Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

Treffen der Generationen: Intels Core i7 von 2008 bis heute

Autor: doelf - veröffentlicht am 29.01.2012
s.2/20

Die 32nm-Generation: Gulftown und Sandy Bridge
Im März 2010 erreichte die 32-nm-Fertigung mit dem Core i7-980X (Gulftown) dann auch den Sockel LGA1366, doch hier nutzte Intel die kleineren Strukturen nicht zur Integration eines Grafikkerns, sondern stattete den Prozessor stattdessen mit sechs Rechenkernen aus. Intels Enthusiasten-Plattform erhielt hierdurch nochmals einen deutlichen Leistungsschub und der Hersteller konnte den Sockel und den Chipsatz beibehalten.

Während der X58 den Anforderungen durchaus noch gewachsen war, setzte die Southbridge ICH10R allerdings den ersten Staub an. Insbesondere ihre langsamen PCIe-Anbindungen stießen bei USB 3.0 und SATA 6 Gbps an ihre Grenzen, doch mit diesem Problem hatte auch der Sockel LGA1156 zu kämpfen. Der Turbo-Modus blieb im Vergleich zum Bloomfield unverändert, dafür beschleunigte Intel die Verschlüsselungsoperationen mit der Befehlssatzerweiterung "Advanced Encryption Standard New Instructions" (AES-NI). Ein Jahr später reichte Intel den um 133 MHz höher getakteten Core i7-990X nach, ansonsten tat sich auf dem Sockel LGA1366 nichts mehr.

Dafür startete im Januar 2011 Intels Sandy-Bridge-Architektur mit dem Core i7-2600K und dem nächsten Sockel namens LGA1155. Diese Plattform war wieder für den Massenmarkt gedacht und ist dort auch noch aktuell. Intel behielt die 32-nm-Fertigung bei, verwendete sie diesmal allerdings sowohl für die Rechen- und den Grafikkern, die nun erstmals in einem Chip vereint wurden. Ein Ringbus verbindet den L3-Cache (LLC = Last Level Cache) mit allen Rechenkernen, dem Grafikkern und dem Uncore-Bereich. Im Gegensatz zu den Lynnfield-Modellen arbeitet die dritte Cache-Ebene nun mit dem vollen CPU-Takt.

Eine grundlegende Neuerung stellen die Advanced Vector Extensions (AVX) dar. Hierbei handelt es sich um eine neue Befehlssatzerweiterung, welche die Register von 128 auf 256 Bit verbreitert und hierdurch insbesondere komplexe Gleitkomma-Operationen beschleunigen soll. Linux unterstützt AVX seit dem Kernel 2.6.30, bei Windows 7 und Windows Server 2008 R2 wird der Service Pack 1 benötigt. Für ältere Windows-Versionen wird es keine AVX-Unterstützung geben. Abermals hat Intel den Turbo-Modus überarbeitet und erlaubt es den Prozessoren, für kurze Zeit jenseits der vorgegebenen TDP-Grenze zu arbeiten.

Zudem wurde auch der Grafikkern mit in den Turbo-Prozess einbezogen und kann bei geringer Rechenlast schneller arbeiten. Am zweikanaligen Speicher-Controller hält Intel abseits des Enthusiastenmarktes fest, erleichtert aber den Einsatz schneller Speichermodule. Zum Übertakten der Kerne wird der Multiplikator verwendet, den Intel ganz oder begrenzt freigegeben hat. Im Gegenzug ist die Anhebung des Basistaktes so gut wie unmöglich geworden. Bei allen CPUs der Modellreihen Core i5 und Core i7 kann der Multiplikator um vier Stufen bzw. 400 MHz angehoben werden.

Die Prozessoren mit dem Namenszusatz "K" sind beinahe gänzlich entsperrt und erreichen mit ihrem maximalen Multiplikator von 57 - zumindest theoretisch - eine Geschwindigkeit von 5,7 GHz. Allerdings ist die Übertaktung der CPU-Kerne nur in Verbindung mit den Chipsätzen P67 und Z68 möglich, während man bei den H-Chipsätzen nur den Grafikkern übertakten kann. Zuletzt sei noch "Quick Sync Video" erwähnt, mit dem der Grafikkern Videodaten beschleunigt umwandeln kann.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
05.12.2016 01:26:57
by Jikji CMS 0.9.9c