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Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 1 von 38

UPDATES:




Mit einem "Tock" schickt Intel am heutigen Montag eine neue CPU-Architektur an den Start. Über "Sandy Bridge", so der Name des Westmere-Nachfolgers, hatte Intel im Vorfeld bereits einiges verraten, andere Details sowie erste Prozessoren sickerten auf grauen bis dunklen Wegen in den Fokus des Internets, doch erst heute dürfen wir offiziell über Intels CPU-Familie für das Modelljahr 2011 berichten und die beiden Modelle Core i7 2600K und Core i5 2500K im Detail vorstellen.


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Intel geht für die nächsten Jahre von einem starken Wachstum im Marktsegment der Laptops und Netbooks aus, weshalb neue Architekturen nun immer zeitgleich für den Mobilmarkt und das Desktop-Segment eingeführt werden. Auch für die Desktop-Sparte erwartet Intel bis 2012 noch einen steigenden Bedarf, allerdings sieht die Firma hier einen Trend zu kompakteren Bauformen, die auf energieeffiziente Prozessoren angewiesen sind. Andererseits wechseln viele Spieler von der Konsole zurück zum PC, so dass auch hier eine lukrative Nische besteht. Somit verwundert es kaum, dass Intel seine Sandy-Bridge-Modelle auf breiter Front angreifen lässt - mit 29 Prozessoren und 10 Chipsätzen!


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Wo positionieren sich die neuen CPUs?
Im mittleren Preissegment beerben die ersten Prozessoren der Sandy-Bridge-Architektur die vor einem Jahr vorgestellten Clarkdale-Modelle und in der gehobenen Leistungsklasse lösen sie die Lynnfield-CPUs ab. Während die Clarkdale-CPUs einen Grafikkern besitzen und zumindest ihre CPU-Kerne bereits im 32nm-Prozess gefertigt werden, ist der Lynnfield noch ein Modell der grafiklosen Nehalem-Generation und verwendet eine Strukturgröße von 45 nm. Intel hatte im vergangenen Jahr darauf verzichtet, einen Nachfolger für den Lynnfield zu präsentieren, so dass in dieser Klasse der Die-Shrink und der Architekturwechsel ausnahmsweise einmal zeitgleich vorgenommen werden.


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Grundzüge der Generation "Sandy Bridge"
Alle Sandy-Bridge-CPUs verwenden das vom Clarkdale bekannte 32nm-Fertigungsverfahren. Sie umfassen zwei oder vier CPU-Kerne und enthalten immer einen Grafikkern. Hatte Intel beim Clarkdale noch zwei getrennte Chips auf einer Trägerplatine verbaut, werden beim Sandy Bridge nun die CPU-Kerne, die Grafikeinheit und der Uncore mit Speicher- und PCI-Express-Controller in einem einzigen Die vereint. So bietet Intel nun erstmals auch Quad-Core-CPUs mit integriertem Grafikkern an.


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Leider hat sich Intel dazu entschlossen, abermals einen neuen Sockel einzuführen. Der LGA1155 unterscheidet sich zwar kaum vom im Herbst 2009 vorgestelltem Sockel LGA1156, doch die CPUs der beiden Plattformen sind leider nicht kompatibel. Man kann weder einen Sandy-Bridge-Prozessor im Sockel LGA1156 betreiben noch lassen sich Clarkdale oder Lynnfield im Sockel LGA1155 verwenden. Wir sind gespannt, wie lange es den Sockel LGA1155 geben wird.


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Intel wird die bekannten Produktfamilien Core i7, Core i5 und Core i3 fortführen, der Produktnummer der neuen Modellen aber jeweils eine "2" voranstellen. Endet der Produktname auf "M", handelt es sich um eine Mobil-CPU. Ein "S" deutet auf einen Desktop-Prozessor mit reduziertem Stromverbrauch hin und ein "K" ist für Übertakter von Interesse, da dies jene Modelle kennzeichnet, denen Intel einen frei wählbaren Multiplikator spendiert hat. Die beiden CPUs, welche wir heute vorstellen werden, fallen in diese Kategorie. Neu hinzugekommen ist die Endung "T" für Desktop-Prozessoren mit einer besonders niedrigen TDP von 35 oder 45 Watt. Das "X", welches Desktop-Varianten der Extreme-Klasse kennzeichnet, bleibt vorerst ungenutzt.




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Die Desktop-Prozessoren
Besonders einprägsam ist Intels Namensgebung nicht und aus einem ähnlichen Namen sollte man nicht unbedingt auf eine ähnliche Leistungsfähigkeit schließen. So gibt es vom Core i5-2500 gleich vier Varianten, deren Grundtakt zwischen 2,3 und 3,3 GHz liegt und deren Stromverbrauch sich zwischen 45 und 95 Watt bewegt. Im Grunde gelten im Desktop-Bereich die folgenden Leitregeln:

Es gibt nur eine Ausnahme, welche gegen diese Regeln verstößt: Der Core i5-2390T. Diese CPU besitzt nur halb so viele Kerne und auch nur halb so viel L3-Cache wie die übrigen i5-Modelle, beherrscht im Gegensatz zu diesen aber HyperThreading. Eigentlich handelt es sich somit um einen Core i3, doch der Core i5-2390T beherrscht die Turbo-Funktion.

Hier nun eine Übersicht der neuen Desktop-CPUs anhand ihrer CPU-Merkmale:

CPUTakt
in GHz
Kerne
Threads
L3
in MB
TDP
in W
Preis
in US$
Core i7-2600K3,4-3,84/8895317
Core i7-26003,4-3,84/8895294
Core i7-2600S2,8-3,84/8865306
Core i5-2500K3,3-3,74/4695216
Core i5-25003,3-3,74/4695205
Core i5-2500S2,7-3,74/4665216
Core i5-2500T2,3-3,34/4645216
Core i5-24003,1-3,44/4695184
Core i5-2400S2,5-3,34/4665195
Core i5-2390T2,7-3,52/4335195
Core i5-23002,8-3,14/4695177
Core i3-21203,32/4365138
Core i3-21003,12/4365117
Core i3-2100T2,52/4335127

Hinsichtlich der energieeffizienten S- und T-Varianten bleibt anzumerken, dass diese auf die Funktionen AES (Advanced Encryption Standard), TXT (Trusted Execution Technology) und vPro (System-Management) verzichten müssen und daher nur bedingt für den professionellen Einsatz geeignet sind.

Eine zweite Übersicht zeigt die Grafik-Merkmale der neuen Desktop-CPUs:

CPUKennungShader2D-Takt
in MHz
3D-Takt
in MHz
Preis
in US$
Core i7-2600KHD 3000128501350317
Core i7-2600HD 200068501350294
Core i7-2600SHD 200068501100306
Core i5-2500KHD 3000128501100216
Core i5-2500HD 200068501100205
Core i5-2500SHD 200068501100216
Core i5-2500THD 200066501250216
Core i5-2400HD 200068501100184
Core i5-2400SHD 200068501100195
Core i5-2390THD 200066501100195
Core i5-2300HD 200068501100177
Core i3-2120HD 200068501100138
Core i3-2100HD 200068501100117
Core i3-2100THD 200066501100127

Nur die beiden K-Modelle verfügen über die schnellere Grafikvariante HD 3000, welche doppelt so viele Recheneinheiten besitzt wie die Standardausführung HD 2000. Dies erscheint absurd, denn gerade die Prozessoren mit einem freiem Multiplikator werden zumeist im Zusammenspiel mit dem P67-Chipsatz verwendet. Intels P67 ermöglicht das Übertakten per Multiplikator, führt die Grafikfunktion des Prozessors aber nicht aus, weshalb der schnelle Grafikkern ungenutzt bleibt. Verbaut man einen K-Prozessor hingegen auf einem Mainboard mit Intels H67-Chipsatz, kann man zwar den Multiplikator des Grafikkerns verändern, nicht aber den der CPU-Kerne.

Neben 3D- und Videobeschleunigung kann die Grafikeinheit der Sandy-Bridge-CPUs auch beim Umwandeln von Videoformaten helfen. Intel bezeichnet die Hardwareunterstützung des Transcodings als "Quick Sync Video" und hat diese Funktion in beide Grafikkerne integriert.




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Die Mobil-Prozessoren
Wer nun gedacht hat, die Namensgebung bei den Desktop-Prozessoren sei ein wenig verwirrend, sollte nun tief durchatmen. Ohne einen Kompass oder eine Übersichtstabelle steht man bei Intels neuen Mobil-CPUs im Wald und sieht vor lauter Zahlen und Ziffern keinen Baum mehr. Insbesondere bei den i7-Varianten herrscht ein absolutes Chaos:

Die folgende Tabelle zeigt die CPU-Parameter der neuen Mobil-Prozessoren auf:

CPUTakt
in GHz
Kerne
Threads
L3
in MB
TDP
in W
Preis
in US$
Core i7-2920XM2,5-3,54/88551096
Core i7-2820QM2,3-3,44/8845568
Core i7-2720QM2,2-3,34/8645378
Core i7-2635QM2,0-2,94/8645k.A.
Core i7-2630QM2,0-2,94/8645k.A.
Core i7-2620M2,7-3,42/4435346
Core i7-2649M2,3-3,22/4425346
Core i7-2629M2,1-3,02/4425311
Core i7-2657M1,6-2,72/4417317
Core i7-2617M1,5-2,62/4417289
Core i5-2540M2,6-3,32/4335266
Core i5-2520M2,5-3,22/4335225
Core i5-2410M2,3-2,92/4335k.A.
Core i5-2537M1,4-2,32/4317250
Core i3-2310M2,12/4335k.A.

Es ist uns ein Rätsel, warum Intel im Mobilsegment darauf verzichtet hat, eine klare Trennung von Dual- und Quad-Core-CPUs vorzunehmen. Es hätte sich geradezu angeboten, die Doppelkerne als i5 einzustufen und das Prädikat i7 auf die Vierkern-Modellen zu beschränken.

Die zweite Tabelle fasst die Grafikeigenschaften der neuen Mobil-Prozessoren zusammen:

CPUKennungShader2D-Takt
in MHz
3D-Takt
in MHz
Preis
in US$
Core i7-2920XMHD 30001265013001096
Core i7-2820QMHD 3000126501300568
Core i7-2720QMHD 3000126501300378
Core i7-2635QMHD 3000126501200k.A.
Core i7-2630QMHD 3000126501100k.A.
Core i7-2620MHD 3000126501300346
Core i7-2649MHD 3000125001100346
Core i7-2629MHD 3000125001100311
Core i7-2657MHD 3000123501000317
Core i7-2617MHD 300012350950289
Core i5-2540MHD 3000126501300266
Core i5-2520MHD 3000126501300225
Core i5-2410MHD 3000126501200k.A.
Core i5-2537MHD 300012350900250
Core i3-2310MHD 3000126501100k.A.

Im Gegensatz zum Desktop-Segment hat Intel jeden Mobil-Prozessor mit dem schnelleren HD-3000-Kern ausgestattet, wodurch eine diskrete Grafiklösung überflüssig werden soll. Während Spieler dennoch auf einen dedizierten Grafikchip achten werden, bietet der HD 3000 noch einen ganz anderen Vorteil: Da er die CPU-Kerne beim Umwandeln von Videos deutlich entlastet, verlängert er die Akkulaufzeit des Laptops.




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Transistoren und Cache
Wie bereits erwähnt, verwendet Intel für seine Sandy-Bridge-CPUs weiterhin Strukturgrößen von 32 nm und Transistoren vom Typ High-k + Metal Gate. Die Quad-Core-Variante mit HD 3000 Grafikkern bringt auf 216 mm2 rund 995 Millionen Transistoren unter, während sich die 624 Millionen Transistoren eines Doppelkern-Prozessors mit HD 3000 mit 149 mm2 begnügen. Die kompakteste Variante des Sandy Bridge umfasst zwei CPU-Kerne und die Grafikeinheit HD 2000. Sie besteht aus 504 Millionen Transistoren und findet auf einer Die-Fläche von 131 mm2 Platz.


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Intel hat die CPU-Kerne und die Grafikeinheit um den L3-Cache (16-fach assoziativ) herum angeordnet, da beim Sandy Bridge erstmals auch die integrierte Grafik auf die dritte Cache-Ebene zugreifen kann. Ein Ringbus verbindet hierbei den L3-Cache (LLC = Last Level Cache) mit allen Kernen und dem Uncore-Bereich, der neuerdings als "System Agent" bezeichnet wird. Der L3-Cache arbeitet im Gegensatz zu den Lynnfield-Modellen nun mit dem vollen CPU-Takt, was insbesondere bei speicherintensiven sowie multithreaded programmierten Anwendungen zu einer spürbaren Leistungssteigerung führen könnte.


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Weiterhin besitzt jeder der Rechenkerne einen eigenen, 256 KByte großen L2-Cache (8-fach assoziativ) sowie 64 KByte L1-Cache (8-fach assoziativ). Letzterer teilt sich in 32 KByte für Daten und 32 KByte für Instruktionen auf. Weiterhin umfasst der Prozessor auch einen Speicher-Controller mit zwei DDR3-Kanälen sowie einen PCI-Express-Controller der zweiten Generation. Der PCI-Express-Controller umfasst 16 Lanes zur Anbindung von ein oder zwei Grafikkarten. Zum Einsatz von zwei Grafikkarten werden die Lanes gerecht verteilt, so dass jede Karte acht Lanes erhält. Diese Funktion kann allerdings nur in Verbindung mit dem P67-Chipsatz genutzt werden. Der Speicher-Controller unterstützt offiziell nur DDR3-1066 sowie DDR3-1333, es sind jedoch auch Teiler für höhere Taktraten verfügbar.


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Weiterhin hat Intel im Vergleich zur Nehalem-Architektur etliche Verbesserungen im Bereich der Prozessorarchitektur vorgenommen, welche die Auslastung der Rechenwerke weiter optimieren sollen. Bereits die vorausgegangenen CPU-Generationen von Intel erzielten im Vergleich zu AMDs K10-Architektur eine bessere Rechenleistung pro MHz. Sandy Bridge dürfte diesen Abstand weiter vergrößern und somit auf breiter Front zu einer spürbaren Leistungssteigerung führen.

Advanced Vector Extensions
Eine grundlegende Neuerung stellen die Advanced Vector Extensions (AVX) dar. Hierbei handelt es sich um eine neue Befehlssatzerweiterung, welche die Register von 128 auf 256 Bit verbreitert und hierdurch insbesondere komplexe Gleitkomma-Operationen beschleunigen soll. Linux unterstützt AVX seit dem Kernel 2.6.30, bei Windows 7 und Windows Server 2008 R2 wird der bisher noch nicht in der finalen Version verfügbare Service Pack 1 benötigt. Nach aktuellen Stand ist für Windows Vista keine AVX-Unterstützung geplant.




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Turbo Boost 2.0
Seit der Vorstellung der ersten Nehalem-CPUs verwendet Intel sowohl im Mobil- als auch im Desktop-Segment eine Technologie namens "Turbo Boost". Diese soll dafür sorgen, dass die maximale TDP der Prozessoren besser ausgenutzt wird, indem die Kerne um so höher takten, je weniger Kerne belastet werden. Erst wenn die Temperatur zu hoch wird, der Prozessor seine maximale TDP überschreitet oder sich die Stromstärke außerhalb der Spezifikation bewegt, wird der Takt zwangsweise reduziert.


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Die zweite Generation von Turbo Boost soll nun dafür sorgen, dass die Turbo-Taktraten länger gehalten werden. Intel hat nämlich festgestellt, dass die Temperatur langsamer ansteigt als der Stromverbrauch. Diesen Zeitraum will Intel nun ausnutzen und hat hierzu eine zweite TDP-Stufe hinterlegt, die kurzfristig geduldet wird. Beim Core i7 2600K und Core i5 2500K liegt die dauerhafte TDP bei 95 Watt und die kurzfristige Obergrenze bei 118 Watt. Der höhere Stromverbrauch wird für eine Sekunde geduldet, sofern die maximale Temperatur nicht überschritten wird.


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Bei gut gekühlten Desktop-CPUs werden die Leistungssteigerungen durch Turbo Boost 2.0 eher gering ausfallen, da keine weiteren Turbostufen hinzugekommen sind und die einzelnen Stufen von 133,33 auf 100,00 MHz reduziert wurden. In Notebooks, wo die TDP-Grenzen deutlich enger gezogen sind und zudem mehr Turbostufen zur Verfügung stehen, stellt sich die Sachlage etwas anders dar. Hier kann Turbo Boost 2.0 deutlich mehr bewirken, zumal auch der Grafikkern in die Rechnung mit einbezogen wird und je nach Auslastung des Prozessors höher oder niedriger taktet.

Folgende Turbostufen bieten die getesteten Prozessoren Core i7 2600K und Core i5 2500K:

Takt / SpannungCore i7 2600KCore i5 2500K
Multiplikator, Idle1616
Takt, Idle1596,3 MHz1596,6 MHz
Spannung, Idle0,976 V0,984 V
Multiplikator, 1 Thread3837
Takt, 1 Thread3792,2 MHz3692,7 MHz
Spannung, 1 Thread1,216 V1,224 V
Multiplikator, 2 Threads3736
Takt, 2 Threads3696,3 MHz3596,4 MHz
Spannung, 2 Threads1,208 V1,216 V
Multiplikator, 3 Threads3635
Takt, 3 Threads3592,8 MHz3458,0 MHz
Spannung, 3 Threads1,200 V1,208 V
Multiplikator, 4 Threads3534
Takt, 4 Threads3495,1 MHz3392,6 MHz
Spannung, 4 Threads1,192 V1,200 V
Basistakt99,9 MHz99,9 MHz
Speichertakt665,3 MHz665,3 MHz

Die obigen Werte wurden mit Hilfe der Programme CPU-Z und Core2MaxPerf ermittelt. Dabei zeigte sich, dass die beiden Sandy-Bridge-CPUs deutlich öfter ihren Takt absenken als beispielsweise unsere Lynnfield- und Bloomfield-Modelle.




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Der Multiplikator und der Basistakt
Dass die Turbostufen nur noch 100,00 MHz umfassen, liegt im geänderten Basistakt begründet. Hatte Intel bisher mit Schritten von 133,33 MHz gearbeitet, so sind es bei den neuen CPU-Kernen nun 100,00 MHz sowie 50,00 MHz beim Grafikkern. Zudem kommt nur noch ein integrierter Taktgeber zur Anwendung, weshalb sich die Änderung des Basistaktes auf alle Systemkomponenten auswirkt. Dies hat zur Folge, dass ein Übertakten durch Anhebung des Basistaktes so gut wie unmöglich geworden ist. Dennoch muss nicht jeder zu den beiden K-Modellen greifen, deren maximaler Multiplikator bei 57 liegt und zumindest in der Theorie Taktraten von bis zu 5,7 GHz ermöglicht.


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Quasi als Ersatz für die weggefallene Anhebung des Basistaktes hat Intel allen neuen Prozessoren der Baureihen Core i7 und Core i5 einen limitierte Entsperrung des Multiplikators vergönnt. Diese beläuft sich auf vier Stufen bzw. 400 MHz. Nehmen wir als Beispiel den Core i5 2500 (ohne "K"), dessen Turbo-Stufen bei 34, 35, 36 und 37 liegen. Durch die limitierte Entsperrung kommen wir auf 38, 39, 40 und 41, was Taktraten zwischen 3,8 und 4,1 GHz entspricht.


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Es bleibt jedoch ein Wermutstropfen, denn diese Art der Übertaktung funktioniert nur mit dem Chipsatz P67. Wer die integrierte Grafikeinheit verwenden möchte und daher zum H67 greift, kann lediglich den Multiplikator des Grafikkerns anheben. Wir haben beide Varianten ausprobiert und unsere Ergebnisse im Kapitel "Übertakten" zusammengefasst.

Die Chipsätze
Während es an Intels Lynnfield-CPUs wenig auszusetzen gab, konnten die dazugehörigen Chipsätze nur bedingt überzeugen. Neue Technologien wie SATA 6 Gb/s und USB 3.0 fehlten Intels P55, H55 und H57, zudem arbeiteten die PCI-Express-Lanes dieser Chipsätze nur mit halber Taktrate. Dies hatte zur Folge, dass auch nachgerüstete Controller-Karten für SATA 6 Gb/s und USB 3.0 nicht ihre volle Leistung erreichen konnten.


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Die neuen Chipsätze P67 und H67 beheben zumindest die beiden größten Schwachstellen ihrer Vorgänger. Zwei der sechs SATA-Anschlüsse arbeiten mit 6 Gb/s, die restlichen vier mit 3 Gb/s. Da lediglich schnelle Solid State Drives die hohe Bandbreite benötigen, sollte dies für die meisten Nutzer ausreichen. Zudem hat Intel den acht PCIe-2.0-Lanes der Chipsätze diesmal die volle Bandbreite zugestanden. USB 3.0 muss hingegen auch weiterhin nachgerüstet werden.




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Die Grafikkerne HD 3000 und HD 2000
Intels neue Grafikkerne HD 3000 und HD 2000 beherrschen DirectX 10.1 inklusive Shader-Modell 4.1 sowie OpenGL in der Version 3.0. Dies ist ein kleiner Fortschritt zum Clarkdale, dessen Grafikeinheit auf DirectX 10 und OpenGL 2.1 beschränkt war. Die Zahl der Execution Units (EUs) belief sich beim Clarkdale auf 12, was der Ausstattung der Variante HD 3000 entspricht.


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Der Grafikkern HD 2000, welcher sich abgesehen von den K-Modellen in allen Desktop-CPUs befindet, kann hingegen nur sechs EUs vorweisen. Da hilft es auch wenig, dass Intel die Taktrate der Grafikeinheit von maximal 900 MHz auf bis zu 1.350 MHz angehoben hat. Für Spieler sind die integrierten Grafikeinheiten zwar kaum geeignet, doch im Heimkino-PC machen sie durchaus eine gute Figur. Intel unterstützt nun auch stereoskopisches 3D, welches über einen HDMI-Ausgang der Generation 1.4 ausgegeben wird.


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Beim Post-Processing wurden die Korrektur von Hauttönen, die Verbesserung der Kontraste sowie die volle Farbkontrolle ergänzt. Doch dies sind nicht die einzigen Neuerungen, denn die Hardware-Beschleunigung greift beim Sandy Bridge nicht nur bei der Wiedergabe hochauflösender Videos (AVC, MPEG2, VC1), sondern auch beim Transcoding.


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Wird Videomaterial von einem Format in ein anderes konvertiert, kann diese Operation auf den CPU-Kernen oder von der Grafikeinheit ausgeführt werden. Intel nennt diese Funktion, welche den Prozessor spürbar entlastet, "Quick Sync Video". Unterstützt werden die weit verbreiteten Codecs H.264 und MPEG2. Als kurzen Test wandeln wir ein Video von MP4 nach H264.AVI:

Arcsoft MediaConverter 7 in s - geringere Werte sind besser
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
CPU-Last: 100%
23
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
CPU-Last: 4-12%
23
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,10 GHz
CPU-Last: 5-21%
26
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
CPU-Last: 100%
31

Beim Core i5 2500K brauchen die CPU-Kerne für die Umwandlung des Videos rund 19,2 Prozent mehr Zeit als der Grafikkern. Der Core i7 2600K liegt mit seiner Grafikeinheit gleich auf, da dieser Prozessor auf HyperThreading zurückgreifen kann. Werden die CPU-Kerne verwendet, sind diese zu 100 Prozent ausgelastet. Beim Transcoding auf der Grafikeinheit bewegt sich die Auslastung hingegen nur zwischen 4 und 21 Prozent.




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Vergleichs-Prozessoren und Testsysteme
Intel hatte uns in den vergangenen Monaten etliche CPU-Sockel beschert, so dass wir für unsere Vergleichsprozessoren gleich vier verschiedene Plattformen nutzen müssen. Hinzu kommen zwei neue Plattformen für die Sandy-Bridge-CPUs. In der ersten Konfiguration kam das Mainboard Intel DP67BG, welches wir für die CPU-Benchmarks und zum Übertakten verwendet haben, zum Einsatz:


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Konfiguration für Core i7 2600K und Core i5 2500K (CPU-Benchmarks und Übertakten):

Zum Test der integrierten Grafikkerne mussten wir zu einem anderen Mainboard greifen. Wir haben uns für Intels DH67BL entschieden:


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Konfiguration für Core i7 2600K und Core i5 2500K (Test der integrierten Grafik):

Konfiguration für Intels Core i7 870:

Konfiguration für Intels Core i7 980X, Core i7 965X, und Core i7 920:

Konfiguration für Intels Core i5 661:

Konfiguration für Intels Core 2 Extreme QX9770 und Core 2 Duo E8500:

AMDs Prozessoren haben wir allesamt auf dem ASUS Crosshair IV Formula mit AMDs 890FX Chipsatz getestet, wir hätten aber genauso gut eine ältere Hauptplatine mit dem Sockel AM2+ und DDR2-Speicher verwenden können.

Konfiguration für AMDs Phenom II X6 1100T BE, Phenom II X6 1090T BE, Phenom II X6 1075T, Phenom II X4 965 BE, Phenom II X4 955 BE und Phenom II X2 560 BE:




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SiSoft Sandra 2011b (17.25) Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2011b (17.25).

Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen. Die Ergebnisse des Core i7 980X und des Core i5 661 müssen wir an dieser Stelle schuldig bleiben, da uns diese Prozessoren leider nicht für eine Nachmessung zur Verfügung stehen.

SiSoft Sandra 2011b Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
117.57
82.75
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
98.24
69.00
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
94.21
61.29
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
82.70
48.60
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
82.53
58.10
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
68.74
57.26
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
67.49
55.64
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
63.45
52.12
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
48.72
39.46
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
45.62
37.06
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
45.00
37.00
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
23.15
19.14

Bereits die erste Prüfung dominiert der neue Core i7 2600K. Die Integer-Wertung fällt um 24,8 Prozent höher aus als beim Core i7 870, die Gleitkomma-Messung wird sogar um 35,1 Prozent besser bewertet. Da kann der Core i5 2500K nicht mithalten, denn diesem Sandy-Bridge-Prozessor fehlt das HyperThreading. Somit liegt er um 12,2 bzw. 20,7 Prozent hinter dem Lynnfield zurück.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 10 von 38

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Multimedia
Wir bleiben bei den synthetischen Messungen und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen. Die Ergebnisse des Core i7 980X und des Core i5 661 müssen wir an dieser Stelle schuldig bleiben, da uns diese Prozessoren leider nicht für eine Nachmessung zur Verfügung stehen.

SiSoft Sandra 2011b Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
201.08
152.82
83.28
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
181.28
135.68
73.26
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
174.09
129.70
70.33
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
157.37
107.60
58.27
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
152.39
113.39
61.61
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
85.67
141.41
77.00
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
83.00
137.16
74.62
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
77.88
128.54
70.00
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
58.23
97.00
52.89
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
54.79
91.18
49.71
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
54.74
91.32
49.72
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
27.32
47.00
25.66

Auch die Multimedia-Tests von SiSoft Sandra beherrscht der Core i7 2600K, der diesmal zwischen 15,5 und 18,4 Prozent besser abschneidet als der Core i7 870. Der Core i5 2500K liegt hingegen um 9,6 bis 17,2 Prozent zurück, da Sandra sehr deutlich von HyperThreading profitiert.




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SiSoft Sandra 2011b (17.25) Kryptographie
Kryptographie, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten, ist eine weitere Disziplin, welche SiSoft Sandra 2011b messen kann. Getestet wird mit einer AES256 (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung und dem Secure Hash Algorithm (SHA256). Intel hat seine Westmere- und Sandy-Bridge-CPUs mit Optimierungen ausgestattet, welche Verschlüsselungsoperationen deutlich beschleunigen sollen.

Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen. Die Ergebnisse des Core i7 980X und des Core i5 661 müssen wir an dieser Stelle schuldig bleiben, da uns diese Prozessoren leider nicht für eine Nachmessung zur Verfügung stehen.

SiSoft Sandra 2011b Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
5290
799
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
5000
875
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
1003
909
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
974
881
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
917
827
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
820
871
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
787
834
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
690
729
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
689
624
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
653
588
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
651
588
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
337
303

In Hinblick auf die Kryptographie scheint HyperThreading die AES-Erweiterung auszubremsen, so dass diesmal der Core i5 2500K in Führung geht. Dank ihres erweiterten Befehlssatzes, sind die beiden Sandy-Bridge-CPUs bei der Verschlüsselung mehr als sechsmal schneller als der Core i7 870. Beim Hashing ist der Core i5 2500K hingegen um 4,2 Prozent langsamer und der Core i7 2600K lediglich um 4,9 Prozent schneller.




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SiSoft Sandra 2011b (17.25) Speicherbandbreite
Durch die Integration des Speicher-Controllers in die CPU hatte AMD lange Zeit einen architektonischen Vorteil, doch Intel hat die Engstelle Frontsidebus seit dem Nehalem ebenfalls beseitigt. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen. Die Ergebnisse des Core i7 980X und des Core i5 661 müssen wir an dieser Stelle schuldig bleiben, da uns diese Prozessoren leider nicht für eine Nachmessung zur Verfügung stehen.

SiSoft Sandra 2011b Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
18.87
18.91
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
18.77
18.82
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
16.20
16.24
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
16.13
16.15
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
14.71
14.80
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
12.49
12.52
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
12.51
12.49
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
12.49
12.49
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
12.46
12.47
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
12.44
12.45
Phenom II 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
11.76
11.73
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
10.38
10.35

Den höchsten Speicherdurchsatz erreichen zwar nach wie vor die LGA1366-Modelle dank ihres dritten Speicherkanals, doch die Sandy-Bridge-CPUs liegen nicht weit zurück. Ein weiteres Mal sehen wir den Core i5 2500K knapp vor dem Core i7 2600K und beide Prozessoren halten einen Vorsprung von knapp zehn Prozent auf den Core i7 870.

Aufgrund des frei wählbaren Speicherteilers und der XMP-Unterstützung des P67-Chipsatzes bietet es sich an, die Sandy-Bridge-CPUs zusammen mit schnellem OC-Speicher zu verwenden:

SiSoft Sandra 2011b Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1600CL8/2Ch
21.23
21.23
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1600CL8/2Ch
21.00
21.00
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
18.87
18.91
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
18.77
18.82

In Kombination mit zwei DDR3-1600CL8-Modulen vom Typ Corsair TR3X6G1600C8D erzielen die beiden Sandy-Bridge-CPUs einen deutlich höheren Speicherdurchsatz als die Bloomfield-Prozessoren mit drei DDR3-1333CL9-Riegeln.




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Cinebench 11.5 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 11.5 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen. Die Ergebnisse des Core i7 980X und des Core i5 661 müssen wir an dieser Stelle schuldig bleiben, da uns diese Prozessoren leider nicht für eine Nachmessung zur Verfügung stehen.

Cinebench 11.5 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
6.83
1.52
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
5.88
1.11
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
5.73
1.15
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
5.71
1.08
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
5.48
1.20
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
5.41
1.47
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
5.37
1.05
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
4.85
1.01
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
4.04
1.03
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
3.81
0.97
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
3.60
0.91
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
1.96
1.00

Verwenden wir bei Cinebench 11.5 nur einen Thread, zeichnen sich deutlich die Architekturverbesserungen der Sandy-Bridge-CPUs ab: Der Core i5 2500K ist 22,5 Prozent performanter als der Core i7 870 und der Vorsprung des Core i7 2600K beläuft sich sogar auf 26,7 Prozent. Werden alle Kerne und HyperThreading genutzt, liegt der Core i5 2500K nur um 1,3 Prozent hinter dem Lynnfield zurück, der Core i7 2600K setzt sich deutlich ab und erarbeitet sich einen Vorteil von 24,6 Prozent.




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Cinebench 10 64-Bit: Rendering
Neben Cinebench 11.5 haben wir auch noch die ältere Version 10 in unserem Testparcours, da uns die Vergleichswerte einiger Prozessoren nur mit dieser Ausgabe vorliegen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Cinebench 10 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
26723
4694
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
22821
5902
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
20236
5832
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
19107
4551
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
19013
4061
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
18543
4572
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
18506
3927
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
17316
3807
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
15902
3760
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
14239
3964
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
14236
3956
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
13376
3719
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
11907
3396
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
10895
4617
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
7575
3916
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
7429
3822

Bei Cinebench 10 ist der Core i7 2600K multithreaded deutliche 23,1 Prozent schneller als der Core i7 870 und auch der Core i5 2500K sichert sich noch einen Vorsprung von 9,1 Prozent. Wird nur ein Thread verwendet, wächst der Vorteil des Core i7 2600K auf 29,1 Prozent und der des Core i5 2500K auf 27,6 Prozent an. Selbst dem Core i5 2500K gelingt es, an Intels einstigem Überflieger Core i7 965X sowie an AMDs aktuellem Top-Modell Phenom II X6 1100T BE vorbeizuziehen.




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POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie mit der maximalen Anzahl an Threads. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
6334
884
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
4947
1082
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
4428
858
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
4311
833
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
4148
855
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
4061
808
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
3940
847
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
3918
1060
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
3476
720
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
3092
789
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
2925
740
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
2906
743
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
2882
744
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
2162
856
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
1512
766
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
1456
734

POV-Ray kann die Kerne sowie das HyperThreading sehr effinzient nutzen und so findet sich der Core i5 2500K diesmal ganz knapp hinter dem Core i7 870. Der Core i7 2600K, welcher über HyperThreading verfügt, ist bei Verwendung von acht Threads dann aber wieder klare 25,6 Prozent schneller als der Core i7 870. Kommt nur ein Thread zum Einsatz, beläuft sich der Vorsprung der Sandy-Bridge-CPUs auf 25,1 bzw. 27,7 Prozent.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 16 von 38

7-Zip 9.10 Beta: Archivieren
Wir packen mit 7-Zip die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Da 7-Zip beim Packen maximal zwei Kerne auslasten kann, machen wir einen Durchlauf mit einem und einen zweiten mit zwei Threads. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

7-Zip 9.10 Beta Packen: 2 Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
78
195
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
82
199
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
87
202
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
87
203
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
93
205
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
106
245
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
113
248
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
115
240
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
116
244
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
116
256
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
117
249
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
119
251
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
122
249
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
124
273
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
125
248
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
151
319

Da 7-Zip nur zwei Kerne verwendet, spielt in diesem Test die Taktrate eine wichtige Rolle. Verwenden wir nur einen Thread, packt der Core i5 2500K rund 2,9 Prozent schneller als der Core i7 870 und der Core i7 2600K ist um 4,9 Prozent schneller. Diese Ergebnisse spiegeln in etwa die Unterschiede der maximalen Turbo-Takte wieder, doch sobald wir zwei Threads verwenden, können sich die Sandy-Bridge-CPUs viel deutlicher vom Lynnfield absetzen. Der Core i5 2500K ist nun um 11,8 Prozent schneller und der Core i7 2600K packt um 16,1 Prozent schneller - das reicht sogar, um Intels 6-Kern-CPU Core i7 980X auf den dritten Platz zu verweisen!




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WinRAR 3.91: Archivieren
Ein zweiter, weit verbreiteter Packer, welcher mehr als einen Prozessorkern auslasten kann, ist WinRAR. WinRAR geht hierbei sogar noch einen Schritt weiter als 7-Zip, denn es kann seine Arbeit auf 8 Threads verteilen. Abermals packen wir die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite und stoppen die Zeit. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

WinRAR 3.91 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
82
216
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
84
219
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
87
236
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
96
245
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
104
229
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
105
287
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
143
301
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
147
315
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
149
320
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
152
323
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
162
325
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
165
377
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
169
332
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
179
302
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
206
413
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
213
328

Da WinRAR mehrere Threads nutzen kann, sind die Sandy-Bridge CPUs diesmal nicht ganz so dominant. Werden acht Threads verwendet, ist der Core i7 2600K exakt 12,5 Prozent schneller als der Core i7 870. Der Core i5 2500K, dem das HyperThreading fehlt, benötigt hingegen 8,3 Prozent mehr Zeit zum Erstellen des Archivs. Kommt nur ein Thread zur Anwendung, arbeitet der Core i5 2500K dann wieder um 6,5 Prozent schneller als der Core i7 870 und der Core i7 2600K ist um 10,6 Prozent schneller.




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DivX 7.2.1: Video-Encoding
Kommen wir nun zu den Multimedia-Benchmarks. Zunächst werden wir mit DivX 7.2.1 eine 120 Sekunden lange Videosequenz von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) nach DivX HD1080P konvertieren und stoppen die hierzu benötigte Zeit. Die Zeitmessung läuft vom Beginn der Konvertierung bis zur Fertigstellung der Menüstruktur. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

DivX 7.2.1: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
82.69
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
83.43
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
91.21
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
92.45
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
95.41
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
97.56
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
99.82
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
102.95
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
107.45
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
107.77
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
109.65
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
110.78
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
112.79
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
117.74
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
132.25
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
138.40

Der Video-Encoder DivX profitiert deutlich von Intels neuer Architektur: Der Core i7 2600K übernimmt die Spitze des Feldes und benötigt für die Umwandlung des Videos rund 13,3 Prozent weniger Zeit als der Core i7 870. Der Core i5 2500K arbeitet kaum langsamer und rechnet knapp 12,6 Prozent schneller als der Lynnfield. Mehr als vier Threads kann DivX nicht effizient nutzen, so dass sich Intels 6-Kern-CPU Core i7 980X mit dem dritten Rang begnügen muss.




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Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als zweite Video-Software verwenden wir den Windows Movie Maker, welcher zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate SP2 gehört. Abermals konvertieren wir die 120 Sekunden lange Videosequenz - diesmal von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) in Windows Media HD1080p - und stoppen die Zeit. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
57.39
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
60.85
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
62.02
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
73.43
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
76.16
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
77.57
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
79.04
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
79.82
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
81.33
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
81.57
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
85.47
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
86.49
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
89.93
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
99.89
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
129.55
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
134.67

Microsofts Windows Movie Maker beschert uns ein seltsames Ergebnis: Auf allen vier getesteten Mainboards liegt der Core i5 2500K reproduzierbar vor dem Core i7 2600K. Der Core i5 2500K ist diesmal um 28,1 Prozent schneller fertig als der Core i7 870, der Vorsprung des Core i7 2600K beläuft sich hingegen nur auf 22,3 Prozent. Zwischen den beiden Sandy-Bridge-CPUs finden wir Intels 6-Kern-CPU Core i7 980X.

Doch warum ist der Core i5 2500K schneller? Als Ursache vermuten wir das HyperThreading und machen einen schnellen Gegentest:

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
55.57
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
57.39
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
62.02

Deaktivieren wir das HyperThreading im BIOS, kann sich der Core i7 2600K wieder an die Spitze setzen. Während einige Programme von den logischen Kernen profitieren, gibt es immer noch ein paar, welche sich mit zu vielen Threads verzetteln.




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Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format bei Verwendung der höchsten Qualitätsstufe. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
150
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
154
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
175
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
181
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
182
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
183
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
196
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
198
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
214
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
215
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
223
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
228
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
234
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
241
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
253
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
254

Audacity gehört zu den noch immer zahlreichen Programmen, die lediglich einen Thread verwenden. Diesem Test dominieren dennoch die Sandy-Bridge-CPUs, die sich klar an die Spitze des Feldes setzen. Der Core i5 2500K beendet den Export rund 14,9 Prozent schneller als der Core i7 870, der Vorsprung des Core i7 2600K beläuft sich sogar auf 17,1 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass der Turbo-Takt bei Auslastung eines Kerns um lediglich 2,8 bzw. 5,6 Prozent gestiegen ist, darf man diese Ergebnisse durchaus als beachtlich bewerten.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 21 von 38

Street Fighter IV (1280x1024, kein AA)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Wir haben alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
331.21
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
323.76
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
321.65
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
303.64
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
298.33
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
285.41
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
272.65
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
262.91
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
259.65
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
256.06
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
255.66
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
252.97
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
238.37
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
209.43
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
187.36
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
179.92

Lassen wir Street Fighter IV mit einer moderaten Auflösung und ohne bildverbessernde Filter laufen, verfehlt der Core i5 2500K nur knapp das Niveau des Core i7 980X und erreicht eine um 7,8 Prozent höhere Framerate als der Core i7 870. Der Core i7 2600K ist diesmal um 11,0 Prozent schneller als der Lynnfield.

Doch wie steht es um die integrierte Grafikeinheit der Sandy-Bridge-CPUs? Wir greifen zu einem Mainboard mit Intels H67-Chipsatz und ziehen zwei preiswerte Grafikkarten zum Vergleich heran:

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 5570
82.96
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
28.84
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
27.09
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
13.94

Intels HD Graphics 3000 schlägt sich zwar deutlich besser als eine drei Jahre alte Grafikkarte der Einstiegsklasse, doch gegen ein aktuelles Modell der 50-Euro-Kategorie ist die CPU-Grafik auch weiterhin chancenlos. Obwohl wir mit 1280 x 1024 Bildpunkten eine recht geringe Auflösung gewählt haben und Street Fighter IV ausgesprochen anspruchslos ist, erreichen wir keine spielbare Framerate. Zudem darf man nicht vergessen, dass nur die K-Modelle sowie die Mobil-Prozessoren mit der 3000er Grafikeinheit ausgestattet sind und sich die übrigen Desktop-CPUs der Sandy-Bridge-Familie mit der deutlich langsameren HD Graphics 2000 zufrieden geben müssen.




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Street Fighter IV (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf von "Street Fighter IV" steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Street Fighter IV in fps (1920x1200, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
162.79
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
162.72
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
161.13
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
160.47
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
160.07
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
159.55
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
155.94
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
155.68
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
154.87
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
154.58
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
154.52
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
154.25
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
152.79
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
137.91
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
128.90
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
124.55

Auch Kantenglättung und eine hohe Auflösung ändern nichts daran, dass Intels Sandy-Bridge-CPUs das Testfeld anführen. Da nun aber die Grafikkarte zum limitierenden Faktor wird, beläuft sich der Vorsprung der beiden Newcomer auf den Core i7 870 nur noch auf um die zwei Prozent.




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Tom Clancy's HAWX (1280x1024, kein AA)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden. HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen auf "hoch" und die Umgebungs-Absorption auf "sehr hoch" gestellt.

Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
158
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
155
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
155
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
152
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
147
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
138
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
137
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
132
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
132
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
129
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
128
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
126
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
126
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
118
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
110
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
107

Auch bei Tom Clancy's HAWX sehen wir die beiden Sandy-Bridge-CPUs an der Spitze des Feldes. Der Core i5 2500K berechnet 5,4 Prozent mehr Frames pro Sekunde als der Core i7 870 und beim Core i7 2600K beläuft sich dieser Vorsprung auf 7,5 Prozent. Erstaunlich: Der Core i5 2500K und der sündhaft teure Core i7 980X liegen einmal mehr gleichauf.

Werfen wir noch schnell einen Blick auf die 3D-Performance der integrierten Grafikeinheit der Sandy-Bridge-CPUs:

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 5570
35
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
15
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
12
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
5

Tom Clancy's HAWX ist recht anspruchsvoll, selbst die Radeon HD 5570 erreicht nur mit Mühe eine spielbare Framerate. Davon ist Intels Grafikkern weit entfernt und ruckelt mit mageren 12 bis 15 fps durch die Leistungsmessung. Spieletauglich ist eine solche Grafiklösung nur dann, wenn der Benutzer entsprechend leidensfähig ist.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 24 von 38

Tom Clancy's HAWX (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Tom Clancy's HAWX in fps (1920x1200, 8x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
97
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
95
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
95
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
94
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
94
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
93
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
93
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
93
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
92
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
92
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
92
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
91
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
91
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
87
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
87
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
81

Heben wir die Auflösung an und aktivieren die achtfache Kantenglättung, limitiert abermals unsere Grafikkarte. Core i5 2500K und Core i7 870 liegen nun gleichauf, der Core i7 2600K ist um 2 fps schneller und sichert sich einmal mehr die Führung.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 25 von 38

Colin McRae DiRT 2 (1280x1024, kein AA)
Colin McRae DiRT 2 ist ein aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren. Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt.

Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen. Da die Version von DiRT 2, welche wir im Test verwenden, ein Problem mit sechs CPU-Kernen hat, uns andererseits aber nicht mehr alle getesteten Prozessoren zur Verfügung stehen, wurden AMDs Phenom-II-X6-Modelle mit lediglich vier aktivierten Kernen getestet.

Colin McRae DiRT 2 in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
129.5
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
124.2
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
122.1
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
117.0
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
107.7
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
102.7
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
101.9
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
101.8
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
101.7
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
101.3
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
101.1
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
97.4
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
94.6
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
86.5
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
82.3
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
72.0

Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass die Sandy-Bridge-CPUs die Spieletests bei der geringen Auflösung dominieren. Bei Colin McRae DiRT 2 kann sich lediglich der Core i7 980X zwischen das "dynamische Duo" Core i7 2600K und Core i5 2500K schieben. Der Vorsprung auf den Core i7 870 beläuft sich auf deutliche 13,4 bzw. 20,2 Prozent.

Von Intels HD 3000 erwarten wir deutlich weniger und würden uns schon freuen, einmal in den Bereich spielbarer Frameraten vorzustoßen:

Colin McRae DiRT 2 in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 5570
43.6
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
19.2
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
16.6
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
13.1

Colin McRae DiRT 2 muss bei DirectX 10 passen und greift bei Intels Grafikkern und der Radeon HD 3450 auf das anspruchslosere DirectX 9 zurück, dennoch kommt auch Intels HD 3000 nicht in den Bereich spielbarer Frameraten. Der Radeon HD 5570 gelingt dies sogar mit DirectX 11 (36,0 fps) und mit DirectX 9 läuft das Rennspiel sogar richtig flüssig.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 26 von 38

Colin McRae DiRT 2 (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Colin McRae DiRT 2 in fps (1920x1200, 8x FSAA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
65.8
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
64.5
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
64.3
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
64.0
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
63.2
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
61.3
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
61.2
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
61.1
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
60.8
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
60.8
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
60.7
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
59.3
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
58.9
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
56.7
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
55.8
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
53.5

Mit 1920 x 1200 Bildpunkten und achtfacher Kantenglättung bringt uns Colin McRae DiRT 2 eine Doppelführung für die Sandy-Bridge-CPUs. Der Core i7 2600K erzielt eine um 7,3 Prozent bessere Framerate als der Core i7 870 und auch der Core i5 2500K schneidet im Vergleich zum Lynnfield um 5,2 Prozent besser ab.




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Far Cry 2 (1280x1024, kein AA)
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert. Wir haben alle Optionen auf die höchst mögliche Einstellung gesetzt.

Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
127.48
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
127.03
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
123.56
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
121.94
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
119.09
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
111.73
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
100.62
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
88.28
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
85.59
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
85.38
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
84.76
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
82.05
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
82.04
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
74.50
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
66.69
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
61.98

Die Kombination aus Far Cry 2 und einer geringen Auflösung ohne Kantenglättung liegt Intels Sandy-Bridge-CPUs wieder ganz besonders. Der Core i7 2600K übernimmt die Führung und ermöglicht 7,1 Prozent mehr Frames pro Sekunde als der Core i7 870. Nur wenig langsamer ist der Core i5 2500K, der diesmal rund 6,7 Prozent vor dem Lynnfield liegt.

Ein letztes Mal quälen wir uns mit dem Grafikkern der Sandy-Bridge-Prozessoren durch ein Spiel:

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 5570
32.98
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
12.63
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
10.61
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
4.75

Auch bei FarCry 2 gelingt es der Radeon HD 5570 trotz hoher Details, die magische Schwelle von 30 fps zu überschreiten. Für Intels HD 3000 mussten wir die Details zwar etwas reduzieren, dennoch erreicht die CPU-Grafik nur ein Drittel dieser Framerate. Wer halbwegs moderne Spiele verwenden möchte, muss zu einer dedizierten Grafiklösung greifen, auch wenn Intels Marketing-Strategen etwas anderes behaupten.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 28 von 38

Far Cry 2 (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein. Die Energiespartechnologien C1E, Cool'n'Quiet (AMD) und EIST (Intel) waren während der Messungen aktiviert. Zudem wurden der Turbo-Modus sowie HyperThreading verwendet, sofern die Prozessoren diese Technologien beherrschen.

Far Cry 2 in fps (1920x1200, Small Ranch, 8x AA, Ultra High, DirectX 10)
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
45.79
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
45.52
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
45.50
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
45.19
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
45.02
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
44.78
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/3Ch
44.77
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
44.72
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
44.66
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
44.59
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
44.56
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
44.47
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
DDR3-1333CL9/2Ch
44.25
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
44.01
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
43.96
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
43.81

Wie zuvor schon die anderen Spiele, beweist auch Far Cry 2, dass bei hoher Auflösung und aktivierter Kantenglättung die Grafikkarte zum limitierenden Faktor wird und der Prozessor nur noch die zweite Geige spielt. Core i7 2600K und Core i5 2500K schneiden zwar wieder gut ab und liegen ca. ein Prozent vor dem Core i7 870, doch es wäre vermessen, die Sandy-Bridge-CPUs als einzig sinnvolle Wahl für Spieler zu deklarieren. Denn dafür sind die Leistungsunterschiede bei anspruchsvollen Grafikeinstellungen einfach zu gering.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 29 von 38

Stromverbrauch: Idle
Um Strom zu sparen, takten AMD und Intel ihre Prozessoren im lastfreien Betrieb herunter, senken die anliegende Spannung und schalten zudem einzelne Einheiten des Prozessorkerns ab. Beim Core i7 2600K sinkt der Takt auf 1596,3 MHz und die Spannung wird auf 0,976 Volt reduziert:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Core i5 2500K verhält sich nicht anders, Taktrate und Spannung stimmen weitgehend überein:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme, wobei wir beim Core i5 661 auf dessen integrierte Grafikeinheit zurückgreifen. Alle anderen Plattformen wurden mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 bestückt. Für die beiden Sandy-Bridge-CPUs geben wir beide Werte an: Einmal im Zusammenspiel mit der Radeon HD 3450 und einmal mit der integrierten Grafikeinheit Intel HD 3000.

Stromverbrauch Idle in Watt, niedriger ist besser
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
35
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
36
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
Intel GMA HD
38
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Radeon HD 3450
42
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
44
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
45
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
54
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
Radeon HD 3450
57
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
Radeon HD 3450
60
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
Radeon HD 3450
62
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
Radeon HD 3450
62
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
62
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
Radeon HD 3450
63
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
Radeon HD 3450
65
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
Radeon HD 3450
75
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
87
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
93
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
96

Obwohl die beiden Sandy-Bridge-CPUs vier Kerne besitzen, unterbieten sie den Idle-Wert des Core i5 661. In Verbindung mit der Grafikkarte liegen sie auch knapp unter dem Messwert des Core i7 870.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 30 von 38

Stromverbrauch: Last
Nun lasten wir alle Kerne der Prozessoren mit dem Tool Core2MaxPerf 1.6 aus. Der Core i7 2600K zeigt den höchsten Verbrauch, wenn wir mit vier Threads arbeiten. Der Prozessor taktet nun mit 3.495,1 GHz und verwendet eine Spannung von 1,192 Volt:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Core i5 2500K taktet rund 100 MHz langsamer und legt 1,200 Volt an:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Core i5 661, welcher zwei Kerne mit HyperThreading kombiniert, wurde mit vier Threads vermessen. Bei den Modellen Core i7 2600K, 980X, 965X, 920 und 870 sowie Core i5 2500K arbeiten wir mit sechs bzw. vier Threads. Es werden also alle Kerne, aber kein HyperThreading verwendet.

Stromverbrauch Last 2 bis 6 Threads in Watt, niedriger ist besser
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
Intel GMA HD
82
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
100
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Radeon HD 3450
102
Core 2 Duo E8500
3,16GHz
Radeon HD 3450
106
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
107
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
109
Phenom II X2 560 BE
3,30GHz CnQ
Radeon HD 3450
116
Core i7 870
2,93-3,60GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
140
Phenom II X4 840
3,20GHz CnQ
DDR3-1333CL9/3Ch
147
Phenom II X4 955 BE
3,20GHz CnQ
Radeon HD 3450
157
Core 2 Extreme QX9770
3,20GHz
Radeon HD 3450
175
Phenom II X6 1075T
3,00-3,50GHz Turbo/CnQ
Radeon HD 3450
175
Phenom II X4 965 BE
3,40GHz CnQ
Radeon HD 3450
176
Phenom II X6 1090T BE
3,20-3,60GHz Turbo/CnQ
Radeon HD 3450
179
Core i7 920
2,66-2,93GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
180
Phenom II X6 1100T BE
3,30-3,70GHz Turbo/CnQ
DDR3-1333CL9/2Ch
182
Core i7 965X
3,20-3,46GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
204
Core i7 980X
3,33-3,60GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
222

Unter Volllast auf allen Kernen kommen die beiden Sandy-Bridge-CPUs nicht am Dual-Core-Modell Core i5 661 vorbei, dennoch erweisen sie sich als die sparsamsten Vierkern-Prozessoren im Testfeld. Der Mehrverbrauch von sieben Watt, welchen der Core i7 2600K im Vergleich zum Core i5 2500K aufweist, fällt recht bescheiden aus. Der Rückstand des Core i7 870, der zwischen 31 und 38 Watt mehr schluckt, ist da wesentlich deutlicher.

Zum Abschluss lassen wir die beiden Sandy-Bridge-CPUs mit Last auf zwei Kernen laufen, um einen direkten Vergleich zum Core i5 661 ziehen zu können:

Stromverbrauch Last auf 2 Kernen in Watt, niedriger ist besser
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Intel HD 3000
72
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Intel HD 3000
79
Core i5 661
3,33-3,60GHz turbo/HT
Intel GMA HD
82

Intel hat es tatsächlich geschafft und die Energieeffizienz seiner 32nm-Prozessoren nochmals verbessert. Gute Arbeit!




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 31 von 38

Übertakten: CPU-Kerne
Unsere K-Prozessoren werden mit Hilfe des Multiplikators übertaktet. Und das ist auch gut so, da wir den Basistakt der Sandy-Bridge-CPUs lediglich auf 104 MHz anheben konnten. Nein, das ist kein Scherz. Intels DP67BG bietet im BIOS zwar Werte von bis zu 120 MHz an, aber bereits bei 105 MHz gerät das System komplett aus dem Tritt.

Versuchen wir unser Glück also lieber mit dem Multiplikator. Zur Vorbereitung haben wir unserem Prozessor im BIOS des Intel DP67BG etwas Luft verschafft und die TDP-Stufen von 95 und 118 Watt auf 120 und 170 Watt angehoben. Zudem haben wir die maximale Stromstärke von 97 auf 110 Ampere erhöht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen:


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4,5 GHz bei Last auf allen Kernen entspricht einem Taktgewinn von 28,6 Prozent. Wir wollten noch ein wenig mehr herauskitzeln, doch selbst wenn nur ein Kern mit 4,6 GHz getaktet wurde, lief das System instabil. Mit einer guten Kühlung und höheren Spannungen dürfte noch ein wenig mehr Spielraum bestehen, immerhin kamen wir mit 5,0 GHz noch ins BIOS.

Mit dem Core i5 2500K hatten wir etwas weniger Glück. Obwohl identische BIOS-Einstellungen verwendet wurden und dieser Prozessor kein HyperThreading beherrscht, erreichten wir lediglich einen Takt von 4,3 GHz. Dies entspricht einer Übertaktung um 26,5 Prozent.


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Bisher musste man den Basistakt anheben, um besonders hohe Speichertaktraten zu erreichen, doch das ist beim Sandy Bridge ja keine Option mehr. Da kommt es gelegen, dass Intel auch den Speicherteiler freigegeben hat.


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Wer den P67-Chipsatz verwendet kann zu Modulen mit XMP-Profil greifen und die Speicherkonfiguration dem Mainboard überlassen. Im Test funktionierte dies problemlos.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 32 von 38

Übertakten: CPU-Kerne, Benchmarks
Nun sollten wir überprüfen, ob sich die beeindruckenden Taktgewinne auch in Form von deutlichen Leistungssteigerungen auszahlen:

SiSoft Sandra 2011b Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
Core i7 2600K
4,50GHz OC/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
151.43
106.23
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
117.57
82.75
Core i5 2500K
4,30GHz OC
DDR3-1333CL9/2Ch
104.63
61.49
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
82.70
48.60

Die Rechenleistung des Core i5 2500K ist um 26,5 Prozent gestiegen und der Core i7 2600K hat sich um ca. 28,5 Prozent verbessert.

SiSoft Sandra 2011b Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
Core i7 2600K
4,50GHz OC/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
258.43
196.39
107.15
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
201.08
152.82
83.28
Core i5 2500K
4,30GHz OC
DDR3-1333CL9/2Ch
199.08
135.30
73.40
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
157.37
107.60
58.27

Die Multimediaresultate bestätigen unsere erste Messung: Der Core i5 2500K konnte um ca. 26 Prozent zulegen und die Resultate des Core i7 2600K haben wir um 28,5 Prozent gesteigert.

Cinebench 11.5 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Core i7 2600K
4,50GHz OC/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
8.81
1.82
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
DDR3-1333CL9/2Ch
6.83
1.52
Core i5 2500K
4,30GHz OC
DDR3-1333CL9/2Ch
6.63
1.73
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
DDR3-1333CL9/2Ch
5.41
1.47

Verwenden wir vier bis acht Threads, sehen wir Verbesserungen von 22,55 und 29,0 Prozent. Kommt nur ein einzelner Thread zum Einsatz, beläuft sich die Steigerung auf 17,7 bzw. 19,7 Prozent. Der Leistungsgewinn des Core i7 2600K fällt dabei jeweils etwas höher aus.

Nun stellt sich noch die Frage, mit welchem Stromverbrauch wir uns die höhere CPU-Leistung erkauft haben. Wir belasten das übertaktete System mit vier Threads von CoreMaxPerf und messen nach:

Stromverbrauch Last 4 Threads in Watt, niedriger ist besser
Core i5 2500K
3,30-3,70GHz turbo
Radeon HD 3450
102
Core i7 2600K
3,40-3,80GHz turbo/HT
Radeon HD 3450
109
Core i5 2500K
4,30GHz OC
Radeon HD 3450
132
Core i7 2600K
4,50GHz OC/HT
Radeon HD 3450
140

Der Stromverbrauch ist um moderate 30 bis 31 Watt gestiegen, womit der Mehrverbrauch des übertakteten Testsystems bei 28,4 bzw. 29,4 Prozent liegt. Dies entspricht in etwa der gewonnenen Rechenleistung, was man durchaus als einen fairen Tausch betrachten darf. Und da wir mit Hilfe des Multiplikators übertakten, bleiben uns im Leerlauf und Teillastbetrieb alle Stromsparfunktionen erhalten.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 33 von 38

Übertakten: Grafikkern
Wer auf ein Mainboard mit Intels H67-Chipsatz setzt, kommt zwar nicht in den Genuss der frei wählbaren Multiplikatoren, kann dafür aber die integrierte Grafik übertakten. Wir greifen zum Intel DH67BL und probieren einmal aus, ob wir der HD 3000 auf die Sprünge helfen können.

Der Core i7 2600K taktet seinen Grafikkern von Hause aus mit 1,35 GHz (27 x 50 MHz), eine schnellere Grafikeinheit bietet keine andere Sandy-Bridge-CPU. Dennoch können wir den Multiplikator problemlos auf 33 anheben und den Takt um 22,2 Prozent auf 1,65 GHz steigern.


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Kurios: Beim Grafikkern des Core i7 2600K tappt GPU-Z völlig im Dunklen. Abgesehen vom Namen der Grafiklösung wird nichts erkannt.

Beim Core i5 2500K finden wir im Prinzip die selbe Grafikeinheit vor, mit 1,10 GHz (22 x 50 MHz) ist sie dort allerdings deutlich konservativer getaktet. Maximal erreichen wir diesmal 1,55 GHz, was aufgrund des niedrigeren Ausgangswertes jedoch einer Steigerung um 40,9 Prozent entspricht.


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Mit dem Core i5 2500K kommt GPU-Z etwas besser zurecht. Zumindest die Anzahl der Shader und der Speichertyp werden richtig erkannt. Die Fertigungstechnologie müsste allerdings 32 nm lauten und DirectX 11 beherrscht Intels HD 3000 auch nicht.




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Übertakten: Grafikkern, Benchmarks
In der Theorie sehen die Taktsteigerungen gut aus, doch helfen sie auch in der Praxis?

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
32.13
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,55 GHz
31.34
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
28.84
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,10 GHz
27.09

Statt 40,9 und 20,2 Prozent gewinnen wir lediglich 15,7 und 11,4 Prozent. Das ist zwar enttäuschend, doch immerhin überschreiten wir bei Street Fighter IV die magische Schwelle von 30 fps.

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
17
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,55 GHz
16
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
15
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,10 GHz
12

Dass die Grafikleistung des Core i5 2500K um ein Drittel steigt, hört sich zwar nach viel an, doch wir reden hier über magere 4 fps. Maximal erzielen wir bei Tom Clancy's HAWX mit Intels HD 3000 enttäuschende 17 fps.

Colin McRae DiRT 2 in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 9)
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
21.5
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,55 GHz
20.2
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
19.2
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,10 GHz
16.6

Mit 21,7 und 11,98 Prozent steigt die Framerate bei Colin McRae DiRT 2 nur halb so stark wie die Taktrate des Grafikkerns. Um spielbare Frameraten zu erzielen, müssten wir jedoch Auflösung und Details noch weiter reduzieren.

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
14.87
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,55 GHz
14.13
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
12.63
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,10 GHz
10.61

Far Cry 2 kann die Taktsteigerung wieder etwas besser umsetzen: Die Framerate des Core i5 2500K klettert um 33,2 Prozent und der Core i7 2600K verbessert sein Ergebnis um 17,7 Prozent. Doch auch eine Schildkröte mit Chip-Tuning ist noch lange kein Hase.

Zum Abschluss starten wir den Arcsoft MediaConverter 7 und konvertieren ein Video von MP4 nach H264.AVI. Erledigt der übertaktete Grafikkern auch diese Aufgabe schneller?

Arcsoft MediaConverter 7 in s - geringere Werte sind besser
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,65 GHz
20
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,55 GHz
21
Core i7 2600K
Intel HD 3000 @ 1,35 GHz
23
Core i5 2500K
Intel HD 3000 @ 1,10 GHz
26

Die Bearbeitungsdauer für die Videodatei verkürzt sich beim Core i5 2500K um 19,2 Prozent und auch der Core i7 2600K benötigt 13 Prozent weniger Zeit. Im Multimedia-Einsatz kann das Übertakten des Grafikkerns also durchaus Sinn machen.




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Intels CPU-Kühler für die Sandy-Bridge-CPUs
Zunächst müssen wir festhalten, dass sich nur die CPU-Sockel LGA1156 und LGA1155 unterscheiden, nicht aber die Befestigung für die CPU-Kühler. Somit kann Intel für seine Sandy-Bridge-Prozessoren auf bekannte Konstruktionen zurückgreifen und wer sich gerade erst einen teuren CPU-Kühler für den Umstieg auf den Sockel LGA1156 gekauft hat, kann diesen auch weiterhin verwenden.


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Intel hatte uns den Core i7 2600K zusammen mit dem Turm-Kühler DHX-B geliefert und dem Core i5 2500K lag der flache CPU-Kühler DHA-A bei. Wer sich im Handel die Boxed-Variante des Core i7 2600K kauft, wird in der Verpackung jedoch keinesfalls den DHX-B, sondern lediglich den recht einfach gestrickten DHA-A vorfinden. Daher wollen wir auch mit diesem Modell beginnen.

CPU-Kühler: Intel DHA-A
Der runde DHA-A ist Intels Standardkühler für die Sandy-Bridge-CPUs. Das Aluminiumprofil des Kühlers hat einen Durchmesser von ca. 90 mm, der freistehende Lüfter fällt mit 80 mm etwas kleiner aus.


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Das Kühlprofil ist gerade einmal 15 mm dick, so dass der DHA-A auch für sehr flache Gehäuse geeignet ist. Zur Befestigung des 260 Gramm "schweren" Leichtgewichts setzt Intel einmal mehr auf die bekannten Pushpins.


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Die Kontaktfläche zum Heatspreader des Prozessors besteht aus Kupfer, welches in das Aluminiumprofil eingelassen wurde. Damit sich der Kunde die Finger nicht schmutzig machen muss, hat Intel die Wärmeleitpaste bereits auf dem Kühlerboden aufgetragen.


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Dass es sich bei Intels DHA-A um keinen Hochleistungskühler handelt, dürfte offensichtlich sein. In der Praxis reicht dieser Winzling aber aus und arbeitet zumeist auch überraschend ruhig.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 36 von 38

CPU-Kühler: Intel DHX-B
Den Turm-Kühler DHX-B gibt es nur optional zu kaufen, zumindest in den USA findet sich dieser CPU-Kühler zu Preisen um die 45 US-Dollar im Handel. Ein Schnäppchen ist Intels DHX-B folglich nicht.


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Drei u-förmige Heatpipes aus Kupfer verteilen die Abwärme des Prozessors auf 45 Aluminiumbleche. Der DHX-B hat Abmessungen von 95 x 95 x 130 mm (B x T x H) und bringt immerhin 885 Gramm auf die Waage.


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Der rahmenlose Lüfter wird mit blauen LEDs beleuchtet und hat einen Durchmesser von ca. 90 mm. Er kann in zwei Voreinstellungen - Quiet oder Performance - betrieben werden. Der Drehzahlbereich des Lüfters erstreckt sich von 800 bis 2.600 U/min, dabei wird ein Schallpegel zwischen 20 dB(A) und 45 dB(A) erreicht.


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Im Leerlauf bleibt der Lüfter mit seiner Mindestdrehzahl recht leise, doch wenn die maximale Geschwindigkeit anliegt, lärmt das gute Stück sehr laut. Das können andere CPU-Kühler dieser Preisklasse deutlich besser. Auch die Führung des Anschlusskabels ist alles andere als ideal, denn dieser gerät sehr leicht in Lüfterblätter.


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Ein Kupferplatte bildet die Kontaktfläche zum Heatspreader der CPU. Die Montage gestaltet sich recht einfach, da Intel die Schrauben bereits am Kühler befestigt hat. Man setzt das Mainboard auf die Konterplatte, bestreicht die Oberfläche des Prozessors mit Wärmeleitpaste, platziert den DHX-B auf der CPU und zieht die vier Schrauben fest.




Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 37 von 38

Fazit
Intel hat "Sandy Bridge" aus dem Sack gelassen und AMDs Situation dadurch weiter verschärft. Offiziell sollen die neuen Quad-Core-CPUs ab dem 9. Januar verkauft werden und die Dual-Core-Modelle erst am 20. Februar folgen. Einige Händler hatten zwar schon vor dem Jahresende mit dem Verkauf begonnen, zur Zeit ist der hiesige Markt aber wieder leergefegt. Daher können wir noch nichts zu deutschen Straßenpreisen sagen und müssen uns an Intels Dollar-Angaben orientieren. Der preiswerteste Sandy Bridge für Desktop-PCs ist die mit 3,1 GHz getaktete Doppelkern-CPU Core i3-2100 zum Preis von 117 US-Dollar, das teuerste Modell ist der von uns getestete Core i7-2600K für 317 US-Dollar. Damit greift Intel genau den Preisbereich an, welchen AMD mit seinen Phenom-Prozessoren abdeckt. AMD bietet zwar mehr Kerne zum gleichen Preis, doch dies bedeutet nur selten mehr Leistung aber fast immer einen höheren Stromverbrauch. Nach diesem Test müssen wir sagen, dass Intel mit Sandy Bridge nun alle Trümpfe in der Hand hält und AMD seinen Bulldozer nun dringender als je zuvor braucht.

Natürlich ist es ärgerlich, dass Intel schon wieder einen neuen Sockel verwendet und man somit nicht nur einen neuen Prozessor, sondern auch eine neue Hauptplatine kaufen muss. Ein kleiner Trost dürfte allerdings sein, dass neben den CPUs diesmal auch die Infrastruktur - soll heißen: die Chipsätze - überzeugen kann. USB 3.0 wird zwar noch immer nicht geboten, doch dafür arbeiten zumindest zwei der SATA-Ports mit einem Datendurchsatz von 6 Gb/s und die acht PCIe-2.0-Lanes der Chipsätze P67 und H67 bieten die volle Bandbreite. Leider musste Intel am 31. Januar 2011 bekannt geben, dass die Chipsätze einen Fehler enthalten, welcher zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall der SATA-Schnittstellen führen kann. Alle wichtigen Informationen zu diesem Problem finden sich im Nachtrag "Intels Chipsatz-Rückruf".

Während unserer Tests hatten wir vier unterschiedliche Hauptplatinen verwendet und jede einzelne hatte noch mit Kinderkrankheiten zu kämpfen. Die meisten der Probleme konnten zwischenzeitlich beseitigt werden, so dass die Tests der Mainboards sind inzwischen ebenfalls online sind:

Wertung: Core i7-2600K
Editor's ChoiceWenn wir einen neuen Prozessor betrachten, geht es in erster Linie um die Rechenleistung und den Preis. Der Core i7-2600K kostet 317 US-Dollar und schiebt sich damit zwischen den Core i7-870 (294 US-Dollar) und den gleich schnell getakteten Core i7-875K (342 US-Dollar), der sich lediglich durch den frei wählbaren Multiplikator unterscheidet. Auch beim Core i7-2600K kann der Benutzer den Multiplikator frei wählen und im direkten Leistungsvergleich ist dieser Prozessor deutliche 15,8 Prozent schneller als der Core i7-870. Dabei haben wir die Kryptographie-Wertung von SiSoft Sandra 2011b sogar ausgespart, da sie den Vergleich zu sehr zu Gunsten der Sandy-Bridge-CPUs verzerren würde.


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Betrachten wir den Durchschnitt jener Tests, welche wir sowohl mit einem als auch mit mehreren Threads messen können, so beläuft sich der Vorteil des Core i7-2600K auf jeweils 20 Prozent. Es ist also gleichgültig, wie viele Kerne eine Software belastet, die Vorteile der neuen Architektur machen sich immer bemerkbar. Auch bei Spielen gibt sich der Core i7-2600K dominant, doch das täuscht ein wenig. Nur bei geringen Grafikanforderungen sehen wir einen Vorsprung von 11,4 Prozent auf den Core i7-870. Wird die Grafikkarte hingegen gefordert, schrumpft dieser Vorteil auf 3,1 Prozent zusammen. Dennoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass der Core i7-2600K in allen Gebieten schneller ist und Intel sogar den Speicherdurchsatz um weitere zehn Prozent verbessern konnte.

Während die Rechenleistung deutlich gestiegen ist, konnte Intel zugleich den Stromverbrauch weiter absenken. Der Core i7-2600K gehört zu den sparsamsten Quad-Core-CPUs in dieser Leistungsklasse und selbst beim Übertakten sahen wir nur einen vergleichsweise moderaten Anstieg des Stromverbrauchs. In Anbetracht einer Übertaktung um immerhin 28,6 Prozent auf 4,5 GHz gibt es auch hier keinen Grund zu Kritik. Mit einem Aufpreis von 26 US-Dollar für den freigeschalteten Multiplikator kann vermutlich jeder leben und 317 US-Dollar sind ein überaus fairer Preis für einen Prozessor wie den Core i7-2600K. Wir vergeben unseren Editor's Choice.




Wertung: Core i5-2500K
Editor's ChoiceIn der Summe aller Messungen schlägt auch der Core i5-2500K den Core i7-870, wenn auch nur um 4,85 Prozent. Dabei kostet diese CPU lediglich 216 US-Dollar und liegt somit auf dem Preisniveau des Dual-Core-Modells Core i5-655K. In den meisten Tests ist der Core i5-2500K kaum langsamer als der Core i7-2600K, lediglich in synthetischen Messungen oder wenn ein Programm massiv parallelisiert wurde, macht sich das fehlende HyperThreading bemerkbar. Beispiele hierfür sind Cinebench 11.5, POV-Ray und WinRAR. Bei Spielen macht der Core i5-2500K hingegen eine sehr gute Figur und der Windows Movie Maker läuft ohne HyperThreading sogar noch etwas schneller.


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Beim Stromverbrauch kann der Core i5-2500K sein teureres Schwestermodell sogar noch leicht unterbieten, beim Übertakten ist mit 4,3 GHz hingegen etwas eher Schluss. Dennoch kann sich auch eine Übertaktung um 26,5 Prozent mehr als nur sehen lassen. Wer Wert auf die integrierte Grafikeinheit legt, muss berücksichtigen, dass diese beim Core i5-2500K etwas langsamer taktet als beim Core i7-2600K. Die Funktionen des Grafikkerns sind jedoch die selben. Angesichts seiner Leistung sind die 216 US-Dollar, mit denen Intel diesen Prozessor auspreist, schon fast ein Schnäppchen. Das ist besonders bitter für AMD, da sich die im gleichen Preisbereich eingeordneten Sechskern-CPUs im direkten Vergleich nur selten gegen den Core i7-2500K durchsetzen können. Uns bleibt keine andere Wahl, als abermals unseren "Editor's Choice" zu vergeben.




Unser Dank gilt:







Intels Sandy Bridge: Core i5 2500K und Core i7 2600K im Test - Druckansicht - Seite 38 von 38

Alle Details zu Intels Chipsatz-Rückruf
"Today Is So Yesterday" steht derzeit als Slogan auf Intels Webseite - und recht haben sie: Wer heute einen neuen Rechner kauft, muss wieder auf die Prozessoren und Chipsätze von gestern zurückgreifen, da die Ware von heute angezählt am Boden liegt. Die Bekanntgabe eines schwerwiegenden Designsfehlers in allen Chipsätzen der Cougar-Point-Familie kommt zudem zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt, denn halb Asien macht gerade Neujahrsferien.

Wie äußerst sich das Problem?
Intel berichtet, dass der Fehler die Übertragungsrate der SATA-II-Schnittstellen mit der Zeit sinken lässt. Zudem kann es dazu kommen, dass die angeschlossenen SATA-Geräte nicht mehr funktionieren bzw. vom Chipsatz nicht mehr erkannt werden. Der Fehler tritt ausschließlich im Zusammenspiel mit den vier SATA-II-Ports (3 Gb/s) auf, die beiden SATA-Anschlüsse der dritten Generation (6 Gb/s) arbeiten hingegen einwandfrei. Betroffen sind die Desktop-Chipsätze P67 und H67, deren Mobil-Varianten HM67 und HM65 sowie der Workstation-Chipsatz C200 - jeweils im Stepping B2.

Der Fehler steckt im Design dieser Chips und kann nicht mit einem Software-Update behoben oder umgangen werden. Es ist somit erforderlich, die betroffenen Chipsätze auszutauschen. In der Praxis läuft dies auf den Austausch des Mainboards hinaus. Nach jetzigem Kenntnisstand tritt der Fehler keinesfalls bei allen Chips auf und setzt zudem eine gewisse Nutzungsdauer voraus, weshalb das Problem auch erst nach der Auslieferung der fertigen Produkte entdeckt wurde. Die Mainboard-Hersteller ECS und Gigabyte nennen eine geschätzte Ausfallrate von weniger als fünf Prozent bezogen auf eine Nutzungsdauer von drei Jahren.

Wie wird Intel nun vorgehen und wann ist mit Ersatz zu rechnen?
Intel hat die Produktion der betroffenen Chipsätze im B2-Stepping gestoppt und bereits mit der Fertigung einer fehlerbereinigten Version (B3) begonnen. Bereits gefertigte Chips der Revision B2 werden derzeit nur noch an Notebook-Hersteller verkauft, sofern die damit bestückten Geräte ausschließlich die beiden SATA-III-Ports verwenden. Die Hersteller von Mainboards und die Mehrzahl der Händler haben in den vergangenen Tagen reagiert und betroffene Produkte aus dem Handel genommen.

Die überarbeiteten Chips sollen in kleineren Mengen ab Mitte Februar ausgeliefert werden, also ein wenig früher, als Intel dies zunächst erwartet hatte. Seine volle Fertigungskapazität wird Intel aber frühestens im April erreichen können. Zudem werden weitere Wochen ins Land gehen, bis die neuen Chips auf Hauptplatinen verbaut und diese nach Europa verschifft worden sind. Bis dahin sind die Sandy-Bridge-CPUs heimatlos und dürften sich zu unfreiwilligen Ladenhütern entwickeln. Kunden, die bereits auf eine Sandy-Bridge-Plattform umgestiegen sind, empfiehlt Intel, diese vorerst weiter zu benutzen. Sobald eine Alternative verfügbar ist, kann das fehlerhafte Produkt dann über den Handel getauscht werden.

Welche wirtschaftlichen Dimensionen hat der Schaden?
Da die fehlerhaften Systeme und Komponenten erst seit dem 9. Januar 2011 verkauft werden, ist die Zahl der betroffenen Kunden vergleichsweise gering. Auf der anderen Seite hatten Intels Partner bereits vor Monaten mit der Produktion ihrer Systeme und Mainboards begonnen und diese seit Anfang des Jahres auch massiv beworben, so dass sie von der Verzögerung schmerzlich getroffen werden. Intel geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Designfehler den Umsatz im ersten Quartal 2011 um 300 Millionen US-Dollar reduzieren wird. Für die Reparatur und den Austausch der betroffenen Systeme und Bauteile rechnet Intel mit Kosten in Höhe von ca. 700 Millionen US-Dollar.

Reaktionen der Hersteller:

Unsere Einschätzung
Dieser Chipsatzfehler ist für Intel zwar kein Supergau, doch er ist höchst peinlich und auch nicht gerade billig. Insbesondere die massive Verzögerung bei der Markteinführung der neuen Architektur könnte Intel teuer zu stehen kommen, da AMD nun schätzungsweise bis Mai Zeit hat, um seine ersten Modelle der Bulldozer-Generation in Stellung zu bringen. Zudem könnte es im PC-Markt zu Engpässen kommen, da sich die Hersteller von Mainboards und Computern auf einen zügigen Übergang zur Sandy-Bridge-Architektur eingestellt hatten.




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