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Neu von MSI

Intel Core i7-3770K - Die schnellste "Ivy Bridge"-CPU im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.04.2012 - Letztes Update: 27.04.2012
s.2/23

DX11-Grafik mit OpenCL und mehr Leistung
Anders sieht es beim neuen Grafikkern HD 4000 aus, der laut Intel die doppelte 3D-Leistung verspricht. Dies gilt allerdings nicht für alle Prozessoren, denn viele Modelle enthalten den schwächeren HD 2500, der seinen Vorgänger HD 2000 lediglich um zehn bis zwanzig Prozent übertreffen soll. Der unterschiedlich hohe Leistungszuwachs liegt darin begründet, dass die Grafikkerne HD 2500 und HD 2000 über je sechs Ausführungseinheiten (EUs) verfügen, der HD 4000 seinen Vorgänger HD 3000 jedoch um vier EUs übertrifft. Stecken im HD 3000 nur 12 EUs, sind es beim HD 4000 immerhin 16. Das macht den HD 4000 zwar nicht zum Ersatz für leistungsstarke Grafikkarten, sollte aber für das eine oder andere Spiel ausreichen.


Ivy Bridge - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Während die Grafikkerne HD 3000 und HD 2000 der ersten "Sandy Bridge"-Generation noch mit DirectX 10.1 und OpenGL 3.1 vorliebnehmen mussten, treten HD 4000 und HD 2500 deutlich zeitgemäßer auf und unterstützen DirectX 11 sowie OpenGL 3.1. Berechnungen in OpenCL 1.1 sollen nun ebenfalls auf dem Grafikkern ausgeführt werden. Zudem können HD 4000 und HD 2500 neuerdings drei Bildschirme ansteuern, während ihre Vorgänger nur zu zwei unabhängigen Ausgaben in der Lage waren.

Mehr Bandbreite für Grafikkarten durch PCIe 3.0
In den CPUs der "Ivy Bridge"-Familie steckt ein PCIe-Controller der dritten Generation, der 16 Lanes für Grafikkarten bereitstellt. Dank PCI-Express 3.0 verdoppelt sich dabei die maximale Bandbreite auf 1 GB/s pro Lane und Richtung. Einer Grafikkarte, die über 16 Lanes angebunden ist, stehen insgesamt 32 GB/s zur Verfügung. Aktuelle Modelle können eine solch hohe Bandbreite noch gar nicht nutzen, aber dafür lassen sich die Lanes auf bis zu drei Grafikkarten aufteilen. Die Chipsätze Z77 und Z75 unterstützen die Konfigurationen 16/0/0 und 8/8/0, die Verwendung von drei Grafikkarten in der Kombination 8/4/4 ist hingegen exklusiv dem Z77 vorbehalten.


Ivy Bridge - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

DDR3-1600, XMP 1.3 und neue Übertaktungsoptionen
Der Speicher-Controller umfasst nach wie vor nur zwei Kanäle, doch für eine Desktop-Plattform ist dies auch völlig ausreichend. Zumindest hat Intel die offiziell erlaubte DDR-Taktrate von 1.333 MHz auf 1.600 MHz angehoben, das ist aber eher eine Randnotiz, denn bereits die vorherige CPU-Generation kam problemlos mit diesem Speichertakt zurecht.


Ivy Bridge - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Übertakter wird es freuen, dass Intel den maximal möglichen Speichertakt auf 2.667 MHz angehoben hat und neben dem bekannten Bezugstakt von 266 MHz nun auch 200 MHz erlaubt. Dies erweitert die zur Auswahl stehenden Taktraten deutlich:

  • Ivy Bridge: 1066, 1333, 1400, 1600, 1800, 1866, 2000, 2133, 2200, 2400, 2600 und 2667
  • Sandy Bridge: 1066, 1333, 1600, 1866, 2133

Auf dem von uns verwendeten MSI Z77A-GD65 fand sich zudem DDR3-2800 im Angebot. Damit man die Speichermodule nicht manuell konfigurieren muss, hat Intel Unterstützung für XMP-Profile integriert, beim "Ivy Bridge" in der Version 1.3. Weiterhin hat Intel den maximalen Multiplikator für die Rechenkerne seiner K-Modelle von 59 auf 63 angehoben (max. 6,3 GHz) und den des Grafikkerns von 57 auf 60 gesteigert (max. 3,0 GHz). Vom Basistakt sollte man auch weiterhin die Finger lassen, denn wie bei den ersten "Sandy Bridge"-Prozessoren räumt Intel hier nur einen Spielraum von maximal sieben Prozent ein.

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