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Generation 4 - 4 mal Haswell mit 4 Kernen: Core i7-4770K, i7-4770, i5-4670K & i5-4670

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.06.2013 - Letztes Update: 23.12.2013
s.2/31

Die "Shark Bay"-Plattform

Der Haswell gehört zu Intels "Shark Bay"-Plattform und diese bringt uns - wie bereits erwähnt - auch wieder einen neuen Sockel. LGA1150 nennt er sich und ist inkompatibel zu den Prozessoren der Generationen "Ivy Bridge" und "Sandy Bridge". Es wird also ein neues Mainboard benötigt, während man bereits vorhandenen DDR3-Speicher und den CPU-Kühler umziehen kann. Der LGA1150 soll - so Intel - nicht nur dem Haswell, sondern auch dessen für 2014 erwarteten Nachfolger "Skylake" ein zu Hause bieten. Dass dies für jede Hauptplatine gelten wird, darf unserer Erfahrung nach bezweifelt werden.
Die Haswell-CPUs beherbergen neben den CPU-Kernen auch eine DX11-taugliche Grafikeinheit sowie jene Chipsatzfunktionen die früher in der Northbridge zu finden waren. Hierzu gehören der zweikanalige Speicher-Controller, die 16 PCIe-3.0-Lanes für die Grafikkarten und der System Agent, welcher für das Energiemanagement verantwortlich ist. Neu hinzugekommen ist ein integrierter Spannungswandler, der die Versorgungsspannungen für die CPU- und Grafikkerne, den System Agent und die analogen und digitalen I/O-Module übernimmt. Diese Maßnahme erleichtert das Design von Mainboards und spart - insbesondere im mobilen Bereich - auch viel Platz. Bei Notebooks könnte der integrierte Wandler zudem die Energieeffizienz verbessern, während man dies im Desktop-Bereich, wo oft sehr aufwändige Wandler zum Einsatz kommen, bezweifeln darf.
Der Chipsatz ist nach wie vor über ein DMI-2.0-Interface mit dem Prozessor verbunden und kümmert sich primär um Schnittstellen wie SATA und USB. Zu seinen weiteren Funktionen gehören HD-Audio, Gigabit-LAN und acht PCIe-2.0-Lanes zur Anbindung weiterer Geräte. Die neuen Chipsätze der "Lynx Point"-Familie umfassen die Modelle Z87, H87, B85, Q85 und Q87, die allesamt in Strukturgrößen von 32 nm gefertigt werden und deren TDP daher von 6,7 auf 4,1 Watt sinkt. Diesmal bringen die Chipsätze tatsächlich auch ein paar Neuerungen für den Benutzer: So gibt es bis zu sechs USB-3.0-Anschlüsse und bis zu sechs SATA-6Gbps-Ports. Die Crux dabei ist die Formulierung "bis zu". Je zwei der USB-3.0- und SATA-6Gbps-Schnittstellen teilen sich Ports mit den PCIe-Ausgängen, so dass der Hersteller des Mainboards darüber entscheidet, welcher Anschluss im Maximalausbau angeboten wird. Intel nennt dieses Konzept "Port Flexibility".
Speziell für Ultrabooks hat Intel auch eine 1-Chip-Lösung (CPU + Chipsatz) im Angebot, wobei es sich eigentlich um zwei Chips auf einem Träger handelt. In diesem, und nur in diesem Fall, unterstützt der Haswell auch den Ruhezustand S0ix.
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