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Neu von MSI

Treffen der Generationen: Intels Core i7 von 2008 bis heute

Autor: doelf - veröffentlicht am 29.01.2012
s.3/20

Die neue Enthusiasten-Plattform: Sandy Bridge-E
Im November 2011 brachte Intel die bisher letzte Generation des Core i7 auf den Markt, es handelt sich um die Enthusiasten-Variante des "Sandy Bridge", welche die Bezeichnung "Sandy Bride-E" trägt. Der schnellste Prozessor auf dieser neuen Plattform ist das 6-Kern-Modell Core i7-3960X, welches zugleich das Zentrum in diesem Vergleichstest darstellt. Nach drei Jahren hat nun auch der Sockel LGA1366 ausgedient und wird vom neuen Sockel LGA2011 abgelöst.


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Parallel hierzu ersetzt der Chipsatz X79 (Patsburg) den betagten X59 und die mächtig in die Jahre gekommene Southbridge ICH10R. Der X79 besteht nur noch aus einem einzelnen Chip, denn der PCIe-Controller für die Anbindung der Grafikkarten wurde nun auch bei Intels Enthusiasten-Plattform in den Prozessor verlagert. Statt 32 stehen nun 40 PCIe-Lanes für Grafikkarten zur Verfügung, die sich auf bis zu vier Steckplätze verteilen lassen. Im Prinzip beherrscht der "Sandy Bride-E" bereits PCI-Express 3.0, doch dies wird von Intel weder beworben noch garantiert. Die dritte Generation des Standards hebt die Bitrate von 5,0 auf 8,0 GHz an und verwendet zudem eine effizientere Kodierung (128b/130b). Hierdurch steigt die Bandbreite pro Lane und Richtung von 500 auf 985 MB/s.


Quelle: Intel - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Intel hat die Bandbreite des Direct Media Interface (DMI) zwischen CPU und Chipsatz auf 20 GB/s verdoppelt, wobei vier PCIe-Lanes der zweiten Generation zum Einsatz kommen. Ansonsten mangelt es dem X79 an Neuerungen: Nur zwei der sechs SATA-Ports arbeiten mit 6,0 Gbps und keiner der 14 USB-Anschlüsse entspricht der dritten Generation. Der Chipsatz umfasst acht PCIe-2.0-Lanes, die mit einer Geschwindigkeit von 500 MB/s pro Lane und Richtung arbeiten. Hinzu kommen ein Gigabit-LAN-Port und High-Definition-Audio.


Quelle: Intel - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auf die Integration einer Grafikeinheit hat Intel abermals verzichtet, dafür hat der Speicher-Controller des "Sandy Bride-E" einen vierten Kanal erhalten. Offiziell wird nun Arbeitsspeicher mit einem DDR-Takt von bis zu 1.600 MHz unterstützt, während der Sockel LGA1366 laut Intel auf DDR3-1066 beschränkt war. Auf dem obigen Foto sieht man deutlich, dass der Die des Sandy Bridge-E eigentlich acht Kerne umfasst, doch zwei der Kerne bleiben vorerst nur den Xeon-Varianten der CPU vorbehalten. Wie sein Vorgänger Gulftown bietet auch der Sandy Bride-E beschleunigte Verschlüsselungsoperationen (AES-NI), hinzu kommt die Befehlssatzerweiterung Advanced Vector Extensions (AVX) mit 256 Bit breiten Registern. Bezüglich der Virtualisierung gibt es beim aktuellen C1-Stepping zwar VT-x, aber kein VT-d zur Virtualisierung von I/O-Geräten.


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Das Spitzenmodell Core i7-3960X Extreme Edition kostet laut Intel 999 bis 1.059 US-Dollar und setzt sich aus 2,27 Milliarden Transistoren zusammen. Es umfasst sechs Kerne und kann dank HyperThreading bis zu zwölf Threads parallel bearbeiten. Jeder Kern besitzt 256 KByte L2-Cache, zudem gibt es einen gemeinsamen L3-Cache, der 15 MByte umfasst (Core i7-990X: 12 MByte; Core i7 2700K: 8 MByte). Intel hat den Basistakt von 133,33 auf 100,00 MHz abgesenkt und zugleich die Turbo-Stufen ausgebaut. Standen bei Bloomfield und Gulftown lediglich Stufen von 133 und 266 MHz zur Verfügung, sind es beim Core i7-3960X nun 300 und 600 MHz - bei einem Grundtakt von 3,3 GHz kommt der Core i7-3960X auf Turbostufen von 3,6 und 3,9 GHz.

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