core i5 661 wurde sowohl mit als auch ohne Turbo-Modus getestet, in beiden Konfigurationen war HyperThreading aktiv.

SiSoft Sandra 2010c Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
Phenom II X4 965
3,40GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
158.1
97.00
52.67
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
92.25
68.84
37.27
Core i5 661
3,33GHz fix/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
88.70
66.83
36.33
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
76.88
50.73
26.34

Nur bei Ganzzahlen kann der Core i5 661 den Taktvorteil des Turbo-Modus vollständig in Mehrleistung umsetzen, bei Fließkommaberechnungen steigt die Leistung lediglich um 3 Prozent und bei Double-Werten sind es 2,6 Prozent. Im Vergleich zum Core 2 Duo E8500 ist die Integer-Leistung um zwanzig Prozent gestiegen, die Disziplinen Fließkomma und Double konnte Intel sogar um 35,7 bzw. 41,5 Prozent verbessern. Abermals wirkt sich hier nicht nur der höhere Takt sondern vor allen Dingen das HyperThreading positiv auf die Ergebnisse aus.

Dennoch ist HyperThreading eine Krüke und kann vollwertige Kerne nicht ersetzen. Daher kann sich der AMD Phenom II X4 965 einen deutlichen Vorsprung erarbeiten und ist bei Ganzzahlen 71,4, bei Gleitkommawerten 40,9 und bei Double-Berechnungen 41,3 Prozent schneller als der Core i5 661.

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