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Intel Core i7-3770K - Die schnellste "Ivy Bridge"-CPU im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 23.04.2012 - Letztes Update: 27.04.2012
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Fazit: Intel Core i7-3770K
Editor's Choice Die vergangenen drei Tage haben wir praktisch rund um die Uhr mit dem Core i7-3770K verbracht und da fällt es nicht leicht, ein objektives Urteil zu fällen. Sicher ist, dass Intel seine Erfolgsgeschichte mit den neuen "Ivy Bridge"-Prozessoren fortschreiben wird, denn AMD hat diesen derzeit nichts entgegenzusetzen. Abermals ist es Intel gelungen, die Leistung zu steigern und zugleich den Stromverbrauch zu senken. Zugegeben, die reine CPU-Leistung ist nur um 5,4 Prozent gestiegen und davon lässt sich etwa die Hälfte auf die geänderten Turbostufen zurückführen, welche dem Core i7-3770K einen Taktvorteil von 100 MHz über den Core i7-2700K verschaffen. Viel deutlicher fällt die Leistungssteigerung beim Grafikkern aus, der nun auch DirectX 11 und OpenGL 3.1 beherrscht. Die Zugewinne bewegen sich hier zwischen 23 und 67 Prozent und machen aus Intels HD 4000 eine respektable Grafiklösung für Videos, Spiele und den Betrieb von bis zu drei Bildschirmen.


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PCI-Express 3.0 darf derzeit als Investition in die Zukunft betrachtet werden, denn selbst die neuesten Grafikkarten können diese Bandbreite noch nicht ausnutzen. Die Unterstützung für DDR3-1600 ist nun endlich offiziell, denn schon die beiden vorherigen CPU-Generation kamen mit diesem Speichertakt zurecht. Übertakter werden sich über die auf 63 (CPU) und 60 (iGPU) angehobenen Multiplikatoren freuen und auch die neuen Speicheroptionen wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Neben dem bekannten Grundtakt von 266 MHz sind nun auch 200 MHz möglich, so dass die Auswahl möglicher Taktraten deutlich steigt. Zudem hat Intel die Obergrenze des Speichertakts von 2.133 MHz auf 2.667 MHz angehoben. Unser Testmuster enttäuscht dann allerdings mit einer maximalen Übertaktung auf 4,3 GHz ohne Spannungserhöhung. Drehen wir an der Voltschraube, sind zwar 4,5 GHz möglich, doch zugleich schießt der Stromverbrauch um 62 Prozent in die Höhe.

Obwohl Intel die TDP des Core i7-3770K im Vergleich zum Core i7-2700K um 18 Watt reduziert hat, sinkt der Stromverbrauch unseres Testsystems lediglich um 9 Watt. Eigentlich ist dies nicht verwunderlich, denn schon die "Sandy Bridge"-CPUs unterbieten die spezifizierte TDP in der Praxis deutlich. Bleibt noch der Preis, den Intel auf 313 US-Dollar angesetzt hat. Damit ist der Core i7-3770K immerhin um 5,7 Prozent preiswerter als der Core i7-2700K. Bis sich das auch im hiesigen Handel herumgesprochen hat, werden aber vermutlich wieder zwei bis vier Wochen vergehen. Unterm Strich bietet der Core i7-3770K mehr als sein Vorgänger und kostet zugleich weniger, insofern hat der Prozessor unsere uneingeschränkte Empfehlung verdient. Und trotzdem bleibt das Gefühl, dass es ruhig etwas mehr hätte sein dürfen.




Unser Dank gilt:

  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren
  • AMD für die Bereitstellung der Prozessoren




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